Demba-Wolves

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Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
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Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

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Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

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Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 02: Die neue Heimat

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AutorNachricht
Rala
Die Kämpferin
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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 3
Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

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84/100  (84/100)

BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Nov 04, 2010 8:25 pm

Rala blickt auf, als sie eine fremde Stimme hörte. Da war eine helle Fähe, welche mit Menha, Siyana und ihr redete. Sie fragte, ob die 3 Wölfe sich nicht vorstellen wollten. Unsicher rückte Rala etwas vom See zurück. Sie atmete einmal tief ein und versuchte ihre Angst zu besiegen.

Das ist ein neuer Anfang. Andere Wölfe. Andere Charaktere. Deine Chance. Vermassle sie nicht.

Wie oft hatte sie das schon gedacht? 3 Jahre war sie alt und doch schon so oft abgewiesen worden. Doch Ralas Chancen standen diesmal wirklich sehr gut. Menha und Siyana waren bei ihr. Noch nie war sie mit Anderen zu einem Rudel gegangen, außer damals bei ihrem Bruder.

Langsam schlich Rala zu den 2 bekannten Wölfen. Eine schneeweiße Fähe näherte sich ihnen. Rala lächelte leicht. Zumindest war sie nicht die einzige Weiße. Doch die Fremde schien nicht besonders fröhlich über die Anwesenheit der 3 zu sein. Siyana ergriff sofort das Wort. Sie stellte sich vor und meinte sie wäre zufällig vorbei gekommen und wollte das Rudel bei der Jagd nicht stören. Unsicher stand Rala halb hinter Menha. Sie zählte die fremden Wölfe. Es waren 4, aber einer sah irgendwie seltsam aus. Es war ein Rüde, dass konnte man an der Statur des Tieres sehen, er hatte braunes Fell, aber er sah doch anders aus. Rala konnte den Fremden aus dieser Ferne nicht genau mustern, außerdem lenkte Menha sie ab, welche gerade etwas sagte.

Siyana war Ralas Meinung nach die Sache zu schnell an gegangen. Menha ging es mit einem Geheimnis an. Naja, so richtig war es kein Geheimnis, doch Rala hätte nicht unbedingt erzählt, dass die 3 nicht wussten, wie sie auf die Fremden zu gehen sollten. Die Cremeweiße räusperte sich leise und ging ein paar Schritt vor, um hinter Menha aufzutauchen. Sie suchte nach den richtigen Worten und stellte sich in Gedanken einen Satz auf oder besser gesagt: Sie versuchte es. An Ralas Nervosität merkte man, dass die Fähe daran scheiterte. Letztendlich seufze sie und zwang sich einfach nur dazu ihren Namen zu sagen – vergeblich.

Wütend blickte Rala zu den Fremden. Wie konnte man nur so blöd sein und allein bei einer Vorstellung scheitern? Die Cremeweiße wusste nicht so recht, was sie sagen sollte, wollte sich gerade wieder hinter Menha verstecken, bevor sie dann doch sich dazu bewegen konnte einfach nur „Hallo“ zu sagen, wobei dann im Nachhinein doch mehr daraus wurde:

“Guten Tag, mein Name ist Rala. Wir 3 hatten keinesfalls vor eure Beute zu stehlen. So etwas ist uns noch nicht einmal in den Sinn gekommen. Auch wollten wir die Jagd nicht stören. Wir sind hier in freundlicher Absicht und wie Menha schon sagte suchen wir nach Schutz.“


[bei Siyana, Menha, Francis und Magena am See beim Schilf | guckt sich die Anderen an | sieht Arko | hat Angst | redet]
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Kurai

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Rang : delta
Geschlecht : Fähe
Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

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50/100  (50/100)

BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Nov 06, 2010 2:18 pm

Kurais Fang empfing das Blut der erlegten Beute herzlich. Verführerisch erfüllte der metallische Geschmack ihren Mund, der danach an Süße zunahm. Als habe das Reh einen elektrischen Stromschlag von sich gegeben, erhob sich das dunkle Fell der Fähe, vom Nacken an und zog in einem dichten Kamm hinab, bis zur Rute. Dann erst löste sich ihr Griff von dem Reh, wenn auch widerwillig, denn Kurai hatte Hunger. Ihre wilden gelben Augen blickten kurz zu der hellen Wölfin, die die Worte des Lobes an sie gerichtetet hatte, ehe Francis den Weg zu den drei Fremden gefunden hatte. Auch Magena gesellte sich dazu und teilte ihnen einige Worte mit, wobei beide Wölfinnen darauf geachtet hatten freundlich zu sein. Die Nachtwölfin hingegen war weniger erfreut darüber die Fähen hier zu sehen.

Den Kopf in einer fast geraden Linie zum Rücken haltend, trottete sie von der Beute zu den anderen beiden Rudelmitgliedern, wobei die Seelenspiegel unruhig von einer Fremden zur nächsten huschten. Die großen Ohren falteten sich und schmiegten sich regelrecht an den wohlgeformten Kopf, so dass sie im aufgestellten Fell verschwanden. Kurai war eindeutig eine Fähe, die keinen Hehl aus ihrem Ärger machte und schon gar nicht daran dachte heuchlerische Freundlichkeit wallen zu lassen. Ein dunkles Knurren, welches sich tief aus ihrer Brust erhob, schwoll aus ihrem Fang, als sie endlich bei Magena und Francis angelangte.

„Nichts ist daran egal.“

Entfuhr es ihr, als sie noch die letzten beiden Sätze von Magena aufgeschnappt hatte. Die dunklen Lefzen zogen sich empor in die Mundwinkel, wodurch die Waldwölfin ihre blutverschmierten Fänge entblösste.

„Ob erfolgreich oder nicht. Keiner dieser Fähen hätte hier sein dürfen. Dies ist unser Revier und kein Wolf hat die Grenzen einfach so zu überschreiten, mit welcher Absicht auch immer.“

Durch die Erregung der Jagd hörte sie immer noch ihr Blut durch die Ohren rauschen und auch der Atem rasselte ein wenig. Nichts desto trotz blieb Kurai ihrem Standpunkt treu und musterte einen Moment die Fremden. Die schwarze war wohl die freundlichste und naivste, die weiße schien eher zurückhaltend, wenn nicht sogar ängstlich, also blieb ihr Blick an der Grauen hängen. Diese Streuner waren Fremde die ihr Gebiet betreten hatten und das durfte niemand. Wo kämen sie denn dahin, wenn sie es einfach dulden würden? Früher oder später hätten sie irgendwelche daher gelaufenen Artgenossen, die sich an ihrem Wild vergingen und die Zukunft des Rudels gefährdeten.

[Bei Magena & Francis l spricht unfreundlich zu den drei Fähen]
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Francis
Die Freundliche
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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Nov 08, 2010 5:22 pm

Freundlich gesinnt schienen die drei Fähen zu sein und auch auf Francis Schnauze blitze ein Lächeln und erwärmte ihr Herz. Sie suchten lediglich nach Schutz und Unterkunft und das wäre für ihr Rudel mehr als Praktisch. Zumal es e grad im Aufbau war und jede Pfote gebrauchen könnte. Nur Magena und Kurai schienen nicht ihre Meinung zuteilen. Wo letzteres Francis schon in vornherein bewusst war und auch wusste wie die Schwarze reagieren würde. Mit aufgestellten Kamm und angelegte Ohren, blaffte Kurai die Fremden an und hätte sie am liebsten aus dem Revier vertrieben. Erschrocken machte die Helle einen Sprung zur Seite, um nicht in die Reichweite der Zähne Kurais zu sein, wenn sie ihre Worte sagen würde. Auch hier wusste Francis dass der Dunklen das nicht gefiel, aber doch würde sie die Fremden zu Rumo bringen und sie ins Rudel einladen. Sie konnte sich ja nicht alles von Kurai gefallen lassen, egal wie sehr sie sie mochte.

„Ich bin zwar über das Verhalten meiner Mitwölfin nicht sehr erfreut, aber doch gebe ich ihr in den gesagten Punkten Recht. Ihr hättet an der Reviergrenze warten und nach uns rufen müssen, anstatt einfach hier einzumarschieren. Das gehört zum Anstand und zeigt uns dass ihr Respekt vor unserem Rudel habt. Also bitte nehmt es ihr nicht übel. Auch ich hätte so reagiert wäre mein Gemüt anders. Doch nichts desto trotz, sind wir nicht in der Lage zu entscheiden ob wir euren Schutz gewähren. So kommt doch mit und stellt euer Anliegen noch mal an unserem Alpha. Er wird entscheiden ob ihr hier bleiben dürft oder das Tal verlassen müsst.“


Achtend auf die Reaktion der Schwarzen, schaute Francis zu ihr und spannte dabei jeden kleinen Muskel in ihrem Körper an. Zwar war Kurai die Anführerin des Jagdtrups, aber diese war bekanntlich vorbei und somit hätte jetzt jeder im Rudel das Recht, die Fremden auf die Regeln hinzuweisen. Doch sie wollte keinen Ärger mit ihr und neigte demütig ihren Kopf in Richtung der Dunklen.



[an der Seite von Magena udn Kurai]
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Magena

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Geschlecht : Fähe
Alter : 4Jahre
Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Nov 09, 2010 3:44 pm



Magena hatte zwar leicht das Gefühl von den Fremden Fähen missverstanden oder nicht erinst genommen zu werden, dennoch versuchte sie dies leicht zu nehmen. Als Kurai jedoch ihr Missfallen bekundehte stellte auch sie ihre Nackenhaare auf. Allerdings hatte Francis recht, was sie selbst schon gedacht hatte sprach die Helle aus: Rumo hatte das letzte Wort in dieser Sache.
Mit einem leisen Grollen wollte sie die Aufmerksamkeit der Fremden gewinnen.

Ich kann mich Kurai und Francis nur anschließen. Ich selbst bin noch nicht lange bei ihnen aber da unser Alpha mich anscheinend im Rudel akzeptiert hat und wir gemeinsam auf Jagd waren sind sie nun mein Rudel und dem sollte Respekt erwiesen werden.
Aber hören wir auf herumzustreiten! Die Beute ist erlegt und ich habe Hunger.
Francis Kurai, lasst uns etwas essen. Wenn der Chef meint das auch sie dürfen können die drei sich ja anschließen,
(sie warf den drei Fähen einen warnenden Blick zu) vorher nicht.

