Demba-Wolves

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Postingreihenfolge:
Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

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Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 02: Die neue Heimat

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Dez 18, 2010 8:16 pm

Neera lauschte den Worten der beiden Wölfe. Und von einem Augenblick auf den anderen veränderte sich ihre Körperhaltung. War sie gerade noch voller Hass und Angriffslust. War sie jetzt nachdenklich und fast schon unterwürfig. Natürlich hatte sie an einiges nicht Gedacht bei Gedanken. Und ihren Worten die sie in ihrer Sorge zu schnell ausgesprochen hatte. Was keine Seltenheit bei ihr war. Die Wölfin hatte nur den Schutz des Rudels und Ihr eigenes Leben im Kopf gehabt. Kein Unrecht oder Krankheit sollte ihrem Glück im Weg stehen. Aber an Konsequenzen hatte sie nicht gedacht. Natürlich würde sie die Wölfin nicht töten. So etwas konnte Neera nicht. Sie war eine Friedliche Wölfin. Vielleicht hin und wieder mal etwas übereifrig. Aber selbst dabei könnte sie keinen anderen Wölf töten egal wie krank sie auch ist.

Nein natürlich kann ich sie nicht töten, meine Worte waren unbedacht.

Sprach sie fast schon Kleinlaut.

Aber du hast recht Kurai sie wird immer eine Gefahr sein für Uns. Und auch ich möchte nicht in Rumos Haut stecken. Aber abwarten und nichts machen kann ich auch nicht. Ich mache mir halt Sorgen um das Rudel auch wenn ich euch noch nicht sehr lange kenne. Ist mir doch jeder sehr ans Herz gewachsen.

Ja das waren die Wölfe ihr. Auch wenn in ihr immer noch der Drang war weiter zu ziehen.


(Neera bei Loki und Kurai bei der Wurfhöhle)
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Dez 20, 2010 12:42 pm

Menha musste grinsen, als Rala sprach, ja es schien zu stimmen sie zogen Ärger magisch an. Aber es machte sie auch nachdenklich. Was würde denn alles noch geschehen, wenn sie so unvorsichtig waren? Diese Wölfe waren ja noch nett…

Die grau-weiße Fähe stand auf und ging über das Gras, in einem Bogen auf den See zu. Das Grün unter ihren Füßen piekste ihre Pfoten leicht, welche sich irgendwie empfindlich anfühlten. Sie war müde und wollte einfach nur noch schlafen. Da sie in der Nähe des Rudels nur gestört werden würde, legte sich die Fähe in einem riesigen Abstand an den See und sah ins Wasser. Menha trank sie ein paar Schlucke und schloss dann ihre Augen. Sie war von Farn umgeben und so nicht mehr so leicht sichtbar. Fern ab von allem Geräuschen empfing sie eine innere Ruhe und sie schlief schließlich ein.

Die Fähe strampelte im Traum, denn sie träumte von reißenden Flüssen, Angst und dem Tod. Mit aufgerissenen Augen schrak sie auf. Was sollte das denn gerade? Sie Fähe beruhigte sich wieder und ihr Atem wurde wieder langsam und gleichmäßig. Sie legte ihren Kopf erneut wieder und sie überkam ein leichter Schwindel. Mit einem knurren schlief sie abermals ein, dieses mal ohne Alpträume.


[Rala, Siyana, alleine, denkt nach, schläft ein]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Dez 20, 2010 2:29 pm

Rala sah noch eine Minute schweigend Siyana und Rumo zu, bevor sie sich wieder an Menha wendete, welche zwar nichts sagte, aber grinste.

“Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mich mag, auch wenn sie manchmal etwas abweisend wirkt. Schön, wenn man in kurzer Zeit einen Wolf gefunden hat, den man als Freund zählen kann.“

Rala war wirklich froh. Jedes mal, wenn sie Menha ansah fühlte die Fähe sich wohl und wurde ruhiger. Es war dieses magische Band der Freundschaft, welches die Beiden zu verknüpfen schien. Als die neue Freundin aufstand und zum See ging überlegte Rala kurz, ob sie ihr folgen sollte, ließ es dann aber doch bleiben. Vermutlich wollte Menha Ruhe haben. Stattdessen wendete sich die Polarwölfin Rumo zu, welcher den drei neuen Rudelmitglieder nun erlaubte, auch etwas von der erlegten Beute zu fressen. Skeptisch blickte Rala zu dem toten Tier. Es sah von weitem rot aus und glitzerte im fahlen Sonnenlicht. Unsicher stand die Cremeweiße auf, blickte kurz zu Rumo und Siyana und trabte dann elegant zur Beute. Doch bevor die 3-Jährige auch nur an dem erlegten Tier schnupperte sah sie nochmals über ihre Schulter hinweg zu den Anderen. Irgendwie war es ihr nicht geheuer einfach von der Beute zu essen, wenn Menha und Siyana nicht kamen. Magena, Francis und Rumo unterhielten sich und auch die junge schwarze Fähe sagte etwas. Es drangen nur die Worte „Ente“ und „Lichtung“ an Ralas Ohr. Diese versuchte daraus ihre Schlüsse zu ziehen und gab sich letztendlich damit zufrieden, dass Siyana ihre Federvieh, welches sie vor längerer Zeit erlegt hatte holen wollte.

Nachdenklich starrte Rala die tote Kuh vor sich an. Mit der Nase stupste sie das Tier einmal an. Es war noch weich, aber schon kalt.

“Siyanas Ente wird wohl schon fast hart sein...“

Langsam öffnete die Polarwölfin ihren Kiefer und riss ein kleines Stück Fleisch von der Beute ab. Schlagartig sammelte sich Speichel in dem Maul Ralas und die Fähe wurde richtig wach. Schnell schlang sie das Fressen hinunter und biss nun richtig in den Körper der toten Kuh. Die Cremeweiße stemmte sich mir ihren Vorderpfoten gegen das übrig gebliebene Fleisch. Rala zog und riss. Sie schüttelte kräftig mit dem Kopf und schließlich bekam sie ein relativ großes Stück Fleisch aus der Hirschkuh heraus zum Essen. Die Cremeweiße zog ihr Abendessen weg von der Beute, um es in Ruhe verschlingen zu können. Doch „verschlingen“ und „Ruhe“ stoßen sich ab, wie zwei Magneten mit den gleichen Polen und so konnte Rala einfach nicht anders und fraß das Fleischstück wie eine Besessene auf.

Das Blut der Kuh floss durch das Maul der Cremeweißen und färbte ihre Lefzen und den Fang rot. Bei jedem Biss strahlten die Augen der Polarwölfin und sie lächelte. Schnell füllte sich der Magen, doch es war nicht genug, um satt zu werden. Sie wollte mehr. Viel mehr. Rala war aufgesprungen und wollte sich gerade wieder auf die Beute stürzen, als sie bemerkte, dass sie sich das größte Stück von dem übrig gebliebenen Fleisch geschnappt hatte. Sofort holte die Cremeweiße das schlechte Gewissen ein. Was ist, wenn Menha nichts bekommt? Schließlich hatte sie am meisten Hunger von den 3 Fähen gehabt. Und Siyana? Von einer kleinen Ente, die wahrscheinlich schon steif und kalt ist konnte die Schwarze wohl nicht satt werden. Rala senkte traurig den Kopf. Gerade eben war sie noch so froh gewesen und voller Energie und nun? Die Polarwölfin schleckte sich einmal um die Lefzen, um das Blut los zu werden. Zumindest machte das Rala etwas glücklicher, aber das schlechte Gewissen plagte die Fähe weiterhin. Sie blickte zum Schilf und versuchte Menha zu orten, konnte sich aber nicht entdecken. Als schlurfte sie zu Rumo, Francis und Magena. Unsicher setzte Rala sich im sicheren Abstand zu den Dreien. Die Cremeweiße hatte den Blick auf den See gerichtet. In ihren Augen sah man den Schmerz, welcher in der Fähe pochte. Es tat ihr so unheimlich leid. Warum sie? Warum ausgerechnet sie? Gerade eben hatte Francis noch gesagt, es ist gut, wenn man sich für sein Rudel einsetzt, aber jetzt hatte sie nicht einmal einen Gedanken an Menha und Siyana verschwendet. Die Schwarze schien schlauer gewesen zu sein, dabei war sie jünger als Rala.

“Vermutlich holt sie die Ente für Menha, auch wenn die wohl nichts davon essen wird. Aber wenigstens hat sie an sie gedacht. Im Gegensatz zu mir. Ich bin eine schlechte Freundin...“


[sieht stumm Menha, Rumo und Siyana zu | geht unsicher zur Beute | blickt noch mal zurück | hört Siyana etwas sagen | frisst | hat ein schlechtes Gewissen | geht zu Rumo, Magena und Francis | blickt zu See und denkt nach]
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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Dez 22, 2010 1:16 pm

Bedacht nickte der alte Wolf. Noch immer lag der lange Knochen zwischen seinen Pfoten und noch immer hatte er an dem Huf zu knabbern wie an einem Problem, doch sollte die Bewegung der Kiefer nur seine grauen Zellen auf Trab halten. Nachdenklich war Loki geworden und vielleicht auch ein Stück weit bedrückt. Der Ernst der Lage war ihm nicht entgangen und es betrübte ihn, dass das Rudel seinen Sohn so viel Anstrengung kostete. Er hatte nun wirklich nicht die leichtesten Umstände abgekriegt. Wohlmöglich würden sich bald die ersten Wölfe wieder von ihm abwenden. Verstohlen blickte der greise Wolf zu dem weit jüngeren Wolf im Abseits. Arko verhielt sich eigenartig, als sei er in einer ganz eigenen Gedankenwelt gefangen. Er war…Loki wusste nicht wie. Es beunruhigte ihn sehr den freundlichen Wolf so verschlossen zu erleben. Er hatte Arko gleich gemocht, als Rumo mit ihm und dem grauschwarzen Night im Wald zu ihnen gestoßen war. Auch Night hatte die Gruppe bereits wieder verlassen. Loki bearbeitete weiter den Huf, horchte den Worten der Fähen und dachte trübsinnig über die weitergezogenen Wölfe nach. Viele waren ihnen in diesem Tal schon begegnet. Nicht zuletzt das junge Geschwisterpaar. Nu und Nanouk, so hießen die hellen Graupelze.

