Demba-Wolves

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Postingreihenfolge:
Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

Abgemeldet: -
Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 02: Die neue Heimat

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Siyana
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Aug 29, 2010 12:41 pm

Rala wünschte Siyana einen guten Appetit. Die Wölfin bedankte sich herzlich. Sie sah zu Menha rüber. Menha sah hungrig aus. Siyana dachte nicht lange nach, nam die Ente in ihr schmales Maul und ging zu Menha rüber.

" Menha." sagte sie mit einer zaghaften Stimme,:" Du musst umbedingt etwas fressen! Ich sehe dir an, dass du sehr hungrig bist. Bitte tu mir den Gefallen und fress bitte etwas."

Siyana wartete eigendlich nur auf Menhas Antwort.

Sie sagt bestimmt nein ich will nicht.

Die Fähe schaute auf dem Boden. Vor ihr maschierten viele Armeisen mit kleinen Blätterfetzen. Rala sah Siyana komisch an.

Sie wundert sich bestimmt warum ich auf einmal so laut gelacht habe. Ich weiß es ja selbst nicht einmal. Was ist nur mit mir los?!





(bei Rala und Menha am See, redet)
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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Sep 04, 2010 11:25 am

Betrachtete man den alten Wolf dort vor der engen Höhle einmal objektiv, so musste man sich die Frage stellen, ob das verletzte Tier jemals wieder gesund würde. Vermutlich würde der Graupelz in den nächsten Tagen verenden. Loki wusste das. Er hatte schon oft gesehen, wie selbst starke, junge Tiere von Krankheiten dahingerafft wurden und er hatte auch erlebt, wie Kämpfe und Streitereien das Leben von Freunden und Familie kosteten. Es blieb also fraglich welche Chancen er sich auszumalen hatte. Im Grunde, so dachte der Altwolf, war es auch nicht weiter wichtig wie lange er selbst noch auf dieser Erde wandelte. Sollte der Mond ihn ruhig zu sich rufen. Doch es war ihm wichtig wenigstens noch den Aufstieg dieses Rudels zu erleben. Er wollte sehen, wie seine Linie fortgesetzt wurde. Er wollte sicher gehen, dass Rumo für eine gesunde Fortpflanzung sorgte und hier seine Heimat fand. Dafür galt es noch ein paar Monate zu überleben, selbst wenn er nur daliegen und zusehen konnte. Ein wehmütiges Seufzen entfuhr dem alten Wolf.

oO(Bleibt mir wohl nur auf den Schutz dieser Wölfe zu hoffen.)

Behutsam brachte Loki seinen dürren Körper in die richtige Lage, um an die verletzte Schulter zu gelangen. Jetzt wo er wach war und wieder ein wenig zu Kräften gekommen war blieb ihm Zeit um ausführlich die Wunde zu lecken und den natürlichen Heilungsprozess anzuregen. Dabei war der Graue froh, dass man ihn ganz leidlich in Ruhe ließ. Einzig die junge Weiße lag noch bei ihm, was er beschloss einfach hinzunehmen. Loki suchte kein Mitleid auch wenn er wusste, dass seine mitleiderregende Situation Hilfe durch andere erforderte.

[vor der Wurfhöhle]
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 06, 2010 6:36 pm

Menha war froh, als die beiden sich unterhielten und auch beide vom Fleisch fraßen, doch anstatt aufzustehen und hinzulaufen blieb sie wo sie war und legte sich wieder flach hin. Die Ameisen waren mittlerweile weit weg, naja, soweit wie eine Ameise nun einmal kam wenn sie gerade einen gefährlichen Berg erglommen hatte und dann in den Wind geschleudert wurde. Die Fähe hoffte, dass sie nun anderweitig ihre Abenteuer ausleben würden und sie in Ruhe lassen würden. Menha legte ihren Kopf flach auf den Boden und atmete ruhig und gleichmäßig.

Es war neblig und Menha schien nicht mehr in dem Wald zu sein, in dem sie sich bis vor ein paar Minuten noch befand. Die Bäume waren kahl, verdorrt, warfen dünne, knochige Schatten, standen sich bedrohlich gegenüber. Die Fähe stand auf und sah sich um. Es war zwar nicht wirklich kalt, doch sie fröstelte leicht. Ein fauliger Geruch drang ihr in die Nase und sie musste niesen. Dann trabte Menha weiter und trat dabei zuerst auf festen Grund, dann auf etwas Weiches. Sie sah unter sich. Das Moos presste sich aus und Wasser rann in einem kleinen Rinnsaal den kleinen Abhang hinab. Menha betrachtete es eine Weile und ging weiter. Das Moss sog dabei das Wasser, welches es noch erreichen konnte wieder auf. Die Fähe konnte einfach nicht dahinter kommen wo sie hier war, doch sie wusste, dass sie von diesem Ort weg musste. Hinter sich hörte sie etwas und sprang knurrend herum. Eine Eule war aufgeflogen und ließ der Fähe ein paar Federn zurück. Sie bekam Panik und rannte los, sie lief und lief, doch der Wald nahm kein ende, sie biss in die Luft und merkte auf einmal, das jemand zu ihr sprach. Es war, wie aus einer weiten Ferne.

Menha wachte langsam und mühselig auf und erblickte das Gesicht Siyana´s. Die andere Fähe hatte zu ihr gesagt, das sie etwas essen müsse und einen Augenblick wollte Menha schon ja sagen, doch dann mahnte eine Stimme in ihrem Kopf, die Pfoten davon zu lassen.

„Nein Danke, sehe ich etwa wirklich so aus, als ob ich Hunger hätte?“

Sie war etwas bissig und launisch, doch in ihrem Inneren war Menha viel mehr verwirrt und vielleicht auch etwas ängstlich. Was war das eben denn nur gewesen? Sie stand langsam auf und wandte sich zu den anderen.

„Wenn es hier andere Wölfe geben würde, müssten sie sich doch langsam mal sehen lassen, denkt ihr nicht auch! Was haltet ihr davon, wenn wir die Gegend erkunden?“

Sie sah die anderen beiden an, doch es war ihr im Prinzip egal was sie tun würden.


[bei Rala und Siyana am See, macht einen Vorchlag, innerlich verwirrt]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 06, 2010 7:05 pm

Rala fühlte sich schon fast erlöst, als Menha in die Runde fragte, ob sie nicht mal einen Spaziergang machen sollten. Die Fähe spielte schon länger mit dem Gedanken, sprach ihn jedoch nicht aus. Ihre Ideen wurden meist abgelehnt und somit hatte Rala es sich angewöhnt gar nicht erst etwas vor zuschlagen. Die Cremeweiße wollte schon fröhlich "Ja" rufen, hielt dann jedoch noch einen Moment inne, um über Menhas Vorschlag nach zu denken. Die Grau-Weiße sah nicht unbedingt in einer guten Verfassung aus.

Es könnte lange dauern, bis wir das Rudel finden. Ob sie wohl durch hält?

