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Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
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Dem Rudel droht große Gefahr. Können
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 In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit

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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   So Sep 13, 2009 9:29 am

Chloe öffnete langsam die Augen und musste niesen. Sonnenstrahlen hatten sie wachgekitzelt, weswegen sie ein wenig schlecht gelaunt war, man konnte sagen, sie war mit der falschen Pfote aufgestanden. Die Chihuahuahündin nieste abermals und schleckte sich über die Pfoten, welche sie danach über ihren Kopf rieb, um sich zu putzen.
Coco öffnete ihre kurze Schnauze weit und gähnte genüsslich, danach streckte sie sich und schüttelte sich wach. Dann stand sie, noch immer müde, auf und schüttelte die linke Hinterpfote aus. Auf einmal hörte sie Geräusche, ihre Ohren zuckten und sie erkannte, das Hunde das Geräusch verursacht hatten, ein lautes Poltern und Fiepen. Verwirrt schaute sich Chloe um, wollte fliehen, es hätten ja gefährliche Hunde sein können.
Stattdessen lief sie in die Richtung der fremden Hunde und bevor sie um die Ecke bog, lugte sie hinter der schmutzigen Hauswand hervor.
Dann trottete sie in einem eleganten Gang zu den fremden Hunden und bellte leise und hoch.

Wer seid ihr und wer von euch hat das Poltern verursacht?

Ein bisschen ängstlich und trotzdem stolz stand sie da, den Kopf hochgereckt und den Schwanz zwischen die Hinterbeine eingezwickt.
Einer davon war groß und die braune Fähe schien auch nicht gerade nett zu sein, weswegen sie sehr verunsichert war, was man so gar nicht von ihr gewöhnt war. Normalerweise war sie selbstbewusst, aber im Moment war sie müde, etwas schlecht gelaunt und sie wusste nicht, was die Hunde hier wollten.
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   So Sep 13, 2009 5:44 pm

Yuma blickte zu Brutus, der sich zwischen ihre Vorderpfoten gesetzt hatte. Ein schrecklicher Gefühlswall übermannte sie und für einen kleinen Moment brach die Fassade, die ihr Herz versperrte und ein Funken Liebe, ein Funken von Muttergefühlen ließ sich zeigen, bevor die Fassade sich wieder schloss. Für eine Sekunde war Yumas Blick warm, doch dann wurde er wieder eiskalt. Sie wollte nicht noch einmal enttäuscht werden. Nicht noch einmal. Viel zu naiv fand sie sich selbst. Sie empfand etwas für Bruce, Mitleid und ein starkes Muttergefühl, doch würde er sie enttäuschen, so wie es Lykaios geamacht hatte? Würde auch Bruce eines Tages abhauen? Würde der Welpe eines Tages Yuma verlassen, weil sie nicht seine leibliche Mutter ist?

Sie wusste es nicht. Sie hatte keinen blassen Schimmer, was die Zukunft ihr bringen würde. Doch würde sie Brutus als ihren Sohn ansehen, dann müsste sie ihm bestimmte Gefühle zeigen und das war etwas, das ihr schwer fiel. Sie konnte keine Gefühle zeigen, egal wem gegenüber. Und sie hoffte, dass die anderen nicht durch ihre dunkle Aura hindurch und in Yumas Herz blicken konnten. Die Hündin setzte wieder ihre eiskalte Mine auf, doch als sie zu Brutus sah, da öffnete sich die Fassade für den Bruchteil einer Sekunde wieder und Yuma nickte leicht.

"Ich werde mich um dich kümmern, Kleiner..."


Ihre Stimme klang unglaubwürdig, und das wollte Yuma nicht, doch sie kontne nicht anders. Sie wusste nicht, wie man sich als Mutter verhalten sollte, denn sie wusste nicht, wie man einem so jungen Welpen die richtigen Gefühle übermitteln konnte. Und doch sehnte sie sich so sehr danach, jemandem zu haben, der sie verstand, dem sie sagen und zeigen konnte was sie fühlte. Und das war neu für sie.

"Ich pass auf dich auf, Kleiner."


