Demba-Wolves

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Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

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Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Prolog 02: Erster Kontakt

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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Dez 23, 2009 6:29 pm

Die Welpin schien vor Freude fast zu platzen. SIe war so anders als ihre Mutter, sie war jetzt ihre neue Mutter. Sie fiepste kurz auf uns sprach:

"Ich bin Baily! Außerdem bin auch neu hier. Ich komme von einem sehr, sehr weit entfernten Ort. Ich glaube die Menschen dort nannten ihn Panama. Und, ich muss zugeben, ich friere wirklich, denn hier ist es kälter, als ich dachte. Dort, wo ich herkomme, war es wärmer. Meine Mutter war der Grund zu gehen, daher suche ich eine neue Mutter und ein Rudel. Es wäre toll, wenn ich mit dir mitreisen könnte!"

Die Fähe schien so freundlich, so liebevoll, genau wie die Mutter, die sie sich schon immer gewünscht hatte. Sie hatte nun nur noch einen großen Wunsch: SIe wollte mit der Fähe reisen. Die zwei Seelen, oder besser gesagt: die zwei stetig kämpfenden Wölfe, in ihrem Herzen hatten sich plötzlich und unerwartet hingelegt und gaben Ruhe. Endlich. Die Welpin war so erleichtert.

"Chenoa ist ein schöner Name."

sagte sie, da sie unbedingt mit ihr in Kontakt bleiben, wollte, aber nicht wusste, was sie sagen wollte. Dann machte sie einen kleinen Schritt auf sie zu und spitzte aufmerksam die Ohren. Dieses Mal wollte sie nichts falsch machen. Sie tat noch einen Schritt, und noch einen.

"Vielleicht kannst du ja meine neue Mutter sein, du siehst mir auch etwas ähnlich und wenn andere Wölfe uns sehen, gibst du dich als meine Mutter aus, sonst werde ich immer so bemitleidet und dann denke ich an meine Familie und werde traurig..."

haspelte sie.
Nachdem sie den Felsen hinaufgeklettert war, schmiegte sie sich an die Wölfin, legte sich hin und schloss die Augen. SIe genoss die Anwesenheit von Chenoa. Mit diesem Gedanken schlief die von der langen Reise erschöpften Reise Welpin ein. Und träumte von Abenteuern, die sie mit Chenoa bestritt.

(Bei Chenoa / mag sie / schläft)
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Loki

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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Dez 23, 2009 7:20 pm

Es gelang dem Alten nicht mehr seine Gedanken auf ein Gespräch mit den beiden Wölfen in seiner Nähe zu konzentrieren. Die Verletzung raubte ihm nun auch die letzten Kräfte. In der Dunkelheit, die ihn immer undurchdringlicher umhüllte, konnte er aber endlich einen schwachen Lichtschein vor sich ausmachen. Es war nicht das Leuchten des erlösenden Todes wie er zuerst glaubte, sondern das Licht der aufgehenden Sonne. Sie erreichten den See. Er stämmte noch einmal seine zitternden Glieder gegen den Waldboden und schleppte sich weiter. Loki konnte spüren, dass auch die Kräfte des jungen Arko wichen. Wie weit konnten sie es noch schaffen?

.oO(Sollten unsere Reserven nicht mehr ausreichen, dann muss ich mich für das Rudel entscheiden, so wie ich es in meiner Jugend immer getan hätte. Dann werde ich zurückbleiben müssen.)

Der Altwolf sehnte sich nach seinem Sohn. Er hätte gerne die breite Schulter Rumos neben sich gehabt, wenn es mit ihm zuende ging. Trauer ließ seine Züge noch weiter erschlaffen. Müdigkeit legte sich wie ein grauer Schatten über sein Gesicht. Loki hielt inne, gerade als sie die Lichtung am See erreicht hatten. Welch wunderschöner Anblick. Die aufgehende Sonne ließ das Wasser des Sees wie eine glitzernde Scheibe aussehen. Zarte, junge Gräser wucherten auf der Lichtung. Der Frühling kündigte sich nach einem langen, harten Winter endlich an. Der Vorderlauf zu Arkos Seite hin schlug um. Japsend knickte Loki um und ging beinahe zu Boden. Schwer atmend verharrte er. Erst musste er die nötigen Kräfte sammeln um sich wieder voll aufzurichten, doch diese ließen lange auf sich warten. Statt wieder auf die Beine zu kommen sackte der schwache Körper des alten Wolfes mehr und mehr zusammen.

"Wo ist mein Sohn?"

[am See | mit Arko und Kurai]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Dez 23, 2009 8:24 pm

Chenoa lächelte und sprach zu gleich

"Na klar. Ich kann deine neue Mama sein. Mit mir mitreisen darfst du natürlich auch."


Chenoa kuschelte sich ebenfalls an die kleine Welpin, die nun sichtlich frierte.Als Baily dann einschlief, überlegte die Fähe.

oO(Soll ich sie tragen und weiterziehen? Dieser Wald schient mir nicht das richtige für eine kleine Welpin und wenn ein Bär jetzt kam wäre ich machtlos. Nien das kann ich der kleinen nicht antun.)Oo

Sie packte die kleine Welpin die noch immer tief schlief am Nacken. Als sie dann feststellte das Baily ihr nicht aus den Zähnen rutschte, lief sie erst im Schritt und dann ein wenig schneller. Nach einer Weilesah sie ein helleres Licht. Es musste eine Lichtung sein. Und richtig es war eine Lichtung. Chenoa versteckte sich mit Baily hinter einer Tanne. Vorsichtig setzte sie Baily auf den Boden. Neugierig streckte sie ihre Nase aus. Es waren andere Wölfe und als sie an der Tanne einen kurzen Augenblick vorbei schaute sah sie die Wölfe und hinter ihnen einen See. Lächelnd schaute sie zu Baily.

oO(Sie ist so süß.)Oo


"Schlaf schön."

wisperte sie. Dann legte sie sich auch hin und beobachtete die anderen Wölfe. Sie schienen freundlich, trotzdem dürfte Chenoa kein Risiko eingehen. Sie musste sicher stellen das Baily hinblieb und dann konnte sie nur wenn sie wach war. Chenoa wartete geduldig, dabei legte sie Baily zwischen ihre Vorderpfoten uum sie noch mehr zuwärmen.

[redet mit Baily//packt Baily am Nacken und reist weiter//sieht ein Licht//sieht andere Wölfe am See//ist mit Baily hinter einer Tanne und beobachtete die anderen Wölfe am See]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Do Dez 24, 2009 1:09 pm

Die Kleine bekam kaum noch etwas mit: Nur, dass Chenoa sie aufnahm. Anscheinend wurde sie fortgetragen, doch sie fühlte sich bei Chenoa sicher, sie brauchte nicht aufzuwachen. Ihr stieg noch ein Geruch von Wölfen in die Nase, doch sie erinnerte sich kaum noch daran, sie war sofort im festen Schlaf versunken. Als sie aufwachte, lag Chenoa schlafend neben ihr. Sie reckte sich und gähnte. SIe roch sofort das Wasser. Wasser, das war ihre Leidenschaft. UNd erst der Geruch von Wasser, fast geruchsneutral und doch so dezent. Wölfe waren eine, der wenigen Tiere, die einen so guten Geruchssinn hatten, dass sie selbst Wasser riechen konnten. Zum Glück war Baily ein Wolf. Sie stürzte sich laut jaulend auf den See, der leider von einer dünnen Eisschicht umgeben war. SIe hüpfte auf die Eisschicht, doch sie wollte strikt nicht einbrechen. Sie kroch beleidigt und enttäuscht an das Ufer. Sie zitterte, sie war das Klima einfach nicht gewohnt. Erst jetzt bemerkte sie, dass es noch andere Wölfe hier gab, sie beäugten sie misstrauisch. Der eine schien schon alt zu sein, ihm ging es nicht gut. Schnell verzog sie sich unter die Tanne, legte sich an das flauschige Fell von Chenoa, um dann wieder einzuschlafen.
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Do Dez 24, 2009 2:07 pm

Chenoa bekam davon wenig mit, doch als ein Sonnenstrahl ihr Auge traf wachte sie auf und blikte um sich. Baily lag wieder neben ihr. Vorsichtig nahm Chenoa Baily zwischen die Vorderbeine und leckte ihr einmal über den Kopf. Ihr Fell war dort schmutzig, Chenoa sah es als ihre Aufgabe Baily sauber zuhalten als ihre Mutter. Dann schlug sie ihre linke Vorderpfote um Baily. Ihre Ohren nahmen Vogelgezwitscher war und so schaute sie auf. Die anderen Wölfe waren immer noch da. Plötzlich spürte Chenoa den Drang zu ihnen zu gehen und zu fragen sich anschließen zudürfen. Von weitem schienen sie für Chenoa fremd, sie hatte sie noch nie in ihrem Leben gesehen. Chenoa stand auf und trug Baily im Faul. Vor den Dreien setzte sie sich hin und legte Baily vorsichtig auf den Boden.
Ihre Augen musterten die Drei. Es war ein alter Wolf unter ihnen.

oO(Wieso schauen die zu er stirbt vielleicht und sie machen gar nichts. Moment mal ich auch. Mist!)Oo

Chenoa stand auf und nahm Baily behutsam ins Maul. Auch wenn sie wusste das sie sich in gefahr begab musste sie dem Alten helfen.
Vor den Dreien setzte sie sich hin.

