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Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
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 In der Stadt - [02] Kleines Paradies?

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BeitragThema: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   So Sep 20, 2009 5:49 pm

Wohl oder übel mussten alle der deutschen Dogge zustimmen, dass die Straßen von Dayton am Tage kein besonders geeigneter Aufenthaltsort für ein ganzes Rudel an Streunern darstellten. Der Gedanke an ein sicheres Versteck in erreichbarer Entfernung klang für die meisten also durchaus verlockend. Immerhin war die Dämmerung bereits fortgeschritten, sodass es auch für die ungeliebten Zweibeiner breits an der Zeit war aus ihren Träumen zu erwachen. Die anderen trieben wohl eher Neugier und ein auch ein kleines Stück Wehmut dazu dem alten Hund zu folgen. Wie lange war es schließlich schon hergewesen, dass sich einer von ihnen in einem heimischen Garten gemütlich in der Sonne wälzen konnte?

So hatte es die vierbeinige Gruppe vor allem der morgendlichen Stunde zu verdanken, dass sie auf ihrem Weg über Hauptverkehrsstraßen und durch kleine Gässchen nicht all zu vielen neugierigen Augen begegneten. Allerdings war nun Eile geboten, denn all zu lange würden die Menschen sicherlich nicht mehr auf sich warten lassen und dann konnte es für ein Hundepack ganz schön ungemütlich werden. Vornehmlich begegneten sie jedoch bisher nur kleineren Tieren wie Katzen oder Ratten, aber auch ein garstiger kleiner Haushund hatte ihr Vorüberziehen an seinem Gartenzaun mit lautem Gekleffe kommentiert - Streuner, Heimatlose. Doch nicht mehr lange. Bones Unterkunft versprach eine neue Niederlassung für viele der Umherstreifenden zu werden. Eine wahrlich idyllische Vorstellung, doch es gab immer einen Haken. In diesem Falle war der Haken 87 cm groß und hatte ein Kampfgewicht von 60 kg.

Bones führte seine kleine Gefolgschaft nun in den kleinen Pfad zwischen zwei Gärten. Der Einblick in diese war durch hohe Mauern und Zäune versperrt, doch die Vorfreude, welche der Hüne nicht verbergen konnte, ließ die anderen Hunde ahnen, dass sie nun am Ziel angelangt waren. Geradenoch rechtzeitig bog der letzte von ihnen von der Straße ab, als auch schon das erste Auto vorüberbrauste. Von der Straße aus ungesehen legte sich die große Dogge nun am Zaun nieder und schob mit seiner Nase ein loses Brett zur Seite, sodass sich ein kleiner Durchgang ergab. Mühselig schob Bones seinen viel zu groß geratenen Körper durch die schmale Öffnung, um von innen auch für die Nachfolgenden den Durchgang offen zu halten. Endlich war die Schar im Garten angekommen, doch völlig verlassen war dieser nicht. Jemand wartete bereits auf sie.
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Sep 23, 2009 2:39 pm

Mit ruhigen, dennoch wachsamen Bewegungen war die Australian Shepherd Hündin dem Doggenrüden gefolgt, richtete ihren hellen, misstrauischen Blick auf jede Katze und in jeden Garten. Für Streuner, wie sie es waren, konte bereits hinter jeder dritten Straenecke der Tode lauern, eine Gefahr, welcher Moro lieber noch für einige Zeit aus dem Wege ging.

Die schweigsame Hündin hatte anfangs Zweifel gehabt, ob die Realationen des großen Rüden und ihre eigenen vollkommen identisch sein konnten. Er schien ein Zeitgenosse, der die Dinge sogleich anpackte, während Moro nur beobachtete und sich ein Bild verschaffen würde. Wäre es genauso mit diesem geheimnissvollen garten, in den Bones sie führte? Oder wäre es lediglich ein kleiner Schuppen, einer, in dem sie bereits früh gelebt hatte und ihn bereits früh gehast hatte? Moro wartete geduldig, wenn auch mit leichtem Unbehagen hinter Bones, dann wollte sie sich ebenfalls durch den Spalt zwängen, wobei es bei ihrer etwas kleineren Schulterhöhe einfacher zu werden schien, als es das für Bones zu sein schien.

Ein fremder Geruch kitzelte ihre Nase und ließ sowohl Ohren, als auch Kopf aufschnellen. Die Augen verengten sich zu misstrauischen, abschätzenden Schlitzen, welche den Anschein erweckten, die Hündin sähe aus zwei Schießscharten hindurch in die Welt. Ihre Rute war gesträubt und auch das Nackenfell hatte sich leicht aufgerichtet. Ein leises Knurren grollte ihre Kehle hinauf, kitzelte ihren Hals und brach schließlich hervor.

Ein Fremder! Wusste Bones, dass ein fremder Rüde diesen garten beherbergte? Hatte er sie absichtlich zu ihm geführt, um sie schlussendlich nur zu bekämpfen und zu verletzen? Kurz keimte der verdacht in Moro auf, Bones ruhige fassade wäre ein Nebelschleier, mit dem es galt, die unschönen Details zu verhüllen. Doch ein Blick auf die freudig schwenkende Rute verriet der schweigenden Hündin, dass er wahrscheinlich nicht dazu fähig wäre, irgendjemanden zu täuschen.

Langsam, bedächtig und die nun dunklen Augen gerade aus gerichtet, schob sich die Shepherd Hündin hinter Bones in den Garten und ein leichtes Zucken ihrer Ohren verriet einen Bruchteil dessen, was sie gerade sah. Der Garten mochte vielleicht seit einiger Zeit leer stehen, dennoch schien er ein Paradis auf Erden zu behausen. Moro sah sich flüchtig um, erkannte einzelne, lose Bretter im zaun, durch die sie notfalls verschwinden könnte. Oder durch die sich auch unbemerkt ein Feind einschleichen konnte.

Dieser Gedanke erinnerte die Hündin an den fremden Geruch und sie richtete ihren durchdringenden Blick auf den fremden Rüden. Er hatte Flair, das gab sie ehrlich zu. Auch hatte er ein durchaus ansehnliches Fell, welches die Hündin jedoch in dme Verdacht bestärkte, einem Wolf gegenüber zu stehen. IHr brustfell sträubte sich leicht, drohend. Sollte es tatsächlich ein Wolf sein, so würden die Streuner wohl nicht zögern. Doch etwas an ihm ... irritierte Moro. Er war kein reiner Wolf, doch schien er auch Teile hündischen Blutes in sich zu haben.

Ihre Neugierde war geweckt, doch hütete sich die Australian Shepherd Hündin, Fragen zu stellen. Zum einen, weil sie noch nicht genügend Vertrauen zu dem fremdne Rüden, al auch zu dem Ort gefasst hatte, zum anderen, weil Moro ungern nach den Hinterrgünden fragte. Sie hasste es, nach ihrer Vergangenheit gefragt zu werden, daher hütete sich die sonst ziemlich schweigsame Zunge der Hündin, Fragen zu stellen.

Do auch hier, obwohl es sie dennoch interessierte, ob er nun Hund oder Wolf sein wollte. Oder ein Teil vom Beiden. Moro hätte sich wohl für ihre Urväter, als auch für deren Nachfolger entschieden. Zum einen, weil es in ihren hellen, blauen Augen sinnlos war, eine Feindschaft aufrecht erhalten zu wollen, welche keinen Sinn verfolgte. Und zum anderen, weitaus triftigeren Grund würde Moro sich wohl nie dem Weltbild einer einzelnen rasse anpassen wollen. Oder können.

Mit wachsendem Interesse, allerdings auch gesundem Misstrauen beobachtete sie Fáze. Er schien ein eigentlich ziemlich intelligenter Rüde zu sein, möglicherweise erwies sich in ihm ja auch eine Führungskraft. Allerdings würde sie weder ihren Stolz, noch sich selbst beugen. Weder vor ihm, noch vor sonst jemandem. Dafür war sie einfach nicht gemacht.

[im Garten/bei Bones und Fáze]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Do Sep 24, 2009 2:31 pm

Der Tag hätte ohne große Ereignisse vorüber gehen können, es hätte einer wie jeder andere in den vergangenen Jahren sein können, die er bereits mit dem großen Doggen Rüden Bones durchlebte. Die letzten beiden Jahre in dehnen er in den Genuss der Gesellschaft des anderen gekommen war , hatte beide sicherlich auf die ein oder andere Weise geprägt, auch wenn Fáze bisweilen immer noch seine ganz persönliche Meinung über den anderen vertrat – er hatte ihn von Anfang an nicht für jemanden mit besonderer Intelligenz gehalten, viel mehr für jemanden auf dem das Wort Gutmütig zutraf. Doch auch wenn er ihn nicht gerade als Klug bezeichnete, hatte er gelernt das Bones ein wahrer Freund war, er nervte ihn Normalweise nie und dies war eine Eigenschaft die der Mischling sehr an ihm zu schätzen wusste denn bisher war ihm kaum ein Artgenosse über den Weg gelaufen der diesen Anspruch ohne Probleme erfüllen konnte. Die Dogge war der ruhige Pol zwischen ihnen beiden, während er selbst sich als den schlauen Kopf in diesem freundschaftlichen Band sah.
Es war gut so, mit dieser Ansicht der Dinge konnte er gerne leben. Die Seiten beider waren längst abgeklärt, selbst kleine Auseinandersetzungen kamen nur im seltenen Falle vor. Wie konnte er ahnen das dieser Tag anders werden würde, das dieser das unbeschwerte friedliche Miteinanderleben mit einem Male grundlegend verändern würde und nichts mehr wie vorher sein sollte. Wie hätte er auch ahnen können als sein Freund den Garten vor einigen Stunden ohne ihn verlassen hatte das er nicht alleine wiederkehren würde?! Das Halbblut war sich dessen sicher, das wenn er davon auch nur die leichteste Ahnung gehabt oder gehegt hätte , er Bones Vorhaben ein jähes Ende gesetzt und ihm diese Flausen ausgetrieben. Aber dem war nun mal nicht so und im Moment war er dessen auch noch völlig Ahnungslos.