Rala biss noch kurz etwas von der Ente ab und nickte schließlich:

"Ich denke, einer kleiner Spaziergang würde uns gut tuen. Sofern es nicht zu früh dunkel wird."

Rala musterte den Himmel. Rot und gelb war er. Richtig schön. Sie könnte den Mond schon als leichte Sichel ausmachen und auch die Sonne war kurz davor sich für die Nachtruhe vor zu bereiten. Es würde bald dunkel werden. Vermutlich erst in ein paar Stunden, doch die Suche nach einem Schlafplatz, der auch geschützt war könnte viel Zeit in Anspruch nehmen.

"Wir sollten uns mal einen Unterschlupf suchen. Hier zu übernachten halte ich für nicht sehr angenehm. Ich habe ja nichts gegen Regen oder Gewitter, aber ich bin nicht so begeistert davon mitten in der Nacht klitschnass aufzuwachen.“

Rala entfernte sich ein paar Schritte von Menha und Siyana. Sie sah nicht zu ihnen zurück, sondern musterte die Lichtung. Ein Hirsch blickte auf und musterte die Fähe dämlich. Das große, braune Tier wartete, ob es nun Zeit war zu flüchten oder man noch ein paar Minuten Ruhe genießen konnte. Rala hatte nicht vor den Hirsch zu jagen, aber dieser Blick verführten einem schon richtig dazu.


[bei Menha und Siyana am See | überlegt zu gehen]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Sep 09, 2010 3:39 pm

Man konnte es beinahe einen Anflug von Erleichterung nennen, den der Anblick des Altwolfes auslöste und die Muskeln und Sehnen des großen Rüdens entspannen ließ. Loki schien keinen Beistand zu brauchen. Für den Moment beschäftigte sich der dürre Pelz völlig alleine und verlangte nicht nach Nähe. Den Umständen entsprechend konnte man fast behaupten, dass es ihm gut ging. Rumo ließ sich nach dieser Erkenntnis erleichtert fallen. Seine Entspannung ging sogar so weit, dass sich der Wildfarbene neben der silbernen Fähe niederlegte. Er wollte endlich die angenehme Gesellschaft Neeras genießen. Das Rudelleben würde ihm gefallen. Dieser Gedanke wurde mehr und mehr zur Gewissheit, je mehr der Rüde sich darauf einließ.

Doch die Worte aus dem silbernen Fang sollten ihn rasch wieder zurückwerfen und ihm die unschöne Realität ins Gedächtnis rufen. Nur ein kurzes Zucken seiner Lefzen verrieten die Regung, welche Neera in dem Rüden hervorrief.

oO(Das ist noch kein Rudel. Keiner dieser Wölfe hat Pfote gefasst oder hat sich festgelegt. Wir werden sehen wie viele Seelen uns noch verlassen werden. Das Herz des Rudels stellt sich wohl erst heraus wenn es hart auf hart kommt.)

Es waren ziemlich finstere Gedanken, die dem Wolf noch durch seinen aufgewühlten Kopf gingen. Zu der Fähe aber wollte er harmlosere Worte sprechen - freundliche.

"Kluge Gedanken."

Mehr brachte er zunächst nicht hervor, ließ die Fähe neben ihm zappeln, deren Blick wirkte als fordere sie seine Antwort. Doch es brauchte Zeit, ehe Rumo weitere Worte gefunden hatte. Die Ansprache der Silbernen hatte Wut und Unmut in ihm hervorgerufen und da fiel es dem großen Rüden schwer milde Worte zu finden. Er wollte Neera aber nicht verletzen oder gar verjagen. Schließlich schien es ohnehin fraglich ob die ansehnliche Fähe bleiben wollte.

"Ich hoffe wir alle finden in diesem Tal Gründe zum Bleiben. Es wäre schön einmal wieder ein gesundes Rudel zu erleben. Die Umgebung scheint schließlich ebenfalls zu passen. Das nahe Wasser, die Höhle und die schützenden Wälder."

Schwärmte der Wilfarbene etwa? Ihm gefiel das Tal tatsächlich sehr und er hätte die Fähe da gerne auf den selben Gedanken gebracht.

"Was glaubst du? Wir könnten uns ein wenig umsehen, wenn dir der Sinn danach steht."

[Anhöhe zwischen Rudelplatz und Höhle, Loki im Blick | Unterhaltung mit Neera]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Sep 09, 2010 3:56 pm

Shira:


Lange hatte die weiße Fähe nur dagelegen und das Geschehen um sich herum still beobachtet. Sie hatte es gleich als ihre Pflicht gesehen dem Verletzten Wärme zu spenden, doch offensichtlich schien sie die einzige zu sein, der dieser Gedanke gekommen war. Denn niemand wollte hier einen intensiveren Umgang mit dem alten Wolf pflegen. Einzig der große Bunte war kurz bei ihm gewesen, hatte aber Shira geduldet. Das war ein gutes Zeichen dafür, dass die Weiße bleiben durfte. Immerhin wurde sie hier nicht fortgejagt. Aber trotzdem wollte sie sich nicht gleich ins Rudelleben stürzen. Da blieb ihr noch Zeit über diese andere weiße Gestalt nachzudenken, die so geheimnisvoll mit dem Altwolf umgegangen war und scheinbar nicht richtig von der anderen Fähe wahrgenommen worden war. Wer war sie gewesen?

Immer wieder flog Shiras Kopf in die Richtung, in welche die Geheimnisvolle gegangen und im warsten Sinne des Wortes verschwunden war. Ob sie der seltsamen Gestalt nachfolgen sollte? Neugierde und gesundes Misstrauen ließen die kleine Fähe immer wieder an diese Option denken. Als schließlich der Großteil des Rudels aufbrach und auch der Alpha den Verletzten sich selbst überließ, spürte Shira, dass der einzig richtige Moment gekommen war. Sie erhob sich letzten Endes, warf dem großen Bunten, der dort auf der kleinen Anhöhe lag, nur einen kurzen, scheuen Blick zu und huschte dann davon, in die Richtung in die auch die andere verschwunden war. Sie würde diese seltsame Wölfin schon finden und dann würde sie sehen, was mit dieser merkwüdigen Gestalt los war.

[verlässt das Rudel auf der Suche nach Lacrimosa]


(aus dem RS genommen!)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Sep 09, 2010 4:13 pm

Zusammenfassung:

Endlich benehmen sich die Wölfe wie ein Rudel. Kaum haben sich alle an der Wurfhöhle versammelt werden auch schon Pläne für das weitere Geschehen gemacht. Während die Fähen klären, dass eine große Jagd für den Erhalt der Gruppe unabdingbar ist, stößt auch Arko wieder zu den Wölfen, um sich der Jagd anzuschließen.
Rumo beschließt Kurai die Führung in die Pfote zu geben. Er weiß, dass auch er lernen muss sich auf die anderen Charaktere zu verlassen. Er selbst bleibt also zurück und überlasst das Feld den Fähen. So bezieht er Stellung neben Neera auf einer kleinen Anhöhe zwischen Rudelplatz und Höhle, Loki im Blick und mit offenem Ohr für die silbernfarbene Neera.