Damit trabte sie die wenigen Schritte zur Beute zurück und schlug ihre Zähne in die Flanke der Hirschkuh. Warm schmeckte das Fleisch am besten und sie wollte davon etwas im Magen haben bevor der Tod den Körper der Kuh erkalten ließ.



[Spricht zu Rala,Menha und Siyana, fordert Kurai und Francis zum essen auf und beginnt dann selber etwas zu essen]
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Rumo
Der Beschützer
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Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Nov 12, 2010 11:50 am

Der große Wolf gab sich keine Mühe leise zu sein. Er fürchtete keine Gefahr in dem dichten Waldstück und er musste nicht darauf achten niemanden zu verschrecken, denn die Beute war bereits erlegt. Bei diesem Gedanken lief ihm bereits der Speichel im Mund zusammen und weiße, lange Fäden sprangen bei aufgerissenem Fang über seine Lefzen und flatterten im Wind. Rumo wollte fressen. Er gierte nach dem frischen, warmen Fleisch das seinen Magen füllen sollte und ihm nach langem wieder eine angenehme Nacht bescheren würde. Er hatte Hunger. Bei all der Aufregung des vergangenen Tages war ihm dieser Umstand oft genug entgangen, doch nun, dem Ziel so nahe, spürte er das Ziehen in seinem Magen deutlicher als zuvor.

Er näherte sich dem See. Immer länger wurden die Sprünge und der schwere Körper flog wie ein Schatten durch die Dunkelheit. Keineswegs lautlos zwar, aber in einer aufsehenerregenden Geschwindigkeit brach der große Wolf durch das Unterholz, in dem alles unter seinen breiten Pfoten nachgeben musste, das ihm in die Quere kam. Seine Sehnen und Muskeln arbeiteten an der Schmerzgrenze und der Rüde spürte jede Faser seines Körpers arbeiten. Es war ein gutes Gefühl seine volle Kraft zu spüren. Natürlich war der große Wildfarbene nicht der schnellste unter seinen Artgenossen. Vermutlich wäre es der leichteren Fähe mit den langen Beinen ein leichtes gewesen ihn einzuholen und auch ihn zu überholen, aber noch war keine Spur von dem silbernen Pelz zwischen den Büschen zu sehen. Neera blieb zurück, aber sie wusste ja, wo das Rudel war und dank ihrer Markierungen wusste sie auch wo ihr neues Zuhause lag. Rumo würde sie nicht bedrängen. Sie war für so lange Zeit den Pfaden der Wanderer gefolgt, dass sie sicherlich bestens wusste was gut für sie war. Sie war selbstbestimmt und das würde er auch als neuer Alpha nicht von einem Tag auf den anderen ändern. Sie würde kommen wenn ihr danach war und er würde dieses Spiel auch noch einige Wochen mitspielen, ehe er sich in seiner neuen Stellung als würdig erwiesen hatte.

[Ostwald, bald an der Lichtung | allein]

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~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~
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Siyana
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Geschlecht : Fähe
Alter : 2 Jahre
Größe : 73 cm
Gewicht : 42 kg
Merkmale : weißer Vorderlauf (rechts), weiße Streifen an der rechten Schulter

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72/100  (72/100)

BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Nov 12, 2010 3:27 pm

Menha und Rala stellten sich ebenfalls vor. Doch Siyana bemerkte die Unsicherheit in Ralas zarten Stimme. Siyana war gespannt auf die Reaktion der anderen. Sie schaute zum Himmel. Es wurde schon dunkel. Sie hatte so viel erlebt an einem Tag. Wenn das Rudel sie aufnehmen würde, das würde Siyana sehr erfreuen. Sie dachte sich sie würde vor Freude durch die ganzen Wälder rennen,rumjaulen und in die Luft springen. Warscheinlich wären dann ihre Eltern richtig stolz auf sie gewesen. Die Schwarze seufzte zufrieden. Doch sie waren noch nicht aufgenommen. Das müsste sie erst ein Mal schaffen.

Eine ebenfalls schwarze Fähe kam auf die 5 Wölfe zu. Sie sah voller Hass aus und doch voller Liebe. Sie war sehr unzufrieden über die Eindringlinge. Sie schnauzte sie regelrecht an. Und nach Siyanas Meinung zurrecht.

"Du hast Recht. Wir hätten nicht so einfach in euer Revier eindringen dürfen. Es ist mir auch echt unangenehm. Bitte entschuldigt."

Siyana sprach mit einer entspannten Stimme. Sie wollte keinen verärgern und sie wollte auch nicht unterwerfend wirken. Franzis sah in ihren Augen sehr nett aus. Sie war außerdem die erste, die Siyana schon als Zwilling ansehen könnte. Sie war schon fast wie Siyana. Magena gleichte Menha sehr, denn sie war auch nicht wirklich zufrieden, dass sie auf die schwarze Fähe traf und im nachhinein war sie doch sehr lieb.

Die anderen erklärten dass sie nicht das sagen haben wer ins Rudel kommt. Es sei ein Rüde namens Rumo. Siyana fand dass die Namen von Rala und "Rumo" sehr gut zusammen passten. Sie sah Rala an und grinste sie freundlich an.

"Rala, Rumo, Rala, Rumo, Rala, Rumo.." innerlich läg sie schon längst vor lachen auf dem Boden.

Magena forderte die anderen zum Fressen auf und ging zur Beute, wo sie etwas von dem Fleisch abbiss. Jetzt merkte die Schwarze erst wie hungrig sie war. Ihr lief das Wasser im Munde zusammen. Jedoch lies sie ihr Maul zu damit man es nicht sehen konnte. Außerdem wollte sie nicht unhöflich sein.

Plötzlich bekam sie so ein komisches Gefühl. Sie kannte es. Nur woher? Die Fähe ín weiche Gras. Die Gesichter der anderen Wölfe verzogen sich zu schrecklichen Grimassen, die nach ihr schnappten. Sie stürzte sehr tief in ein schwarzes Loch. Ihr ganzer Körper tat weh und sie zuckte hin und wieder krampfhaft zusammen. Ihr Atem war sehr erhöht, als wäre sie stundenlang durch den Wald gerannt. Ein schrecklicher Schrei betäubte ihre Ohren. Sie jaulte laut.

"Menha, Rala und ihr anderen Wölfe helft mir!!!"
(im Schilf; redet; fällt um; jault; krampft)
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Nov 15, 2010 5:40 am

Menha hörte der grauen Fähe zu. Sie sagte ihnen, dass es nicht in Ordnung war, dass sie einfach so in fremdes Gebiet gekommen waren. Die anderen bestätigten der fremden Wölfin auch sofort diesen Fehler, doch Menha blieb stumm. Erstens weil die anderen beiden es schon gesagt hatte und auch weil sie es nicht für nötig hielt. Hätte sie an den Reviergrenzen sich bemerkbar gemacht, hätte sie weder gewusst, ob jemand kommt, noch wann und wenn dann jemand gekommen wäre, hätte sie immer noch nicht gewusst, was geschehen würde. Eigentlich war es ja auch ihre Art, sich nicht lauthals bemerkbar zu machen.

Die Fähe sah zu dem dunklen Wolf, der ihr schon vorher aufgefallen war, er war der erste gewesen, der die drei darauf hingewiesne hatte, wessen Gebiet dies hier war und wer die Rechte hatte, auf diesem Revier zu leben. Menha hatte auch deshalb nichts gesagt, weil es sonst zu einer Diskussion gekommen wäre zwischen ihr und dem schwarzen. Aber wenigstens waren sie sich einig darüber, das diese Wölfe, die hier anwesend waren nicht zu bestimmen hatten, wer nun aufgenommen wurde und wer nicht.

Im Allgemeinen kam Menha dieser Ort sehr interessant vor. Niemand schien ihre Anwesenheit bemerkt zu haben, obwohl sie doch schon so lange dort war, waren denn keine Wachen an den Grenzen? Die Fähe kannte die morgendlichen Rundgänge noch ganz genau und ihnen war direkt aufgefallen, wenn sich ein Eindringling darin befand. Menha sah hinüber zu dem erlegten Tier und bemerkte, dass sie immer noch an Hunger litt, doch lieber wollte sie sich selbst etwas fangen, als von diesem zu fressen.

Völlig in Gedanken versunken wurde sie auf einmal davon gerissen, in die Wirklichkeit. Ein jaulen hatte sie geweckt und sie sah sich um. Im Gras lag etwas schwarzes, es wand sich und jaulte. Nun wurde der Fähe erst bewusst, was es, oder besser wer es war. Sie rannte zu der schwarzen Fähe und stupste sie an.

„He, was ist los, sag doch was! Was ist passiert?“

Die Fähe wusste nicht recht, was sie tun sollte, sie kannte sich doch mit so etwas gar nicht aus! Verzweifelt sah sie hinüber zu Rala, brachte es allerdings nicht zu Stande sie zu rufen.


bei den anderen Wölfen, schweigt, rennt zu Siyana, veruscht sie anzusprechen, schaut hilfesuchend zu Rala]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Nov 15, 2010 5:18 pm

Neera war so in Gedanken versunken das sie erst gar nicht mitbekam das Rumo sie verlassen hatte. Erst als sie zu ihm schaute und bemerkte das er nicht mehr bei ihr was blickte sie sich verwundert um und sah der Rüde in einiger Entfernung schnell davon zu bewegen.

Da scheint jemand hunger zu haben

Dachte sie bei sich und lächelte. Es war schön mit ihm alleine gewesen zu sein und die Wölfin ärgerte sich das sie ihn so hat vergessen. Langsam folgte sie ihm. Sie hatte keinen großen Hunger und eigentlich hatte sie auch noch keine Lust zu den anderen zurück zu gehen. Darum waren ihre Schritte nicht so geschwind, wie die des Rüdens sie durchquerte den Ostwald und kam der Lichtung langsam immer näher. Ihre Schritte waren fast wie die einer alten Wölfin schlürfend und die Beine kaum hebend. Sie hatte Zeit und es nicht eilig.