Nur schwach drang das Sonnenlicht durch die vergilbte Fensterscheibe des kleinen aber bescheidenen gelben Schuppens und zeichnete schwache Schattenumrisse an die Holzwände. Viel gab es nicht zu sehen, abgesehen von einer alten dunkelfarbigen Holzbank die schräg gegenüber des Fensters an der länglichen Wandseite stand, einigen undichten Löchern im Dach und zerfetzten Teppichen die quer über den Boden lagen und natürlich dem selbsternannten Herr der Bank. Dieser lag ausgestreckt entspannt der Länge nach auf einer bunten beschmutzten Decke, mit seiner Größe füllte er den Platz vollends aus, der Kopf des Hünenhaften bettete sich zwischen die markanten Vorderpfoten welche den Rand seines Schlafplatzes überragten während sein Körper von dem Rest der Decke halb verdeckt wurde, allein die Schnauze lugte unter dem weichen zerrissenen Stofffetzen hervor und schuf ein unheimliches Bild in dieser düsteren Finsternis.
Seit den ersten Morgenstunden hatte er sich kaum bewegt und dafür hatte er auch einen zutreffenden Grund – die letzte Nacht war für ihn nicht sonderlich Gut verlaufen, der stetige Kampf mit den Ratten auf der Müllkippe hatte ihn diesmal ein nicht unübersehbares Andenken verpasst. Über den Rücken der Schnauze zog sich ein langer striemiger blutverkrusteter Kratzer, der an der Stelle zwischen den Augen angefangen bis hin kurz vor der feinen Nase nach unten zu den Lefzen verlief und dort schließlich endete. Wer hätte gedacht das die Krallen dieser nervtötenden Biester derart scharf waren das die Wunde selbst jetzt noch unbarmherzig brannte auch wenn er sich Schmerzen gewiss nicht anmerken ließ, dies Verbot ihm schon allein sein Stolz und dieser war kaum zu übertreffen. Inzwischen war der Gedanke an letzte Nacht gänzlich verflogen und konnte nicht einmal mehr als schwache Erinnerung gezählt werden, seine Aufmerksamkeit lag auf etwas anderem, der Geruch Bones stach ihm vertraut in die Nase doch nicht nur dieser. Nein , es waren unzählige – er machte sich erst gar nicht die Mühe herauszufinden wie viele es waren, auch wenn es ein leichtes gewesen wäre.

Noch ehe er weitere Gedanken an seinen alten Freund und dessen neuerworbene Mitgliedschaft verschwenden konnte, schwang die Tür des Schuppens auf, zugleich entwich dem Rüden ein grollendes tiefkehliges Knurren, das in voller natürlichen Lautstärke die zuvor angenehme Stille durchschnitt und augenblicklich das ohnehin schon verzerrte Unheimlich wirkende Schaubild des lauernden Mischlings halb unter dem Mantel aus Decken eingehüllt, noch bedrohlicher machte . Da standen sie, neugierig gaffend. In Bruchteilen von Sekunden, hatten sich die geschlossenen Lieder seiner Augen geöffnet, starrten in Kombination mit dem Rest seiner Miene den Fremdlingen furchtlos und ohne jegliches Interesse entgegen. Er beachtete sie nicht, keinem von ihnen schenkte er auch nur einen Blick, stattdessen fixierte er die riesige Dogge. Dieser Narr! Was dachte er sich dabei, sollte dies, ein Scherz sein so war dies der schlechteste der ihm je in den Sinn gekommen war. Wie konnte er es wagen auch nur einen von diesem Pack anzuschleppen. Es war eine einmalige Bestätigung das Bones keine helle Leuchte war, in keinster Weise! Die Minuten dieses Schauspieles verstrichen und mit diesen verstreichenden, schnellte sein Kopf nach oben wobei die Decke welche ihn zuvor bedeckt hatte, ihren Platz von diesem verließ und den Anblick auf das Gesicht vollends Preis gab. Unnahbar und kühl, das war er, dies übermittelte er in seiner ganzen körperlichen Haltung. Sie standen unter ihm! Er war der jenige der es sich einfach ohne jeglichen erklärbaren Grund heraus nahm, über ihnen zu stehen – ob es den Fremden passte oder nicht, ihre Meinung zählte für ihn nicht, nicht hier!.

„Was habt ihr hier zu suchen!“ das Knurren war versiegt, allerdings erhob sich nun seine tiefkehlige raue Stimme richtete sich aber mehr an ihren Führer der sie hierher gebracht hatte. „Dies ist kein Ort um herrenlosen Nichtsnutzen ein Heim zu bieten!“ Fáze war außer sich vor Zorn und gewiss beherrschte nur einer es, diese Wut wenigstens ein wenig zu mildern in dem er ihn schnellst möglich eine angebrachte Erklärung für dieses – von seiner Seite aus nicht erwünschte Treffen- schilderte.


[schläft | begrüßt auf unnette Art die Neuen | richtet das Wort an Bones ]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   So Sep 27, 2009 1:59 pm

Ein tiefes, zufriedenes Seufzen hob den Brustkorb der deutschen Dogge erheblich an und ließ ihn dann sachte wieder zurückfallen. Bones ließ noch einmal gründlich den Blick über seinen Garten schweifen. Ja, kein Zweifel. Hier war genug Platz für all die Streuner, die er gerade hereingebeten hatte. Die erste von ihnen war Moro gewesen, die Australian Shephard Hündin hatte sich vor allen anderen ein Herz gefasst und war der Dogge durch das schmale Loch im Zaun gefolgt. Sicherlich hätte sie nicht erwartet einen so prächtigen Ort vorzufinden, dieser Gedanke füllte Bones mit Stolz. Sein Garten war schon etwas besonders und er war sicher, dass die anderen Hunde ihm da einfach zustimmen mussten. Vielleicht würden sie also bleiben. Das wäre für ihn überhaupt kein Problem, im Gegenteil, allerdings konnte die alte Dogge nicht weiter den großen Hybriden ignorieren, den einzelgängerischen Freund, mit dem Bones sein Heim teilte. Man durfte hier keinen falschen Eindruck von ihrer Freundschaft erhalten, sie war grundehrlich. Die beiden lebten schon einige Zeit zusammen und Bones hatte den anderen Rüden sehr gerne um sich. Sie verstanden sich, obwohl sie völlig verschieden waren. Nicht nur ihr Charakter unterschied sich voneinander, am Anfang ihrer eigenartigen Beziehung waren wohl vor allen Dinge die Unterschiede im Intellekt ein Problem gewesen. Der Geist des Halbblutes überragte den der Dogge noch weit mehr an Größe, wie es der Körper der Dogge mit dem des Halbblutes tat.

Während Bones so seinen Gedanken nachhing, hatte Moro den Rüden schon längst entdeckt. Durch die offene Tür ihres Schuppens konnte man einen Blick auf ihn erhaschen, wie er so dalag, halb verborgen unter seinen Decken, hoch oben majestätisch auf der alten Holzbank ausgebreitet. Hätte Bones den Rüden nicht so gut gekannt, er hätte ihn in diesem Augenblick gefürchtet. Das Knurren des Hybriden tat sein übriges dazu. "Dies ist kein Ort um herrenlosen Nichtsnutzen ein Heim zu bieten!"
Zum Glück aber kannte der Hüne seinen alten Freund und wusste, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine größere Gefahr von ihm drohte. Er war zwar ungehalten, wenn nicht sogar zornig, doch noch längst nicht außer sich. Abermals fiel die Rute der Dogge in ein sanftes Pendeln und er gesellte sich an die Seite der Australian Shepherd Hündin, die dem Rüden im Schuppen frontal gegenüberstand.

Hallo Fáze!,

begrüßte er freundlich den Knurrenden. Es gab für Bones keinen Grund dazu unterwürfig, ängstlich oder in irgendeiner Weise anders verstellt zu sprechen. Er war wer er eben war und vermutlich war es ihm auch gar nicht möglich so etwas kompliziertes, wie das Verstellen seines wahren Ichs fertigzubringen. Also trat er nun auch Fáze unverblümt und ohne irgendwelche Masken aufzusetzen gegenüber. Das war ohnehin das einzige, was den Rüden zufriedenstellte, denn früher oder später würde er ja doch hinter jede Maskerade blicken können.

"Ich habe einige Freunde getroffen und sie zu uns eingeladen. Sei nicht böse mit ihnen. Auf den Straßen ist es am Tage nicht sicher ohne einen festen Unterschlupf und wir haben genügend Platz. Sie werden uns schon nicht weiter stören, Fáze. Wir könnten sogar gemeinsam Jagen und ein Leben als Rudel führen, wie es uns als Hunden bestimmt ist. Du müsstest nicht länger nur mit mir Vorlieb nehmen, ist das denn nichts?"

Er legte seinen großen Kopf schief und brachte dem argwöhnischen Freund ein schiefes Lächeln entgegen, das ihn friedlich stimmen sollte. Er wusste, dass Fáze ihm noch nie wirklich einen Gefallen hatte abschlagen können. Die Situation wirkte beinahe so wie damals, als das Menschenkind seine Eltern anbettelte den kleinen Welpen, den es Bones getauft hatte, behalten zu dürfen. Bones wusste, dass Fáze sie nicht wegschicken würde. Er würde es sich zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen, doch am Ende würde er es nicht übers Herz bringen, dessen war sich die große Dogge sicher. Also begann er gleich damit seine Begleiter so gut er eben konnte vorzustellen:

"Dies hier sind Moro, Yuma, Brutus, Herrscher des Chaos und nunja.."

Das waren leider auch schon alle Namen, die er dem Freund nennen konnte. Sein fragender, schwermütiger Blick blieb auf dem kleinen weißen Rüden, der Schäferhundwelpin und der feinen Chihuahuahündin hängen.

"..wer seid ihr?"