Sagte sie und ihre Stimme klang glaubwürdig und warm, worüber die Hündin selber schockiert war. Blitzschnell verschloss sie sich wieder, verkrampfte sich innerlich. Sie sog alle Gefühle tief in sich ein und sperrte sie weg, hinter eiserne Gittern, die niemand öffnen könnte. Oder doch?

Auf Bones Angebot hin wusste Yuma nicht, was sie sagen sollte. Sie hasste es, wenn irgendwelche Hündinnen und Wischmopps um sie herumflitzten, doch das Angebot hörte sich gut an. Es hieß ja nicht, dass die Hündin die anderen gleich heiraten musste. Sie baute sich, dominant wie sie war, vor Bones auf und überragte somit locker die anderen Hunde um sie herum. Ihre Lefzen zuckten angespannt und die Augen der Hündin funkelten. Ein drohendes Funkeln, dass den anderen klar machen sollte, dass sie ihr nicht zu nahe komemn sollten. Außer Brutus. Ihm schenkte sie einen warmen Blick, unbemerkt, so dass die anderen es nicht sehen konnten.

Plötzlich tappte eine lebendige Perücke in die Gasse und stellte sich, stolz und ängstlich zu gleich, vor das kleine Rudel. Yuma musterte die Perücke spottend. Die kleine Chihauhau Dame hatte ihren buschigen Schweif zwischen ihre kurzen Hinterbeine geklemmt und schien etwas misstrauisch zu sein, so deutete Yuma.

Ein Knurren entglitt der Kehle der braunen Hündin. Ihren hohen Rang hatte sie somit klar gemacht. Die kleine Fremde wüde sie nicht weiter stören. Sie war klein wie ein Floh und bestimmt genau so schwach, doch um einiges zickiger. Trotzdem knurrte sie leicht angesäuert, wie sie von der ganzen Situation schon war, ausgeschlossen die Sache mit Bruce.

Das Knurren legte sich wieder und Yuma sah in die Runde. Sie hoffte darauf, ihre Position klar gemacht zu haben. Der kleine Wischmopp, die Welpin und die Perücke waren kein Hinderniss. Doch Moro schien zwar Geschickt und sehr klug zu sein, doch stärker als die egoistische, kalte Hündin war sie nicht, so dachte Yuma.

[redet mit Bruce, Bones und Chloe/knurrt Chloe an]


PS: Wieder dasselbe wie bei Benji! Es ist ihre Sichtweise, nicht eine! Dominant die beiden halt...
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Sep 14, 2009 3:48 pm

Die Ohren des Welpen waren aufgerichtet, die großen, zuvor noch nassen Augen waren weit geöffnet und sahen Yuma flehend, beinahe schon panisch an. Wie viel sie ihm momentan bedeutete, wurde dem Rüden noch nicht ganz klar, dafür war das Ausmaß zu groß, doch irgendwann würde er es fassen können. Und etwas enttäuscht war er schon, weil Yuma ihn anscheinend nur helfen wollte, nicht aber seine neue Mutter werden wollte. Traurig erschlafften die jungen Ohren, fielen wie ein Bauklötzehaus in sich zusammen und bedeckten das junge, von Trauer gefurchte Gesicht.

Als eine fremde Streunerin zu ihnen stieß, blickte Bruce auf und stellte erstaunt fest, dass es tatsächlich Hunde gab, die ausgewachsen waren und seine Größe hatten! Er stellte sich auf und in dem Verlangen, der Hündin über sich zu beweisen, dass er kein ungeschickter Welpe war, wie sie vielleicht dachte, baute er sich auf. Die Brust vorgestreckt, den Kopf beinahe schon stolz erhoben und die Rute in die Höhe gereckt. Kurz linste er zu Yuma hinauf, betrachtete sie nachdenklich und das junge Herz machte einen Freudensprung. Natürlich! Er zog die Lefzen zurück, kniff die Augen leicht zusammen und runzelte sowohl Nasenrücken als auch Stirn. Jetzt sah er doch bestimmt furchteinflößend aus. Oder?