Von diesem Ort aus beobachtet er aus den Augenwinkeln, wie die Fähen endlich zur Jagd aufbrechen. Ihr naheliegenstes Ziel ist erst einmal wieder der See mit seiner großen Lichtung. Nun, in der Dämmerzeit, haben sie vielleicht Glück und das Wild zeigt sich, um im Schutz der aufkommenden Dunkelheit zu trinken und die grünen Wiesen zu betreten.
Außerdem bleibt Rumo nicht verborgen, dass die stille, weiße Shira die Gruppe verlässt. Etwas scheint sie fort zu ziehen.

Was keiner weiß ist jedoch, dass am See noch weitere Wölfe auf die Jagdgruppe warten. Die drei Fähen haben sich bereits ein wenig angefreundet und werden langsam ungeduldig. Das Bedürfnis sich dem Rudel zu zeigen wird immer größer.


Zeitsprung (Jagdgruppe):
Nachdem alle Mitglieder zur Jagd gefunden und die Rollen verteilt waren, brachen die Fähen und der Mischlingsrüde endlich auf. Kurai, die vom Alpha bestimmte Jagdführerin, hatte die weite Lichtung am See auserkoren. Sie hoffte dort auf größeres Wild zu stoßen und diese Entscheidung sollte sie nicht bereuen. Eilig und doch mit gedämpften Schritt huschten die Wolfskörper durch das Dickicht des Waldes in Richtung des spiegelnden Wassers. Raschelnde Zweige und stoßweise Atemzüge bestimmten die Geräuschkulisse um die kleine Gruppe herum. Es gab keinen Grund besonders leise zu sein. Erst als die Bäume langsam lichter standen und man die ersten Ausblicke auf das Grün der Wiesen erhaschen konnte, wurden die Wölfe langsamer. Behutsam schlichen sie alle an den Rand der Lichtung. Doch keiner von ihnen würde aus den Zweigen treten und seinen Körper auf der Wiese zeigen, ehe die Jagdleiterin keine neuen Anweisungen gab. Nun galt es zu spähen und zu planen. Hoffentlich fielen den Jägern die drei Wölfe nahe des Wassers auf, ehe sie zu den fernen Hirschen auf der anderen Seite aufbrachen...

[Die Jäger befinden sich nun an der Lichtung. Noch verbirgt sie der Waldrand südlich des Sees. Rala, Menha und Syjana sind jedoch nicht Sichtweite. Die Hirsche stehen zur anderen Seite des Sees. Sie sind noch so weit entfernt, dass sie sich nicht an der Anwesenheit der Wölfe stören werden, ehe diese nicht deutlich näher kommen.]
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Siyana
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Sep 10, 2010 12:59 pm

Menha lehnte wie es Siyana sich schon gedacht hat ab. Sie verstand einfach nicht wieso sie dies tat. Menha sah doch so hungrig aus und sie fragte auch ob sie so aus sähe.

"Ja. Und wie!",sagte Siyana. "Ich kann deinen Magen bis hier hin knurren hören. Bitte tu mir den Gefallen. Ich mag es nicht Artgenossen hungern zu sehen.

"Hoffentlich nimmt sie mein Angebot endlich an. Bitte Menha. Ich sehe doch das du hungrig bist. Warum lehnst du es denn dauernd ab!?"dachte Siyana.

Die grau-gemischte Fähe machte den Vorschlag ein die Gegend ein bisschen zu erkunden. Dem stimmte Rala zu. Doch die Schwarze fragte sich wie Rala nur einfach "Ja" sagen konnte, wenn sie bemerkte dass es Menha mittlerweile wirklich schlecht geht.

" Ich denke, wir setzen uns erst einmal ein Ziel wo wir hin wollen. Ich wüsste auch schon etwas. Der Pass. Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf das ganze Tal."

Ich denke nicht dass Menha es durchhält. In ihrem Zustand!?"

Siyana wollte gerade vorschlagen zu gehen als sie etwas beunruhigte. Undzwar einen Geruch. Sie hob ihre Schnauze und roch.

Wölfe!!!

"Wartet! Ich habe einen Geruch wahrgenommen. Lass uns doch noch lieber etwas warten"

(bei Menha und Rala am See, riecht andere Wölfe)


Zuletzt von Siyana am Fr Sep 10, 2010 7:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Sep 10, 2010 2:38 pm

Leise und mit geduckter Haltung, lag die Helle Fähe neben ihrer dunklen Freunden. Freundin? Ja Francis sah Kurai als Freundin, auch wenn die Schwarze das nicht so sah, so hatte die Helle schon das Gefühl, das sie sich nahe standen und sie etwas verbahnt. Zwar erst was kleines, aber doch was heran bahnendes, was ständig zu wachsen schien. Kurai hatte sie immerhin in ihrer Trauer aufgehalten auf Magena los zugehen und sie zu töten. Also was würden dann nicht dagegen sprechen, das sie Freunde wären? Zwar hatte die Dunkle sie noch nicht mit ihren Namen angesprochen, was Francis durchaus einen Stich ins Herz versetzte, aber doch hatte die junge Fähe Hoffnung, dass auch Kurai bald auftauen würde. Sie würde ihr einfach zeit geben.

Die Wölfe hatte eine Herde Hirsche erspäht, die auf der anderen Seite des Sees friedlich grasten und noch nicht ahnen konnten, dass gleich ein Rudel Wölfe auf sie losgingen. Doch in der Natur, war es ein geben und nehmen. Man nahm sich die Beutetiere, doch gab dafür neues Leben in Form von Welpen. Oder die Natur nahm sich einen Wolf zurück und gab das Leben den Hirschen wieder. So war der Kreislauf des Lebens, den alle befolgen mussten. Ob sie nun wollten oder nicht. Genauso wie ein Baum abstarb und den neuen Trieben halt zum wachsen gab. So würden nun auch die Wölfe einen Hirsch oder ein Reh erlegen, um im nächsten Frühjahr ihren Soll zutun und Welpen zur Welt bringen würden. Doch ob das in dem jungen Rudel realistisch war, war eine andere Frage?

Die Helle Fähe, die da so im Unterholz lungerte, wurde immer nervöser. Sie wollte endlich ihre starken Pfoten in den Erdboden vertiefen, ihren Läufen freien Lauf lassen und den Wind um ihre Ohren spüren. Sie wollte das warme Fleisch auf ihrer Zunge schmecken und das flüssige Blut ihre Kehle runter laufen lassen. Doch sie musste sich noch gedulden. Noch hatte Kurai ihr Ok nicht gegeben und die genaue Strategie mitgeteilt. Sie war die Leiterin, die Rumo auserwählt hatte und so musste auch Francis auf ihr Signal zum Aufbruch abwarten. Sie war keine Einzelgängerin mehr, die alleine jagte und ihre eigene Regel machte. Sie war jetzt Mitglied eines Rudels und musste auf deren regeln hören oder besser gesagt, die auf die der Leiterin Kurai. Also schaute Francis die Dunkle Erwartungsvoll an, in der Hoffnung, dass sie endlich zur Jagd aufbrechen würde.