[Im Garten | vor Fáze, bei Moro, Yuma, Brutus, Benji, Lupa und Chloe]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Di Okt 06, 2009 3:39 pm

Voller Neugierde hatte der Welpenrüde sich die Welt angsehen. Seine dunklen Augen glänzten vor Aufregung und der Freude, etwas Neues zu erleben. Brutus spürte, wie seine Rute heftig hin- und herschlug. Doch momentan war er viel zu begeistert, als dass er dies hätte unterbinden wollen. Mal davon abgesehen, dass es keinen Grund dafür gab.

Als Moro sich durch die Lücke zwängte, musste Brutus kichern, doch bei Bones hielt der kleine Rüde es nicht mehr aus. Voller Freude ließ er das LAchen frei heraus, eher aus dem Verlangen, seiner Freude tatsächlich Ausdruck zu verleihen. Lediglich der zarte Schatten der Ungewissheit lastete tief in seinem jungen herzen. Denn Yuma hatte ihm zwar zugesichert, auf ihn Acht zu geben, doch hatte sie ihn noch nicht vollkommen zugesagt, tatsächlich die Mutterrolle zu übernehmen. Langsam bekam er Zweifel daran, ob sie ihn tatsächlich mit jener Inbrust liebte, mit der er anfangs seine Mutter, nun Yuma liebte. Eine leise Stimme bezweifelte dies, doch wischte er diesen Einwand einfach hinweg.

"Bones."

rief die helle, jugendhafte Stimme hinein in den garten, nichts ahnend, auf wen er nun treffen würde. Sicherlich hatte der fremde Geruch, welchen er nun ebenfals wahrnahm, nichts mit diesem Garten zu tun. Das wollte und konnte Brutus einfach nicht glauben, wenn irgendwie spürte Brutus instinktiv, dass die Quelle dieses Geruchs die Hundemeute nicht mit offenen Pfoten empfanden würde. Mit fröhlich schlagender Rute zwängte auch brutus sich durch das Loch, wenn es auch eher ein Purzeln war. Durch seine noch mäßige Größe hatte er es leicht, hindurchzukommen.

Als er nun auf der anderen Seite des Zaunes stand, sah er sich aus großen Augen begeistert um. Dieses Stück Erde war tatsächlich ein Paradis, Bone shatte wohl noch etwas untertrieben bei der Beschreibung. Die dunklen Augen bemerkten erfreut einen Schmeterling, jedoch erinnerte ihn das an sein kleines Abenteur. Inzwischen etwas vorsichtiger, folgte er mit tapsenden Schritten dem geflügelten Freund.

"Bones, dein Garten ist wirklich toll."

rief er über seine schmale Schulter zurück. Erst da wurde er sich gewahr, dass Moro und Bones in einem Schuppen standen, dessen Tür geöffnet war. Auch drang aus diesem Schuppen der unverkennbare Geruch des Rüden, weshalb Brutus also umso neugieriger wurde. Erschrocken fiepte er auf, als sein Magen sich schmerzhaft zusammenzog udn ein gurgelndes Knurren von sich gab. Etwas betreten schaute der Welpe zu Fáze, Bones und Moro auf, war er doch bei ihnen angekommen.

"Entschuldigt. Aber ... ich habe solch einen Hunger. Hat einer von euch vielleicht ... etwas Fressbares hier?"

Mit flehendem Blick und großen Augen, welche anscheinend nur noch größer zu werden schienen, sah er sowohl Bones, als auch Fáze an. Schließlich schienen diese beiden Rüden die "Herren" über dieses kleine Fleck Paradis zu sein. Weshalb er sich von ihnen die begerhre Information erhoffte. Denn ein weiteres, dieses Mal lauteres Knurren ließ verlauten, Brutus´ Magen habe seit längerer Zeit nichts mehr zu Fressen gehabt. Die Ohren leicht aufgestellt, den Kopf ebenfalls leicht schief gelegt, blickte er flehend zu Bones und Fáze auf. Wenn dieses lästige, schmerzhafte KNurren nur endlich aufhören würde!

[betritt den Garten/spielt/bemerkt Fáze/läuft zu ihm, Bones & Moro]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   So Okt 11, 2009 1:34 pm

Es war ein Tag wie jeder andere. Noch während das Klingeln des Weckers die Treppenstufen hinab in die Küche drang, machte sich die graue Hündin daran, den Weg nach oben zu finden. Sie wusste: Dave würde es niemals rechtzeitig aus dem Bett schaffen. Mit einem herzerweichenden Gähnen, das in einem Fiepen endete, stand Gaia auf, und schritt aus der Küche in Richtung Flurtreppe.
Drei Tage war es nun her, dass Maria mit ihrer dreijährigen Tochter Alice zu der Tante gefahren war, sie hatte anscheinend Geburtstag oder etwas in der Art. Dave, Alice Stiefvater, musste zuhause bleiben…schließlich musste ja auch noch irgendwer für Geld sorgen. Und Gaia? Nun ja, die Irische Wolfshündin war zu groß für den Kleinwagen, vor allem wenn noch drei Koffer in dem ohnehin beengten Rücksitz platz finden sollten. Also musste auch sie bleiben. Schweren Herzens….
Noch in Erinnerung an die Tränen der Kleinen, als die Tür sich schloss, hatte die alte Hünden nun auch endlich die letzuten Treppenstufen geschafft und seufzte erleichtert….

(Gott sei Dank muss das nur einmal am Tag sein….du wirst alt Mädchen)

sprach sich zu sich selbst in Gedanken und schüttelte ihr Fell auf. Mit eleganten Trabsprüngen bahnte sie sich einen Weg durch die Wäschehaufen, die sich seit gestern gebildet hatten, bog rechts ab und sprang dann auf das Wasserbett ihres Herrn. Ihr Bellen übertönte den schrillen Wecker mit Leichtigkeit du Dave saß fast Augenblicklich aufrecht im Bett. Reflexartig ging Gaias Rute von links nach rechts…noch ein Bellen:

“Steh auf! Los! Du bist schon viel zu spät dran!“

donnerte sie ihm entgegen und sprang mit den Vorderläufen auf und abwärts. Und dann, ganz plötzlich kam Bewegung in den schlanken Mann: ~Scheiße! Es ist schon halb neun!~ Die Bettdecke flog im hohen Bogen aus dem Bett, Dave hinterher. Er schoss ins Bad, knallte die Tür. Erst als die Duschgeräusche erklangen, kletterte die Hündin umständlich aus dem Wasserbett und quält sich dann die Treppe runter in die Küche. Die Ruhe selbst nahm sie vor ihrem Futternapf Platz und wartete ab:

“Vier, drei, zwei......“

Klatsch. Ein Haufen Spagetti mit angetrockneter Tomatensoße von gestern Abend fand in ihren Fressnapf Platz. Die Lefzen verzogen sich in einem tiefen Ekelgefühl nach oben doch Dave, der halb angezogen durch die Küche rannte und wie blöd seine Brille suchte, winkte bloß ab. ~Ich hab heute keine Zeit, heute Abend ja?~ meinte er beschwichtigend, noch immer nach seiner Brille suchend. Gaia verdrehte die Augen. Wie konnte man nur so unorganisiert sein? Seufzend stand sie auf und trat an den Wohnzimmertisch, schob die Zeitschriften zur Seite und legte somit die Brille frei, die Dave gestern in seinem Fernsehwahn vergraben hatte. Es dauerte keine drei Minuten, dann hatte Dave auch diese gefunden. Ein kurzer Schluck aus der Tasse Kaffe und die Tür knallte mit einem mächtigen Rums zu. Gaia sah einen Moment auf das „Mahl“ das ihr zugeschmissen worden war, schüttelte den Kopf und stand auf. Sie würde sich was anders suchen. Langsam setzte sie sich in Bewegung und fand bald ihren Weg in die Waschküche. Dort hatten ihre Menschen eine extragroße Hundeklappe einbauen lassen, damit die Riesin raus konnte wann sie wollte. Weglaufen würde sie ja ohnehin nicht, Neiiin..nicht Gaia. Würde sie such nicht, aber heute erforderten es die Umstände, denn Pizza, Nudeln und Pommes hatte sie so satt, dass sie nun schauen wollte ob es in der Stadt nicht was Besseres gäbe. Erst vor kurzem waren sie hier her gezogen, von einem großen Hof in die kleine enge Stadt…und sie hasste es. Lärm und Gestank waren so ziemlich das einzige, was sie mit dieser Stadt assoziierte. Schnell hatte sie den kleinen Garten hinter sich gelassen und war mit einem beherzten Sprung über den niedrigen Gartenzaun gesprungen. Ihr erster Anlaufpunkt? Der Park. Dort fanden sich immer irgendwelche netten Omis die Enten fütterten. Warum nicht auch Hunde?
Von dem niedrigen Zaun, der vor dem Haus die Grenze zur Stadt gab, waren es nur wenige Minuten Fußweg, bis schon die ersten grünen Ausläufe der Parkanlage zu sehen waren. Die große Hündin ließ sich Zeit, Eile hatte sie keine, wozu auch? In ihrem Alter war es sinnvoller die Kraft die man hatte, zu sparen.
Im langsamen Trab bahnte sie sich ihren Weg, vorbei an starrenden Menschen, Menschen die sie mit schnalzenden und pfeifenden Rufen streicheln wollten und jenen, die schon Meter zuvor mit schreckerstarrtem Gesicht zur Seite gingen. Sie interessierte es nicht, was die Menschen von ihr hielten, für sie zählte nur die eigene Familie. Ja, in der Hinsicht war sie vielleicht etwas eitel, aber geschadet hatte ihr das bisher nicht.
Dann vernahm sie einen fremden Geruch. Hunde mussten in der Nähe sein! Ein Zustand, den sie bis dato eher verneint hätte, jetzt allerdings komischerweise gerne entgegen nahm. Gesellschaft….vielleicht für ein Viertelstündchen. Mit wohlbedachten Schritten folgte sie dem Duftweg und fand sich bald vor einem hohen Bretterzaun wieder. Dahinter vernahm sie Stimmen. Hier war sie richtig. Von der Straße aus konnte sie nicht in den dahinter liegenden Garten spähen, es musste irgendwie eine andere Möglichkeit geben. Ein kurzer Wuffer sollte sie ankündigen und dann machte sie sich daran, das umgebende Gelände zu untersuchen. Und wirklich: ein paar lose Bretter mimten den Eingang. Zu blöd, hindurchpassen würde sie da wahrscheinlich nicht.

