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| | Plot 03: Vom Glück verlassen | |
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Das Team

 | Thema: Plot 03: Vom Glück verlassen So Jan 23, 2011 8:48 pm | |
| Kapitel 1: Blutfehde Plot 03: Vom Glück verlassen Es waren nun schon einige Wochen seit dem Streit zwischen Kurai und Loki vergangen. Die Dunkle hatte ihre Drohung wahrgemacht und das Rudel verlassen. Arko, der die Dunkle von Anfang an mochte, war ihr gefolgt um sie doch noch umzustimmen. Seither hatte man auch ihn nicht mehr im Tal gesehen. Dafür war der Frühling eingekehrt und hatte das verborgene Tal in den Rockys endlich zur Gänze in seine Umarmung geschlossen. Fröhliches Vogelgezwitscher und eine bunte Mischung duftender Wildblumen zeugte von seiner Anwesenheit. Die Bäume und Büsche des Tales standen in vollem Grün, gepaart mit den Knospen und Blüten, die den Frühling kennzeichneten. Die Temperaturen waren milder geworden und ließen den Winter vollends in Vergessenheit geraten. Wärmende Sonnenstrahlen erreichten das Tal, wenn der Himmel nicht gerade wieder von den dichten, dunstigen Nebelwolken verhüllt war. Die fallenden Regenschauer aber waren seicht und warm und füllten die Luft mit diesiger Feuchtigkeit an.
Während dieser Dauer hatte man Zeit gehabt einander kennenzulernen und schien sich endlich nicht mehr fremd. Doch Vertrautheit lag noch immer fern. Nicht zuletzt hatte damit ein tiefsitzendes Unbehagen in den Herzen der Wölfe zu tun. Denn die Bedrohung durch einen mächtigen Feind schien noch immer allgegenwärtig. Die Berglöwen hatten sich zwar seit dem Mordes an Francis Gefährten nicht mehr als präsent gezeigt, doch alle wussten von ihnen und der Schrecken saß noch immer tief. Frieden und Ruhe schienen trügerisch und so drängte Rumo sein Rudel Tag für Tag zur Wachsamkeit. Wie viele ereignislose Stunden auch vergingen, der misstrauische Alpha vertraute auf sein Bauchgefühl und trieb die Wölfe zu fortwährenden Patrouillen an. Niemand wollte noch einen weiteren Überraschungsangriff riskieren. Und als wäre all dies noch nicht genug schienen die Wölfe seit Tagen vom Pech verfolgt. So sehr sich das Rudel auch bemühte, es wollte ihnen einfach nicht gelingen Beute zu schlagen, obwohl der Frühling die wehrlosen Jungtiere mit sich brachte. Das Jagdglück blieb den Wölfen fern. Es war wie verhext und je länger die Beute ausblieb, desto unruhiger wurde das Rudel. Hunger und Unmut machten sich unter den Wölfen breit. Ihre knurrenden Mägen drohten sie sogar ihre Vorsicht vergessen zu lassen. Es musste eine Entscheidung getroffen werden oder es würde bald mit ihnen zu Ende gehen.
An diesem Morgen schien das Alphatier des Wartens und Hoffens überdrüssig zu sein. Der anberechende Morgen hüllte die Wälder und Felder noch immer in dämmrige Dunkelheit und das dunstig, regnerische Wetter sorgte ebenfalls für eine schlechte Sicht. Als also morgendlicher, seichter Regen vom wolkenverhangenen Himmel rieselte und weiche Nebelschwaden sich wie Watte durch die Wälder zogen war auf der Lichtung im Ostwald die warme Stimme des bunten Rüden zu vernehmen, der sein Rudel zu sich rief. Neben ihm lag schon der ergraute Altwolf im taufeuchten Gras und horchte nach dem Geräusch heraneilender Pfoten. Die Wölfe traten zur Beratung am Rudelplatz zusammen. Zeit: Frühling | früher Morgen (noch dunkel) Wetter: dicht bewölkt, leichter Regen, nebelig & düster Temperatur: 16°C Aufenthalte zu Beginn:Rudelplatz: Rumo, Loki Außerhalb des Reviers: Kurai, Firn Der Rest darf seine Aufenthalte innerhalb des Reviers selbst wählen. Allerdings sollten alle auf das Rufen Rumos reagieren und sich auf den Weg zur Lichtung begeben, wenn sie nicht schon dort sind. |
|  | | Loki

Rang: gamma Geschlecht: Rüde Alter: 9 Jahre Größe: 82 cm Gewicht: 69,3 kg Merkmale: Narben auf Schulter & Seite, eingefallene Flanken & ausgedünnter Pelz
Rollenspiel Gesundheit:
   (15/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mo Jan 24, 2011 4:32 pm | |
| Neben dem stattlichen Wildfarbendem lag ein altes, hageres Tier auf der kleinen Lichtung im Wald. Sein ausgegrauter Pelz war vom Nieselregen so nass wie auch das Gras, in dem der wölfische Körper lag. Der alte Wolf hörte bedächtig zu wie die warme, kraftvolle Stimme des Alphatieres, das neben ihm saß, in den Baumkronen verhallte. Loki hob den Kopf und ließ seine trüben Augen in aller Ruhe nach den unsichtbaren Tönen in der Luft sehen. Er wirkte müde wie träge, wie er da lag. Seine Bewegungen blieben sparsam und langsam, was sich vermutlich noch auf die Begegnung mit der großen Katze zurückführen ließ. Denn obwohl sich die Wunde von damals geschlossen hatte, war offenbar mehr zurückgeblieben als nur die langen, unschönen Narben unterm Pelz. Der alte Wolf hatte sich nie wieder richtig erholt. Er jagte seither nicht mehr mit dem Rudel und hielt sich auch sonst viel am Rudelplatz auf. Agilität sah in der Tat anders aus. Loki hatte stark abgebaut. Sein Körper war mit dem Kommen des Frühlings weiter eingefallen. Alles in allem war an ihm nur noch der Schein eines Wolfes vorhanden. Lange würde dieser Wolf es nicht mehr machen und er schien das zu wissen.
“Was wirst du zu ihnen sprechen, wenn sie kommen, mein Sohn?“
Er sah Rumo nicht an, sondern blickte in die graue, unscharfe Dunkelheit des Morgens hinein. Seine schlechter werdenden Augen suchten nach den Umrissen von Wölfen, die sich bald von dem Dunst abheben mussten. Das Thema war ernst. Die Wölfe hungerten schon seit längerem und Loki war nicht der einzige unter ihnen, an dem dies nicht spurlos vorüberging. Die Stimmung im Rudel war gereizt seit den letzten Tagen, das blieb unvermeidlich. Nun galt es eine Entscheidung zu treffen über eine Diskussion, die der jüngere Alpha schon oft mit dem Altwolf durchgekaut hatte. Loki war noch immer nicht einverstanden. Er hielt das Unterfangen für zu riskant, doch er musste lernen, dass sein Wort nicht mehr als ein Rat wog. Die Entscheidungsgewalt lag bei dem Jüngeren. Loki nahm dies brummend hin. Er hatte sich schon vor ein paar Wochen einen großen Fehltritt erlaubt, als er die Jägerin Kurai eigenmächtig vergrault hatte. Eine weitere Dreistigkeit und der Alte fürchtete, dass sein Sohn sich vergessen könnte. Trotzdem viel es dem alten Alphatier schwer sich unterzuordnen.