[Neera/alleine/Richtung Lichtung hinter Rumo her aber langsam]

Sorry ich hatte echt viel um die Ohren aber nun bin ich zurück
Sorry Rumo kommt nicht mehr vor.
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Rala
Die Kämpferin
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Nov 15, 2010 6:54 pm

Eine schwarze Fähe kam auf Siyana, Menha und Rala zu. Ihrer Haltung nach zu urteilen schien sie der Chef der Jagdtruppe zu sein. Respektvoll senkte Rala leicht den Kopf und ließ die Rute zwischen ihren Hinterpfoten baumeln. Doch die Cremeweiße dachte gar nicht erst daran sich als kleines, mickriges Wölfen auszugeben. Sollte es darauf ankommen, so würde Rala für Siyana, Menha und sich kämpfen. Zwar stand damit die Aufnahme des Rudels in Gefahr, aber das war der Polarwölfin egal. Niemand, aber auch wirklich niemand hatte Rala zu sagen, was sie zu tun hatte oder wie sie sich benehmen sollte. Das entschied die Fähe ganz allein für sich, was nicht bedeuten soll, dass sie keinen Respekt vor Anderen hat. Es lag einfach an der Position des jeweils anderen. In diesem Fall war Rala von der Schwarzen abhängig, doch trotzdem knickte die Cremeweiße nicht die Rute ein oder legte sich auf den Boden. Schließlich hatte sie selber eine Art Rudel um sich und die 3 Fähen hatten in der kurzen Zeit in der sie sich kannten schon einen guten Zusammenhalt gefunden.

Rala ignorierte weitgehend die Drohungen der Schwarzen, da sie etwas Anderes viel interessanter fand. Die Einstellung der Fremden steigerte sich von Wolf zu Wolf. Da war ganz links die Helle freundliche, welche zwar etwas verbittert geklungen hatte, aber keineswegs wütend oder schlimmer. Daneben die Polarwölfin. Sie war Siyana, Menha und Rala Anwesendheit nicht sehr fröhlich gewesen. Die Fähe hatte den Dreien wütende Worte zugeworfen, aber die Schwarze steigerte das Ganze. Voller Zorn hatte sie die Lefzen hochgezogen und entblößte ihre weißen Zähne. Die Schwarze sprach mit Siyana, Menha und Rala, als wären sie alle Dreckklumpen und nichts wert. Sie wäre wohl am Liebsten auf die Drei Fähen gestürzt und hätte sie mit ihren weißen Beißern in die Flucht gejagt. Rala grinste breit und senkte beschämt den Kopf. Es war ihr unangenehm so zu lächeln, weil es ja sein konnte, dass die Rudelmitglieder dies falsch auswerten würden. Der Cremeweißen wurde ganz heiß und fast hätte sie angefangen zu kichern, wenn da nicht die helle Wölfin gewesen wäre. Sie stimmte der Schwarzen in allen Punkten zu und erklärte, dass der Alpha über die Eindringlinge entscheiden müsste. Auch die Polarwölfin sagte dies und machte sich daran die erlegte Beute zu essen.

Rala lief das Wasser im Mund zusammen. Sie schluckte, konnte aber den Speichelstrom nicht stoppen. Vorsichtshalber sagte die Cremeweiße nicht, um zu verhindern, dass sie anfing zu sabbern. Rala spürte den Blick Siyanas auf sich ruhen und die Fähe sah der Anderen in die Augen. Die bekannte Schwarze grinste Rala an und letztere verstand nicht, was denn so witzig war. Eigentlich hatte sie ja nicht vorgehabt zu reden, doch die Neugierde siegte und so flüsterte Rala leise zu Siyana:

“Was ist denn los? Was ist so witzig?“

Kurz darauf lag die Schwarze auf dem Boden und krampfte sich zusammen. Jaulend wand sie den Körper auf dem Gras und verdattert blieb Rala stehen.

“Oh Gott!”

sagte die Cremeweiße und rieß erschrocken die Augen auf. Menha schaltete schneller als sie und ging zu Siyana. Die Grau-Weiße blickte verzweifelt zu Rala. Sie schien auch nicht so recht zu wissen, was zu tun ist. Rala kam zu Menha hinüber und sagte hektisch:

“Das hatte sie vor kurzem schon mal. Als du in Ohnmacht gefallen bist hatte sie das auch!“


[bei Menha, Siyana, Francis, Magena und Kurai | hört zu | redet mit Siyana und Menha]

@Siyana: Niemand hat den Namen von Rumo erwähnt
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Kurai

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Alter : 3 1/2 Jahre
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Nov 16, 2010 2:43 pm

Francis Verhalten ließ die Missgunst der dunklen Fähe, die sie gegenüber den Fremden empfand in Zorn umschlagen, der jedoch nun mehr gegen die Helle war, als gegen die anderen Wölfe. Anscheinend hatte die Wölfin bereits mit einer Reaktion der Nachtwölfin gerechnet, denn sie hatte sich ein ganzes Stück von ihr entfernt und auch den Kopf leicht demütig geneigt. Und wahrscheinlich hatte diese allen Grund dazu, denn Kurai war eine impulsive Fähe, die man nicht unterschätzen sollte. Zwar hieß es bei den Menschen wohl, Hunde die bellen, beißen nicht, aber das mochte auch nur ein Sprichwort sein, das bei ihr nicht zutraf. Und Francis wusste darum, denn diese war die einzige aus dem Rudel, die ihre Vorgeschichte zumindest flüchtig kannte. Zumindest den Punkt, dass die Dunkle aus ihrem damaligen Rudel verjagt worden war, weil sie versucht hatte, ein Mitglied zu töten. Aber es konnte auch sein, dass die Helle aus reinem Instinkt zurück wich und die Unterhaltung längst vergessen hatte. Allerdings hatte Kurai nicht vor, den auf wackeligen Pfoten stehenden Zusammenhalt des Rudels vor den Vagabunden preis zu geben. Also schluckte die Fähe ihre scharfen Worte wie bittere Galle herunter, schenkte Francis allerdings einen umso vernichtenden Blick, der wohl mehr sagte, als irgendwelche Worte.

Ihre Lauscher zuckten nur, als Magena erneut das Wort erhob und letztendlich sie dazu aufforderte sich an der Beute endlich zu schaffen zu machen. Allerdings rührte sich die schwarze keinen Zentimeter. Zu aller erst, weil sie sicherlich nicht der Aufforderung dieser weißen Wölfin nachkommen würde und zweitens, weil Kurai gar nicht daran dachte sich den Bauch voll zu stopfen, während sich drei Fremde Wölfe in ihr Revier vorgewagt hatten. Kein Rudel würde einfach diese Dinge hinnehmen und sich wieder ganz dem alltäglichen hingeben, so wie es Magena vorhatte. Oder war vielleicht sie selbst falsch erzogen, oder nur zu stolz und eigensinnig? Egal was es war, sie würde erst den Fähen den Weg frei machen, wenn der Alpha es entschieden hatte.

Als die andere schwarze Fähe dann, wie aus heiterem Himmel zu Boden ging, sah Kurai diese nur gleichgültig an. Noch war sie eine Fremde, ein Eindringling, der nicht das Recht auf ihren Schutz, geschweige denn es Wert war, dass sie sich sorgte oder gar bemühte zu helfen. Im Gegenteil. Unbeeindruckt beobachtete sie das Szenario, während sie die Unruhe der anderen bereits spürte, als könne sie diese mit der Schnauze packen.


[schweigt l folgt Magena nicht l betrachtet Siyana gleichgültig]
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Nov 16, 2010 8:26 pm

Die Reaktion der Schwarzen war mehr als eindeutig und vorhersehbar gewesen. Zwar unterschätze Francis Kurai keineswegs, nach ihrer Einsicht in ihrer Vergangenheit war das Francis mehr als nur klar geworden, aber doch wusste die Helle durch ihren Instinkt, das sie nicht sofort auf sie los ging. Stattdessen konfrontierte sie Francis mit einem durchdringenden und zugleich scharfen Blick. Würde sie jetzt noch ein was gegen ihre Freundin sagen, so wäre es um ihr Fell geschehen. Francis war schlau genug um diesen Blick zu kapieren und beließ es lieber keine törichten und dummen fragen zu stellen, die den Hass nur noch geschürt hätte. Eher zeigte sie der Dunklen Demut und legte ihre Ohren an den Schädel, neigte den Kopf, schwang freundlich mit der Rute und stupste sie an ihrer Schnauze an. Doch nur kurz, damit Kurai nicht auf die Idee kam, doch ihr eins auf die Nase zugeben. Damit beließ sie es bei dem Versuch die Dunkle wieder gnädig zu stimmen. Aber es war einfach nicht Francis Art, sich sowas gefallen zulassen oder einfach nur über so eine Reaktion hinweg zusehen. Ihr freundliches und zugleich liebendes Herz ließ sowas nicht zu. Auch wenn es durch den Verlust des Geliebten tiefe Schrammen und narben aufweißte.

Nach einem weiteren Wortwechseln entschied sich Magena zu der Beute zurück zukehren und ihren Fang in das noch warme Fleisch zu schlagen. Ziemlich dumm, wie Francis fand. Wären die Neuen böse gesinnt und hätten sich nur verstellt, so wäre Magena ein leichtes Ziel gewesen und könnte gespielt und ohne jede Anstrengung nun zu Boden gestampft werden. Dies schien auch Kurai so zusehen, den sie blieb ebenfalls wie angewurzelt stehen. Auch Arko blieb an ihrer Seite. Wobei der Rüde noch keinerlei Antwort zu diesem Spektakel gegeben hatte und lediglich still das ganze beobachtete. Doch mit einmal wurde die gewonnene Ruhe unterbrochen. Die Schwarze Wölfin brach jaulend zusammen und krampfte stark. Wie ein Fisch der aus dem Wasser genommen wurde und nach Luft rang. So erinnerte Francis der Anblick der Schmerzenden Wölfin, die bedenklich die Augen verdrehte. Die anderen beiden Wölfe reagierten mehr oder weniger sofort. Die weiße erklärte, das die Schwarze schon mal dieses Verhalten gezeigt hatte und sah merklich besorgt aus. Die Helle kannte dieses Verhalten der Wölfin nicht und hatte sowas zuvor noch nie gesehen. War das jetzt ernst oder spielte sie nur? Francis entschied sich dieses Spiel als ernst anzusehen und trat an die Schwarze heran. Es war klar, das Kurai dies nicht interessierte, hatte sie doch zuvor ihre Missgunst preisgegeben.