[am Garten – vor den losen Brettern ]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   So Okt 11, 2009 4:00 pm

Benji sah sich den Garten an. Er war groß. Groß genug für ihn, Lilli und die Welpen, die in zwei Monaten da sein würden. Doch leider bemerkte er, das der Garten schon einen Besotzer hatte. Ein starker Rüde, der ihn über einiges überragte. Doch das machte Benji weiter nichts. Es gefiel ihm nur nciht, wie respektlos der Beitzer des Gartens über Benji und die anderen Hunde sprach. Er trabte zu Bones. Und sah zu Fazé auf.

"Ich heiße Benji."

Sagte er und pliusterte sein Fell auf, um größer zu wirken. Der kleine Rüde rückte etwas von Bones weg, da er neben ihm noch kleiner aussah. Er sah zu Bruce, der jagen wollte und spürte selber seinen Hunger. Er erinnerte sich daran, dass er für Lilli auf Futtersuche gewesen ist, als er auf das Rudel traf. Er musste ihr noch etwas zu Futtern bringen.

"Hey, Bruce, ich komm mit dir. Ich muss noch meine Gefährtin abholen, die wartet darauf, dass ich ihr was Essbares bringe."

Er trabte zu Brutus und stupste ihn mit der Schnauze an. Stolz machte sich in ihm breit, als er endlich neben jemandem stand, der kleiner war als er. Das gab ihm Mut. Dominant wie er war hoffte er auch darauf, eines Tages auf der Bank zu liegen und auf alle herabblicken zu können, wenn es sein müsste, würde er auch kämpfen. Dass Fazé und die anderen um einiges stärker waren als er, verheimlichte er vor sich selbst, denn schließlich wollte er der größte und stärkste sein.

"Kommt noch jemand mit?"

Fragte er in die Runde.

[sagt seinen Namen/ will mit Brutus jagen gehen]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   So Okt 11, 2009 9:35 pm

Langeweile. Ein Gemütszustand, den Jumper bereits seit Wochen empfand und dieses Abschaffte, wenn er die Schuhe seiner Herren jagte und zerkaute, oder aber über die Sofas hüpfte. Zu dieser Stunde allerdings lag der Catahoula Rüde noch auf seinem Schlafplatz, hatte den schlanken Kopf auf die Pfoten gelegt und die Augen geschlossen. Er versuchte die Zeit mit schlafen zu überbrücken, denn die Strafen die auf sein Spiel folgten, wurden von mal zu mal strenger. Die Rute lag an seinen Körper und ab und an durchfuhr ein Zucken seine Hinteren Läufe. Regungslos verharrte er auf dem grauen alten Sofa, bis seine Ohren sich aus ihrer Versenkung erhoben, denn er hörte Schritte. Seine Lider schlugen auf und seine Haselnussbraunen Augen erblickten den Vater der Familie. Sein Alpha. Die dünne Rute schlug auf das Polster, zeigte dem Mann, der sich ihm näherte, dass er sich über seine Anwesenheit freute. Und tatsächlich. Der Familienvater ergriff Jumper am Halsband und sprach zu ihm.

„Na komm mein Junge, wir gehen zusammen Spazieren.“

Ganz verstand der junge Hund die Worte des Menschen nicht, doch er wusste was er mit dem Wort Spazieren zu assoziieren hatte. Ein japsen verließ seinen Fang und sofort erhob sich der filigrane Körper von ihm vom Sofa. Freudig riss sich der Jungspunt aus dem Griff des Herren und katapultierte seinen Körper in einem einzigen Satz zur Haustüre. Dort kratzten seine Krallen Erwartungsvoll an der Türe. Er beachtete nicht einmal, dass der Menschenmann nicht sonderlich fröhlich darüber war. Jumper hörte, wie hinter sich auch die anderen kamen. Er drehte den Kopf um und erkannte, dass sie alle einen Spaziergang machen würden.

„Na komm her Jumper.“

Sprach die Tochter der Familie lächelnd und hielt dabei die Leine in die Hand. Der Rüde wusste, dass er bei ihr etwas weniger hektisch sein musste, sie konnte er zu leicht umwerfen. Mit hin und her schwingender Rute trottete er zu ihr, japste erneut, ließ sich allerdings ruhig anleinen. Schließlich öffneten sie die Türe und ich folgte dem Mädchen. Es ging diesmal also weiter weg, erkannte er, als der silberne Wagen vor der Türe stand und der Kofferraum bereits auf ihn wartete. Folgsam ließ er sich zu dem Wagen führen und sprang hinten hinein. Rollte sich sofort ein und sah zu, wie man die Klappe des Wagens hinab ließ. Es dauerte auch nicht lange, da waren Frau, Mann, Tochter und der ältere Sohn im Auto und das raunende Geräusch des Motors erklang. Sie fuhren länger als er es gewöhnt war. Ab und an richtete er sich auf und sah, wie die Felder an den Scheiben vorbei rasten und allmählich das Land wieder den Straßen der Stadt wichen. Wohin fuhren sie nur? Ungeduldig stellte sich der junge Hund auf und fiepste.

„Wir sind ja gleich da.“

Beruhigte ihn die sanfte Stimme des Mädchens. Jumper ließ die sanften Worte auf sich wirken und beruhigte sich wieder. Schließlich wurde der große Wagen langsamer und kam dann endlich zum stehen. Der Motor wurde Ausgeschalten und die Türen wurden geöffnet. Der graue schwarz gefleckte wurde drängelnder. Er wollte raus und fing an zu kläffen, bis man dann auch ihn aus dem Gefährt befreite. Zuerst roch er die Abgase der Autos, die sich unentwegt wie ratslose Ameisen durch die Straßen schoben, dann sahen seine Augen jedoch zwischen dem tristen grau der Straßen eine weitläufige Grünanlage. Zusammen strebten sie genau diesen Park an. In der Hand hielt der Alpha eine Frisbee. Gleich würde es soweit sein. Gleich würde er über die Wiese preschen und freudig seinem Herren die Frisbee wieder bringen. Endlich laufen und sich austoben. Die Rute konnte er vor Aufregung gar nicht mehr ruhig halten. Der Park war leer, anscheinend war es den Menschen zu frisch, als sich dort aufzuhalten. Sobald er das Gras unter den dunklen Ballen spürte leinte man ihn auch schon ab. Ein Rausch von Adrenalin durchflutete seinen jungen Körper, so dass er sofort nach vorne lief und Bellend die Ebene hinter sich ließ. Natürlich kehrte er zu seinen Menschen zurück. Doch sein kleines Mädchen sah nicht sonderlich glücklich aus. Sie hatte Tränen in den Augen stehen und Jumper verstand nicht weshalb. Winselnd näherte er sich ihr. Sie zwang sich ein Lächeln auf die Lippen und umgriff den Hals des Tieres. Er konnte ihre Trauer riechen. Nur er verstand den Grund dafür nicht. Die Dunkle Stimme des Mannes ließ ihn aufblicken.

„Na hol Jumper!“

Und seine ersehnte Frisbee flog im hohen Bogen durch den Park. Die sehnigen Läufe jagten ihn direkt hinter her. Er blendete alles neben sich aus, sein einziges Ziel war die runde Scheibe, die er immer näher kam. Die Hinterläufe spannten sich und stießen ihn in die Höhe. Zielgenau griffen die Kiefer nach dem Gegenstand und erwischten es. Stolz reckte er den Schwanz und drehte sich herum. Er wollte natürlich seinen Fang dem Herrchen wieder zurück bringen und den ersehnten Lob kassieren. Doch er sah sie nicht. Wo waren seine Menschen? Seine Nase versuchte einen Geruch aufzufangen, der ihm sagte wo sie waren. Wollten sie etwa verstecken spielen? Jumper ließ die Frisbee belanglos zu Boden fallen und lief ein paar Schritte vor. Hob immer wieder den Fang um seine Familie ausfindig zu machen. Wie ein Jagdhund auf der Fährtensuche lief er hin und her. Doch er roch sie nicht mehr. Panik erfasste den Hund. Hatte man ihn allein gelassen? Die Ohren legten sich an den Kopf und seine Rute hing herab. Er bellte, wartete verzweifelt auf eine Antwort, doch sie blieb aus. Kein Ruf, kein Zeichen der Anwesenheit. Fassungslos lief der Hund aus dem Park, sah zu der Stelle wo ihr Wagen vorher geparkt war. Was seine Haselnussbraunen Augen sahen war…nichts. Erst jetzt verstand er wem die Tränen gegolten hatten. Ihm. Hilflos kehrte er zum Park zurück. Verkroch sich in den Schatten eines nahe stehenden Baumes und rollte sich zusammen. Immer wieder stieß er ein trauerndes Winseln aus. Wie konnte man ihn nur zurücklassen? Ein Rudel blieb doch zusammen. Gab sich gegenseitig halt.

[Im Park/ alleine]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Okt 14, 2009 2:16 pm

Voller Freude, jemanden gefunden zu haben, der tatsächlich mit ihm, einen für alle anscheinend nervenden Welpen, jagen gehen wollte. Nun, jagen war vielleicht etwas weit hergeholt, aber Bruce interessierte das nicht. Jagen war Jagen, ob dabei nun in Mülltonnen herumgeschnüffelt wurde oder ein fauliges Stück Fleisch zurück geworfen wurde.

Mit vor Aufregung glänzenden Augen sprang er um Benji´s Beine herum, dann um Bones lange Läufe und hielt schließlich vor dem hünenhaften Rüden,w elcher so gelassen - und abwertend - auf der Bank lag und auf sie hinabsah. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Rute des Rüden schlug nicht, im gegensatz zu der von brutus, welche aufreget hin- und herzuhüpfen schien, so sehr freute sich der junge Rüde.

