Demba-Wolves

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Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
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Rala - Loki - Kurai - Sheta
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Frühling | Morgen
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Im Demba Tal

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Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 02: Die neue Heimat

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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 20, 2010 11:31 am

Menha hörte sich den Vorschlag der anderen Fähe in Ruhe an. Siyana war von dem Vorschlag Rala´s begeistert, doch sie hielt es nicht für eine gute Idee, denn sobald sie weiter zum See gehen würden, desto leichter würde man sie sehen können, außerdem würden sie so noch mehr im Weg sein, denn Menha konnte sich nicht vorstellen, dass die Wölfe die Hirsche in einem Halbkreis jagen würden.

Die Fähe sah zur schwarzen hinüber, die vollkommen aus dem Häuschen zu sein schien und nickte mit einem leichten grinsen, dann wandte sie sich an Rala.

„Auch wenn ich nicht glaube, das wir hier am Rand im Wege wären ist es nicht allzu schlecht zum See zu gehen, aber wir müssen aufpassen, denn so kommen wir sehr leicht aus der Deckung heraus.“

Mit diesen Worten drehte sie sich um und lief los, in geduckter Haltung kam sie sehr gut voran und das einzige was sie vernahm war das rascheln des Grases. Die Fähe wollte nicht direkt den See ansteuern, sondern versuchen Schilf, oder sonstiges zum Schutz zu suchen, doch sie fand nur spärlich Gras, was hoch genug wäre und gleichzeitig dicht. Die grau-weiße war wohl in diesem Punkt zu vorsichtig, vielleicht hatte sie sogar etwas Respekt vor dem fremden Rudel, zumal die Konfrontation unmittelbar bevorstand. Als sie am See angekommen war ging sie ein paar Schritte am Ufer entlang, dabei trat sie auf einen Stein, der mit einem leisen platschen ins Wasser purzelte und kleine Ringe an der Einschlagsstelle hinterließ, die nach einiger Zeit verschwanden. Die Fähe starrte unentwegt auf das Wasser und nahm nur die Geräusche der Umgebung war, sie hörte Pfoten auf dem Gras, Gras, was ausgerupft wurde und das leise plätschern, das die Enten verursachten. Rein instinktiv merkte Menha, das wohl keiner einen Wolf mit dem fallenden Stein in Verbindung brachte.

Der Fähe wurde allerdings mit einem mal etwas ganz anderes bewusst. Stocksteif blieb sie stehen und stieß ihre Schnauze in die Luft. Erst nach einigen Sekunden entspannten sich ihre Muskeln wieder und sie sagte.

„Habt ihr euch eigentlich bei diesem Vorschlag überlegt, dass wir aus versehen auch so laufen könnten, dass der Wind unseren Geruch mit sich nimmt. Naja, ich glaube, das ist zu Glück nun nicht so, aber es wäre denkbar!“

Die Fähe drückte sich etwas weiter in den Schilf hinein und legte sich flach hin.


[bei Siyana und Rala am See, sucht den See ab, redet, legt sich hin]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 20, 2010 3:42 pm

Rala lief Menha nach. Die Fähe war größer als Menha und hatte Probleme, in Deckung zu bleiben. Zwar kroch sie schon beinahe, aber das Gras wollte Rala einfach nicht verstecken.

Hoffentlich sehen sie uns nicht. Ich willen ihnen nicht im Weg stehen, wenn sie nun jagen wollen.

Das Gras streifte ihre Beine und bei jedem Schritt raschelte es. Am See angekommen trat Menha versehentlich einen Stein ins Wasser, weshalb sich die Oberfläche letzteres kräuselte. Die Ringe wurden immer größer, ehe sie verschwanden. Menha wies plötzlich darauf hin, dass der Wind den Geruch der Wölfe direkt zur Jagdtruppe wehen konnte, aber es schien nicht der Fall zu sein. Auch Rala streckte die Nase in den Wind.

“Nein, ich denke nicht, dass sie uns riechen oder überhaupt wahrnehmen können. Sie scheinen im Wald zu sein und ich sehe nur die Kronen der Bäume. Vermutlich sehen sie noch nicht einmal die Hirsche.“

Rala schwieg und starrte auf den Wasserspiegel des Sees. Kleine Wellen bewegten sich darauf und die Sonne färbte die Flüssigkeit nun nicht mehr rot-gelb. Einige Sterne spiegelten sie auf der Wasseroberfläche und auch der Mond war als ganz leichte Sichel zu erkennen. Irgendwie wirkte die Dämmerung immer so, als ob die Nacht zu schüchtern wäre, sich zu zeigen und der Tag noch nicht bereit, um zu gehen.

Schön ist die Dämmerung. So entspannend.

Müde blickte Rala sich um und hoffte, am Horizont den Jagdtrupp zu sehen.


[bei Siyana und Menha am See]
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Siyana
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Sep 21, 2010 6:11 pm

Die zwei Fähen gingen nicht weiter auf Siyanas Träumerei ein. Menha und Rala schlichen, in geduckter Haltung, zum See. Doch dabei stieß Menha einen kleinen Stein in den klaren See. Siyana schaute dort hin wo er hinein gestoßen wurde. Kleine Kreis bewegten sich um dem Stein, der schon auf den Grund gesickert ist.

Oh, ich hoffe das Rudel hat das nicht gehört

Menha legte sich ins hohe, grüne Schilf. Siyana tat dies auch, und legte sich neben die Graue. Sie schaute die fremde aber doch vertraute Fähe an. Sie dachte die ganze Situation noch einmal über.

Wow! Ich kenne die Fähen seid ungefähr zwei Stunden und sie vertrauen mir anscheinend blind. Ich frage mich ob sie meinen Vorschlägen auch folgen würden!? Ich frage erst einmal nicht. Nicht dass ich mich noch unbeliebt oder lächerlich mache. Wie lange dauert es noch. Langsam möchte ich das Rudel mal sehen!

Sie grinste leicht und sah zu Rala rüber.

Was sie wohl denkt von unserer "Beziehung"? Ebenso Menha?


(bei Menha und Rala am See, im Schilf, geduckt, denkt nach)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Sep 25, 2010 12:43 pm

Neera folgte dem Rüden und stellte fest das es mit dem laufen wieder ganz gut klappte. Sie war ja auch noch nicht vom alten Eisen. Ein paar mal kreisten ihre Gedanken noch um Loki den sie bei der Höhle zurück gelassen hatten. Doch das immer mehr abnehmen des Tageslichtes, der Wind der ihr um die Nase wehte und Diese mit neuen und aufregenden Gerüchen versorgte. All diese Dinge trieben den alten Rüden raus aus ihrem Kopf. Ihr viel es nicht schwer mit dem Rüden der vor ihr lief Schritt zu halten. Auch das noch unbekannte Gebiet beängstigte sie nicht, sie fühlte sich wohl und genau so schien es dem Rüden zu ergehen. Dieser verlangsamte plötzlich sein Tempo und auch Neera tat es ihm gleich. Als Rumo stehen blieb meinte Neera ein leichtes Seufzen von ihm gehört zu haben war sich aber nicht sicher weil diese Geräusch auch vom Bach her kommen konnte. Der Rüde ging zum Bach ging um etwas zu trinken und auch Neera befeuchtete ihre Kehle mit dem kalten nass des Baches dabei spitzte sie ihre Ohren da der Rüde das Wort an ihr erhoben hatte. Er wollte wissen was sie hier her verschlagen hatte. Neera überlegte, vielleicht etwas zu lange auf eigentlich so einfache Frage. Aber so genau wusste sie es auch nicht aber diese Antwort kam ihr einfach zu doof vor. Darum überlegte sie ihre Worte die sie jetzt sagen würde genau, es war die Einsamkeit, der innerliche Drang nach einem Gefährten der sie zum wandern zwang. Aber konnte sie dies Rumo sagen?

Ehrlich gesagt weiß ich es auch nicht genau, ich war dort wo ich geboren wurde einfach nicht mehr glücklich. Ich fühlte mich nicht mehr wohl und bin daher auf Wanderschaft gegangen. Ich habe mich schon einigen Rudeln und Wanderer eine Weile angeschlossen, aber das was ich suche, habe ich auch bei ihnen nicht gefunden. Und ich weiß auch nicht ob ich es hier finde. Darum kann es sein, das es passieren kann das ich auch dieses Rudel hier eines Tages wieder verlasse. Weil der Drang ihn mir dann doch stärker wird.

Es hörte sich nicht besonders Klug an was sie da sagte. Aber ihr sie fand das dies genau die Worte waren die sie in sich fühlte. Sie beäugte den Rüden der bei ihr stand genau, um seine Reaktion auf ihre Worte genau deuten zu können.