[Im Unterholz, wartet gespannt auf den Aufbruch]
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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Sep 11, 2010 7:52 pm



Die Rehe grasten friedlich, Magena beobachtete sie : jeder Muskel angespannt. Ein Seitenblick auf die anderen bestätigte ihr das es ihnen ähnlich erging. Sie nickte ihnen leicht zu und schlich sich weg, sie würden sich verteilen und das schwächste Reh hetzen.
Kurai würde es auswählen...
Gespannt beobachtete sie jede bewegung der Dunklen.
Ihre Nerven waren zum zerreißen gespannt, auf ein Zeichen der Entscheidung hoffend trippelte sie ungeduldig mit den Hinterfüßen.Die Rehe ahnten von nichts.
Müde ästen sie im Schatten oder grasten auf der Wiese.
Magena Magen schien ein einziges bodenloses Loch zu sein
Wie es da wohl erst den anderen gehen mochte? Kurai sah schon ziemlich mager aus und Rumos Vater war ihr, abgesehen von der tatsache das er alt und verltzt war, auch sehr unternährt erschienen. Ihr Beschützerinstinkt regte sich beim Gedanken an den Grauen, sie würden ihm Fleisch mitbringen.
Ihm und den anderen am Rudelplatz.



[bei den anderen vom Jagdtrupp, warte auf die Entscheidung Kurais welches Reh das Opfer wird]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Sep 12, 2010 4:34 pm

Im Gestrüpp des Unterholzes waren die vier Wölfe zum stehen gekommen. Kurais Nase hatte sie vor einiger Zeit, als sie mit Francis dem dunklen Rüden verfolgt hatten nicht getäuscht. Etwas abseits des Sees äste eine Herde Rehe. Die Tiere hatten ihre dünnen Hälse geneigt und nagten an den jungen Halmen der Wiese. Schweigsam beobachtete sie die große Gruppe. Es waren ebenso kapitale Böcke dabei, die durchaus eine Gefahr für ihre Jäger bedeuten könnte. Aber diese männlichen Tiere würden nicht ihr Ziel sein. Die Dunkle hatte längst ein anderes Tier auserkoren. Ein älteres Reh. Auf den ersten Blick wirkte es vidal und kraftvoll, doch das alter hatte ihre Knochen gebrechlich gemacht. Man konnte förmlich ihre Krankheit wittern und bei längerem Betrachten sogar ein leichtes Hinken erkennen. Kurai wies mit einer kleinen Bewegung zu dem Tier.

„Dieses Tier werden wir töten.“

Allerdings gab es ein weiteres Problem. Die Mackenzie Waldwölfin roch fremde Wölfe, die eindeutig nicht zum Rudel gehörten. Den Witterungen zu urteilen drei. Das war ganz und gar nicht gut.

„Hier in der Nähe sind andere Wölfe, doch bevor wir zu ihnen stoßen gilt es Beute zu erlegen. Wenn wir zu ihnen gehen, könnte die Herde unruhig werden und das können wir nicht gebrauchen.“

Die dunkle heftete ihre gelben Seelenspiegel an Francis.

„Der Wind steht für uns günstig, du wirst mit Arko nach hinten schleichen. Die Herde wird auseinander brechen, haltet euch nur an die Alte, sie ist unser Ziel, kein anderes Tier. Sobald du mich in Position siehst, kannst du mit Arko zusammen hetzen.“

Dann wandte sie sich an die weiße.

„Du stößt später zu ihnen, haltet sie auf Kurs und verletzt ihre Beine.“

Noch einmal nickte die Wölfin, ehe sie den anderen den Rücken kehrte und davon trottete. Sie würde sich weiter abseits am Waldesrand niederlassen und auf ihre Gelegenheit lauern. Derweil konnte sie nur hoffen, dass der Jagdtrieb sie nicht toll machen würde. Eine zweite Chance gab es nicht. Kurai hatte ihre Stelle gefunden, sah noch einmal in die Richtung aus der sie gekommen war, ehe ihr Blick den See streifte. Wie sie es gerochen hatte drei Wölfe. Wieder blieb ihr nur die Wahl zu hoffen, dass sie die Jagd nicht zerstörten, bevor sie Beute machen konnten, ansonsten würde Kurai sicherlich nicht zimperlich sein, ihre Wut an einer von ihnen aus zu lassen. Doch nun galt Aufmerksamkeit. Die schwarze Wölfin verschwand im Gestrüpp, ließ sich von den Schatten und Sträuchern auffressen, so dass sie gar nicht da zu sein schien. Selbst ihr Atem wurde langsamer, passte sich dem Rauschen des Windes und dem Rascheln der Blätter an. Allein der Puls ihres Herzens vermochte sie in ihren Ohren zu vernehmen.

[Wartet, hatte die fremden Wölfe bemerkt]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Sep 12, 2010 7:01 pm

Neera lag immer noch vor der Höhle bei Loki und Rumo. Sie war körperlich vielleicht da aber ihre Gedanken waren bei denen die sie an die Jäger verloren hatte. Zu viele waren es. Sie würde beim nächsten Vollmond für sie heulen. Ihr Rudel glaube das diese Nächte besondere Nächte waren in denen die verstorbenen Wölfe zwischen den Lebenden die Nacht verbrachte. Sie kamen auf den Strahlen des Mondes auf die Erde hinunter. Ja das würde sie machen, zu lange hat sie nicht mehr für sie geheult.
Dann plötzlich merkte sie das sich Loki regte. Erst zuckten nur ihre Ohren und drehten sich dann gefolgt von Ihrem Kopf in seiner Richtung. Sie hoffte nicht auch für ihn heulen zu müssen. Das er noch weiter leben würde. Rumo sprach wieder.Er sprach von der Zukunft und von seinen Wünschen von einem gesunden Rudel. Was war wohl mit seinem letzten passiert. Neera würde ihn eines Tages fragen nahm sie sich vor. Als er dann den Vorschlag machte sich hier ein wenig umzusehen. Stand die Graue langsam auf. Steckte ihre müden Knochen. Und schüttelte sich den Dreck aus ihrem Fell. Ihre Pfoten schmerzten noch leicht aber es war nicht mehr so schlimm wie noch vor kurzem.

Ja, gerne begleite ich dich.

Sprach sie und lächelte ihn an.

Aber glaubst du wir können Ihn hier alleine lassen?

Dabei schaute sie wieder zu Loki. Sie dachte an die Jäger und an die Hunde die hier lebten.


