Demba-Wolves

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Frühling | Morgen
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Im Demba Tal

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Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden

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Rumo
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BeitragThema: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Fr Jun 12, 2009 7:09 pm

- Auf unbekannten Pfaden -

Durch die Hilfe einer mysteriösen weißen Fähe war den vier Wölfen die Flucht vor den Jägern gelungen. Sie hatten keine Ahnung wer die Fremde gewesen war, wie konnten sie auch ahnen, dass sie mit ihr einem Geist begegnet waren. Lacrimosa hieß die Weiße und sie war der Schutzgeist des friedvollen Tals, in das sie die Wölfe geführt hatte. Sie wollte ihnen hier Heimat und Schutz vor den Menschen bieten. Doch von all dem wussten die vier unterschiedlichen Pelze nichts.
Der Zufall hatte sie zusammengeführt oder war es etwa doch Schicksal gewesen? Nun jedenfalls würden sie erst einmal auf gemeinsamen Pfaden wandeln. Mit heraushängender Zunge und von der Anstrengung noch hechelnd führte der große bunte Rüde, Rumo genannt, die kleine Gruppe kurzentschlossen den schmalen Pfad ins Tal herab. Den Schrecken noch in den Knochen folgte ihm nicht nur der Altwolf Loki, Vater Rumos und auch sein einziger Begleiter durch den Winter, sondern auch die beiden anderen Graupelze, die Fähe Nu und ihr junger Begleiter Nanouk. Sie hatten dem braunen Rüden ihr Leben zu verdanken, war es doch seine Warnung gewesen, die sie rechtzeitig vor den Jägern hatte fliehen lassen, und so beschlossen sie ihm zunächst einmal zu folgen. Vielleicht war es jedoch auch ein inneres Bestreben nach Gemeinschaft, die sie dem Rüden hinterhertrieb.

Was es auch war, die vier unterschiedlichen Wölfe schnürten nun den Gebirgspfad hinunter und erreichten bald eine Art felsiges Plateau, von dem aus sie einen guten Ausblick über das Tal zu ihren Füßen hatten. Wer kann von hier an ahnen, was nun weiter passieren wird?

Rumo, Loki, Nu und Nanouk befinden sich gemeinsam am Aussichtspunkt!
Es ist Ende März, kalt (+2°C) und früher Morgen. Über dem Tal hängen dunstige Nebelschwaden und aus dem Süden weht eine kalte Brise vom Gebirge her.



Zuletzt von Rumo am Do Apr 22, 2010 4:42 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Rumo
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Mo Jun 15, 2009 4:03 pm


Die Anspannung wollte nicht aus den Gliedern des Rüden weichen. Aufmerksam flogen seine Ohren umher, lauschten angestrengt in alle Richtungen, ob die Gefahr sie einholen würde. Unterdessen blickten sich die warmen Augen nach der Fähe um, welche sie auf diesen Pfad geführt hatte. Doch von der Weißen fehlte jede Spur. Seine Rute zuckte nervös, was ging hier für Teufelswerk vonstatten? Er konnte nichteinmal eine Witterung der Fremden feststellen, es war als wäre sie niemals hiergewesen. Konnten ihn seine Sinne denn so sehr täuschen?

(Es muss die Angst sein, die meine Sinne lähmt, anders kann ich es mir nicht erklären...)

Voll Unverständnis schüttelte er den Kopf, richtete jedoch sofort wieder seine Augen auf den Pfad, den sie bis zu dem Plateau heruntergekommen waren. Was machte ihn so sicher, dass die Menschen ihnen nicht mehr folgen könnten? Was ließ ihn daran glauben, dass sie nicht im Stande wären den versteckten Pfad zu finden? Unruhe machte sich in dem gewaltigen Körper breit.

(Wir können nicht hier bleiben. Hier gibt es keine Verstecke, keine Möglichkeit zur Flucht, wenn sie den Pfad finden sind wir ihnen hier eine leichte Beute.)

Rumo sah sich nach seinen drei Begleitern um. Sie schienen ebenso verwirrt wie er und verängstigt noch dazu. Er musterte auch den Altwolf genau, seinen Vater, versuchte dessen Gedanken zu erraten. Was würde er nun vorschlagen? Doch der Graupelz hielt sich zurück.
Ein weiterer, kurzer Blick in das bewaldete Tal hinab festigte den ersten Gedanken, den der Rüde gehabt hatte. Sie mussten hinabsteigen und den Wald erreichen, die Bäume würden sie schon vor unfreundlichen Augen verbergen, mehr zumindest, als es die paar kleinen Felsen hier taten. Er warf noch einmal einen Blick zu den drei Wölfen und beschloss schließlich, dass es Zeit wurde zu handeln.

"Wir können nicht hier bleiben. Kommt mit mir, weiter runter ins Tal, der Wald dort wird uns mehr Schutz bieten."

Seine Worte wurden von einem auffordernden Blick und einer dominanten Haltung begleitet. Die buschige Rute des Rüden stand aufrecht, seine aufgestellten Ohren waren in Richtung der Angesprochenen gedreht. Er konnte selbst nicht sagen weshalb, doch Rumo fühlte sich auch für die beiden Fremen verantwortlich. Sie wirkten so jung, so unerfahren und verloren.

[Am Aussichtspunkt | mit Loki, Nu und Nanouk | wartet auf eine Reaktion]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Sa Jun 20, 2009 2:54 pm

Nu stand immer noch mit rasendem Herzschlag neben Rumo, Nanouk und Loki. Sie merkte, dass jeder einzelne von ihnen sein bestes gegeben hatte. Die Anstrengung war jedem an zu sehen. Die graue Fähe setzte sich hechelnd auf die Hinterhand und verschnaufte eine Weile. Der eisige Südwind grub seine Klauen in das doch so dichte fell der Grauen und ließ sie frösteln. Auch die Temperatur erinnerte mehr an Winter als an kommenden Frühling. Ihre Augen ließ Nu über das steinige Gebirgsland schweifen. Wo war bloß diese weiße Wölfin? Neugierig erhob sich die graue Fähe wieder und stakste ein kleines Stück zurück in den Wirrwarr aus hohen und niedrigen Steinbrocken. Ihre Ohre waren alamiert aufgerichtet, die Rute gespannt gestreckt.
man konnte nicht wissen, ob die Menschen immer noch in der Nähe waren.
Ein, zwei Mal schnupperte Nu in der kalten Morgenluft und ließ ihre Seelenspiegel über das verwaschene Grau schweifen. Leichte Nebelschwaden krochen ihr entgegen und hüllen ihre Beine in sanfte Umarmungen. nach kurzer zeit des Starrens, begann Nu auf der Stelle zu treten, denn die durchdringende Feuchtigkeit klammerte sich an ihre Pfoten, die allmälich ganz taub wurden.
Wer war nun diese weiße Wölfin gewesen? Warum war sie ihnen nicht gefolgt, nachdem sie der kleinen Gruppe das Leben gerettet hatte?
Nu schaffte es einfach nicht diese Fragen aus ihrem Kopf zu drängen. Möglicherweise lag es daran, dass Nu von Grund aus ein extrem neugieriger Wolf war und so eine Eigenschaft lässt sich nun einmal schlecht einfach so unterdrücken.
Mit einem enttäuschten Wuffen verweilten ihre Augen noch ein wenig länger in den tiefen Schatten des Berglandes. Nu lauschte ein letztes Mal, doch dann gab sie ohne Hoffnung, auf ein Zeichen der Wölfin auf und wandte sich zu ihren eben neu gewonnenen Gefährten.
Sie grinste, als sie den großen braunen Wolf erblickte. Er wirkte jetzt schon wie ein geborener Anführer und ließ seine Augen proffesorisch über das Tal zu ihren Füßen gleiten.
Nu folgte seinen Augen und erhaschte einen Blick auf ein großes, atemberaubendes Tal, auch wenn dieses im Moment unter dem Nebel schwer seine ware Pracht entfalten konnte.
Nu spürte ein Ziehen im Magen, etwas, das ihr sagte, sie müsse auf der Stelle dort nach unten laufen, laufen bis sie erschöpft zusammenbrach. Doch sie hielt sich zurück. Nein, nicht sie, sondern der Anblick des Braunen. Jedesmal, wenn die graue Fähe ihre Augen auf den Rüden richtete, spürte sie das Gefühl von Unterwürfigkeit. Auch nahm sie wahr, dass dieser einen unübersehbaren Ausdruck von Dominanz verstrahlte.
Sie würde eben warten, bis der brauen Rüden das Zeichen zum Aufbruch gab.

Darauf ließ sich auch nicht lange warten, denn schon bald richtete er seine Worte an sie. Seine Aufforderung mit ihnen zu kommen, würde Nu nicht einmal im Traum ausschlagen, doch da war ja noch Nanouk. Ihr Bruder, ihr jüngerer Bruder, für den sie sich ein wenig verantwortlich fühlte. Er war ein Jahr jünger als sie selber und trotzdem wollte sie nicht für ihn entscheiden. Und ohne ihn, wollte Nu nicht gehen.
An den Dominanten jedoch gewandt, sagte sie:

"Mir wäre es ein Vergnügen noch ein Stück weiter mit dir zu reisen. Immerhin, du hast meinen Bruder und mich vor dem Tode bewahrt. Vielleicht düngt dir unsere Gesellschaft, oder Nanouk?"

Nu hoffte, dass Nanouk nichts dagegen hätte erst einmal mit edm Braunen und dem älteren grauen Rüden mit zu ziehen. In einer Gruppe war es sicherer als zu zweit oder alleine und das Risiko noch ein Mal in die Fänge der Menschen zu fallen, wollte Nu nicht eingehen.