[am Bach, zwischen Wurfhöhle und Buckel | Unterhaltung mit Rumo]

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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 27, 2010 4:02 pm

Neera erschien an seiner Seite. Er ließ sie vortreten, bis an den Bach heran und ihren Fang in das kühle Nass schieben. Ganz der Alpha blieb der große Bunte selbst die paar Schritte zurück, an erhöhter Position und ließ seinen Blick schweifen, hielt Ohren und Augen stets in Alarmbereitschaft und musterte seine Umgebung genau. All seine Sinne blieben auf mögliche Gefahren ausgerichtet. Rumo prüfte zunächst die Lage, ehe er sich unbesonnen an das sprudelnde, kleine Wasser begeben wollte. Doch für den Moment erweckte nichts in dem friedlichen Waldstück seine Aufmerksamkeit. Endlich einmal schien alles ruhig. In gemütlichem Trott bewegte der Rüde also seinen muskulösen Körper neben die ebenfalls nicht schwächliche Fähe. Sachte setzte er die vorderen Pfoten in das nicht gerade tiefe Wasser des Bachlaufes. Das Wasser umsprudelte kühlend seine Fesseln und er schlappte durstig ein paar Züge des frischen Nass aus dem Bach heraus. Es war die pure Idylle, welche die beiden Wölfe hier erleben durften.

oO(Schon wieder... Sie wissen nicht ob sie bleiben. Keiner von ihnen.)

Der Gedanke schmeckte bitter auf der Zunge des Wildfarbenen. Er begriff hier, dass es vermutlich noch lange andauern würde, ehe diese Wölfe Vertrauen in den Rudelgedanken gefasst hatten. Trist ließ Rumo seine Rute hängen, beiläufig streifte sein Fang den seitlichen Brustpelz der silbernen Fähe, als suche er nach Trost oder zumindest einer Ablenkung. Doch was die knappe Geste wirklich bedeuten mochte, das wusste allein der große Rüde. Er lächelte Neera freundlich an.

"Du führst ein sprunghaftes Leben. Was könnte eine stolze Fähe wie dich also zu einem steten Leben bewegen? Ich selbst kann von mir behaupten, dass die Beständigkeit einer festen Gruppe meinem Seelenfrieden wohl gut tun würde. Allen Abenteuern zum Trotz fehlt mir wohl ein früheres, ruhigeres Leben."

Auch wenn der Wildfarbene sonst kein Wolf vieler Worte war, so fühlte er, als sei er es der Silbernen schuldig. Bisher hatte er sie über vieles ausfragen wollen, auch wenn seine Fragen bisher nie lange Antworten heraufbeschwören konnten. Vermutlich stellte er einfach die Falschen. Nun unterbrach Rumo seinen unerwarteten Redeschwall mit einem weiteren Wasserschlabbern. Ohne Zweifel tat das ausgiebige Trinken in der angenehmen Ruhe beiden Wölfen gut. Jetzt fehlte nur noch eine erfolgreiche Jagd der anderen zu einem guten ersten Abend in der neuen Heimat. So wurde vielleicht doch noch ein Rudel aus dem bunten Haufen. Bei diesem Gedanken schwenkte die Rute des bunten Wolfes freundlich hin und her und streifte unbefangen auch die Flanken seiner Begleiterin. So ließ es sich leben.

[am Bach, zwischen Wurfhöhle und Buckel | bei Neera]


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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Sep 29, 2010 1:17 pm


Es ging los, die Beute war gewählt und Kurai begab sich schon in Position.
Langsam ging auch sie in einem Bogen weg, in die entgegengesetzt zu der Richtung, in die Kurai ging: wenn Arko und Francis mit dem Beutetier angehetzt kämen würde sie es in einem Bogen in Richtung Kurai treiben...
Darauf bedacht keinen Laut zu erzeugen schlich sie in geduckter haltung durch das Unterholz, der Wind kam von der Seite vom See: perfekte Bedingungen also, die Hirsche würden nichts bemerken. Zumindest würden sie sie nicht wittern. Ein paar Schritte weiter allerdings nahm sie die Witterung von drei Fremden Fähen auf. Erschrocken blieb sie stehen, verwirrt warf sie einen Blick in Richtung Kurai: sie musste die Fremden auch gerochen haben.
Ein Glück standen die Fremden so, dass die Hirsche sie nicht rochen. Noch nicht: wenn der Wind auch nur ein kleinen Bisschen drehte wäre die Jagd dahin.
Grübelnd und besorgt schob sie sich lautlos in einen Brombeerstrauch und legte sich flach auf den Bauch.
Sie streckte den Kopf heraus: von Seiten der Hirsche war sie nicht zu sehen aber Kurai die noch auf dem Weg zu ihrer Postition war würde sie schon bemerken.
Magena hob die Schnauze in die Luft und witterte demonstrativ, dann legte sie fragend den Kopf schräg.
Sollte meinen:

"Was nun? Weiter wie bisher mit der Jagd und die Fremden erstmal ignorieren?"

Aufmerksam blickte sie zu der Dunklen. War es überhaupt noch möglich die Jagd abzubrechen? Immerhin konnten Arko und Francis die Fremden nicht wittern und würden somit nur abbrechen, wenn man sie benachrichtigen würde: allerdings lagen auch sie schon in Position und warteten auf eine günstige Gelegenheit um die Hatz zu beginnen.
Nein abbrechen ging wohl kaum...


[auf der Pirsch, wartet in ihrer Position auf ein Zeichen von Kurai]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Sep 29, 2010 3:46 pm

Das Bächlein suchte sich ohne große Mühe seinen Weg durch den Wald. Sein Weg war ihm vorgegeben, es wusste wo es hinmusste und das es dort irgendwann ankommen würde. Auch die Wölfin hoffe dass sie ihr Ziel eins erreichen würde. Der Rüde hatte sicherlich recht, dass ein festes und gutes Rudel. In schweren Zeiten ein sicherer Rückhalt war. Auch sie hatte bei ihrer Familie ein gutes Rudel gehabt. Aber war bringen hundert Freunde wenn man den Einen, den waren Seelenverwanten nicht bei sich hatte? Neera genoss es einfach nur still bei Rumo zu sein. Sie war zwar gerne mit Wölfen zusammen, redete auch wie die meisten Wölfinnen gerne und konnte auch hin und wieder viel reden. Aber hin und wieder, ab und zu tat ein ruhiges einfach nur nebenher gehen ganz gut. Sie fand auch das Rumo kein schlechter Gesprächspartner war. Er sprach nicht viel. Aber das störte sie nicht, sie mochte es auch mal ruhiger und Rumo war ein guter Gesellschafter. Doch dem Rüden schien irgendetwas auf der Seele zu liegen. Er ließ seine Rute hängen und sein Fang streifte plötzlich den Brustpelz der Wölfin an der Seite, als würde er Trost suchen. Dann sprach er zu Neera und ihre Ohren zuckten und lenkten sie von dem Vorfall gänzlich ab. So das sie nicht mehr drüber nach dachte ob ihr es nur seltsam oder nicht vorkam. Sie konsentrierte sich auf die Worte des Rüdens und überlegte nun was sie sagen sollte.

Du hast sicherlich recht, das eine feste Gruppe etwas Wichtiges im Leben sein kann. Aber wenn Dir dein Gegenstück fehlt, findest du auch im größten Rudel dein Glück nicht. Und bis ich dieses nicht gefunden habe…

Muss ich halt mein sprunghaftes Leben weiter führen.


Sie lächelte ihn an. Dass sie ein sprunghaftes Leben führte hatte ihr bis jetzt noch niemand gesagt und sie hatte da auch noch nie so drüber nach gedacht. Neera beäugte den Rüden wie er trank. Es war eine schwere Aufgabe die auf dem Rüden seinen Schultern lag und sie wollte um keine Beute der Welt mit ihm tauschen. Als plötzlich die Rute von Rumo Neera´s Flanken berührte wurde sie aus ihren Gedanken gerissen. Verwundert schaute sie ihn an, dachte sich aber nichts Näheres dabei. Dies war sicherlich nur ein Zufall.



[mit Rumo am Bach]


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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Sep 30, 2010 3:12 pm

Ein Gefährte, das war es also. Rumo glaubte den Antrieb der Fähe erkannt zu haben und konnte so auch ihre innere Unruhe endlich nachvollziehen. Neera war auf der Suche und ihre Reise würde wohl erst enden, wenn sie gefunden hatte wonach sie sich sehnte. Ob er sie auch verstand? Nun, er gab sich zumindest Mühe. Es gab eben Fähen, die sich nach trauter Zweisamkeit sehnten und einen Seelenverwandten an ihrer Seite brauchten. Ganz abgesehen von dem Wunsch nach Welpen, der sich alleine niemals verwirklichen ließ. Doch das war Gewäsch des anderen Geschlechts und nichts, mit dem der Rüde etwas zu tun hatte.

oO(Fähen.)