Als die Fähen nicht mehr sprachen kehrten Lokis abwesende Gedanken zurück zu ihnen. Nicht, dass er ihnen nicht zugehört hatte, es war ihm nur sehr anstrengend über die Probleme des Rudels zu grübeln, die er eigenmächtig ohnehin nicht lösen durfte. Die kranke Fähe war ein Problem, aber ging von ihr wirklich ein größeres Übel aus als von einem einfältigen Welpen oder unerfahrenen Jungwolf? Ließ sich das Risiko nicht eindämmen, wenn man es begreifen und einschätzen lernte? Loki zweifelte nicht daran und er war sich beinahe sicher, dass sein Sohn eine ähnliche Entscheidung getroffen hatte, aber das würde sich zeigen. Spätestens dann, wenn man sich vollgefressen von der Beute auf der kleinen Lichtung hinter dem niedrigen Hügel versammelte. Loki sah die beiden Fähen unverwandt an.

“Wir sollten unsere Energie nicht weiter auf diese Fähe versteifen, meine Lieben. Eine Entscheidung für das Rudel steht uns doch nicht zu und untereinander unsere Unzufriedenheit zu schüren hilft keinem. Stattdessen sollten wir uns offen an Rumo wenden und nicht alles in uns hineinfressen. Zwei Fronten in einer Gemeinschaft können nicht hilfreich sein, wenn ihr versteht was ich meine?“

Der alte Wolf sah von dem dunklen hinüber zu dem hellen Pelz und wieder zurück. Er sah ernsthaft die Gefahr, dass sich die Gruppe hier schon spaltete. Außerdem wirkte Neera unzufrieden und Loki vermutete, dass sie eine Aufgabe brauchte. Er beschloss hartnäckiger an diesem Problem zu arbeiten, als an dem der Kranken. Ihm kam auch schnell eine Idee, aber wie sollte er die Fähe möglichst unauffällig darauf hinweisen?

“Wir sollten uns lieber etwas nützlich machen. Die kleine Höhle ist völlig verfallen und wir sollten noch ein wenig darin graben, bis sie endlich wieder voll nutzbar ist. Vielleicht möchte sich eine von euch damit beschäftigen und den Kopf mit ein wenig Pfotenarbeit freibekommen?“

Sein Blick blieb an Neera hängen, zugegeben nicht so unauffällig wie er gehofft hatte. Doch Kurai hatte gerade erst eine ausgewachsene Hirschkuh erlegt und war sicherlich selbst noch müde. Doch der Alte wollte Neera unter keinen Umständen dazu zwingen, diese Arbeit zu verrichten. Es war nicht mehr als ein Angebot sich die Zeit zu vertreiben. Sie konnte es ebenso gut lassen und weiter mit ihnen plauschen. Hoffentlich blieb diese Entscheidungsfreiheit deutlich.

[vor der Wurfhöhle | Neera, Kurai & etwas abseits Arko]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Dez 22, 2010 6:20 pm

Erneut schien der alte Wolf dem Problem, welches hier ausgesprochen wurde auszuweichen. Er hatte stumm gelauscht, auch wenn die Worte der Fähen immer mit einem knarren des Hufes begleitet wurde, aber selbst hatte der Graue keine wirkliche Meinung dazu geäußert. Kurai kam es beinahe so vor, als wolle er es jedem Recht machen und den Unmut aus den Gedanken ausmerzen, in dem er das Thema auf andere Dinge lenkte. Dieses Mal jedoch tat die dunkle Wölfin dem alten Narren nicht den gefallen es einfach darauf zu belassen.

„Uns steht zwar keine Entscheidung über den verbleib der Fremden zu, aber immer noch unsere Meinung. Und was nützt eine Entscheidung, wenn sie kaum Einverständnis erhält?“

Unruhig begann die Rutenspitze auf den Boden zu schlagen. Es war ihr zuwider einfach und bedingungslos Befehlen zu folgen. Schon gar nicht, wenn sie mit diesen nicht sonderlich einverstanden war. Selbst jetzt, wo die Erschöpfung ihr langsam ins Gesicht geschrieben wurde, wagte sie es nicht sich eine Pause zu gönnen. Wieder wurde es all zu deutlich, dass sie der Gruppe kein wirkliches Vertrauen schenkte. Weder der Fähe bei ihr, dem Alpha Rumo, noch dem Altwolf, der ihr so sympathisch gewesen war. Abrupt verharrte ihre Rute wieder, als sie diese an ihren Leib zog. Kurais Laune verschlechterte sich. Nicht nur, dass sie immer noch hungrig war, dazu mischten sich die Anstrengungen und Strapazen der vergangenen Zeit, die sie trübten. Mochte sie zuvor noch einen Funken Willen gezeigt haben, sich im Zaum zu halten, schien es jetzt ein jähes Ende gefunden zu haben.

Erneut wanderten ihre Augen ruhelos zu der Silberwölfin. Kurai überlegte sogar ernsthaft ihren Unmut an ihr Auszulassen, verwarf den Gedanken aber schnellstens wieder. Nicht weil sie glaubte der Wölfin nicht gewachsen zu sein, sondern vielmehr, weil sie noch unnötiger ihre Kräfte verbrauchen würde, die sie woanders sicher viel eher gebrauchen könnte.

[spricht zu Loki l beginnt schlechtere Laune zu kriegen]
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Dez 23, 2010 4:39 pm

Freundlich ließ Rumo die Fremden zu der Beute, um auch ihren Hunger stillen zu können. Doch vorher sprach er abermals zu der Welpenhaften Schwarzen und erklärte ihr die Regeln. Wobei er dabei die Aufgabe auf alle erteilte und der Fähe erklärte, dass alle Anwesenden sie erziehen konnten. Ein Lächeln machte sich auf den fast sauberen Lefzen breit und Francis freute sich schon insgeheim für die Aufgabe, der Fremden etwas beibringen zu können.

Der Bunte gesellte sich neben der Hellen und ließ seinen Körper zu Boden fallen. Jedoch war der Kopf immer noch erhoben und überblickte die anwesenden Wölfe. Sehr neutral und für Francis auch sehr ruhig, fragte er die Fähe ob sie den Ahnung von Welpen habe. Verdutzt schaute die Helle den Rüden an und bemerkte den hastigen Blutwirbel in ihrem Kopf. Die Frage machte sie Verlegen und sie wusste nicht genau was der Bunte damit meinte. Wollte er etwa Welpen? Und wenn, mit ihr oder sie als Babysitter? Francis wusste es nicht und machte ihren schon geöffneten Fang wieder zu. Diese Situation kam ihr zu plötzlich und zu ungenau, als das sie sofort eine ihrer gleichermaßen Gute Antwort geben konnte. Sie war schlichtweg damit überfordert und schaute peinlich berührt zu Boden. Doch ihre Aufmerksamkeit wurde abgelenkt, als Magena das Wort erhob. Sehr unhöflich wie Francis fand, den eigentlich war diese Frage an sie gestellt wurden und keineswegs an die weiße Wölfin. Die Fähe machte ihren Ärger Luft und legte die Ohren dicht an ihren Schädel. Grimmig schaute sie Magena an, doch ein Knurren unterdrückte sie. Sie wusste dass sie in diesem Moment kindisch aussah. Aber doch schätzte sie gute Manieren und dabei gehörte es nun mal dazu, dass man für andere nicht die Fragen beantwortete.

„Die Tugend eines jeden besteht darin, eine Situation einschätzen zu können und im Normalfall den Fang geschlossen zu halten, wenn man denn nicht an der Reihe ist. Oft wird dieses mit Törichtkeit verwechselt und schnell werden dabei Wölfe in den Hintergrund gedrängt, die doch eigentlich an der Reihe waren.“

Spitz war die Zunge von Francis, doch keineswegs Böse. Sie wollte der Fähe zeigen, was sie von ihrem Verhalten hielt. Doch wandte sie dabei nicht solche Methoden an, wie zuvor Magena bei Rala. Vielmehr machte sie ihren Ärger mit Worten Luft und sagte demjenigen was sie von der jeweiligen Situation hielt. Doch noch mehr zeigte sie ihre Missgunst, indem sie nach ihrer „Absprache“ Magena ignorierte und sich nun den Bunten zuwandte. Für Francis war die Gesichte nun mehr zu Ende und abgehakt. Sie hatte ihren Ärger der Weiße dargeboten und zeigte nun wieder ihre freundliche, und ihr wohl gesonnene, Seite.

„Ja mit Welpen habe ich Erfahrung. Sei es sie nun in den Schlaf zu singen oder ihnen Jagdtechniken zu zeigen und ihnen beizubringen. Ich durfte schon zwei Würfe mit großziehen und sie in mein herz schließen. Umso mehr tut es jedoch danach weh, wenn sie gehen und sich dafür entschieden haben, durch die Welt zu reisen, um ein eigenes Rudel auf die Beine zu stellen. Auch wenn es nicht mein eigen Fleisch und Blut ist, so behandle ich sie doch wie meine eigenen und würde mein Leben für die kleinen Plagegeister geben. In sofern, habe ich reichlich Erfahrungen sammeln dürfen. Doch wie steht es mit dir? Bist du schon in den Genuss einer Wildgewordenen Brut gekommen Rumo?“

Mit einem kecken Lächeln und schräg gestelltem Kopf, schaute sie den Rüden an. Der Ärger war vergessen und Francis strahlte Freude aus.


[bei Rumo udn Magena/ärgert sich, spricht zu Magena, ignoriert sie, spricht zu rumo]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Dez 26, 2010 10:21 pm

Alles war merkwürdig. Schon seit sie das Tal betreten hatten schien alles irgendwie eigenartig zu verlaufen und wirkte beinahe fremdgesteuert. Hier am See bei der geschlagenen Beute, die gerade so für all die Wölfe reichen sollte, verhielt es sich kaum anders, auch wenn der bunte Rüde es sich sehnlichst gewünscht hätte. Er hatte den fremden das Fressen angeboten, doch gingen sie darauf ein? Er hatte sich das alles so anders vorgestellt, hatte den Stolz der Grauen offenbar unterschätzt, die mit knurrendem Magen das Weite suchte. Menha ging, doch weshalb? Rumo sah ihr nach, bis ihr grau-weißer Pelz zwischen hohen Farnen und Schilf verschwand. Dann verlangte Siyana urplötzlich wieder nach seiner Aufmerksamkeit. Wahrscheinlich hatte sie mehr von ihm erwartet, als sie um Anleitung gebeten hatte. Doch Rumo wollte sie keineswegs abschreiben, nur den Zeitpunkt der Lehrstunden etwas verschieben. Es kam alles so plötzlich, alles auf einmal. Seine braunen Augen ruhten freundlich auf der schwarzen Fähe, während sie ihn abermals ansprach. Eine Ente?