Zuletzt von Nu am Mo Jun 22, 2009 4:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Mo Jun 22, 2009 9:53 am

Nanouk war noch total fertig von der Flucht vor den Menschen und hatte Schwierigkeiten wieder zu Atem zu kommen. Doch bekam er diese Weiße Wölfin nicht aus dem Kopf!

oO(Wer war sie wohl, wo kam sie her und warum verschwand sie denn wieder so schnell)Oo

Nanouk hatte wieder ein bisschen ruhe gefunden, zumindest soviel um wieder normal Atmen zu können. Er sah nach seiner Schwester Nu, die sehr erschöpft aussah. Aber er war Glücklich das sie es überstanden hatte.
Der Eisige Wind durchzog sein Fell und es fröstelte ihn sehr. Doch war das erst mal egal, weil er sich immer noch sorgen machte ob die Menschen nun wirklich weg seien.
Er streckte seine Nase in die Luft um die Menschen eventuell zu wittern. Aber es gab keine Spur von ihnen.
Mit großen Augen sah Nanouk nun Rumo an. Der seine Augen über das Tal schweifen lies. Irgendwie hatte er was von einem Anführer, war er das schon? Auf jeden fall sah es so aus, als würde er sich einen Plan machen was als nächstes Geschehen würde.

Nanouk schaute weiter in die Richtung des Tals, was von Nebel bedeckt war, aber man konnte ein wenig durch den nebel Sehen und es war schön. Es sah wundervoll aus.
Und Plötzlich fing Rumo an zu sprechen:

"Wir können nicht hier bleiben. Kommt mit mir, weiter runter ins Tal, der Wald dort wird uns mehr Schutz bieten."


Nu antwortete daraufhin:
"Mir wäre es ein Vergnügen noch ein Stück weiter mit dir zu reisen. Immerhin, du hast meinen Bruder und mich vor dem Tode bewahrt. Vielleicht düngt dir unsere Gesellschaft, oder Nanouk?"

„Aber ja, meine Schwester. Es wäre sehr schön wenn wir mit den anderen weiterziehen würden. Es würde mich sehr freuen!“

Sprach Nanouk und freute sich riesig über das Angebot Rumo’s. Auch wenn Nanouk etwas ängstlich war. Hatte er nichts vor den Fremden Wölfen zu befürchten weil, sie haben Ihm und seiner Schwester ja das Leben gerettet. Dann müssen sie gut sein!

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Mo Jun 22, 2009 4:17 pm

Die Atmung des Rüden ging schwer. Sein Körper sehnte sich nach Ruhe, eine Pause würde dem alten Tier gut tuen. Die lange Wanderung ohne Heimat und dann diese Flucht... das war alles zu viel für den alten Rüden. Seine Zunge hing ihm aus dem Rachen und der hechelnde Atem bildete stoßweise sanfte Wolken. Argwöhnisch wechselte sein Blick immer wieder zwischen den beiden fremden Wölfen hin und her. Ihre Pelze waren fast ebenso grau wie der eigene, doch zeugten sie nicht vom Alter. Sie waren beiden noch jung, unerfahren wohl, sonst wären sie niemals den Menschen so nahe gekommen. Loki trat neben seinen Sohn, den großen bunten Rüden, für den er selbst mit Turin zusammen den Namen Rumo gewählt hatte, und legte sich zu dessen Pfoten nieder.

Die alten Knochen in den dürren Gliedern ächzten dankbar, sie hatten sich diese Pause lange ersehnt. Seinem Geist jedoch ließ der Alte keine Ruhe. Aufmerksam betrachtete er aus dieser sicheren Position heraus die Fremdlinge. Seine Ohren drehten sich dem Sohn zu, als dieser sprach: "Wir können nicht hier bleiben. Kommt mit mir, weiter runter ins Tal, der Wald dort wird uns mehr Schutz bieten."
Loki seufzte. Also wieder keine Zeit um die müden Knochen auszuruhen. Doch er wusste selbst, wie wichtig es war erst einen sicheren Ort zu finden. Ein rascher Blick galt dem stattlichen Bunten, als der Altwolf sich wieder erhob, Stolz stand in seinen Augen. Ja, der alte Vater war in der Tat stolz auf sein eigen Fleisch und Blut. Er kannte es von Rumo nicht anders, als dass dieser immer auf das Wohl und die Sicherheit der anderen bedacht war. Niemals hätte er die beiden Graupelze den Jägern überlassen können. Es lag einfach in Rumos Natur, dass er die beiden hatte warnen müssen. Nicht die schlechtesten Eigenschaften, das wusste Loki, doch waren sie gefährlich. Rumo ging immer auch ein Risiko für sich dabei ein und das füllte das Herz des Altwolfes oft mit Sorge.

Die Worte der Fremden rissen ihn aus seinen Gedanken. Sie würden also folgen. Doch konnte er noch etwas anderes aus ihren Worten heraushören. Sie würden ihnen nicht nur folgen, sie dachten bereits daran, dem großen Rüden länger Gesellschaft zu leisten und somit auch ihm selbst. Loki betrachtete sie noch einmal eingehender. Der eine von ihnen war ein Rüde, noch ein Jungspund und Grünschnabel. Die Fähe die bei ihm war, ihren Worten Glauben schenkend also seine Schwester, schien etwas älter, doch ebenfalls naiv. Der Altwolf schüttelte kaum merklich den Kopf, diese beiden würden viel Arbeit bedeuten und seine Nerven vermutlich nicht gerade schonen.

"Wenn unsere Wege von hier an auf gleichen Pfaden verlaufen, so will ich euch erst einmal meinen Namen nennen, Fremde. Ich bin Loki, diesen hier nennt Rumo."

Lokis Stimme hatte einen feierlichen Ton, sie wollte so gar nicht in die angespannte Situation passen, doch er wollte sich seine eigene Unruhe nicht anmerken lassen. Er war hier immerhin der Altwolf, 7 Jahre Erfahrung in einem Körper. Er würde sich nicht unsicher vor diesen Jungspunden zeigen. Er sah nun Rumo erwartungsvoll an.

"Es ist Zeit zum Aufbruch, Sohn."

(Am Aussichtspunkt / bei Rumo, Nu und Nanouk)
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Di Jun 23, 2009 5:41 pm

Erleichterung. Die beiden Graupelze folgten seinen Worten abermals, wie zuvor auch seinem Warnruf. Warum sie dies taten, blieb dem großen Rüden verborgen. Er verschwendete keinen Gedanken an ihre Motive, im Augenblick zumindest noch nicht. Jetzt jedoch begnügte er sich völlig mit der Überzeugung, dass sie ihm in Bezug auf die Gefahrensituation einfach nur zustimmten und ebenfalls der Meinung waren, man müsse einen sichereren Ort erreichen. Ihre Antworten gaben ihm lediglich Aufschluss darüber, was diese beiden zusammenhielt. Bruder und Schwester waren sie also und der jüngere Rüde trug offensichtlich den Namen Nanouk. Rumo nickte ihm während seiner Gedankengänge freundlich zu. Seine eigene Vorstellung, die er in der Eile gänzlich bei Seite geschoben hatte - oder einfach nur vergessen, brauchte er nun selbst nicht mehr nachholen, denn der Vater neben ihm hatte ihn bereits namentlich vorgestellt. Um so besser, das sparte ihnen Zeit, denn wer wusste schon, wie viel ihnen davon noch blieb.

Er ließ seine strahlenden bernsteinfarbenen Seelenspiegel noch einmal durch die kleine Runde schweifen, fixierte jeden der Anwesenden für den Bruchteil einiger Sekunden und suchte festen Blickkontakt. Er musste ihre Augen einfach sehen, musste feststellen ob sie ihm einen Grund zeigten an den fremden Wölfen zu zweifeln, denn wenn er vorausgehen würde, die Fremden im Rücken, schenkte er einem möglichen Feind einen gefährlichen Vorteil. Doch seine Befürchtungen erfüllten sich nicht, die fremden Augenpaare blickten ehrlich. "Es ist Zeit zum Aufbruch, Sohn." Loki's Worte unterbrachen seine letzten Gedanken. Der Altwolf drängte, das war ungewöhnlich und zeigte Rumo noch einmal den Ernst ihrer Lage auf.

"Also gut!"

Er wand den Kopf, blickte den steilen, felsigen Hang hinab und schließlich zurück zu dem Pfad, der sie auf das Plateau geführt hatte. Dort fanden seine Augen, wonach sie gesucht hatten. Der Gebirgspfad führte noch weiter hinab und schien ein sicherer Weg bis in den Wald zu sein. Keine Zeit für Zweifel.

"Dann folgt mir. Der Pfad scheint uns sicheren Schrittes bis in den Schutz der Bäume zu führen."

Mit diesen Worten setzte der große Rüde sich auch sogleich in Bewegung und trabte zurück auf den Pfad. Dort streckte er den Kopf lang nach vorn und hielt die Nase dicht über dem Boden, um sich auf dem steilen Weg auszubalancieren. Vorsicht war hier geboten. Das Terrain war neu und unsicher und so setzte er hier die Pfoten nur noch vorsichtig voreinander, bemühte sich jedoch trotzdem um einen zügigen Schritt. Schließlich konnten die Menschen jederzeit hinter ihnen auftauchen. Die drei Wölfe würden ihm folgen, dessen war sich der Bunte sicher. Wohin er sie führen würde, wenn sie unten angekommen waren, wusste er allerdings noch nicht. Er hoffte, dass sich dann einfach etwas ergeben würde - etwas anderes blieb ihm auch kaum übrig.