Aber er konnte sie nicht verurteilen. Schließlich hatte auch er etwas, wonach er sich sehnte. Wenn ihm auch nicht expliziet eine Partnerin fehlte, so war es doch die Familie, die er gerne hätte und um jeden Preis beschützen würde. Wenn nötig auch mit seinem Leben. Aber im Gegensatz zu Neera suchte er nicht nach einem einzigen, bestimmten Wolf. Er wäre bereit auch andere Wölfe in diese Familie aufzunehmen oder sagen wir er würde es versuchen. Vielleicht hatte er deshalb die Bürde auf sich genommen und die Rolle des Alphatieres in dem wüsten Haufen an Wölfen übernommen. Ob er in seinem Leben also nur nach etwas suchte, das er verteidigen konnte? Nein, das konnte nicht alles sein. Oder etwa doch?

"Du könntest ja eine Pause einlegen. Ein paar Monate lang wieder Kraft schöpfen für die Wanderung und vielleicht findet dich dein Gegenstück hier ja ganz von allein?"

Rumo hätte es jedenfalls gerne gesehen, wenn die silberne Fähe noch eine Weile bei ihnen geblieben wäre. Er mochte sie, auch wenn sie noch nicht viele Gemeinsamkeiten teilten. Er sah Neera beinahe auffordernd an, als fordere er sofort eine Antwort. Es war dumm, das wusste er. Rumo sah in den Bach. Das Wasser spritzte um seine Läufe und die kräuselige, aufgewühlte Oberfläche ließ kein Spiegelbild seines Gesichtes zu. Trotzdem legte er den Kopf schief, als könne er einem gespiegelten Selbst in die Augen sehen. Verlangte er zu viel von den anderen? Forderte er ihre Entscheidungen zu schnell? Die Ungewissheit stresste ihn.

"Aber ich stimme dir zu. Man kommt erst dann wirklich zur Ruhe, wenn man gefunden hat wonach man in seinem Leben sucht. Das Ziel unserer Reise kann unterschiedlich sein, doch im Grunde suchen wir alle nach etwas."

Die Unterhaltung mit Neera blieb interessant und Rumo würde sie erst unterbrechen, wenn die Umstände es erforderten. Er wollte nicht einmal nachsehen, ob die Jagd gut verlief. Wozu auch? Die Jäger würden sich schon bemerkbar machen, wenn sie Beute geschlagen hätten. Auch die Berglöwen waren für diesen Abend in den Hintergrund gerückt. Sie hatten ihren Zug getan und die Wölfe würden während dieser Nacht zumindest keinen Gegenakt bestreiten.

[am Bach | Unterhaltung mit Neera]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Okt 04, 2010 3:14 pm

Die Wölfin sah's und hörte dem Rüden aufmerksam zu. Ihre Ohren spielten mit den Worten die sie vernahmen und brachten Neera zum nachdenken. Er hatte recht hin und wieder einen Pause einzulegen tat vielleicht mal ganz gut. Die letzte Wanderschaft spürte sie doch noch in ihren Knochen und Gelenken. Und die Gesellschaft war ja auch nicht schlecht. Neera überlegte welcher Rüde hier bei Rumo im Rudel für sie in Frage kommen würde und musste fest stellen das sie die Rüden und auch die Wölfinnen noch gar nicht genug kannte um schon sagen zu können ob etwas Passendes dabei war. Sie musste Rumo recht geben.

Du hast recht, ich werde wohl einen Weile pause machen. Ich merke noch den Weg in mir und wenn du es mir erlaubst würde ich gerne bis zum Frühling in deinem Rudel bleiben.

Es war seltsam hier so alleine mir dem Alpha zu sein, Neera überlegte ob sie je schon einmal in so einer Situation war und kannte sich aber beim besten willen nicht daran erinnern. Nein bis jetzt war sie als Wanderer immer ein Tier gewesen um das die Alphas meisten einen Bogen machten und sie von weiten beobachteten das sie Neera nicht einordnen konnten. Doch Rumo war ein ganz anderer Führer ein guter dem jedes seiner Rudelmitglieder wichtig war.

Rumo darf ich dich was fragen?

Und noch bevor der Rüde antworten konnte stellte sie ihre Frage.

Wieso hast du noch keine Gefährtin?



[am Bach mit Rumo]


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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Okt 07, 2010 1:01 pm

Kurai suchte hatte sich langsam ihren Platz gesucht, wobei die Witterung der Fremden für sie deutlicher geworden war. Ein rascher Blick zu Magena zeigte ihr, dass auch die weiße Fähe bereits die Fremdlinge wahrgenommen hatte und nun darauf wartete, ob die Dunkle sich dazu entschied die Jagd abzubrechen. Einen kurzen Moment hatte sie tatwahrhaftig mit dem Gedanken gespielt, aber Francis und Arko waren bereits auf ihren Posten, so dass Kurai zu dem Entschluss kam weiter fort zu fahren. Sie hatten nicht jeden Tag das Glück den Überraschungsmoment auf ihrer Seite zu haben und die Wildherde so schnell zu finden.
Mal davon ab, dass sie die Beute bitter nötig hatten und die Fähe nur ungern einen Rückschlag hinnahm.

Deshalb schüttelte sie leicht den Kopf, um der weißen damit zu bedeuten, dass wie gehabt gejagt wurde. Dabei kräuselten sich grimmig die Lefzen, wodurch ein Teil ihrer Fangzähne zu sehen waren. Um die fremden Wölfe würden sie sich nach der Jagd kümmern, aber zuerst wollte sie die gewählte Beute tot wissen.

Somit verschanzte sich die Nachtwölfin im Dickicht, welches nach dem Winter langsam wieder an Volumen zunahm und beobachtete zwischen den feinen Ästen die flache Ebene auf dem die Wildtiere nichts ahnend ästen. Der Atem ging flacher und passte sich den raschelnden Windspiel im Blätterwerk an, denn das letzte was sie jetzt brauchten, war ein ohnehin schon sensibles Tier, dass wegen seiner Einschätzung ein unpassendes Geräusch gehört zu haben, in Panik davon stob und die Herde mit sich riss und somit ihre Chancen verdorben. Immerhin waren auch angeschlagene Tiere ziemlich flink und wehrhaft, wenn es um ihr Überleben ging.

Kurz streckte Kurai jedoch ihre Schnauze aus dem Gestrüpp, ehe sie sich wieder zurück zog.
Die Jagd konnte beginnen.


[Lauert und gibt Magena stumm Antwort]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Okt 13, 2010 11:53 am

Plötzlich fiel Rala ein, dass sie sich lieber verstecken sollte. Hastig legte sie sich neben Siyana.

Oh, bitte! Lass sie uns nicht bemerkt haben.

Rala wusste selber nicht, mit wem sie da sprach. Auch der Schilf schien es nicht gut mit ihr zu meinen und verdeckte nur die Hälfte ihres Körpers. Rala rückte näher an Siyana und flüsterte ihr ins Ohr:

“Entschuldigung, wenn ich dich bedränge, aber dieses blöde Wassergewächs will mich nicht decken.“

Wütend wendete sich die Cremeweiße an Menha. In ihrer Stimme schwang Zorn mit, der jedoch auf keinen Fall an die Grau-Weiße gerichtet war:

“Kannst du noch etwas aufrücken? Man kann mich noch sehen.“

Erst als Rala ihre eigene Stimme hörte, wurde ihr bewusst, wie wütend sie klang. In einem ruhigen, entschuldigenden Ton fügte die Fähe hinzu:

“Pardon, ich wollte dich nicht so anmeckern. Ich bin nur sauer, weil ich nicht richtig verdeckt werde. Vielleicht sollte ich meinen Wut an den Schilf auslassen.“

Neugierig mustere Rala ein längliches, dünnes Blatt vor sich und stupste es mit der Nase an. Die Fähe lächelte leicht. Langsam drückte sie die Pflanze mit ihrer Schnauze zu Boden. Die scharfen Ränder des Blattes schnitten in ihr Fleisch und überrascht zuckte Rala zurück. Dabei entfuhr ihr ein leises:

“Autsch“

Dem Brennen zu urteilen war die Schnittwunde an ihrem Unterkiefer. Rala hob den Kopf, so, dass Siyana und Menha ihre Kehle bewundern konnten.

“Blute ich?“

Fragte die Cremeweiße neugierig.