“Ich hoffe du bist dir sicher in dem was du tust. Ich wünsche es dir.“
[Rudelplatz | liegt neben Rumo | wartet auf das Rudel] |
|  | | Kurai

Rang: delta Geschlecht: Fähe Alter: 3 1/2 Jahre Größe: 83 cm Gewicht: 49 kg
Rollenspiel Gesundheit:
   (50/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mo Jan 24, 2011 4:38 pm | |
| Es hatte alles nichts gebracht. Weder Francis betteln, noch Rumos Versuche der Schlichtung. Die dunkle hatte vor einigen Wochen eine Entscheidung getroffen, deren Tragweite wohl noch nicht wirklich klar zu definieren war. Auch wenn die Waldwölfin das Tal nicht verlassen hatte, war sie stets darauf bedacht gewesen, sich den Grenzen des Rudels nicht mehr zu nähern. Nein, sie wollte ihre Abgeschiedenheit und achtete darauf, dass ihre Witterung nicht mehr den Weg zurück an jenen Ort fand, der sie für kurze Zeit gebunden und dann wieder los gelassen hatte. Auch Arkos Versuche sie zu überreden waren gescheitert. Immer wieder war sie ihm über die Schnauze gefahren, noch ehe er wirklich Zeit dazu gehabt hatte ihr die Situation zu schildern, oder herunter zu spielen. Nein, so einfach würden ihre Pfoten den Weg nicht wieder in diesen Teil des Waldes finden. Im Moment waren die Erinnerungen zu frisch und die Wut auf den Altwolf, dass wusste sie lauernd in ihrem Gemüt, sie wartete nur wieder aufzusteigen. Also hatte sie den liebenswürdigen Mischling vertrieben. Ein paar Mal hatte er es noch Mal versucht. Hatte sogar versucht an den zaghaften Fäden der Freundschaft zu Francis zu ziehen, doch anstatt sie zurück zu holen, hatte er ihre kraftvollen Fänge kennen gelernt. Danach hatte sie ihn nicht mehr zu Gesicht bekommen. Kurai ging davon aus, dass er endlich seine Versuche fallen gelassen hatte und zum Rudel zurückgekehrt war.
Zurzeit saß die schwarze Fähe unter dem ausladenden Dach einer Fichte, deren Äste sich leicht nach unten beugten. Drum herum begleitete das Orchester des fallenden Regens ihre Einsamkeit. Eine Einsamkeit, die sie selbst gewählt hatte. Stolz wie sie war, saß die Wölfin aufrecht, ließ den Kopf nicht hängen, sondern sandte ihre gelben Seelenspiegel über ihre Umgebung. Doch was sie sah war nicht gerade Stimmungshebend.
Das Tal ist krank
Schoss es ihr durch den Kopf. Zumindest konnte man leicht den Eindruck bekommen, wenn sie sich ihr Umfeld so anschaute. Wie trübselig der Regen und Wind die mächtigen Nadelbäume dazu zwang ihre Äste zu senken. Und dann erst das Wild. Ab und an hatte sich die Mackenzie Waldwölfin ein Kaninchen erbeuten können, oder die Reste eines Huftieres aufspüren können, weil die schwarzen Gefiederten am Himmelszelt kreisten und nicht gerade still um die Mahlzeit stritten. Aber wirklich zu Kräften war sie nicht gekommen. Es war so schwer wie eh und je Beute zu schlagen. Besonders, wenn man als Einzelgänger das Dasein fristete. Ob die anderen mehr Glück gehabt hatten? Möglich, immerhin waren sie an Zahl gewachsen, sie hatte man leicht durch die Neulinge ersetzen können. Kurai dachte zurück an die Jagd, wie sie zusammen die Ricke hatten niederstrecken können. Sie hatte nur wenige Happen herunter geschlungen, als sie dabei gewesen war dem ergrauten den Hinterlauf frei zu beißen, damit auch dieser etwas an Nahrung bekam. Undankbarer Greis. Hätte sie doch lieber selbst gefressen, dann würde ihr Fell nicht so stumpf und der Leib so mager sein. Unwillkürlich drang ein Grollen aus ihrer Kehle, welches im Lied des weinenden Himmels unterging.
Es war nicht die Zeit das Selbstmitleid zu entdecken. Sie musste handeln und zwar schnell. Angestrengt dachte sie nach, während ihre Augen sich verengten. Am Ende hatte sie nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie ging zurück – sie schüttelte den Kopf, als wolle sie lästige Regentropfen aus ihrem Fell verbannen. Nein, sie würde nicht demütig zurückgehen, nur um ihren Leib zu füllen. Also blieb nur noch eines, die Pfoten auf ein Territorium setzen, welches vielleicht ihren Tod bedeuten konnte. Drückend schwebte der Nebel zwischen den Bäumen, erschwerte die Sicht. Kurai atmete hörbar auf. Vielleicht würde genau dieser Nebel ihre Chancen auf Fleisch und Leben erhöhen. Oder aber er würde ihren Leib schweigsam empfangen, wenn er auf der nassen Erde seine letzte Wärme preisgab.
[Sitzt im Wald unter einem Baum, denkt nach, fernab vom Rudelrevier]
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|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mo Jan 24, 2011 6:46 pm | |
| Firn dachte kurz angestrengt nach
oO(Welche Richtung sollte es sein?)
Er hob seinen Kopf Richtung Himmel und nahm Witterung auf. Denn der Nebel nahm ihn etwas Sicht und so musste der Weiße sich eben auf seinen Geruch verlassen. Firn nahm dennoch etwas war einen fremden Wolf und so beschloss er diesen zusuchen. Was nur wenn es eine Fähe war? Der Polarwolf wirkte ziemlich reserviert wenn es um das Thema Fähen ging.
oO(Egal ich bin schon des längeren alleine unterwechs da kann Gesellschaft nicht schaden),
dachte Firn schließlich pilgerte schon einige Zeit allein umher. Sicher hatte er schon so manches Rudel getroffen aber der Weiße war immer nur ein Wanderer den es nie lange iergendwo hilt. Die Witterung wurde etwas stäker. Also so weit wek konnte er nicht mehr sein.Der Weiße lieg etwas schneller und schließlich erblickte er etwas Dunkles und blieb abrubt stehn. Firn versuchte etwas besser zu sehn und strengt sich an dann erkannte er denn Wolf die Witterung war nun noch stärker und er tabbte gerade auf den fremden Wolf zu. Dann sagte der Weiße:
" Hallo mein Name ist Firn und du? Ich hoffte schon des längern auf jemanden zu treffen vielleicht auch auf ein Rudel das hier lebt. Aber mir scheint so das du wohl alleine hier bist oder?"