Als er aufgeregt bellend aus dem Schuppen rannte, die großen Ohren flogen fröhlich um seinen Kopf, nahm er plötzlich einen Duft wahr, welcher ihm bekannt vorkam. Wenn auch nur auf jene Weise, dass er diesen Geruch, in verschiedensten farbvarianten, bereits gerochen hatte

(Ein Streuner!)

Voller Freude hüpfte das Herz, asl er daran zurück dachte, Yuma könnte doch mitgelaufen sein, um ihn wieder zu sehen. Doch beschlich ihn das zarte Gefühl, dass sie ihn nur vorübergehend akzeptieren würde. Dass sie nur vorübergehend seine "Ersatzmama" sein wollte. Voller Trauer klappten die aufgestellten Ohren ab udn fielen in sich zusammen, dann raffte er sich nur mühsam wieder auf, um ein einigermaßen fröhliches Gesicht aufzusetzen.

Dennoch, die Neugierde war Welpen angeboren und Brutus streckte schnüffelnd seine Nase durch das Loch im zaun. Irritiert blickte er auf die Straße, welche sie verlassen hatten. Suchend blickte er sich nach allen Seiten um, doch fand er außer zwei grauhaarigen, ziemlich pelzig aussehenden Stöckern nichts. Er blinzelte kurz, als ihm etwas einfiel.

(Pelzige Stöckchen?)

Vielleicht hatte er ja einen neuen Fund gemacht? Eine neue Art von Stock, überlegte er. Dann jedoch bewegten sich die Beine leicht und erschrocken auffiepend blickte Brutus hinauf in die luftige Höhe,w elche er lieber mied. Aus eigenen Erfahrungen. Erfahrungen mit Kistenstapeln. Sein Blick traf den einer ziemlich großen Hündin und erleichtert, dass ihm nciht doch etwas Grauenhaftes über den Weg gelaufen war, sprang er komplett aus dem Garten heraus, zu Gaia.

"Hallo, du. Ich bin Brutus, der Herrscher des Chaos. Und wer bist du?"

fragte er, die Nase neugirieg erhoben Schnuppernd zuckte die schwarze NAse in der Luft umher, dann richteten sich die dunklen Augen auf Gaia. Neugierig legte er den Kopf schief und hechelte. Ob sie mit ihm jagen gehen würde? Dass sie vielleicht etwas Böses im Sinn hätte haben können, fiel ihm nicht ein einziges Mal ein. Nicht bei Bones, nicht bei Yuma, nicht bei Moro, nicht bei Fáze. Nicht bei Gaia. Sie sah einfach wie eine Hündin aus, die Welpen lieben würde. Brutus hoffte es.

[im Schuppen/freut sich/rennt aus dem Schuppen/trifft Gaia]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Okt 14, 2009 4:26 pm

Einige Momente lang regte sich kaum etwas hinter dem Verschlag, den Gaia nun versuchte mit ihre Pfoten zu durchtreten. Lange, grau – rauhaarige Beine ragten durch die Öffnung, doch schnell gab die Hündin auf. Das war schier unmöglich und unbedingt bücken wollte sich die Alte nun auch nicht mehr. Dennoch: die Stimmen ebbten nicht ab. Alle Sinne auf das Gespräch fixierend erhaschte sie einige Namen, Satzfezen. Den Begriff Jagd. Ein sanftes Lächeln entglitt der Hündin: sie war zwar neu, aber großartig etwas zu jagen konnte es hier ja wohl kaum geben. Sekunden später, Gaia war schon fast daran zu gehen, da steckte ein Welpe den Kopf durch das Loch…und blickte schnurstracks geradeaus. Gaia war erst irritiert, was tat er da? Gaia hob den rechten Lauf etwas an….dann sah auch der Welpe auf.
Das Fiepen, das ihm wohl vor lauter Erschrockenheit entwichen war, ließ sie abermals lächeln und der darauf folgende Satz war wohl das süßeste was sie jemals gehört hatte. Ein Welpe, der sich als Herrscher des Chaos vorstellte. Augenblicklich schaltete sich bei ihr der „Mamaschaf“ – Modus wieder ein. Mit einem leisen Ächzen sank die Hündin auf den Bauch um dem Welpen wenigstens ansatzweise auf gleicher Augenhöhe zu sein.
Völlig unverfroren, wie es ihre Art war, zog sie ihm sanft die lauwarme Zunge über den Rücken, um die paar losen fusseln aus seinem Fell zu bürsten. Dann erst fing sie leise, jedoch klar verständlich an zu reden. Ihre Stimme klang dabei so sanft wie fließender Honig:

“Mein Name ist Gaia. Hallo Brutus, du hast die ja eine ganze Menge vorgenommen für dein Leben!“

Noch immer lächelnd deutete sie auf den Schuppen, den sie nun durch das Loch erspähen konnte, ihr Atem ging dabei ruhig, aber etwas unregelmäßig, ihre Pfoten lagen übereinander geschlagen da.

“Sind da deine Freunde?“

Sie wusste nicht wieso, aber irgendwie erwartete Gaia jetzt eine Gruppe junger, hilfloser Welpen um die sie sich alle kümmern musste. Schon sah sie dieses Bild vor sich: Auf Zuruf tapsten noch zwei, drei ….nein vier weitere Welpen aus dem Schuppen auf das Loch zu und umsprangen sie freudig. Große Ohren, große Pfoten, riesen Kulleraugen…so wie bei Brutus, den Gaia seit seinem ersten gesprochenen Wort vollkommen in ihr großes Herz geschlossen hatte. Ohne den Gedanken ganz zu Ende gedacht zu haben, nahm sie dann jedoch die Tiefe der Stimmen im Schuppen wahr. Welpen…..im Stimmbruch. Ein Vorstellen der Ohren ebnete den Weg zurück in die Wirklichkeit und Gaia sah wieder zurück auf den kleinen Welpen. Vielleicht lag es daran, dass sie nie eigene Welpen gehabt hatte und nun ihre Zeit abgelaufen war? Innerlich zuckte sie mit den Schulter und tat so, als würde ihr das nichts ausmachen….

[Am Zaunloch / mit Brutus / träumt vor sich hin]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Okt 21, 2009 9:00 am

Als die riesenhafte Gestalt sich auf seine Höhe begab, seufzte er erleichtert und lautlos auf. Es war für ihn schon angstenflößend gewesen, neben Bones zu stehen. Doch neben Gaia ... er erschauderte, als er daran dachte, was gewesen wäre, wenn sie Welpen nicht hätte leiden können. Doch sie wirkte freundlich und als sie ihm über den Rücken fuhr, vergaß er alle Sorgen und streckte sich genüsslich vor ihren Pfoten aus.

Er lag, den Bauch zuoberst, neben ihren übereinander geschlagenen Pfoten und die Zunge war leicht aus dem Maul gerutscht. Nun hechelte er, um etwas Luft nach der Aufregung zu bekommen und blickte die Hündin vor sich aus großen Augen an. Eine Menge für das Leben vorgenommen? So hatte Brutus das noch gar nicht gesehen. Einer Gefühlsregung heraus lächelte er breit, sprang auf seine zu großen Pfoten und sprang schwanzwedelnd auf Gaia zu.

"Ja, eine große ganze Menge. Aber ich schaffe das, denn ich bin ja schon groß."

Der wohl übliche, von einem Welpen zu erwartende Satz und augenblicklich reckte der schmale Körper ich noch etwas in die Höhe. Seine Augen leuchteten, es schien ihm das erste Mal, nachdem er seine Mutter verloren hatte, dass ihm eine Hündin so offen entgegentrat. Ihm die Liebe schenkte, die er haben wollte, die er unbedingt brauchte. Nach der er sich so gesehnt hatte. In seine dunklen Augen trat ein schmerzlicher Ausdruck und seine eben noch aufgestellten Ohren fielen wie ein Kartenhäschen in sich zusammen.

"Meine Freunde? I... Ich weiß nicht ... also ... wir haben uns getroffen .... und jetzt ist da so ein großer Hund im Schuppen ... vor dem habe ich ... ein bisschen Angst ... "

Einerseits aus Scham, diese Schwäche zugestehen zu müssen, andererseits aus Trauer, zu wissen, dass die Hunde im Schuppen sich wahrscheinlich in drei Tagen nicht mal mehr an seinen Namen erinnern würden, senkte er den Kopf, verborgen von den großen Schlappohren. Dann beschloss er, Gaia nicht mit seinen eigenen Problemen zu belasten und augenblicklich schlug seine Stimmung wieder um.

"Sag mal, Gaia ... willst du mit mir jagen gehen? ich hab doch so großen Hunger und irgendwie hat der ... Benji, genau ... der will glaub ich nur zu seiner Gefährtin ... mich hat doch keiner lieb ..."

Wohl doch kein so geglücktes Ablenkungsmanöver und er drückte sich nun eher impulsiv an Gaia´s Brust, die kleine Schnauze in deren Fell vergraben. Ein leises Winseln, leiser als das Summen einer Fliege, ertönte und Bruce ließ seinem Kummer freien Lauf. Niemand wollte ihn. Niemand hatte ihn lieb. Was für eine TRAUER. Er kuschelte sich dichter an Gaia an, ignorierend, ob ihr das zu viel werden könnte und schien nahezu panisch nach dem Körperkontakt und der Wärme zu lechzen.

Nachdem er sich etwas beruhigt hatte, hob er seinen Kopf und blickte zaghaft zu der Hündin auf. Würde sie ihn verstoßen oder würde sie es nicht stören? Zweifel beschlichen den jungen Rüden und Bruce streckte seinen Körper, die kleinen Pfoten auf dem Brustkorb Gaia´s abgestützt. Danach fuhr seine kleine, warme Zunge vosichtig, beinahe schon scheu, über die Wange der Hündin. Der Schwanz wedelte mäßig, doch die großen Augen Bruce´s blickten direkt in Gaia´s.

