Demba-Wolves

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Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

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Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 02: Die neue Heimat

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AutorNachricht
Magena

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Größe : 75cm
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Aug 13, 2010 5:56 pm

Aufmerksam lauschte sie den Worten Kurais. Dabei sah sie schon die Jagd vor ihrem inneren Auge an sich vorbeiziehen: die schnellen, wendigen Hetzer, Arko und Francis, treiben das Wild, dann kommt sie in einem Bogen herangelaufen und von da an treiben sie es gemeinsam in Richtung Kurai. Diese wird ihm dann den Weg abschneiden und sich auf die Beute werfen. Dann wird gemeinsam gerissen...Sie schauderte vor Aufregung und das Jagdfieber ergriff schon jetzt Besitz von ihr: Sie wollte hetzen, Blut schmecken und endlich ihren leeren Magen mit saftigem Fleisch füllen.Nun viel ihr Blick auf den Altwolf, um den sich Rumo gerade kümmerte. Sie würden Fleisch mitbringen für alle die, die an der Höhle zurückblieben. Gerne würde sie etwas für den Ergrauten tun, sie hatte schon immer großen Respekt vor den Älteren gehabt. Als ihre Gedanken in diese Richtung abdrifteten rief sie sich schnell zur Ordnung.

(Jagen Magena, nun wird gejagt und nicht gedacht...)

Als sie sich wieder auf den Jagrtrupp konzentrierte sah sie eine ähnliche Aufregung wie die ihre bei Arko. Sie musterte den Mischling genauer: er hatte ein schönes, aber eben nicht wolftypischen Fell und auch seine Augen waren etwas anders als die der Wölfe und dennoch: in ihnen spiegelte sich der Geist eines Wolfes. Und das gefiel ihr.Vorsichtig schielte sie hinter ihn auf ein Fleckchen weicher Erde vor der Höhle: auch seine Pfotenabdrücke waren die eines Wolfes.

(Ein Wolf, der sich als Hund tarnt.)

Darüber musste sie schmunzeln. Da sie aber unbedingt aufbrechen wollte, scharrte sie ungeduldig mit den Pfoten in der Erde, bereit loszulaufen. Aber Kurai führte an, Kurai würde zuerst losziehen und sie würden Folgen. Das war auch etwas, was sie vermisst hatte: wenn nötig konnte sie anführen, das hatte sich bei ihrem Leben bei den Hunden und auch bei einigen Abenteuern in der Wildniss gezeigt. Aber sehr viel lieber war es ihr wenn sie eine starken und klugen Anführer hatte dem sie guten Gewissens folgen konnte. Sie wusste nicht wieso, aber auf Kurai und Rumo würde sie ab jetzt ohne zu zögern folgen. Wie das mit den anderen aussah würde sich noch zeigen.


[berachtet Arko - wartet darauf, endlich aufzubrechen - bei der Jagdgruppe]
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Francis
Die Freundliche
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Aug 15, 2010 5:23 pm

Schweigend saß die Helle neben Magena und wartete auf eine Antwort von dem charmant drein blickenden Wolfhund. Sie konnte es nicht richtig deuten, aber doch entwickelte Francis bereits jetzt eine Sympathie für den Hybriden. Sein warmes Lächeln erwärmte das geschundene Herz, was danach gierte, wieder Glückseeligkeit zu spüren. Doch die Wunden waren noch sehr frisch und tief und so ließ es die Fähe nicht zu, von der Trauer weg zukommen, um sich netteren Dingen zu widmen. Sich nicht der liebevollen Unterhaltung hin zugeben und auch nicht zu zeigen, das sie gerne wieder glücklich sein würde. Sie wollte ihren verstorbene Gefährten Respekt zollen und so beließ sie es dabei und schaute stattdessen Erwartungsvoll zu Kurai. Die Dunkle hatte begonnen, die Taktik der Jagd zu erläutern und die einzelnen Wölfe in Gruppen aufzuteilen. Wie vom Schicksal geschlagen, war Francis mit Arko, so wie er sich ihr vorgestellt hatte, in der Hatz beteiligt und dabei bekam die Fähe ein merkwürdiges Gefühl im Bauch. Das Gefühl war jedoch nicht negativ gestimmt, sondern hatte etwas warmes an sich, was die Fähe seit längerer Zeit nicht mehr gespürt hatte. Sie freute sich.

Unmerkbar, so dass Francis es nicht gleich begriff, umspielte ein Lächeln die Lefzen der Fähe. Ihre Augen verloren sich in dem Seelenspiegel Arkos und zeigten ihr ein freundliches Wesen, voller Anmut und Ehrlichkeit. Erschrocken über sich selbst, schaute diese schnell wieder von dem Rüden weg und innerlich schämte sie sich für ihr welpenhaftes Verhalten. Aufmerksam hörte sie der Ansprache Rumos zu, doch ihre Gedanken glitten immer wieder von dem Alpha ab und diese zogen ihre Augen in Richtung des Wolfhundes. Was war nur mit ihr los? Warum benahm sie sich wie eine Einjährige? Die Vorfreude war das Wort, welches sie suchte und welches ihr das Hirn benebelte. Sie freute sich sichtlich über diese willkommene Abwechselung und auch der Hybrid tat nicht unachtsam seinen Teil dazu. Seine goldenen Augen zogen sie in einem Bann, aus dem es nur schwer wieder heraus zu kommen war. Lediglich das ungeduldige scharen von Magena holte sie in die Wirklichkeit zurück. Es war Zeit für die Jagd und Francis bemerkte wie ihr Schwanz wild hin und her peitschte. Auch sie war ungeduldig und wollte am liebsten gleich hinein in den Wald rennen und sich der Sucht hin geben. Doch Kurai hatte das Kommando und wurde die Helle zum warten verdammt.

Erwartungsvoll auf die Dunkle schauend, musterte sie deren Körper. Er zeigte keinerlei Regung, als Rumo liebevoll seine Schnauze in ihr Fell stupste. Schnell, ohne das es störend wirkte, nahm er den Fang ab und widmete sich der Pflege seines Vaters. Dieser schlief noch immer, wobei der schwache Brustkorb sich in einem gleichmäßigen Rhythmus hob und senkte. Man sah das er wohl Träumte. Seine Glieder bewegten sich und zuckten vor Erregung und Francis dachte daran, nein sie glaubte daran, das der Alte durch kommen würde. Dann schaute wieder auf die lieb gewonnene Kurai, die noch immer keine Reaktion zeigte. Ganz im Gegenteil zu Francis, die sich kaum noch auf ihren Hintern halten konnte. Der Schwanz wedelte hin und her, immer wieder wollten die Beine nach vorn preschen und ab und zu ertönte ein fiepen aus der Kehle der Fähe. Sie hatte sich kaum noch unter Kontrolle und so nickte sie der Dunklen hektisch zu, in der Hoffnung, dass sie ein Start Signal gab und zur Jagd aufbrach.


[beobachtet hippelig arko, wartet auf den jagdaufbruch]
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Gast
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Aug 15, 2010 7:20 pm

Neera spitzte ihre Ohren und lauschte der Stimme ihres Anführers. Er sollte sich keine Sorgen um sie machen, im Grunde hatte sie ja auch nichts. Sie war einfach nur müde und erschöpft und konnte sich den Grund nicht erklären. Es konnte sein das sie läufig wurde, Tage zuvor fühlte sie sich immer um einige Jahre älter. Sie hab den Kopf und schaute Rumo an. Er sah auch aus als würde ihm ein paar Tage ruhe gut tun.