Firn sah sein Gegenüber an und wartete geduldig. Er musterte den dunklen Wolf.
oO(Ach du meine Güte ein Fähe),
dachte sich Firn. Er konnte nicht gut mit Fähen zuletzt hatte er mit einer Fähe gesprochen die seine Muttter war. Dannach waren es nur noch seine jüngern Brüder und sein Vater mit denen er was tut tun gehabt hatte. In anderen Rudeln hatte er sich immer zu den Jungrüden gesellt oder den Altrüden je nach dem mit wem Firn besser klar kam.
[bei Kurai im Wald] Sorry Kurai hoffe ich war dir nicht zu schnell? |
|  | | Rumo Der Beschützer

Rang: Alpha Geschlecht: Rüde Alter: 4 Jahre Größe: 88,6 cm Gewicht: 63,5 kg Merkmale: sehr groß
Rollenspiel Gesundheit:
   (60/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mo Jan 24, 2011 8:43 pm | |
| Wie lange hatten sie darüber gesprochen, über die Möglichkeiten, die ihnen blieben. Sie hungerten und das war wahrlich nicht das, was sich der Rüde für sein Rudel wünschte. Er sah keinen anderen Weg, egal wie sehr sich der alte Wolf gegen diese Idee sträubte. Sie mussten das nötige Risiko eingehen, um selber überleben zu können. Er hatte sich entschieden und all die Argumente des Vaters prallten an dieser Entscheidung ab. Rumo wusste um die Wahrheit in seinen Worten. Die Gefahr und der Irrsinn waren nicht zu leugnen, aber sie alle waren verzweifelt und es war höchste Zeit das Schicksal wieder selbst in die Pfoten zu nehmen. Der Alpha wartete auf sein Rudel, nachdem er nach ihnen gerufen hatte mussten sie nun bald eintreffen. Die Wölfe konnten sich frei durch ihr Revier bewegen. Nur das Überschreiten der Grenzen hatte der wildfarbende Pelz verboten. Zu besorgt war er über das Treiben der Katzen auf ihren heimlichen Pfoten. Innerhalb seiner Grenzen konnte er immerhin für eine gewisse Sicherheit sorgen, solange sie nicht der Hunger dahinraffte. Rumo seufzte. Dann zuckten seine Ohren nach der dünnen Stimme neben ihm.
“Ich sage ihnen wie es ist. Es gibt keinen Grund lange drum herum zu reden.“
Seine Worte waren ungewöhnlich teilnahmslos, obwohl er mit seinem eigenen Vater sprach. Rumo hatte diesen Wolf immer geschätzt, doch er hatte ihm noch immer nicht ganz verziehen. Zwar war es schon viele Wochen her, dass sein Streit beinahe das frische Rudel gespalten hätte, aber der Alpha nahm es ihm noch immer übel. Er hätte mehr Klugheit von dem gealterten Rüden erwartet. Gewiss mochte es schwer für den Alten sein die Krone an die jüngere Generation abzutreten, aber das war nun einmal der Lauf der Dinge. Rumo warf einen flüchtigen Seitenblick auf Loki. Er war kaum mehr als ein Geist an seiner Seite. Wer konnte noch lange auf diesen halbtoten Wolf zählen und da spielte er sich noch auf. Als seine Seelenspiegel dunkel wurden, sah der Rüde rasch wieder in die dunklen Schatten. Man sollte die Trauer auf seinem Gesicht nicht sehen. Er würde diesen sturen Greis vermissen. Selbst seine altklugen Ratschläge und Kritiken.
“Keine Sorge. Ich weiß genau was ich zu tun habe. Wir müssen nun etwas riskieren, um unser Überleben zu sichern. Es gibt keinen anderen Weg, alter Wolf.“
Ein unruhiges Kribbeln eilte über den Rücken des Rüden. Es war nicht seine liebste Beschäftigung vor einer großen Gruppe zu sprechen. Er hatte diese Anlässe bisher gemieden, doch nun musste er sich damit anfreunden. Es wurde Zeit, wenn er weiterhin gedachte diesen Flohhaufen anzuführen. Wenigstens war sich Rumo sicher, dass er keine verschleierte Rede halten wollte. Er würde Tatsachen nennen und er würde nicht halb so lange diskutieren wie noch mit Loki.
[Rudelplatz, neben Loki | wartet auf das Rudel] _________________ ~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~ |
|  | | Francis Die Freundliche

Rang: gamma Geschlecht: Fähe Alter: 4 1/2
Rollenspiel Gesundheit:
   (67/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Di Jan 25, 2011 12:51 pm | |
| Etliche Wochen waren es nun, seit Kurai das Rudel verlassen hatte. Nicht einmal ihr Versuch, die Dunkle umzustimmen und sie an der Rute festzuhalten, hatte gefruchtet. Umso mehr war die Helle am Boden zerstört, als sie der Freundin anbot mit zukommen und sie es mit einem kurzen und bestimmten „Nein“ geantwortet hatte. Wie erstarrt hatte sie ihr hinterher geschaut und das letzte Bild brannte sich förmlich in ihr Gehirn. Diese kalten und ausdrucksstarken Augen, die sie vorher von der Schwarzen nicht kannte, hatten sie still stehen und verstummen lassen. Auch die Neuankömmlinge, die sich langsam in das Rudel eingelebt hatten, vermochten es nicht ihre schlechte Stimmung zu lindern oder ein Lächeln auf ihre Lefzen zu zaubern. Lediglich der Frühling ließ ihr Herz wieder aufblühen. Das fröhliche Vogel Gezwitscher, die duftenden Blumen, die die Luft mit ihren betörenden Duft erfüllten oder einfach nur die vielen Neugeborenen, die über die Wiesen rannten oder auf den Bäumen herum tollten, ließen sie die Trauer vergessen. Irgendwann hatte Francis sich damit abgefunden wieder einen geliebten Wolf verloren zu haben und versuchte sich langsam mit dem Gedanken anzufreunden, Kurai nie wieder zusehen.
Wieder einmal war die nette Fähe alleine im dem Tal unterwegs gewesen, als der Ruf des Alphas in den Wipfeln der Bäume erklang. Gespitzt waren die Ohren und der Kopf stellte sich auf, der noch bis gerade eben, eine Spur eines Kaninchens verfolgte. Der Magen knurrte mächtig, als die Fähe an diesen Leckerbissen dachte. Schon ewig hatten sie keinen Jagderfolg mehr verzeichnen können und dies nagte langsam aber gemächlich an ihrer Freundlichkeit. Nichts desto trotz, ging sie nach der letzten misslungenen Jagd, sogar den Jagdtrup an und war danach im Wald verschwunden. Die Fähe brauchte einfach Zeit für sich und mal endlich einen Jagderfolg, der sie motiviert. Doch anstatt sie Ruhig jagen zu lassen, rief Rumo nun nach ihnen. Seufzend gab sie die Fährte auf und trabte in die Richtung, aus der das Geheul kam. Böse konnte sie dem Alpha allerdings nicht sein. In der letzten Zeit, hatte sie ihn in ihr Herz geschlossen, genau wie die anderen Wölfe. Auch Loki und Sheta wurden in ihr Herz aufgenommen, obwohl sie mit dafür verantwortlich waren, das die geliebte Freundin ging. Aber sei es drum. Sie hatte ein neues Rudel gefunden, wo sie langsam Vertrauen aufbaute und da konnte man einfach nicht nachtragend sein.