[Auf dem Gebirgspfad in Richtung Tal | mit Loki, Nu und Nanouk]

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Di Jun 23, 2009 11:35 pm

Night hatte den letzten Wald schon seit einpaar Tagen hinter sich gelassen und folgte seit einiger Zeit einer scheinbar nie endeten Gebirgskette. Wohin in sein Weg führen würde stand zur Zeit noch in den Sternen. Aber darüber machte sich der flinke Rüde auch nicht wirklich Gedanken. Seit er damals von seiner Mutter verstoßen wurde befand er sich schon auf Wanderschaft.
Gedanken verloren hüpfte er von einem Felsen zum nächsten. Diese trennten das offene Land von dem Gebirge, welches sich rechts von im erstreckte. Ab und zu rissen ihn das Krächzen eines Raben oder das Summen einer Biene aus seinen Gedanken doch es dauerte nicht lang und er träumte wieder vor sich her.

Mit einem großen Satz überbrückte er eine Spalt zwischen zwei großen Felsen und landete sanft auf dem größeren von beiden. Von hier oben hatte man eine guten Ausblick. Der Rüde verweilte für einen Augenblick und betrachtete das sich links von ihm erstreckende Grasland. Er konnte in etwas Entfernung Zäune erkennen. Auf seiner langen Reise war er hier und da schon mal auf Menschen getroffen. Doch bis jetzt nur aus sicherer Entfernung. Doch allein diese harmlosen Begegnungen hatten ihm gezeigt das man sich am besten von ihnen fernhalten sollte wenn man mit heilem Pelz davon kommen wollte.

Ein lautes Geräusch ließ den grau Schwarzen zusammen zucken.

"Nein, das kann nicht sein. Misst."
Night schaute sich um und zögerte nicht lange. Mit einem kleinen Satz verschwand er zwischen den beiden Felsen und kauerte sich zusammen.
Alle Glieder fest an den Körper gezogen machte er sich bereit. Er hielt den Atem an um sich nicht zu verraten.
(Menschen...was wollen die denn hier?)
Noch immer traute sich der Rüde nicht zu atmen, immer bereit zum Sprung.
Egal ob anzugreifen oder zu flüchten, das zweite von beiden Optionen war wohl die bessere Idee, kauerte er in seiner Felsspalte.
Ein leichter aber dennoch kalter Wind trieb den Geruch der Menschen zu ihm. Vorsicht hob er die Nase und schnupperte. Es roch unangenehm.
Langsam aber sicher schienen die Menschen sich in Richtung der Zäune zu entfernen.
Ihre stimmen wurden immer leiser bis sie schließlich ganz verschwunden waren.
Der Wolf hockte noch einige weitere Minuten regungslos in seinem Versteck bis er sich vorsichtig aufrappelte und zwischen den Felsen hervorschaute. Stille. Niemand war mehr weit und breit. Nach und nach beruhigte sich Nights Herz, welches vor Schreck wie wild zu schlagen begonnen hatte. Nach einpaar weiteren Minuten in deren seine Schnauze die Luft nach den Gestank der Menschen durchpflügt hatte und seine Ohren sich in alle Himmelsrichtungen gedreht hatten, fühlte er sich sicher. Mit einpaar weitern Sprüngen setzte er seinen Weg fort. Doch diesmal zog er es vor sich ein wenig weiter ins Gebirge zurück zu ziehen. Weiter weg von den Zäunen, von den Menschen. So ließ er das Flachland hinter sich und stieg ins Gebirge.

Die Gedanken an das grad geschehene ließen den Grauen nicht los. Der Wind blies ihm einen kalten Schauer über den Rücken. Bei einem weitern Satz landete er mit einer seiner Pfoten ohne es zu merken auf einem Ast. Das knacken des Asts ließ ihn wieder zusammen zucken. Night verlor den halt und fiel von seinem Felsen herab. Zum Glück fiel er nicht tief und schafte es sogar auf allen Pfoten zu landen. Als er sich wieder aufgerappelt hatte ließ er seine bernsteinfarbenen Augen umherwandern und seinen momentanen Aufenthaltsort untersuchen. Er schien neben einem kleinen Pfad gelandet zu sein. Ein paar morsche Bäume oder was davon noch übrig geblieben war umgaben ihn. Er entschloss sich hier ein auszuruhen. Auch wenn er nicht wirklich verletzt war hatte ihm die letzte Stunden echt zu schaffen gemacht. Dieser Pfad war so versteckt und unauffällig das sich der Rüde sich hier einigermaßen sicher fühlte. Etwas am Rand des Weges, unter den halb aus dem Boden Gerissenen Wurzelwerks einer alten Tanne, rollte er sich zusammen und schloss seine Augen. Seine linke hintere Pfote brannte etwas, doch das hielt ihn nicht davon ab recht schnell einzuschlafen.

[Durch Zufall auch auf dem Gebirgspfad zum Tal, aber ein Stückchen hinter den anderen/ Erschöpft, allein und im halb Schlaf]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Fr Jun 26, 2009 6:09 pm

Arko rannte. Seine Zunge hing ihm schlabbernd aus dem Maul, doch das interessierte niemanden. Ihn ncit, und auch den Rest der Welt nicht. Sein Magen grummelte protestierend und seine Beine schmerzten von dem vielen Laufen. Er fühlte sich winzig klein, rechts von ihm das riesige Gebirge. Die Berge sahen auf ihn hinab und es schien, alslachten sie ihn aus.
(Was für eine rege Fantasie!)
Er wagte es nciht, noch einen Blick zur Seite zu werfen, da er sich selbst schon für verrückt hielt.
(Wahrscheinlich habe ich zulange ein und dasselbe gesehen. Viel zu lange...)
Seine Pfoten trommelten auf das Gras und sein herz schlug kräftig gegen seinen breiten Brustkorb. Die einzigen Geräusche, die er in der letzten Zeit gehört hatte, ausser dem gekreische von Vögeln, die über seinen Kopf hinweg kreisten und ebenfalls größer schienen als er. Aus den Augenwinkeln betrachtete er das sich in den Horizont erstereckende Gebirge.
(Es wäre... ein guter Ort, um mich für einige Monde zurückzuziehen.. oder auch mhr.. wahrscheinlich auch um zu sterben...)
Er musste an seinen Vater denken, der bestimmt auch irgendwo hier draußen lebte, mit einem großen rudel und einer wunderschönen Fähe. Irgendwo... Arko würde nie alles sehen. Es gab so viel. Schon allein das Gebirge und die Bäume, die seinen Weg säumten, schienen ihm ziemlich weit erstreckend und mächtig. Doch es musste mehr geben. Es gab einen Ort, an dem Menschen lebten. Viele Menschen. Sowelche, die mit langen, lauten Rohren durch die Wälder streiften und unschuldige Lebewesen töteten, und das nur aus spaß. Oder sie aßen sie, so, wie es die Wölfe tun, und wie es Arko auch tun müsste. Schon bald. Sein Magen grummelte untestreichend und zog sich schmerzhaft zusammen. Arko versuchte, es zu ignorieren und rannte weiter, ohne sein Ziel zu kennen. Aber da schaute er schon wieder zu dem Gebirge, dass ihn geradezu zu rufen schien. Er schüttelte sich. Dort war nciht der Ort, wo er hingehörte. Aber der Ort war auch nciht bei den Menschen. Aber wo sonst? Was gab es alles auf der Welt? Wo sollte er hingehen. Als Welpe wurde ihm die Scheune gezeigt, in der er mit Isky (der Gedanke an sie lößte einen Kloß in seinem als aus) und den anderen Hunden gelebt hatte, gezeigt, die darumliegenden Felder und neimals der angrenzende Wald. Auch war er schonmal in der Stadt gewesen. Nicht wirklich mittendrin, aber nah dran, und hatte das Geschehen dort beobachtet. Mehr hatte es für ihn nie gegeben. Nur das sich weit erstreckende and, den Wald, die Statd... und mi Sehnuscht hatte er bei Sonnenuntergang die Gipfel des Gebirges beobachtet und in den darauffolgenden Nächten davon geträumt, dass er eines Tages dort sein wird. Irgendwann...
Er blieb kurz stehen, ohne es zu bemerken, und lies den Blick über die Berge, dann über den Wald und das Land schweifen. Er stand inmitten des Ganzen. Zwischendrin, und wusste nciht genau, wo er näher dran war, welche Seite die richtige war. Das ahatte er noch nie gewusst. Seid er weiß, dass er ein halber Hund ist, ist er nurnoch verwirrt.
(Wer bin ich? Was bin ich?)
Zwei fragen die sich in seinem Kopf festklammerten undnciht mehr losließen. Unmbemerkt taumelte er in die Richtung des Gebirges, anscheind war er doch näher dortdran. Er schüttelte sich, drehte sich und schlednerte in die andere Richtung. Sehnüschtig warf der Rüde einenletzten Blick auf das Gebirge und rannte dann los. So schnell ihn seine schmerzenden Beine noch trugen. Doch davor hatte er sich umegdreht. Sein Ziel hatte er fest im Visier:
Die Felsen, die Bäume die drumherumwuchsen und die Freiheit, die Wildheit.
Schließlich ereichte er einige kleine Felsen und schnupperte an ihnen. Es hing kein wirklich intensiver Geruch daran und so trugen ihn seine müden Beine weiter, bis er (den aAufenthaltsort wusste er nciht genau) in sich zusammensackte und seine schweren Augenlider nciht mehhoch bekam. Er vernahm den sanften Geruch eines fremden Tieres, das ganzin der Nähe sein musste. Aber auftsehen konnte er nciht. Er fühlte sich wie gelähmt und plötzlich überkam ihndie Angst.
(Werde ich hier ddraußen sterben?)
Schon wieder eine der üblichen Fragen. Der Tod. Eine Sache, über die er sich viele Gedanken machte.
Der Geruch wurde von Zeit zu Zeit intensiver, wie es ihm schien. Oder war es nur ein Traum? In einer Sache war er sich Sicher: Ein fremder Geruch, der ihm ungewohtn, aber doch vertraut schien. Er winselte leicht undwar danach nciht mehr fähig, ich zu bewegen. Die Mpdigkeit ka wie ein Schwall über ihn und ergriff Besitz von seinem ganzen Körper. Er fühlte sich einsam, klein, verlassen... und schließlich fand er sich im Land der Träume wieder.