"Äh ... Yuma ...?"

flüsterte er und blieb in seiner Position. Irgendwie war er wohl doch noch etwas zu unerfahren, um bei den Großen mitzuknurren. Er drehte sich halb zu der Hündin um und seine Haltung "erschlaffte". Ob sie ihm zeigen konnte, wie man ordentlich drohte? Diese Moro schien es ja bereits drauf zu haben, Benjii ebenfalls und was Bones und Chloe anging, zweifelte der Welpe auch nicht daran. Brutus versuchte wieder seine selbstsichere Haltung zurück zu gewinnen und murmelte dabei, nur für Yuma hörbar

"Würdest du mir dann auch das ... ähm, das da ... beibringen?!"

Er wies mit der Schnauzenspitze auf Yuma´s Haltung und legte fragend den Kopf schief. Irgendwie konnte er sich nicht darauf konzentrieren, zu knurren. Erschrocken über diesen "Fehler" wirbelte er herum und knurrte wieder. Allerdings klang es selbst in seinen Augen noch recht quietschig und hoch. Brutus seufzte dunkel und setzte sich schlussendlich auf seine Hinterläufe.

Ich habe den Krach gemacht. Denn ich bin Brutus, `Herrscher über das Chaos´... und wer bist du?

rief er Chloe zu. Eigentlich wäre er ja schnurstraks auf die Hündin zugelaufen, doch momentan wollte er nur verhindern, dass er sich umdrehte und Yuma weg war. Er rutschte etwas zurück und stieß dann sachte gegen Yuma´s Pfoten. Dort blieb er sitzen, wo er sie spüren, riechen und wahrnehmen konnte. Ihre Wärme übertrug sich auf ihn und ihr Misstrauen wohl auch. Woher sonst hätte der junge Rüde das Verlangen nach dem "Drohverhalten" gehabt? Sicher nicht, um Lupa oder sonst wen zu beeindrucken. Er wollte einfach nur so nah wie möglich bei Yuma bleiben. Er hatte sie ja bereits insgeheim als neue Mama auserkoren.

Der Gedanke an seine leibliche Mutter schmerzte, doch die Erinnerungen verblassten langsam und füllten sich mit neuen, intensiven Bildern. Yuma, wie sie mit ihm spielte. Yuma, wie sie ihm das Knurren und Heulen beibrächte. Yuma, Yuma, Yuma ...

[bei Yuma/versucht sich an der "Drohhaltung"/misslingt/fragt Yuma, ob sie e sihm beibringt/stellt sich Chloe vor]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Sep 14, 2009 4:09 pm

Die Australian Shepherd Hündin blickte kurz auf und zog ihre Lefzen weit zurück. Ihre Reißzähne waren gut sichtbar und machtem dem Winzling mehr als deutlich, mit wem sie sich nicht anlegen sollte. Moro war lieber allein und einsam. Sie schnaubte abfällig, dann blickte sie Benji herablassend an. Irgendetwas an seiner Art missfiel ihr. Ob es nun das zur Schau getragene Selbstbewusstsein des Rüden war oder doch eher dessen Arroganz, vermochte die Hündin nicht zu sagen.

Moro´s OHren richteten sich auf, als sie die Stimme von Chloe vernahm. Ihre hellen, durchdringenden Augen musterten die kleine Hündin von Kopf bis Fuß und ein verächtliches, beinahe geringschätziges Knurren entwich ihrer Kehle. Wenn es hier jemanden gab, der Krach oder Lärm machen konnte, waren das nur die Welpen. Moro blickte Chloe feindselig und misstrauisch entgegen, doch diese schien sowieso nicht kräftiger zu sein, als ein halber Welpe. In Moro´s Augen blitze es spöttisch auf, dann wand sie sich an Bones.

Er hatte noch nicht geantwortet, was die Shepherd Hündin leicht nervte. Schließlich war er derjenige gewesen, der unbedingt in diesen Garten wollte. Und als Moro daran dachte, das dieser weiße, explodierte Fellball neben ihr noch eine Gefährtin hatte, welche zu allem Übel auch noch trächtig war, wurden ihre hellen Augen eine Nuance dunkler. Als ob es nicht schon reicht, zwei einhalb Welpen zu haben.