Die Sonne war noch nicht voll aufgegangen, als Francis bei Rumo und Loki auf der Lichtung ankam. Der Nieselregen hatte auch nicht nachgelassen und das Fell wurde langsam durchnässt. Bis auf die zwei, war noch keiner da und die Fähe setzte sich neben den Bunten Rüden. Zur Begrüßung wurde sachte mit der Rute gewedelt und die Schnauze in das Fell des Bunten gedrückt. Auch bei dem liegenden Loki spielte sie diese Begrüßung ab und lächelte beide an. Das feuchte Gras kitzelte an ihren Ballen und ihre Flanken waren durch das Hungern mächtig eingefallen. Doch der Alte hatte offenbar am meisten zu Knabbern. Er war nur noch ein Schein seiner selbst und würde wohl am dringendsten etwas Fressbares brauchen, wenn er die nächsten Wochen noch überstehen wöllte. Warum immer Rumo gerufen hatte, es war Ernst und Francis hoffte inständig, dass er eine Lösung parat hatte.
[Rudelplatz, neben Rumo, begrüßt beide] |
|  | | Sheta

Rang: beta Geschlecht: Fähe Alter: 4 Jahre Größe: 82 cm Gewicht: 54 kg Merkmale: Muskelpaket
Rollenspiel Gesundheit:
   (65/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Di Jan 25, 2011 2:32 pm | |
| Sie war in der Nähe der Höhle, an einem kleinen Bach gewesen, als sie Rumos ruf vernahm. Sie streckte sich noch einmal brummelnd um das letzte bisschen Trägheit aus ihren Muskeln zu verbannen und trottete dann los. Eben erst war sie aufgestanden und hatte Durst gehabt, weshalb sie zum Bach gelaufen war. Ihren Bruder hatte sie gar nicht bemerkt. Francis hatte es vor ihr zu ihrem Bruder und ihrem Vater geschafft. Sheta konnten den Hunger spüren der von ihnen allen ausging. Jeder Wolf hier schien dieses unangenehme nagen zu spüren. Freundlich mit der Rute wedelnd begrüßte sie erst Rumo und dann Francis. Sie hatte die Helle und auch die neuen Fähen schnell ins Herz geschlossen. Wenngleich sie auch noch nicht allzu viel mit ihnen geredet hatte. Sie waren eben Rudel und Rudel bedeutete Schutz und Zugehörigkeit. Allerdings lag der Verlust Kurais schwer auf ihr. Sie wusste nicht genau was vorgefallen war ,und sie hatte auch noch keinen danach gefragt, aber sie hatte den erdacht, dass sie vielleicht der berühmte Tropfen gewesen war, der ein Fass zum überlaufen brachte. Sie konnte nur hoffen, dass Kurai irgendwann wiederkam. Die Dunkle hatte sie eigentlich als ziemlich loyal eingeschätzt, auch wenn sie ab und an ,oder vielleicht auch die meiste Zeit über, etwas griesgrämig war. Während all das durch ihre Gedanken wanderte setzte sie sich an die Seite ihres Vaters, der so zwischen ihr und ihrem Bruder lag. Sie wusste nicht genau ob er ihren "Konflikt", er hatte nach ihr geschnappt gehabt, als vollkommen beigelegt sah. Aber sie regte sich nicht mehr daran. Außerdem war sie zu froh darüber, dass es ihm wieder gut ging. Soweit man den abgemagerten Altwolf als gesund bezeichnen konnte. Aber immerhin schwebte er nicht akut in Lebensgefahr wie noch vor einigen Wochen. Die Chancen standen aus Shetas Sicht gut, dass er noch einmal einen Sommer, den jetzt kommenden, und den Frühling erleben würde. Sie wusste nicht, was sie tuhen sollte, wenn sie ihn verlöre. Einen Gefährten hatte sie nie wirklich gewollt, so etwas zog sie auch jetzt nicht in Betracht. Ihre Familie war bisher immer das einzige in ihrem Leben gewesen was ihr etwas bedeutet hat.
Guten morgen Vater.
,sprach sie ihn an. Ihre Stimme klang frisch und munter, freudig ihn zu sehen. Keinen Hauch besorgt, da sie wusste, dass er in seinem Stolz dann nur verärgert reagieren würde. Aufmerksam blickte sie mit den anderen in den grauenden morgen, auf den Rest des Rudels wartend.
[am Bach in der Nähe der Höhle, hört Rumo, läuft zu ihm hin, begrüßt ihn und Francis schweigend,denkt nach über das was ist und war, spricht zu ihrem Vater, guckt in den werdenden Morgen] (wow Sheta fängt an mich zu mögen, ich finde sie hat mir ganz gutes material gegeben)
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|  | | Sardai Der Ausgeglichene

Rang: gamma Geschlecht: Rüde Alter: 4 Größe: 85cm Gewicht: 55kg
Rollenspiel Gesundheit:
   (65/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Di Jan 25, 2011 2:41 pm | |
| Sardai saß am See und kaute an seiner Hinterpfote herum. Sein Magen hing ihm in den Kniekehlen. Es schmerzte schon richtig. Die meiste Zeit hielt er die Luft an um den Geruch der 3 toten Kaninchen vor ihm nicht in der Nase zu haben. Er durfte es nicht fressen. Das Rudel litt hunger und so wollte er es mitnehmen. Auch wenn es wenig war so hatte jeder etwas davon. Sardai teilte gerne. In seinem neuen Rudel fühlte er sich wohl und wollte alles geben um den Vortbestand zu sichern. Am meisten dachte er dabei an Magena. Sie war wundervoll und in den vergangenen Wochen hatten sie sich einander angenährt. Aber geheim sollte es vorerst bleiben. Nicht befor sicher gestellt ist das es etwas längeres ist. Vor den anderen gaben sie sich als gutes Team und Freunde. Sein Blick schweifte zu ihr herüber. Magena saß vor einem Kaninchenbau und wartete darauf das eins heraus kam damit sie mehr mitbringen konnten. Er musste lächeln. Er sah ganz genau das sie ungeduldig wurde. Sardai stand auf und trottete zu Magena herüber um ihr seine Nase ins Fell zu drücken.
Ich glaube da kommt keins mehr heraus. Seltsam. Sogar die Kaninche verschwinden. Was ist hier nur los?
Sardai steckte seinen Kopf in den Bau und verschwand bis zur Hälfte in ihm. Er hatte Mühe wieder herauszukommen und hatte danach den ganzen Pelz voll Erde. Besorgt schaute er Magena an.
Der Bau riecht zwar noch nach Hase, aber der Geruch ist am verschwinden. Also wieder ein verlassener Bau. Er schaute Magena besorgt an.