„Wisst ihr was wir in diesem Fall machen müssen? Und was hat sie? Ist sie etwa krank?“

Sorge rang in den Worten der Hellen und sie wusste einfach nicht was sie tun sollte, als ihren Kopf zuheben und in den Himmel zujaulen. Rumo wüsste sicherlich was zu tun ist.


[zeigt Kurai eine Entschuldigung, sorgt sich um syrana, ruft rumo]
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Rumo
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Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Nov 17, 2010 12:47 pm

Äste und Zweige brachen an dem Pelz des bunten Wolfes, der da durch den Wald stob. Der Duft frisch gerissener Beute lag in der Luft und spornte den Hungrigen an sein hohes Tempo beizubehalten. Es war nicht mehr weit, der Geruch verstärkte sich mit jedem Sprung, Rumo hatte sein Ziel fast erreicht. Dann erreichte ihn Francis Rufen und irritiert hob er den Kopf, wurde dabei unverhofft langsamer und fragte sich, was es damit auf sich hatte. Was war bei den Jägern vorgefallen? Es blieb keine Zeit noch weiter darüber nachzudenken. Lieber legte er noch einmal beträchtlich an Tempo zu und überwand auch die letzte Distanz zur Lichtung. Mit einem gewagten Satz setzte er über das letzte Hindernis, einen buschigen wilden Strauch hinweg und kam aus dem Wald herausgeschossen. Frisches, junges Gras kitzelte nun seine Pfoten, die ihn dicht an die Gruppe von Wölfen herantrugen. Langsam pendelte sich sein Gang ein, wurde aus einem Galopp ein ruhigerer Trab und schließlich kam der Rüde hinter den Fremden zum Stehen, die von nun an zwischen dem Rudel und seinemm Alpha eingekesselt waren.

.oO(Noch mehr Fremde...und einige offensichtliche Probleme.)

Grummelnd machte der große Rüde im Rücken der Fremden auf sich aufmerksam. Sein tiefes, brummiges Knurren sollte ihm Gehör unter den Anwesenden verschaffen. Das wildfarbene, bunt gemusterte Fell stellte sich argwöhnisch auf und ließ den Rüden um noch ein paar wertvolle Zentimeter wachsen. Seine Rute hielt er respektheischend aufrecht und die bernsteinfarbenen Augen blickten hart und streng in die Runde, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Magena hielt sich bei der Beute im Hintergrund, während Kurai und Francis, die wie Tag und Nacht waren, den drei Fremden die Stirn boten und dabei stille Rückendeckung von Arko erhielten. Doch etwas anderes als Revierverhalten beschäftigte die Wölfe just in dem Moment, in dem der Alpha zu ihnen gekommen war. Rumo trat beherrschten Schrittes an der Cremefarbenen, der Grauen und dem schwarzen Etwas, das sich im Gras krümmte, vorbei und gesellte sich an die Seite seines Rudels. Francis, deren Gemüt taghell und fürsorglich war, hatte sich dem schwarzen Häufchen Elend dort bereits angenommen.

"Was ist hier los?"

Seine Stimme klang gebieterischer als gewollt, doch der Wildfarbene korrigierte sich nicht. Stattdessen trat er an Kurais Seite und beobachtete argwöhnisch den zuckenden Fellhaufen vor Francis Pfoten. Es missfiel ihm, dass Francis diesem Wölfchen so nahe war. Rumo wusste nicht was es mit diesen Ausfällen auf sich hatte und im Augenblick sah er Francis in Gefahr.

[Lichtung am See | Arko, Magena, Kurai, Francis, Menha, Rala & Syjana]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Nov 17, 2010 2:43 pm


Magena von der Beute ab, sie hatte eh kein Stück hinnunter bekommen und nur am Fleisch herumgeleckt: so tuhend als sei sie vollkommen entspannt.
Eigentlich hatte sie die Situation entschärfen wollen , aber das hatte nicht so geklappt wie gewünscht: also hatte sie so getan als ob ihr die Fremden egal seien.
Die drei Fähen waren keine Gefahr für sie und die anderen. Sie könnten die drei Fähen jederzeit überwältigen soviel stand für sie fest.
Als die schwarze zuckend zu Boden viel hob sie nichtmal den Kopf: sie kannte dies von einem Hund, später war er daran gestorben,er hatte auf einer Treppe angefangen zu zucken und war gestürzt...
Ob es sich bei der Schwarzen um die gleichen Anfälle handelte war ihr egal. Noch gehörte sie nicht zum Rudel und Kurai schien das ähnlich zu sehen.
Als sie spürte das Rumo da war trottete sie neben Kurai und blieb dort stehen.
Der große Rüde knurrte furchterregend , aber sie wusste es war nicht gegen den Jagdtrupp gerichtet.


Endlich!

Die Rute auf einer Linie mit dem Rücken tragend nickte sie ihm erleichtert zu.Ihre Sinne arbeiteten auf Hochturen, nun war sie doch leicht angespannt und überprüfte immerwieder ob der Wind ihnen nicht doch noch die anwesenheit anderer Raubtiere zutrug.

Ich habe etwas ähnliches wie bei der Schwarzen hier schoneinmal gesehen, damals war es nicht ansteckend aber der betreffende Hund ist durch diese Anfälle gestorben. Ob es das Gleiche wie damals ist weiß ich nicht, aber sie riecht nicht krank und diese Sache hatte bei Niles auch keinen Geruch. Wenn man auf die Anzeichen achtete konnte man bei ihm aber auch vorhersagen wann ein weiterer Anfall bevorstand.

Sie zuckte leicht mit den Schultern und plusterte dann ihr Fell auf um vor den Fremden größer zu erscheinen.
Sie wollte immernoch keinen Streit , nur Sicherheut für das Rudel. Kurai schien ernsthaft gereizt...
Normal hätte sie wohl wie Kurai reagiert, aber da die Dunkle Fähe diese Aufgabe schon übernommen hatte und Francis die freundliche und hilfsbereite war hatte sie sich entschlossen nun die Ruhige zu spielen.
Arko hatte sich noch garnicht beteiligt. Er schien den zurückhaltenden Wächter zu spielen, die Verstäkung die einem den Rücken freihielt wenn es brenzlig wurde.
Magena mochte ihn, er erinnerte sie an ihren Bruder, aber dessen Fell war grau gewesen.
Besorgt warf sie einen Blick auf die 3meter entfernt liegende Beute, wenn sie nicht bald fraßen und den Rest zur Höhle trugen damit auch Loki etwas abbekam würden sie ein Problem mit den Aasfressern und den von den anderen beschriebenen großen Katzen bekommen.






[bei den andern, Spricht zu Rumo, macht sich Sorgen versucht aber ruhig zu bleiben, man sieht ihr an das sie die Beute in Sicherheit wissen will]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Nov 18, 2010 1:20 pm

Dunkelheit und Nacht hatten auch die kleine Höhle im Ostwald friedvoll umfangen. Der felsige Hügel aus den großen Blöcken unter dem sich die kleine Höhle befand leuchtete sacht im Mondlicht, wenn der Mond die hellen Steine beschien. Es war ein Anblick reinster Idylle, die moosige Anhöhe unter den hohen Kiefern im silbrigen Schein und auch der einzelne Wolf, der da so friedlich vorm Eingang der Höhle zu schlafen schien. Erst bei näherem Hinsehen würde dem Beobachter auffallen, dass dieser Wolf seine besten Jahre längst hinter sich hatte. Sein Körper, mochte er einst auch muskulös und stark gewesen sein, war hager und eingefallen. Der Pelz darum war ergraut, ausgedünnt und zottelig und würde ihn kaum einen weiteren Winter lang wärmen. Und dann waren da noch die dunklen Schatten auf seinem Fell, die auf den ersten Blick nicht weiter beunruhigten, beim zweiten Hinsehen aber verdächtig nach geronnenem Blut und tiefen Wunden aussahen. Der Schein trügt und längst der des Mondes. Wer also die Wahrheit sehen will, der muss schon genauer hinsehen. Dann würde er hier keinen schlafenden Jäger in friedlicher Harmonie mit der Natur sehen, sondern ein altes Tier, das längst selbst zum Opfer geworden war.

Ein Heulen flog über die hohen Wipfel der Nadelbäume. Der ruhende Wolf am Boden öffnete die Augen und hob langsam, aber aufmerksam den Kopf und blickte nach den Sternen. Die Stimmen der Wölfe kündeten von Sieg, von Triumph und von frisch geschlagener Beute. Ein leises Lächeln stahl sich auf Lokis Züge. Der alte Wolf wusste noch um eine andere, vielleicht noch viel wichtigere Bedeutung des Erfolges bei der Jagd. Aus dem losen Haufen wurde ein Rudel. Beruhigt sank er zurück auf die Seite und seufzte leise in sich hinein. Die Schmerzen waren nicht weniger geworden, aber Loki ertrug sie so gut es eben ging. Er war den anderen Last genug, da musste er nicht auch noch jammern und jaulen. Außerdem war die Freude über die geglückte Jagd, die auch der unbeteiligte Altwolf verspürte, kaum zu leugnen. Ein frisches Stück Fleisch würde ihm gut tun.

[ruht vor der Wurfhöhle | allein]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Nov 18, 2010 2:19 pm

Siyana ging es sehr schlecht. Ein Bild flackerte immer wieder vor ihren Augen auf. Doch sie konnte es nicht identifizieren. War es ein Wolf oder ein Mensch? War es überhaupt ein Wesen aus dieser Welt? Eins wusste sie aber. Es war nichts gutes. Es war schrecklich und kaltherzig.

Wo sind nur die anderen Wölfe?