"Guten Tag, mein Name ist Chenoa und ich weiß das sie es schaffen können. Ich weiß das sie die Kraft zum weiter leben haben. Bitte machen sie nicht die Auge zu. Los!!! Nehmen sie vielleicht ein bisschen Nahrung zu sich und dann wird hoffentlich alles besser. Sie schaffen das. Ich glaube an sie!"

sprach sie ruhig und langsam so das der alte Wolf auch jedes Wort mit bekam. Chenoa nickte ihm zu. Nach diesm Gespräch trat sie wieder zwei Schritte von ihnen weg und setzte sich neben Baily hin.

oO(Chenoa du hast das weider sehr schön hinbekommen. Vielleicht ist er nun neuer Hoffnung und gibt sein leben doch nicht so einfach auf. Er wird es schaffen.)Oo

Es schien als würde sie kurz lächeln, das sie auch tat jedoch schaute sie immer wieder auf Baily um sie zu beschützen.

[hinter einer Tanne mit Baily zwischen den Vorderpfoten//läuft mit Baily im Maul zu den anderen Wölfen//spricht mit altem Wolf//setzt sich neben Baily//beschützt sie]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   So Dez 27, 2009 6:35 pm

Anscheinend war sie wirklich nicht so durchschaubar, denn ihre etwas freundlichere Art, zumindest empfand es Kurai so, nahm der Mischling eben so kränkend auf wie zuvor. Dennoch, seinen Namen nahm sie nur nickend hin. Es ging nur noch langsam vorwärts, die Kräfte wichen aus dem alten Rüden und sein Weg war nur noch schleppend ehe er völlig den Halt verlor. Er knickte ein. Kurai sah jedoch gefasst zu. Was konnte sie auch schon großartig tun? Nichts, sie war eine Wölfin, eine Kämpferin, sie war für das Erlegen, fürs töten geschaffen, nicht um irgendjemanden auf wundersame Weise zu heilen.

„Na komm schon alter Narr, du willst doch nicht kurz vorm Ziel schlapp machen.“

Sie hatte leicht sagen, sie wusste ja nicht einmal wirklich was das Ziel des Grauen gewesen war. Doch darüber konnte sie auch nicht mehr weiter nachdenken. Ein fremder Geruch, der sich in der morgendlichen Woge des Windes aufhielt informierte sie von der Fremden Wölfin, die sich leichtsinniger Weise den drei Wölfen ohne Scheu näherte. Kurai reagierte sofort. Die stämmigen Läufe stellten sich leicht schräg vom Körper um diesen einen standhaften Halt zu verschaffen, der Kopf neigte sich leicht, so dass er in einer fast geraden Linie zum Rücken verlief. Ihre Aufgabe war es den Alten zu beschützen und da sie niemandem vertrauen schenkte nahm sie die weiße auch nicht einfach hin. Die großen Ohren schmiegten sich an den markanten Kopf, verschwanden fast völlig im Nackenfell, welches sich automatisch sträubte und die stattliche Mackenzie-Wölfin noch größer erscheinen ließ. Der Nasenrücken kräuselte sich, die Lefzen zuckten und entblößten immer wieder die knochenweißen Zähne, die sie durchaus zum Einsatz bringen würde. Begleitet wurde ihre Drohende Geste von einem tiefen Grollen, dass aus der Brust anschwoll und zwischen den gebleckten Zähnen den Weg nach draußen fand.

Das die dunkle Fähe nicht sofort auf die fremde Wölfin losgestürzt war, lag nicht daran das sie Skrupel davor hatte, sondern die Erkenntnis dass diese einfältige Wölfin auch noch einen Welpen mit sich schleppte. Schließlich sprach sie wie ein Wasserfall auf den Alten ein, ehe sie sich wieder zu dem Welpen den sie abgesetzt hatte gesellte.

„Wenn du vor hast, dass dein Welpe einen schnellen Tod findet, mach nur weiter so, oder schmeiß ihn mir direkt zum fraß vor.“

Giftete Kurai. Sie hatte kein Verständnis dafür, dass sich eine Wölfin mit Junges so unüberlegt fremden Wölfen näherte, denn eigentlich waren diese nicht sonderlich rücksichtsvoll mit Welpen, die nicht zu ihrem Rudel und eigen Fleisch und Blut gehörten. Angewidert schüttelte sie den Kopf, hob diesen an, dennoch schenkte sie dem Fremden Tier und Welpen immer noch ein unfreundliches Grollen.

[Bei Loki,Arko, Cheona, Baily/ unfreundlich wie immer]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Sa Jan 02, 2010 9:15 pm

Arko drückte seine hellbraune Schnauze an die graue Flanke Lokis. Es war eine zarte Geste, mit der er dem Altwolf sein Mitleid ausdrückte. Doch er wusste ganz genau, dass Loki Mitleid in einer solch schweren zeit nicht gebrauchen konnte. Die Frage, wo Rumo war, tat dem Mischling einen Stich ins Herz und er konnte ein wehmütiges Winseln kaum unterdrücken. Er rief in Gedanken nach Rumo, der mittlerweile wohl den Rudelplatz erreicht haben würde. Seine Zweifel wuchsen mit jeder Sekunde, die der Altwolf auf dem Boden lag. Arko setzte sich und legte sich schließlich hin. Etwas in ihm zwang ihn dazu, weiterzulaufen, vielleicht war es der dumme Hund, der Teil von ihm war. Doch etwas in ihm wusste ganz klar, dass Loki zu schwach war, und das war der Wolf, der klügere beider Rassen. Und so ließ der junge Rüde den Kopf auf die Vorderläufe sinken. Erst, als die Zeit ein wenig verstrich, bemerkte er, dass es dumm wäre, einfach nichts tuend herum zu liegen und gemeinsam mit dem Altwolf auf den Tod zu warten, der sich mächtig Zeit zu lassen schien. Rumo bei sich zu haben. Das war es, was Loki brauchte und so stand Arko erneut auf und schritt zu Kurai. Zwar mochte er sie nicht sonderlich, doch war sie um einiges stärker als er, und das wusste er.

Dann, plötzlich, trat die schneeweiße Fähe zusammen mit einem kleinen Welpen hinter einer Tanne hervor. Nicht anders erwartet regte sich Kurai darüber mächtig auf. Doch anstatt sie in Gedanken zu beschimpfen, dass sie gefälligst nicht so kratzbürstig sein sollte, musste er ihr Recht geben. Denn auch ihm passte es nicht, dass in solch einem Moment zwei wildfremde Wölfe auf sie trafen. Vor allem der Welpe machte ihm Bedenken. Er war zu jung, um eine solche Situation zu begreifen und würde ständig herum hüpfen, als wäre alles so rosarot und fröhlich, wie es in der Welt eines Welpen nunmal ist. Aber selbst Arko fiel es schwer, diesem glauben zu schenken, als er die Spiegelung der noch niedrig stehenden Sonne in dem See betrachtete, vor dem sie standen. Das Wasser schien so unberührt und friedlich und die Libellen, die darüber hinweg summten, schafften die Vollkommenheit dieses wunderschönen Anblicks. Hier und da ragte eine Pflanze aus dem klaren Wasser und außen herum bogen sich die Gräser zum Takt des Windes. Mit voller Hingabe folgten sie seinem Zischen und taten das, was er von ihnen verlangte, während die strahlende Sonne sie zum Wachsen brachte.

Es brauchte einen Augenblick, bis Arko die Gegenwart wieder klar wahrnahm, verloren in der Schönheit der Natur, die ihn umgab. Er überlegte sich, wie er Kurai am besten darum bitten sollte, Loki weiter zu stützen. Sie würde es ablehnen, das wusste er. Also beschloss er, sie vorerst nicht darum zu bitten, wo sie selbst doch noch so fremd war. Er würde es schon schaffen, wenn er sich nur gut genug anstrengte. Auch die Fremden vielen ihm erst nach kurzer Zeit wieder ein. Er kniff die Augen ein wenig zusammen, stellte die Nackenhaare auf und hob den Kopf ein wenig. Vielleicht hatte Kurai ihnen den Respekt schon gelehrt, doch bei einem so schwer verletzten Altwolf konnte man nie sicher genug sein. Der Mischling hob die Lefzen an und zeigte somit die Zähne, die Vater Wolf ihm geschenkt hatte.

Doch bevor er auch nur ein giftiges Wort herausbringen konnte, fiel ihm der nun schutzlose Alte wieder ein. Schnell sprang er zu ihm hinüber und leckte das graue Fell. Schon wieder musste Arko Kurai Recht geben, auch wenn es ihm schwer fiel. So kurz vorm Ziel durfte Loki nicht schwach machen. Es war nicht mehr weit. Rumos Duft füllte noch immer die morgendliche Luft. Sanft schob er seine Schnauze unter den schlaffen Körper des Alten. Nur leicht hob er ihn an, denn er war sich nicht sicher, ob Loki überhaupt weiter gehen wollte. Doch selbst, wenn dem nicht so wäre, würde Arko ihn zu Rumo bringen. Denn das war es, was er brauchte. Sein Sohn. Seinen geliebten Sohn, und wahrscheinlich das einzigste Familienmitglied, das ihm noch geblieben war.