Das gefällt mir nicht
Schnelle drehte er sich herum und spitze die Ohren als er Rumos Ruf vernahm. Sardai probierte ein wenig herum bis er 2 Kaninchen so in seinem Maul verstaut hatte das er nicht aller 5 schritte anhalten müsse um eins aufzuheben. Dann wartete er auf Magena die ihm das 3. hinterhertrug. Schnell eilten sie durch den Wald zum Rudelplatz. Dort waren Bereits Loki, Rumo, Sheta und Francis. Vorsichtig legte er die Beute in den halbkreis der sich langsam bildete. Dann begrüßte er alle. Sardai wusste nicht ob es der richtige Zeitpunkt war um Rumo von den vielen verlassenen Kaninchenbauten zu erzählen, denn sein Alpha sah ernst aus. Er würde noch ein wenig warten und schauen was Rumo zu sagen hatte. Vielleicht ergab sich ja etwas in der Versammlung und wenn nicht würde er es erzählen sobald Rumo fertig war. Aber Sardai schätze das Rumo das Treffen einberufen hatte um über das ausbleiben von Beute zu reden. Unschlüssig setzte er sich neben Magena. Hoffendlich merkte man es nicht zu sehr das er aufgeregt war und sich sorgen machte.
[mit Magena am See Kaninchen jagen, hört Rumo, laufen zum Rudelplatz] _________________ Steine sind Steine
Judas
Voices of Doom
Frage |
|  | | Magena

Rang: gamma Geschlecht: Fähe Alter: 4Jahre Größe: 75cm Gewicht: 60kg Merkmale: Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen
Rollenspiel Gesundheit:
   (95/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Di Jan 25, 2011 3:23 pm | |
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Sie war mit Sardai zum Kaninchenjagen aufgebrochen, schon ganz früh in den Morgenstunden, denn da waren diese Tierchen am aktivesten. Zwei der Drei hatte Sardai erbeutet, beim Dritten hatte sie endlich einmal erfolg gehabt. Langsam ungeduldig werdend hockte sie vor einem der Höhlen und wartete. Irgendetwas stimme nicht mit dem Bau, es roch zwar stark nach Kaninchen, aber... Sardai unterbrach ihren Gedankengang als er ihr die Nase ins Fell drückte und meinte, dass aus dem Bau wohl nichtsmehr raus kam. Verlassen war das nichtsnutzige Ding. Verärgert richtete sie sich auf. Wie schaffte ihr Freund es bloß immer so still und geduldig, manchmal sogar stundenlang, vor einer Kaninchenhöhle zu lauern? Seufzend erwiederte sie den Stupser ins Fell und knabberte kurz, und etwas schüchtern, an seinem Kinn. Sie mochte Sardai wirklich. Das Gefühl, wie es war wenn man für jemanden schwärmte kannte sie schon, damals war sie etwa ein Jahr alt gewesen als ein Wanderer sich für einige Zeit dem Rudel ihrer Eltern angeschlossen hatte. Mit Sardai war es...anders. Bei ihm fühlte sie sich gut und sicher. Auch wenn der Hunger sie so sehr plagte wie jetzt. Die letzten Wochen waren karg gewesen. Der erste Jagderfolg, den das Rudel damals so dringend nötig gehabt hatte und der sie aneinander geschmiedet hatte, war einer der letzten gewesen. Seitdem ernährten sie sich von Kleingetier. Brummelnd stand sie auf und streckte sich, den Kaninchen dabei einen Bösen blick zuwerfend. Sie hatte solchen Hunger, aber Sardai und sie waren sich einig, dass sie die Beute mit dem Rudel teilten. Wenn sie bald auf eine richtige Jagd gingen mussten alle bei Kräften sein.
Langsam reicht es mir. Es ist frühling Sardai! Diese kleinen Viecher sollten sich eigentlich vermehren wie, ...na wie die Karnickel eben. Stattdessen verschwinden sie.
Etwas theatralisch böse guckend und grollend lehnte sie sich an ihn. Sie atmete tief ein und nam seinen Geruch in sich auf. Er roch für sie einfach sooo gut, nicht wie etwas fressbares, obwohl es Spaß machte an ihm zu knabbern. Ihre Ogren stellten sich überrascht auf als sie Rumos ruf hörte. Offenbar gab es Neuigkeiten. Wichtige Neuigkeiten wenn man sich die aktuelle Situation besah. Sardai lief mit den zwei von ihm geschlagenen Kaninchen los und sie folgte ihm mit dem Dritten.
Wenigstens sind es fette Kaninchen. Es wird zwar nimmer für alle reichen,oder zumindest wird keiner satt werden, aber immerhin etwas...
Schnell waren die beiden Wölfe am Bau angekommen. Magena legte, ebenso wie Sardai, ihre Kaninchen in die Mitte. Fragte sich aber zugleich ob es klug war etwas fressbares sprichwörlich zwischen ein Rudel hungriger Wölfe zu werfen.
Wir haben dich Rufen gehört? Was gibts?
,fragte sie ihren Alpha. Freundlich stupste sie Francis an, das hatte sie sich als Begrüßung für diese Fähe schon angewöhnt. Dann lächelte sie Sheta und ihrem Vater zu. Sie mochte die Tochter von Loki, Wurfsschwester ihres Alphas. Nis jetzt hatte sie sie, als fürsorglich und freundlich gesehen. Der Fähe lag viel an ihrem Vater und ihrem Bruder. Aber sie gab sich nicht der Illusion hin, dass Sheta keine gute Kämpferin war. Auch wenn sie sich nur liebenswert und freundlich gegeben hatte bis jetzt...Ihre Größe und ihre Muskeln sprachen für sich. Magena stellte sich in den Halbkreis der sich um den Alpha gebildet hatte dicht neben Sardai und wartete ab. In Geduld hatte sie sich in letzter Zeit oft geübt, dank ihrem neuen Freund. Schmunzelnd blickte sie auf die drei Kaninchen.
[Jagt mit Sardai Kaninchen, hört Rumo, läft mit Sardai zur Höhle, begrüßt alle, wartet]
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|  | | Rala Die Kämpferin

Rang: gamma Geschlecht: Fähe Alter: 3 Größe: 65 cm Gewicht: 60 kg
Rollenspiel Gesundheit:
   (84/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Di Jan 25, 2011 4:29 pm | |
| Stille. Ruhe. Regen. Kälte.
Man konnte sie nicht sehen. Das Nebelkleid verbarg sie vor den Augen Anderer. Nur, wenn man nah an sie heran trat konnte man die weißen Umrisse einer Fähe ausmachen, doch bis dahin wäre sie einem wohl schon längst an die Kehle gesprungen. Sie hatte Hunger. Zu viel Hunger. Wochenlang hatte sie keine Mahlzeit zu sich nehmen dürfen. Nie war es ihr vergönnt gewesen ein Beutetier in dem Fang zu ihrem Rudel zu tragen. Mittlerweile rebellierte ihr Magen fast ununterbrochen. Sie hatte es aufgegeben auf der großen Lichtung nach Hasen zu suchen. Zu oft hatte sie schon versucht einen Bau aufzugraben und dann dem braunen Pelzgetiert nachzujagen. Sie war schnell. Schnell und wendig, doch ihre Zunge durfte das Blut nicht schmecken. Ihre Zähne durften das Fleisch nicht erreichen.
Nun lag sie da einfach. Lag dort und dachte nach. Lag dort und hoffte darauf, dass eine Maus ihr direkt vor die Füße laufen würde, damit sie diese mit einem Happen verschlingen könnte. Doch nein, es kam keine Maus. Es kam kein Hase. Es kam kein junges Reh. Es kam nichts.