[Fällt in den Felsen bei einem unbekannten Pfad vor müdigkeit zusammen und nimmt den geruch eines fremden Tieres war]
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Lacrimosa

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Sa Jun 27, 2009 2:26 pm


Eisblaue Augen verfolgten das Geschehen auf dem schmalen Gebirgspass. Es waren die Augen eines stillen Beobachters, einer Wölfin, so weiß wie der Neuschnee. Sie stand hoch oben auf den Felsen, unbemerkt und ungesehen. So viele Wolfsseelen hatte sie lange nicht mehr auf den Pfaden zum Tal der Regenschauer gesehen und der Anblick der fünf Jäger erfreute ihr Herz. Die lange Zeit der Einsamkeit schien nun mit ihrem Auftauchen vorrüber.

Zufriedenheit stand in ihrem Blick, als sie die freundlichen Seelenspiegel von den vier einander fremden Wölfen, welche sich bereits daran machten ins Tal hinunterzusteigen, abwandte und sie auf eine weitere Gestalt auf dem Pass richtete.
Der dunkle Rüde schien erschöpft. Er würde bald auf die kleine Gruppe vor ihm stoßen, dessen war sich die weiße Gestalt sicher. Ob der große Rüde auch diesen Artgenossen so einfach bei sich dulden würde? Die Wölfin war gespannt darauf. Sie würde ein Auge auf die Gemeinschaft haben, vielleicht würde aus ihnen einmal ein echtes Rudel werden.

Mit diesem Gedanken wand sie sich von dem Anblick des Passes ab und verschwand zwischen den Felsen, doch nur um gleich darauf auf der anderen Seite des Gebirges zu Seiten der Stadt wie von Geisterhand wieder zu erscheinen. Die weiße Fähe mit dem Namen Lacrimosa hatte die Ankunft eines weiteren Caniden gespürt, eines Wesens, das mit sich selbst kaum weniger eins sein konnte. Verwirrt und erschöpft.
Von ihrem felsigen Versteck aus sah sie einen Rüden unweit von ihrem Aufenthaltsort zusammenbrechen. Sein Anblick hatte etwas Merkwürdiges, etwas Ungewohntes, vielleicht auch Falsches an sich. Er irritierte die weiße Fähe, verunsicherte sie und so traute sie sich nicht sich dem Fremden zu zeigen. Es dauerte tatsächlich einige Minuten, in denen sich der Rüde am Boden nicht mehr gerührt hatte, bis Lacrimosa ihre strahlende Gestalt zeigte. Behutsam trat sie auf den Fremden zu. Er schlief. Müdigkeit und Erschöpfung mussten ihn übermannt haben und so wagte sich die Weiße ihren Fang ganz dicht an den Nacken des Rüden zu senken und ihre Nase in seinen weichen Pelz zu bohren. Mit besorgter Vorsicht stupste sie ihn an. War er verletzt?

(Du scheinst mir ein einsamer Wolf... wenn du denn wirklich einer bist.)

Die Gedanken der Fähe richteten sich wieder auf seinen eigenartigen Körper. Er schien nicht von reinem Blut, dieser Fremde. Neugierig beäugte die Wölfin ihn genauer. Tatsächlich, er hatte etwas von einem Hund.

"Sag Fremder, bist du vielleicht ein Mischling? Ebenso verstoßen wie ich es in einem früheren Leben war?"

Die Worte aus dem Fang der Weißen waren nicht mehr als ein flüsternder Hauch, mehr an sich selbst, als an den Schlafenden gerichtet. Sorge und ehrliches Mitleid trübten ihre sonst so klaren Augen. Leise legte sie sich neben ihm nieder. Sie würde bei ihm verweilen und ihn beschützen, bis er wieder zu sich kam. Die weichen Ohren der Fähe spielten aufmerksam in alle Richtungen, die Augen hielt sie jedoch fest auf den Schlafenden gerichtet. Wenn er aufwachte, würde sie fort sein. Er würde sie nicht sehen, dafür würde sie Sorge tragen. Vielleicht würde er glauben sie sei ein Traum gewesen und versuchen der schwindenden Erinnerung zu folgen, dann würde die weiße Wölfin auch ihn auf den verborgenen Pfad führen - in Sicherheit.

(nahe dem Eingang zum Gebirgspass / beim schlafenden Arko)
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Sa Jun 27, 2009 3:46 pm

Arko rieb sich kräftig die Augen mit seinen beinahe weißen Pfoten, doch sein Blick blieb verschleiert, wohin er auch sah. Die kahle Landschaft erstrecke sich über Meilen. Nichts war da. Nur er, und das gleichmäßig geschnittene Gras unter seinen Pfoten. Es schien so real, und doch so unwirklich, dass er nciht wusste, ob er nun träumte. Vorsichtig versuchte er einen Schritt nach vorne zu machen. Er spürte die einzelnen Grashalme, die sich im Takt des Windes geschmeidig bogen, unter seinen Pfoten und roch ihren Duft. Er lauschte. Ob ihm alle seine Sinne etwas vorzugaukeln versuchten? Er konnte nur das leise zischen des Windes hören, sonst nichts.
Als er drei Fuchslängen hinter sich gebracht hatte, vernahm er einen unbekannten Geruch. So sehr er sich auch anstrengte, er konnte ihn nciht identifizieren, doch als er das tote, blutige Wesen vor seinen pfoten sah, wurde ihm schwindelig. Er raffte sich wieder und senkte die Nase zu dem roten Tier. Es war schon längere Zeit tot, doch schien es noch genüsslich zu sein und so bohrte er seine Zähne in den Leichnam.
Es schmeckte nicht besonders gut, das Fleisch war sehnig und schwer zu zerkauen, doch er schluckte es herunter und sein Magen fühlte sich direkt etwas voller an. Er aß noch mehr von dem Tier und nach zwei weiteren Bissen schmeckte er nciht mehr das verdrobene, sondern nurnoch das gute Fleisch und er genoss es, endlich wieder etwas in den Magen zu bekommen.
Plötzlich spürte er die Anwsenheit eines fremden Wolfes. Langsam hob er den Kopf und vor ihm stadn ein groß gebauter, rabenschwarzer Wolf, der ihn mit einem prüfenden Blick musterte. Arko wusste nciht recht, was er tun sollte und machte einen Schritt zurück. Die Miene des Schwarzen verfinsterte sich und ein grollen kam aus seiner Kehle. Arko winselte ängstlich. Der Fremde überragte ihn um mehrere Zentimeter und der Hybrid wollte das Risiko nciht eingehen, zerfliescht zu werden, und so duckte er sich und lief, anfangs langsam, rückwärts. Nach zwei Fuchslängen drehte er sich um und rannte davon. Das Knurren und das wütende Kläffen des fremden Rüden zerriss die Stille und Arko konnte es noch hren, als er schon weit gerannt war. Er sah noch immer nichts, auser dem grünen Gras.
Das Knurren und das Kläffen verflogten ihn, bis er sich in einer Höhle, die aus dem Nichts aufgetaucht war, verkirehcen konnte. Er winslte leise und erschöpft. Es war eiskalt in der Höhle und die Kälte schien ihm den Pelz von der Haut zu ziehen, doch Plötzlich schmiegte sich ein warmer Körper an ihm, obwohl niemand zu sheen war. Die Körperwärme eines fremden Wölfes war deutlisch spürbar und die Kälte verschwand im null komma nichts wieder. Arko kuschelte sich an die warme, unsichtbare gestalt und seufzte. Dank des Geistes, der ihn wärmte, fühlte er sich sicher und geborgen und konnt endlich ungestört schlafen. Oder hatte er das schon die ganze Zeit getan?


[Liegt da und träumt.]
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Lacrimosa

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   So Jun 28, 2009 1:28 pm

Sorge um das fremde Wesen füllten das Herz der weißen Wölfin. Seine Glieder zuckten im Schlaf und Lacrimosa versuchte zu erraten, wovon er wohl träumte. Sicher hungerte er, vielleicht träumte er von einer erfolgreichen Jagd? In ihren Gedanken malte sie sich aus, wie der braunbunte Körper des Halbwolfes durch das hohe Gras einer weiten Steppe schoss, einer Herde Büffel dicht auf den Versen. In seinem Rücken würde er ein starkes Rudel wissen, dass mit ihm jagte.

(Welch schöner Gedanke...)

Ein leichtes Frösteln überkam den bunten Pelz und so schmiegte sich die Wölfin behutsam an ihn, um dem Rüden ihre Wärme zu schenken. Sicher würde er auch Hunger haben. Einen Augenblick lang spielte die Fähe mit dem Gedanken aufzustehen und dem Schlafenden einen gerissenen Hasen zu bringen. Doch durfte sie sich so weit einmischen? Zu gerne hätte sie alles in ihrer Macht stehende für den Fremden getan. Doch sie musste sich an Regeln halten und wenn sie die Situation genau abwägte, so musste sie sich eingestehen, dass der Rüde noch stark genug war um das Tal zu erreichen und dann würden sich die Artgenossen seiner annehmen. Sie wusste nicht genau weshalb, doch sie zweifelte keine Sekunde an der Güte des bunten Wolfes, welcher schon die beiden Graupelze gewarnt hatte.

"Du musst nur die Wölfe finden, Freund, bei ihnen wirst du Sicherheit fühlen."

Ihre Worte hatten einen beruhigenden Klang, vielleicht erreichten sie den Schlafenden in seinen Träumen und er würde sich ganz von alleine auf die Suche nach dem Tal machen, wenn er wieder erwachte. Die Fähe legte den Kopf schief und ihr Blick, mit dem sie über das Fell des Fremden streichelte, schien fast liebevoll. Sie konnte gar nicht anders, sie musste einfach jedes Lebewesen lieben und beschützen.