[am See / bei ihm Kurai, Loki, Chenoa und Bailey]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mo Jan 04, 2010 9:20 pm

Loki schwächelte auf ganzer Linie. Es gelang ihm nicht mehr sich der Dunkelheit, die ihn eizulullen drohte, zu erwehren. Langsam und kriechend brach die Nacht über ihn herein, obwohl eigentlich die Sonne bereits über die Berge gestiegen war. Das Vogelgezwitscher, welches gerade erst aufgekommen war, klang dumpf und entzog sich schließlich gänzlich seinem Gehör. Das einzige was der verletzte Altwolf bald noch hören konnte war das Pochen und Rauschen seines eigenen, versiegenden Pulsschlages. Sein Ende schien nahe.
Auch die übrigen Sinne entsagten ihm den Dienst, je mehr ihn seine Kräfte verließen. Er konnte schon nicht mehr wittern als den bleiernen Geruch des Blutes, der so viel schwerer und bitterer auf seiner Zunge lag als der süße Lebenssaft eines Beutetieres. Vor seinen Augen tat sich eine Welt der Schatten und Schemen auf. Klare Bilder fehlten hier. Nur noch Umrisse und Silouhetten konnte der Altwolf in der Düsternis ausmachen. Die Ohnmacht griff mit langen, unbarmherzigen Fingern nach ihm. Schwer und flach ging sein Atem in das junge Gras, in welches er seinen Kopf und auch den restlichen Körper unfreiwillig gebettet hatte. Doch Loki konnte das Grün kaum spären, geschweige denn noch sehen. Er nahm es kaum mehr war, spürte nur noch die Härte und Kälte des Bodens. Die ganze Welt um ihn her schien feindselig geworden, sie war kein Ort für einen alten, schwachen Wolf.

Von dem Treiben um ihn herum bekam Loki kaum etwas mit. Die Stimmen der Wölfe trafen nicht auf sein Gehör und auch sonst war er mehr mit sich selbst beschäftigt. Auch als die Weiße vor ihn trat bemerkte er ihre Erscheinung nur verschwommen und unklar. Doch sie erinnerte ihn an etwas oder jemanden. Als er in seinen Erinnerungen forschte und den Gedanken wie einen Film vor seinem inneren Auge abspielte fand er schließlich jene Ähnlichkeit, die noch gar nicht lange zurücklag.

oO(Der weiße Engel, der uns vor den Jägern rettete...)

Mit dieser Erkenntnis kam auch die Empfindung zurück in den Geist des Alten, die ihn bei dem Anblick Lacrimosas vor einigen Stunden erfüllt hatte. Es war dieses Gefühl von Zuversicht und Kraft, das ihn nun abermals durchströmte. Eine Wärme, die alle klamme Kälte aus seinen Gliedern trieb und seinem Kopf neue Klarheit schenkte. Die Erinnerung fegte einen Schwall von Energie durch seinen Körper, den er sich selbst nicht mehr zugetraut hätte. Heute würde er nicht sterben.

Loki schloss für einen Moment die Augen um etwas von der neu gewonnenen Stärke zu schöpfen und als er sie dann wieder öffnete sah er die Welt wieder klar vor sich. Nun erkannte er auch, dass die weiße Fähe vor ihm, die monoton und doch freundlich zu ihm gesprochen hatte, nicht jene Fremde vom Pass war, doch das war nicht weiter schlimm.

"Oh ja, ein kleiner Happen wäre wirklich nicht schlecht."

Er nickte ihr höflich zu, ungeachtet der aggressiven Reaktionen seiner Mitstreiter. In früheren Jahren hätte er selbst an ihrer Stelle nicht anders reagiert. Die stützende Geste Arkos kam dem Altwolf allerdings sehr gelegen. Zwar hatte er nun das Gefühl, dass er noch ein paar Schritte tun konnte, doch er wusste nicht, ob die Anstrengung sich selbst zu erheben nicht beträchtlich an seinen Reserven gezehrt hätte. Mit der Hilfe des jungen Rüden jedoch war die Bewegung leichter und so stand Loki rasch wieder auf seinen eigenen, wenn auch wackeligen Beinen. Langsam sah er sich auf der großen Lichtung um und blickte auch über den spiegelnden See. Die Gegend wirkte friedlich, doch in welche Richtung musste er gehen? Auch nachdem er die Luft tief eingesogen hatte konnte er zwar die Witterung der anderen Wölfe, die ihnen vorausgegangen waren, wahrnehmen, doch er war zu geschwächt um die Richtung herauszufinden. Es half nichts, er musste sich wohl auf die Führung der Jüngeren verlassen. Doch zunächst einmal galt es die Intentionen der weißen Fähe und ihres Welpen, dem er noch kaum einen Gedanken gewidmet hatte, herauszufinden.

"Magst du uns nicht verraten, was eine junge Mutter hier so alleine mit ihrem Welpen treibt? Es scheint mir nicht der beste Schutz für den Kleinen zu sein ihn mit herum zutragen."

Seine Worte waren keineswegs tadelnd gesprochen. Im Gegensatz zu Kurai's blieb seine Stimme ruhig und freundlich, als er zu Chenoa sprach. Vielleicht war es das Alter gewesen, das ihn zur Gutmütigkeit erzogen hatte.

[am See | bei Arko, Kurai, Chenoa und Baily | hat neue Kräfte gewonnen]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Jan 06, 2010 4:34 pm

Chenoa runzelte die Stirn als die Graue sie anknurrte, sie konnte nicht verstehen was ihr Problem war.

"Nun ich kann ihre Zweifel verstehen, Gnädigste. Ich würde mich sehr gerne ihnen anschließen dann hätte auch meine kleine Baily Schutz. Gnädigste ich bin ihnen unterlegen deshalb wäre es mir sehr lieb wenn es in keinem Kapf ausartet."

Ihre Stimme war immer noch freundlich und ruhig. Als dann der Alte seine Stimme erhob antwortete sie ihm vorerst nicht, denn sie musste sich eine geeignete Antwort ausdenken schließlich durften sie nicht merken das Baily nicht von Chenoa war. Nach einer Weile hatte sie dann aber die passende Antwort.

"Nun mein Herr, wir wurden aus unserem alten Rudel vertrieben. Es wäre uns beiden sehr geholfen wenn ihr uns aufnehmen würdet."

Kurz schaute sie auf Baily die immer noch schlief. Dann schaute sie erst den Rüden und dann die Fähe mit einem bittenden Blick an. Chenoa hoffte so sehr das sie beide aufgenommen werden. Chenoa schloss kurz die Augen, ehe sie ihren Blick wieder auf die Fähe richtete. Chenoa wusste wenn sie etwas falsch machen würde, könnte es passieren das die Fähe sich nicht mehr halten kann und angrief. Zu gerne hätte Chenoa nun gegähnt, ja sie müde, hundemüde. Sie hatte schon zwei Nächte kein Auge zugemacht.

[spricht mit Kurai//spricht mit Loki]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mo Jan 11, 2010 6:27 pm

Kurai stand weiterhin bereit einzugreifen, wenn es nötig wäre. Das tief verankerte Misstrauen von ihr war in mancher Hinsicht hinderlich, dennoch war es gut genug dafür stetig Vorsicht wallen zu lassen und nicht in blinder Naivität zu vertrauen, wie diese Fähe es anscheinend tat. Ihre Lefzen zuckten, angewidert von der Ansprache, die die weiße ihr gegenüber tat. Gnädigste. Kurai empfand keinerlei stolz dafür so betitelt zu werden, im Gegenteil. Umso mieser wurde sie gestimmt und zeigte wieder einmal, wie kaltschnäuzig und unfreundlich sie doch sein konnte.

„Meine Zweifel? Kleines, du scheinst nicht zu begreifen in welche Gefahr du dich und den Welpen einfach so gebracht hast.“

Ihre Lefzen verzogen sich zu einem spottenden Lächeln, welches von einem leichten Kopfschütteln begleitet wurde. Für eine Mutter schien sie sehr wenig an Furcht um ihren Nachwuchs zu haben. Sie betrachtete die weiße erneut und entschloss sich ihr klar zu machen, dass dieses Verhalten einen Kopf und Krallen kosten konnte.

„Wölfe töten fremde Welpen in der Regel und bei einem angeschlagenen Rudelmitglied ist es schon so etwas wie reiner Selbstmord, sich ebenso naiv zu nähern.“

Die schwarze Wölfin warf einen kurzen Blick zu dem Mischlingswolf, der den Alten Rüden weiterhin stützte. Sollte es die Zeit so wollen, würde sie wohl Arko ablösen, doch im Moment galt es für sie erst einmal die weiße zu beäugen und sich zu versichern, dass diese nicht doch noch auf dumme Gedanken kommen würde. Die Waldwölfin senkte ihr gesträubtes Fell wieder, welches sich an den drahtigen Körper schmiegte. Kaum etwas in ihrer Haltung deutete noch auf das aggressive Verhalten hin, welches sie der Fremden und dem Welpen geschenkt hatte.