“Ja, Siyana. Das ist eine sehr gute Idee. Sei so gut und bring deiner Freundin Menha diese Ente. Sie scheint hungrig, das hast du gut beobachtet. Vielleicht nimmt sie von dir etwas Essbares an. Das sollte sie besser.“

Ein wenig Sorge schwang in der tiefen, endlich warm- und wohlklingenden Stimme des Rüden mit, als er über Menha sprach. Es beruhigte ihn, wenn Siyana nach ihr sehen wollte. Vermutlich erreichte die junge Fähe mit ihrer Unbefangenheit die stolze Graue eher als er selbst. Wie schön zu sehen, dass wenigstens die Polarwölfin sein Angebot annahm. Rala fraß und sie fraß als hätte auch sie das Fleisch dringend nötig gehabt. Zeit also, sich wieder dem zu widmen, was er gerade begonnen hatte.

Francis hatte eine Antwort für ihn, wenn sie auch erst Magena zurechtgewiesen hatte, die ihr ins Wort gefallen war. Rumo mischte sich in den Streit nicht ein. Es ging ihn nichts an. Er konnte sich ja nicht um alles kümmern. Also überhörte er das, was nicht für seine Ohren bestimmt war und schmunzelte doch über das, was die Fähen ihm antworteten – oder besser über das „wie“. Sie schienen aus der Fassung zu geraten, verwirrt. Verständlich, schließlich war die Frage ja aus heiterem Himmel gekommen. Eigentlich hatte der Wildfarbene bloß erfahren wollen, ob eine von ihnen geschult genug war um zu wissen, was man Siyana lehren musste und dem war offenbar so. Aber die Fähen schienen etwas anderes im Hinterkopf zu haben. Sie dachten anscheinend an die eigenen Welpen und nicht an die junge und doch beinahe ausgewachsene Siyana. Als Francis ihn letztlich nach seinen Erfahrungen fragte war er es, der aus der Fassung geriet. Der große Rüde blinzelte irritiert, ehe er eine leicht holprige Antwort fand.

“Genuss? Ich weiß nicht was ich von wilden Welpen halten soll. Ich kenne die Geschichten meines Vaters, wenn er über meine Welpenzeit spricht. Nichts wogegen ich ankommen würde, vermutlich.“

Er sah Francis an und staunte insgeheim darüber, wie schnell sie ihren Ärger überwunden hatte. Die Helle war wieder freundlich und friedfertig wie eh und je. Magena hatte aber auch noch keine Gelegenheit zu einem Gegenschlag gehabt. Kurz sah Rumo auf, nickte Rala zu, die sich zu ihnen gesellte.

“Aber ich muss sagen, dass ich während der Ranzzeit niemals in der Nähe einer Fähe war. Vielleicht ändern sich die Dinge dann, das kann ich nicht sagen. Setzt nur keine zu großen Hoffnungen in mich. Ich bin wohl ein besserer Sohn, als ein Vater.“

Jetzt zwinkerte er den Fähen geradezu schelmisch zu. Man konnte wohl merken, dass er dieser Unterhaltung entfliehen wollte. Er sah sich nicht als Vater. Schon die Verantwortung eines Alpha forderte ihn schließlich voll und ganz.

[Lichtung am See | sitzt bei Francis, Magena & Rala]

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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Dez 27, 2010 12:35 pm


Welpen,Welpen...Bilder und Namen geisterten durch ihre Gedanken. Besonders ihrer eignen, kleinen Geschwister konnte sie sich genau entsinnen. Wie süß sie doch alle gewesen waren, aber auch gleichzeitig so unbeholfen und gefährdet. Ständig hatten sie irgendeinen Unsinn angestellt und die ausgewachsenen Wölfe geärgert.
Francis erhob das Wort und wies sie sofort dafür zurecht, dass sie dazwischen geredet hatte. Lächelnd nahm sie den Rüffel hin. Von Francis hatte sie nichts zu befürchten: sie war einfach zu nett. Magena mochte die Fähe. Was dann aber doch an ihr nagte war der drang die Rangordnung klarzustellen.
Als sie gesprochen hatte, hatte sie Francis quasi zur Seite gedrängt in der Rangordnung, diese hatte sich mit dem Rüffel wieder nach oben zurück befördert.
Seufzend beschloss sie das das noch Zeit hätte. Sie kannten sich alle kaum.
Und die neu dazugekommenden Fähen schienen sich immernich nicht sicher ob sie sich dem Rudel anschließen sollten oder nicht.
Interessiert beobachtete sie wie die junge Schwarze Rumo fragte ob sie eine Ente holen dürfe für Menha. Rala hate sich zu ihnen gesellt. Sie schenkte der ebenfalls Weißen einen aufmunternden Blick. Was beschäftigte sie wohl das sie so traurig geguckt hatte?

~Das Reine Chaos...~

Sie würden einiges Ordnen müssen bevor soe alles reibungslos als Rudel funktionieren würden.
Da fielen ihr die anderen wieder ein. Loki, Kurai und Arko. Und sie silberne Fähe die ihr so bekannt vorkam.

Entschuldige Francis, aber als du gezögert hast mit deiner Antwort und mir die Worte schon auf der Zunge lagen konnte ich sie nichtmehr zurückhalten.

Sie hoffte das die Fähe ihre Entschuldigung annahm. Wartete aber keine Antwort ab, da sie plötzlich den drängenden Wunsch verspürte zu den anderen an der Rudelhöhle zurückzukehren. Sie wollte den Altwolf näher kennenöernen der sie irgendwie an ihren Großvater erinnerte und sie wollte die Silberne näher sehen um zu sehen ob sie sie vielleicht doch kannte. Außerdem war es sicher für sie alle wenn sie Nachts an ihrem Schlafplatz wären.
In den dunklen Himmel blickend meinte sie zu Rumo:

Wir sollten wohl zur Höhle zurückkehren und schauen wie es den anderen geht oder was meinst du? Kurai wartet bestimmt schon auf uns und mit diesen riesigen Katzen im Nacken würde ich die NAcht gerne an einem geschützen Ort verbringen.

Fragend und bittend sah sie in die Runde. Wenn die andern bleiben wollten würde sie notfalls auch alleine gehen. Sie hoffte allerdings das jemand mitkommen würde. Sie fürchtete sich zwar keineswegs vor der Dunkellheit, aber sie wollte nicht allein sein.



[bei Rumo,Francis und Rala, spricht]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Dez 28, 2010 8:26 pm

Mmmmm.. Machte die Wölfin nur als Antwort auf die Frage der schwarzen Wölfin. So genau wusste sie es nicht ob sie recht hatte und wollte sich da nicht festlegen. Sie schaute zu Loki und vernahm seine Worte. Neera verstand den Wink sehr gut und ging wortlos in die Höhle hinein. Auch ihr war nach etwas Abwechslung und begann in einer der hinteren Ecken mit dem graben. Doch die Gedanken in ihrem Kopf kreisten weiter in ihr herum. Die schwarze Wölfin hatte recht in einigem was sie sagte und Neera ärgerte sich das sie so Kopflos war. Neera war was die Sicherheit des Rudels betraf manchmal wie eine Klucke. Und es ärgerte sie auch wenn sie wieder einmal so Kopflos war. Eine Weile grub sie lustlos mit einer Pfote doch dann begann sie richtig zu graben und ließ ihre Wut an der Erde aus das sie nur so durch die Gegend flog.

[Neera in der Höhle]
sorry nächstes mal mehr
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Siyana
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Dez 31, 2010 11:11 am

Rumo erlaubte ihr die Ente zu holen. Er sagte sogar, dass sie gut erkannt hätte, dass Menha hungrig scheinte. Was Rumo da gesagt hatte, freute Siyana. Aber mal ehrlich. Man sah Menha wirklich an dass sie hungrig war. Doch warum fraß sie nichts!? War sie vieleicht zu stolz dazu das Fleisch zu verzehren, welches andere gefangen hatten? Das verstand Siyana nicht. Mit den Worten: Bis gleich, drehte sich Siyana um und trabte zur Lichtung.

Die Schwarze dachte nach. Sie war vor ca. einer Stunde noch ein einsamer Wolf und jetzt war sie schon praktisch in einem Rudel. Ein breites Lächeln machte sich auf den Lefzen sichtbar. Wie stolz doch jetzt ihre Eltern sein müssten. Die Fähe roch.

" Wo ist meine Ente?"

Sie trabte langsam dort hin wo sie den Happen das letzte mal gesehen hatte und dort lag er auch. Das Fleisch war leider schon abgekühlt. Aber besser als garnichts.

" Hoffendlich nimmt sie die Ente an! Ich versteh das einfach nicht, warum sie das Fleisch nicht annimmt!? Man sieht irh echt an dass sie hungrig ist..."

Sie nam die Ente an einem Fügel ins Maul und ging wieder zum Rudel. Da lag Menha im Gras. Siyana ging zu ihr rüber und lies die Ente vor ihren Pfoten fallen.

"Menha bitte tu mir ein Gefallen und fress endlich etwas! Wenn du jetzt gleich nicht frisst dann muss ich dich anscheinend dazu zwingen! Ich lauf dir solange hinterher mit der Ente bis du sie ganz aufgefressen hast!"

Mit den Worten lies sich Siyana ins Gras plumsen


(holt Ente; kommt wieder; "schnautzt" Menha an)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Jan 01, 2011 1:00 pm

Menha lag immer noch im Gras und schlief, es war schön einfach nichts zu tun. Da vernahm sie Pfotengetrappel und spitzte ihre Ohren, es klang hektisch und schnell. Menha öffnete ihre Augen und schielte über die Wiese. Da sah sie Siyana, wie sie zu der Fähe gelaufen kam, in ihrem Maul hing die Ente. Sie sah mittlerweileziemlich alt und kalt aus. Die Graue musste lächeln, diese Fähe gab auch wirklich nie auf, oder? Menha schnaufte, als die Schwarze vor ihr stehen blieb und sie damit nervte, dass sie endlich etwas essen sollte, ansonsten würde sie ihr ständig nachlaufen.