Die Hündin blickte spöttisch zu Chloe, dann zu Lupa und schlussendlich zu Brutus, der bei Yuma saß und sich anscheinend an dem Knurrverhalten übte. Ja, Chloe war für die große Hündin ein Welpe, auch wenn sie eigentlich die "Niedlichkeit" bereits verloren hatte. Und auch die "tapsigkeit" besaß sie schon längst nicht mehr. Doch wirklich eine ernsthafte Gefahr stellte die Chiuaha Hündin für Moro nicht dar. Eher eine Art ... Spielzeug.

Ihre Miene verschloss sich, als Brutus antwortete und Chloe somit die Antwort auf ihre Frage gab. Ihre Augen blickten kalt und ausdruckslos zu CHloe, hielten sie mit dem Blick fest und schien sie festzunageln. Moro´s helle Augen erweckten den Eindruck, sie würde der Fremden bis auf die Sele schauen und jede noch so verzwickte Kleinigkeit sehen. Moro´s Gesichtsausdruck wurde abweisend und distanziert.

"Moro."

meinte sie, knapp wie immer. Die HÜndin fragte nach ihrem Namen? Den konnte sie haben, allerdings bezweifelte die misstrauische Moro, dass es ihr etwas nützen würde, sollte sie sich dieser seltsamen Gruppe nicht anschließen. Eine Überlegung, die Moro eigentlich sofort wieder verwarf, wenn auch widerwillig. Langsam musste sie sich wohl daran gewöhnen, in einer Gruppe, dem "Rudel" zu leben. Es würde hart werden, soviel stand fest. Sehr hart. Moro´s Miene war nun steinhart und kalt wie das arktische Meer.

[bei Bones/bemerkt Benji/denkt nach/bemerkt Chloe/antwortet/ist misstrauisch]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Sep 14, 2009 4:46 pm

Chloe's Stimmung verschlechterte sich drastisch, als diese riesige Hündin, ja in ihren Augen war das riesig, sich aufbaute und feindselig knurrte.

Was bildet sich diese Riesin eigentlich ein?!

dachte Chloe wütend und doch etwas ängstlich. Sie war zu groß für sie und könnte sie mit einem Biss töten, das wusste sie. Ihr entglitt ein hohes Knurren und lockerte ihren Schwanz wieder und machte sich etwas größer als sie war, sofern sie das konnte. Dann musterte sie den Welpe, der genaus groß war wie sie und sich an einer Drohgebärde versuchte, was aber nicht klappte. Er seufzte und schaute dann zu Boden, ehe er ihr antwortete, dass er Brutus, Herrscher des Chaos war.

Na toll, ein Meister des Chaos, das hat mir ja noch gefehlt und seine Ersatzmutter ist ja auch biestig drauf. Wäre ich doch gleich verschwunden...

Sie machte sich Selbstvorwürfe, ehe sie ihren Blick zu einer anderen Hündin schweifen ließ, die ebenso gefährlich war. Diese knurrte, wie die andere und Chloe kläffte, ein Bellen konnte man das ja nicht gerade nennen, was sie von sich gab, dafür war ihr Stimme zu hoch.

Ihr glaubt also, ihr seid etwas Besseres? Ihr braucht gar nicht zu knurren, ich tu euch schon nichts...

...geschweige denn könnte ich es.

dachte sie trotzig und ihr kleiner Körper zitterte vor Spannung und Wut auf dieses angeberische, feindselige Rudel. Genervt und ziemlich sauer ließ sich Coco auf ihre Hinterläufe und putzte sich. Dann schaute sie wieder auf, die Blicke waren noch immer feindselig und auf sie gerichtet, wie zuvor. Ihre Nackenhaare stellten sich bedrohlich auf und sie knurrte, leise aber hörbar, dann stand sie wieder auf allen vier Pfoten.

Was wollt ihr hier, ausser kleine Hunde bedrohen?