[Immernoch bei Loki, Arko/ bei redet mit Cheona]
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Sheta

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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Fr Jan 15, 2010 10:44 pm

Sheta genoss jede Minute, nein jede Sekunde der Zeit, die sie mit Rumo verbrachte. Und eines war sicher, nun würde sie nichts mehr trennen. Rumo hatte sich in ihren Augen kein Stück verändert, das Brüderchen war genauso, wie sie ihn ín Erinnerung behalten hatte. Doch vieles hatte sich sicher getan, vielleicht war es nur das anfängliche Toben, welches seine Sorgen verbarg. Vielleicht wr er ja viel ernster geworden. Doch an all dies dachte Sheta nicht, sie sah nur noch Fell und Bruder. Als Rumo ihr dann antwortete stellten sich ihre puscheligen Ohren ihm zugewandt auf und sie trat einen kleinen Schritt zurück, um dem Mienenspiel Rumos folgen zu können. Ihre Lefzen gaben ihre fast schon eingemeißelte Form des lächel-grinsens für einen kurzen Augenblick auf, als Rumo ihr mitteilte, dass es um ihren Vater nicht gut stand. Ihre Ohren legten sich kurz nach hinten und ein leichtes Winseln entfloh ihrem Fang. Er wurde also angegriffen...
Doch die massige Fähe musste gar nicht lange überlegen, Futter und Höhle waren ja schon gefunden und erobert. Kurz dachte die Fähe darüber nach, ob doch wohl der Kadaver noch an seinem rechtmäßigen Platz lag, doch alles würde schon noch da sein. Nun, da sie erkannt hatte, dass sie helfen konnte leuchteten ihre Augen wieder freudig auf und die Mundwinkel zogen sich sogleich nach oben. Ihre Rute wedelte wieder peitschend und sie nickte heftig.

"Ja, ja ich kann helfen. ich hab ja grad schon gesagt, dass ich eine Höhle entdeckt habe. ich war auch eben noch auf der Jagt und an dem Kadaver ist noch viel dran. Da kann sich Vater satt fressen und du natürlich auch, wenn du noch Hunger hast. Ob es für ein ganzes Rudel reicht... eher nicht, aber wir können ja auch gemeinsam nochmal jagen gehen. Komm jetzt erstmal mit, ich bring dich zur Höhle. Moment... wo ist er denn?"

Sie sah sich suchend um, doch erblickte nur die helle Fähe, die ihr Bruder nun ansprach. Interessiert lugte Sheta durch die Blätter des Geästes, hinter jenem sich Neera versteckte. Die Braune klopfte mit den Vorderbeinen einmal auf den Boden, der unter ihren Pfoten etwas Staub aufwirbelte. Dann lief sie zum Gebüsch und schnupperte daran. Mit der Schnauze bahnte sie sich einen Weg durch die wenigen Zentimeter Busch, bis sie der hellen in die Augen sehen konnte. Sheta lächelte freundlich und machte sicher keinen bedrohlichen Eindruck. Doch wirkte auch die Fähe auf Sheta nicht ängstlich oder eingeschüchtert. Die Braune stubste Neera freundschaftlich an und wedelte mit der Rute, was die Helle jedoch nicht sehen konnte, da Shetas Hinterteil aus dem Geäst hinausragte und Rumo zugewand war.

"Neera, ja? Schön. Na dann komm mal mit."

Rückwärts krabbelte sie wieder aus dem Gestrüpp heraus, wobei sie sich allerdings etwas ruppig und ungeschickt verhielt, sodass ihr Fell voller Blätter war, als sie neben Rumo zum stehen. kam. Dort wo sich die große Fähe einen Weg zu Neera gebahnt hatte war deutlich eine kleine Spur der Verwüstung zu erkennen. Sheta schüttelte sich und Blätter und Staub fielen von ihr ab. Gerade war sie wirklich sehr aufgedreht und hibbelig, alles konnte gar nicht schnell genug gehen. Sie wollte jetzt wieder mit Rumo jagen und Vater helfen und dafür musste sich der Rest einfach beeilen. Sie hoffte, dass auch Neera schnell aus ihrem Versteck käme, damit sie zur Höhle gehen konnten. Erneut sah sie sich nach ihrem und Rumos Papá um, doch fand nichtmal die Spur. Wieder lief die Fähe nun zu Rumo und zeigte mit der Schnauze in die Richtung, in der nicht weit entfernt die Höhle zwischen den Felsen war und der Kadaver wartete. Ungeduldig sah sie zum Busch.


[bei Rumo und Neera / antwortet ihm und spricht Neera an ]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Sa Jan 16, 2010 8:26 pm

Baily wachte auf. Verschlafen räkelte sich. Dann erschrak sie: Chenoa war weg. SIe hatte sie allein gelassen. Oder hatte sie alles nur geträumt? Tränen füllten ihre Augen, doch bevor sie losschluchzen konnte, roch sie einen bekannten Geruch: Chenoa war hier! Sofort stellte sich ihre Emotionen um. Fröhlich hüpfte sie auf. Da stand Chenoa, doch eine schwarze Fähe drohte ihr. Das konnte doch nicht wahr sein, sie war der Grund! Das konnte Baily nicht mitansehen. Wütend stapfte sie auf die fremde Fähe zu. Mit jedem Schritt patschten ihre Pfoten lauter. DIe Fähe sollte sie bemerken.

"Was willst du von meiner Mutter?"

fragte sie frech. Sie ließ sich ihre Angst nicht anmerken, denn normalerweise wäre sie beim Anblick der Fähe mit gesträubten Fell und angelegten Ohren mit an den Bauch gepressten Schwanz davongerannt. Aber sie beschützte ihre Mutter bis zum bitteren Ende.

"Jetzt bist du baff. Nicht? Lass meine Mama aus dem Spiel. Sie trägt keine Schuld. Außerdem, wenn du uns jetzt töten würdest, wäre es schöner als zusammen mit meiner Mutter in einer eiskalten Höhle zu verhungern oder erfrieren. Kümmere dich doch um den Wolf dort. Er braucht Hilfe. Ich helfe gerne. Falls ich helfen kann, versteht sich. Mische dich doch einfach nicht ein. WIe ich sehe hast du doch schon genug Probleme."

Sie wusste das es gewagt war, so etwas zu sagen, doch sie ging das Risiko ein.
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   So Jan 17, 2010 2:16 pm

Chenoa sah Baily wie sie die schwarze Gähe ansprach, ihr Ton, ihre Wörter. das alles war nicht gut. Cchenoa stellte sich zwischen die Beiden.

"Es tut mir aufrichtig Leid. Das Verhalten meiner Tochter wird Konsequenzen haben, das verspreche ich ihnen. Es geht dem alten wolf wirklich nicht gut. Wir sollten nun besser an einem Strang ziehen an statt uns zubeschimpfen."

Ihr Ton war höfflich und noch immer freudnlich. Dann schaute sie zu Baily herab.

"Wie kannst du nur. Es ist gefährlich! Stell dir mal vor wenn sie es wirklich macht. Dann wäre dies nun alles deine Schuld. Sei bitte ruhig, Liebling. Ich kümmere mich darum. Es wird alles gut."

Zuerst war ihr Ton tadelnd, doch er wurde immer weicher. Dann nahm sie Baily zwischen die Vorderpfoten und legte ihren Kopf schief. Wusste Baily überhaupt in welche Gefahr sie sich gebracht hatte? Konnte sie wissen das Chenoa fast alles unter Kontrolle hatte. Durch ihren Auspflipper könnte sie alles in Gefahr gebracht haben. Kurz schaute sie zu dem alten Wolf, er hatte Kraft bekommen.

oO(Ich hätte nicht so streng mit ihr sein sollen. Sie ist ein Welpe. Sie konnte ja nicht wissen, das die Fähe eigentlich ganz okay war. Doch ich musste der schwarzen Fähe zeigen das ich auch halte was ich sage. Man ich bin zwischen zwei Seiten. Für welche soll ich mich entscheiden?)Oo

fuhr es Chenoa durch den Kopf, dabei schaute sie die ganze zeit zu baily die zwischen ihren Vorderpfoten saß. Chenoa tat es aufrichtig Leid, aber das musste sein. Ihr Blick fiel wieder auf die schwarze Fähe. Plötzlich spürte sie wie der Nebel um die Fünf verschwand. Es klarte auf. Chenoas Ohren spitzten sich als ihr Magen anfing zuknurren.

"Es tut mir leid, aber ich bin hungrig. Ich habe schon eine Weile nichts gegessen."

[bei Baily,Arko,Kurai und Loki//soricht mit Kurai und dann mit Baily//nimmt Baily zischen ihre Vorderpfoten//überlegt//spricht]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Di Jan 19, 2010 10:01 am

Ein Lächeln umspielte seine Lefzen, als der große Rüde seinen Blick auf der fast ebenso riesigen Schwester ruhen ließ, wie sie nun auch Neera begrüßte. Sheta, sie war das Glück. Mit ihr an seiner Seite würde er endlich wieder in der Lage sein allem zu trotzen. Doch lange konnte Rumo seine Gedanken nicht mehr bei der Schwester halten. Der Blutgeruch, der noch zu Teilen an seinem eigenen Pelz haftete, erinnerte ihn schmerzlich an die Not, die ihn durch das Tal getrieben hatte. Es dauerte nur noch einen Moment, um sein weiteres Vorgehen zu überdenken. Er musste die anderen von Sheta's Höhle und Beute unterrichten, aber sollten sie dann zu ihnen zurückkehren oder lieber den Kadaver sichern? Vielleicht wäre es auch gescheit wenn sie sich trennten, aber diesen Gedanken verwarf der große Bunte ebenso schnell wieder, wie er ihn gedacht hatte. Nein, er würde sich nicht von Sheta trennen, nicht nach so langer Zeit.