Sie atmete noch schneller als zuvor und zitterte. Ihr war am ganzen Körper kalt. Als sei sie in Eis gefroren. Aber keine kleine leichte Schneeflocke sondern ein großer Eisblock. Sie fiel immer noch und die Fratzen verfolgten sie. Schlagartig hörte alles auf. Es wurde ganz warm und die kalten Farben verschwanden. Die kalten Farben tunkten sich in gelbe, rote, orange und braune Farbeimer, wie ein sanfter Pinsel mit dem man ein Meisterwerk malte, so malte der Pinsel eine warme Atmosphäre in den Himmel. Als würde in dem harten Winter pötzlich der Sommer einbrechen. So fühlte sich Siyana.

Sie riss ihre Augen auf. Da standen Menha, Rala, Francis und ein fremder Wolf. Die Schwarze stand schnell auf. Jedoch fiel sie sofort wieder hin. Sie schüttelte ihr Haupt, denn ihr Kopf brummte wie ein leerer Bärenmagen. Ihr Körper zitterte immer noch leicht. Aber ihr war nicht mehr kalt. Sie wartete auf ein Gespräch von Rala und Menha. Die Fähe aber wollte nicht, dass sie sich alle um sie sorgen. Sie schaffte das schon wohl alleine. Außerdem wollte sie nicht das Sorgenkindchen sein.

"Uhh ist das kalt. Oh! Hallo. Ich bin Siyana und du?"

(bei Rala, Menha, Rumo, Kurai (...);stellt sich Rumo vor)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Nov 18, 2010 4:06 pm

Menha saß stumm und unbeweglich da, es war alles so wie in Zeitlupe. Sie sah, wie Rala zu ihr kam, etwas sagte und die graue Fähe sah auf. Ihr Blick war leer und teilnahmslos, sie war nicht wirklich hier, das hier war keine Wirklichkeit. Erst ein erneutes Wimmern ließ sie aufhorchen. Sie drehte sich mit zuckenden Ohren zu Rala.

„Ich weiß, dass sie es schon einmal hatte, ich bin ja nicht blöd, ich war ja auch nicht in Ohnmacht gefallen…Es ist nur, was sollen wir tun? Was?!“

Menha war zuerst amüsiert, dann wütend, und dann steigerte sie sich in eine Art Verzweiflung. Was wusste die grau-weiße denn schon? Sie kannte viel, ist weit herumgekommen, doch sie war nicht über alles Wissen erhaben! Menha war jung, sie war doch auch erst drei Jahre alt…Sie war für Rala und für viele andere eine Freundin, doch in ihrem Herzen war sie eine Einzelgängerin, arrogant und sich nicht u andere kümmernd! Hätte sie in ihren jungen Jahren mehr über Wölfe anstatt über die Welt und die Natur gelernt, wüsste sie jetzt auch, was zu tun wäre. Da hörte sie die Stimme einer fremden Wölfin, Menha sah diese nur an und blieb stumm. Genau wie zuvor auch schon, diese fremden Wölfe kannten sie nicht, noch nicht einmal ihren Namen. Menha war das Recht, sie wollte sich nicht mit den Wölfen anfreunden, wenn sie noch nicht mal wusste, ob sie aufgenommen werden würden. Die Fähe sah erneut zu Rala und hoffte, dass sie antworten würde.

Jetzt kam die weiße Wölfin zu Wort, sie sagte, sie hätte es schon einmal gesehen und der Hund wäre gestorben. Menha knurrte auf und sah zu Siyana. Was war los mit ihr? Auf jeden Fall wusste die Fähe, das sie es sagen musste, sobald sie wieder bei Bewusstsein war! Menha war fast schlecht, bei so vielen fremden Wölfen, sowieso bei so vielen Wölfen! Das alles hatten ihr doch nur Rala und Siyana eingebrockt! Wäre die beiden Fähen nicht aufgetaucht, Menha hätte sich entschieden zu gehen, denn das Rudel war zu groß für sie, sie würde früher oder später Panik bekommen! Doch jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Ein weiterer Wolf kam auf sie zu und argwöhnisch betrachtete Menha den Rüden, konnte das der Alpha sein? Er fragte, was los sei…

Da hörte de Fähe ein Geräusch hinter sich und drehte sich um. Siyana hatte den fremden begrüßt und gefragt wer er sei, Menha platzte fast vor Wut. Wollte Siyana sie eigentlich alle veralbern? Eben hätte sie noch nicht einmal mehr irgendetwas sagen können und nun? Die grau-weiße schloss für einen Moment die Augen und sah Siyana dann wieder abschätzend an, was war los mit ihr? Menha drehte ihre Ohren zu den anderen und wartete…


[bei den anderen, redet, denkt nach, ist wütend auf Siyana]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Nov 18, 2010 7:00 pm

Rala spürte die Wärme eines Lebewesens neben ihr. Die Cremeweiße blickte zu ihrer Linken und sah die helle, freundliche Fähe. Sie fragte, ob Menha und Rala wüssten, was sie tun sollten um Siyana zu helfen und was diese überhaupt hat. Ganz leicht schüttelte die Polarwölfin den Kopf:

“Ich habe keine Ahnung, was zu tun ist. Beim letzen Mal ging es ihr später besser, aber sie wusste nicht, was geschehen war...“

Rala blickte die krampfende Siyana an und Angst erfüllte ihre Augen. Menha verbesserte die Cremeweiße und erklärte, dass sie schon den ersten Anfall Siyanas mitbekommen hätte. Ein fremder Geruch lenkte die Cremeweiße von der neuen Freundin ab. Da war jemand fremdes. Rala blickte auf und ein wildfarbener, großer Rüde gesellte sich zu der schwarzen Jägerin. Wie ein Laubwald im Herbst sah der Fremde aus und so wie er da stand schien er irgendetwas besonderes zu sein. “Was ist hier los?“, fragte der Wolf in die Runde und klang dabei nicht wirklich höflich. Auch die andere Polarwölfin, welche sich daran gemacht hatte die Beute zu essen kam nun wieder und stellte sich neben die fremde Schwarze. Rala betrachtete zunächst schweigend das Rudel, zu dem der Wildfarbene wohl gehörte. Die Polarwölfin erzählte, sie hätte einen Hund gekannt, der auch so Anfälle hatte wie Siyana. Er war daran gestorben.

Ohne überhaupt nachzudenken stellte sich Rala über die krampfende Freundin. Die Ohren angelegt und den Kopf leicht gesenkt. Die Cremeweiße spannte ihre Muskeln an, jederzeit bereit zum Sprung. Ein bedrohliches Knurren übertönte das leise Zwitschern der Vögel. Rala war wütend und der Zorn funkelte in ihren Augen. Sie blickte direkt die fremde Polarwölfin an.

“Was willst du damit sagen?“

blaffte Rala sie an:

“Siyana wird nicht sterben! Und wie kannst du nur so herzlos sein? Ist es dir egal, was Andere für Qualen ihr Leben lang ertragen müssen? Hast du kein Herz, nur weil du ein Rudel um dich hast? Oder ist es dein Gehirn, welches dir fehlt?“

Das Knurren wurde lauter. Langsam ging Rala von Siyana herunter und achtete darauf die Schwarze nicht zu berühren. Voller Hass musterte erstere die fremde Polarwölfin, als sich plötzlich Siyanas Stimme über den ganzen Tumult erhob. Sofort richtete Rala sich auf und blickte zu der Schwarzen. Das Knurren erstarb und die Ohren der Cremeweißen bildeten wieder ein Dreieck.

Was soll das denn jetzt?

Für eine Sekunde war die Wut in Rala verloschen, doch jetzt breitete sie sich erneut aus. Sie senkte den Kopf um Siyana ins Ohr zu flüstern:

“Was soll das denn jetzt? Eben warst du noch ein Häufchen Elend und jetzt ist alles wieder in Ordnung? Glaubst du, dass kaufe ich die ab? Denkst du ich bin blöd? Ich habe soeben meine Aufnahme für dich aufs Spiel gesetzt! Ich habe soeben die Weiße da angeknurrt und sogar förmlich angeschrieben! Und du wachst auf, stellst dich vor und denkst, alles ist wieder in Ordnung?“

Wütend schnaufte Rala. Ruckartig drehte die Cremeweiße sich um und starrte voller Hass den See an. Sie hatte soeben wieder einen Fehler gemacht. Einen Fehler, der vermeidbar gewesen wäre, wenn... ja, wenn was? Siyana konnte nichts für ihren seltsamen Anfall. Zwar war Rala immer noch wütend auf die Schwarze, dass sie sich einfach so wieder erholt hatte, aber war das nicht eigentlich gut? Es war ganz allein Ralas Schuld. Sie hatte sich nicht im Griff gehabt. Sie musste natürlich die Fassung verlieren.

“Das ist ein neuer Anfang. Andere Wölfe. Andere Charaktere. Deine Chance. Vermassle sie nicht.“

äffte die Fähe sich wütend nach.

“Ist ja mal wieder typisch. Du kannst jetzt schon „Tschüss“ sagen. Besser, sie bringen dich sofort um. Dann musst du zumindest nicht immer wieder die Verliererin sein.“


[bei Menha, Siyana, Francis, Kurai, Magena, Rumo und Arco am See | knurrt Magena an | meckert Siyana an | ist wütend auf sich selbst und blickt zum See | spricht mit sich]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Nov 19, 2010 3:46 pm

Francis hatte ihren Blick also recht verstanden und tat gleich daran, dass Gemüt der Dunklen zu besänftigen. Und siehe da, Kurai gab sich sogar versöhnlich, in dem sie ihr einen kurzen, freundlichen Blick schenkte. Allerdings nur kurz, denn dann lag ihre Aufmerksamkeit wieder auf der schwarzen und den anderen fremden Wölfen. Unbeteiligt beobachtete sie, wie Francis sich sofort der krampfenden Gestalt der Fähe näherte und ihre Fürsorge die Oberhand ergriff. Vielleicht war dies eines der achtenswertesten Eigenschaften der Hellen. Sie schien ein großes Herz zu haben, welches für jegliche offen stand. Kurai verstand nicht, wie man so schnell die Verantwortung für jemand fremdes übernehmen konnte. Es war sicherlich ehrenhaft, obwohl die Waldwölfin auch der Meinung war, dass es Francis irgendwann den Kopf kosten würde.