Nein ich habe nichts, mach dir keine Sorgen um mich, du muss dich jetzt um Loki kümmern. Ihm sollte jetzt deine ganze Aufmerksamkeit gelten. Ich bin nur hier geblieben damit du nicht alleine bist, falls die Hunde kommen sollten.

Selbst sie würde ihren Worten glauben und zur Hälfte stimmten sie ja auch. Die Haut um ihren Bauch zog sich kurz zusammen, das war ein sicheres Zeichen das es bei ihr in den nächsten Tagen los gehen würde. Dann würde sie das Rudel verlassen um vielleicht einen Rüden zu treffen oder einfach jedem Rüden aus dem Weg zu gehen. Eigentlich wollte sie nie eine Familie haben, aber in letzter zeit wurde ein kleines Licht in ihr immer heller. Dieses Licht war die Hoffnung. Die Hoffnung doch noch eine Familie gründen zu können und den richtigen Gefährten zu finden. Aber dies würde sie nie öffentlich zu geben. Sie blieb die Harte und Kämpferin des Rudels.
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Loki

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Gewicht : 69,3 kg
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Aug 16, 2010 12:44 pm

Noch bevor es in seinem Traum tatsächlich zur Sache ging begannen sich die harten Felsen aufzulösen und verflüchtigten sich ganz ähnlich dem morgendlichen Nebel. Auch die Wölfe verschwanden letzt endlich waren nur noch die bösartigen, verschlagenen Augen übrig. Diese Augen...

Ein böses Grummeln rollte durch die Brust des alten Wolfes, dann riss er plötzlich die Augen auf. Verwirrt blinzelte er um etwas von der dämmrigen Umgebung erkennen zu können. Er erkannte die Schemen von Wölfen um ihn her, Gestalten, die sich wohl gerade zum Gehen umwandten. Je mehr seine Sinne zu ihm zurückkehrten, desto mehr erkannte der Altwolf von seiner Umgebung. Er spürte eine Wärmequelle an seinem Rücken und drehte langsam den Kopf, um sich die weiße Fähe näher zu betrachten. Er kannte sie, flüchtig.

oO(Wie war noch gleich ihr Name..?)

Die Gedanken ließen sich jedoch nicht all zu lange an einem Ort halten und so dauerte es nicht lange, bis sie sich wieder verstreuten und der alte Geist die Entscheidung traf, dass er früher oder später schon noch auf den Namen stoßen würde. Wehleidig langsam drehte der alte Wolf darauf den Kopf wieder zurück und versuchte die restliche Gegend näher in Augenschein zu nehmen. Die trockene, kühle Erde auf der sein hagerer Körper ruhte wandelte sich nur wenige Meter weiter in zarte, grüne Büschel aus Gras, die zaghaft die kleine Anhöhe erklommen, auf der Rumo und Neera es sich bequem gemacht hatten. Zur anderen Seite des Hügels musste eine frische, junge Wiese liegen.

oO(...vielleicht einen Abstecher wert.)

Doch Loki wagte noch nicht sich zu erheben. Der verletzte Greis wollte sein Glück nicht herausfordern. Immerhin war es bereits drastisch strapaziert worden. Da blieb eher noch etwas Zeit um an die Augen zu denken. Diese hinterlistigen Augen. Loki wusste schreckliche Erinnerungen mit ihnen zu verbinden. Unwillkürlich bebten seine Lefzen, als verbargen sie das Knurren nur mit größter Mühe. Der Alte beruhigte sein Herz, indem er seine Seelenspiegel nach der Gestalt des Sohnes suchen ließ. Während die so auf dem kräftigen, bunten Rüden ruhten, erinnerte sein Anblick den hageren Ergrauten an seine eigenen, besten Jahre, in denen auch sein Pelz noch voll und farbig gewesen war. Drei Welpen waren es gewesen. Drei, bis zu jenem Tag.

[vor der Wurfhöhle | erwacht, sinniert über den Traum]
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Rumo
Der Beschützer
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Gewicht : 63,5 kg
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Aug 16, 2010 1:18 pm

Rumo erwiederte den Blick seines Vaters eine ganze Weile lang. Es war gut zu sehen, dass der alte Loki sich zu erholen schien. Dieser Umstand nahm eine schwere Last von der Brust des Wildfarbenen. Seine Ohren zuckten verspielt im Wind, als sie die Stimme Neeras von der Seite vernahmen. Ihre Worte machten den Rüden nachdenklich. Sicher sprach auch sie von Loki, wie alle hier, aber sie sorgte sich noch um etwas anderes. Etwas, das Rumo schon fast vergessen hatte.

oO(Die Hunde.)

Sein Fang schwenkte zurück zu der Silbergrauen und die warmen, haselnussfarbenen Augen musterten prüfend den Zustand der Wölfin. Sie schien ebenfalls erschöpft. Ob sie wohl ebenfalls von der Meute gejagt worden war, noch bevor er selbst das Tal betreten hatte? Jedenfalls behielt sie diese Gefahr noch immer im Gedächtnis, was von weiser Vorraussicht sprach. Rumo sah erneut in die Ferne, sein Blick verlor sich irgendwo zwischen den Bäumen, hinter denen er nichts als weitere Bäume und Büsche sah. Was sollte er bloß wegen den Hunden unternehmen? Mit einem Mal war er froh, dass Neera bei ihm am Lager geblieben war. Sie hatte Recht, er allein könnte niemals etwas gegen die Meute ausrichten.

"Ich weiß das zu schätzen, Neera. Wollen wir hoffen, dass die Hunde unsere Fährte nicht all zu bald wiederfinden."

Abermals beobachtete er nun den Ergrauten vor der Wurfhöhle. Der Alte schien so langsam wieder zu sich zu kommen. Zwar schätzte Rumo auch den Vorschlag der Silbernen Fähe, dass er sich ruhig gänzlich um den Alten kümmern konnte, doch Rumo kannte seinen Vater. Er wusste, dass der alte Wolf nichts mehr hasste als anderen zur Last zu fallen und wenn er nun damit begann ihn zu umsorgen, so würde dass dem Altwolf mehr als missfallen. Also beschloss der Bunte zu bleiben und von hier aus den Graupelz im Auge zu behalten.

"Ich denke Loki wird im Augenblick für sich sein wollen. Wir haben also Zeit uns ebenfalls erholen zu können."

oO(Zumindest bis die nächste Katastrophe droht.),

dachte er noch kurz bei sich, ehe er das Gespräch mit Neera fortsetzte. Zum ersten Mal hatte er wirklich Zeit mehr als zwei Sätze mit einer der Fähen zu sprechen. Die Gelegenheit galt es zu nutzen, wenn er endlich die Wölfe in seiner Nähe kennenlernen wollte.

"Du hast also auch Bekanntschaft mit den Jägern gemacht? Es gibt vieles, was mich an deinem Leben interessieren würde, Neera, aber ich möchte dich nicht zu sehr bedrängen. Es wäre bloß nützlich für mich zu wissen mit wem ich es zu tun habe."