[bei Gaia/spricht mit ihr/wird traurig]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Okt 21, 2009 12:40 pm

Die graue Hündin betrachtete den Welpen bei jeder seiner Bewegung so genau sie nur konnte: Die Aussagen die er tat, die Befürchtungen, die Gegenoffensiven in Form körperlicher Nähe….Gaia war fast schon bestürzt, wie mitgenommen der Welpe war. Es schien wirklich so, als würde sich keiner der älteren Hunde um ihn bemühen….wie konnte man nur? Normalerweise dürfte das so genannte Kindchenschema bei jedem Hund wirken….
Sie wusste, wie man sich um Jünglinge zu kümmern hatte, Alice war es dabei immer gut ergangen und da Lob ihrer Herrin hatte sie auch immer so erhalten, so würde es Gaia sicher ein Leichtes sein Brutus angemessen zu umsorgen.

“Ihr habt euch getroffen?“

meinte sie leise, beendete dann jedoch ihren Satz bevor sie ein ~wo ist denn deine Familie~ hinzufügte. Ihr wurde schon augenblicklich klar, die Hunde die sie hier getroffen hatte, waren eindeutig Straßenhunde, jene die entweder ausgesetzt worden waren oder auf der Straße zu Welt gekommen waren. Eben jenes nahm sie erst einmal von Brutus an, ohne ihn gefragt zu haben. Er schien ihr sehr weit für sein Alter, vielleicht der Einfluss des Kampfes ums Überleben.
Während sie diese Gedanken zu Ende brachte, vernahm sie voller Entzückung die lebevolle Geste des Welpens wahr und nickte nahezu zeitgleich.

“Aber klar, komm wir schauen mal was die Stadt so bietet!“

Schwanzwedelnd, um Brutus die Angst zu nehmen, sah sie ihn an, stand auf und deutet zurück auf die Straße.

“Ich war ohnehin auf dem Weg in den Park, da gibt es viele alte Menschen, die uns gerne füttern wenn wir uns gut anstellen. Wenn du willst kannst du ja mit?!“

Gaia sorgte für Ablenkung. Unter ihren Fittichen sollte er nicht das Gefühl haben, nicht bemerkt oder gar verstoßen zu werden. Oder…nicht lieb gehabt zu werden. Eine weitere sanfte Liebkosung später, machte Gaia einige Schritte vorwärts. Brutus ging ihr gerade mal bis zu den vorderen Fesseln und selbst jetzt war sie um Längen von ihm entfernt. Sie fasste einen Entschluss:

“Ich trag dich bis dahin, wenns recht ist. Nicht das du mir zwischen den Radfahrern verloren gehst..“

scherzte sie etwas und nahm sein Nackenfell unendlich barmherzig zwischen ihre Schneidezähne. Noch hob sie ihn aber nicht hoch, sie würde auf seine Zustimmung warten.

[am Loch im Zaun / mit Brutus / auf dem Weg in den Park -> später Jumper ?! ]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Okt 21, 2009 4:44 pm

Vergessen war all die Trauer, als Gaia sich seiner annahm. Beine anhänglich blickte er die große Hündin an, die Rute schlug heftig umher. Seine Augen leuchteten, doch schien dem kleinen Körper die Spannung, die Vorfreude deutlich ins gesicht geschrieben. Er bellte japsend und sprang auf. Sein tatendrang hatte etwas linkisches an sich, doch Bruce war viel zu aufgeregt. Man würde ihm zeigen, wie man sich gut anstellte, um Futter zu bekommen.

"Au ja ... oh ... "

Seine Rute erschlaffte und er blickte etwas betreten zurück zum Loch im gartenzaun. Etwas unsicher blickte er wieder zu Gaia auf, die aufgestanden war und meinte, sie würde ihn tragen, Im Großen und Ganzen keine schlechte Idee wie Bruce fand, doch musste er wohl oder über noch den Anderen Bescheid geben. Obwohl ... Er blickte noch ein letzes Mal zurück, durch den Zaun und beschloss, dass sie sein fehlen sowieso nicht bemerken würden. Was würden sie staunen, wenn er mit Gaia und Futter zurück käme. Die Brust schwoll dem jungen Rüden bei dem Gedanken.

"Du willst mich tragen?! Klasse! Ich wurde noch nie getragen. Mama meinte immer, ich solle mich gar nicht erst an soetwas gewöhnen."

Der Gedanke war schmerzhaft, doch wurde bereits durch die Anwesenheit und Liebe der Hünin Gaia wieder erträglicher. Er wedelte wieder mit der Rute und sprang fröhlich um die langen Beine der Hündin herum. Bei ihr war e ssogar noch einfacher, durch die Beine hindurch zu laufen, als bei Bones. Der kehle des beaglewelpen entwich ein freudiges jauchzen und er sprang fröhlich vor Gaia´s Nase auf und ab.

(wie das wohl ist? Mit solchen langen Beinen durchs Leben zu rennen?! Bestimmt klasse! Schnell!)

dachte er, mit einem Blick auf die langen, grauen Beine Gaia´s. Als sie ihm sachte im nackenfell packte, fiepste er vergnügt auf und blickte sich mit glänzenden Augen um. Die Ansicht von hier oben war ja phänomenal. Das Herz klopfte ihm vor lauter Aufregung laut gegen den schmalen Brustkorb und das mAul hatte er vor lauter Glück geöffnet, die unge hing daraus hervor.

"Toll. Und so siehst du jeden Tag? Das muss doch super sein ...?!"

meinte er, vergessend, dass er ihr das Sprechen wohl gerade nicht ermöglichen würde können. Doch im PÜrinzip erwartete er keine Antwort, wollte lediglich spüren, dass er geliebt wurde. Man konnte es bis zu einer gewissen Weise egoistisch nennen, doch mit sechs Geschwistern hatte man nie die komplette Liebe der Mutter gehabt. Bei seiner schon gar nicht.

Er seufzte leise auf, dann hatte er einen Schmetterling erblickt und plapperte den gesamten Weg, den Gaia ihn tragen würde. Erzählte von seinem Abenteuer mit dem Schmeterling, wie er erst der Herrscher der Kisten war, dann jeodch lieber Herrscher des Chaos. Erzählte, wie viel Angst er hatte, als er auf dem Kistenstapel stand, welcher gefährlich gewankt hatte. Wie glückich er gewesen war, als Yuma auftauchte. Dass er sie als seine neue Mutter hatte haben wollen, doch sie schien ihn nicht für voll genommen zu haben. Wie Bones zu ihnen kam, Moro, Benji und der Rest.

Brutus erzählte den gesamten Weg, ohne wirklich eine Pause zu machen, Man konnte meinen, er wollte nur plappern, um gehört zu werden. Doch eigentlich wollte er sicher sein, dass Gaia ihn nicht einfach vergaß, ihn nihct absetzte und davon lief. Dass sie seine Stimme hören sollte, sollte sie daran erinnern, einen Welpen im Maul zu haben. Es war seltsam, doch der Welpe hatte ungemein große Angst, die Hündin könnte sich in Luft auflösen. Könnte einfach verschwinden, wie seine Mutter. Umso fester klammerte er sich an die Hoffnung, dass wenigstens Yuma da sein würde. Oder aber, dass, sollte dies ein Traum sein, er einen wunderschönen Traum träumte. Und dass Gaia sich so echt anfühlte. Brutus schloss kurz die Augen, als die Sonne in sein Gesicht schien und für einen Moment schien es, als wäre die Welt perfekt.

[bei Gaia am Zaun/überlegt/freut sich/stimmt zu/plappert Gaia die Ohren voll]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Nov 18, 2009 3:07 pm

Yuma blickte sich in dem kleinen Garten um. Er war nicht besonders groß und es war nicht genügend Platz für so viele Hunde. Sie wusste, das dies nicht der richtige Ort für sie war und sie warf einen Blick auf die Spitzen der Berge, die hinter den Häuserdächern hervor ragten. Sie spürte siese Sehnsucht in sich, endlich die Stadt zu verlassen. Und sie wusste, dass ein Leben in einem Garten mit so vielen Hunden nicht das war, was sie wollte. Sie warf einen Blick zu dem großen Rüden, der sich am wahrscheinlich höchsten Punkt des Gartens platziert hatte, um seinen Rang klar zu machen. Sie schnaubte verächtlich. Nein. Hier könnte sie niemals bleiben. Niemand könnte sie dazu zwingen, sich unterzuordnen, sei er oder sie noch so stark. Ihrenm Stolz und ihre Ehre war das, was sie immer bei sich behalten würde, das, was sie bei sich behalten hatte, als Glück, Freude und Liebe sie verlassen hatten. Die Hündin sah zu Brutus, der Gaia voll plapperte, anscheinend aus dem Grund, weil Yuma ihm nicht mehr ihre volle Aufmerksamkeit schenkte. Er wolte jagen gehen. Gut, sie würde mitkommen. Aber lange könnte sie nicht mehr in der Stadt bleiben.

Sie lief mit finsterer Miene auf Gaia zu, die sie etwas überragte und nickte kurz zur Begrüßung. Auch der kleine Rüde, der sich als Benji vorgestellt hatte, wollte ebenfalls mit Brutus und Gaia jagen. Yuma wusste, dass sie hungrig war. Ein wenig könnte die Gesellschaft ihr ja nicht schaden, also entschied sie sich, mit der kleinen Gruppe jagen zu gehen. Insgehim wusste sie, dass alles, was sie wollte, weg von dem Garten zu kommen war. In ihm fühlte sie sich eingesperrt und eingeengt, und das gefiel ihr gar nicht. Sanft sties sie Brutus in die Rippen. Diese Geste hatte sie schon lange nicht mehr ausgeübt und ein merkwürdiges Prickeln machte sich unter ihrem braunen Fell breit, als sie dies tat. Doch es war nicht böse, sondern es war ein Zeichen, dass sie begann, Sympathie für den Herrscher des Chaos' zu empfinden.

"Ich werde mit euch kommen. Aber ich schätze, dass mein Schicksal mich nicht mehr lange bei euch halten wird..."