Nahendes Pfotentrommeln kündigte Rumos Ankunft an, der auch prompt sein Charisma wallen ließ und Informationen forderte. Respektvoll ließ Kurai für einen Augenblick ihren Kopf sinken, ehe sie zur herannahenden Magena blickte, die ihre Erfahrung mit solchen Symptomen preisgab.

Kurai schüttelte den Kopf und versuchte ihre Muskeln damit etwas zu entspannen, ehe sie ebenfalls das Wort erhob.

„Fremde die sich zusammen gefunden und das Revier einfach betreten haben und anscheinend einen kranken Artgenossen bei sich haben.“

Eine sachliche Feststellung. Nicht einmal ihr üblicher Spott war darin zu vernehmen. Allerdings schlug ihre vermeintliche Neutralität in jenem Augenblick um, in der sich die vermeintlich Kranke wieder zusammen riss und den Alpha freundlich begrüßte, als sei nichts gewesen. Zorn blitzte in den hellen Augenlichtern der Fähe auf, als sich erneut ein dunkles Grollen aus ihrer Brust entfesselte.

„Diese Fähe ist wohl nicht mehr ganz gescheit.“

Giftete sie und zog die Lefzen ein Stück hoch.

„Uns wäre wahrscheinlich besser geholfen, wenn wir sie einfach irgendwo verrecken lassen, ehe sie noch irgendwen anderes mit ihrer ‚Krankheit’ verseucht und zu einer Gefahr wird.“

Der Ton ihrer seltsam klaren Stimme, war ein Gemisch aus Spott und Verachtung. Zugleich war aber kein Zweifel daran, dass sie ihre Worte bitter ernst meinte. Sie hielt nichts von diesem Spektakel. Sollte die schwarze doch zum Teufel geschickt werden und an ihrer Krankheit verenden. Solange sie nicht weiter im Revier blieb und womöglich eine potenzielle Gefahr für jeden hier darstellte.

[spricht zu Rumo und über Siyana l ist abweisend]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Nov 19, 2010 5:39 pm

Das Rufen der Hellen Fähe schien Wirkung zu zeigen. Nur Augenblicke später stand der Bunte bei seinem Rudel und wollte sofort wissen was hier los sei. Magena erzählte von einem Hund, der dieselben Symptome zeigte und daran schlussendlich verendet war. Ein ziemlich hartes Schicksal wie Francis fand. Sie stellte es sich schrecklich vor, von diesen Krämpfen gepeinigt zu werden und nichts dagegen tun zu können. So war es sicherlich nicht verwunderlich, das der tot, doch eigentlich die Erlösung war. Jedoch nicht für alle. Stellte Francis schmerzvoll fest und dachte an ihren Geliebten, dessen Körper jetzt irgendwo verrottete und ließ bedrückt den Kopf hängen. Doch nicht für lange. Denn die Schwarze, die noch vor Sekunde gekrampft hatte, war nur wach und stellte sich vor. Erstaunen spiegelte sich in den Augen der Hellen wieder und zugleich Entrüstung. Diese Fähe tat ja gar so, als wäre nichts gewesen. Stellte Francis fest und horchte den Wörterwirwar Ralas aufmerksam zu. Diese schien nicht sehr erfreut von Magenas Erzählungen zu sein und blaffte sie nun förmlich an. Sie beleidigte sie aufs maßloseste und war danach umso erschrockener und wütender auf Syrana, wie die Schwarze offenbar hieß, als diese so tat als wäre nichts gewesen. Danach drehte sich die Cremefarbene weg und schaute zum See. Nur leise Erzählungen waren zu hören, doch Francis konnte jedes kleine Wort mit ihren gespitzten Ohren verstehen. Immerhin stand sie ja bei den drei Wölfen und somit mitten im Geschehen.

Mit geschmeidigen Schritten dun immer auf die anderen Fähen achten, ging Francis zu der Weißen. Im gehen beliebäugelte die Helle Syrana und entschied, das die andere Fähe sich um sie kümmern sollte. Ihr schien es wieder besser zu gehen und darum beließ sie es dabei, ihr lediglich ein Nicken zu schenken. Ihre Aufmerksamkeit lag e jetzt bei der zuvor aggressiven Fähe. Mit einem letzten geschmeidigen Schritt, lenkte die helle ihren massigen Körper neben die der zum See schauenden Fähe und sprach ruhig und eher abwesend auf sie ein.

„Ein gutes Rudelmitglied macht den Zusammenhalt und das Vertrauen in der Gruppe aus. Es kommt nicht drauf an wie lange oder wie gut man sich kennt. Zwar ist das kennen lernen eine wichtige Sache, aber doch ist das Vertrauen, was man dem anderen schenkt oder wo man denkt das es der andere einen gibt, sehr viel wichtiger. Genauso muss der Zusammenhalt in einem Rudel existieren und stark verbunden sein. Dabei ist es egal ob es zehn Wölfe oder nur drei Wölfe am Ende sind.“

Dann drehte sich Francis zu der Weißen und sprach nun energisch und voller Energie.

„Mit deinem Verhalten und deiner aggressiven Haltung, die du einem unserer Rudelmitglieder gezeigt hast, hast du wahrlich nicht den besten ersten Eindruck geschaffen. Aber doch zeigtest du bei Syrana ein Verhalten, das der eines Rudelmitgliedes würdig ist. Du hast versucht sie zu beschützen und alles dafür zutun, das ihr keiner zu nahe kommt, in ihrer Hilflosigkeit. Weißt du, in manchen Rudeln hätte man dich verspottet für dein Verhalten und dich für dumm hingestellt. Doch ich habe dabei gesehen, dass in dir ein starkes Rudelmitglied steckt. Du hast diese Fähe, die du noch nicht lange kennst, so behandelt als währet ihr schon Jahre befreundet. Das macht den Zusammenhalt aus, den ich dir gerade beschrieben habe. Und es wäre eine Schande dich deswegen zu verurteilen und nicht ins Rudel aufzunehmen.“


Bei ihrem letzten Satz, drehte sich Francis zu Rumo und schaute ihn mit klaren Augen an. Wie würde er wohl reagieren? Kurai schien sehr erbost von den Fremden und zeigte es mit ihren abscheulichen Worten. Jedoch verübelte die Helle es der Schwarzen nicht. Auf der einen Seite hatte sie ja auch Recht. Wer wusste schon, ob diese Krankheit, die Syrana da besaß, nicht doch ansteckend war?


[redet zu Rala udn dann zu Rumo]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Nov 19, 2010 7:00 pm

Es dauerte seine Zeit bis der Rüde die Situation zwischen den anderen ganz durchschaut hatte und es war unverkennbar, dass die Luft bereits brannte. So blieb auch Rumo angespannt und löste seine autoritäre Haltung nicht auf. Es war unangenehm für ihn, dass alle hier so durcheinandersprachen und jedes ausgesprochene Wort schien die Anwesenden noch weiter aufeinander zu hetzen. In diesem Augeblick wünschte sich der Sohn Lokis die geruhsame Weisheit und Gelassenheit seines Vaters. So versuchte er sich zu erinnern wie der greise Wolf handeln würde und entschied sich ein Problem nach dem anderen anzugehen. Er hörte Magenas Worte an, die sich wohl doch keine rechte Ruhe zum Fressen finden konnte und sich noch einmal der streitenden Gesellschaft anschloss. Eine tödliche Krankheit also? Doch wenn Magena sie bereits ansehen konnte und mit einem erkrankten Tier Kontakt gepflegt hatte ohne nun selbst daran zu leiden, sollten sie wohl vorläufig vor der mysteriösen Seuche, die gar keine war, sicher sein.

Gerade wollte er also Francis einen Schritt näher kommen und sich das zuckende Wölflein zu ihren Pfoten genauer besehen, als plötzlich die fremde Weiße vorschoss und Magenas Ansprache offenbar in den falschen Hals bekommen hatte. Doch Rumo sah die Fähe eindeutig nicht in der Position hier und jetzt solch große Töne zu spucken und zeigte ihr sofort und unmissverständlich ihre Grenzen auf. Seine Ohren schossen steil und steif nach vorne, der Nasenrücken legte sich in Furchen und seine hochgezogenen Lefzen entblößten ein imposantes Gebiss. Der Pelz des Rüden stand wie elektrisiert ab und sein tiefes Brummen von zuvor wurde zu einem kehligen, eindeutig bedrohlichen Knurren. Die Fremde würde sicher keinen weiteren Schritt auf Magena zugehen können, ohne dass Rumos Kiefer ihr nicht in den Pelz gefahren wäre.

Aber es blieb keine Zeit sich weiter zu bekriegen, denn das schwarze Bündel kam wieder zu sich und plapperte den Wildfarbenen auch so gleich fröhlich an. Rumo war perplex. Seine Ohren flappten irritiert zurück und wieder vor und in seinen strengen Blick mischte sich deutlich erkennbar ein Ausdruck von Überraschung, dem es beinahe gelang alle Aggression aus seinem Gesicht zu wischen. Schneller und mit deutlich spürbarer Wut reagierten da alle anderen, selbst die Mitstreiter der noch jungen Schwarzen. Die gerade noch kriegerische Weiße wandte sich nach ein paar gefauchten Worten auch schon wieder ab. Ein eigenartiges Verhalten, erst die Aggression zu schüren und dem Feind dann den Rücken zu kehren. Rumo registrierte, dass Francis sich an ihre Seite gesellte und ließ die taghelle Fähe gewähren. Er vernahm auch Kurais Meinung über die sonderbare Schwarze und endlich glaubte er sich ein Bild gemacht zu haben. Seine Haltung entkrampfte sich etwas, als er Syjana, wie sie sich selbst vorgestellt hatte, mit freundlichem Klang in der Stimme ansprach:

"Mein Name ist Rumo. Syjana, du musst mir verraten was gerade mit dir geschehen ist."