(nahe dem verborgenen Pfad / liegt bei Arko)
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   So Jun 28, 2009 4:25 pm

Ein angenehmer aber dennoch kühler Wind riss den Rüden aus seinem Schlaf.
Wenn auch noch etwas benommen rappelte sich der grau Schwarze auf und streckte sich. Langsam schien die Sonne die morgendlich Kühle etwas zu vertreiben, so kam es Night zumindest vor. Sein Fell schimmerte leicht im Licht der Sonne.
Der Rüde ließ seinen Blick über den Pfad der vor ihm lag wandern. Das zwitschern der Vögel vereinigte sich zu einer sanften Melodie.

In einer Richtung lag das weite Land, die Zäune, die Menschen.
In der Anderen, was da wo lag? Night's Neugier stieg in ihm auf und entschied für ihn welche Richtung die Seine sei.
Ohne zu zögern wannte er sich ab von den Menschen und folgte dem Pfad in in die entgegengesetzte Richtung.
Seine Pfote brannte immer noch leicht, doch nicht mehr so als ob sie ein Problem für den Rüden darstellen sollte.
Er hatte sie sich bei dem Sturz wohl ein wenig verdreht aber nicht Gebrochen oder gar schlimmeres.

Die Umgebung gefiel dem Wolf sehr, sie strahlte eine angenehme Ruhe und Frieden aus. Langsam trottete Night den Pfad entlang.
Seine Nase hoch in die Luft gereckt und die Ohren gespitzt blieb er denn noch wachsam.

Eine sanfte Brise trieb mit einmal einen neuen Duft an seine Nase.
Er kannte diesen Geruch. Spielte sein Verstand ihm einen streich oder sollte er hier wirklich nicht alleine sein.
Es war schon eine geraume Zeit vergangen das er andere Wölfe gesehen hatte.
Und an diese Begegnung mochte er nicht wirklich mehr denken. Einen Fremden , einen Eindringling hatte sie ihn genannt.
Und ihn ohne zu zögern aus ihrem Revier vertrieben. Diese Erinnerungen ließen ihn etwas zögern doch dann konnte er seiner Neugier die mittlerweile alle seine Entscheidungen zu treffen shien nicht mehr wieder stehen und folgte dem Geruch gespannt.

[Nähert sich auf dem Pfad den andern/ Allein, Neugierig aber doch ertwas skeptisch]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   So Jun 28, 2009 10:40 pm

Spielleitung:

Während sich die vier Gejagten auf dem Plateau eine kurze Pause gegönnt hatten, waren bereits zwei weitere Wölfe auf der Bildfläche erschienen. Auch der grauschwarze Rüde Night hatte den versteckten Pfad gefunden und sich in dessen Schutz einen Moment lang zur Ruhe gelegt.

Rumo hatte entschieden, dass das Plateau kein sicherer Ort sei und trieb die drei anderen, für die er sich verantwortlich fühlte, an weiter den Pfad hinunter zu steigen. Immer wieder drehte er den Kopf, um zu sehen, ob sie noch verfolgt wurden. Der Wind stand ungünstig, er wehte ihnen aus dem Süden entgegen und tarnte so die Witterung eventueller Verfolger, sodass sich die Wölfe nur noch auf Ohren und Augen verlassen konnten. Der große Bunte entschied daher schließlich zurückzubleiben und sich zwischen den Felsen zu verbergen, während die drei anderen weiter in Richtung des Waldes gehen sollten. Wenn ihnen tatsächlich noch die Jäger auf den Versen waren, so würde Rumo sie so lange wie möglich aufhalten um seinen Artgenossen eine Chance zur Flucht zu geben. Sie würden den Pfad nur über seine Leiche passieren...

Der Stand des Windes, der für die einen so unpassend war, war für Night von großem Vorteil. Kaum hatte er sich ein wenig erholt, da wehte ihm auch schon die Witterung der kleinen Gruppe entgegen, die vor ihm auf dem Pfad wanderte. Der Graueschwarze entschied sich dem verführerischen Duft zu folgen und wandte seine Schritte nun in Richtung des Tals. Er würde schon bald wieder unter Artgenossen sein...

Völlig unwissend von dem Treiben auf dem Gebirgspass, hatte auch eine weitere Wolfsgestalt den verborgenen Pfad erreicht. Arko, der Hybrid, war ganz in dessen Nähe unter den Augen Lacrimosa's vor Erschöpfung zusammengebrochen. Die scheue Wölfin hatte sich dem Halbwolf genähert und hielt Wache bei dem Schlafenden, der in eine Welt voll wilder Träumereien gesunken war. Wenn er seine Lider wieder hob, würde jedoch nichts mehr von der Anwesenheit der Weißen zeugen...

(Rumo liegt versteckt am Rand des Pfades / Nu, Nanouk und Loki sind auf dem Pfad, nahe am Wald / der Rest: siehe letzter Post)

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   So Jul 12, 2009 8:21 pm


Ein unangenehmes Kribbeln hielt sich schon seit Beginn des Abstieges hartnäckig im Pelz Loki's fest. Der Altwolf kannte dieses Gefühl, es war eine Warnung vor fremden Augen, die sein Fell durchbohrten. Doch es gab keinen Grund deshalb gleich in Panik zu geraten, das wäre närrisch, denn wie oft war eine solche "Vorahnung" schon bloße Einbildung gewesen? Zu oft im Leben des greisen Wolfes. Er ließ sich nicht darauf ein und widerstand jeder Versuchung die beiden jüngeren Artgenossen vor seiner Nase zwischen sich und die vermeintlichen Augen zu bringen.

[Was sorgst du dich um das Treiben in deinem Rücken, alter Narr. Ein großer Wolf hält ihn dir doch frei.]

Loki tadelte sich selbst und warf einen Verzeihung heischenden Blick hinter sich, den Rumo, der gerade zwischen einigen Felsen verschwunden war, jedoch nicht sehen konnte. Der Sohn blieb zurück um die Lage abzuschätzen und ihnen, wenn nötig, einen Vorsprung zu verschaffen. Kein Grund zu übermäßiger Sorge also. Der Kopf des Graupelzes schwang wieder nach vorn in Laufrichtung und der Blick der Seelenspiegel, deren Trübe die Angst in ihnen gekonnt überdeckte, fiel abermals auf die Geschwister vor ihm. Ihre athletischen, geschmeidigen Körper ließen sich die Anstrengung der Kletterei nicht anmerken, der sehnige, magere Körper des Alten jedoch ächzte mit jedem Schritt und seine Zunge hing ihm lang und hechelnd aus dem Maul heraus.

[Das Alter... das verdammte Alter wieder... Es wird Zeit, dass du dich zur Ruhe setzt, alter Junge.]

Ein Stein unter den abgenutzten Ballen des Graupelzes gab nach und rutschte mitsamt der darauf stehenden Pfote weg - Loki stolperte und strauchelte kurz. Er prallte gegen den jungen Rüden. Einen Lidschlag später hatte er sich schon wieder gefangen, warf Nanouk einen kurzen Blick zu. Unsicher, wie sie zueinander standen und wie er sich dem Jüngling gegenüber als Altwolf verhalten solle und auch wie der Jungspund reagieren würde, legte er die Nase kraus, zeigte seine gelben Zähne und knurrte Nanouk abwehrend an. Kurz nur, doch bestimmt. Der Altwolf blieb kurz stehen um etwas Distanz zu Nanouk zu erhalten. Einen Kampf würde er verlieren und auf diesem Terrain selbst eine knappe Auseinandersetzung wohmöglich mit dem Leben bezahlen. Argwöhnisch starrte Loki den jungen Wolf an.

(Auf dem Pfad in Richtung Wald / dicht hinter Nanouk und Nu)
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Fr Jul 17, 2009 4:15 pm

Arko erwachte. Das warme Wesen, das ihn in seinen Träumen aufgemuntert hattte, war nicht da. Es war nur seine Phantasie gewesen, die ihm das eingehacuht hatte, eine andere Erklärng gab es nicht.
Er blinzelte einige Male. Sein Hirn schen noch etwas benebelt und erst halb in der realen Welt angekommen. Es dauerte einen Moment, bis der Hybrid sich gerafft hatte und seine Umgebung ganz wahrnam. Ihn plagte noch immer der Hunger und der Durst. Die Gefühle übermannten ihn ganz plötzlich und rissen ihn schlieslich ganz aus seinen Gedanken, so dass er wieder vol bei Sinnen war.
Unklar waren die Erinnerungen an das, was geschehen war, sowie nach fast jedem Traum. Nur das Gefühl war noch in seinem Kopf, das er gefühlt hatte, als sich der warme Köper an ihn gekuschelt hatte. Aber mit der Zeit wich auch dieses und machte der Einsamekit platz.
Pure Einsamkeit. Ein Gefühl, dass der Mischling hasste. Er hasste es, alleine zu sein, hasste es, nciht seine alte Familie um sich zu haben, die er verlassen hatte.
(Hoffentlich finde ich bald eine neue Familie!)
Langsam rappelte er sich auf. Die Knochen und Gelenke schmerzten ihm und jeder Schritt war ein Hindernis. Doch er kämpfte sich voran, ein Ziel vor Augen: Eine Familie. Wölfe, die ihn nahmen, wie er war. Ein Mischling. Ein Wesen, das nciht hätte sein dürfen.Mit zittriger Nase sog er die Luft ein, die ihn umgab un witterte etwas, das seine Muskeln anspannen lies. Fremde Wölfe. Noch nciht allzu lange waren sie hier geween. Sie wurden verfolgt. Verfolgt von einem Rüden. Er schien Arko ganz nah zu sein.
Der Hybrid sah sich um. Er hatte nciht darauf geachtet, wo er labng gelaufen war, doch erst dann merkte er, dass er einem Pfad folgte. Einem Pfad, dessen Ziel er nciht kannte. Er gab sich einen Schubs und der Wille, nach einer Gemenschfat, trieb ihn voran. Immer weiter. Er wurde schneller und schneller und der Geruch wurde intensiver.
Doch er fand niemanden. Keine einzige Seele. Plötzlich übermannte ihn wiedr dieses Gefühl von Einsamkeit. Es machte sich in ihm breit und er sties ein klägliches Heulen aus.
(Da war doch was, oder? Eine Antwort?)
Er lauschte angestrengt, stellte dann aber enttäuscht fest, dass es nur sein Echo war.
Er lies den Kopf hängen und trottete weiter.