[Anhöhe zwischen Rudelplatz & Wurfhöhle | Unterhaltung mit Neera]

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~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~
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Kurai

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Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Aug 16, 2010 2:03 pm

Einem nach dem Anderen hatte die Dunkle die wilde Meute angeschaut, die es nun hieß zu führen. Keiner hatte Einwände gegen ihre Ansprache erhoben und auch der Alpha hatte seine Worte kurz und bestimmend zur Geltung gebracht. Nach der liebevollen Geste, die Kurai nicht vorhergesehen hatte, legte sich ihr Ohrenpaar kurz an den Kopf, doch nicht Abscheu spiegelte sich in ihren matten Seelenspiegeln, sondern so etwas wie Dankbarkeit. Wie ein gleißender Sonnenstrahl befiehl dieses Gefühl ihre Augen, doch schon als dieser kurze Augenblick verstrichen war, zogen dunkle Wolken wieder die Lichter mit denen sie sah zu. Keiner vermochte erneut zu erkennen, welche Emotionen die Wölfin in jenem Moment empfand. Stattdessen war die Mauer erneut um sie errichtet worden und mit einem kleinen Hauch von Belustigung, der sich auf den verzogenen Lefzen wieder fand, erkannte sie welche Aufregung durch ihre Jagdbegleiter ging. Das Lächeln, welches die Schnauze zierte wirkte teilweise spottend, denn ein jeder hier zeugte von dem Jagdfieber, welches die Geschöpfe ergriffen hatte.

Letzten Endes, als Rumo sich bereits der anderen Wölfin angenommen hatte, die nicht an der Hatz teilnahm, war die Nachtwölfin bereit die Ungeduld endlich zu brechen. Die Glieder bewegten sich und trugen sich in einem federleichten Trott an Francis vorbei, vor der sie einen Moment inne hielt.

„Wie wir auf der Suche nach Späherposten gesucht haben, stießen wir auf eine Wildfährte.“

Und damit wandte sie sich an alle.

„Ich gedenke, dass wir uns in Richtung des Wassers begeben. Meist jagen wir in der Dämmerzeit, also wird sich die Beute wohl langsam in, wenn auch kleiner Sicherheit wiegen und die Wasserstellen aufsuchen.“

Damit wandte sie sich gänzlich von der Rudelhöhle ab, kehrte dieser den Rücken und verschwand im Dichten Unterholz, welches immer noch einen Teil des Regens auf den Blättern barg, welches durch ihr Fell strich. Dumpf traten ihre Pfoten auf den Erdboden, der unter ihren dunklen Ballen von kühler Feuchtigkeit sprach. Hier in der Nähe würden sie keine Fährte aufnehmen. Es stank für die Fluchttiere, die zu ihrem Jagdziel gehörten förmlich nach Wolf und Gefahr. Somit legte Kurai einen eiligeren Wolfsgalopp vor, der den Altwolf und damit die Verbundene Verletzlichkeit zurück ließ. Nur noch Francis Herz würde zu dieser Zeit mit Trauer und Betroffenheit getränkt sein, doch zweifelte die Waldwölfin nicht, dass Arkos Nähe auch diesen Zustand für die Dauer der notwendigen Jagd vertreiben würde. Also blieb nur noch Magena, auf die sie erst einmal ein Auge werfen würde. Immerhin ahnte Kurai nicht, in wie weit die weiße bereits Bereit dazu war, ihr zu folgen und Misstrauen war der negative Pol, der die Dunkle stetig begleitete. Somit waren die vier Wölfe auf dem Weg. Auf der Spur des Wildes und der gleichzeitig kommenden Erregung, die nach und nach jegliche Gedanken davon trug und die Instinkte wie Gelüste nach Fleisch Platz machte.

[spricht zu den Anderen, verschwindet im Unterholz]
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Siyana
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Geschlecht : Fähe
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Größe : 73 cm
Gewicht : 42 kg
Merkmale : weißer Vorderlauf (rechts), weiße Streifen an der rechten Schulter

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72/100  (72/100)

BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Aug 21, 2010 2:40 pm

Puh,war das knapp

Die Fähe rannte von den Weiden nahe des Dorfes durch den Pass ohne zu wissen was sie dort erwartet.Siyana hatte nämlich ein Schaf gerissen, denn sie hatte seid Tagen nichts mehr gefressen. Gierig verschlang sie das Fleisch des Schafes als plötzlich eine Hundemeute angerannt kam. Sie ließ das Schaf im saftigen Gras liegen und rannte los. Ein schmaler Weg durchs Gebirge tat sich vor ihr auf und bot ihr einen idealen Fluchtweg. Abrupt blieb sie stehen.

" Wow!", staunte Siyana.

Der Anblick des Tales gefiel ihr so sehr, dass sie Tagelang, sogar Wochenlang dort hätte stehen bleiben können. Der klare See, die grünen Wälder,all die Rehe die sie ab und zu durchs Dickicht springen sah, die saftig grünen Weiden wo bestimmt ein paar Kaninchen hausten. All das gefiel ihr so sehr, dass sie ihr ganzes Wolfsleben hier verbringen wollte. Da rannte die schwarze schleunigst los um alles zu erkunden. Ihr stieg der Geruch Wolf in die Nase.

Ein Rudel! Mehrere Wölfe. Doch weit weg.

Sofort rannte die Fähe los. Sie streifte durch den Nordwald. Natürlich vorsichtig. Man weiß ja nie ob man sich in einem fremden Territorium befindet. Nachdem sie eine Weile gerade aus gelaufen war, bog sie rechts ab um in den Südwald zu gelangen. Es war alles so schön. Eine leichte Brise blies ihr durch ihr schwarzes Fell. Sie hob ihre schmale Schnauze in die Luft und roch.

Der Wolf genoss die Gerüche in vollen zügen. Dann trabte sie weiter um sich einen Schlafplatz zu suchen. Die Fähe traf auf eine Lichtung. Sie war müde vom vielem Laufen und der Schock der Hunde lag auch noch auf ihrem Herzen. Da schmiss sie sich ins Gras und schloss friedlich ihre Augen.


[Südwälder-Lichtung, schläft sich aus]
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Menha

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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 Jahre
Größe : 55 cm
Gewicht : 34 kg
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55/100  (55/100)

BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Aug 23, 2010 11:33 am

Menha döste vor sich hin und nahm die Welt nicht mehr richtig war. Sie vertraute darauf, dass die andere Wölfin Gefahr bemerken würde. Es war wohl etwas zweisichtig, denn einerseits war die Fähe einfach nur müde, zum anderen wollte sie testen, ob sie Rala wirklich trauen konnte. Denn sollte sie bei Gefahr einfach weglaufen, wüsste Menha, dass es abermals nur eine Wölfin war, die sich verstellt hatte. Menha wusste, das es albern war, aber sie brauchte ständig neue Beweise darüber, ob sie nun zu ihnen gehörte.

Sie dachte über die Worte Rala´s nach und musste lächeln. Ob sie wirklich verstand, worauf die Fähe hinaus wollte? Das erinnerte die graue an ihre Schwester. Sie hörte ihren Geschichten über Himmel und Erde auch nie zu, doch immer wenn Menha böse wurde, sagte sie nur, das sie doch alles verstanden hätte und lächelte sie dann an, dass man nichts anderes tun konnte, als ihr zu glauben, auch wenn man wusste, das die kleine sich lieber auf den Grashüpfer neben ihr konzentriert hatte. Menha wurde bei dem Gedanken an die kleine dunkelgraue Fähe traurig. Alhea, wie sie hieß starb kurz bevor Menha losgezogen war, sie hatte den Winter nicht überlebt, dass hatte die Fähe gezeichnet, auch wenn man es ihr nicht anmerkte.

Vom Fluss her strich der Wind über Menhas Körper und hinterließ winzigste Wassertropfen, die wie winzige Nadeln stachen. Auch Gerüche zogen zur Fähe hin, doch sie nahm diese nur halb wahr. Menha öffnete ihre Augen und sah zu Rala, sagte allerdings vorerst nichts. Erst nach einer Weile, hatte sie das Sprechen wieder erlernt.