Stille. Ruhe. Regen. Kälte. Hunger.
War sie zum Tode verurteilt worden? Hatten zu starke Mächte über ihr Leben entschieden? Hatte der Tod sich unmerklich angeschlichen und würde ihr nun bald den Atem rauben? Sie seufzte leise. Der Regen durchdring ihren sonst so dichten Pelz und erreichte ihre Haut. Ihr war ein wenig kalt und sie zitterte, was man jedoch kaum sehen konnte. Müde vom Hunger, müde vom Regen, müde von der Stille verengte sie die Augen und starrte in den Nebel hinein. Man konnte sie nicht sehen und sie konnte auch nichts sehen, außer diesen weiß-gräulichen Dunst.
Stille. Ruhe. Regen. Kälte. Hunger. Blindheit.
Angst packte ihre Pfoten und die Befürchtung den Weg zum Rudelplatz nicht mehr wieder zu finden. Unsicher stand sie auf, blickte gen Himmel und dankte den Bäumen, dass sie ihre Kronen nicht mit so vielen Blättern schmückten und ihr den Blick auf die Wolken preis gaben. Sie musste blinzeln, da die kleinen Regentropfen in ihre Augen trafen. Man musste schon lange hier liegen bleiben, um so nass zu werden, wie sie es war und sie lag schon lange hier. Es war zwar früher Morgen, doch sie war bereits in der Nacht gegangen. Zu stark hatte der Hunger gegen ihre Müdigkeit gekämpft, doch als sie an diesem neuen Tag aufgewacht war hatte sich der Nebel über sie wie eine Decke gelegt und ihr die Welt verborgen gehalten. Immer noch voller Angst blickte sie sich um und tat den ersten Schritt in Richtung Ungewissheit.
Stille. Ruhe. Regen. Kälte. Hunger. Blindheit. Angst.
Nein, die Mauer aus weiß-gräulichen Dunst wollte nicht verschwinden. Wie konnte sie das überhaupt hoffen? Leider spielte die Natur ihr doch zu gerne Streiche, besonders, was ihren Charakter anging. Sie liebte es zu kämpfen und war sogar gut darin, doch konnte sie nicht töten. Diese Hemmung ging sogar so weit, dass selbst einfachste Beutetiere ihr Herz mit ihren Blicken erwärmten und sie nur diese töten konnte, wenn es wirklich stark von Nöten war. Wann war sie das letzte Mal so gierig auf Fleisch gewesen? Sie wusste es nicht. Noch einen Schritt und dann war alles egal. Sollte der Nebel doch ihren Tod herbei rufen. Sollte doch jetzt die nächstbeste Großkatze kommen und sie umbringen. Ihr war es egal. Alles durfte passieren, doch wenigstens sollte es dem Rudel gut gehen.
Stille. Ruhe. Regen. Kälte. Hunger. Blindheit. Angst. Gleichgültigkeit.
Sie setzte eine Pfote nach der anderen auf den taunassen Boden. Ihr weißer Pelz war kaum zu erkennen. Sie lief langsam, um nicht gegen irgendeinen Baum zu prallen. Die Gerüche des Rudels waren überall, doch konnte sie ihre eigene Fährte nicht wiederfinden. Wo war sie her gekommen, wo ging es zurück? Ein Ruf. Ein Wolf heulte. Ihr Alphawolf berief sein Rudel zu sich. Hoffnung und Freude breitete sich in der Fähe aus. Sie lief schneller und folgte den Klängen, bis diese im Wald verhallten. Trotzdem hielt sie nicht inne. Überlegte nicht, ob sie den richtigen Weg wählte. Sie behielt ihr Tempo bei und schon bald wehten ihr die Düfte des Alphas und die seines Vaters entgegen.
Stille. Ruhe. Regen. Kälte. Hunger. Blindheit. Angst. Gleichgültigkeit. Hoffnung.
Sie war da. Sie war da bei den Anderen. Da war der bunte Rumo, der ergraute Loki, die helle Francis, die braune Sheta, die weiße Magena, der braune Sardai. Alle waren sie da. Noch fehlten einige Mitglieder. Sie lief zu ihnen, lief zu ihren Freunden und setzte sich neben Francis, welche schon so lange das Lächeln verloren hatte. Sie sagte nichts zu der Hellen. Sie nickte nur Rumo und Loki respektvoll zu und genoss die Wärme, welche sie immer umhüllte, sobald sie ihr Rudel erreicht hatte, sobald sie zu Haus war.
“Zu Hause. Endlich zu Hause.“
[ist allein im Wald | ist nicht zu sehen wegen Nebel | hat großen Hunger und hofft auf Beutetiere | ist es egal, ob sie stirbt | läuft los | hört Rumo | läuft zu den Anderen | fühlt sich zu Hause]
|
|  | | Loki

Rang: gamma Geschlecht: Rüde Alter: 9 Jahre Größe: 82 cm Gewicht: 69,3 kg Merkmale: Narben auf Schulter & Seite, eingefallene Flanken & ausgedünnter Pelz
Rollenspiel Gesundheit:
   (15/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mi Jan 26, 2011 10:34 am | |
| Es waren dieselben, bestimmten Worte, wie sie der Sohn oft ausgesprochen hatte, um ihre endlosen Diskussionen zu beenden. Scheinbar gleichgültig nahm der Alte sie also abermals hin, antwortete nicht mehr darauf, denn eine Antwort seinerseits war nicht erwünscht. Loki gähnte. Dann klappten seine Ohren kurz aufmerksam auf, als der erste Schatten im Nebel erschien. Francis näherte sich der Gruppe. Die freundliche Helle, der gegenüber der alte Wolf ein schlechtes Gewissen zeigte. Er hatte ihre Freundin vertrieben und blieb verantwortlich für ihre schlechte Stimmung. Wie schön war da, dass Francis ihn offenbar nicht zur Rechenschaft zog, denn sie begrüßte ihn ebenso herzlich wie auch Rumo. Freundschaftlich fuhr Loki ihr mit der Zunge über den Fang, als dieser zur Begrüßung nahe genug herangekommen war. Er rechnete der Fähe hoch an, dass sie ihn trotz allem nicht verurteilte, und er mochte sie. Dann kamen auch die anderen.
Nach und nach trafen sie ein. Die nächste war Sheta. Ihr bunter Pelz und die imposante Erscheinung erkannten die alten Augen gleich, als sie durch den Schleier aus feinsten Regentropfen zu ihnen trat. Sanft strich die graue Rute durch das nasse Gras und als sie sich neben ihm niederließ und ihn grüßte, stupste er seine Nase kurz in ihr Brustfell. Er liebte sie.