Mit ein paar langen Schritten war er hinter der Schwester, die ihm nur noch die Rute aus den Büschen entgegenstreckte. Sie mussten aufbrechen. Es blieb keine Zeit mehr für Spielereien und auch eine Bekanntmachung hatte Zeit bis alle sicher versammelt waren. Mit einem tiefen Atemzug füllte Rumo seine Lungen, seine Brust hob sich, dann tönte ein lautes Heulen aus seinem Fang. Die Bäume hoben die Nachricht mit ihren fingergleichen Ästen in die Hohe, hoch über ihre Wipfel und warfen sie den Bergen entgegen, die seine Stimme in vielfachem Echo zwischen sich weitergaben. Die anderen würden es hören:

"Hier entlang! Unerwartete Hilfe ist hier, sie weiß einen sicheren Ort für uns."

Nun fiel sein auffordernder Blick auf Sheta und Neera. Seine Entscheidung war gefällt. Sie würden zu den anderen zurückkehren. Sein Rufen mussten auch alle anderen Bewohner des Tals gehört haben und gemeinsam hätten sie eine bessere Chance gegen die Berglöwen. Loki brauchte den Schutz eines Rudels, jeder von ihnen brauchte jetzt ein Rudel.

"Beeilen wir uns. Wir wollen die ersten sein, die sie finden. Kommt! KOMMT!"

Rumo wartete nicht auf eine Antwort. Neera war auch zuvor schon gefolgt, sie war keine dumme Fähe. Ohne sich noch einmal nach den beiden Fähen in seiner Begleitung umzusehen trieb er seine Pfoten abermals zu schnellem Lauf. Bis zum See war es nicht weit, er würde ihn schnell erreichen und dann wollte er sehen, wo die anderen waren. Pfeilschnell, weit gestreckt und jeden Muskel seines Körpers in Gebrauch jagte der bunte Wolf durch den Wald, dass ihm die Bäume nur so entgegensprangen. Er wusste, dass er nicht würde lange warten müssen, bis Shetas Körper in von der Geschwindigkeit verschommenen Schemen neben ihr auftauchen würde. Die Schwester hatte ihn noch immer eingeholt.

[im Wald, süd-westlich vom See | bei Sheta und Neera, auf dem Rückweg zum See]

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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Di Jan 19, 2010 4:37 pm

Arko setzte sich neben Loki und leckte ihm liebevoll über den grauen Pelz. Er erkannte schnell, dass Kurai nicht nur launisch sein konnte, sondern auch sehr intelligent war. Etwas in ihm fragte, weshalb er die Fremde und ihren Welpen nicht beschützte, doch die Antwort war so logisch wie auch einfach. Kurai schien eindeutig stärker und kampferfahrener zu sein, als er es war. Und außerdem sah er sie in gewisser Hinsicht schon als ein langwieriges Mitglied des Rudels. Doch es machte ihn wütend, dass die Fremde sich so ohne weiteres mit ihrem Welpen dem Altwolf näherte. Das Knurren sollte der Fremden verdeutlichen, dass sie Loki nicht so nahe zu kommen hatte. Dass der Verletzte Hunger haben könnte, war etwas, was Arko vollkommen vergessen hatte.

(Warum bin ich nicht selber darauf gekommen?)

Fragte der Mischling sich.In Gedanken rief er Rumo und hoffte, dass dieser etwas Fleisch ergattert hatte, dass Loki den Hunger stillen könnte. Arko schwieg während Kurai und Chenoa sich in gewisser Hinsicht stritten. Der Welpe versuchte, seine Mutter zu verteidigen, doch das würde Kurai wohl nur noch ungemütlicher machen. Und in der Tat, die Schwarze erklärte der Weißen, wie es in einem gewöhnlichen Wolfsrudel lief. Der Mischling wusste nicht, ob es stimmte, was sie sagte, doch er schenkte ihren Worten Glauben. Die Natur zeigte normalerweise keine Vergebung. Sie warwild und ungezähmt. Und zwischen festen Rudeln und Streunern herrschte nach den unbändigen Regeln der Wildniss keine Freundschaft. Zögernd tat er einige Schritte vor, auf die Fremde zu. Seine Augen blitzten drohend und das Nackenhaar hatte sich ihm aufgestellt. Es schimmerte im Schein der Sonne golden, die hier und da immer wieder einen Blick durch die Wolken hindurch zur Erde hinab erhaschen konnte. Der Blick des Mischlings wanderte zu dem Wasser, das in dem kühlen Wind kleine Wellen schlug, die an Schilf und anderen Pflanzen brachen. Sein ganzer Körper sehnte sich danach, hinein zu springen und mit kräftigen Zügen durch das Wasser zu schwimmen, auf dem die Schatten der Wolken tanzten, die das Blau des Himmels bedeckten. Er sah wieder zu der Weißen und blähte den Brustkorb auf.

"Wir kennen Euch und Euren Welpen nicht, deshalb solltet Ihr Euch besser ein wenig zurück halten. Ich weiß es zu schätzen, dass Euch das Überleben Loki`s am Herzen liegt, doch solltet ihr ihm auch nur ein Haar krümmen, werde ich mich nicht scheuen, Euch zu beweisen, dass dies ein Fehler sein könnte."

Erneut knurrte er drohend und das Knurren unterstrich sein Versprechen. Doch selber schenkte er seinen Worten wenig Glauben. Zwar würde er versuchen, Loki mit allen Mitteln zu beschützen, doch wusste er nicht, ob er Welpe wie Mutter wirklich verletzen oder davonjagen könnte, obwohl er an der Naivität beider wenig zweifelte. Sie wies darauf hin, dass die Zwei das Leben im Rudel nicht gewohnt waren und sich mit Hierarchie wie Regeln anscheinend nicht auskannten. Es machte den Mischling neugierig, was eine Fähe wie Chenoa mit einem Welpen tat, ohne ein Rudel oder weitere Welpen zu haben. Noch nie hatte er von einem einköpfigen Wurf gehört. Vielleicht waren sie und ihr Gefährte Streuner gewesen, aber was war mit ihrem Gefährten passiert?

"Sagt, Wölfin, wo kommt Ihr her und was treibt Euch in das Demba-Tal? Es scheint mir, als wüsstet ihr nicht, wie man sich als Streuner gegenüber anderen Wölfen benimmt."

Er machte einige Schritte zurück und saß wieder neben Loki, um diesen zu beschützen, falls weitere Wölfe aus dem Gebüsch stürmen würden. Doch der Wind trug keinen fremden Duft an Arkos beige Schnauze. Er reckte den Kopf leicht hoch und sog die frische Luft ein, die um den See herrschte. Der Geruch des Wassers weckte eine Erregung in ihm und der Pelz kribbelte. Wie lange hatte er diese Schwerelosigkeit, diese Freiheit, des Wassers nicht mehr gespürt? Sehr lange... Seine goldenen Augen richteten sich auf die Braunen der Fremden.

[am See / bei ihm Chenoa, Kurai, Bailey und Loki / redet mit Chenoa]


Zuletzt von Arko am Mo Feb 08, 2010 2:53 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Di Jan 19, 2010 6:46 pm

Baily muckte auf, sie hatte alles vermasselt. SIe musste etwas unternehmen. Das wusste sie, sie durfte nur nicht zu frech werden. Sie wusste, dass sie keinen unterschätzen durfte. Also musste sie vorsichtig vorgehen:

"Es tut mir leid, dass ich mich so unerträglich frech benommen habe. Doch ich bin verzweifelt. Ich habe schon so lange nichts mehr gegessen. Meine Kraft schwindet, doch bitte sorgt euch nicht darum. Ich wollte nur sagen, dass ich im Moment nicht ich selbst bin. Ich bin so verwirrt. Bitte lasst uns bei euch bleiben. Und ich sollte euch vielleicht begrüßen, wie es euch angemessen wäre. Ich habe viele Regeln gebrochen, ich weiß es nur zu gut. Meine Mutter ist..."

Sie verstummte. Sie hatte sich völlig verplappert. SIe stammelte kurz ein paar Silben, dann fuhr sie fort.

"ähm, eine sehr tolle Mutter. Sie hat mir alles wichtige erlernt. Ich habe falsch gehandelt. Bitte verzeiht uns."

Sie schaute der schwarzen Fähe tief in die Augen. Baily wollte nicht sterben. Sie wollte erst recht nicht, dass ihre Mutter wegen ihr in Gefahr schwebte.

"Ich weiß auch, dass wegen mir meine Mutter in Gefahr schwebt. Aber bitte lasst uns diesen Streit begraben. Ich weiß, dass ihr uns nicht traut, da wir fremd sind. Aber wir werden uns bemühen, euch zu helfen. Bitte! Bitte, verzeiht mir."