Es lag Ruhe in seinen Worten und Freundlichkeit. Der Blick auf die junge Schwarze war erstaunlich warm und gerade zu väterlich. Der Bunte erahnte, dass er mit Strenge nichts bei der jungen Wölfin erreichen würde und schon gar nichts über ihre Schwächen erfahren konnte. Nach ihrem Ausfall musste sie schon verschüchtert genug sein, auch wenn ihre beinahe naive Art zunächst ein anderes Zeugnis ablegte. Doch gerade dieses kindliche Verhalten trug vielleicht dazu bei, dass der Rüde Milde walten ließ.
Rumo wollte auch die graue Wölfin ansprechen, die Weiße aber überließ er Francis. Sie hatte derzeit als einzige von ihnen die nötige Ruhe um mit der aufgewühlten Persönlichkeit angemessen umzuspringen und diesen Umstand konnte man sich ja zu Nutzen machen. Francis fordernder Blick entging ihm dennoch nicht und so waren seine Anrede an die Graue (Menha) gut überlegt:

"Von dir wünsche ich eure Namen zu erfahren und ich will wissen weshalb ihr hier seid. Ich dulde keine fremden Nutznießer in unserem Revier, die unsere Beutetiere wegschnappen, das sei euch gleich gesagt. Auch wenn unsere Marken noch frisch sind habt ihr kein Recht mehr dieses Gebiet zu besetzen, das wir bereits für uns beanspruchen."

In seinen letzten Worten schwang eine deutliche Drohung mit. Wenn die drei Fähen tatsächlich gekommen waren um sie zu vertreiben, dann würden sie bald zusehen müssen, dass sie Land gewannen. Zunächst aber blieb der Rüde den dreien gegenüber höflich, wenn auch bestimmt. Er wollte keinen weiteren Kampf riskieren, wo sie doch noch ihren jüngsten Verletzten durchzufüttern hatten.

[Lichtung am See | spricht Syjana & Menha an]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Nov 19, 2010 7:32 pm


Rumo schien bemüht wieder Ruhe in die ganze Situation zu bringen, da er sich anscheinend entschieden hatte freundlich zu den Fremden zu , zumindest vorerst, enstpannten sich auch Magenas Muskeln wieder.
Sie warf dem Rüden dafür, dass er Rala sie nicht hätte angreifen lassen einen dankbaren Blick zu.
Dann aber wandte sie sich selber an die Weiße, sie hatte ihr den Rücken zugedreht und schien mit sich selbst nicht ganz rein zu sein.
Francis redete beruhigend auf sie ein während Rumo dazu übergegangen war die Fremde Graue zu vernehmen.
Innerlich kochte sie, wie hatte diese Weiße zu ihr gesprochen? Am liebsten hätte sie sich auf sie gestürzt und sie zum Duell gefordert. Allerdings vernahmen auch ihre Ohren die sich selber scheltenden Worte der Wölfin. Aufmuntende , veröhnliche Worte wären wohl eher angebracht, aber trotzdem kontne sie sich nicht gegen ihren Instinkt erwehren der ihr laut und deutlich sagte das sie die andere in ihre Grenzen weisen müsse. So anschauzen und dominieren lies sie sich höchstens von ihrem Alpha!
Da der Part des Redens schon weggefallen war und sie es nicht selber besser hätte formulieren können als Francis ging sie einfach gleich knurrend und tief grollend zum Rügen der anderen über.
Sie sprang ihr förmlich in den Nacken, rollte sie herum und schnappte kurz vor ihrer Nase zu.

Rede nicht so zu mir! Du hast keine Ahnung von dem Hund der daran gestorben ist!
Er starb weil ihn diese Anfälle auf einer Treppe überraschten und er stürzte! Beleidige mich oder sein Andeknen nicht. Das Schicksal deiner Freundin machte mir nichts aus weil ich sie nicht kenne! Weil ihr nicht zu meinen Freunden gehört oder zum Rudel! Ich war nicht so hartherzig weil ich etwa Spaß dran hätte andere leiden zu sehen!


Sie ging von der anderen weg und trabte im Kreis um sie herum bis sie Schulter an Schulter mit Francis stand.

Und überhaupt hat Francis recht, fürsorglich bist du wenigstens. Also hör auf dir Sorgen zu machen. Wenn es überhaupt die Krankheit ist die ich kennengelernt habe so hat deine Freundin trotz allem eine Chance auf ein langes Leben, vielleicht mit einigen einschränkungen aber was solls.
Niles (es schmerzte sie seinen Names auszusprechen...) hatte einen Onkel der mit dieser Krankheit 10 Jahre alt geworden ist. Ein stolzes Alter aus meiner Sicht.
Und nun beruhige auch du dich, ich habe dich noch nicht abgewiesen und ich weiß das Francis auch so denkt, sowie ich sie kennengelernt habe. Rumo und Kurai müsst ihr wohl noch überzeugen.


Damit gab sie die feindselige Haltung vollends auf und Schüttelte sich.
Nocheinmal zog sie kurz die Lefzen hoch aber diesmal als freundlich gemeintes Lächeln.

Ach übrigens: ich bin Magena und eine Treppe ist eine Art steiler Aufstieg in den Häusern der Menschen.

Dann drehte sie sich um , um mitanzuhören was die Graue und die Schwarze ihrem Alpha zu erzählen hätten, dabei stupste sie Francis kurz freundschaftlich an.
Kurai warf sie einen fragenden Blick zu, wie sie , Francis oder gar Rumo auf ihr benehmen der Polarwölfin gegenüber standen wusste sie nicht, aber es war nötig gewesen für sie.





[rügt Rala, ist froh Rumo zu sehen, will sich anhören was die anderen Fremden sagen]
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Siyana
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Nov 19, 2010 9:00 pm

Rala fing an Siyana leise anzuschnautzen. Die Schwarze hatte einen echten Fehler gemacht, denn sie tat so als sei nichts gewesen. Doch die Fähe wollte nicht immer diese kleine Wölfin sein die immer in Alles und Allem Hilfe brauchte. Sie versuchte nicht immer diese kleine Fähe sein. Sie hatte schon einen langen Weg hinter sich und hat das meiste alleine geschafft. Also würde sie diese "Krankheit" auch schon wohl schaukeln. Siyana dachte erst ein Mal nach was es mit diesem merkwürdigen, schrillen Schrei auf sich hatte. Es fiel ihr ein doch sie zeigte keinerlein Anzeichen auf Traurigkeit. Sie würde auch nichts sagen, bis sie jemand fragte was sie in diesem Krampfen erlebt habe.

Rumo stellte sich ebenfalls mit einer beruhigenden, freundlichen Stimme vor. Siyana war sehr überrascht, denn sie dachte, dass er sie genauso anmeckern würde wie Rala zuvor.
Er fragte sie was passiert war. Sie antwortete sehr zierlich um den Rüden nicht zu verärgern, denn er sah etwas gereizt aus.

"Ich hatte plötzlich so ein komisches Gefühl in meinem Bauch und dann war alles verschwommen. Eure Gesichter verzogen sich zu schrecklichen Gestalten und ein Schrei ging mir durch meine Ohren. Ein Bild flackerte immer wieder vor meinen Augen auf. Doch ich konnte es nicht identifizieren. Es war aber sehr kalt und furchterregend. Genauso wie die Atmosphäre. Doch ganz pötzlich wurde es ganz warm und die Sicht wurde wieder normal. Dann sah ich dich und die anderen Wölfe. Ich wollte nicht unhöflich sein also stellte ich mich vor, was villeicht nicht klug war, denn ich hätte nicht so tun dürfen als sei nichts passiert. Aber ich will nicht immer dieses kleine Junge sein, welches wegen jeder Kleinigkeit Hilfe braucht. Ich wüsste villeicht wohher das kommen könnte, jedoch möchte ich nicht so gerne dass es sofort jeder erfährt. Ich könnte es dir später erzählen. Also unter 4 Augen, wenn ich dir Vertrauen kann, dass du es nicht sofort weiter erzählst. Achja und dass wir hier einfach in euer Revier geplatzt sind tut mir schrecklich Leid aber wir beziehungsweise ich suche Schutz in einem Rudel."

Siyana blieb fürs erste liegen, denn ihr war noch etwas schwindelig. Kurai schien sehr ärgerlich zu sein. Ihre Muskeln waren alle einzelnd angespannt. Es sah so aus als würde sie jeden Moment Siyana angreifen. Doch Siyana legte sich so hin, dass sie sich im schlimmsten Falle verteidigen könnte.


(bei Rumo, Menha und co; spricht zu Rumo; blickt zu Kurai)
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Nov 21, 2010 10:54 am

Menha sah die schwarze Fähe immer noch perplex an, aber dann vernahm sie die Worte einer anderen Fähe, es war Rala. Während die Fähe ihr zuhörte konnte sie nicht glauben, das es die cremeweiße war, die sprach, denn Menha hatte sie als nette Wölfin kennengelernt. Sie grinste und war zufrieden. Rala sprach gegenüber Siyana genau das aus, was sie ihr ebenfalls hätte sagen wollen. Die Fähe nickte leicht, wie zur Bestätigung, als Rala geendet hatte.

Währenddessen hörte sie die Stimme von Kurai. Sie konnte die schwarze Fähe nicht ausstehen, für Menha war es, als würde sie so tun, dass sie das Oberhaupt wäre. Die grau-weiße Fähe knurrte leicht in sich hinein. Sie wusste immer noch nicht, was sie entgegnen sollte. Während nun die graue Fähe des Rudels sprach drehte sie ihren Kopf und sah hinüber zum See. Es war ein schöner Abend, wie ihr gerade bewusst wurde, viel zu schön um sich mit fremden Wölfen zu streiten. Es wäre eine schöne Gelegenheit durch die Gegend zu laufen und die Welt zu entdecken, aber nein, nun lag sie also hier, neben Siyana und musste sich alles mögliche von dem fremden Rudel anhören, wie schade.

Doch da vernahm sie die Stimme eines Rüden, sie war an Menha gerichtet. Die Fähe drehte zuerst ihre Ohren, dann ihren Kopf zu ihm. Er fragte sie nach ihrem Namen und indirekt danach, ob sie etwas böses wollten. Über die Augen der Fähe huschte ein kurzes Flackern der Skepsis, aber sie wollte freundlich sein, aufstzehen tat sie allerdings nicht.