[bei Rumo, Loki, vor der Höhle]
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 13, 2010 1:09 pm

Menha war angetan von der Idee einen Unterschlupf zu suchen, doch sie dachte auch daran, das sie Gefahr liefen, von Wölfen entdeckt zu werden und das könnte genauso gut ein Zeichen für sie sein, das die Fremden sich ohne Erlaubnis sesshaft machen wollten. Gerade als sie Rala antworten wollte mischte sich Siyana abermals ein und ließ ihr keine Ruhe. Menha sah auf die Ente, stand auf und roch an ihr, dann zupfte sie sich ein kleines Stück ab und kaute lange, ohne auf Siyana zu reagieren drehte sie sich zur weißen.

„Ja, das könnte eine gute Idee sein, einerseits. Aber andererseits macht es einen ziemlich merkwürdigen Eindruck, wenn wir uns irgendwo hinlegen, wo es geschützt ist…“

Doch bevor Menha noch etwas sagen konnte hatte die schwarze Fähe auch schon einen Geruch wahrgenommen, wie sie sagte. Menha stieß ihre Nase in den Wind und stellte ihre Ohren auf. Ja tatsächlich, irgendwo schienen andere Wölfe zu sein! Die weiß-graue wandte sich an die anderen beiden und musste grinsen.

„Es scheint, als ob wir gar nicht mehr so lange zu warten bräuchten! Jetzt brauchen wir wohl eine neue Strategie und zwar eine, von der wir schließen können, wie wir uns den Wölfen nähern, ohne das es aussieht als ob wir ihnen etwas streitig machen wollten, denn ich habe den dringenden Verdacht, das sie nicht nur hier sind um zu spazieren, sondern viel mehr um zu jagen.“

Na hoffentlich werden sie uns freundlich gesinnt sein! Sonst haben wir schlechte, sehr schlechte Chancen, es scheinen nicht bloß ein oder zwei zu sein, ob die anderen beiden sich der Lage bewusst sind? Sollte ich etwas sagen? Nein, nachher denken sie noch, ich würde mich fürchten, oder ähnliches! Es ist besser, ich sage nichts, aber wenn…ach was, egal was wir tun, wenn die anderen sich entscheiden, das wir Feinde sind ist es egal, was wir tun!

Menha hatte ihren Blick von den anderen abgewendet und spähte ins Dunkel, doch erkennen konnte sie noch nichts. Auch wie viele es waren konnte sie nicht mit Sicherheit sagen. Die Hirsche würden wohl schon sehr bald unruhig werden. Menha hatte die Befürchtung, dass der Wind drehen könnte.

„Es wäre wohl am sinnvollsten erst einmal hier zu warten, wenn sie fertig mit der Jagt sind, könnte wir näher hinschleichen und erst wenn sie fertig sind sollten wir uns bemerkbar machen, alles was vorher ist erscheint mir zu früh…“

Murmelte Menha fast unhörbar. Sie hatte ihren Vorschlag einfach so vor sich hingesagt, ohne sich zu den beiden Fähen umzudrehen. Es würde wohl nun immer schneller dunkel werden und die Fähe war froh im Dunkeln sehen zu können, so sollte es ein leichtes sein, auch bei Nacht zu den fremden Wölfen zu stoßen. Aber auch noch einen Vorteil hatte die Nacht, denn dann konnte man sich besser bewegen und wurde nicht direkt von jedem Tier wahrgenommen.


[bei Rala und Siyana, macht einen Vorschlag, wartet auf Antwort]


Zuletzt von Menha am Di Sep 14, 2010 6:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 13, 2010 4:43 pm

Ein Lächeln umspielte die Lefzen der cremeweißen Fähe, als Menha ein Stück der Ente abbiss. Die grau-weiße Fähe, meinte Ralas Vorschlag wäre gut, trotzdem hatte sie Zweifel. Plötzlich streckte Siyana den Kopf in die Höhe und meinte, sie könne Wölfe riechen. Menha tat das Gleiche. Auch Rala schnupperte und ein fremder Geruch drang in ihre Nase, der aber keinesfalls beunruhigend war. Menha grinste und schien nachzudenken und auch Rala machte sich so ihre Gedanken.

Es ist so gekommen, wie Menha und ich es geplant hatten. Oh Gott, habe ich Angst. Was ist, wenn es viele sind? Wenn sie mich nicht akzeptieren oder sogar davon laufen?

Unsicher blickte die Cremeweiße auf die Lichtung. Das lange Gras tanzte im Wind und strich sanft über die Beine Ralas. Die Hirsche schienen sich immer noch in Sicherheit zu wiegen. Rala lächelte.

Ahnungslose Tiere seid ihr. Wartet nur ab. Bald werden ein paar Wölfe aus dem Wald preschen... zumindest glaube ich das...

Menha begann zu reden. Sie hielt es für besser, wenn die 3 Wölfe erst einmal warten würden. Der Jagdtrupp sollte ja nicht denken, dass sie ihnen das Futter streitig machen wollten.

“Hier zu bleiben ist wohl das Beste. Ich habe auch keine Lust auf Streit.“

murmelte Rala leise und musterte die schwarze Fähe mit dem Namen Siyana.

“Hast du eigentlich schon irgendwelche Erfahrungen mit Rudeln?“

Die cremweiße Fähe musterte Siyana.

Sie ist noch so jung und unschuldig...


[bei Menha und Siyana am See | fragt Siyana etwas | überlegt, wie das Treffen mit dem Jagdtrupp sein könnte]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 13, 2010 5:27 pm

Menha und Rala schnupperten ebenfalls und bemerkten den Geruch der fremden Wölfe. Menha machte den Vorschlag abzuwarten und die creme-weiße Fähen stimmte ihr zu. Die Schwarze schaute zu dem Wild hinüber. Sie roch den feinen Geruch der Rehe und ihr lief schon das Wasser im Munde zusammen, wenn sie an das saftige Fleisch nur dachte.
Rala fragte, sie ob sie schon Erfahrung mit Rudeln gemacht hätte.

"Ja, das habe ich aber schlechte. Ich bin von meinem ursprünglichen Rudel fortgegangen, da meine Eltern von Jägern erschossen wurden und Geschwister hatte ich sowieso nicht. Ich dachte mir, dass ich einfach raus musste, damit ich das ganze Blut vergesse. Da bin ich auf ein anderes Rudel getroffen. Aber mir wurde erst mal eine schöne Wunde verpasst. Siehe mein Bein.", Siyana lächelte und wies mit ihrer Schnauze auf ihr Hinterbein

"Aber nach einiger Zeit namen sie mich doch auf. Es waren 2 Rüden und 4 Fähen. Irgendwie war es gar kein richtiges Rudel, denn dauernd wurde gestritten um das Fleisch. Ich mein klar hat jeder Hunger. Aber man kann doch teilen. So dachte ich zumindest. Dann bin ich wieder weg gerannt, denn ich hielt es einfach nicht mehr aus. Tja und dann kam ich hier her."

Sie lächelte.

"Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Was ist mit dir Rala?"