[folgt dem Pfad, heult einmal laut]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Sa Jul 18, 2009 10:24 am


Rumo hielt sich versteckt. Der große Wolf hatte sich hinter ein paar Felsen am Wegrand geduckt und schien nun wie vom Erdboden verschwunden. Nicht einmal ein Büschel seines braunen Fells verriet ihn. Nun lag er also dort auf der Lauer. Die Ohren waren steil aufgerichtet und suchten wie Radarschirme nach dem kleinsten Geräusch, seine Augen fixierten angespannt den Pass, auf der Suche nach dem geringsten Anzeichen eines Verfolgers und da - aufgeregt zuckten die weichen Ohren, als ein unerwarteter Laut sie traf.

Wie elektrisiert sprang der bunte Rüde auf, stand zu seiner vollen Größe aufgerichtet da und starrte den Pfad hinauf. Kein menschlicher Ruf, keine kläffender Jagdhund, es war das Heulen eines verlorenen Wolfes gewesen, welches über den Gebirgszug hallte. Rumo verharrte unschlüssig in seiner angespannten Position. Was sollte er jetzt tun? Antworten? Durfte er das denn?

(Die Gefahr ist noch nicht gebannt, ich könnte die Jäger wieder auf unsere Spur führen... doch über dem Einsamen schwebt die Bedrohung nun noch viel intensiver...)

Er warf einen kurzen Blick hinunter ins Tal, auf den Pfad, wo die anderen den Wald nun schon fast erreicht hatten. Sie würden in Sicherheit sein, sie würden schnell genug verschwunden sein. Also konnte er das Risiko eingehen? Er tat es und erhob seine Stimme.

"Hier her, Freund!"

Es war bloß ein kurzes Heulen gewesen, das seine Kehle verlassen hatte. In der Hoffnung, die Jäger würden ihn in der Hast überhören oder vielleicht sogar schon nicht mehr auf ihren Versen sein. Doch der Artgenosse würde seine Antwort vernehmen, er würde wissen, dass er keine Boshaftigkeit zu erfahren hatte und auch, dass er eingeladen war sich anzuschließen. Gemeinsam waren die Überlebenschancen einfach größer, so dachte Rumo.

Also verweilte er wo er war, um auf den Nachzügler zu warten. Die anderen würde er noch früh genug einholen. Ohne es so genau zu wissen, war seine Haltung erhaben und respektfordernd. Groß aufgebaut und stolz stand er hinter dem halbhohen Fels und seine bernsteinfarbenen Augen schienen zu leuchten, so sehr strotzten sie von Lebensmut. Niemals mehr würde Rumo zulassen, dass ein Mensch einen Artgenossen vor seinen Augen tötete!

(Niemals wieder!)

[Auf dem Pfad zwischen Night und der 3er Gruppe / allein, antwortet Arko]

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   So Jul 19, 2009 10:00 am


Nanouk trottete seiner Schwester hinterher, in der Hoffnung endlich einmal zur Ruhe zu kommen oder zumindest eine Pause zu machen. Die Hetzjagd war wirklich sehr anstrengend und selbst für den jungen Rüden eine große Herausforderung gewesen.
Er hoffte dass die Menschen der Gruppe nicht mehr auf den Fersen waren. Die Gefahr im Nacken ließ ihn sich unsicher und klein vorkommen, aber er dachte, um sich Mut zu machen an den großen Wolf, der doch die Stellung hielt und sicher aufpassen würde, dass ihnen nichts geschah.

Nanouk ging tapfer weiter, ließ einen kurzen Blick zu seiner Schwester gleiten und blickte wieder nach vorn. Plötzlich krachte der Altwolf, der hinter Nanouk und Nu lief, in Nanouk hinein, raffte sich schnell wieder auf und knurrte ihn kurz an. Zuerst wusste Nanouk nicht wie ihm geschah, er hatte sich sehr erschrocken, weil der Stoß auch plötzlich kam und man das nicht vorhersehen konnte. Mit leicht ängstlichem Blick schaute Nanouk den alten Rüden an und sagte:

"Alles Okay? Hast du dir was getan? Soll ich dir eine Stütze sein?"

Verunsichert wartete er auf seine Antwort. Er hoffte, dass der Rüde nicht ihm die Schuld am Zusammenprall geben würde, er wollte doch keinen Streit.

[Auf dem Pfad dicht am Wald / zwischen Nu und Loki]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   So Jul 19, 2009 1:25 pm


Dem Ungeschick des Altwolfs brachte der Grünschnabel vor ihm nur ein unsicheres Angebot entgegen. Mit keinster Weise reagierte er auf die Drohgebärde des Alten, als hätte er das Grollen nicht einmal vernommen. War dies bloße Respektlosigkeit? Loki zog die Lefzen hoch und entblößte warnend das gelbliche Gebiss. Abermals legte sich der Nasenrücken in Falten und mit einem garstigen Grummeln gab er der Frage Nanouks Antwort:

"Geh voran! Hat dich deine Mutter nicht den Respekt gelehrt? Was glaubst du mit wem du sprichst!?"

Der junge Rüde war unsicher, das nutzte der Greis aus. Er würde sich keinem Welpen unterordnen und viel mehr Erfahrung als ein solcher Fellball, schien auch Nanouk nocht nicht zuteil geworden zu sein. Dass er den übertriebenen Stolz und Jähzorn nur spielte, war dem Alten durchaus bewusst, doch er errechnete sich auf diese Weise höhere Chancen auf ausreichenden Respekt bei den Jungen. Langsam musste er sich eingestehen, dass er sich im letzten Winter immer zu auf die Stärke seines Sohnes und nicht mehr auf die eigene verlassen hatte. Nun war er jedoch nur noch unter jungen Artgenossen, unter fremden Tieren und es fühlte sich so an, als müsse er erst wieder lernen sich selbst unter ihnen zu behaupten.

(Es gelingt dir noch, alter Junge. Sieh nur sein Gesicht, ergötze dich an der Furcht in seinen Augen.)

So richtig Gefallen wollte er allerdings nicht daran finden. Zwar war ihm augenscheinlich gelungen, was er mit seiner boshaften Grimasse bezweckt hatte, doch die Wirkung war nicht ganz das, was er sich eigentlich gewünscht hatte. Er war keiner, der die Jüngsten verachtete und verjagte. Um sein Verhalten sogleich wieder zu überspielen beschloss er also das Geschehen voranzutreiben. Der Pfad war längst nicht mehr so steil wie noch etwas weiter oberhalb und der Saum des Waldes war nur noch wenige Wolfslängen von ihnen entfernt. Also setzte der Graupelz zu einem raschen Trab an, zog sowohl an Nanouk, als auch an der voranschreitenden Nu vorüber und gebot ihnen durch ein Nicken des Kopfes zu folgen.

(Ah, welch wundervolle Idylle...)

Der sanfte Gesang der Vögel, die in den Wipfeln der Bäume tirillierten, drang erst jetzt an die alten Ohren. Am Rand des Waldes blieb der Greis stehen. Er wollte diesen neuen, friedvollen Eindruck, welchen der Wald auf ihn hatte, erst noch etwas genießen. Im Alter begann man die kleinen Dinge des Lebens zu würdigen. Er war nicht sicher, ob seine jungen Begleiter diese Anwandlung verstehen würden. Vermutlich drängten sie viel mehr darauf den Wald zu betreten und sich mit dem Elan der Jugend Hals über Kopf in ein neues Abenteuer zu stürzen. Das war alles nichts mehr für den alten Loki.

[Am Waldrand / mit Nu und Nanouk]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   So Jul 19, 2009 4:56 pm

Night folgte inzwischen dem Pfad in eine ungewisse Zukunft. Er war sich sicher das es Wölfe sein mussten die er gerochen hatte. Ein ungutes Gefühl machte sich in ihm breit. Bislang hatte er recht schlechte Erfahrungen mit Artgenossen gemacht. Doch strahlten sie eine seltsame, ihm unerklärliche Anziehungskraft auf ihn aus. Ein innerliches Ringen brach in dem rebellischen Vierbeiner aus und ließ ihn hin und wieder etwas zögernd stehen bleiben. Sollte er ihnen wirklich folgen?
Würden sie ihn Akzeptieren? Oder ihn wie seine Mutter und die anderen aus dem Rudel einfach verjagen?
Als wieder eine sanfte Briese die vereinzelten Grashalme am Rand des Pfades in leichtes schwingen versetzte zuckte seine Nase. Dieser Duft strahlte ein angenehmes Gefühl von Geborgenheit in seinem Körper aus. Neugier machte sich in dem Grau Schwarzen breit und überzeugte ihn schließlich den anderen zu folgen.

"Eine Blick werde ich schon riskieren können und wenn sie mich attackieren werden sie schon sehen was sie davon haben", murmelte Night. Seine Lefzen zogen sich zu einem leicht spöttischen Grinsen zurück. Nach und nach verblassten die Zweifel in seinen Gedanken. Bis sie schließlich komplett verschwunden waren.