Hoffentlich würde es helfen. Sie wollte, dass ihre Mutter zufrieden war. Sie wollte eine gute Tochter sein.

(Bei Arko, Loki, Kurai, Chenoa/fleht und bettelt)
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Jan 20, 2010 10:19 am

Der Alte konnte ein heimliches Lächeln nicht unterbinden. In dem Streit der jüngeren Generation fühlte er sich selbst als Außenstehender, wie ein stiller Beobachter etwa. Und was er dabei sah, das gefiel ihm. Die beiden Streithähne Arko und Kurai waren mit der Begegnung Chenoas zu einem Team geworden, seit sie auf der selben Seite standen. Ihre Art bereitete Loki Freude. Sie ließen Vorsicht walten, verhielten sich konsequent den Fremden gegenüber, hielten sie auf Abstand und verteidigten ihre Begleiter. Dabei drohten sie der Mutter und ihrem Welpen zwar mit Gewalt und Aggression, doch tätig waren sie bisher nicht geworden. Obwohl der Altwolf nicht daran zweifeln wollte, dass, wenn die Situation es erforderte, beide ihre Zähne zeigen würden. Solche Wölfe in einem Rudel zu haben wäre eine große Bereicherung. Langsam und schleichend kam die Erkenntnis, dass sie trotz aller Schwierigkeiten hier vielleicht endlich eine dauerhafte Bleibe finden würden.

Lokis ausgeblichene Seelenspiegel betrachteten die Welpin mit aufmerksamer Ruhe und Milde. Die Ärmste, sie wusste sich in der Gegenwart Erwachsener nicht zu verhalten. Wer konnte wissen, ob sie außer ihrer Mutter überhaupt jemals einem anderen ausgewachsenen Wolf begegnet war? Es erschien ihm nicht so. Die dunkle Kämpferin hatte durchaus Recht, wenn sie sagte beide würden sich so in höchste Gefahr begeben. Doch die arme Welpin ahnte noch nicht einmal, dass sie nicht von Belang war und jeden ihrer Fehltritte die Mutter zu verantworten hatte. Mitleid regte sich in dem alten Wolf, doch er war sich nicht sicher, ob die starken Empfindungen nicht auch etwas mit seinen Schmerzen zu tun hatten. Behutsam setzte er sich auf die Hinterhand, um seine brennende Brust etwas zu entlasten. Es würde interessant sein, den Wölfen einfach etwas zuzuhören. Zu mehr fühlte er sich derzeit ohnehin nicht im Stande.

"Sagt, Wölfin, wo kommt Ihr her und was treibt Euch in das Demba-Tal? Es scheint mir, als wüsstet ihr nicht, wie man sich als Streuner gegenüber anderen Wölfen benimmt." Arkos Frage war berechtigt und von nicht geringem Interesse für den Alten. Doch er bemerkte noch etwas in seinen Worten. Ob unbewusst oder nicht hatte der junge Rüde dem Tal einen Namen gegeben. "Demba-Tal" - eine wirklich treffende Beschreibung, wie Loki fand. In Anbetracht der gerade erst aufreißenden Nebelschleier und der feuchten Gräser war Regen zwischen diesen Bergen vermutlich keine Seltenheit, so beschrieb Regenschauer-Tal diesen Ort vortrefflich. Loki spann den Gedanken sogar noch ein wenig weiter. Sollten es ihnen tatsächlich gelingen aus diesen unterschiedlichen Charakteren ein Rudel zu formen, so wären sie demnach die Wölfe des Demba-Tals, die Demba-Wolves. Eine spannende Idee.

[am See | bei Arko, Kurai, Chenoa & Baily | lauscht]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Jan 20, 2010 2:36 pm

Bitte beachten:
Welches Eis? Es herrschen 12°C, da kann das Wasser nicht frieren. >_<'


"Ich wollte mich vorstellen, ich bin Baily. Ich weiß, dass ich an allem Schuld bin, aber bitte verzeiht mir. Ich halte das nicht aus. Kann ich nichts gegen die Ausgrenzung von uns zweien unternehmen? Ich will doch nur, dass ihr uns eine Chance gebt, uns euch anzuschließen. Wäre das nicht lobenswert, ein richtiges Rudel? Ich weiß selbst wie furchtbar ich mich benehme, aber, aber..."

Mit diesen geschluchzten Worten fiel sie zu Boden.
Sie war völlig überfordert. In ihrem Kopf drehte sich alles. Sie wusste, dass sie verstoßen werden würden. Sie hatte alles vermasselt. Dicke Tränen kullerten ihre Wange herunter, wäre sie ein Mensch gewesen. Sie schluchzte herzzerreißend.
Dann schaute sie Chenoa tief in die Augen und sagte dann:

"Chenoa, es war mir ein Vergnügen, dich gekannt zu haben. Mit dir waren es die schönsten Momente in meinem Leben. Ich werde dich nie vergessen. Du warst wie eine Mutter für mich. Ich vermiss dich jetzt schon."

Einen Moment zögerte sie. Sie liebte sie von ganzem Herzen. Doch sie führte kein Leben, wie es andere Welpen führten. Sie war völlig anders. SIe war die einzige, die so war. Ganz alleine in dieser Welt. Und alles war Karuls Schuld!. Ihr Leben ist hart.

oO Mein Leben war hart, bald nicht mehr Oo

Dann rannte sie davon, sie wollte sterben. Alles hatte sie falsch gemacht. Ihre Träume kamen ihr in Erinnerung. Sie wollte eine schöne Fähe werden mit Stolz. Etwas ganz besonderes. Sie wollte mit Chenoa Abenteuer erleben. Sie wollte ein Teil des Rudels werden. Vielleicht sogar einen netten Rüden kennen lernen. Doch nun war alles vorbei.
Eigentlich wollte sie auf den seltsamen Pfad der Monster, in denen Menschen saßen, rennen, doch da war der See, den sie über alles liebte, denn Wasser war schon immer ihre Leidenschaft gewesen. Dort wollte sie ihr jämmerliches Leben beenden. Am besten richtig schmerzvoll, damit sie wusste was für eine Qual das Leben war. Der Tod war die einzige Lösung. Und die Erlösung.
Sie änderte den Kurs, sie rannte auf den See zu. Das Eis war glatt und sie schlitterte. Dann bemerkte sie einen kleinen Riss in der Mitteund rannte darauf zu.

"Sugar, Jolly, Dark Angel, Nate, Cream, Chenoa, Nanouk!"

Sie schrie die Worten aus als wären es ihre Letzten, denn das war ihr Ziel. Ihre wahre Familie, das war ihre Liebe, doch sie hatte sich alles zu Nichte gemacht.

oO Selbst schuld! Oo

Meldete sich ihre innere Stimme.
Doch sie versank nicht vollständig, als das Eis unter ihr brach, nein, sie verklemmte, sich ihre rechte Vorderpfote in einer Spalte und kämpfte ums Überleben. Das Wasser war kalt, eiskalt. Von der betäubenden Kälte wurde sie bewusstlos und fiel daher in Ohnmacht.

(bei Loki, Chenoa, Arko, Kurai am See/will sich umbringen als Lösung/ verwirrt durch Hunger)
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Jan 20, 2010 7:15 pm

Die Art wie der Welpe mit ihr umging übte sich nicht positiv auf ihr Gemüt aus. Das gelbe Augenpaar fixierte die freche Welpin, die ihre Worte an sie richtete. Es war ein wink des Schicksals, dass die weiße Wölfin noch vor Kurai dazu kam den Welpen in die Schranken zu weisen. Dabei bemerkte die dunkle, dass die weiße dennoch nicht streng hinter dem stand was sie sagte. Sie sah die milde in dem Gesicht. Für Kurai war es fraglich, wie konsequent Cheona ihren Welpen erziehen konnte. Nachgeben war zwar hin und wieder angemessen, doch wenn Baily, so hatte sie sich eben vorgestellt, nicht schnell lernte mit Respekt und Demut ihren Platz zu finden würde es spätestens in dem Moment wo sie ihren Welpenschutz verlor schwere Folgen haben. Auch Arko hatte sich nun dazu gemischt. Obwohl allein das Verhalten der Mutter deutlich machte, dass sie anscheinend wirklich voller blinder Naivität hergekommen war, war es gut zu wissen, dass Arko ihr ebenfalls die Grenzen klar machte. Ein stimmiges Rudel war eindrucksvoller und bot weniger Schwachstellen, als eines, welches auch in den inneren Reihen gegeneinander arbeitete.

Einen flüchtigen Blick wagte Kurai auf den Altwolf. Er schien die Situation gelassen zu nehmen. Er war ein erfahrener Wolf, sicherlich hatte er die Situation gut eingeschätzt um sich in Sicherheit zu wissen. Er schien sogar ein bisschen amüsiert zu sein. Ein Lächeln lag zumindest auf den grauen Lefzen. Es war gut zu sehen, dass es weniger Schmerzverzehrt war. Dann wanderte ihr klarer Blick zu dem Welpen. Bis dahin hatte die Mackenziewölfin kein Wort an sie gerichtet und auch nicht an Cheona. Letztendlich war es der Welpe der Weg lief. Und seine Worte ließen sie aufhorchen. Er hatte die weiße nicht mehr Mutter genannt. Erneutes Misstrauen pumpte wie Gift durch ihren Körper. Der Geruch der Trauer, der den kleinen Körper des Welpen, dann steuerte dieser auf den See zu.