“Grüß dich, meine Tochter. Dein Bruder hat Neuigkeiten für uns.“
Jetzt erschienen auch Sardai und Magena. Loki hatte schon länger beobachtet, dass diese beiden stets zusammen waren. Glückliche Anzeichen? Das Rudel schien zusammenzuwachsen, auch wenn sie sonst eher einzeln unterwegs waren. Die beiden Freunde hatten jedoch noch mehr mitgebracht als nur sich selbst. Lokis Aufmerksamkeit steigerte sich, ein kurzes Glühen trat in seine müden Augen, als der Geruch der durchaus fetten Kaninchen in seine Nase stieg. Seine Muskeln spannten sich um sich zu erheben, kurz zögerte er jedoch. Das weitere Denken schaltete sich im Kopf des Alten ab. Nur Fressgier blieb übrig, als einziger Überlebenstrieb. Er bemerkte nicht einmal wie Rala eintraf und sich still und irgendwie zufrieden in den Kreis gesellte. Loki gierte nur noch nach dem Fleisch vor seinen Pfoten. Wie in Zeitlupe erhob er sich, streckte die Läufe aber nicht durch, blieb geduckt. Er streckte den Hals, um möglichst nahe an die toten Tiere heranzukommen ohne sich zu nahe heraunzuwagen. Er hatte Hunger!
[Rudelplatz | im Kreis mit Rumo, Francis, Sheta, Sardai, Magena & Rala] |
|  | | Rumo Der Beschützer

Rang: Alpha Geschlecht: Rüde Alter: 4 Jahre Größe: 88,6 cm Gewicht: 63,5 kg Merkmale: sehr groß
Rollenspiel Gesundheit:
   (60/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mi Jan 26, 2011 11:44 am | |
| Sie kamen und keiner von ihnen sah besonders gut aus. Trotzdem viel ihre Begrüßung freundlich aus, vielleicht noch ein wenig zurückhaltend. Rumo war dennoch besorgt, als er sein Rudel musterte oder wenigstens den Teil, der den Rudelplatz schon erreicht hatte. Er fragte sich wie es den anderen ging, die noch nicht angekommen waren. Er dachte an den jungen, hellen Rüden und an die merkwürdige schwarze Fähe. Um die älteren Fähen Menha und Neera müsste man sich kaum sorgen – oder doch? Mit den Gedanken zurück an Ort und Stelle erwiderte er die Begrüßungen der anderen jeweils mit einem warmen Lächeln auf den Lefzen, begleitet von einem kurzen Schlenkern der Rute und einem Nicken. Besonders erfreut, das ließ sich kaum verheimlichen, war er über das Mitbringsel der Freunde Sardai und Magena.
Dieser wildfarbende Pelz hatte sich in der Tat als eine Bereicherung für das Rudel herausgestellt. Er verstand es mit den Fähen zu plaudern, verbreitete eine fröhliche, freundliche Stimmung und hatte eine unvorstellbare Geduld, die offenbar beinahe immer von Erfolg gekrönt war. Nur in den letzten Tagen blieb auch bei ihm dieser Erfolg immer öfter aus. Trotzdem waren diese drei Kaninchen mehr als sie in den letzten Tagen gesehen hatten. Rumo selbst ernährte sich fast nur noch von angeknabberten Pflanzen und der ein oder anderen Maus, die es zu erwischen gab. Manchmal hatte er sogar Glück und konnte einen Bau der kleinen Nager finden, gefüllt mit ihren nackten Babys. Nun, beim Anblick der fetten Langohren, lief auch ihm das Wasser im Mund zusammen, jedoch geboten die Umstände, dass man sich nicht gleich auf die Beute stürzte. Daher ein bestimmtes Grollen in Lokis Richtung, der kurz davor war sich daran zu vergehen. Rumo wies ihn in die Schranken und drängte ihn zurück auf seinen Platz. Er wollte die Kaninchen solange nicht anrühren, bis das gesamte Rudel beisammen saß. Dann würde man sehen müssen wer diese Happen am nötigsten hatte. Zunächst begrüßte er noch die stumme, außerordentlich schlecht aussehende Rala und ging dann erst auf Magenas Frage ein, die durchaus berechtigt war und kaum eine bessere Einleitung hätte bieten können.
“Wir haben Wichtiges zu besprechen.“
Eine kurze Pause. Die Worte sollten wirken und Rumo wollte sich sicher sein, dass er bei dem folgenden die volle Aufmerksamkeit der Anwesenden inne hatte.
“Ich denke jedem ist aufgefallen, dass der Frühling sich offenbar nicht so auf unsere Jagderfolge auswirkt, wie er es tun sollte. Die Leere in unseren Mägen ist Beweis genug. Der einzige Grund weshalb wir noch nicht jämmerlich verhungert sind, sind solche kleinen Erfolge wie dieser hier.“
Ein dankbarer Blick galt Sardai und auch Magena. Beide hatten sich für das Rudel schon mehrmals bezahlt gemacht. Bald würde dem Rudel eine noch größere Prüfung bevorstehen und er war froh, dass er Wölfe unter sich hatte, auf die man sich verlassen konnte. Doch noch wollte er seine Pläne nicht verraten. Rumo wollte noch die Meinungen und Eindrücke der anderen erfahren.
“Ich kann mir nicht erklären weshalb uns die Beute vergönnt bleibt. Wie denkt ihr über diese merkwürdige Hungersnot?“
[Rudelplatz | im Kreis mit Francis, Sheta, Sardai, Magena, Rala & Loki] _________________ ~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~ |
|  | | Francis Die Freundliche

Rang: gamma Geschlecht: Fähe Alter: 4 1/2
Rollenspiel Gesundheit:
   (67/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mi Jan 26, 2011 12:12 pm | |
| Schwer nagte der Hunger in ihrem Magen und bohrte förmlich Löcher hinein. Hin und wieder war ein Grummeln aus dem Bauch der Hellen zu hören, wobei sie peinlich berührt zu Boden schaute und verlegen auf dem nassen Waldboden kratzte. Verübeln konnte man es Francis nicht, aber doch war es ihr peinlich, so bei der Jagd versagt zu haben. Sie war sonst gut und vor allem schnell. Doch die Pechsträhne blieb lange anhaltend und umso mehr freute sie sich, als Magena und der neue Rüde Sardai mit fetten Karnickeln im Fang zu den Wölfen kamen. Mit großen Augen wurden die drei Kaninchen beäugt und der Fähe lief das Wasser im Maule zusammen. Erst als Rala an ihre Seite trat und sie herzlichst begrüßte, nahm sie ihre welpenartigen Knopfaugen von der Beute und begrüßte sie ebenfalls. Wie zuvor auch Sheta und die anderen Zwei, wedelte sie mit der Rute und stupste sie freundlich in ihrem Fell an. Doch über den Anblick der Weißen, war Francis schon mehr als geschockt. Sie sah nicht wirklich gut aus und sie würde so ein Kaninchen dringender brauchen. Genauso wie Loki, der neben Rumo versuchte eines der Tiere zu erhaschen, aber dann von den Alpha zurück gedrängt wurde. Francis seufzte. Sie würde wohl noch länger das stechende Gefühl im Bauch behalten müssen.