[bei Menha und Siyana hinterm Schilf | redet | hat sich am Schilf geschnitten]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Okt 13, 2010 1:31 pm

Pfote für Pfote durchquerte der große Rüde den sprudelnden Bach. Seine Pfoten wurden langsam kalt von dem klaren Wasser und da sein Durst ohnehin gestillt war, wurde es Zeit den ungezwungenen Spaziergang fortzusetzen. Der Wald bot noch viel Neues, das es zu entdecken galt, und die zunehmende Dunkelheit, die sich unter den dichten Ästen der Nadelbäume ausbreitete, kündigte bereits die Nacht an. Doch das fehlende Licht hatte die Wölfe nicht zu beunruhigen. Sie sahen erstaunlich gut im Dunkeln, solange es wenigstens noch geringe Lichtquellen gab. So blieb Rumo also entspannt und hielt die Ohren offen für Neeras Worte. Sie verdutzten ihn.

"Ausgerechnet so etwas willst du von mir wissen?"

Rumo schnaubte durch die Nase. Es war keine abfällige Geste, eher zeigte sie sein Unbehagen. Er war kein Wolf für Gefühlsduseleien. Vielleicht lag es daran, dass er keine Gefährtin hatte? Oder lag es viel mehr an den vergangenen Geschehnissen? Der Wildfarbene ließ den Blick in die fernen Schatten schweifen. Er würde seine Gedanken erst ordnen müssen, ehe er der Silbernen antworten konnte. Er spürte das Bedürfnis die innere Anspannung durch Bewegung abzuschütteln, also lief er los. Ein ruhiger Wolfstrab trug ihn den östlichen Bergen zu. Starke Muskeln arbeiteten mühelos unter dem dichten, wildfarbenen Pelz, den noch immer das plüschige Winterfell ausmachte. Aufmerksam sah sich der Rüde hin und wieder nach seiner Begleitung um. Wenn sie eine Antwort hören wollte, dann würde sie ihn schon begleiten müssen.

"Ich weiß, dass eine Pause dir gut tun würde, weil ich selbst lange Zeit meines Lebens mit Wandern verbracht habe. Da bleibt nicht viel Zeit sich auf Partnerschaften einzulassen. Das hast du ja selbst bemerkt."

Der Boden unter den Pfoten des Wolfes stieg langsam an. Rumo erreichte die ersten Hänge der Berge, der Wald lichtete sich langsam, doch an der Helligkeit tat sich nicht viel. Die Sonne verkroch sich immer weiter hinter den Gipfeln. Der Rüde hielt inne als er die niedrigen Hänge erreicht hatte und sah sich neugierig um. Der Wald war lichter geworden und auf dem sanft steigenden Hügel lagen große Felsen. Sie wirkten, als hätte sie jemand dort absichtlich liegen lassen. Ein äußerst buckeliges Stück Wald, wie der Bunte fand. Prüfend witterte der Wolf an dem ersten der großen Steine. Er ließ Neera lange warten, ehe er doch noch etwas zu der scheinbar beendeten Unterhaltung beisteuerte.

"Damals kannte ich eine Fähe. Vielleicht wäre sie heute meine Gefährtin, doch das sollte wohl nicht sein. Wir wandern schon lange nicht mehr gemeinsam."

[am Buckel | mit Neera?]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Okt 15, 2010 7:25 pm

Rala rückte näher an die Schwarze. Das gefiel Siyana. Sie fühlte sich schon wieder so, als sei sie in einem Rudel, da Menha sich auch so nahe zu ihr legte. Die Fähe schaute nach oben. Am Himmel zogen ein paar Vögel ihre Runden. Sie schugen Harken und es sah so aus als würden sie fangen spielen. Siyana vollte am liebsten ihnen hinterher jagen. Sie fing schon leicht an, wie eine Katze, ihr Hinterteil in die Luft zu heben.

Siyana beruhig dich! Wenn du jetzt losstürmst bemerken dich die anderen Wöfe und du würdest alles vermasseln!!!

Sie senkte es wieder und schloss ihre Augen. Dabei spielte Rala mit einem Schilfblatt. Blöder Weise schnitt sich das Blatt durch ihren zarten Unterkiefer. Siyana erschrak und atmete auf.

Bitte jaul jetzt bloß nicht auf, Rala

Das tat sie zum Glück auch nicht. Siyana seufzte zufrieden und sie schloss wieder ihre Augen. Rala fragte sie ob sie blutet.

Ja, ein bisschen. Aber leck dir einmal um den Kiefer, dann geht das glaub ich schon wohl flüsterte sie und lächelte Rala zu.

Sie sah zu Menha rüber. Sie hatte ihre Augen friedlich geschlossen. Siyana tat das selbe um sich zu beruhigen und nicht sofort loszuplappern wie ein Wasserfall.


(bei Rala und Menha am See, im Schilf, versucht sich zu beruhigen)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Okt 15, 2010 8:02 pm

Rala versuchte mit der Zunge an die verwundete Stelle zu kommen, schmeckte jedoch kein Blut.

“Ich komme nicht dran.“

flüsterte Rala.

“Ist aber auch egal.“

Die Fähe konzentrierte sich auf das leichte Brennen der Wunde. Sie mochte es, sich auf schmerzende Stellen zu konzentrierten. Ihr kam es dann immer so vor, als würde es nur diesen Schmerz geben und er erfüllte ihren ganzen Körper. Brennend wie das Feuer flackerte die Schnittwunde an ihrem Unterkiefer. Rala schloss die Augen und atmete tief ein und aus. Sie spürte den Schmerz sehr deutlich, obwohl die Wunde sehr klein war. Rala ging ein Lächeln über die Lefzen, als sie dieses Feuer spürte. Langsam ging es aus, wurde zu Flamme und schließlich zur Glut. Nur noch ab und zu spürte die Fähe den Schmerz. Der Heilungsprozess hatte schon begonnen und Rala wollte unbedingt sehen, wie die Schnittwunde an ihrem Unterkiefer klafft. Langsam robbte die Fähe zurück und schlich dann hinter Siyana und Menha her um zum Wasser zu gelangen. Die Cremeweiße beugte sich über das kühle Nass und bewunderte ihr Spiegelbild.

Rala hatte sich irgendwie nie so richtig hübsch gefunden, aber in diesem Moment kam ein neues, seltsamen Gefühl in ihr hoch. Die Fähe lächelte. Sie fühlte sich geborgen bei Menha und Siyana. Sie wollte schon in ein Rudel hinein, doch es war nicht unbedingt nötig, denn die anderen 2 Fähen boten ihr alles, was sie brauchte nämlich Freundschaft und das Gefühl zu Hause zu sein. Rala fand sich hübsch, aber nicht, weil sie sich äußerlich verändert hatte
– nein – sondern weil sie sich innerlich verändert hatte. Damit ist nicht der Charakter gemeint, sondern diese Gefühle tief in ihr drin. Rala vermisste ihre Eltern, schon seit ihrem Tod. Besonders ihren Vater. Nicht viele Kinder konnten sagen, ob ihnen ihre Mutter oder ihr Vater lieber war, doch Rala konnte das. Und sie brauchte schon immer diese Vaterfigur, die nun Menha durch ihre Erfahrungen bildete. Siyana war die gute Freundin, die noch etwas fremd war, doch auch sie trug viel zu diesen Gefühlen in Rala bei. Langsam hob die Cremeweiße den Kopf. Eine rote Linie durchschnitt das Weiß ihres Felles. Die Fähe konnte es nicht sehr gut erkennen, da die Wunde an einer sehr ungünstigen Stelle war, doch Rala war das egal. Sie berührte mit der Nasenspitze ihr Spiegelbild, welches nun verschwommen aussah, durch die kleinen Wellen, über die es glitt. Rala ging in geduckter Haltung rückwärts und verabschiedete sich schweigend von ihrem Spiegelbild. Sie legte sich wieder neben Siyana und stupste der Schwarzen freundschaftliche in die Seite.


[bei Siyana und Menha hinterm Shilf | geht zum Wasser und zurück]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Okt 22, 2010 12:02 pm

Die Jäger waren in Position. Der Wind stand günstig und wehte ihnen den verführerischen Duft des Wildes um die Nasen. Nichtsahnend standen die Hirsche ähsend in der Dunkelheit. Nur hier und da zuckte nervös ein Ohr und manchmal, aber eher selten, hob einer der Hirsche aufmerksam den Kopf. Trotzdem beherrschte zufriedene Ruhe das Bild. Zumindest noch so lange, bis Arko und Francis die Hatz beginnen würden...