Die Graue knurrte, es nervte sie, wenn man wie eine Klette war. Sie sah zu Siyana und gab nickend zu verstehen, dass sie es verstanden hatte, dann ging sie näher zu ihr und der Ente und blieb stehen.

„Ich werde sie alleine essen können, danke.“

Menha packte das karge Mal und legte sich wieder hin. Mit ihrer Zunge leckte sie über den mittlerweile kalten Körper und begann dann größere Stücke Fleisch von den Knochen abzubeißen. Das Fressen tat ihr gut und sie wusste es auch, aber sie wollte es nicht zugeben, stattdessen starrte sie einfach nur auf die Reste der Ente zu ihren Pfoten, satt war sie nicht, da man von der Ente nicht mehr allzu viel nehmen konnte, also stand sie auf und näherte sich nun vorsichtig dem Hirsch. Menha wusste, dass sie sich um mehr Interesse für das Rudel bemühen musste, um wirklich aufgenommen zu werden, also schlich sie zur Beute und biss dort ein Stück ab. Diese schmeckte um einiges besser als sie halb erfrorene Ente und es gab der Fähe neue Energie. Sie fraß gierig noch ein paar Happen und war nun endgültig satt. Dann legte sie sich ein paar Meter neben der Beute hin und begann damit ihr Fell zu säubern.


[abseits des Rudels, frisst Ente, steht auf und geht zu Hirsch, frisst, legt sich etwas abseits des Hirsches hin und säubert ihr Fell]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Sa Jan 01, 2011 1:45 pm

Immer noch den Blick auf den See gerichtet hörte Rala heimlich Magena, Francis und Rumo zu. Die freundliche helle Fähe hielt der anderen Polarwölfin eine kleine Predigt, die jedoch keinesfalls böse klang. Dann wandte sie sich an Rumo und erzählte ihm von ihren Erlebnissen mit Welpen.

“Zwei Würfe durfte sie schon beim Aufwachsen begleiten. Ich habe noch kein einzige Rasselbande gesehen. Nun gut, mein Geburtstrudel war auch recht klein und hatte sehr große Probleme mit dem Futter. Es konnte ja kaum die Mäuler aller Wölfe stopfen. Kein Wunder, wenn man da nicht so in Paarlaune ist.“

Rala lächelte ganz leicht. Zumindest hatten die drei Artgenossen hinter ihr es geschafft, sie ein wenig von ihrem schlechten Gewissen abzulenken, doch als Siyana wiederkam und mit der Ente im Maul zum Schilf rüberschritt holten die Gedanken Ralas die cremeweiße Fähe wieder ein und ihre Laune trübte sich wieder. Wie konnte sie nur so egoistisch sein? Die Polarwölfin beobachtete wie Menha die Ente fraß und sich schließlich zum Hirsch begab um dort auch etwas von der Beute zu kosten. Das war gut. Das war sogar sehr gut. Die Fähe sah wirklich sehr hungrig aus und Rala konnte einfach nicht verstehen, warum sie vorher jede Nahrungsaufnahme strikt ablehnte. Sie war ja sogar in Ohnmacht gefallen. War sie einfach zu stolz? Aber dann wäre sie auch gleichzeitig dumm. Zu stolz, als einzusehen, dass es so nicht weiter gehen konnte.

“Schluss!“

ermahnte sich Rala.

“Erst hast du ein schlechtes Gewissen wegen Menha und jetzt lästerst du quasi über sie.“

Nun war Rala nicht mehr traurig, sondern sauer. Das Gefühlchaos wurde der Fähe allmählich zu viel. Sie musste sich ablenken. Von Siyana, von Menha, von dem Hirsch und von Futter allgemein. Also drehte sich Rala um und gesellte sich nun richtig zu Rumo, Francis und Magena. Letztere schlug gerade vor, wieder zurück zur Höhle zu gehen, da Kurai – vermutlich die schwarze Fähe – bestimmt schon wartete und sie in der Nacht mit den riesigen Katzen im Nacken lieber an einem geschützten Ort sein wollte.

“Riesige Katzen?“

etwas perplex starrte Rala Magena an. Nie in ihrem Leben hatte sie riesige Katzen gesehen oder gerochen.

“Könnte es sein, dass...“

“Entschuldige, wenn ich euch jetzt zuvor komme, Rumo und Francis, aber ich muss das einfach fragen.“

sagte Rala in Richtung des Alphas und wendete sich dann Magena zu.

“Von welchen riesigen Katzen ist die Rede?“


[hört Francis zu | denkt nach | sieht Siyana und Menha zu | hat schlechtes Gewissen | denkt über Menha nach | ist wütend auf sich selbst | wendet sich Rumo, Francis und Magena zu | denkt nach und fragt etwas]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Jan 02, 2011 2:15 pm

„Es ist eine Frage des Instinktes, wenn man in der Ranzzeit und somit im Welpenzeugen ist. Man wird benebelt mit den Trieben, die einen so um die Ohren sausen und e man sich versieht, ist man Tragend. Entweder der Partner, oder der Wolf, der die Freiheit bekam die Fähe zu besteigen, bleibt bei ihr und ist stolz auf sein Werk und sein eigen Fleisch und Blut. Oder man verlässt sie und lässt sie mit den Jungen sitzen. Doch dich schätze ich, nach der kurzen zeit, nicht so ein. Ich denke du wärst ein guter Vater und auch wenn du am Anfang Schwierigkeiten und Probleme hättest, so würden dich die Anderen, und auch wieder diese Instinkte, die diesmal von väterliche Seite kommen würde, leiten und dich lehren.“

Francis erwiderte seine freundliche Art und zwinkerte ihn ebenfalls zu. Sie war nicht mehr so unsicher wie zuvor. Sie war voll in das Gespräch eingegangen und war froh über ihre Erfahrungen sprechen zu können. Die Entschuldigung zuvor von Magena, nahm sie nickend an und wollte nichts weiter dazu sagen. Für Francis war die Sache schon geklärt, als sie die Wölfe mit Worten zu Recht weiß, doch eine Entschuldigung konnte auch die helle nicht ignorieren. Immerhin mochte sie gutes Benehmen und Manieren. Auch ihren Einwand, wieder zu den anderen zu Kehren, bevor die Nacht gänzlich das Licht verschluckte, nahm sie mit einem Nicken auf. Die weiße hatte Recht. Mit diesen Katzen war nicht zu spaßen und das wusste sie, als sie ihren zerfetzten Gefährten gesehen hatte. Zwar wäre sie zu gern auf einer dieser Pumas gestoßen und hätte sich an diesem Gerecht, aber doch verspürte sie dasselbe wie magena. Sie wollte die anderen nicht alleine lassen. Auch Rala ergriff das Wort und wollte wissen wer diese Katzen waren. Prompt verfinsterte sich Francis Mimik, doch es war nicht rala bestimmt, sonder die Erinnerung. Die böse Erinnerung, die Francis wütend machte und die Freundlichkeit aus ihrer Mimik nahm. So war sie nur selten und auch nur, wenn etwas schlimmes passierte oder geschehen war. Und es war nur Einleuchtend, das der Tot ihres Geliebten, das schlimmste in ihren bisherigen Leben war. Drum sprach sie auch voller Hass zu Rala und sprach abwerten über die Pumas.

„Diese Großkatzen, dieses Abschaum, was sich Pumas nennt. Sie sind feige und hinterhältig und greifen einzelne Tiere an. Nur so zum Spaß zerreisen sie die Körper der Opfer und bissen sprichwörtlich drauf. Sie fressen sie noch nicht mal, sondern zeigen somit ihre Überlegenheit. Ha, Überlegenheit! Sie sind einfach nur feige und trauen sich nicht, es mit einem Rudel aufzunehmen. Wenn auch nur eines dieser misslungenen Viecher von Mutternatur über meinen Weg kommt, wird es den nächsten Tag nicht überleben.“

Inzwischen hatte Francis nach unten geschaut und grub kleine Föhrchen mit ihrer Pfote in die Erde. Ja, wenn so ein Tier über ihren Weg laufen würde, würde sie alles dafür tun dieses zu töten und würde ebenfalls ihre Markierung darauf setzen und es zerfetzen, wie einen alten Knochen. Die sollen selber ihre Medizin schmecken können, die sie eins ihr überbracht hatten.


[bei rumo, magena und rala. spricht, errinert sich, ist sauer, spricht erneut]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Di Jan 04, 2011 9:25 pm

Endlich ließ der alte Wolf von dem angenagten Huf ab und der Knochen rollte von seinen Pfoten fort. Vielleicht waren es auch Kurais Worte gewesen, die ihm den Appetit an seiner Knabberei verdorben hatten. Doch es war wahrscheinlicher, dass er einfach genug vom Nagen hatte. Trotzdem ließ sich nicht leugnen, dass die provokanten Worte der dunklen Fähe unheilvoll unter den Baumkronen hingen. Loki sah sie lange an. Es war ein direkter Blick in stechende Augen und der Greis wusste genau, dass er damit leicht einen weiteren Streit heraufbeschwören konnte. Trotzdem senkte er seinen Blick nicht. Es dauerte bis die passende Antwort in seinem Hirn herangereift war. Wenigstens verhielt sich die hellere Fähe kooperativ und entzog sich der strittigen Lage durch ein Abtauchen in den Bau hinter ihm.

“Du streitest mit dem Falschen, meine Liebe.“

Noch zierte ein höfliches Lächeln die Lefzen des Ergrauten, aber in seiner Stimme lag plötzlich ein strenger Ernst. Er würde nicht ewig mit der Dunklen über Dinge diskutieren, an denen er selbst nichts zu rütteln hatte. Allerdings schien er einen Ausbruch des dunklen Vulkans damit nicht verhindern zu können, aber beschwichtigende Worte hatte er zur Genüge gesprochen.