Chloe wusste, dass sie allmählich zu weit ging, sie könnten sie jederzeit töten, dass war ihr schmerzlich bewusst, sie war schon einmal nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Dann machte sie ein paar Schritte auf das Rudel zu, noch immer sehr misstrauisch. Ihre Augen verfinsterten sich, sodass sie beinahe schwarz waren und starrte in die der großen Hündinnen zurück.
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Di Sep 15, 2009 11:12 am

Die Situation spitzte sich mehr und mehr zu und die kriselige Spannung kitzelte den Hünen unangenehm im Fell. Er war kein Freund von Anspannung und sah auch eigentlich keinen Grund dazu. Doch er hatte den Wert von Tolleranz zu schätzen gelernt, weshalb er die aggressiven Wesenszüge, welche sich gerade bei den Damen zeigten, nicht übel nahm. Mit stoischer Ruhe sah er sich das Spiel noch eine Weile an. Er musterte mit einem sanften Blick, der keine Wertung zeigte, die kleine Chihuahua, welche gerade dazugestoßen war und noch einmal tüchtig für Unruhe sorgte. Sie wollte also ihre Namen wissen und Benji, Moro und Yuma schienen gewillt ihm in seinen Garten zu folgen. Da die Sonne sich immer weiter auch in ihre kleine Gasse zwängte und die Geräusche auf der Straße immer mehr zunahmen, hielt Bones es für nötig endlich den Weg in ein sicheres Versteck anzutreten.

"Es gibt keinen Grund gleich einen Streit anzufangen, meine Liebe."

Seine ruhigen Worte richteten sich an die kleine Hündin, welche sich so giftig allen anderen gegenüber zeigte.

"Mein Name ist Bones. Wir waren gerade dabei aufzubrechen. Ich führe gerne jeden von euch in mein Heim, einen sicheren Ort mit genügend Platz für jeden von uns. Ohne störende Menschen, wo wir uns auch am Tage im Freien aufhalten können und uns nicht bis zur Dunkelheit unbeweglich verkriechen müssen."

Langsam schwang der große Kopf zu der Australian Shepherd Hündin herüber, die sich bereits zum zweiten Mal als Moro vorgestellt hatte. Es war einfach höflich den Fragenden anzusehen, wenn man die Antwort gab, fand Bones.

"Mein Garten ist nicht weit von hier, Moro. Wir werden es wohl alle noch unbeschadet schaffen, wenn wir uns recht bald auf den Weg machen."

Gemächlich bewegte er seinen großen Körper in die Richtung, aus der er gekommen war. Es hatte wohl wenig Sinn den Aufbruch noch länger zu diskutieren. Die große Dogge konnte gut aktzeptieren, wenn ihm nicht alle folgen wollten, sogar wenn er alleine in den Garten zurückkehren würde. Natürlich würde es ihn sehr freuen ein paar neue Gesichter begrüßen zu dürfen. Wer weiß, vielleicht ergaben sie später sogar ein starkes Rudel? Bei der Vorstellung schwang seine Rute wie aufgeregt hin und her. Er schätzte zwar die Gesellschaft seines Freundes, der sicher im Garten auf ihn warten würde, vielleicht sogar mit einer schmackhaften Beute, aber etwas Abwechslung würde ihnen beiden nicht weh tun. Der Hüne verfiel in einen schwerfälligen, langsamen Trab, der ihn bis zum Ende der Gasse trug. Dort blieb er stehen und blickte verstohlen um die Ecken auf die Straße hinaus. Noch war hier keine Menschenseele zu sehen, doch das würde sich bald ändern. Jetzt oder nie, war die Deviese. Er wandte noch einmal den Kopf zu den anderen zurück.

"Ich mache mich auf den Weg."

Bones schenkte allen noch einmal einen aufmunternden Blick. Ob sie ihm nun folgen würden? Für einige von ihnen wäre es besser, dabei dachte er besonders an die kleine Welpin. Anderen dagegen, vor allem Moro und Yuma, traute er das Leben auf der Straße durchaus zu. Aber ob Yuma mit der Mutterrolle zurechtkommen würde?

[An der Straßenecke / will aufbrechen / hinter ihm Yuma, Brutus, Moro, Benji, Lupa und Chloe]
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