Seine Pfoten prasselten auf den Pfad herab immer und immer schneller folgte er diesem Duft. Sein Schmerz in seiner Pfote war vergessen. Adrenalin machte sich in seinen Gliedern breit und ließ sein Herz laut vor Aufregung pochen. Alles was er hörte war sein kleines rasendes Herz. Immer stärker wurde der Geruch der Fremden.
Plötzlich tauchte einer der Fremden hinter einer Kurve in Nights Augenwinkeln auf. Ruckartig blieb der Rüde stehen.
Ein Schwall der eben noch verdrängten Zweifel schwappte durch ihn wie eine riesige Schwarze Welle. Doch so schnell sie aufgetaucht war verschwand die Welle auch wieder. Night hoffte das der Fremde Wolf ihn noch nicht bemerkt hatte und zog sich hinter einen kleinen Felsen zurück der ihm Deckung geben sollte. Was machte der Fremde dort und wo waren die anderen. Der grau Schwarze hatte eindeutig Wölfe gerochen, nicht einen , mehrere. Da war er sich sicher.

[Bei Rumo auf dem Pfad, beobachtet ihn]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Mo Jul 20, 2009 1:53 pm


Jemand kam den Pfad herunter, ziemlich hastig sogar. Ein kurzer Schrecken ließ den Körper des großen Wolfes erschaudern. Eine Sekunde lang hatte Rumo geglaubt es wären die Jäger, die nun auf sein Rufen hin losgestürmt waren, doch die Geräusche der Schritte passte nicht dazu. Es musste ein Tier sein, denn es waren vier Beine unter einem Körper.

(Ein Jagdhund? Wenn ja, dann werde ich ihn zerreißen, sollte das nötig sein!)

Doch seine Befürchtung wurde nicht erfüllt. Jemand anderes kam um die Ecke und verschwand sogleich hinter den Felsen auf der gegenüberliegenden Seite des Pfades. Der Bunte hatte nur einen dunklen, grauen Pelz erkennen können - ein weiterer Wolf also.
Dieser konnte jedoch nicht zu der Stimme gehören, welcher er vor kurzem erst geantwortet hatte, dafür war er viel zu schnell erschienen. Nein, es war noch ein anderer Gesell, der ihm hier begegnete und es würde nicht lange dauern, dann käme auch der Rufende noch dazu. Es wurde also Zeit sich bekannt zu machen, bevor Rumo zwei Unbekannten gegenüberstand und die Situation sich noch weiter zuspitzen würde. Ungewonnt, so viele fremde Wölfe an einem Ort.

Rumo trat aus seinem Versteck zurück auf den Pfad. Der Ankömmling musste ihn zwar entdeckt haben, da er sich gezielt vor ihm zu verbergen suchte, doch wollte der bunte Hüne weniger bedrohlich wirken und sich zum Zeichen seiner Gesinnung offen zeigen.

"Ich grüße dich, Freund. Sag, wenn du nach uns den Pfad betratest, konntest du vielleicht einen Blick auf die Menschen erhaschen?"

Rumo kam sogleich zur Sache. Er hatte hastig gesprochen, denn es galt keine Zeit zu verlieren, um herauszufinden wie sicher sein schutzloses Auftreten war. Womöglich hatte der Fremde ja tatsächlich Informationen über die Menschen, welche hilfreich sein würden, wer konnte das schon wissen.
Mit seinen warmen, freundlichen Augen blickte er den blanken Felsen, hinter denen sich der Artgenosse verbarg, entgegen. In seinen Seelenspiegeln stand beruhigende Zuversicht, er strahlte Sicherheit aus, denn obwohl er angespannt war, fürchtete sich der große Rüde nicht. Ein scharfer Wind riss an seinem weichen Fell, doch die Kälte konnte den dichten Pelz nicht durchdringen. Rumos Körper und Geist waren eine Feste, uneinnehmbar wenn man nicht ihre Schwachstellen kannte.

[auf dem Pfad / bei Night, konnte ihn entdecken]

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Mo Jul 20, 2009 8:48 pm

Arko hielt inne. Eine Antwort. Da war er sich ganz sicher. Es lies ein Flämmchen von Hoffnung in ihm aufgehen, dass zu einem großen Feuer entfachte. Und doch wusste er nciht genau, ober das Richtige tat. Er fühlte sich klein, hilflos. Es war ein Wolf gewesen, der ihm geantwortet hatte, da war der Mischling sich sicher. Ein reiner Wolf.

(Was wird er von mir denken, wenn er mich sieht?)

Arkos Fell war nciht wie das eines Wolfes, nein. Es glich der Zeichnung eines Hundes. Der Zeichnung seiner Mutter, die ihn mit Lügen großgezogen hat. Sein ganzes Leben war eine Lüge gewesen. Abr all das sollte sich ändern. Doch würde der Fremde ihn verachten, wenn er heraisfinden würde, dass Arko nicht reinen Bluts ist? Würde es ihm auffalen, dass er ein Hybrid ist?

Arko warf einen Blick über die Schulter. Wie oft sagt man sich, dass es keinen Weg zurück gibt? Doch für dn Rüden gab es einen... einen ganz simlen Weg, den er gehen könnte, wenn er es wollte. Es gab zwei Wege. Beide führten in völlig verschiedene Richtung. Beide zeigten ihm eine andere Zkunft. Der eine Weg ezigte die Zukunft als Hund, die Arko so sehr verabscheute, der andere eine Zukunft als Wolf, so wie er es sich wünschte, und doch fürchtete er davor.

Er fürchtete, dass die Wölfe ihn nciht annahmen, ihn aus ihrem Kreis ausschließen, oder gar gegen ihn kämpfen. Alles war möglich. Und es lag in seinen Pfoten, wie er sich entschied, und in den Pfoten (oder sollte ich lieber Händen sagen?) des Schicksals, ob er den richtigen Weg einschlägt. Er winselte leise, da sein Kopf anfing, zu schmerzen.

(Alles oder Nichts?), dachte er sich.

Sein Körper war dem Ruf des fremden Wolfes zugewandt. Er hatte Arko aufgefordert, zu folgen. Er hatte ihm vermittelt, dass er dem Wolfsweg folgen solle. Aber der Fremde hatte ja keine Ahnung, was Arko ist. Er hatte ihn weder gesehen, ncoh gerochen, nur gehört.

(Ob er mein Geheimnis je erfahren wird? Ob es ihm auffallen wird?)

Er schüttelte seinen beigen Kopf. Der Weg, der ihn anzog, würde der richtige sein. Der Weg, den er schon immer geglaubt hatte, zu folgen. Und so schloss der Hybrid seine Augen, drehte sich einige Male und machte drei vorsichtige Schritte nach vorne, bevor erseine goldbraunen Augen wieder öffnete und dem Pfad folgte, in die Richtung, in die ihn seine Intuition führte.

Schon bald roch er den Rüden, der ihn gerufen hatte. Zweifel kamen in Arko auf und verdrengten die Hoffnung auf eine neue Familie. Er zögerte, blieb wo er war, lauschte. Sein Herz scheinbar hörbar laut gegen seinen Brustkorb, der sich hob, und senkte. Plötzlich stieg Arko noch ein Geruch in die Nase. Der Geruch des Rüden, der das Rudel zu verfolgen schien. Auch er war ganz nah.

Arko sammelte all seinen Mut und trat dann hervor. Er erblickte einen braunen Wolf, der sehr anmutig wirkte. Seine Größe überwältigte Arko. Der Mischling fphlte sich plötzlich winzig klein, zog leicht den Schwanz an und senkte die Ohren ein wenig.

"Hier bin ich.", murmelte er und wartete auf die Reaktion des Fremden.

[folgt Rumos Ruf]


Zuletzt von Arko am Mo Jul 20, 2009 10:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Mo Jul 20, 2009 9:50 pm

Der Fremde hatte ihn bemerkt. So gab es jetzt auch keinen weiteren Grund sich mehr zu verstecken. Night machte einen Satz auf den Felsen hinter dem er sich gerade noch versteckt hatte. Als er oben auf dem Felsen landete merkte er das die beiden inzwischen nicht mehr alleine wahren. Night setzte sich hin und musterte die beiden still.

Der braune schien ein stolzer Wolf zu sein, doch der andere schien Angst zu haben. Das konnte man riechen, auch wenn man es ihn nicht gleich auf Anhieb sah. Do da wo der Wind auf dem Pfad etwas zu zirkeln begann konnte man es riechen.

"Wenn du Menschen meinst die Mir begegnet sind, dann brauchst du dir keine Sorgen machen. Die haben sich verzogen. Die sind samt ihrer Hunde zu den Zäunen gegangen."

der grau Schwarze rappelte sich auf seinem Felsen auf und sprang mit einem großen Satz von seinem Hochsitz herab und schlich um den ängstlichen Fremden herum. Dabei musterte er ihn sehr genau und wannte seinen Blick schließlich zu dem fremden braunen Wolf.

"Um die brauchst du dir keine Gedanken machen. Solange du in Bewegung bleibst sind sie keine Gefahr."

Nights Humor war hin und wieder nicht einfach zu verstehen, oder hin und wieder auch unpassend. Denn egal was geschah nichts konnte ihm seinen Humor rauben. Von anderen wurde sein Humor nicht selten als Angeberisches Getue oder Überheblichkeit fehl interpretiert.
Mit hoch erhobener Rute stolzierte der Rüde zwischen den beiden Fremden herum und ließ seinen Blick abwechselt zischen den beiden Schweifen.
Der Wind mischte die Gerüche der drei zu einem Cocktail, dieser Night an das Rudel seinen Mutter denken ließ.
Alte Erinnerungen trieben im Rüden ihr Unwesen. Doch die Neugier in ihm war einfach stärker.
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Rumo
Der Beschützer
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Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

Rollenspiel
Gesundheit:
60/100  (60/100)

BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Mi Jul 22, 2009 8:26 pm


Schneller als erwartet war nun auch der Rufende aufgetaucht. Kurzzeitig war Rumo irritiert wegen des plötzlichen Auftetens, ließ sich jedoch nichts anmerken. Er verlor weder seinen sicheren Stand, noch seinen offenen Blick. Ob einer mehr oder weniger machte nun auch keinen Unterschied mehr. Sein Blick wanderte zu dem Neuankömmling und musterte ihn aufmerksam. Irgendetwas war merkwürdig an ihm, irgendwie befremdlich, doch der Hüne konnte nicht herausfinden was es war.