Arko lag Flanke an Flanke mit Francis in einer kleinen Senke. Sie war nicht sehr tief und so mussten die beiden Wölfe ihre Körper tief in das junge Gras drücken, um nicht gleich das Augenmerk der Fluchttiere auf sich zu lenken. Langsam kroch Arko auf die Herde zu, um sich einen besseren Überblick verschaffen zu können. Er musste Kurai auf der anderen Seite der Lichtung sehen können, um den Start der Jagd nicht zu verpassen. Das Gras unter seinem Bauch raschelte verräterisch. Arko hielt inne, ihm stockte der Atem. Nichts. Die Hirsche hatten nichts bemerkt.

Francis hielt sich dicht an Arkos Seite. Mit der aufkommenden Erregung, die sie in der Vorfreude auf Jagd und Beute spürte, gerieten die jüngsten Verluste endlich in Vergessenheit. Nur noch Arko und sie schienen wichtig zu sein. Sie fixierte die Herde genau, beobachtete mit scharfem Blick jede Bewegung der von Kurai auserkorenen Beute. Das Tier schien alt, nicht mehr so aufmerksam wie die anderen und all seine Reaktionen kamen um den Bruchteil eines Atemzuges verzögert. Die perfekte Beute. Kurai hatte ein gutes Auge. Dann gab Kurai das Zeichen. Die Jagd begann.

Arko hatte Kurais Wink gesehen und mit einem kurzen Nicken zu Francis setzte er den Befehl zum Start in die Tat um. Er knurrte, jaulte und heulte wie er es noch nie in seinem Mischlingsleben getan hatte. Heute Abend war er ganz Wolf. Wie ein Geschoss löste er sich vom Boden und aus der Dunkelheit. Achtete aber darauf nicht planlos in die Herde hineinzuschießen, sondern sie nur ordentlich in Aufruhr zu versetzen. Er musste die Tiere mit Francis Hilfe auf die Höhe von Magena scheuchen, damit sie im entscheidenden Moment in die Herde einschneiden und das erwählte Beutetier von den anderen trennen konnte. Es kam alles nur auf ihre Teamarbeit an.

Arkos Auftakt zeigte Wirkung. In Angst und Panik versetzt warfen die Hirsche ihre Köpfe in die Höhe und sprengten vorwärts, die Lichtung entlang und geradewegs in Richtung Magena. Ihr Beutetier hatte dabei den entscheidenden Zeitpunkt verpasst. Eine Sekunde zu lange hatte die Kuh orientierungslos nach der Richtung, aus welcher die Angreifer kamen, gesucht und folglich erst später die Flucht angetreten als die restliche Herde. Es waren zwar nur Bruchteile von Sekunden, aber sie würden Magena dennoch den nötigen Raum verschaffen, um das Tier von den anderen zu trennen. Denn die Kuh konnte ihren Abstand auf die Herde von drei oder vier Sprüngen nicht mehr aufholen. Sie blieb ein Nachzügler und damit das perfekte Opfer für die Wölfe.

Tiefe Dunkelheit umgab die beiden Körper der hetzenden Wölfe. Francis hastete Arko hinterher und trieb nun die Herde, mit samt dem auserkorenen Beutetier, in Richtung Magena. Tief gruben sich die Pfoten in das kalte Bett des Erdbodens und ließen sie immer schneller nach Vorne schnellen. Nur ein paar Sekunden dauerte es und Francis war auf derselben Höhe wie Arko. Nun galt es eine perfekte Teamarbeit abzuleisten und die Herde möglichst genau zu hetzen. Mit raus hängender Zunge sprintete die Helle der Beute nach und hapste hier und da, an den Hufen der Herle. Doch nicht zu nah. Nur gerade so, das sie den Tritten der Huftiere ausweichen konnte und sie in die richtige Richtung rannten. Als jedoch die Herde versuchte in die andere Richtung zu rennen, hastete Francis ihnen nach und führte sie in Richtung Arko. Nun galt es an ihm sie wieder ins Lot zu bringen. Francis blieb auf der Höhe, falls die Tiere wieder dachten in den Wald verschwinden zu wollen.

Francis und Arko trieben die Herde auf sie zu, die Auserkorene Beute fiel schon aufgrund ihres lahmen Beines hinter den anderen Hirschen zurück. Als die Hirschkuh fast bei ihrem Versteck angekommen war sprang Magena mit einem großen Satz hinter dem Busch hervor und hetzte auf sie zu.
Überrascht änderte das Tier die Richtung und hetzte nun auf Kurais versteck zu.
Immerwieder schnappte Magena nach den Füßen, Beinen und Flanken des Tieres und wich dabei ihren Huftritten aus.
Einmal bekam sie es in der Flanke des verletzten Beines zu packen, aber die Kuh schaffte es trotzdem sich loszureißen und sturmte weiter in Richtung Kurai.
Die schnappenden Wölfe dicht auf ihren Fersen...


Magena hatte es geschafft. Sie hatte genau den richtigen Zeitpunkt abgepasst und es gelang ihr eines der Tiere von der Herde abzusondern, die Arko und Francis so dicht an ihr vorbeigeführt hatten. Während die restlichen Tiere nun für heute dem Tod entgangen waren und mit zunehmender Erleichterung in den Südwald hineinstürmten, dort eilig im Unterholz verschwanden und schließlich von der Dunkelheit verschluckt wurden, rannte die alte Kuh ihrem Untergang entgegen. Eingepfercht zwischen den drei geifernden Wölfen, die sie immer wieder angingen um sie abzubremsen und zu schwächen, würde es letztlich Kurai sein, die ihr Todesurteil zu unterschreiben hatte.

Lautlos ruhte die schwarze Jägerin in ihrem Versteck und überließ den anderen drei Wölfen vorerst die Jagd. Anfangs war es noch ruhig, nichts schien die Wölfe verraten zu haben und dann waren Francis und Arko wohl aufgebrochen. Die dunkle spürte unter sich die Erde erzittern, als die Hufen der scheuen Tiere dumpf aufschlugen und sie die blinde Flucht ergriffen. Vorsichtig, um sich auch ja nicht zu verraten lauerten die rastlosen gelben Augen zwischen das Gestrüpp hindurch, um zu erkennen, dass es bald soweit war. Jegliche Muskeln spannten sich am Körper der Fähe, die Nasenflügel zitterten vor Erregung und dann sah sie es. Die Beute, die Magena zurück in ihre Richtung trieb, gefolgt von den anderen beiden, die ab und zu ihre Kiefer nach dem Reh schnappen ließen. Der beißende Geruch von Angst lag in der Luft und wurde zu ihr gespielt, als nun endlich der Zeitpunkt gekommen war. Die Hinterläufe standen auf Spannung, als sie den mächtigen Körper aus dem Wald schießen ließen. Wenn Kurai zuvor gesagt hatte, sie sei keine gute Läuferin, dann stellte sie sich selbst gerade in den Schatten. Als sei sie der Pfeil, der von der Sehne schnellte befand sie sich vor der Beute noch ehe diese recht begriff was überhaupt geschah. Mit einem kleinen Satz griffen ihre kräftigen Kiefer die Kehle des Tieres, mit einer solchen Endgültigkeit, das es selbst schon den Kampf aufgegeben hatte. Mit einem dumpfen schlag fiel die Wölfin zusammen mit dem Reh auf den Boden, dabei ließ sich Kurai nicht viel Zeit, sondern schlug den Kopf hin und her, während ihre Zähne immer noch als Todesboten tief im Körper des Tieres steckten.

Die Jagd war von Erfolg gekrönt. Die Kuh war tot und sie war groß genug um ein Rudel zu nähren. Jetzt war endlich die Zeit im Schutz der Dunkelheit über das Tier herzufallen, die letzten Lebensgeister auszutreiben und den ersten Hunger der Jäger zu stillen. Zeit ein Siegesheulen anzustimmen und den Rest des Rudels herbeizuholen.
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Okt 25, 2010 6:34 pm

Das Schilf raschelte und klirrte laut in Menhas Ohren, trotzdem zwang sie sich ruhig legen zu bleiben. Irgendetwas war in Gang gekommen, etwas großes, oder es würde zumindest in Gang kommen. Die Fähe setzte sich etwas weiter auf, damit ihr das Schilf nicht an der Nase kitzelte. Nicht weit weg von ihr hörte sie Gemurmel und sie bemerkte, dass es die Stimmen ihrer zwei Gefährtinnen waren, die irgendwie unruhig schienen. Eigentlich drängte es Menha danach zu den beiden zu gehen und ihnen zu sagen, sie sollten leiser sein, doch die Fähe glaubte nicht, das es die Wölfe stören könnte.