„Mein Name ist Menha. Wir hatten keinesfalls vor euer Gebiet zu übernehmen, auch an eurer Beute haben wir kein Interesse gehabt. Es ist wahr, wir sind einfach so in euer Gebiet gekommen, aber es war Zufall, das wir uns trafen, denn jeder von uns ist schließlich aus einer anderen Richtung gekommen und in das Revier eingedrungen und wir haben uns am See zum ersten mal getroffen! Ich bin mir sicher, dass niemand von uns das Revier für sich beanspruchen wollte, denn wenn ich einmal ehrlich bin, drei Wölfe, die sich vor einer halben Stunde kennengelernt haben kommen sicherlich nicht gegen ein Rudel an, das aus sicherlich mehr als ein paar streunenden Wölfen besteht. Dennoch möchte ich mich entschuldigen, es war dumm gewesen, aber Rala und Siyana haben ebenfalls ihre Meinung schon gesagt.“

Damit endete die graue Fähe vorerst. Es war wahr gewesen was sie gesagt hatte, wie Menha im nach hinein feststellen musste. Sie war schon länger in der Gegend umher gestreift und hätte sicherlich keine Chance gegen ein Rudel gehabt, außerdem hatte sie immer noch so schrecklichen Hunger! Während sie das Rudel betrachtete, wusste sie nicht, ob es die Fähe überhaupt aufnehmen würde. Zweifel überkam sie und die Frage, ob sie dem Rudel überhaupt angehören wollte.


[beim Rudel, Siyana, Rala, beobachtet, redet]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Nov 21, 2010 5:32 pm

Abermals spürte Rala die Wärme eines Lebewesens neben sich und es war wieder die helle Fähe. Die Cremeweiße tat nichts. Sie wartete einfach nur. Aus dem Augenwinkel heraus konnte sie sehen, wie die Fremde den Mund öffnete.

Gleich wird sie mir eine Predigt halten. Mach dich schon mal auf etwas gefasst.

Doch aus dem Mund der Hellen kamen keine bösen Worte. Stattdessen erklärte die Fremde Rala, was wichtig für ein Rudel ist. Mit einem schiefen Lächeln und glasigen Augen wandte die Cremeweiße sich an die Helle. Die Worte der Fremden bauten Rala unheimlich auf. Erstere drehte sich nun richtig zu der Polarwölfin um und sprach nun sehr energisch auf sie ein, klang dabei aber kein Stück böse oder wütend. Rala fing langsam an zu Lächeln und ihr Lächeln wurde immer breiter. Die weißen Zähne blitzten im spärlichen Licht auf. Die Cremeweiße trat etwas näher an die Helle heran, ermahnte sich aber dann nicht zu aufdringlich zu wirken. Rala sprach mit ruhiger Stimme:

“Danke. Du weißt nicht wie viel mir deine Worte bedeuten. Das Rudel kann stolz sein ein so freundliches Mitglied wie dich zu haben. Du scheinst gut darin zu sein andere zu Begeistern...“

einen Moment hielt die Cremeweiße inne, weil sie meinte Schritte gehört zu haben, welche näher zu kommen schienen:

“Mich hast du jedenfalls umge-„

Es sollte „umgehauen“ heißen und in diesem Fall war es nicht die Helle, welche Rala umhaute, sondern viel mehr die andere Polarwölfin. Die Cremeweiße spürte, wie die weiße Fremde ihr in den Nacken sprang und sie herum drehte. Kurz vor ihrer Nase schnappte die Polarwölfin zu. Rala hatte noch gar nicht richtig kapiert, was hier losging, das find die Fremde schon an zu reden. Die Cremeweiße hörte dem Rudelmitglied aufmerksam zu und blieb noch liegen, nachdem letztere von Rala herunter gestiegen war und sich zu der Hellen gesellte. Die fremde Polarwölfin sprach weiter. Erst nachdem sie ihre Rede beendet hatte verstand Rala ihre Worte eigentlich. Die Fähe rollte sich auf die Seite und stand auf. Sie schüttelte sich den Dreck aus dem Fell und ihr blick schweifte zwischen den zwei Rudelmitglieder, welche mit Rala gesprochen hatten hin und her. Die Cremeweiße ging noch mal die Rede von der anderen Polarwölfin durch.

Der tote Hund ist also an diesen Anfällen gestorben, weil der eine Trappe... - oder war es Treppe? – heruntergefallen ist. Sein Onkel ist 10 Jahre alt geworden, trotz dieser Krämpfe. Also besteht keine große Gefahr für Siyana.

Rala seufzte leise und fuhr fort mir ihrer kleinen Zusammenfassung im Kopf:

Sie stimmt Francis zu. Das scheint dann wohl die Helle zu sein. Das ist gut. Sie sieht auch nicht böse aus. Magena ist auch ein recht hübscher Name. Ich hatte sie nur falsch eingeschätzt.

Die junge Fähe lächelte leicht und antwortete:

“Tut mir leid, dass ich so aus der Haut gefahren bin. Siyana zähle ich schon zu meinen Freunden, auch wenn ich sie erst so kurz kenne. Ich verteidige meine Freunde und du – Magena – du hast mir Angst gemacht mit deiner Geschichte.“
Rala blickte zu der eventuellen Francis:

“Ich danke euch Beiden. Mein erster Auftritt war nicht der Beste, aber so ist das immer bei mir...“

Die Polarwölfin sah nun wieder zu Magena rüber:

“Ich heiße übrigens Rala und wenn ich das richtig verstanden habe...(sie blickte erneut zu der Hellen)... dann bist du Francis


[bei dem Rudel und den Fremden | redet mit Francis | wird von Magena umgestoßen | denkt nach | redet mit Magena und Francis | stellt sich vor]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Nov 24, 2010 7:52 pm

Nachdem sie ihre Worte ausgesprochen hatte, schwieg die schwarze und betrachtete die beschauliche Anzahl der Wölfe. Es mochte gut sein, dass ihr hier der schwarze Peter zugeschoben wurde, immerhin schien Kurai mal wieder die einzige zu sein, die hier die Rolle der unfreundlichen Fähe übernommen hatte. Allerdings konnte die Dunkle das gut auf sich sitzen lassen. Ihr war bewusst, dass sie nicht der Leitwolf war und letztendlich nicht darüber entschied, wer hier blieb oder nicht. Wäre das anders, denn würde Rumo jetzt sicherlich nicht auf solche Weise das Gespräch suchen. Das dunkle Tier unterdrückte einen Seufzer. Gerade jetzt wurde ihr bewusst, wie wenig Magena, Francis, Rumo und die anderen doch ein Rudel waren. Sie mochten vielleicht eines von der Anzahl der Wölfe her sein, aber der Geist, das Vertrauen und die Struktur fehlten alle mal. Und gerade jetzt wurde es all zu deutlich. So offenherzig, wie diese Wölfe hier Fremde in ihrem Revier begrüßten, war Kurai bisher noch niemals unter die Augen gekommen. Selbst Magena, die anfänglich denselben Ton wie sie angeschlagen hatte, zeigte sich nun offener. Ob das an der Anwesenheit, des Herbstfarbenen lag? Verständnislos schüttelte sie den Kopf leicht. Sie waren doch kein Auffanglager für jegliches Getier, aber langsam schien es darauf hinaus zu laufen.

Die dunkle ließ noch einmal das gelbe Augenpaar zu Francis und der anderen weißen huschen, ehe sie zum Rüden sah. Die beiden Fähen kümmerten sich also um Rala, Rumo stand dort mit Arko im Rücken und nahm sich die anderen beiden zur Brust. Fehlte also nur noch die graue und der Altwolf der wohl noch an der Höhle liegen musste. Kurai kam zu dem Entschluss, dass ihre Anwesenheit hier nicht mehr von Nöten war.

„Ich werde zu Loki zurückkehren. Ich denke dort bin ich zurzeit besser aufgehoben.“

Sie dachte erst gar nicht daran, auf Rumos Antwort zu warten, sondern schenkte der grauen Fähe noch einen abschätzenden Blick, ehe sie den Wölfen den Rücken kehrte. Nach einigen Pfotenlängen umschmeichelte das Kleid der Nacht ihren Körper und machte sie nur noch zu einer vagen Silhouette, die schon bald gänzlich von der Dunkelheit eingenommen würde. Nach wenigen Metern schlug ihr bereits der Geruch des eingetrockneten Blutes entgegen, welches, aus ihrer Bisswunde an der Kehle des erlegten Wildes, ins Gras gelaufen war. Erneut verspürte die Nachtwölfin ihren brummenden Hunger. Sie hatte sehr lange schon nicht mehr ihren Körper wirklich zu Kräften kommen lassen. Für ihre imposante Größe war das Gewicht von 49 kg lächerlich. Aber sie würde sich das Sattfressen jetzt nicht gönnen. Stattdessen schlug sie ihre Kiefer in die Falte zwischen Bauch und Hinterlauf. Die dunklen Pfoten stemmten sich dabei auf den kälter werdenden Körper, während ihr Kopf mit ruckartigen Bewegungen Fleischbrocken abrissen und gierig hinunter schlang, bis sie den Schenkel des Hinterlaufes völlig vom Leib des Kadavers getrennt hatte.

Blut verschmierte ihren Fang, aus dem ihr Atem zu einem Hecheln geworden war, ehe sie diesen mit der Keule füllte und im Wald verschwand. Sie wusste nicht, ob Neera bei Loki geblieben war, aber wenn nicht, war es leichtsinnig diesen einfach alleine zurück zu lassen. Nur weil sie dieses Gebiet als ihr Revier beansprucht hatten, hieß das nicht, dass die Duftmarken auch wirklich das Übel zurück hielten. Sicherheit, war ein Trugbild, welches Gefährlich werden konnte. Während die starken Läufe Kurai und das Gewicht des Beuteteils stämmten, schnürte sie fast lautlos zwischen den Bäumen hindurch. Noch immer klebte der süßmetallische Geschmack des Blutes in ihrem Fang. Versuchte sie in Versuchung zu bringen, doch die Dunkle blieb, wenn auch wankend, standhaft, bis das junge Dickicht lichter wurde und sie die Wurfhöhle sehen konnte.


[spricht zu Rumo, verschwindet mit dem Lauf der Beute zu Loki]
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Plot 02: Die neue Heimat
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