Sie ist so hübsch. Genauso wie Menha. Sie waren bestimmt schon in sehr vielen Rudeln

Die Fähe legte sich ins saftige Grün und genoss die letzten Sonnenstrahlen und ging gleichzeitig in Deckung,sodass die anderen Wölfe sie nicht sahen.


(bei Rala und Menha am See, geht in Deckung)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 13, 2010 5:51 pm

Nachdem Rala und Siyana ihr vorhaben halbwegs zu bestätigen schienen, verfielen sie in Eigengespräche, beste Zeit für Menha ihren eigenen Gedanke nachzugehen, doch ihr vielen keine ein…sonst ging es doch immer von der einen zur anderen Sekunde, dass ihr etwas einfiel, doch nun nichts, einfach nur leere. Die Fähe sah zu den Hirschen, doch ihre Ohren klappten nach hinten, um die Geschichten mitzuhören. Es war nicht sonderlich spannend, solche Fälle wie Siyana gerade beschrieb kannte sie schon zu genüge.

Ja, so ist das im Leben, alle streben nach mehr und noch mehr, wenige interessiert heutzutage noch so etwas wie Nächstenliebe.

Menhas Blick wurde traurig, es gab so vieles auf der Welt was nicht okay war und sie glaubte nicht, das es jemals anders war, oder besser sie konnte es sich einfach nicht vorstellen. Als Siyana sich legte, ging die grau-weiße zu ihr und legte sich halb neben sie.

Wieso kann die Zeit eigentlich nicht manchmal stehen bleiben? Einfach nicht vorbei gehen! Dann würden schreckliche dinge nicht geschehen, denn sie könnten ja gar nicht geschehen! Denn wenn die Zeit des Abschieds mittags ist, aber die Zeit morgens stehen bleibt, wie soll dann jemals mittags werden?

Menha schüttelte sich, sie dachte mal wieder wirres Zeug.


[bei Rala und siyana, hört ihnen zu]


Zuletzt von Menha am Di Sep 14, 2010 6:49 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 13, 2010 6:06 pm

Auf Siyanas Frage, ob Rala denn auch Erfahrungen mit Rudeln hat antwortete diese:

"Sagen wir es so: Ich hatte mal ein gutes Rudel, aber irgendwann verließ ich es mit meinem Bruder. Er wurde beim nächsten Rudel, dem wir begegneten angenommen, ich jedoch wurde abgewiesen. So ging es ziemlich lange weiter. Keine Ahnung, wie oft ich schon abgewiesen wurde. Bin anscheinend nicht so lukrativ für ein Rudel."

Rala fasste sich sehr knapp. Sie versuchte ihre Stimme nicht böse klingen zu lassen. Es sollte sich eher so anhören, als wollte Rala nicht, dass Siyana weiter nachhackt und so war es auch. Menha hätte die Cremweiße ihr ganzes Leben anvertraut, doch Siyana schien ihr immer noch fremd zu sein. Klar, sie gehörte zu dem kleinen Wolfstrupp, aber sie war eben noch neu. Da musste man sich noch kennen lernen.

Menha war aufgestanden und legte sich, in einiger Entfernung, neben Siyana nieder. Rala blieb weiterhin stehen und blickte von oben auf die beiden Fähen nieder. Die Cremeweiße war nervös und ihre Ohren zuckten leicht. Am Liebsten wäre sie in den Wald auf der anderen Seite der Lichtung gerannt und hätte das Rudel gesucht.

Oh bitte, beeilt euch. Ich habe keine Lust Stundenlang zu warten um im Nachhinein doch nur abgewiesen zu werden.

Letztendlich setze sich Rala doch hin. Das beruhigte die Fähe ein wenig und man sah ihr ihre Nervosität nicht so sehr an. Rala atmete tief ein und schloss dabei die Augen. Für einen Moment lies sie die Luft in ihrer Lunge und erst als ihr Herz langsamer schlug atmete die Fähe aus. Rala stellte sich den Jagdtrupp vor. Für sie waren es 5 Wölfe. Alle weiß und seltsamerweise sah einer aus wie ihr Vater, einer wie ihre Mutter und einer wie ihr Bruder. Erschrocken rieß Rala die Augen auf. Vor ihr zitterte das Bild des Jagdtrupps oder besser gesagt, ihres alten Rudels. Wütend fluchte die Fähe in ihrem Kopf:

Verschwinde, du hässliche Halluzination oder was auch immer du bist! So ein Mist!


[bei Menha und Siyana am See | sieht Bild des Jagdtrupps vor sich]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 13, 2010 6:45 pm

Menha antwortete Siyana.

" Ja leider. Doch ich versuch seid meinen Erfahrungen immer das positive an allem zu sehen. Vorallem hat mich diese Narbe echt stark gemacht. Ich weiß nur nicht genau wieso."

Menha legte sich neben die Schwarze. Siyana spürte die Wärme trotz ihres dicken Felles. Die Fähe fühlte sich wieder wie in einem richtigen Rudel. Sie schloss zufrieden die Augen und lauschte den Geräuschen der Natur. Das Gras das leise im Wind tanzte und das rauschen der Bäume. Das zwitschern der Vögel und ganz ganz leise hörte sie rascheln im Unterholz.

Dann kamen die Gerüche an die Reihe. Das Gras kitzelte ihr an der Nase und sie musste Niesen. Dann roch sie. Die Wölfe, die fremden Wölfe, Gras und ganz leicht der Geruch der Hirsche.
Vor ihren geschlossenen tanzten herbstliche Farben. Rot, gelb, orange und braun.

Schlagartig stand sie auf.Die Schwarze riss ihre gelblich-weißen Augen auf. Sie hatte etwas ganz lautes gehört. Ein Ast der laut knackte. Oder bildete sie sich das nur ein?

[b]" Habt ihr auch einen Ast laut knacken gehört? Oder hab ich mir das nur eingebildet?"


(bei Menha und Rala am See, glaubt etwas kacken gehört zu haben)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Sep 14, 2010 1:34 pm

Der Alte musste zugeben, dass er ein wenig überrascht war, als Shira plötzlich aufsprang und ohne ein Wort fort ging. Er reckte den Hals um zu sehen wohin sie ging, doch ihr Ziel lag außerhalb seines Blickfeldes. Ein unwirsches Flappen der Ohren zeugte noch von seiner Verwirrung, dann kehrten seine Gedanken wieder zurück zu den blutigen Wunden. Voller Argwohn besah der Wolf die Krallenspuren auf seiner Schulter. Das Brennen und Jucken, welches von ihnen ausging war äußerst unangenehm. Keine der vielen Schrammen und Blessuren, die der alte Wolf in seinem Leben schon davongetragen hatte, hatte diese lästige Eigenschaft besessen. Eilig setzte er also das beständige Lecken fort. Sein Speichel verhinderte die Bildung einer dicken Kruste aus geronnenem Blut und regte gleichsam die Heilung an. Das Jucken erschien dem Alten ebenfalls erträglicher. Trotzdem strengte ihn die Arbeit an und er würde sie sicherlich nicht ewig fortführen. Ein Rascheln in den Baumkronen ließ ihn aufblicken.

oO(Der Wind weiß viele Geschichten zu erzählen. Vielleicht wird auch von mir bald nur noch ein Wispern in den Bäumen übrig sein, eine Erzählung des Windes.)