“Deine Meinung will ich dir nicht streitig machen, aber möchtest du mir nun erzählen, dass alle die Kranke vertreiben würden? Oder sollen diese unbedachten Worte nur dein eigenes Argument stärken? Ich weiß nicht, ob du schon mit den anderen Rücksprache darüber gehalten hast, aber bis dahin sollten wir die Sache ruhig angehen und die Entscheidung des Alphatieres abwarten. Denkst du nicht auch so? Äußere deine Meinung vor Rumo.“

Ob der Vulkan nun ausbrechen würde? Wahrscheinlich würde das der Dunklen durchaus gut tun. Es war nicht klug seinen Frust in sich zu behalten, das wusste der Alte wenigstens. Allerdings musste er sich auch eingestehen, dass er der Fähe nichts entgegenzusetzen hatte, wenn sich das geistige Kräftemessen bald auf körperliche Stärke ausweiten sollte.

[vor der Wurfhöhle | Neera im Rücken, im Streit mit Kurai]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Jan 05, 2011 10:53 pm

Hätte er es doch bloß nicht angesprochen. Noch immer drehte sich die Unterhaltung mit den Fähen um Welpen und Vaterschaft. Francis sprach als hätte sie bereits einige tragende Fähen gesehen und Rüden, die sich mal mehr und mal weniger ehrenhaft verhielten nachdem sie eine Fähe geschwängert hatten. Ob Rumo aber die Einschätzung der Hellen hören wollte, was für ein Typ Vater er wäre, wusste er nicht. Solang ihre Worte aber ohne Kritik blieben konnte er ihre Meinung ja hinnehmen. Beiläufig beobachtete er Menha, die an ihnen vorbeizog und nun doch endlich die geschlagene Beute aufsuchte. Die junge Siyana hatte hier und heute wohl ihr erstes gutes Werk für das Rudel getan. Das junge Blut tat den argwöhnischen Älteren anscheinend besser als gedacht. Rumo war zufrieden.

Seine Entspannung zeigte sich in einem herzhaften Gähnen, gefolgt von einem missmutigen Brummen aus tiefster Seele, als die Polarwölfin Magena die Berglöwen erwähnte. Recht hatte sie und kurzzeitig überfiel den Rüden das schlechte Gewissen. Er hatte den verletzten Vater alleine zurückgelassen. Wie gut, dass wenigstens Kurai und Arko bei ihm waren. Wo Neera steckte konnte er dagegen weniger sagen. Er wusste nur, dass sie ihm nicht hierher gefolgt war, wie unschwer zu erkennen war. Magena wollte nun ebenfalls zur Höhle und Rumo sah nichts, was dagegen sprach. Sie hatten alle gefressen und waren müde. Zeit also sich zu sammeln und zu ruhen.

“Ich stimme zu, Magena. Ich will nur die Reste der Beute nicht zurücklassen. Jeder wird einen Teil tragen müssen, damit wir die kläglichen Reste zur Höhle schaffen können. Die anderen werden es uns danken.“

Ob Magena nun schon voraus ging blieb ihr überlassen. Rala hatte gleich nach den großen Katzen gefragt und Francis gab ihr Antwort. Das war eine Unterhaltung, die auch die Aufmerksamkeit des Rüden verdiente. Immerhin war es nicht verkehrt, wenn alle um die Gefahr wussten, die sie umgab. Gedankenlose Taten einzelner konnten schließlich alle ins Verderben stürzen. Francis Schilderung fühlte sich allerdings etwas subjektiv an und war von zu vielen Emotionen bewegt. Rumo wollte ihr diese Emotionen nicht absprechen. Sie hatte jeden Grund dazu nach den jüngsten Ereignissen. Besser aber er gab selbst noch einmal eine Erklärung zu dem Thema ab.

“Rala. Wir stolperten in das Revier einiger wirklich großer Katzen. Einer ihrer Vertreter griff uns im Wald nahe dem Pass an und verletzte einen von uns. Die Katze warnte uns vor seiner Familie und drohte uns. Später fanden wir ganz in der Nähe einen Wolf, den die Katzen mordeten. Du musst Francis Gefühlsausbruch verstehen, denn dieser Wolf war ihr Gefährte. Wir müssen also auf der Hut sein.“

Als die Sprache auf den gerissenen Wolf kam wurde die Stimme des Wildfarbenen leiser. Er wollte nicht zu sachlich über den Tod dieses Wolfes sprechen, welcher der hellen Fähe so viel bedeutet hatte. Zum Ende aber hatte seine Stimme wieder einen warnenden Ton angenommen. Der Rüde wartete aber nicht auf die Reaktion, die seine Erklärung bei der weißen Fähe hervorrief, sondern erhob sich, nickte kurz in die Runde und bewegte sich zurück zu der Beute.

“Ich gehe zurück zur Höhle. Ihr solltet folgen und denkt an die Beute.“

Bei der gerissenen Kuh angekommen trat Rumo an die Seite der grauen Menha. Er packte mit seinen kräftigen Kiefern die Überreste und zerrte sich ein großes Stück heraus. Eingeweide, Muskeln und Knochen hingen noch an dem Brocken, den er zwischen den Zähnen hielt und langsam, mit verdrehtem Kopf mit sich schleifte. Die Därme der Hirschkuh schleiften über dem Boden und hinterließen eine blutige Spur. Bevor er jedoch zwischen den Büschen verschwand ließ der Rüde das Kadaverstück noch einmal fallen und sprach die Graue an.

“Komm mit uns zur Höhle. Es ist nicht klug alleine zu bleiben, glaub mir.“

Dann erst packte er abermals die Beute und trug sie davon. Er war sich sicher, dass man ihm folgen würde. Wenigstens Magena würde schnell zu ihm aufschließen, da war er sicher, denn sie hatte nur auf en Aufbruch gewartet.

[mit einem Stück Beute auf dem Weg zur Höhle]

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Jan 06, 2011 12:12 pm


Schnell sprang sie Rumo hinterher. An der Hirschkuh angekommen riss sie ein Vorderbein mit Schulterblatt und einem Stück Rippen ab. Sie zog und zerrte, drehte das Bein bis sich das ganze mit einem: RRrrrrtsch, löste. Zufrieden lief sie mit erhobenem Kopf ihrem Alpha hinter. Ganz gespannt war sie auf die silberne Färe. Sie glaubte sich vage zu erinnern, wer sie war!
Und außerdem wollte sie den Altwolf sehen. Irgendwie mochte sie ihn schon jetzt. Und Kurai, naja Kurai war eben Kurai: sie hätte sie gerne als gute Freundin aber die Dunkle war eine Fähe, deren Vertrauen und Freundschaft man sich bei Zeit verdienen musste.
Schnell war sie noch nie gewesen, aber sie hielt gut mit Rumo mit. Sie hielt sich an seiner linken Seite etwa auf höhe der Flanke. Gern hätte sie ein paar Worte mit ihm gewechselt, aber mit dem Fleisch im Maul ging das nich ganz so gut. Zwar könnte sie ein paar Laute herausbringen, aber das wäre dann doch etwas unsittsam gewesen. So schnaufte sie nur dankbar und freute sich auf die Rudelhöhle, der sie sich schnell näherte.
Ohne anhalt rannte sie mit dem schweren Bein im Maul bis ans Ziel. Zufrieden ließ sie das Fleisch vor der Höhle fallen.
Nickend begrüßte sie den Ergrauten und lächelte dann.

Ich bin vorhin nicht so recht dazu gekommen mich vorzustellen. Mein Name ist Magena und da ich wohl einige Zeit hier bleiben werde ist es nur Recht wenn du meinen Namen kennst.

Nachdem sie gesprochen hatte sah sie sich auf der Lichtung um. Kurai stand etwas näher an Rumos Vater. Offenbar hatte sie die zwei unterbrochen.

Entschuldigt, mir war nicht klar, dass ihr ein Gespräch fürht.

Respektvoll zog sie sich zurück und suchte sie Silberne. Aus der Höhle flog die Erde nur so heraus, anscheinend grub sie mit aller Gewalt darin herum.
Sie gab einen fragenden laut von sich und stecke den Kopf hinnein, nur um eine Ladung Erde ins Gesicht zu bekommen. Niesend und schüttelnd wurde sie das braune Zeug los.

Neera? Bist du's?!

rief sie in die Höhle hinnein. Könnte es wirklich die Fähe sein, mit der sie sich vor zwei Jahren angefreundet hatte und sie dann aus den Augen verloren hatte mit der Zeit?



[an der Höhle, begrüßt Loki, entschuldigt sich, fragt Neera etwas]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Do Jan 06, 2011 8:35 pm

Kurai sah schon fast erzürnt zu, wie sich die silberfarbige dazu entschloss dem Altwolfs Bitte nachzukommen. Es war schon fast erbärmlich, wie sich hier jeder allem unterwarf und hörig folgte. Ihre Aufmerksamkeit fand zurück zu dem grauen, welcher die Worte an sie richtete und von seinem Nagezeug abgelassen hatte. Die hellen Augenlichter, die in einem Kontrast zu ihrem dunklen Fell standen, funkelten gefährlich auf.

„Noch habe ich diskutiert und nicht gestritten. Aber ich kann ja mal mit dem streiten anfangen.“

Die nächsten Worte waren ein gefundenes Fressen, für das Zündfeuer, welches sich daran erlabte und längst zu einem brennenden Inferno heranwuchs.

„Ich habe niemals behauptet, dass alle dieser Meinung sind. Ich habe nur zu verstehen gegeben, dass nicht immer die Meinung eines Alphas allein entscheidet.“

Unheil verkündend begannen sich die Härchen ihres Fellkleides aufzustellen, als würde ein unsichtbares Magnetfeld diese anziehen. Selbst die Ankunft Magenas und das Wissen, dass auch die anderen folgen würden, löschte nicht mehr den Brandt, der um sich griff. Saß die dunkle eben noch auf ihren Hinterläufen, so hatte sie sich auf alle Viere erhoben und zeigte ihre Fänge, die das blanke Gebiss der dolchartigen Zähne entblößte. Die Lauscher klappten wie Fächer zusammen und verschwanden am Kopf. Sie war das ständige Gerede von allen so satt. Doch anstatt sich direkt auf den Altwolf zu stürzen blieb die Fähe noch stehen. Allerdings sollte man nicht den Fehler begehen und das als Zurückhaltung interpretieren, weil der Rüde alt und verletzt war. Nein, Kurai hätte sicherlich auch keinen Vertrag damit diesen zu attackieren, stattdessen überlegte sie an wem sie wohl besser ihre Wut auslassen sollte.