„Du solltest schleunigst deinen Wildfang einfangen.“

Bemerkte die schwarze, doch es schien zu spät. Zielstrebig begab sich der Welpe auf die schmale Eisfläche, die den See zum teil noch bedeckte. Dann hörte man das knirschende Geräusch von brechenden Eis. Doch Kurai rührte sich keinen Zentimeter. Es war nicht ihr Welpe und noch gehörte er nicht zum Rudel, also fühlte die Schwarze keinerlei Verantwortung für ihn. Ebenso verspürte sie keine Sympathie der kleinen Gegenüber. Sollte sich die weiße um ihr Problem kümmern.

„Und du solltest dich beeilen.“

Ergänzte sie sich und wandte dann den Blick von ihr. Ja, da war es wieder. Kurai das eiskalte Miststück. Aber so überlebte man. Man kümmerte sich um das Rudel, die Mitglieder, aber außen stehende hatten bei ihr keine Bedeutung. Sie konnten mir ihrem Leben machen was sie wollten und dies schien die Entscheidung des Welpen zu sein. Ein Wunder, dass diese sich gegen ihren natürlichen Instinkt des Überlebens behaupten konnte.

[Bei Arko, Loki, Cheona/ sieht Baily zu, wie sie ohnmächtig wird]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Do Jan 21, 2010 10:49 am

Chenoa rannte ans Ufer. Baily brach ein. Zögernt schaute sie zu Baily die langsam versank, ind er eiskalten Kälte. Chenoa wusste nicht was sie machen sollte. Dann tapste die Fähe vorsichtig aufs Eis, klar barch sie ein. Chenoa holte tief Luft und schwamm unter der dünnen Eisschicht zu Baily. Unter Wasser nahm sie diese ins Maul und schwamm so schnell sie konnte wieder zu dem Loch wo Chenoa eingebrochen war. Das Loch war am Ufer daher konnte sie dann mit Baily möglichst schnell aus dem eiskalten Wasser steigen. Behutsam setzte sie die Welpin am Boden ab, schüttelte sich kurz, ehe sie Baily sauber leckte und sie wärmte.

"Komm schon Baily, kleines mach deine Augen auf."

Ihr Blick fiel zu der Fähe die immer noch nicht einsehen wollte das es das beste wäre sie beide aufzunehmen.

"Nun habt ihr endlich das was ihr wolltet. Meine Kleine wollte sich vor Angst das wir keinen Platz bei ihnen finden umbringen."

Chenoa wusste das die Fähe das herzlich wenig interessierte, aber es war endlich an der Zeit das etwas geschah. Stundenlang saßen sie nun hier und disskutierten darüber ob sie aufgenommen werden oder nicht. Ein seufzen entglitt ihrer kühlen Lunge.

"Mensch Baily was machst du bloß für Sachen?"

fragte sie die kleine Welpin, ehe sie mit ihrer Zunge über ihren Kopf fuhr. Baily tat ihr Leid, klar hatte Baily Schuldgefühle kein Wunder wie Chenoa sie auch angefahren hatte. Das Ereigniss mit der Schwarzen war auch nicht gerade ein willkommendes Geschenk. Zur Zeit war es einfach nur stressig.

"Wir kommen aus einem Rudel, weit weg von hier. Ihr seid die einzigsten Wölfe die wir seid Wochen trafen, bitte nehmt uns auf, wir werden euch nicht zur Last fallen. Ich werde mich höchstpersönlich um Baily kümmern."

[rettet Baily aus dem See//spricht zu Kurai//spricht zu Baily//spricht zu Arko//bei Baily,Loki,Kurai,Arko]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   So Jan 24, 2010 1:45 pm

Bitte die Postingreihenfolge beachten! Derzeit: Arko - Loki - Baily - Kurai - Chenoa.
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   So Jan 31, 2010 2:52 pm

Der Alte hatte dem Treiben des Welpen nur mit einer Mischung aus Unverstand und Schrecken zusehen können. Zunächst hatte er die Kleine noch belächeln wollen, die sich als Baily vorstellte. Doch schon im nächsten Augenblick war diese im Begriff etwas so unsagbar Dummes zu tun, dass dem Altwolf die Sprache fehlte. Er hatte sich nicht einmal rühren können, sein Körper weigerte sich, denn der Verstand wollte nicht schnell genug begreifen was gerade geschah, als die Welpin auf den See zulief. So blieb Loki denn sitzen, zum Zusehen verdammt. Glücklicherweise hatte diese Starre nicht jeden der anwesenden Wölfe befallen, sodass die Mutter früh genug einschritt und ihren Nachwuchs noch retten konnte. Loki atmete erleichtert auf. Wahrlich, es war an der Zeit diese festgefahrene Situation endlich zu lösen. Sie gebärdeten sich allesamt zu stur für ihre derzeitige Lage. Denn keiner von ihnen war im Augenblick Besitzer oder wenigstens Besetzer eines Reviers und über ihnen allen schwebte noch immer die drohende Pranke des Berglöwen.

"Ich denke, meine Lieben, wir sollten die Differenzen beiseite schieben und unseren Streit ruhen lassen bis wir alle auf festeren Grundlagen stehen. Nun haben wir ja einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Verletzten."

Der Altwolf grinste und diese Grimasse zeigte eine Mischung aus Verlegenheit und Beschwichtigung. In seiner Überzeugung konnte es tatsächlich nicht schaden, wenn sie den beiden Neulingen ebenfalls Anschluss gewährten. Je mehr sie gegen den Berglöwen stellen konnten, desto besser. Denn der Puma war derzeit Lokis einzige Sorge, neben seiner Wunde, selbstredend. Er hätte gerne noch mehr gesagt, doch ein Keuchen, das seinem eigenen Fang ensprang, unterdrückte jedes weitere Wort. Er durfte sich nicht mehr überanstrengen. Zum Glück nahm ihm aber unverhofft die Stimme eines anderen, wohlbekannten Wolfes die Verantwortung des Sprechens ab. Rumos Ruf schwabte wie eine Welle von den Bergen über die Bäume zu ihnen in die Lichtung:

"Hier entlang! Unerwartete Hilfe ist hier, sie weiß einen sicheren Ort für uns."

[am See mit Arko, Kurai, Chenoa & Baily | hört Rumo's Stimme]
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mo Feb 08, 2010 2:53 pm

Arko sah erschrocken zu dem verwirrten Welpen. Um solch eine Dummheit zu vollführen, benötigte es schon große Verzweiflung. Baily schien verwirrt zu sein. Grund dafür war wahrscheinlich sein zartes Alter und die große Aufregung, die er in den letzten Tagen allen Anschein nach hatte erleiden müssen. Er hatte seine Familie verloren, Vater wie Mutter, Bruder wie Schwester, und war nun gemeinsam mit der weißen Wölfin, die sich als Chenoa vorstellte, auf der Suche nach einer neuen Familie, einem Ort, an dem sie bleiben konnten. Und der Mischling konnte nicht schätzen, wie lange Chenoa und Baily schon unterwegs waren. Vielleicht mehrere Tage. Er wusste nicht viel über Welpen und ebenso wenig wusste er, wie viel Energie und Willenskraft ein solcher aufbringen konnte. Aber nun hatten beide ein Rudel gefunden. Würde dieses die Streuner bei sich aufnehmen, sie wie Gefährten empfangen?

(Ein Rudel...)

Die Worte ließ Arko sich auf der Zunge zergehen. Konnte er sich als Mitglied eines solchen betrachten? Gehörte er nun zu den Wilden? Ja. Der Hund, der in ihm steckte, hatte sich mit eingezogenem Schwanz in der hintersten Ecke seines Bewusstseins verkrochen und wartete kauernd darauf, dass die Macht des Wolfes schwand. Aber dies würde nicht geschehen, nicht, solange man Arko wie einen solchen behandelte. Er würde nicht länger der Mischling sein, der Ausgestoßene, der nicht wusste, wo er hingehörte. Dieses Tal, das Demba-Tal, war nun sein Zuhause. Fortgehen kam ihm nicht in den Sinn. Er gehörte zu Loki, zu Rumo, zu Nanuk und zu Kurai. Vielleicht auch schon bald zu Chenoa und Baily.

Arko warf einen Blick zu Loki. Die junge Mutterwölfin war weniger ein Vorteil für das Rudel. Sie und ihr Welpe waren nur zwei Mäuler mehr, die man stopfen müsste. Und die Berglöwen fernhalten würden sie wohl wenig können. Schließlich hatte die Weiße selber gesagt, dass sie all ihre Aufmerksamkeit auf den Kleinen richten würde. Doch Loki schien die Anwesenheit der Streuner nicht zu stören. Arko fand mehr Kompromisse, die gegen die Aufnahme sprachen, als dafür. Aber er fühlte sich nicht für die Entscheidung verantwortlich. Rumo war der Anführer und er sollte über die Streuner entscheiden. Arko war sich sicher, dass Rumos Herz zu groß war, als dass er die Streuner erneut fort schicken könnte.