Trotz all der Traurigkeit war es ein tröstender Gedanke ein Teil des Windes zu werden. Doch Loki kannte vornehmlich eine ganz andere Geschichte dazu, wohin die Toten gingen. Er hob den Fang in den Himmel. Der Himmel wurde zusehends dunkler, je weiter sich die Dämmerung der Nacht näherte, und dort über dem Tal konnte Loki bereits einen schwachen Schein des Mondes sehen. Dort würde seine neue Heimat sein, wenn er die Welt der Lebenden verließ. Man würde ihn rufen und seine Seele hoch in den Himmel geleiten. Dann würde er dort mit anderen Vergangenen leben und auf die Erde und seine Kinder herabsehen. Die Frage war nur, wann seine Seele zum Mond aufbrechen würde.

[ruht vor der Wurfhöhle]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Sep 14, 2010 2:07 pm

Rumo schenkte der Fähe zu seiner Seite ein freundliches Lächeln. Sie sorgte sich noch immer um Loki, war aber keineswegs abgeneigt von seinem Vorschlag. Die Dämmerung würde den beiden Wölfen kein Hindernis sein. Ihre Augen funktionierte auch im Dunkeln und Geruchs- sowie Gehörsinn waren ohnehin nicht von Licht und Schatten abhängig. Im Gegenteil würde Rumo einen Spaziergang im Dämmerlich genießen. Die Atmosphäre wurde zusehends entspannter und der Rüde erhob sich wieder auf seine vier Pfoten.

"Keine Sorge. Er wird sich schon bemerkbar machen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wir müssen uns ja nicht all zu weit von hier entfernen."

Das war auch gar nicht die Absicht hinter Rumos Vorschlag gewesen. Er wollte lediglich seine Läufe bewegen. Außerdem interessierte ihn das kleine Wasser, das hier ganz in der Nähe sprudeln musste. All der Stress hatte den Bunten durstig gemacht. Ein aufmunterndes Kopfnicken sollte Neera dazu einladen ihm zu folgen. Dann sprang er leichtpfotiger als man es von seinem schweren Gewicht erwartet hätte von der Anhöhe herunter. Von einem entspannten Schwanzwedeln begleitet trugen ihn die breiten Wolfspranken bis hinter die Wurfhöhle. Dort blieb der wildfarbene Pelz noch einmal stehen und sah sich nach seiner Begleiterin um. Doch kaum hatte er sich der Silbernen vergewissert, duckte er sich auch schon wieder zwischen die Zweige und trabte bis zu dem sprudelnden Bächlein. Ohne es zu ahnen hatte er einen Pfad eingeschlagen, der ihn noch zu einem Ort bringen würde, den er zu einem späteren Zeitpunkt einmal "Buckel" nennen würde.

Als seine Pfoten das erste weiche und feuchte Moos berührten setzte er seinen Weg gemächlicher fort. Langsam schritt er vor, Pfote vor Pfote setzend. Neera würde nun genügend Gelegenheit haben ihn wieder einzuholen. Rumo genoss das kühlende Grün unter seinen Ballen, die sich dort weich hineindrückten. Er freute sich schon darauf seinen Fang in das sprudelnde Nass zu halten und seine Kehle zu befeuchten.

oO(Endlich ein Stückchen Frieden)

Leise seufzend blieb der Wildfarbene schließlich stehen. Der Bach lag nur noch eine Wolfslänge entfernt. Neera musste bald neben ihm erscheinen, wenn sie nicht schon dort war. Seine Ohren horchten unauffällig nach der Fähe, die noch nicht in seinem Blickfeld erschienen war. Dennoch setzte er ihr Gespräch fort. Die Silberne würde schon nahe genug sein, um seine Worte zu vernehmen.

"Sag, Neera, was hat dich hier her verschlagen?"

Er hoffte, dass er diese Frage nicht schon einmal gestellt hatte. Er war kein Wolf für lange Konversationen, doch die Lebensgeschichte der Fähe interessierte ihn. Da lohnte sich das ein oder andere Gespräch.

[am Bach, zwischen Wurfhöhle und Buckel | Unterhaltung mit Neera]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Sep 14, 2010 7:12 pm

Menha lag weiterhin schweigend im gras. Ihre Rute wippte leicht und sie machte einen einigermaßen ruhigen und zufriedenen Eindruck. Die Fähe gähnte und sah auf. Rala sprach immer noch mit Siyana, doch irgendwie war diese Erzählung ganz anders, als die welche Rala der grau-weißen erzählt hatte. Das störte sie allerdings nicht, denn es war allein ihre Entscheidung das zu sagen, was sie wollte.

Derweil kam es Menha sogar ziemlich still vor. Sie fragte sich, wie lange sie schon dort lag und was um sie herum vor sich ging. Da bemerkte Menha, das Siyana aufgesprungen war, sofort war auch sie wieder hellwach und sprang ebenfalls auf, dabei knurrte sie leise.

„Was ist denn?“

Fragte sie, doch da fiel ihr die schwarze auch schon ins Wort. Menha spitzte ihre Ohren und lauschte, roch, doch sie konnte nichts entdecken, ihre Rute schwenkte nun hektischer nach links und rechts, dann wandte sie sich an die Fähe.

„Wo hast du das denn gehört? Ich denke, es war ein Bewohner des Waldes! Vielleicht hat es deine Ohren auch getäuscht und es war ein Geräusch, das die Wölfe die wir gewittert haben ausgelöst haben…Auf jedenfalls sollten wir ruhig bleiben und Augen und Ohren vorsichtshalber offen halten! Wie siehst du das Rala?“

Fragte sie an die cremeweiße gewandt.


[bei Rala und siyana am See, lauscht und erklärt, stellt frage]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Sep 14, 2010 7:34 pm

Als Siyana hochgesprungen war tat Rala automatisch das Gleiche. Auch Menha hatte sich hingestellt und knurrte leise. Siyana meinte, sie hätte etwas gehört. Rala horchte. Da war nichts, oder?! Auch Menha war sich nicht sicher. Sie sagte, die Wölfe sollten erst einmal ruhig bleiben und vorsichtshalber Augen und Ohren offen halten. Als Menha nach Ralas Meinung fragte riss diese überrascht die Augen auf. Damit hatte sie nicht gerechnet. Die Cremeweiße hielt Menha zwar für eine Freundin, aber auch für eine Anführerin. Jemand, den man vertrauen konnte, der jedoch nie nach der Meinung anderer fragte.