Ihr Knurren rollte wie zornige Wellen aus dem Rachen und breitete sich wie eine Sinnflut in der Luft aus. Tief und markerschütternd schien die Luft nur so zu vibrieren. Jetzt erst setzte die Wölfin einen und dann noch einen Schritt nach vorne, dabei weder Magena, noch Loki aus den Augen lassend.

[Bei Loki l verliert die Geduld und wird zornig]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Jan 07, 2011 12:37 pm

Menha fras! Das machte Siyana richtig glücklich und anscheinend hatte sie mal etwas richtig gemacht. Sie musste lachen. Aber kein lautes sondern mehr ein Grinsen. Es wurde langsam dunkel. Die Schwarze machte sich aber keine Sorgen um die Dunkelheit sondern mehr dadrum wo sie nun übernachten würden.

Hoffendlich müssen wir nicht abseits des Rudels schlafen..

Sie gesellte sich zu den anderen Wölfen. Es war gerade das Thema "Welpen" im Umlauf der Runde. Siyana fragte sich wie sie auf das Thema gekommen sind. Auf ein Mal sprachen sie über große Katzen. Siyana horchte auf. Francis schien richtig angewiedert von den Großkatzen zu sein und Rumo erklärte auch sofort wieso. Siyana wollte nicht darauf zurück greifen und legte sich auch sofort hin.

Doch sie musste sofort wieder aufstehen, da sich das Rudel auf machte und zur Höhle ging. Rumo ging zur Beute, riss ein großes Stück ab und verschwand im Dickicht. Magena machte es ihm nach. Siyana wusste nicth recht ob sie auch etwas einfach nehmen sollte und den Wölfen hinterher gehen sollte. Doch sie machte es trotzdem. Die Schwarze nahm ein Stück Fleisch ins Maul und ging zu Rala.

"Kommst du auch mit?"

(beim Rudel; hört zu; nimmt Stück Fleisch; fragt Rala ob sie mit kommt)
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Jan 07, 2011 3:10 pm

Zu Menha drang das Gespräch der Fähen des Rudels, aber sie interessierte es nicht sonderlich, wenn jemand sie interessant finden sollte, dann würde sich alles Weitere ergeben, dafür musste sie nun nicht diskutieren, was sein könnte und was nicht und Welpen? Naja, nervig aber nicht änderbar, vor allem aber waren die kleinen Pelzknäuel notwendig. Sie schloss ihre Augen und döste vor sich hin, von einer besseren Welt, ohne Kummer und Sorgen, oder waren es nur klein-Welpen-Träume? Wie dem auch sei! Zum Glück war Siyana ihr nicht gefolgt, sondern schnappte sich etwas von dem Fleisch und ging zu Rala. Die graue Fähe hatte mitbekommen, wie gesagt wurde, dass es wohl an der Zeit war zur Höhle zu gehen und sie hoffte darum, dass der morgige Tag besser werden würde, als das erste Treffen heute Abend. Aber zum ersten mal seit sie hier war, konnte sie sich das Tal ohne Sorgen ansehen, denn sie brauchte keine Angst zu haben, von dem Rudel angegriffen zu werden, noch vor Hunger und Durst gleich umzukippen und eine wohlige Wärme umgab sie. Menha entspannte sich ein wenig und es ging ihr besser. Sie stand auf, streckte sich und trottete langsam zu den beiden anderen Neulingen. Sie stupste die beiden freundlich an und lächelte.

“Morgen wird sicher ein anstrengender Tag, ich denke wir sollten ihnen folgen und uns dann bald schlafen legen.“

Sagte sie und zuckte unbekümmert mit ihrem Kopf. Sie sah den anderen Wölfen des Rudels nach, zwar hatte sie immer noch kein richtiges Vertrauen, was man wohl auch an ihrer Miene erkannte, aber immerhin, sie war schlau genug um zu wissen, dass man Vorsichtig sein sollte mit Äußerungen, vor allem gegenüber welchen, die man nicht kannte.

“Was denkt ihr über das Rudel?“

Fragte sie leise und etwas abwesend, ohne darauf zu achten, ob die anderen sie eigentlich verstanden, oder nicht. Am liebsten wäre sie ja hier geblieben, da dieser See eine so große Ruhe aussandte, alleine wollte sie aber auch nicht sein.


[Siyana, Rala, redet, am See]
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Fr Jan 07, 2011 4:00 pm

Leicht verrenkte die Cremefarbene ihre Augen. Sie spürte die Elektrizität, welche Francis umgab. Nie hatte Rala die Helle so wütend ja rasend gesehen. Gut, die Zwei kannten sich noch nicht lange, aber doch war der Polarwölfin schnell klar geworden, dass Francis die Freundliche hier im Rudel war. Die Helle schien es unangenehm zu sein, sie so zu zeigen. Rala hingegen starrte sich unentwegt an, die Augen immer noch zu kleinen Schlitzen verengt. Alles war klar. Alles ergab einen Sinn. Der tote Rüde mit den vielen Fliegen, den sie gesehen hatte. Die Angst (nun, dass war es nicht wirklich) von Magena, dass sie im Dunkel nicht hier bleiben wollte und Francis Gefühlsausbruch. Es war hier keine Friede, Freude, Eierkuchenwelt. Das war Rala schon klar gewesen, aber jetzt wurde ihr noch was bewusst und klar. Rumos Entscheidung die drei fremden Fähen aufzunehmen.

“Er wollte uns nicht den Katzen als Fraß vorwerfen oder ist er einfach zu gutmütig?“

Eigentlich wollte Rala etwas antworten, doch der bunte Alphawolf ergriff das Wort. Noch während er redete verrenkte die Polarwölfin nicht die Augen – nein – sie riss diese weit auf.

“Das muss ein riesiger Schock für Francis gewesen sein und diese widerlichen Katzen haben den Leichnam auch noch mit ihrem Duft markiert. Das ist einfach...“

Mitleidvoll blickte Rala zu Francis und sie bemerkte, dass ihr Hass auf die Pumas bereits vorhanden war, obwohl sie diese noch nie erblicken durfte.

Doch Rumo ließ der Fähe keine Zeit etwas zu antworten. Er entschied, dass das Rudel sich zur Höhle zurück ziehen und jeder von der erlegten Beute etwas mitnehmen sollte. Rala hörte Siyana hinter sich sprechen. Sie hatte die junge Freundin gar nicht bemerkt, aber der Polarwölfin fiel auf, dass stetig sanft ihr Geruch in der Luft mitschwang. Die Schwarze fragte Rala, ob sie auch mitkommen wollte. Die verwirrte letztere.

“Denkst du, ich will hier versauern oder gar von den Raubkatzen gefressen werden?“

ihre Worte klangen hart, doch ihre Mimik und Gestik sagte etwas anders. Rala lächelte breit und ihre Augen leuchteten in der Dunkelheit. Eine Berührung Menhas ließ die Cremeweiße sich von Siyana abwenden. Auch die andere Freundin hatte sie nun zu den Zweien gesellt und schien sich schon auf den morgigen Tag vorzubereiten.

“Ja, aber ich befürchte, dass auch die Nacht nicht sehr angenehm sein wird, nach dem, was die Drei da erzählt haben.“

eine kurze Kopfbewegung zu Rumo, Magena und Francis sollte klar machen, von wem Rala sprach. Menha fragte etwas, was die Cremeweiße zum Nachdenken brachte.

“Ich weis nicht recht...“

dachte Rala laut

“Magena und Francis sind echt nett und ich denke, man kann ihnen vertrauen. Von Rumo kann ich mir noch kein Bild machen und die anderen zwei Wölfe... na, da weis ich ja noch nicht mal den Namen.“

Grinsend wandte die Cremeweiße sich von den Freundinnen ab, trabte zur Hirschkuh, biss fest in irgendeinen Knochen hinein und zieh und zog. Das Fleisch riss auf, die Sehnen blieben am toten Körper hängen, doch das war Rala herzlich egal. Sie zog ihre „Beute“ hinter sich her in den Wald. Tief sog die Fähe die Luft ein, um das Rudel zu orten. Sie waren schon viel weiter gelaufen. Die Polarwölfin versuchte zu traben, doch ihr Mitbringsel war zu schwer, als dass sie halbwegs schnell laufen konnte ohne dabei nicht bescheuert auszusehen.

Die Dunkelheit des Waldes umgab Rala völlig. Sie befürchtete schon fast verschluckt zu werden, doch das leise Rascheln der Blätter und die dumpfen Geräusche ihrer Pfote beruhigten sie ungemein. Rala schmeckte das Fleisch in ihrem Mund und sabberte leicht. Sie lächelte. Ihre Augen lächelten und ihr Körper strahlte vor Freude. Weiter folgte die Cremeweiße dem Geruch des Rudels. Nach einiger Zeit kam sie an einer Höhle an. Viele Wölfe – darunter Rumo und Magena – waren anwesend. Rala wusste nicht recht, ob sie etwas sagen sollte. Sie ließ einfach ihr Stück Fleisch fallen, zog sich etwas zurück und wartete auf Siyana und Menha


[erst bei Rumo, Francis und Magena | hört zu | denkt | dann bei Siyana und Menha | redet | geht zu Beute | geht durch Wald zur Wurfhöhle | wartet]

Bäh, ich mag den Post nicht -.-
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Jan 09, 2011 12:11 pm



Sicher trugen sie ihre kräftigen Pfoten durch den Wald. Sie hatte bereits das ganze Gebiet, welches ihr Bruder für sich beanspruchen würde, nach Spuren dieser Katzen abgesucht. Wenn sie daran dachte, dass sie ihren Vater verletzt hatten grollte sie tief und wütend. Irgendwann würde sie den Viechern das hundertmal zurückzahlen.
Nach einigen Runden kam sie zu der Stelle an der sie ins Tal gefunden hatten. Die Energie des Ortes war seltsam, gerne hätte sie ihn erkundet, doch diesmal hielt sie etwas zurück. Als ob sie nicht zurückkehren könnte wenn sie das Tal verließe. Verwirrt sog sie die Luft durch die Nase ein und prüfte ihre Umgebung. Es schien alles normal. Bis auf diese eine Präsenz die ihr die Haare zu Berge stehen ließ. Kopfschüttelnd stieß sie alle Gedanken von sich und ihrer Verwirrung machte wieder Ärger platz. Sie sollte eigentlich schon lange wieder bei der Höhle sein und nach ihrem Vater gesehen haben, stattdessen rannte sie nach getaner Arbeit immer noch durch die Gegend und machte sich über solch lächerliche Dinge Gedanken wie den Zugang ins Tal. Es stand doch eh schon fest, dass sie es nicht mehr verlassen würden. Sie hatten jetzt hier ein Revier. Und Loki würde in seinem Zustand auch keine lange Wanderung mehr verkraften. Sie blieben hier. Und sie würde jetzt zu ihrer Familie zurück gehen.
Sie machte kehrt und rannte in Richtung Höhle los, als ihr die Witterung eines Fremden in die Nase stieg. Grollend nahm sie die Verfolgung auf. Der Fremde könnte eine Gefahr für ihren ohnehin schon geschwächten Vater und das Rudel darstellen.
Durch dichtes Gestrüpp brechend holte sie den Rüden ein.