Wie gebannt starrte sie zu Rala, irgendetwas schien nicht zu stimmen und ein bitter süßer Geruch stieg ihr in die Schnauze, der Geruch von Blut. Die Fähe stieß einen leisen Winsellaut und ging näher zu den beiden hin. Rala ging zum Fluss hinüber und kam kurz darauf zurück, Menha wollte sie gerade fragen, ob alles in Ordnung sei, da hörte sie ein ganz anderes Geräusch und ein gewaltiges Jaulen ertönte. Das Rudel hatte die Beute erlegt! Aber wieso hatte die Fähe es denn nicht vorher bemerkt? Der Geruch des Blutes des erlegten Hirsches wurde zu ihr getragen und ein kribbeln lief durch ihren Pelz. Menha schluckte ihren Hunger und ihre Gier hinunter und wandte sich an Rala und Siyana.

„Ich würde sagen, dass es nun losgeht…aber, wie sollen wir es am besten machen? Ich hätte da die Idee, dass wir warten bis sie fertig sind mit fressen und uns dann offen nähern, nicht irgendwie schleichen, allerdings auch nicht demonstrierend wirken.“

Die Fähe drehte sich um, dabei spielten ihre Ohren leicht, um den Wind mit seinen Botschaften abzufangen, doch er überbrachte ihr nichts wichtiges. Es war noch Zeit und doch spannten sich sämtliche Muskeln in ihrem Körper an, als sie ein paar Schritte weiter lief, immer noch in Deckung des Schilfs. Menha kauerte sich nieder und wartete auf die anderen.


[bei Rala und Siyana, spricht, wartet geduckt]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Okt 25, 2010 6:56 pm

Siyanas Ohren spitzten sich schlagartig und richteten sich horizontal auf. Ein lautes Heulen ertönte.

Die Jagd beginnt!

Sie wollte selbst schon auftehen und mit jagen. Doch sie versuchte es nicht zu vermasseln und ruhig zu bleiben. Rala versuchte mit ihrer Zunge an den Unterkiefer zu gelangen. Es sah so komisch aus, dass die Schwarze fast laut angefangen hat zu lachen. Sie schmunzelte und grinste schon.

Hufgetrampel. Die Erde schien leicht an zu beben. Siyana grub ihre Pfoten in den kühlen Boden. Sie bemerkte die kleinen Sandkörner zwischen ihren Zehen. Ihre Krallen gruben gánz leich immer weiter. Da es roch nach Blut. Der Wind stand so dass es aus der Richtung des Rudels kam. Die Fähe sog es auf und ihr lief das Wasser im Mund zusammen. Erneut ertönte ein Geheul eines Wolfes die Atmosphäre der Spannung und teilte sie in Ruhe und in gespannt sein auf.

Menha machte einen Vorschlag. Siyana stimmte Menha zu und fügte noch etwas hinzu.

Wir sollten außerdem nicht mit hängendem Kopf zu dem Rudel hingehen sondern mit erhobenen Kopf. Dann sehen sie uns unsere Spannung nicht so an. Aber wir könnten natürlcih auch zeigen dass wir dem Rudel unterliegen indem wir den Kopf geduckt halten.Was meinst du Rala?"


(bei Menha und Rala am See; macht einen Vorschlag)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Okt 25, 2010 7:10 pm

Rala starrte die Schilfmauer an. Sie wünschte sich hindurch sehen zu können, denn hinter ihr passierte gerade etwas. Die Vibration des Bodens war so stark, dass die Cremeweiße schon befürchtete, gleich eine Huftierherde neben sich zu haben. Dabei waren die von dem Rudel aufgescheuchten Hirsche viel weiter weg. Nach einiger Zeit empfand Rala das Getrampel schon beruhigend. Sie mochte es. Viel zu früh, so fand die Fähe, wurde die Vibration schwächer, bevor sie ganz abklingte.

Scheinbar haben sie sich ihr Tier gesucht und es gefunden. Die Herde ist wohl weiter gezogen.

Nur wenige Sekunden später wehte der Duft von frischem Blut den drei Wölfen entgegen. Das Wasser lief in Ralas Maul zusammen und die Fähe musste schlucken, um nicht zu sabbern. Nur zu gern wäre sie da hinten gewesen und hätte gegessen. Vermutlich hätte sie an der Hatz teilgenommen, denn ein Tier zu töten viel Rala oft schwer. Besonders, wenn sie gar nicht so viel Hunger hatte. Erst jetzt merkte die Cremeweiße, dass ihr Bauch kribbelte. So war es immer, wenn sie längere Zeit eine starke Vibration verspürte und dieses Kribbeln erinnerte sie an ihre Vergangenheit.

Damals war Rala die Außerkorne, welche die Beute zum Fall bringen durfte. Sie hatte im Gebüsch gehockt. Die Dunkelheit umgab die Fähe und schien sie fast aufzufressen. Die anderen Rudelmitglieder hatten ein Reh auf sie zu dirigiert. Rala hörte den Wald hinter sich. Spürte die Tautropfen, welche auf ihr Fell fielen. Roch diese Luft der Vergangenheit. Der Fähe war plötzlich alles so real. Sie schloss die Augen. Da war sie! Diese Szene, die das Ende bedeuten sollte. Rala musste beweisen, dass sie würdig war im Rudel zu bleiben. In ihrem Heimatland war sie schon lange nicht mehr und ihr Bruder hatte bereits ein neues Revier und neue Artgenossen gefunden. Rala hatte nach langem Suchen Glück gehabt, doch diese Jagd sollte ihre letzte sein in diesem Rudel. Das Hufgetrappel brummte in den Ohren der Cremeweißen. Vor ihrem inneren Auge sah sie das Reh. Mit schreckgeweiteten Augen flüchtete es vor den Wölfen. Rala sprang aus dem Gebüsch heraus. Sie war schnell, sehr schnell. Eins, zwei, drei! Schon war sie da. Vor ihr, das Reh. Hinter ihr der Wald. Nur ein Biss und es würde da liegen. Nur ein Biss und sie würde das Blut schmecken dürfen. Nur ein Biss und sie würde dem Rudel angehören. Nur ein Biss.... ein Biss, der niemals geschah. Rala brach ab. Ganz plötzlich. Sie hatte das Reh schon mit den Pfoten gepackt und zu Boden gedrückt. Voller Panik und Angst zuckte der Hilflose Körper unter Rala. Tränen standen der Fähe in den Augen und ohne zu wissen, was sie da eigentlich tat lies sie das Reh laufen. Einfach so. Unter den verwirrten und zugleich entsetzten Blicken ihrer Artgenossen. Niemand sagte etwas, doch Rala war klar, dass sie gehen musste.

Irgendetwas flüssiges nässte das Fell der Cremeweißen. Sie war aus ihrem tranceartigen Zustand wieder erwacht. Weinte. Menha hatte etwas gesagt, doch Rala hörte gar nicht richtig hin. Erst als Siyana das Wort ergriff wurde sie wieder richtig wach. Die Stimme der beiden Anderen beruhigte Rala.

“Ich war gerade etwas weggetreten. Entschuldige mich bitte, Menha, ich habe dir nicht richtig zuhören können.“

flüsterte die Cremweiße und sagte dann zu Siyana, mit dem Wissen, dass sie vor der Jadgtruppe eh nichts sagen wird

“Wir sollten zeigen, dass wir keine Wölfe sind, die sich das erst beste Rudel aussuchen. Schließlich haben wir ja auch unseren Stolz. Ich finde, wir müssen uns langsam auf sie zu bewegen und versuchen, sie nicht zu erschrecken. Am Besten, wir zeigen uns neutral“
So bin ich es zumindest immer angegangen, aber ein Erfolgsrezept ist es nicht...


[bei Siyana und Menha am See | denkt an die Vergangenheit | macht Vorschlag]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Okt 25, 2010 7:37 pm

Menha ließ die anderen außer acht, ihre Ohren hatten immer mehr zu rauschen begonnen und sie verstand die Welt nicht mehr wirklich. Alles um sie herum schien zu vergehen, doch sie war stehen geblieben. Der Geruch betäubte sie regelrecht und der Fähe wurde schlecht. Sie tat so, als würde sie sich noch etwas tiefer zusammendrücken und schloss ihre schreckhaft geweiteten Augen. Ihr Magen hatte sich schmerzhaft zusammengezogen. Die Fähe versuchte sich zu beruhigen und sinnte über die Ursache nach und mit der nächsten Windbrise fiel es ihr auf, es war der Geruch! Sie hatte doch nur einen Anstandsbissen der Ente genommen, ihr Magen war leer, natürlich, er verlangte nach mehr, viel mehr fressen.

Nach wenigen Sekunden war es wieder vorbei, ihr Blick wurde wieder klar, allerdings musste sie blinzeln, als sie ihre Augen öffnete. Worte drangen zu ihr und sie setzte sich fast würdevoll auf und sah zu Siyana hin. Das war natürlich jetzt eine Sache des Geschmackes. Menha war es zuwider, den Kopf zu ducken, vor allem denen gegenüber, die ihre Autorität noch nicht bewiesen haben. Zurzeit waren diese Wölfe nichts weiter, als irgendwelche von vielen.