„Hast du eigentlich Geschwister?“

Fragte sie. Doch irgendetwas beunruhigte Menha plötzlich, es kam ihr vor, als ob in der Nähe noch ein anderer Wolf war, sie war sich aber nicht so sicher, um niemanden nervös zu machen blieb sie ruhig doch ihre Ohren horchten aufmerksam.



[am See bei Rala]
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Rala
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Alter : 3
Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Aug 23, 2010 12:16 pm

Rala war wieder aufgestanden und blickte sich unruhig um. Sie hatte keine Lust mehr zu warten und doch hatte die Weiße Angst, weiter in das Revier des Rudels einzudringen. Sie wusste nicht mehr, was sie tun sollte und überflog die Lichtung mit ihrem Blick. Da war nur die Herde der Hirsche, die sich scheinbar immer noch in Sicherheit fühlte. Wie naiv diese Tiere waren. Nur weil zwei Wölfe für längere Zeit sich ruhig unterhielten, bedeutete das noch lange nicht, dass diese Jäger nicht anfangen würden die Hirsche zu jagen. Rala setze sich hin und versuchte sich zu beruhigen. Die Fähe blinzelte in die untergehende Sonne und genoss die letzten wärmenden Strahlen. Sie fühlte sich wieder lebendig und wollte am Liebsten diese neue Energie in ihr an den Hirschen auslassen, doch die Weiße tat es nicht. Für einen Wolf alleine war diese Herde zu groß und wenn Menha mit jagen würde, so hätten die Beiden keine Chance. Das Gras tanzte leicht im Wind hin und her. Verschiedene Düfte erreichten Ralas Nase, doch nur einer lies die Fähe aufmerksamer werden. War da ein anderer Wolf? Der Geruch war nicht stark.

Das ist bestimmt nur ein Geruch des anderen Rudels. Mach dir keine falschen Hoffnungen. Da wird kein anderer Wolf sein, der sich dir und Menha anschließt.

Rala betrachtete die auf dem Boden liegende Menha. Die andere Fähe sah etwas müde aus. Vermutlich war ihr Tag auch anstrengend gewesen. Wer weiß? Menha fing wieder an zu reden. Schön war es, eine Stimme zu hören. Zwar mochte Rala die Stille, aber im Moment musste jemand sie ablenken.

"Ich hatte einen Bruder."

sagte Rala und schwieg für einen Moment

"Er war wirklich nett und richtig freundlich. Ich hatte nie das Gefühl, dass er nur mein Bruder ist, sondern er war auch mein bester Freund. Er hatte ein richtig weißes Fell und weil er so gern jagte war es fast immer leicht rötlich. Nachdem unsere Eltern verstarben verbrachten wir einige Zeit zu Zweit. Wir wollten uns einem anderem Rudel anschließen. Er punktete mit seinem Jagdfähigkeiten bei den anderen Wölfen, ich konnte sie nicht beeindrucken. Also lies ich meinen Bruder zurück und versuchte selbst ein geeignetes Rudel zu finden. Bisher waren alle meine Versuche missglückt. Anscheinend bin ich nicht für ein Rudel brauchbar. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben. Vielleicht habe ich hier mehr Glück."

Rala wedelte leicht mit der Rute und betrachtete den See.


[bei Menha am See]
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Siyana
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Gewicht : 42 kg
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Aug 24, 2010 9:38 am

Nach 5 Stunden stand die Fähe ausgeschlafen auf um weiter die Gegend nach den anderen Wölfen abzusuchen und versuchen in das Rudel zu kommen. Sie blickte in die wunderschöne Sonne. Die Bäume raschelten leise. Vögel zwitscherten. Und sie konnte sogar leicht Entenschnattern hören.
Enten! Eine gute Malzeit. Zwar klein aber lecker. Sie setzte im leichten Trab an. Sie lief immer nur nach Norden. Siyana wusste ja ungefähr wo sie hin ging. Die Fähe hatte alles vom Pass aus gesehen. Nach ungefähr 15 Minuten kam sie am See an.

"Wow, wo soll ich nur anfangen!?"

Die Enten saßen ruhig auf dem Wasser. Siyana schätzte ab wie die Jagtchancen stehen.

Sie können fliegen und sind auf dem Wasser. Zwei Nachteile. Aber was ist das? Eine verletzte Ente! Das ist meine Chance.(kursiv)
Sofort stürmte die Fähe los um sich die Ente zu schnappen. Sie flogen alle hoch. Ein paar Federn rieselten vom Himmel. Doch die eine kam nur schwerfällig hoch. Das nutzte der Wolf aus und schnappte sie bevor sie schon zu hoch war. Sie hatte Glück, denn die Ente wollte vom Ufer aus hochfliegen. Siyana zog sie etwas weiter aufs Festland. Doch da roch sie 2 Wölfe. Ganz nah.

Jetzt war keine Zeit mehr für die Ente auch wenn es dumm war die Ente einfach liegen zu lassen, war doch dies wichtiger. Siyana rannte das Ufer entlang und roch immer wieder. Der Duft wurde immer stärker. Plötzlich stand sie vor 2 Wölfen. Einer ganz weiß und der andere gräulich-weiß gemischt.

Jetzt war der Wolf baff. Sie stand wie angewurzelt da und bekam kein Wort aus ihr maul.


(bei Rala und Menha am See)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Aug 24, 2010 4:50 pm

Menha horchte ihren Worten aufmerksam, als Rala geendet hatte war es für einen Moment still. Die Fähe war mittlerweile wieder aufgestanden und streckte dabei, sie gähnte herzhaft und ihre Rute wirbelte ein paar mal hin und her, dann erst wendete sie sich wieder der cremeweißen zu.

„Ich hatte auch eine Schwester, sie war jünger als ich…ich schätze, dass du in ihrem Alter bist, sie war so toll., aber das Leben erfüllte ihr keine Zukunft. Sie verstarb, kurz bevor ich meine Reise antrat. Ich werde wohl nie wieder eine solche Beziehung zu jemandem haben wie zu ihr…Naja, wie sie war ist wohl schwer vorzustellen, man musste sie einfach kennen lernen. Alhea war schon besonders und sie hatte, wie ich fand den schöneren Namen, denn er drückt soviel Zartheit aus.“

Schloss Menha mit einem kleinen lächeln. Doch da wurde die graue von etwas anderem abgelenkt. Es kam vom See und als die Fähe hinsah erblickte sie nur noch ein Schwarm aufgeregt flatternder Flügel und fliegende Federn. Menhas Nackenfell sträubte sich und sie begann ihren Körper anzuspannen, denn sie hatte einen Geruch wahrgenommen. Vorher war er ihr gar nicht bewusst gewesen. Ruhig und mit blitzenden Augen sah Menha über die Fläche, schaute auf das Wasser, welches sich leicht kräuselte und gewahrte letzten Endes einen schwarzen Wolf. Er war wohl auf Jagd und hatte die beiden Wölfe gar nicht bemerkt. Der fremde schien alleine zu sein und er schien ebenso auch dem Rudel nicht anzugehören, sonst würde er wohl kaum alleine umherstreifen und ein paar Enten jagen, mit der Absicht eine zu töten. Aber man konnte nie wissen.

Das Nackenfell der Fähe richtete sich leicht auf, glättete sich dann aber wieder etwas, denn die graue versuchte nicht schon wieder so abweisend zu sein. Zurückhaltung war keine ihrer besten Eigenschaften und dass machte Menha so manche Situation unangenehm. Aus den Augenwinkeln sah sie zu Rala.