Halt! Was machst du hier?

Ihre Ohren waren hochgestellt, ebenso wie Rute und Nackenfell. Ihre Zähne waren leicht entblößt. Ihre ganze Körperhaltung signalisierte Selbstsicherheit und Dominanz. Er sollte bloß nicht auf falsche Gedanken kommen, oder sie würde ihn vertreiben.

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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   So Jan 09, 2011 6:09 pm

Noch immer war der Hass in Francis schimmerten Augen zu sehen und sie konnte, gar sie wollte sich bei dem Thema über die Großkatzen nicht zügeln. Umso mehr war es Rumo, der die Lage nochmals schilderte und Francis Ausbruch entschuldigte. Peinlich berührt schaute die Helle zu Boden. Sie hätte sich mehr im Griff haben müssen, doch dieses Viehzeug, was das Leben nahm, das eins neben ihr war, war einfach zu viel für ihr Gemüt und so wurde auch eine liebeswürdige und nette Fähe, wie sie eine war, schnell sauer und brach aus. Deswegen war auch die schnelle Themawechslung für Francis ein Segen. Man konnte gar erahnen was passiert wäre, wenn man dieses Thema mehr ergründet hätte. Es wäre nicht auszuschließen gewesen, das die Fähe einfach, ohne jede Vorwarnung, in die Dunkelheit des Waldes hinein gebrochen wäre und eines dieser Katzen gesucht und angegriffen hätte. Auch deshalb nahm sie das Angebot der Heimkehr dankend an und trottete hinter den Bunten her. Dieser schnappte sich ein großes Stück des Kadavers und verschwand damit in der Nacht. Auch Magena und Rala holten sich ein Stück Fleisch und folgten den Spuren Rumos. Francis hingegen blieb noch eine Weile stehen.

"Warum?"

Zu tief waren die Wunden neu aufgerissen und machten der Fähe nun zu schaffen. Mit winselnden Geräuschen, die die Nacht erhellten, stand sie da und wusste nicht wohin mit ihren Gefühlen. Vorwürfe plagten ihr Herz und machten es brüchig und labil. Die Beine und Pfoten zitterten und ließen den sonst so freundlich lächelnden Wolf erbärmlich und einsam wirken. Lauter wurde das traurige Winseln der Fähe und nahm vollends ihre Gefühlslage ein. Wie würde sie nur je diese Gefühle loswerden können und wir würde sie nur irgendwann den leeren Teil in ihren Herz füllen können, wo vor kurzem noch ein lebendiger Wolf gelebt hatte? Nie! Sagte sie sich und schrie es laut in die Nacht hinein. Nie würde sie ihn vergessen und die Schandtat, die die Katzen ihn angetan hatten. Nie, würde sie die Leere so in ihrem Herzen füllen können, wie er es eins getan hatte. Doch es war genug mit den Vorwürfen und dem Gejaule. Aus Trauer wurde Zorn. Aus Liebe wurde Rache. Die Augen wurden trocken und bildeten einen finsteren Blick, der der Farbe der Nacht gleich war. Das zittern hörte komplett auf und die Krallen bohrten sich schmerzhaft in den Boden.

„Das werdet ihr alle samt mit eurem Leben bezahlen.“


Schrie sie hysterisch in den dunklen Wald hinein und trapte zum Kadaver. Für Francis war die Sache klar und fest in ihrem Kopf verankert. Doch nun war keine Zeit mehr dafür, in den alten Wunden zu wühlen und sie auszureisen. Sie waren genäht mit Hass und Rachegefühlen und würden so schnell nicht wieder aufgehen. Die Helle reagierte sich an der toten Kuh ab und rupfte und zehrte hart an ihren Kopf. Tiefes Knurren erfüllte das Geschehen und bald war ein schmerzhaftes Knacken zu hören. Ruckartig hatte die Helle den Kopf der Kuh vom Rumpf getrennt und grinste fröhlich ins ich hinein. Es war eine kleine Genugtuung für sie. Auch wenn es nur die tote Hirschkuh war, so war es doch die vorzeitige Stillung ihres Rachedurstes und dies würde sie beim nächsten Mal an einem Puma ausprobieren.

Mit einem schweren Kopf im Maul, versuchte Francis der Duftspur des Rudels zu folgen. Es war schwierig schnell zu laufen oder gar zu rennen. Der Kopf der Hirschkuh behinderte sie stark und so brauchte die Helle auch eine Ewigkeit, bis sie bei den Anderen war. Zudem machten die vielen umgestürzten Äste und Steine ihren Weg noch beschwerlicher. Dadurch das sie die Beute im Maul tragen musste, konnte sie ihren Gehweg nur schlecht einsehen und somit auch die Hindernisse. Oft stolperte Francis gefährlich, doch konnte sich im letzten Moment noch fangen. Nur der Kopf rollte öfters über den Waldboden und ließ sich nur beschwerlich wieder aufnehmen. Nach dutzenden Stolperer und wieder einsammeln der Beute, kam sie doch endlich bei der Höhle an. Mit Freuden erblickte die Helle die Schwarze Freundin und legte sogleich den schweren Kopf ab. Francis wollte Kurai begrüßen und ihr entgegen gehen, als sie bemerkte, was für eine aggressive Haltung Kurai Loki entgegen brachte. Was war hier geschehen, das die Schwarze so sauer auf den Alten war? Immer wieder schaute Francis von Loki zu Kurai und dann wieder zurück. Sie wusste nicht was zuvor hier von statten ging, aber doch wollte sie helfen. Als ob nichts gewesen wären oder Francis auch nur an die Konsequenzen dachte, ging sie mit gesenktem Kopf und wedelnder Rute auf Kurai zu. Freudig wurde die schwarze von der Hellen begrüßt und ein kleines friedliches Winseln kam aus dem Fang Francis. Auf der einen Seite hoffte die Fähe mit ihren Verhalten die Situation zu entschärfen. Aber auf der anderen Seite wollte Francis keinen Streit unter den Rudelmitgliedern sehen. Immerhin war schon einer gestorben und einen zweiten wollte sie nicht noch verlieren. Sie mochte Kurai dafür viel zu sehr.


[wurfhöhle, loki, rumo, neera, kurai, magena udn rala/denkt nach, schwört rache, nimmt kopf mit, kommt beim rudel an, begrüßt kurai freundlich]

[Hinweis: so ich hoffe, so ist es besser]


Zuletzt von Francis am Di Jan 11, 2011 12:07 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Siyana
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Jan 10, 2011 5:04 pm

Als Siyana zu Rala ging und sie fragte ob sie mitkähme, war es von den Worten her sehr fies aber der Ton macht ja bekantlich die Musik. Sie sprach mit lächenlnder Stimme und Menha fragte nach der Meinung, was sie über das Rudel hielten.

"Also ich finde Rumo, Francis und Magena sind sehr nett. Dass Rumo uns sofort eine Chance gibt uns ins Rudel aufzunehmen ist sehr freundlich und jetzt mal ehrlich - würden das andere Rudelführer tun!? Ich denke eher nicht. Vorallen Dingen was ich schon heute alles falsch gemacht hab!" Siyana musste kichern.

"Auf jeden Fall kann ich über die andern beiden nicht urteilen. Die Schwarze scheint sehr unzufrieden zu sein, jedoch denke ich das hat noch einen bestimmten Grund. Und der andere Rüde, der nicht so aus sieht wie ein normaler Wolf, hat ja kein Mucks gesagt."

Rala rannte los, wenn es überhaupt ging, und folgte den Weg, den Rumo und Magena genommen hatten. Siyana sah Francis weinen. Sie ging zu ihr hin und versuchte Worte zu finden. Doch im nächsten Moment schrie sie "Nie!" und die Schwarze zuckte vor Schreck zusammen. Francis schrie noch etwas in den Himmel. Aber Siyana hatte es nicht verstanden, da sie noch so voller Schreck war und sich erst einmal abregen musste. Die Helle rannte zur Beute und riss den Kopf der Kuh ab und schleppte sie zur Höhle. Siyana wollte sie nicht allein gehen lassen und rannte zum Stück Fleisch was sie abgerissen hatte und rief Menha zu.

"Menha, kommst du?"

Nach den Worten rannte Siyana los. Sie verstand garnicht, warum alle so Schwierigkeiten mit dem Transport des Fleisches hatten, denn bei ihr klappte es prima. Innerhalt von Sekunden hatte sie Francis eingeholt. Die Schwarze lief mit ihr zur Höhle. Hinter ihr müsste gleich Menha kommen.

An der Höhle angekommen legte die das Fleisch ab und sich selber zur Seite, denn anscheinend waren 2 Wölfe sehr gereizt. Lieber sagte sie nichts und stellte sich später vor antatt etwas wieder falsch zu machen und endgültig aus dem Rudel zu fliegen. Ein alter Wolf und die unzufriedene schwarze Fähe standen sich "feindlich" gegenüber.
Siyana beobachte nur die Situation und wollte sich später vorstellen.