"Ihr kommt von weit her? Ihr müsst sehr hungrig sein."

Obwohl der Mischling wusste, dass diese Feststellung schon vor einiger Zeit bewahrheitet wurde, stellte er sie erneut. Er wusste nicht genau, wie er weiterhin handeln sollte. Alles, was er nun noch für Loki tun konnte, war hoffen und wachen. Rumo musste bald den See erreichen und bestimmt hatte er dafür gesorgt, dass sein verletzter Vater sich den Magen füllen konnte, um neue Energie für die Genesung zu schöpfen. Langsam trottete Arko auf das Wasser zu, das den See füllte. So viel Verantwortung lastete auf seinen Schulter, er war dafür zuständig, dass der Vater des Leitwolfes am Leben blieb. Vorsichtig schob Arko eine Pfote in das kühle Nass, welches sein Fell langsam in sich auf sog. Gerne hätte der Mischling nun seinen ganzen Körper in das Wasser geschoben und diese Schwerelosigkeit genossen, jedoch drang ein vertrauter Ruf in sein Ohr, der ihn dazu brachte, einen Moment inne zu halten.

(Rumo!)

Jaulend sprang er auf, trabte zu Loki, und leckte diesem über die Lefzen. Endlich! Der Leitwolf war zurück gekehrt. Vater und Sohn waren wieder vereint. Welch Prickeln durch die Adern Arkos rann! Er teilte die Freude des Altwolfes, sowie die Freude Rumos. Auch freute er sich, dass er und Loki es geschafft hatten. Sie hatten es geschafft. Bis jetzt hatte Arko erst selten Triumphe gehabt oder war stolz auf seine Leistungen gewesen. Nun war er stolz. Stolz auf sich, auf das, was er war.

"Rumo kommt! Rumo kommt!"

Kläffte er aufgeregt und wedelte erfreut mit der Rute. Endlich war die Angst verflogen, dass der Altwolf ohne den einzigen Sohn an der Seite, der ihm geblieben war, sterben musste. Nun war Rumo da, um über den Vater zu wachen und ihm neue Kraft zu geben.

"Halt durch, Loki!"


[geht zum See, hört Rumo, freut sich / am See / bei Chenoa, Baily, Kurai und Loki]


Zuletzt von Arko am Mo Feb 08, 2010 8:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mo Feb 08, 2010 4:11 pm

Unbeeindruckt dessen, was sich vor ihren Augen abspielte, ließ die Wölfin ihre Hinterläufe einknicken und bettete das Hinterteil darauf. In einer in sich gekehrten Ruhe beobachtete sie, wie die weiße Wölfin sich daran machte, den suizidgefährdeten Welpen aus dem eiskalten Wasser zu angeln. Es zählte zu Kurais Stärken, sich nicht von Mitleid führen zu lassen, sondern in einer kalt berechnenden Art zu handeln. Und es war nicht unschwer zu erkennen, wie gleichgültig ihr dieser Welpe und die weiße waren. In ihren Augen war es vielleicht sogar das Beste, wenn der Welpe nie wieder den Blick auf seine Welt richten musste, denn das ihm geschehene Leid hatte seinen Verstand vernebelt und könnte ihn durchaus zu einer Gefahr machen, wenn er dieses Leid als heranwachsender nicht unter Kontrolle halten konnte. Dennoch hatte die fremde Wölfin es geschafft das nasse Bündel wieder zu sich zu kriegen und legte es bei ihnen keuchend ab. Die schwarze rümpfte nur die Nase, überließ das Sprechen lieber dem Altwolf und seine Worte respektierte sie, so dass sie keinen ihrer spitzen Kommentare zu Chenoa schickte, sondern Arko dabei zu sah, wie er sich dem Wasser näherte.

Letzten Endes blieb er nicht lange dort, sondern ein trabte in einer aufkommenden Freude zu dem Altwolf. Es war ein Klang, der sich lange Zeit über den Köpfen der Wölfe befand und sie rief. Allerdings konnte die Schwarze nicht sehr viel mit der Stimme anfangen. Sie wusste nicht, welcher Wolf sich diese Verantwortung stellte und eine Meute fremder zu einem Rudel vereinigte. Wieder wanderte ihr Blick über die vier Tiere an ihrer Seite. War es vielleicht ein Fehler gewesen sich ihnen anzuschließen? Es gab so viel was dafür sprach, aber so einiges in ihr selbst was sich dagegen sträubte. Und einiges konnte man von der Kämpferin bereits erfahren, sie war kein Tier mit der leicht umzugehen war. So impulsiv in mancher Hinsicht und teilweise sogar feindselig.

Anstatt sich also der Freude der beiden Rüden anzuschließen hielt sich die schwarze Fähe eher zurück und erhob sich wieder auf alle viere. Etwas Neugier flammte in ihren Augen auf, was würde das für ein Wolf sein, dieser Rumo? Würde er wirklich in der Lage sein Herr über diese Gruppe zu werden? Leichter Zweifel überkam sie, dennoch sollte jeder eine Chance bekommen, ihre Gunst zu erlangen. Loki hatte dies bereits und so unfreundlich wie sie auch Arko gegenüber war, auch ihn akzeptierte sie in ihrer Nähe, sicherlich würde sie es dem Mischling nicht sagen. Nur diese beiden Fremden, dieses fragwürdige Muttertier und der Welpe, sie hatten eine Art Abneigung in ihr ausgelöst und wenn es soweit war, dass diese beiden mit von der Partie waren, so sollten sie besser darauf achten, der dunklen Rose aus dem Weg zu gehen.

So wartete die Schwarze nun, ob sie sich dem fremden Rüden entgegen gehen sollten, oder aber auf seine Ankunft warteten.

[Bei Loki, Arko, Chenoa, Baily, schweigt und wartete]
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Sheta

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Größe : 82 cm
Gewicht : 54 kg
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BeitragThema: Re: Prolog 02: Erster Kontakt   Mi Feb 17, 2010 12:07 pm

Blätter verbargen den Körper Neeras, der Sheta nun nur in einem in einzelnen hellen Fellflecken auftauchenden Körper erschien, als sie sich ihm zugewandt hatte und auf jegliche Regung wartete. Ungeduldig wartete. Kaum konnte sie ihre fast schon zuckenden Muskeln still halten, ihnen befehlen ruhig zu sein, während Neera sich nicht regte, sein Leben in ihrer Leiblichen Hülle zu haben schien. Regungslos, als hätte es sie nie gegeben. Und doch zeugten die Hellen Flecken zwischen dem dichten Grün der Blätter ihrer Existenz, sie konnte sich selbst nicht leugnen.
Rumo begann ein Heulen und Sheta war sofort klar, wem diese unverkennbare Botschaft galt. Vater! Es war kein Traum, die Fähe hatte nicht nur ihren Bruder wieder, auch ihren Vater würde sie zubald erblicken, auf ihn zu rennen, auch wenn er vielleicht derjenige war, der eher taumelte, war er doch angegriffen worden und schwer verletzt. Doch nichts von all dem zähle nun, nein, einzig die Gesellschaft udn Gemeinschaft zählte. Sheta konnte helfen und würde auch künftig alles Leben mit ihrem heiß geliebten Burder, mit dem Wolf, der ihre DNS teilte verbringen. Sheta würde ihm ihre Plätze zeigen udn Rumo ihr im gegenzug sein Rudel, war er doch ein stolzer Alpha. Oder nicht?

"Hey, warte!"

Rief Sheta mehr lachend als ernst aus, als Rumo plötzlich kehrt machte und ins dickicht des Waldes stob. Stofort war Shetas "Jagttrieb" geweckt, ein Körper der vor ihr davon lief - ok, er lief nicht vor ihr davon, er beabsichtigte, dass sie ihm nachsetzte - doch trotzdem, alle Aufmerksamkeit fiel von dem für sie nun langweiligen Busch ab und sie fixierte schon im kraftvollen Sprunge den Leib Rumos. Wie wild und voller Feuereifer trieb sie ihre Beine vorran, hoffend, dass der Weg nicht zu lang sein würde, Sheta war nicht gemacht für lange Läufe. Doch Rumos Rute, die zur wahrung der Ballance auf und ab wippte, während er sich schubweise über den weichen Boden katapultierte ließen Sheta zurück an damals denken, an die Zeit, bevor Sheta und Rumo getrennter Wege gingen. Unfreiwillig, wohl gemerkt. Damals hatten sie fangen gespielt und Sheta musste sich nur auf die federnde Rute konzentrieren, der sie nachjagte, nachhechtete, nachrannte. Und der Abstand verkürzte sich, es war immer schon so gewesen. Vielleicht war sie nicht schneller, doch der Antrieb des Wettkampfes, ließ sie eine solche Kraft aus ihren Muskeln hervorrufen, dass sie von weitem sicher eher gewirkt hätte, als wäre sie ein Rüde.
Nun tauchte ihr lachender Körper neben dem Rumos auf, hinter den nächsten Bäumen musste sich der See verbergen, Sheta konnte das kühle Wasser schon riechen.

(ich komme, Vater, ich komme!)


[folgt Rumo]
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