(Er ist anders. Mein Blick wird mich kaum trügen, doch was ist es, was mich an seinem Anblick stört?)

Noch bevor er eine Antwort auf seine Frage finden konnte war nun auch der dunkle Artgenosse hervorgekommen. Für eine Sekunde legten sich die Ohren Rumos abwehrend zurück, als der Dunkle mit einem raschen Satz eine erhöhte Position einnahm. Das war kein besonders neutrales Verhalten. Erst als er sich auf den Hinterläufen niederließ, drehten sich die Ohrmuscheln des Bunten wieder nach vorn. Auch der Dunkle musterte zunächst den merkwürdigen Neuankömmling, beantwortete dann erst die gestellte Frage: "Wenn du Menschen meinst die Mir begegnet sind, dann brauchst du dir keine Sorgen machen. Die haben sich verzogen. Die sind samt ihrer Hunde zu den Zäunen gegangen."

"Sie haben also die Jagd nach uns aufgegeben, das ist gut zu wissen. Sag Fremder, ich habe deine Witterung hier bisher nicht vernommen, bist du ebenso wie ich ein Wanderer, dessen Weg ihn zum ersten Mal hierher führte, oder sollte ich mich täuschen und bin ich im Begriff nun deine Heimat zu betreten?"

Die Worte waren freundlich gesprochen, höflich und besonnen gewählt, dennoch gezielt und berechnend, wollte Rumo doch nähere Hintergründe über den Fremdling in Erfahrung bringen. Es war wichtig zu wissen wer er war, vor allem, da er nun von seinem Thron herabgestiegen war und so selbstsicher zwischen ihnen herumtänzelte, als kümmere ihn nichts auf der Welt.

(Entweder ist er ein lebensfroher Freigeist oder respektlos, wissend um eine geheime Stärke, die ihn vor dem Zorn eines Fremden schützt. Sicher ist dieser Wolf mit Vorsicht zu genießen.)

Als der fremde Rüde nun auch noch die Rute steil aufstellte, beschloss der bunte Hüne seine eigene Position ebenfalls deutlich zu machen. Auch er nahm eine nicht länger bloß aufrechte und stolze, sondern jetzt eine dominante Haltung ein. Den Kopf hoch erhoben, Ohren und Rute aufgestellt, das Fell gesträubt baute er sich regelrecht auf. Er könnte nun bedrohlich wirken, doch wollte er dem Dunklen nur signalisieren, dass er nicht zu unterschätzen war. Sein Blick, bisher bohrend auf den Dunklen gerichtet, schwang einmal kurz zu dem Merkwürdigen hinüber. Sein Verhalten war ganz anders als das des Dunklen. Demütig, unterwürfig, ja gerade zu ängstlich stand dieser stumm da und wartete augenscheinlich auf eine Antwort von Seiten Rumos. Ein leises Seufzen kam über die Lefzen des Rüden. Konversationen waren nicht seine Stärke und solche dieser Thematik schon gar nicht. Er war wahrlich kein Freund vieler Worte und entsprechend unbeholfen waren seine Sätze, doch für den Moment ließ sich eine Aussprache einfach nicht vermeiden, also wandte er sich nun auch an den anderen:

"Du schienst mir verloren, als ich dein Rufen hörte, also antwortete ich dir. Mein Name ist Rumo und mit wem habe ich das Vergnügen?"

Der große Kopf wandte sich abwechselnd auch dem Dunklen zu, ein Wink, dass er auch seinen Namen erfahren wollte.

[auf dem Pfad / mit Night und Arko zusammengestoßen]

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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Do Jul 23, 2009 12:45 pm

Arko fühlte sich während dem kurzen Wortwechsel zwischen den beiden Wölfen fehl am Platz. Es war ein störendes Gefühl, dass ihn verrückt machte. Er bohrte seine Krallen in den Boden, um nicht zu beben. War es Aufregung, die ihm so zu schaffen machte? Oder doch das Gefühl, nicht richtig zu sein? Doch was war richtig und was falsch?

Er konnte beide Wörter nicht genau definieren. Niemand gibt vor, was richtig und falsch ist, also konnte der Rüde es auch nicht wissen. Er fühlte sch falsch, obwohl er nicht wusste, wie es sich anfühlte. Ein kleiner Teil seines Herzens sagte ihm, dass es richtig gewesen ist, dem Ruf des Wolfes zu folgen, aber wie kann das Herz behaupten, dass etwas richtig ist, wenn es selbst nicht weiß, was es bedeutet?

Der Mischling war verwirrt. Der Wolf in ihm, wild und unbändig, wollte sich nicht unterwerfen. Der wollte stark sein, Mut zeigen, allen beweisen, wozu er geboren wurde. Doch von außen schien Arko wie ein erbärmlicher Hund, dessen Mut sich verkroch. Er hatte seine Angst gezeigt, doch das schien ihm nun als Fehler. Der Wolf erkannte den Fehler, der Hund nicht. Der Hund war ängstlich, wusste nicht recht, wie er zu handeln hatte.

Arko atmete tief ein. Sein Fell kribbelte. Neuanfang... Ein Wort, das ihn nicht loszulassen schien. Doch er konnte es nicht zuordnen. Befand er sich an einem Neuanfang, oder am Ende? Ein Wendepunkt auf jeden Fall. Eine große Veränderung seines Lebens stand bevor. Er dachte an die Zeit zurück, in der er bei seiner Mutter gelebt hatte. Er dachte an seinen Vater, der sich für ihn geschämt hatte. Das Herz des Hybriden verkrampfte sich schmerzhaft.

(Er hat sich für mich geschämt... ich bin ein Nichtsnutz...)

Doch der Gedanke trieb ihn innerlich an. Er wollte seinem Vater beweisen, dass er ein Wolf sein konnte. Ein Wolf, der für das kämpft, was er will, ein Wolf, der Mut und Wille zeigt. Und plötzlich verspürte Arko ein merkwürdiges Gefühl. Ein Gefühl, das erneute Verwirrung auslöste, aber doch so gut tat. Er setzte sich. Seine Ohren standen wieder aufrecht.

Man nennt mich Arko.

Er wollte Rumo in die Augen sehen, doch etwas lag in ihnen, das dies unmöglich zu machen schien, und so senkte Arko den Blick. Die Worte, die Rumo ausgesprochen hatte, trafen ihn plötzlich härter als vorher.

(Ich schien nicht nur verloren, mein Freund. Ich bin verloren. Vielleicht war ich auch verloren. Ich habe keine Ahnung, was das Schicksal für mich bereit hält.)


[antwortet Rumo]
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BeitragThema: Re: Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden   Fr Jul 24, 2009 11:06 am

Night wannte seinen Blick zu Arko.
"Ein Wolf schaut nicht zu Boden wenn er seinen Namen nennt. Unsere Namen sind eins unserere wichtigsten Güter die wir mit uns tragen mein kleiner Wolf.
Also trage ihn mit stolz. Denn egal was man uns nimmt eins kann dir keiner nehmen, deinen Namen."


Ein sanftes lächeln fuhr über die Lefzen des Rüden in Richtung des Kleinen. Eine leichte Brise fuhr ihm durchs Fell und spielte mit dem selbigen.

"Verliere niemals deinen Namen und deinen Hoffnung, sonst bist du verloren."

Mit diesen Worten wannte er sich nun wieder Rumo zu. Natürlich war dem Rüden nicht entgangen das der Bunte seine Haltung ihm gegenüber geändert hatte doch spielte das im Augenblick seines Erachtens keine große Rolle.
Ohne seine Mimik zu verändern stolziert der Graue nun zu dem andren Wolf herüber und umkreiste ihn langsam. Nicht um ihn anzugreifen oder anzufallen, eher um ihn von allen Seiten her zu mustern. Er schien ein starker, stolzer und fitter Wolf zu sein. Sein Geruch war interessant, er berichtete von Mut und Kampfgeist, er musste nach Nights Meinung jemand sein der ein guter Anführer sein könnte. Doch seltsamer Weise fühlter er keine Abneigung, wie es seit dem Verlassen seiner Mutter und deren neuen Rudels gang und gäbe bei dominanten Wölfen gewesen war, Rumo gegenüber.

"Sehr erfreut Rumo, nennt mich Night und keine Angst ich werde euch nichts tuen"

Der grau Schwarze spielte auf Rumos dominante Haltung an. Langsam aber zielstrebig lies er sich einige Schritte abseits der Beiden auf sein Hinterteil nieder und begann sich die Pfote zu lecken. Noch immer lag der Geruch weiterer Wölfe in der Luft. Sie musste vor nicht allzu langer Zeit hier gewesen sein. Da war sich Night sicher. Einen Moment war stille nur der Wind blies hin und wieder durch den Pfad der ihm eine arte Bett bot wie das Flussbett dem Wasser eine Gelegenheit entlang zu fließen gab.
Der Rüde war innerlich aufgeregt denn es war ja schon etwas her seit dem er Wölfen begegnet war. Und dann auch gleich mehreren. Das lies sein Herz gleich doppelt so hoch hüpfen. Auch wenn einige Zweifel gleich mit in den Tanz einstiegen. Doch all das ließ siech Night nicht anmerken. Denn wenn er was von den Begegnungen mit Wölfen gelernt hatte dann das man nicht gleich all seine Gefühle preisgeben sollte.
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Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden
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