(bei Rala; redet; geht zu Francis; erschreckt ; rennt francis hinterher; beim Rudel; beobachtet Kurai und Loki)
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mo Jan 10, 2011 6:07 pm

Menha hörte Siyanas munterem Plappern nicht richtig zu, sie sah zu der grauen Fähe, wie war ihr Name noch gleich? Sie hatte es vergessen. Was war denn jetzt los? Die Fähe rannte fort. Da hörte Menha die Stimme der Schwarzen.

„J-ja, komm gleich. Muss noch…will…“

Murmelte sie geistesabwesend und sah den beiden nach, bis sie verschwunden waren. Die graue Fähe ging zum See und senkte abermals ihren Kopf zum Wasser. Was nun auch immer geschehen würde, die Fähe war froh, dass wenigstens zwei voller Optimismus waren. Ihr Blick wurde traurig, während er über das Wasser glitt und an zwei Enten hängen blieb, auf einmal war ihr elend zumute und sie merkte, dass sie eventuell doch weniger hätte fressen sollen. Es war damals ein großer Verlust für sie gewesen, der Grund, weshalb sie so war wie sie war. Die Fähe schluckte und versuchte krampfhaft ihre Tränen nicht hochkommen zu lassen. Es war die graue Fähe, die eben aufschrie und wegrannte, die Menha an ihr früheres Leben erinnerte, voll von Hoffnung, Glück und trügerischen Lügen!

Welpenträume, nichts weiter!

Knurrte sie in Gedanken und das waren sie wohl auch, einfach nur lächerliche Träume eines kleinen Welpen! Sie fragte sich, warum die Eltern eigentlich ihre Welpen eigentlich immer belogen. So viele Geschichten gab es, sie wurden ihr als kleiner Welpe alle erzählt, aber warum? Sie handelten immer von einer glücklichen Welt, ohne Krankheit, Hass, Feindschaft, aber die Realität sieht doch anders aus, sollten Eltern nicht auf das spätere Leben vorbereiten? Wenn sie das tun sollten, warum taten sie es denn dann nicht und ließen einen im Irrglauben, dass man etwas anderes erleben konnte, außer die Gewalt. Als sie klein war, da hatte man ihr gesagt, dass jedes Rudel sie aufnehmen würde, sie würde sicher schnell Anschluss bekommen und dann auch ein gutes Leben führen könnte, aber bis jetzt war daraus noch nie etwas geworden. Immer wurde man von Rudeln abgelehnt, wirklichen Frieden erlebte sie nie und auch in diesem Rudel schien es wohl nicht anders zu sein, auch hier gab es wohl Unstimmigkeiten. Menha dachte an die schwarze Fähe, diese große, nicht Siyana, sie war entweder vom Charakter her so, oder sie hatte ein großes Problem. Aber auch wenn es am Charakter lag, so musste es doch auch dafür eine Vorgeschichte geben, denn niemand konnte einen schlechten Charakter haben, wenn dieser nicht von klein auf in einem wuchs. Oder aber durch schlechte Erfahrungen hervorgerufen wurde. Also hieß es auch hier, sich mit Problemen auseinander zu setzen.

Wann hatten diese Lügengeschichten von einer guten Welt eigentlich aufgehört? Menha glaubte zu wissen, das es wohl ungefähr in der Zeit gewesen sein musste, als sie das Jagen erlernte und auch sonst alles, was sie für das spätere Leben auszeichnen würde. Damals hatte sie gemerkt, dass sie nicht lebte um friedlich ihrer Wege zu gehen, sondern dass sie Tag für Tag einem Überlebenskampf gegenüber stand. Die erste große Lektion darüber war bei ihrer ersten Jagd. Das Rudel war unvorsichtig gewesen, denn sie suchten sich einen Hirsch aus, der zwar gebrechlich aussah, aber kämpfen konnte wie der kapitalste in der Herde. Diese Dummheit kostete einem Rudelmitglied das Leben. Damals verstand Menha noch nicht, sie wollte dem Wolf helfen, der sich wand und dem Geweih entkommen wollte, aber es gab keine Hoffnung für ihn. Menha wurde damals zurück gehalten von den erwachsenen, keiner hatte eingegriffen. Das bedeutete das Ende für den Kameraden. Für Menha war es schrecklich, nicht nur, dass sie an diesem Abend hungern musste, was noch das wenigst schlimmste war, sondern das sie gesehen hatte, das man keine Gemeinschaft war, sondern das man einfach nur ein Rudel war, im Notfall war jeder auf sich gestellt. Keiner von ihnen schien sich auch groß daran stören, dass ein Mitglied fehlte. Menha gab es ja zu, sie wuchs in einem Horrorrudel auf. Sie lernte wenig gutes, aber dafür umso mehr schlechtes.

Mit zwei Jahren nahm sie sich dann ein Herz und lief fort, weg von ihren Eltern, ihren angeblichen Rudelmitgliedern und ihrer einzigen Freundin, die sie damals hatte. Als Menha daran dachte knurrte sie abermals laut und schlug mit der Pfote in s Wasser, als sie aufstand um den See herumging, langsam und mit gleichmäßigen Schritten, als sie den Enten zu nahe kam, stoben diese aufgeregt auf. Die Graue sah ihnen nach, weshalb musste man bloß in einer solchen Angst miteinander leben? Gab es denn keine bessere Lösung? Natürlich, es war das Gesetz der Natur und des Überlebens, ein Art Kampf zwischen schwach und stark! Aber reichte denn das nicht? Reichte es denn nicht zu jagen wenn man Hunger hatte und dann war es gut? Aber nein, immer wieder Kämpfe. Als Menha so durch diese fremde Welt gelaufen war, nachdem sie weg vom Rudel war, da hatte sie sich erneut große Hoffnungen gemacht und dachte, es könnte doch nur besser werden, aber sie hatte einsehen müssen, dass es ganz anders war, denn in anderen Rudeln war es nicht besser, man trauerte zwar mehr, wenn einer starb, oder verletzt wurde, aber im Grunde bot sich ihr das gleiche Bild und auch hier wurden den Welpen diese Lügenmärchen aufgetischt. So zog die Fähe also immer und immer weiter. Sogar die Grausamkeit der Menschen musste sie aus nächster Nähe erdulden. Wie wild schüttelte die Fähe den Kopf und glitt leise ins Wasser. Es war angenehm kühl und schloss sich um ihren Körper. Die Fähe ruderte auf die andere Seite des Sees und stieg wieder aus dem Wasser heraus, sich schüttelnd merkte sie, dass sie die einzige war, die noch hier war und entschloss den anderen zu folgen. Zwar war keiner mehr zu sehen, aber der Geruch war noch stark genug.

Man wird sehen, was bei all der Nettigkeit herauskommt, die in diesem Rudel geistert. Wer oder vielmehr was für eine Art von Wolf sie sind und ob es nicht doch ein Fehler gewesen war ihnen einfach zu vertrauen und ihr Angebot zum verweilen anzunehmen. Auf jeden Fall steht eine offene Zukunft bevor, man weiß nicht, ob sie uns nicht morgen schon wieder verjagen, oder ob sie Siyana angreifen würde, weil sie nun ja, ab und an etwas seltsam war.“

Dachte die Graue, während sie über das Gras ihrem vorerst neuen Leben zusteuerte. Die Nacht würde wohl mild werden, dachte sie und schüttelte sich erneut, sodass sie Wassertropfen in alle Himmelsrichtungen stöben. Dadurch plusterte sich ihr Fell ein wenig auf. Zwischenzeitlich verlor sie für kurze Zeit den Geruch des Rudels, dann aber wurde er schlagartig stärker und sie merkte, dass sie wohl gleich da sein würde. Menha ging langsamer und kam schließlich in Reichweite der Wölfe. Die Fähe von eben sprach mit der schwarzen und die anderen hatten sich nieder gelassen, dort war auch noch ein anderer Rüde, den sie noch nicht gesehen hatte, er schien schon älter zu sein, vielleicht war er ja deshalb nicht mit am See gewesen, ok, wie hätte er auch jagen sollen? Die Fähe sah sich um und sah Siyana, aber zu ihr wollte sie nicht, da Siyana bei anderen Wölfen stand, die dem Rudel angehörten, stattdessen nahm sie Kurs und lief zu Rala und ließ sich neben ihr fallen.


[am See, denkt nach, folgt anderen, geht so Rala, lässt sich bei ihr nieder]
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Melanu
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BeitragThema: Re: Plot 02: Die neue Heimat   Mi Jan 12, 2011 8:30 pm

Melannu strich durch den wald als die Stimme einer Fähe in lautstark zum anhalten brachte und frage was er hier mache. Er war sichtlich irritiert, denn er war es keinen Falls gewohnt, das man so mit ihm redete.

"Jetzt mal ganz langsam. Ich bin Melanu und laufe hier durch diesen Wald."

Sagte er mit einer etwas seltsamen art. Diese Art konnte man mit dem reden zu einem kleinen Welpen vergleichen, denn er wusste ja nicht wie seine Gegenüber drauf war.
Erst nach einer kleinen Gedankenpaue schaute er sich die Fähe genauer an. Er fand ihr Braunes Fellkleid hübsch, allerdings war diese Art von Fähe nicht sein Geschmack und auch nicht in seinem Interesse als Gesprächspartner.

"Wer bist du und warum gleich so aufgebracht?"

Frage der immernoch verblüffte Rüde seine Gengenüber.

Sie erinnerte ihn an eine Fähe aus den Rudel von dem er kam. Sie hieß Jashori und war seine Cousine. Sie war eigentlich immer ganz nett und hätte ihn nie so angesprochen, auch wenn sie sich Fremd wären.

Doch jetzt dachte er erst richtig nach. Ihm wurde bewusst dass sie villeicht etwas beschütze oder sie eine Wächterin diese Territoriums war, doch hier war nichts markiert, oder wenn nur wenig, warum sollte sie das Revier dann verteidigen? Es musste schon ein anderer Wolf sein, oder gar Welpen.

"Ojee hofentlich mache ich nix falsch... das wäre doof!"


"Ich hoffe ich bin nicht etwa in dein revier eingedrungen. Ich bitte um Entschuldigung, falLs ich etwas falsch gemacht haben sollte."


[bei Sheta| Ist iritiert und eingeschüchtert| stellt sich vor]
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Plot 02: Die neue Heimat
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