“Ich denke... es wäre wirklich das Beste hier zu warten.“

murmelte Rala immer noch überrascht. Die Fähe schluckte und sprach weiter:

“Ich würde aber etwas näher an den See gehen. Sollten die anderen Wölfe jagen wollen, so sollten wir ihnen nicht im Weg stehen. An den See werden die Hirsche wohl nicht gehen, wenn sie gejagt werden.“

Rala schüttelte sich einmal und versuchte ausdruckslos zu gucken, doch es geling ihr nicht. Die Fähe musste die ganze Zeit grinsen und blickte beschämt zu Boden. Niemand sollte ihre Freude sehen.

Anscheinend sieht Menha mich jetzt als Freundin.


[bei Siyana und Menha am See | grinst blöd]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Sep 16, 2010 7:54 pm

Siyana tippelte aufgeregt mit ihren vier Pfoten auf dem Boden. Menha meinte, dass die drei Fähen vorsichtshalber die Ohren und Augen offen halten sollten und fragte dann nach Ralas Meinung. Sie stimmte dem zu und machte den Vorschlag etwas näher zum See zu gehen, da sie sonst das Rudel bei der Jagt stören könnten.

"Klar! Oh man bin ich aufgeregt endlich wieder unter Artgenossen mein Leben zu leben. Die Geborgenheit die man in der Gruppe spürt.", Siyana blickte zum Himmel hinauf, wo sie schon ganz leicht Sterne sah. Ihre Augen glitzerten genauso.

Sie wollte umbedingt wieder dieses gute Gefühl haben, wenn sie die Wiesen mit dem Rudel rasend überkreuzt und den Wind spürt, der das Fell streift.

" Das Gefühl, bei jemandem zu sein, wo du weißt, dass du zu Hause und immer willkommen bist."

Sie schüttelte sich und erwachte aus ihren Trance-Zustand.

"Oh bitte entschuldigt. Ich denke wir sollten jetzt zum See. Nicht,dass sie jetzt gleich angerannt kommen."


(bei Menha und Rala am See, Trance-Zustand,redet)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Sep 19, 2010 12:46 pm



Die derzeitigen Aufenthalte der Wölfe im Rollenspiel.
Das weiße Kreuz markiert den Standort der Gruppen.

______________________________________________________________________

Arko:
Arko nickte kaum merklich. Der Mischling ergab sich ganz in den Plan der Grauen, erkannte er ihr doch ein umfangreiches Maß an Erfahrung an. Außerdem gefiel ihm der Gedanke ein paar Schritte weit alleine mit Francis zu sein. Zwar würden sie auch Magena für die halbe Strecke mitziehen, doch am Ende würden es nur Francis und er sein, die das Treiben begannen. Dann würde er in Einklang mit der weißen Fähe sein, Flanke an Flanke. Ihre Gedanken mussten miteinander verschmelzen, sie beide ein Team, eine Einheit bilden, um die Tiere erfolgreich zu hetzen. Arko sah darin kein Problem, eher eine Herausforderung und ein lustvolles Spiel. Voller Begierde auf die anstehende Jagd begannen seine Läufe vor Aufregung zu zittern. Die geduckte Haltung strengte ihn an, doch er würde noch eine Weile in dieser Position verharren müssen.

Endlich machte Kurai den Anfang und löste damit eine wohl beabsichtigte Kettenreaktion aus. Sie ging und suchte ihre Position, während Arko, der hier keinen Gedanken an die Fremden verschwenden wollte, ihr folgte. Nicht, dass er sich bei ihr niederlassen wollte, nein. Seine Pfoten trugen den Mischling weiter am Waldrand entlang, um in einem Bogen schließlich die gegenüberliegenden Bäume des Südwaldes zu erreichen. Ihr Schatten würde die drei Jäger vor den Augen der Beute verbergen bis sie sich hinter ihnen in Position bringen konnten. Sie mussten nur leise genug sein. Während seine Schritte also anfänglich eher rasch, denn bedacht waren, wurde er je nähe er den Hirschen kam immer langsamer. Duckte den wildfarbenen Pelz in die Schatten und bewegte sich bald nur noch Pfote um Pfote aufsetzend fort. Er hoffte inständig, dass die beiden Fähen ähnlich vorsichtig sein mochten und seinem Vorbild mit gutem Willen folgten. Es wäre nicht zu ihrem Vorteil, wenn sie selbst einen anderen Pfad bevorzugen würden. Arko hoffte außerdem, dass Magena noch Kurais Anweisungen im Kopf behielt, sodass sie sich auf halber Strecke in einem eigenen Versteck ablegen würde. Der Erfolg ihrer Jagd hing davon ab wie gut sie nun zusammenspielten ohne weitere Worte zu verlieren.

[folgt Kurais Anweisung, schleicht am Waldrand entlang in Richtung der Hirsche]

______________________________________________________________________

Ich hoffe ich habe Arko in seinem Sinne handeln lassen. Das Rollenspiel kann nun weitergehen! Hoffen wir alle, dass Arko sich bald wieder meldet.
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Sep 20, 2010 9:47 am

Endlich begann Kurai mit sprechen. Sie zeigte auf ein Reh, was im ersten Moment ziemlich gesund wirkte, doch betrachtete man es länger, so sah man das alter des Tieres ihm genau an. Es wirkte gebrechlich wenn es aufstand und brauchte seine Zeit bis es in fahrt kam. Genau das war das richtige. Sie und Arko konnten sie überraschen wenn sie lag, so kam sie nicht schnell genug auf die Beine und die Wölfe hatten einen Vorteil. Ein breites Grinsen machte sich auf der Hellen breit und innerlich kam eine Vorfreude auf. Francis hörte Kurais Plan weiter zu und hatte keine Einwände. Die Helle nickte ihrer Freundin zu, als sie im Unterholz verschwand und sich einen Platz suchte. Nun heftete Francis sich an Arko, der schon unterwegs war. Gemeinsam ging es mit Magena voran bis sie, Arko und Francis, auf der anderen Seite ankamen.

„Ich würde sagen wir warten, bis sie sich wieder hinlegt. Da kommt sie nicht so schnell hoch und wir können sie perfekt überraschen.“

Sprach Francis flüstern zu dem Rüden. Sie lag direkt neben ihm. Spürte sein wärmendes Fell und den hebenden und sich wieder sinkenden Brustkorb. Sie füllte sich sicher bei ihm. Zwar wusste sie nicht genau warum, aber Francis würde es genießen, mit ihm im Einklang zu rennen und ein perfektes Zweiergespann bei der Hatz abzugeben. Ihre Läufe würden gemeinsam sykron in den Erdboden eintauchen und ihre Körper nach vorn schnellen lassen. Innerlich würde die Helle gern von außen zuschauen und sehen wie sie perfekt harmonierten. Doch das würde ja nicht funktionieren, so viel wusste Francis auch. Doch bei dem Gedanken machte sich ein kribbeln in ihrer Magengegend breit und sie musste unbewusst lächeln und schmunzeln.


[am anderen Ende, hinter der Herde mit Arko]
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Plot 02: Die neue Heimat
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