Die Fähe schielte zu Rala und merkte, dass diese weggetreten war, erst langsam schien sie sich wieder zu besinnen und entschuldigte sich, dass sie Menha nicht zugehört hatte. Freundlich lächelnd schüttelte sie den Kopf, was so viel bedeuten sollte wie, kein Problem. Doch da stockte sie erneut, weil ihr Bauch sich abermals krampfhaft zusammenzog. Mit einem mal dachte sie darüber nach, ob sie nicht einfach hinrennen sollte und stehlen sollte. Mit angespannten Muskeln war sie kurz vor dem Sprung loszupreschen, merkte dann allerdings, was sie so eben tun wollte. Sie wollte die wohl einzige Chance aufgenommen zu werden verbauen. Sie schluckte ein paar mal und sah zu Rala, die fortfuhr.

„Ich denke, wir sollten es jeder auf seine Art machen, wie ein Rudel nun mal ist! Ja, wir zeigen und ihnen als eine normale Gruppe, ohne böse Absichten, die…ja, man kann auch einfach sagen, neutral…“

Schloss die Fähe grinsend, sie hatte angefangen sich hinein zu steigern.

„Aber wir sind uns einig, dass wir abwarten?“

Hakte sie noch einmal nach.


[bei Rala und Siyana im Schilf, redet]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Okt 26, 2010 1:51 pm

Rala blieb schweigend liegen. Sie starrte weiterhin einfach gerade aus. Zwar war sie aus ihrer Vergangenheit zurück gekehrt, doch ab und zu blitzen noch die alten Bilder vor ihr auf. Da! War da nicht wieder das Hufgetrappel des Rehs? Da! War da nicht wieder diese Dunkelheit? Da! War da nicht das Schnappen der Artgenossen? Das Schilf vor ihr erinnerte Rala an den Strauch, hinter dem sie damals sich versteckt hatte. Ein seltsamer Geschmack legte sich auf die Zunge der Fähe, genau so wie damals. Ihr Pfoten zitterten, warum auch immer. Es war nicht die Angst und Rala war auch nicht kalt. Erst als Menha wieder redete fiel die Anspannung von der Cremeweißen ab und sie konnte sich endlich wieder richtig konzentrieren.

Jeder solle es auf seine eigene Art machen, so sagte Menha. Außerdem sollten die drei Wölfe sich als normale Gruppe ohne böse Absichten zeigen.

Das ist kein Problem für mich, aber wenn jeder es auf seine eigene Art machen soll...

Rala runzelte leicht die Stirn. Sie wusste, dass sie sich vermutlich hinter Menha und Siyana verstecken würde. Sie würde wieder unsichtbar werden und niemand würde die Fähe bemerken. So wie immer, wenn sie auf größere Gruppen zulief oder sich zu ihnen gesellte. Da bemerkte Rala niemand. Schweigend stand die Fähe immer etwas abseits. Wölfe schupsten sie herum, ohne es zu wissen, weil niemand sie bemerkte. Den Satz „Oh! Seit wann bist du denn hier?“ Hatte Rala schon oft genug gehört und sie würde an dem heutigen Tag wohl nichts anderes vernehmen dürfen.

“Ja... das ist wohl das Beste...“

sagte die Cremeweiße mehr zu sich selbst, als zu den Anderen und fügt hinzu:

“Warten müssen wir auf jeden Fall. Aber nicht zu lange, sonst sind sie weg.“

Und als hätte sie sich selbst nicht zugehört stand die Fähe auf und ging los. Nicht zur Lichtung, sondern nochmals zum See. Rala wollte nicht, dass die Artgenossen ihre Trauer sahen und so sah die Fähe selbst in ihr trauriges Gesicht, immer darauf bedacht den anderen nicht die Schatten in ihren Augen zu zeigen und ein wenig Zeit zu gewinnen, indem sie so tat als würde sie trinken.


[bei Siyana und Menha am See hinter Schil | denkt | redet | geht zum See und weint]







Zuletzt von Rala am Mi Nov 03, 2010 3:14 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Okt 30, 2010 11:26 am

Am Buckel ruhte die Dunkelheit sanft zwischen den Bäumen, die dem Mond einen Einblick in den Wald gewährten. So blieb der Boden hier fleckig vom silbrigen Licht des Himmelskörpers beschienen und wurde nicht wirklich finster. Hier, fernab allen Trubels genossen die beiden Wölfe Rumo und Neera die abendliche Ruhe. Der Wald schlief. Nur gelegentlich einmal raschelte es im Unterholz und hier und da rief ein Käuzchen oder die Flügel eines Uhus rauschten in der Ferne. Auch die der große Wildfarbene fühlte keine Müdigkeit. Er schritt gemähchlich durch die Schatten der Nacht und setzte hier und da noch ein paar Marken für die Reviergrenze. Nebenbei behielt er noch immer sein Gespräch mit Neera im Hinterkopf, die ebenfalls hier zwischen den großen Steinen umherwanderte. Insgeheim wartete er noch auf eine Antwort der Fähe. Sie hatte so direkt nach einer Gefährtin für ihn gefragt, dass er nicht glauben konnte, dass sie nun so leicht nachgeben würde. Sicher wollte sie ihn noch weiter in diese Richtung ausfragen, aber der Rüde wusste nicht, ob er noch mehr von sich preisgeben wollte. Es kam ganz darauf an wie vorsichtig die Silberne ihre Worte wählte - vielleicht.

Dann unterbrach der Ruf von Jägern die Stille der Nacht. Die Ohren des Wildfarbenen zuckten aufmerksam nach vorn und sein Kopf hob sich in die Höhe. Er horchte - die Nachricht war eindeutig. Kurai musste mit ihrer Gruppe Erfolg gehabt haben. Diese Erkenntnis machte den großen Wolf auf unangenehme Weise auf ein flaues Gefühl von Leere in seiner Magengegend aufmerksam. Es erinnerte ihn daran, dass er seit geraumer Zeit nur Kleingetier erlegt hatte und dieses hatte nie wirklich dafür ausgereicht, dass er satt wäre. Größere Jagden waren eben doch nur im Verband möglich. Der Hunger trieb ihn nun zurück zu der Jagdgruppe und einer Beute, die er sich von ihrem Geheul versprach. Es gab keine Zeit zu verlieren. Nur noch ein kurzer Zuruf an Neera:

"Hunger?"

Mit einem fast verschmitzten Lächeln setzte Rumo seine Läufe in Bewegung und sprintete dicht an der silbernen Fähe vorbei, stieß sie dabei verspielt an der Schulter an und raste in Richtung des großen Sees davon. Gegen ein kleines Wettrennen hatte er nichts einzuwenden. Genaugenommen kam ihm diese Ausflucht aus der Unterhaltung, die langsam unangenehm zu werden schien, gerade recht. Das tiefsitzende Hungegefühl trieb ihn zudem zu Höchstleistungen an. Irgendwie nebensächlich blieb dabei der Umstand, dass er langsam auch wieder nach dem restlichen Rudel sehen sollte. Hoffentlich war bei den Damen alles gut gegangen. Um Arko machte er sich dagegen weniger Sorgen. Der Rüde war umgänglich und freundlich, er würde sich schon nicht in Schwierigkeiten bringen.

Der Weg zum See würde allerdings einige Minuten in Anspruch nehmen, obwohl starke Muskeln unter dem dichten Wolfspelz auf Hochtouren arbeiteten und die weichen Ballen des Wolfes über den trockenen Waldboden flogen. Trotzdem würden die kräftigen Läufe viel zu arbeiten haben, um den schweren Körper bis zum See zu tragen. Nach der Fähe sah sich Rumo nicht mehr um.

[im Ostwald | vom Buckel auf dem Weg zur Lichtung | mit Neera?]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Nov 02, 2010 8:21 am

Anmutig sah es aus, als Kurai ihren Fang in den Hals der Beute schlug und sie mit ihrem Gewicht zu Boden riss. Francis spürte wie sie anfing zu zittern und ein leichtes Angstgefühl sich in ihrer Magengegend breit machte. Sie hatte Respekt vor der schwarzen Wölfin, die sie schon als ihre Freundin ansah. Doch andersrum sah es garantiert nicht so aus, das wusste die Helle. Doch sie würde ihr Zeit geben und es einfach auf sich zukommen lassen. Ihre Gefühle waren tief in der kurzen zeit geworden, die sie mehr und mehr zu Kurai lenkten. Doch nicht als Partner, sondern als beste Freundin. Die Wölfin schüttelte ihren Kopf, um die Gedanken los zu werden, die sich schon lange in ihre festgesetzt hatten. Sie musste sich jetzt konzentrieren und gemeinsam mit den anderen die Beute zu Rumo und Loki bringen, damit sich der Alten stärken konnte und den Weg des Todes noch nicht laufen musste. Zu sehr hatte sie den Alten nach dem kurzen kennen lernen in ihr zerbrochenes Herz geschlossen und wollte ihn noch nicht verlieren. Also ging sie zu Kurai und sagte lediglich ein paar lobende Wörter zu ihr.