Rala hat keine Angst vor mir gehabt, was ist, wenn dieser Wolf auch…nein, ich meine, bin ich weich geworden, sehe ich freundlich aus?

Der Fähe wirbelten wirre Gedanken durch den Kopf, sodass sie ihn erst einmal schüttelte und ihre Augen dabei schloss. Als die Fähe ihre Augen wieder öffnete stand der schwarze auf einmal vor ihr. Menha machte sich größer und knurrte drohend, aber nicht beängstigend. Sie wollte der fremden gleich klarmachen, mit wem sie es zu tun hatte.


[Bei Rala, Siyana am See, knurrt Siyana an]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Aug 24, 2010 7:24 pm

In Rala stieg ein das Gefühl von Mitleid auf. Es ist immer traurig ein Familienmitglied zu verlieren. Sei es die Mutter, die Schwester oder der Onkel.

"Es tut mir wirklich leid, was deiner Schwester widerfahren ist. Ich denke, deine Schwester bedeutete dir so viel, wie mir mein Bruder. Alhea ist wirklich ein schöner Name, aber mir gefällt Menha genauso."

Rala blieb für einen Augenblick reglos stehen, als plötzlich ein Schwarm von Enten aufflog. Überrascht sprang die Fähe einen Schritt zurück, lächelte jedoch. Der Geruch eines Wolfes lag in er Luft und dieser Wolf schien wohl gerade zu jagen.

"An was erinnert uns das, Menha? Da war doch noch heute ein anderer Wolf, der die Enten aufgescheucht hatte."

Rala kicherte leise. Sie selbst hatte nicht vorgehabt eine Ente zu töten. Ihr hatte es nur Spaß gemacht sie zu verscheuchen. Es war nur ein Wolf. Entweder er war ein Einzelgänger oder er wurde aus dem Rudel verbannt und sollte der Fremde doch zum Rudel gehören, so wäre das etwas ungewöhnlich. Alleine als Rudelmitglied umher zu streifen gehörte sich eigentlich nicht.

Eine schwarze Fähe tauchte aus dem Nichts auf. Sie war recht hübsch, hatte jedoch keine Ente im Maul. Rala merkte Menhas Blick und sah, wie diese die Nackenhaare aufstellte und zu knurren begann. Diese Haltung hatte die Weiße schon einmal gesehen. Rala selbst blieb ruhig. Sie lächelte die fremde Fähe an und musterte diese interessiert. Die Schwarze hatte einen weißen, rechten Vorderlauf und seltsame Streifen an der gleichen Seite. Die fremde Fähe stand wie versteinert einfach da und sagte kein Wort.

Wie wir wohl gerade aussehen

dachte Rala und sah kurz zu Menha rüber.

Eine Fähe, die Kampfbereit ist, eine, die aussieht, als hätte sie Angst und eine, die ganz ruhig bleibt.

Rala räusperte sich. Sie näherte sich zaghaft der Schwarzen. Ihr Körper war angespannt und bereit sich auf die Fremde zu stürzen.

"Hallo, ich bin Rala. Deine Jagd war wohl nicht sehr erfolgreich.


[bei Menha und Siyana am See|redet]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Aug 24, 2010 8:13 pm

Siyana bekam immer noch kein einziges Wort aus ihr Maul. Sie sah den gräulich-weißen Wolf an. Dieser sträubte sein Fell. Siyana blieb aber ruhig und gelassen.

Ach, falls ich angegriffen werde, kann ich mich ja noch Verteidigen. Aber sie sind zu Zweit. Das gibt mir ein paar Bedenken.

Sie machte sich also auf einen Kampf gefasst. Die Fähe setzte sich hin, damit sie einen entspannten Eindruck machte. Aber innerlich sah es anders in ihr aus. Sie war Aufgeregt, Ängstlich und trotzdem Motiviert zugleich.

Doch Da kam der weiße Wolf auf sie zu. Sie hieß Rala und meinte, dass Siyanas Jagt wohl nicht sehr erfolgreich gewesen wär.

Siyana schrak zurück. Sie mochte es nicht wenn ihr jemand zu schnell zu Nahe kommt. Aber sie kam ihr so Vertraut vor, deswegen ging die Fähe wieder ein paar Schritte vor.

"Ähm, ich habe eigendlich eine Ente gefangen aber dann habe ich euch gerochen. Dann habe ich gedacht kann ich sie ebend liegen lassen, weil mir Gesellschaft wichtiger ist. Ich habe gehofft ihr kennt euch hier aus. Wir können uns die Ente ruhig teilen. Aber ich weiß nicht ob es reicht für 3 Wölfe."


(bei Menha und Rala am See, redet)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Aug 25, 2010 12:00 pm

Menha hörte auf zu knurren, weil die fremde wohl keinen Ärger machen würde, dennoch ließ sie ihre Haltung nicht ganz locker. Rala stellte sich ihr vor und auch die Fremde begann zu sprechen. Menha sah hinüber zum See und erblickte die Ente, die mit abgewinkelten Flügeln auf der Erde lag. Menha war schrecklich hungrig, doch sie würde niemals an die Beute eines Wolfes gehen, den sie gar nicht kannte.

„Hallo, ich bin übrigens Menha. Du brauchst dir denke ich keine Sorgen um das Aufteilen zu machen, ich kann gut darauf verzichten.“

Sagte die Fähe nach einer Weile und blickte zur fremden.

„Sag, wie heißt du eigentlich.“

Damit war das Gespräch mit der Fähe für Menha fürs erste beendet und sie wartete darauf, das Rala, oder die Fremde etwas dazu sagten. Die graue war etwas argwöhnisch, wie konnte in diesem riesigen Gebiet ein Wolfsrudel leben und gleichzeitig so viele fremde Einzelgänger umherstreifen? War es den Wölfen, die hier lebten etwa egal wer hier war und wer nicht? Oder war sie doch eine ausgestoßene, was wäre wenn sie die schwarze mitnehmen würden und sie in Wahrheit verbannt wurde, würden die Wölfe uns dann auch vertreiben…Menha war verwirrt…


[bei Siyana und Rala am See, redet]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Aug 25, 2010 2:00 pm

Als die fremde Fähe zurückschreckte war Rala keinesfalls verdutzt. Sie war es gewohnt, dass andere Wölfe sich in ihrer Nähe nicht so wohl fühlten. Anscheinend hatte Ralas offene Art sie überrascht, denn die Schwarze kam wieder näher und schien offenbar nicht aus Angst vor Rala zurück geschreckt zu sein. Als die fremde Fähe erzählte, dass ihre Jagd schon erfolgreich gewesen war blickte Rala sich um. Am See lag eine tote Ente, der einige Feder entweder raus gerissen oder raus gefallen waren. Rala sah sich zu Menha um. Diese hatte aufgehört zu knurren, behielt jedoch ihre alte Haltung. Sie stellte sich auch vor und erklärte, dass sie sich nicht die Ente mit Rala und der Fremden teilen wollte. Außerdem fragte Menha nach dem Namen der schwarzen Fähe. Rala blickte erneut in die gelblich-weißen Augen des fremden Wolfes. Sie wartete gar nicht erst auf eine Antwort sondern fing gleich an weiter zu reden.

"Ich habe zwar Hunger, aber ich lehne dein Angebot dankend ab. Wenn es notwendig ist, dann kann ich auch allein etwas holen. Ich muss mich nicht auf fremde Fähen verlassen. Tut mir leid, wenn ich jetzt böse klinge."