Rumo sprach und kündigte an, das die Wölfe etwas Wichtiges zu besprechen hatten. Auch diese Hungersnot brachte er zu Wort und wollte die Meinungen der Anwesenden hören. Dabei fiel Francis auf, dass die anderen Wölfe noch nicht da waren und machte sich dabei merklich Sorgen. Die graue Menha, kam ihr in den letzten Wochen sehr verschlossen vor und eher zurück haltend. Die Fähe hatte bis jetzt noch nicht herausfinden können, ob es grundlegend ihr Charakter war oder sie etwas bedrückte. Doch leider war Francis mit ihren eigenen Leid so sehr beschäftig gewesen, das sie am Ende auf keinen der Wölfe mehr achtete und der Hunger tat da einen großen Teil dazu bei. Dies löste ein schwerwiegendes Unbehagen in ihrem Herzen aus und die Helle versprach sich zu besser und zu ihren alten Verhalten zurück zu kehren. Doch jetzt war erstmal das hier und jetzt wichtig, deswegen sprach sie sogleich zu Rumo und äußerte ihm ihre Bedenken.
„Mir ist aufgefallen, dass sehr wenig große Wildtiere den Weg in unser Revier gefunden haben. Vielleicht sind sie ja auch erst gar nicht in dieses Tal gelangt. Ich habe mir deswegen schon Gedanken gemacht und ich finde, man sollte zu den Pässen des Tales gehen und nachschauen, ob sie vielleicht nicht passierbar sind. Ein Versuch wäre es alle Male wert.“
[Rudelplatz/Rumo, loki, sheta, rala, magena und sardai/ sieht kaninchen, läuft wasser im maul zusammen, begrüß rala, spricht] |
|  | | Sheta

Rang: beta Geschlecht: Fähe Alter: 4 Jahre Größe: 82 cm Gewicht: 54 kg Merkmale: Muskelpaket
Rollenspiel Gesundheit:
   (65/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mi Jan 26, 2011 1:08 pm | |
| Sie nickte, Rumo würde sie nicht alle zusammenrufen wenn es nicht wichtig wäre. Freundlich mit der Rute pendelnd begrüßte sie die anderen. Die eine Weiße, Magena hieß sie, und der eine neue Rüde hatten Karnickel mitgebracht. Ihr Magen zog sich beim Anblick der Beute zusammen, aber sie würde nichts davon fressen. Andere hatten die Nahrung dringender nötig. Wie die kleinere Weiße, Rala, sie sah schon halb verhungert aus. Besorgt strich ihr Blick über die Anwesenden. Ihr Bruder machte sich Sorgen um alle hier, das spürte sie. Loki versuchte an eines der Kanichnchen zu gelangen und wurde von ihrem Bruder harsch zurecht gewiesen. Besorgt blickte sie auf ihn hinnunter. Der Hunger half seiner Genesung nicht, er verlangsamte sie. Wie immer wenn es um ihren Vater oder Bruder ging wurde sie sie nervös, sie wollte unbedingt etwas tuhen. Handeln, und das sofort! Sheta setzte sich hin und strich mit dem Maul am Ohr ihres Vaters entlang, nur für ihn hörbar murmelte sie:
Es wird nicht das letzte Fleisch sein, dass du heut zu sehen bekommst. Falls Rumo uns nachher nicht auf Großwildjagd schickt werde ich mich einmal umsehen gehen. Rala wird auch weit mehr zu fressen brauchen als diese 3Kaninchen hergeben können. Sie werden auch deinen Hunger nicht bezwingen, aber vielleicht finden sich ja ein paar weitere Nagetiere.
Scheinbar ruhig saß sie weiterhin an der Seite ihres Vaters. Die Atmossphäre im Rudel zitterte etwas, alle waren hungrig und gereizt: oder im Ralas fall so erschöpft, dass sie fast umfielen. Aufmerksam hörte sie an was gesagt wurde.
Ja, wir sollten kontrollieren ob die Zugänge zum Tal nichtmehr passierbar sind für Wild, aber ich frage mich noch anderes: Wir erleben hier unseren ersten Frühling...Was ist wenn es jeden Frühling hier so ist? Wenn das Wild lieber außerhalb des Tals seine Jungen gebärt und dann erst hierher zurückkehrt? Immerhin leben noch andere Raubtiere hier... Wir würden außerhalb des Tals jagen müssen um zu überleben... Nur die Menschen und ihre Hunde....
Sie ließ den Satz unbeendet, jeder der anwesenden konnte sich ausmalen was das bedeutete.
[an der Höhle,macht sich Sorgen,spricht]
|
|  | | Sardai Der Ausgeglichene

Rang: gamma Geschlecht: Rüde Alter: 4 Größe: 85cm Gewicht: 55kg
Rollenspiel Gesundheit:
   (65/100)
 | Thema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen Mi Jan 26, 2011 2:01 pm | |
| Sardai saß neben Magena und wartete auf die anderen. Aber außer Rala fand sich niemand weiteres mehr ein. Er beobachtete wie Loki großes Interesse an den Kaninchen zeigte und vom Rumo zurechtgewiesen wurde. Sardai würde auf seine Ration verzichten. Loki und Rala brauchten es dringender als er. Obwohl der Hunger schon kräftig an ihm gezährt hatte. Er hatte an Gewicht verloren, aber trotzdem war er wieder ein kleines Stückchen gewachsen, die Beine waren eindeutig länger geworden. Er merkte es auf längeren Strecken die er zu gehen hatte. Aufmerksam wannte er Rumo den Kopf zu als dieser das Wort ergriff. Wie Sardai sich gedacht hatte wollte der Alpha über das Beute ausbleiben reden. Francis und Sheta meinten das man die Pässe kontrollieren sollte. Die Idee war nicht schlecht. Eigendlich war das ein guter Zeitpunkt um das Problem mit den Kaninchen anzusprechen da Francis es schon mit den Großtieren angeschnitten hatte. Sardai setzte sich gerade hin.
Das kontrollieren der Pässe würde ich auch vorschlagen. Als ich noch alleine duch die Gegend gezogen bin habe ich von einem anderen Rudel gehört die das gleiche Problem hatten. Da waren die Menschen Schuld, sie haben ihre Felder mit etwas besprüht was die Tiere vertrieben hat. Es muss ja nicht sein das es hier genauso ist aber ich würde vorschlagen das jemand den Pass außerhalb des Tales kontrolliert und auf seltsame Gerüche achten sollte. Oder zumindest eine Runde durch das gesamte Tal streift. Um darauf zu achten. Auf jedenfall muss es etwas mit dem Boden zu tun haben. Den Magena und ich haben sehr viele verlassene Kaninchenbauten gefunden. Fest steht das auf jedenfall die abgewandert sind. Denn Anfangs waren es noch recht viele. Irgentwas vertreibt sie von hier.
Besorgt schaute er in die Runde. Ein raues Gefühl war in seiner Kehle, schon seit Tagen. Sardai müsste husten.
Ich würde mich auch bereit erklären den Pass und das außerhalb zu erkunden. Ich könnte es recht rasch erledigen.
Sardai schluckte schwer, wieder das raue Gefühl. Was war das nur...?
Darüber hinaus möchte ich auf meine Ration vom Kaninchen verzichten, wenn ich mich auf den Weg machen sollte werde ich mir unterwegs etwas neues suchen.
Er schaute weiter in die Runde um die Reaktion abzuwarten.
[an der Höhle, spricht] _________________ Steine sind Steine
Judas
Voices of Doom
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