Letzteres sagte sie eher an Brutus gewandt. Sie schämte sich dafür, dass sie den kleinen als einen angehenden Freund sah und Schatten huschten über ihr Gesicht. Sie hatte gelernt, niemanden zu vertrauen, nur sich selbst (oder auch nicht?), aber sie fragte sich, ob ein Welpe wirklich so sehr Herzen zerbrechen konnte, wie ein ausgewachsener Hund.

(Eines Tages wird auch er groß sein und dich verlassen wollen..)

Erinnerte sie sich und ein Funke von Trauer stach ihr ins Herz, der sofort wieder von Hass und Wut verdrängt wurde. Gefühle, die das verbargen, was wirklich tief in ihr schlummerte. Doch war dies wirklich da,s was sie wollte? Ja... Nach einem letzten Blick zurück, der ihr verriet, wer ihnen noch folgen wollte, entschied sie, die kleine Gruppe anzuführen. Das war einen Automatik bei ihr, die sofort einschaltete. Sie würden ihnen nichts Befehlen, doch sie würde ihnen zeigen, wo es gutes Essen gab. Sie hatte mitbekommen, dass Gaia ebenfalls einen Ort im Visier hatte, zu dem sie sich begeben wollte. Es fiel Yuma sehr schwer, sich damit einverstanden zu geben, doch sie hielt einfach den Mund.

"Na dann. Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich nun vorschlagen, aufzubrrechen."


Sagte sie zu Gaia. Zwar hätte sie nicht auf die Hündin gehört, hätte diese es verboten, doch sie wusste, dass diese es sowieso nicht tun würde. Auch wenn jemand etas dagegen hätte, würde Yuma es tun. Sie lies sich nicht von jemanden herumkomandieren. Nie. Sie lebte ihr eigenes Leben und jedem anderen war verboten, mitzumischen. Sie blickte nach vorne und wartete darauf, dass Gaia lostrabte, damit sie die kleine Gruppe dorthin führen konnte, wo es ihrer Meinung nach genug Essen gab.

[redet mit Brutus und Gaia/am Zaun/entscheidet sich, Gaia zu folen und mitzujagen]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Nov 18, 2009 3:20 pm

Langsam schlich sich ein Geruch in die Nase des Welpen, der ihm nur allzu vertraut war, wenngleich er diesen geruch erst seitz knapp einem Tag kannte. Innerhalb von Sekunden hatte er die Fürsorge Gaia´s verdrängt, zappelte, bis sie ihn endlich loslassen würde und sprang fröhlich kläffend auf Yuma zu. Ohne auch nur inne zu halten, schleckte er ihr über die Schnauze, immer wieder fuhr die raue Zunge über ihr Gesicht. Als sie ihn dann anstupste, durchfuhr ihn ein gefühl, als wäre er der größte Hund auf Erden. Der Herrscher des Chaos eben. Er grinste breit, zufrieden.

"Was sagst du denn da? Du ... Du willst mich doch nicht verlassen?"

Erst jetzt begriff er, was Yuma gesagt hatte. Zuvor verdrängt durch die Freude, sie endlich wieder zu haben, ihr seine Liebe zu schenken. Dann jedoch begriff er und winselte leise, kläglich, als habe er Schmerzen. Zitternd drängte er sich an die kräftigen Beine Yuma´s und blickte aus seinen großen, schwarzen Augen zu Yuma auf. Flehend, so hätte man es nennen können.

Innerhalb von Sekunden hatte der junge Verstand verschiedenste Möglichkeiten aufgenommen, durchdacht und wieder verworfen. Nun straffte er seinen Körper, blickte ernst zu Yuma auf und als er zum Sprechen ansetze, krächzte er mehr, als dass es wirklich stark klang. Doch man sah seinen Augen die wilde, beinahe panikartige Entschlossenheit an, die er mitbrachte. Eine Entschlossenheit, die er so schnell nicht aufgeben würde.

"Nimm mich mit! Wohin auch immer, doch bitte ... nimm mich mit."

fiepte er und machte dabei ein so klägliches Geischt, als habe er gerade erfahren, die Welt ginge unter. In gewisser Weise war es für ihn ja auch so, denn inzwischen handelte sich alles um Yuma und Gaia, zwei Hündinnen, die ihm mehr bedeuteten, als je überhaupt ein Wesen. Außer vielleicht seine Mutter, doch sie war ja bei ihrem Herrn mit dem seltsamen Namen Gott festgebunden. Ob er sie wohl je wieder sehen würde? Und ob Yuma ihn dann einfach abgeben und für immer verschwinden würde?

Ein grelles Aufwinseln verriet Bruce, dass er selbst gerade Qualen zu leiden schien. Doch er spürte sie nicht. Spürte garnichts mehr. Als habe man ihm jegliches Schmerzempfindne genommen. Denn allein der Gedanke, seine Mutter und Yuma könnten sich nihct verstehen, war ihm ein Graus. Er würde sich danne ntscheiden müssen und genau das wollte er nicht. Man konnte förmlich sehen, wie die Gedanken hinter der Stirn arbeiteten und schlussendlich zu einem Ergebniss kamen.

"Ich hab doch niemanden außer dich, Mama ... "

flüsterte er leise und rieb seinen Kopf an ihrer Brust.

[bei Gaia - freut sich über Yuma´s Auftauchen - traurig - fleht Yuma an ]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mo Nov 23, 2009 12:01 am

Endlich konnte sie laufen. So weit sie wollte, so schnell wie es ihr Herz begehrte und sie konnte die Richtung ändern; sachte, langsam, oder ruckartig und wild herumwirbelnd. Niemand erhob mehr die tiefe Stimme gegen sie, oder sperrte sie stunden- oder tagelang in einen viel zu engen Zwinger. Endlich war sie das, was sie schon immer hatte sein wollen - Frei!
Ungestüm mochte es wirken, als Momo ihre breiten Pfoten auf das nachgebende, blassgrüne Gras des Parks setzte. Aber es erschien nur so, wenn man sich nicht die Zeit nahm, näher hinzusehen. Bei genauerer Betrachtung hatten ihre Bewegungen etwas fliesendes, sicheres und ihr Gangwerk war trotz des jungen Alters schon trainiert und raumgreifend. Der Einfluss des Timberwolfs in ihren Adern und der unbändige Wille zu etwas zu gehören, was sie in der Stadt nie finden würde. Eine Gemeinschaft, bestehend aus Artgenossen, die sie verstanden. Jene Hunde, die sie in ihren so jungen Jahren hatte kennenlernen durften, verstanden das rauhe Spiel nicht, konnten ihre feinerer, abgestuftere Mimik nicht verstehen und die Welpen, mit denen sie spielen sollte, waren schnell von ihrer doch recht hohen Dominanz eingeschüchtert gewesen, die sie an den Tag legte. Gerade jüngere, ängstlichere und kleinere Hündinen waren ihr ein Dorn im Auge und das perfekte Spielzeug für ihre Machtgelüste, sodass sie irgendwann nur noch mit einem Kettenhalsband, was ihr qualvoll in das feine und sensible Gewebe ihrer Halsmuskeln gestochen und mit Maulkorb, welcher ihr jegliche Möglichkeit zur Wehr genommen hatte, wann immer sie von anderen Hunden, oder Menschen bedrängt wurde, von ihren jemaligen Besitzern geführt worden war. Aber was wussten diese Zweibeiner schon über einen Hybriden? Über seine Bedürfnisse und über sein Wesen, was noch viel unverfälschter und weniger domestiziert war, als jenes der meisten überzüchteten Hunde? Sie sahen lediglich die rauhe Schönheit und wünschten sich eine Zeit zurück, in dener sie noch eins mit der Natur gewesen waren. Dachten sie im Ernst, sie könnten sie sich durch so wenig Sachverstand in ihr viel zu enges Haus in einer lauten und überfüllten Stadt holen?

"Hey!"

Die junge Weise blieb ruckartig stehen und wandt ihren breiten Kopf mit den überdurchschnittlich großen Ohren zur Seite, als sie die Stimme eines jugendlich wirkenden Menschen vernahm, der sie bemerkt zu haben schien. Ihre Augen fixierten den Jungen, der langsam auf sie zukam und der wahrscheinlich in der Annahme war, dass sie dieses Verhalten beruhigen könnte und nicht zum Weiterrennen verleitete.

"Ja, so ist es brav. Ganz ruhig."

Warum dachten nur alle Zweibeiner, dass Hunde die Worte, die sie an diese richteten verstanden? Für sie klang es lediglich nach einem Gemisch aus tausend wirren Tonlagen; mal mehr, mal weniger bedrohlicher. Momo neigte den Kopf leicht zur Seite und ihre Ohren zuckten zurück, als wollte sie sich vergewissern, dass es kein Ablenkungsmanöver war und sie zugleich wieder dieses spitze Ding an ihrem Hals spüren würde. Ihre Sehnen und Muskeln spannten sich und sie sträubte ihr Nackenfell. Die grau-schwarze Linie, die ihr Fell auf ihrem Rücken durchzog, konnte diesen Umstand um einiges besser verdeutlichen, als wäre ihr Fell ebenso strahlend und makellos weiß gewesen, wie das ihrer Mutter. Ein tiefes Grohlen entkam ihrer Kehle, als der junge Mann einen Schritt nach dem Anderen auf sie zusetzte. Noch drohte die Hybridin, doch dies würde sich ändern, käme er auf die überaus dumme Idee, weiter auf sie zu zuschreiten und ihr jegliche Fluchtmöglichkeit zu nehmen. Sie hatte gelernt, dass Menschen, einmal überrumpelt, nicht mehr großartig in der Lage waren, sich zu wehren, sofern...