Rala lächelte leicht. Sie sah die Schwarze zwar direkt als Mitglied ihres kleinen Wolfsclubs an, zwang sich jedoch dazu nicht überstürzt zu handeln. Also versuchte Rala weder richtig abweisend noch viel zu fröhlich zu klingen. Man konnte ja nie wissen.

"Ich kenne mich noch nicht wirklich hier aus. Ich bin erst seit heute in diesem Tal. Menha und ich warten auf das Rudel. Sie könnten eventuell hier jagen. Zumindest hoffen wir das."

Rala schluckte. Sie hatte soeben den Plan von Menha und ihr verraten. Unsicher blickte sie zu der grau-weiße Fähe. Was würde sie davon halten?


[bei Menha und Siyana am See|redet]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Aug 25, 2010 5:06 pm

Beide Wölfe lehnten Siyana´s Angebot ab. Die grau-weiße Wölfin hörte auf mit ihrem Knurren. Sie fragte nach Siyana´s Namen.

" Ich heiße Siyana. Aber was macht ihr eigendlich alleine hier. Ich habe ein Rudel gerochen. Es ist aber weiter von dieser Lichtung entfernt. Gehört ihr nicht zu dem Rudel?"

Dann erzählte Rala von ihrem Plan mit Menha, dass sie beide auf das Rudel warten wollten und dass sie auch erst seid heute in diesem Tal wär.

" Achso, also ich bin auch erst seid heute hier. Ich habe ein Schaf gerissen auf den Wiesen beim Dorf. Und aufein Mal kamen ganz viele Hunde auf mich zu, deswegen bin ich sofort los gerannt. Ein schmaler Weg tat sich vor mir auf und dabei bin ich hier her gelangt.Vom Pass aus kann man übrigens sehr viel sehen!Wie seid ihr hier hin gelangt? Oder wie ist eure Lebensgeschichte?"

Die Fähe stand wieder auf und musterte die beiden. Als sie Rala etwas länger anschaute, wurde ihr erst einmal Bewusst,dass ihr Fell nicht ganz weiß war, sondern creme-weiß. Außerdem hatte sie schwarze Augen. Das hatte Siyana noch nie gesehen. Menha war auch sehr hübsch. Sie hatte schöne Farben in ihrem Fell. Sie hatte stechend gelb-braune Augen.

" Achja! Entschuldigung, dass ich gerade zurück gesprungen bin. Ich hatte schlechte Erfahrungen."

Sie hoffte, dass Rala und Menha sie nicht danach fragen würden was es war, denn es lag schwer auf ihrem Herzen. Wie Blei ,welches an ihrer Pfote gebunden wurde und sie tief ins Wasser zog. Ein ohrenbetäubender stechender Schrei ging durch ihre Ohren. Ihr Gesicht verzog sich krampfhaft.

Dieser Schrei! Es tut so weh in meinen Ohren. Mein Kopf brummt wie die Hölle. Hilfe! Bitte helft mir doch jemand!


(bei Menha und Rala am See, krampft zusammen)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Aug 25, 2010 7:04 pm

Menha verstand nicht wirklich, weshalb auch Rala das Angebot der fremden ablehnte, aber es war ihr auch gerade egal geworden, denn sie hatte sich auf etwas anderes konzentriert. Für einen kurzen Moment überkam sie ein merkwürdiges Gefühl und ihre Magengegend rebellierte, der See, die Bäume, das Gras und die Wölfe verschwanden, doch im nächsten Moment ging es ihr schon wieder besser. Menha kam wieder zur Besinnung und sah sich unsicher nach Rala um, diese hatte offensichtlich etwas gesagt, doch daran erinnerte sie sich nicht mehr. Von der cremeweißen Fähe wanderte ihr Blick zu der fremden, die sich mittlerweile als Siyana vorgestellt hatte.

„Meine Lebensgeschichte…nun ja, ich bin weit entfernt von diesem Tal aufgewachsen, ich habe schon oft die Welt erkundet, kam schon weit herum, habe gutes und schlechtes erlebt…Ich.“

Die graue hörte auf zu reden, schon wieder dieses Ohnmachtgefühl! Woher kam das? Als ihr Magen sich wieder beruhigt hatte, sah sie auf, doch sie sprach nicht mehr weiter, denn sie wusste, dass ihre Stimme sich wohl matt und brüchig anhören musste. Wie kam das? Eben ging es ihr noch gut, doch dann kam die fremde und sie hatte sich aufgeregt, sie hatte geknurrt und…Menha hatte Riesen Hunger! Sie hatte seit Tagen nichts mehr gefressen, doch sie würde den Vogel nicht anrühren. Die Fähe stellte sich gerade hin und ignorierte ihren rebellierenden Magen.

Was die fremde Fähe noch zu sagen hatte, oder ob Rala ihre Lebensgeschichte erzählte war ihr egal, denn ihr war nur noch eines wichtig, sich nicht hinlegen zu müssen! Menha drückte sich leicht zusammen und kam mit Sicherheit merkwürdig bei den anderen beiden an. Sie dachte daran, dass sie eben einfach so einer fremden ihre Geschichte erzählte und in das flaue Gefühl kam ein Gefühl des Hasses! War sie etwa weich geworden? Wollte sie nun mit jedem Freundschaft schließen?


[bei Siyana und Rala am see, kämpft mit der ohnmacht]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Aug 25, 2010 7:43 pm

Rala musterte argwöhnisch die schwarze Fähe mit dem Namen Siyana. Ihr Gesicht war schmerzverzerrt und sie sah aus, alles würde sich ihr ganzer Körper zusammen ziehen. Als würde sie ein stechender Schmerz durchzucken. Überrascht ging Rala erst ein paar Schritte zurück und dann wieder vor. Sie war verwirrt, wusste nicht, was sie tun sollte. Siyana hatte nach Ralas und Menhas Lebensgeschichte gefragt doch in dem Moment dachte erstere gar nicht daran der Fähe irgendetwas zu erzählen. Sie wollte der Schwarzen helfen, konnte es aber nicht. Panisch sah Rala zu Menha rüber. Diese hatte angefangen ein bisschen über ihre Vergangenheit zu reden, brach jedoch abrupt ab. Sie wankte etwas hin und her.

Was haben die Beiden nur?

"Menha???"

rief Rala verzweifelt und lief auf die Grau-Weiße zu.

"Alles in Ordnung? Geht es dir gut? Ist dir schwindelig? Nicht ohnmächtig werden!"

Ahnungslos blickte Rala zwischen Siyana und Menha hin und her. Beiden schien es nicht gut zu gehen.

"Was ist hier los? Siyana, bei dir alles in Ordnung. Oder habe ich gerade Halluzinationen? Bin ich diejenige, mit der etwas nicht stimmt?"

Rala setzte sich neben Menha und betrachtete ihre Umwelt. Sie konnte alles scharf sehen und sie sah auch keine fliegenden Wölfe oder ähnliches. Alles war normal, nur die beiden Artgenossen benahmen sich komisch. Rala fühlte sich plötzlich schuldig. Es kam ihr alles so vor, als wäre sie die Täterin, die Menha und Siyana in diese Situation gebracht hätte. Sie betrachtete zuerst die schwarze Fähe ganz genau und dann die Weiß-Graue. Menha ging es scheinbar schlechter, doch Rala wollte auch Siyana helfen.

Woher kommt es, dass einem schwindelig wird?

überlegte Rala. Plötzlich kam ihr eine Idee. Hektisch blickte die Cremeweiße zu Menha.

"Hast du Hunger?"