„Das hast du super gemacht Kurai. Ich hätte es nicht besser machen können.“

Doch in dem Moment vernahm die Helle wieder diese Fremden Gerüche in ihrer Nase. Es waren drei Wölfe, die nicht weit von ihnen im Schilf saßen. Nur klein war ein weißer Strich zu erkennen und Francis entschloss sich die Initiative zu ergreifen. Sie wusste dass das der Schwarzen gegen den Strich gehen würde, aber doch war die helle neugierig auf die Neuen und ob sie guter Absicht waren. Mit geschwelter Brust und Zielgenauigkeit, ging Francis auf die Fremden Wölfe zu, bis sie nur noch 2 Meter von ihr entfernt waren. Sollten sie sie angreifen, so würde sie noch genug Spielraum haben, um schnellst möglich weg rennen zu können. Dann sprach Francis ruhig und gelassen auf die Fremden ein.

„Guten Tag ihr Drei. Wollt ihr euch nicht uns vorstellen, da ihr uns schon die ganze Jagd lang beobachtet habt?“


[erst bei der Beute, dann ansprechen der Fremden]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Nov 02, 2010 5:38 pm


In dem Moment als Kurai ihre Kiefer um den schlanken Hals der Hirschkuh schloss und sie zu Boden zug packte auch Magena zu: sie biss fest in den Oberschenkel des Tieres und zog ebenfalls, eine Leichte erschütterung schien durch den Boden zu gehen als das Tier hinfiel.
Es war ziemlich schnell tot, Kurai hatte ganze Arbeit geleistet.
Um den anderen ein Signal zu geben das die Beute erlegt war hob sie den Kopf und heulte eine Nachricht in den Wind.
Der Geschmack von frischem Blut ließ Magenas Magen knurren, allerdings gab es wichtigeres als die Beute zu reißen: sie zu verteidigen.
Die drei Fremden Fähen waren nun ganz Nahe, sie war kurz davor die Zähne zu flethscen und die anzuknurren als Francis sie ansprach.
Als Zusatz zu ihren ziemlich freundlich wirkenden Worten setzte sie noch hinzu:

Wenigstens habt ihr die Jagd nicht gestört, wären wir euretwegen leer ausgegangen hätte es Ärger gegeben. Aber da wir trotz eurer Anwesenheit erfolgreich waren ist es eigentlich egal. Nur würde ich schon gerne erfahren was ihr hier zu suchen habt?

Sie wusste das Kurai eigentlich noch das Wort hatte, aber in Magena hatte sich durch die gemeinsame Jagd ein Rudelinstinkt festgesetzt. Ihr Blut pumpte immernoch schneller als normal durch ihre Adern und das Adrenalin schoss immernoch durch ihren Körper.
Ihr war bewusst das sie erst seit ein paar Stunden, sie blickte zum dunklen Himmel: es war Nachmittag gewesen als Rumo sie eingeladen hatte ihnen zu folgen, die anderen kannte: aber das war ihr herzlich egal.Ihre Instinkte spielten leicht verrückt und das wusste sie, allerdings wollte sie dagegen auch nichts tuhen: lange genug war sie ohne Rudel gewesen. Hunde hatten kaum verstanden was Rudel bedeutete: ihre Verbände waren loser...

Sie sind nun mein Rudel, ich gehöre zu ihnen sie zu mir.

Wenn die drei sich als harmlos, ja sogar freundlich erweisen würden war es an Rumo sein zu entscheiden wie mit ihnen zu verfahren sei. Hoffentlich würde er gleich auftauchen, ob er schon auf dem Weg war?
Sicherlich hatte er gehört das sie die Beute hatten...
DIe Zähne leicht gefletscht ,die Ohren vor gestellt und erhobener Rute, allerdings leicht geduckt als wolle sie zum Sprung ansetzten, wartete sie auf eine Reaktion der anderen oder von Kurai.




[Spricht auch zu den Fremden, ist etwas misstrauisch: weiß nicht was sie von der Situation halten soll]
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Siyana
Die Optimistin
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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 2 Jahre
Größe : 73 cm
Gewicht : 42 kg
Merkmale : weißer Vorderlauf (rechts), weiße Streifen an der rechten Schulter

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72/100  (72/100)

BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Nov 03, 2010 2:27 pm

Siyana bemerkte dass Rala aufstand und zum See lief. Sie dachte sich nichts dabei aber lies doch ihre Augen auf, denn gerade wurde das Opfer des Rudels erlegt. Sie hoffte nun, dass alles rund laufen würde.

" Menha, sollen wir?", flüsterte sie " Das könnte die Chance sei-"

Doch bevor sie zuende flüstern konnte stand schon ein Wolf vor ihr. Die Fähe erschrak leicht aber sie beruhigte sich schnell wieder. Der fremde begrüßte die 3 höflich und fragte ob sie sich nicht vorstellen wollen,da sie sie die ganze Jagt beobachtet haben. Siyana ernahm das Wort zuerst.

" Hallo! Ich freue mich dich kennen zu lernen. Und endlich seh ich dich mal richtig."
die Fähe musste lachen und stand auf.
"Ich bin Siyana. Naja und wir sind hier zufällig vorbei gekommen und wollten euch nicht stören. Deshalb haben wir uns fürs erste versteckt."

Hoffendlich waren das die richtigen Worte!!! Ich will nicht so als Loser da stehen

Siyana rief Rala zu sich. Da kam noch ein anderer weißer Wolf auf sie zu.
Sie meinte, dass wir wenigstens nicht gestört haben und wenn sie ihret wegen leer ausgegangen wären dann hätten die 3 Fähen sehr Ärger bekommen und dass sie sich interessieren würde was sie im Gestrüpp zu suchen hätten.

" Hi, ich bin Siyana. sagte sie zur weißen Fremden und erklärte ihr das selbe wie der Grauen. Sie erzählte auch, dass sie zur Zeit ein Rudel sucht und dieses zufällig vorbei kam.

Nun wartete sie auf die Antworten von Menha und Rala. Sie fragte sich wie sie sich wohl verhalten. Sie hoffte, dass sie nicht die falschen Worte ausgesucht hatte.

(bei Rala , Menha, Magena, Francis; redet)
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Menha

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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 Jahre
Größe : 55 cm
Gewicht : 34 kg
Merkmale : Narbe

Rollenspiel
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55/100  (55/100)

BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Nov 03, 2010 8:26 pm

Menha achtete nicht mehr auf die anderen beiden, sondern konzentrierte sich auf die Wölfe, die sich nun an die Beute machten. Es war recht seltsam, dass sie die drei Fremden nicht bemerkten, doch die Fähe wollte sich auch nicht beklagen. Sie machte sich allmählich wirklich Gedanken darüber, wie sie die anderen ansprechen sollte, was sie tun sollte und vor allem wie sie ihr Temperament zügeln konnte. Denn Streit wollte sie auf keinen Fall provozieren.

Die Fähe hörte noch, das Siyana etwas sagte, da sah sie auch schon wie ein Wolf auf sie zukam. Es war ebenfalls eine Fähe, diese sagte höflich, dass sie sich doch bitte vorstellen sollten. Siyana kam der Bitte direkt nach, Menha hatte da ihre Zweifel.

„Guten Tag, erm, also ich bin schon ein wenig länger hier am See als die beiden anderen, ich habe euch beobachtet und mir Gedanken gemacht, wie ich auf euch zukommen könnte, wir sind keine Diebe, wir sind auf der Suche nach Schutz.“

Weiter wusste die Fähe nicht so recht, was sie noch sagen sollte, sie hatte auf jeden Fall nicht konkret gesagt, das sie auf der Suche nach einem neuen Rudel wären. Menha baute sich leicht auf um nicht verschüchtert zu wirken, denn sie wollte nicht unterwürfig zu irgendwelchen fremden Wölfen gekrochen kommen, wie ein kleiner Welpe, sie wollte ihren Respekt haben. Erst jetzt bemerkte sie die andere Fähe, die bei der grauen war, doch sie ignorierte sie. Nun wartete sie auf die Reaktion von Rala.


[bei Rala, Siyana, Francis und Magena, redet]
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Plot 02: Die neue Heimat
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