Rala wusste, dass Menha vorerst wohl nicht antworten würde. Sie lief zum See und schnappte sich die von Siyana erlegte Ente. Sie sah sich kurz zu Menha und Siyana um, blieb dann doch noch eine Weile stehen. Rala atmete einmal tief durch. Sie wollte sich beruhigen. Solche Situationen war die Fähe nicht gewohnt. Sie konnte die vielen Gedanken, die durch ihren Kopf rasten zum Stillstand bringen. Ihr Körper hörte auf zu zittern und ruhe breitete sich in ihm aus. Der Geschmack von Ente erfüllte ihren Mund. Rala schluckte. Der herrliche Geschmack wurde hinuntergeschluckt und verschwand in ihrem Körper. Rala räusperte sich und trabte zurück zu den anderen Fähen. Sie legte die Ente zwischen Siyana und Menha ab, aber nicht ohne selbst ein Stück Fleisch zu verschlingen. Sie konnte einfach nicht von dem Geflügel lassen.

"Siyana, ich nehme dein Angebot doch an. Ich teile gerne die Ente mit dir, aber ich werde mich erstmal zurück halten."


[bei Siyana und Menha am See|panisch|ist ein bisschen Ente]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Aug 25, 2010 8:19 pm

Siyana bekam garnichts mehr mit von den anderen. Sie fühlte sich schrecklich. Als würde sie nur fallen. Dieses flaue Gefühl im Magen hatte die Fähe die ganze Zeit über. Die Sicht wurde ihr genommen und sie dachte, dass sie sterben würde.

Ob es sich so anfühlt wenn man stirbt!?

Sie schüttelte öfters das Haupt um endlich aufzuwachen aus diesem fürchterlichen Alptraum und in dem wärmenden Fell von ihrer Mutter zu liegen. Siyana jaulte laut auf. Sie hatte jetzt überall Schmerzen.

Was soll ich nur tun? Rala? Menha? Bitte helft mir doch!Ich überlebe nicht ohne euch!

Alles drehte sich um ihr. Und ein seltsames Bild flackerte vor ihr auf. Immer wieder. Doch die Fähe konnte es nicht identifizieren. Es war so verschwommen, dunkel und kalt. Siyana begann an zu zittern. Immer noch betäubte der Schrei ihre Ohren.
Was war das nur für ein Schrei? Wenn sie das nur wüsste.

Erneut jaulte Siyana auf. So laut, dass ein paar Vögel in der Nähe hochflatterten.

Ob die anderen auch solche Schmerzen haben!? Hören die mich überhaupt?

Jetzt dachte sie wirklich sie sei gestorben und in der Hölle. Doch sie hatte doch gar nichts unrechtes getan. Wurde sie gebissen von Rala und Menha? Siyana wusste nun nichts mehr. Wer sie ist, wo sie war, ob sie lebte, ob dunkel hell ist oder hell dunkel, ob sie schlecht ist oder gut... Nichts!


(bei Rala und Menha am See, weiß nichts mehr)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Aug 26, 2010 4:10 pm

Menha schüttelte energisch den Kopf.

„Nein nein, ich habe keinen Hunger!“

Sagte sie zu Rala, doch sie wusste, das sie nicht überzeugend klang, doch das war ihr auch in diesem Moment egal, irgendetwas schien mit Siyana nicht zu stimmen und ohne groß zu überlegen sprang sie zu ihr und stützte die Fähe. Sie sah wir Rala zum See rannte und etwas von der Ente abriss, doch der Fähe gingen gerade ganz andere Dinge durch den Kopf. Vorbei waren die Gefühle von Hunger und Bewusstlosigkeit.

„Rala, verdammt, hilf mir bitte!“

Schrie die Graue fast und sah sich panisch um. Was sollte sie tun, die cremeweiße war sicher verängstigt, doch Menha konnte nicht klar denken. Sie drückte Siyana leicht nach unten, sodass sie auf dem Gras, wie auf einem Bett liegen konnte, dann sah sie sich erneut um. Ein Vogel war aufgeflogen und beäugte die Wölfe nun von einem Ast eines Baumes aus. Menha schloss ihre Augen für einen kleinen Moment und ließ Ruhe in ihren Körper fließen. Es war ein Gefühl der Angst und der Ratlosigkeit, die Besitz von der grauen zu erfassen drohten, doch dann öffnete sie ihre Augen und legte der schwarzen über ihre Schnauze.

„He, he du, Siyana, hörst du mich, bitte, sag doch etwa, was ist denn los.“

Mit beruhigender Stimme wiederholte sie ihre Worte noch ein paar mal, dann wandte sie sich an Rala.

„He, es tut mir leid, dass ich dich eben angeschrien habe, es tut mir sehr leid, bitte verzeih mir, kannst du mir sagen, ob wir es irgendwie schaffen, Wasser zu ihr zu bringen?“

Dies war kein Befehl der grauen, sondern viel mehr eine Bitte, die wie Menha wusste nicht einlösbar sein musste. Wenn Rala nein sagen sollte, würde sie es akzeptieren. Sie sah hinüber zum Wasser. Es war nicht allzu weit weg, doch sie konnte es jetzt auch nicht ohne Probleme erreichen.


[bei Rala und Siyana am See, ist besorgt und vergisst ihre eigenen Sorgen]



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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Aug 26, 2010 7:31 pm

Menha hatte Siyana auf den Boden gedrückt und war anscheinend wieder klar bei Verstand. Rala seufzte leise. Sie hatte nur noch einen Wolf, um den sie sich sorgen machen musste. Zwar hatte Menha gesagt, sie hätte keinen Hunger und es hat auch nicht glaubhaft geklungen, doch als sie anfing, sich um Siyana zu kümmern bedeutete das für Rala, der Grau-Weißen ging es besser. Siyana jaulte immer wieder qualvoll auf und erschrak dabei einen Vogel. Das gefiederte Tier war hoch geflogen und rettete sich auch einen Ast in sicherer Entfernung. Neugierig beobachtete der Vogel die Wölfe. Plötzlich schrie Menha Rala an, doch die cremeweiße Fähe ignorierte die Beschimpfung einfach. Rala ging schnell zu Menha und legte eine Pfote auf Siyana. Die schwarze Fähe zitterte. Die Temperatur konnte Rala nicht erfühlen. Die Fähe legte sich neben Siyana und flüsterte ihr beruhigend ins Ohr.

"Siyana, alles wird gut. Hab keine Angst. Menha und ich, wir helfen dir. Alles wird gut"

Ralas Stimme war ganz leise. Langsam erhob sich die Fähe und sah Menha in die Augen. Die Grau-Weiße war ruhiger geworden und entschuldigte sich bei Rala. Menha wollte irgendwie Wasser holen, hatte aber selbst keine Ahnung, wie das funktionieren sollte.

"Du musst dich nicht entschuldigen. Mir macht das nichts aus. Wasser..."

Rala überlegte angestrengt und blickte zum See rüber.

"Wir könnten Siyana irgendwie darüber zerren."

Die cremeweiße Fähe deutete mit der Nase auf den See und wartete auf Menhas Antwort.


[bei Menha und Siyana am See|denkt nach und hat einen Vorschlag]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Aug 26, 2010 7:59 pm

Siyana bekam immer noch nicht mit was die anderen Wölfe taten. Sie versuchte sich zu beruhigen. Die Fähe atmete tief ein und wieder aus. Sie hörte eine Stimme, aus weiter Entfernung. Eine Stimme, die Siyana´s Herz aufwärmte. Der Schrei verstummte und Vögel sangen zarten Lieder. Anstatt der kalten Atmosfäre, kamen jetzt warme Farben. Nicht blau, weiß und schwarz. Sondern braun, gelb und rot. Statt diesem grässlichen Bild das vor ihr aufflackerte, sah sie ihre Mutter.

Sie sagte :"Siyana, alles wird gut. Hab keine Angst. Menha und ich, wir helfen dir. Alles wird gut."

Wieso Menha und ich?

Langsam öffnete Siyana ihre Augen. Ihr Kopf brummte immer noch und vor ihr standen Rala und Menha.

"Menha? Rala?" fragte sie leise.

Die Fähe richtete sich langsam auf. Sie fragte sich was mit ihr geschehen war. Jedoch wusste sie noch nicht, dass ihr das in Zukunft öfter passieren wird.

"Was ist passiert?Hattet ihr das auch oder nur ich? Oh, ich sehe ihr habt etwas von der Ente genossen."

Siyana lächelte, obwohl sie immer noch Schmerzen hatte.
Sie begann laut an zu lachen und wusste nicht einmal wieso. Die Fähe versuchte aufzustehen. Das gelang ihr auch aber als sie stand zitterten ihre Beine leicht und sie setzte sich hin. Die von ihr erlegte Ente lag vor ihr und sie hatte Hunger. Siyana hätte ein ganzes Pferd fressen können. Aber sie biss nur einmal ab. Sie genoss das Stück Fleisch und wartete darauf, dass Rala oder Menha anfing zu reden.


(bei Rala und Menha am See, frisst ein bisschen Ente)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Aug 27, 2010 5:28 am

Nachdem die schwarze wieder unter den Lebenden zu sein schien atmete Menha erleichtert auf.

„Was passiert ist könnte ich genau so gut dich fragen, du hast uns echte Angst eingejagt! Ist wieder alles in Ordnung?“

Ohne zu Antworten erhob sich Siyana und ging mit schweren Beinen, wie es aussah zum fressen hinüber. Menha sah ihr nach und mit einem Mal wurde sie schmerzlich an ihren eigenen Magen erinnert, der nun schlimmer als zuvor zu rebellieren schien. Unmerklich zog die Fähe sich etwas zusammen und schloss ihre Augen halb. Es war kein besonders gutes Gefühl und je mehr sie versuchte alles zu unterdrücken, desto schlimmer schien es zu werden. Der Fähe wurde es erneut schwarz vor Augen und sie legte sich zur Seite, aber geschickt, das jeder dachte, sie würde sich einfach nur hinlegen, weil es kurz vorher so viel Aufregung gegeben hatte.

„Siyana, geht es dir nun wieder besser? Ist es dir erklärbar, was los war?“

Menha sah die schwarze an, dann auf die Ente schielend ließ sie ihren Kopf ins Gras sinken, nur um kurz darauf hochzuschrecken, denn eine Kolonie Ameisen war auch dem Weg gewesen den Berg, der sich Menhas Schnauze nannte zu erglimmen! Sie schüttelte sich.


[bei Rala und Siyana am See, ist todmüde vor Aufregung und Hunger]



Zuletzt von Menha am Di Sep 14, 2010 6:50 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Aug 27, 2010 11:20 am

Als Rala hörte, wie Siyana den Namen der 3-Jährigen Fähe sagte, atmete diese auf. Menha hatte nicht auf Ralas Vorschlag zu dem Thema „Wie kriegen wir Wasser hier her“ geantwortet und es war auch nicht nötig gewesen. Siyana hatte sich aufgestellt, doch ihre Beine zitterten. Ohne so richtige darauf zu achten quasselte die Schwarze los. Ob es Rala und Menha genau so ergangen war, fragte sie und was überhaupt passiert war. Doch auf eine Antwort wartete Siyana nicht sondern stellte sogleich fest, dass Rala etwas von der Ente gegessen hatte. Plötzlich lachte die noch nicht allzu bekannte schwarze Fähe laut auf. Verwundert ging Rala etwas zurück. So was erlebte man nun auch nicht jeden Tag.

Hat sie vielleicht psychische Probleme?

Rala runzelte die Stirn, schüttelte den Kopf und war etwas wütend auf sich selbst.

Hör auf damit! Du kennst sie noch nicht richtig, also hast du auch nicht das Recht irgendwelche Schlüsse über ihren Charakter zu ziehen. Außerdem war sie an dem Vorfall ja nicht schuld. Dafür konnte sie nichts und das Gleiche gilt vermutlich für ihren Lachanfall.

Rala rückte wieder etwas näher an Siyana heran, die sich mittlerweile wieder eingekriegt hatte. Die Schwarze biss ein kleines Stück von der Ente ab und kaute genüsslich darauf rum. Rala schluckte und versuchte so gut wie möglich Siyanas Fragen zu beantworten. Menha hatte schon angefangen vieles zu erklären, doch Rala gab sich mit ihrer Antwort nicht zufrieden.

“1. Ich habe keine Ahnung was genau passiert ist, aber irgendwie hast du dich komisch benommen. 2. Mir ist nichts passiert, Menha war schwindelig, zumindest glaube ich das. 3. Ich habe etwas von der Ente gegessen, aber nicht viel. Ich habe dir das auch erzählt, scheinbar hast du mich nicht gehört.“

Rala hielt kurz inne. Menha legte sich hin. Vermutlich war sie müde. Erneut erkundigte sich die Grau-Weiße nach Siyanas Wohlbefinden. Ruhig hatte die Fähe sich ins Gras gelegt und schielte zu der Schwarzen und der Ente. Plötzlich schreckte Menha hoch. Auf ihrer Nase liefen einige Ameisen herum und könnte Rala ihren Blick sehen, so würden sie vermutlich richtig entsetzt gucken. Menha schüttelte die schwarzen Insekten ab und Rala wandte sich wieder Siyana zu.

“Guten Appetit.“


[bei Menha und Siyana am See | redet]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Aug 28, 2010 6:45 pm

Neera richtete sich auf um so Rumo besser in die Augen sehen zu können. Sie wunderte sich irgendwie hatte sich noch nie jemand für Ihr Leben interessiert. Etwas skeptisch schaute sie den Rüden jetzt an. Legte ihren Kopf schief

Ja auch ich gehöre zu den Wölfen die Jäger getroffen haben und es überlebt haben. Über mich und mein Leben gibt es eigentlich nichts Wichtiges zu erzählen. Ich bin hier und bin nur in guter Absicht gekommen und möchte hier auch erst einmal bleiben. Wie lange? Das weiß ich noch nicht. Wenn mich etwas hier hält bleibe ich, wenn nicht ziehe ich weiter.

Es war komisch diese Worte zu sagen. Und irgendwie gaben sie auch keinen wirklichen Sinn. Verstohlen schaute sie zu Loki dann wieder zu Rumo. Sie wusste einfach nicht was er genau von ihr wollte. Vielleicht lag es daran das sie selber nicht wusste was sie eigentlich hier wollte oder suchte. In ihr drinnen war in der letzten Zeit ein Sturm von Gefühlen. Den sie so nicht kannte und nicht wusste was sie machen sollte. Die eins so starke Wölfin war verunsichert und hin und her gerissen wie eine Jungwölfin. Aber mit Rumo konnte sie darüber nicht reden, nicht jetzt wo er sich um Loki sorgte. Ihr Problem hatte Zeit. Vielleicht würde sie es ja auch alleine schaffen dieses Gefühlchaos zu endheddern.


[Bei Loki und Rumo vor der Höhle/redet denkt und weiß im Grunde nicht worüber)
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Plot 02: Die neue Heimat
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