"Mann, lass den Scheiß! Wer weiß, ob das Vieh Tollwut hat!?",

beklagte sich zugleich ein anderer Jugendlicher, dem das Szenario, was sein Freund da vor hatte, überhaupt nicht gefiel und ihm den guten Rat gab, es nicht zu weit mit seinen Spielchen zu treiben. Momo hätte ihm denselben gegeben, oder vielmehr tat sie dies auch, doch leider verstand der Zweibeiner ihre Worte überhaupt nicht. Die Hündin wurde innerlich immer unsicherer und Zweifel klommen in ihr auf. Sollte sie tatsächlich einen Angriff wagen, wenn alles zu spät war? Einen Menschen hätte sie zur Vernunft bringen können, doch zwei? Sie wusste nicht, zu was diese komischen Wesen alles in der Lage waren, wenn man sie nicht unter seine Kontrolle brachte und sie kannte auch nicht den Umstand, wie sie sich in der Meute bei einem Kampf verhielten.
Die Rute der Weißen schwengte unruhig hin und her und sie senkte ihren Kopf, die Lefzen längst zurück gezogen, um ihrer Drohung noch ein Stück weit mehr Intensität zu geben. Endlich hatte sie einen Entschluss gefasst. Wenn sie eines wusste, dann dies: Menschen waren wirklich lahme Zeitgenossen im Gegensatz zu einem Hund. Ihre zwei unterentwickelten Beine konnten nicht mit den vier muskulösen Läufe eines Halbwolfes mithalten. Nicht mal mit denen eines kleinen Dackels.
Und schon zischte sie davon. Die Zunge aus ihren Lefzen hängend, spürte sie den Wind durch ihren dichten Pelz peitschen und das weiche Gras unter ihren Ballen. Es war das pure und erfrischende Leben in jeder Faser ihres Körpers und sie konnte das Glück beinahe fühlen. Das Empfinden für Zeit und Raum längst hinter sich lassend, hörte sie noch das wütende Schnauben des Jugendlichen, während sich ihr Körper im Galopp streckte und zusammenzog. Die Geschwindigkeit aus ihrer Hinterhand holend, flog sie nahezu über die weit offene Wiese, die vor ihr lag. So musste sich Wildheit anfühlen.
Als der beisende Geruch der Menschen langsam nachlies, beruhigte sich auch Momo wieder und aus dem gestreckten Galopp, wurde ein fliesender Trab, ehe sie mit geschmeidigen Bewegungen vor einer runden Scheibe stehen blieb. Skeptisch blickte sie zu ihren breiten Pfoten. Solch ein Teil hatte sie auch einmal besessen. Ihre Besitzer hatten es ihr geschenkt, als sie älter wurde und ihnen scheinbar nichts mehr wegen ihres Jagdtriebes eingefallen war. Das Halbblut nahm an, es stellte für die Zweibeiner eine Art Ersatzbeute da, doch was taugte das Ding schon, wenn es im Park tausend großer Hasen gab, denen man nachstellen konnte?
Ihre Ohren zuckten unruhig in jede Richtung, da sie vermutete, aufgrund der Frisbee, dass bald ein Hund inklusive Herrechen auftauchen konnte, doch ihr feines Gehör vernahm kein Geräusch und auch ihre sensible Nase konnte den typischen Geruch nicht aufnehmen. Also hatte man dieses Ding scheinbar achtlos zurückgelassen, oder irgendein degenerierter Hund hatte die Fährte verloren und konnte es nicht mehr finden.

Winseln. Ja, sie hörte eindeutig ein klägliches, wimmerndes Winseln. Also musste diese Scheibe doch einen tierischen Besitzer haben. Ihr Blick glitt über das Grün der Wiesen, vorbei an einigen Büschen und blieb schließlich an einem kleinen grau-braunen Hund hängen, der in der Nähe unter einem Baum lag. Leicht den Kopf neigend, versuchte sie zu erkennen, was der Grund für sein Klagen war, doch da er offensichtlich nicht verletzt war, konnte sie dies schon einmal ausschließen. Aber was war es dann?
Langsam bewegte sie sich auf das kleine Häufchen Elend zu, blieb jedoch in einem Sicherheitsabstand vor ihm stehen. Wer wusste, aus was für Holz der Fremde geschnitten war und eventuell nichts gutes im Schilde führte.

"Gehört dir die Scheibe da hinten?"

Zugegeben, es war nicht besonders nett, was sie da von sich gab, aber sie mischte sich lieber nicht in die Angelegenheiten von jemanden, den sie nicht kannte.


[im Park | bei Jumper]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mo Nov 23, 2009 2:38 pm

Bitte vorerst ignorieren, da Myrra bisher nicht angenommen ist!

Myrra sah weit hinten im Park einen weißen Wolf, oder war es ein weißer Schäferhund? Auf dem Boden lag noch etwas, es bewegte sich! Es war auch ein Hund! Myrra haderte, sollte sie zu ihnen gehen oder nicht. Waren sie vielleicht böse? Sie konnte es ja nicht wissen, da sie nicht wusste wie man mit einem anderen Hund umgehen musste. Lieber nicht. Oder? Eigentlich war es ihr zu gefährlich. Und sie wollte wirklich kein Risiko eingehen. Trotzdem näherte sie sich. Dann sah sie den Hund auf dem Boden - und konnte den Blick nicht von ihm reißen, er war so schön. Vielleicht konnte diese Hündin ihre Freundin werden. Vielleicht auch der Wolf. Umso näher sie kam, desto schneller bemerkte sie, dass die Hündin am Boden ein Rüde war. Inzwischen schämte sie sich für ihre Gedanken. Sie wollte sich nicht peinlich machen. Also lief sie schnell weg.

Sie rannte und rannte bis sie an der Straße war. Sie schaute sich um:
Neben ihr Standen Kisten und alte Möbel und anderer Sperrmüll. He! Da bewegte sich etwas in dem Karton. Es war ein, ein, sie konnte es nicht beschreiben, es war ein weißes, wuscheliges etwas. Es jaulte verloren.SIe schaute ihm in die tiefbraunen Augen. Dann sagte sie:

Ich nehme dich jetzt mit. Ich kenne ein Rudel, das wird sich gut um dich kümmern.

Bei dem Wort Rudel versteckte sich das weiße Etwas in der hintersten Ecke des Kartons. Trotzdem nahm sie das inzwischen wie verrückt zappelnde Wuscheldings vorsichtig am Nackenfell in das Maul und hob es hoch. Genauso hatte es auch ihre Mutter gemacht.
Sie ging behutsam zurück in den Park. Der Wolf und der Hund waren immer noch dort. Schnell rannte sie auf sie zu und legte das Etwas ab.

[bemerkt Jumper & die Hybridin, läuft weg, findet den Welpen, bringt ihn zum Park]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mo Nov 23, 2009 2:44 pm

Bitte vorerst ignorieren, da Tyee bisher nicht angenommen ist!

"Mama"

schrie der Welpe, nachdem ihn diese komische Dame hierher gebracht hat.
Vor ihm war eine wunderschöne Wölfin mit etwas kürzererm Fell als seine Mutter. Aber die Proportionen, die Farbe. Dies musste seine Mutter sein.

"Mama, du bist aber klein geworden, aber, aber..."
Er verstummte

"Du bist doch tot!"

Dann fing er an zu schluchzen
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mo Nov 23, 2009 3:10 pm

Die Hündin hatte prüfend die Nase gehoben und stets nach Gefahr und anderweitigen problemen gewittert. Doch nichts schien sich zu regen, jedenfalls ncihts, was auf Gefahr hindeutete. Der Welpe, Moro glaubte sich zu erinnern, das er sich Brutus genannt hatte, war bereits verschwunden. Der Rüde hoch zu Ross - oder in diesem Falle hoch zur Bank - hatte nichts besseres zu tun, als seinen Anspruch auf diesen Garten zu demonstrieren. Die Hündin wurde es Leid, zu warten, dass er endlich seinen Allerwertesten von dieser dämlichen Bank herunter holte udn sich dazu "hinabließ", sich endlich unter das "fußvolk" zu mischen. Außerdem knurrte ihr der Magen. Doch nicht nur der knurrte.

"Ein fremder Streuner! Noch dazu mit dem Welpen!"

bellte sie und fuhr noch im selben Moment herum. Dann jedoch erkannte sie Yuma, die gerade wieder im Zaunloch verschwand. Dahinter roch sie die fremde Spur und auch den Welpen. Moro hatte sich noch nie viel aus Welpen oder Fremden gemacht, doch nun würde sich diese Einstellung wohl ändern müssen. Nicht zuletzt, weil sie im Rudel deutlich erfolgreicher Nahrung beschaffen konnten. Allein wäre die Garantie, etwas fressbares zu finden, erheblich kleiner. Ihre hellblauen Augen funkelten auf, dann setzte sie mit einem kräftigen Satz der Hündin nach. Irgendetwas sagte ihr - war es der Instinkt oder die Freude, die der Welpe ausstieß? - dass sich eine Jagd zusammenbraute.

Mit entschlossenem Schritt und noch entschlosseneren Augen trat die Australien Shepherd Hündin aus dem Garten heraus und blickte sich kurz und kühl in der Runde um. Anscheinend hatte diese Riesenhündin von Streuner sich des Welpen angenommen. Moro schnaubte abfällig. Niemals würde sie soetwas wie der Babysitter für diese kleinen, allzu nervigen Wesen werden, waren sie noch so süß.

"Eine Jagd?"

wand sie sich an Yuma, die anscheinend alle sin die Pfote nehmen wollte. Sie sollte bloß Acht geben, denn Moro würde sich weder dem aufgeblasendem Rüden in seinem Schuppen, noch dieser Hündin hier unterwerfen. Würde vielleicht einen sinnvoll erscheinenden Befehl zähneknirschend ausführen. Doch mehr auch nicht. Ihr Blick bohrte sich ausdruckslos und kalt in den von Yuma, es war ihr gleich, wer oder was ihr momentan im Wege stand. Es zählte nur, dass sie Hunger hatte. Der größer wurde und vom Rumstehen allein auch nciht geringer wurde.

Die Hündin hob fragend und zugleich ausdruckslos erscheinend ihre Braue, spitze die Ohren und nahm die Geräusche des Verkehrs auf. Sie sollten sich also nciht unbedingt wieder an die Innenstatd halten, dort, wo sie Brutus aufgegabelt hatten. Moro nieste kurz und schüttelte danach den Kopf. Ihre Ohren schlackerten kurz umher, doch gaben sie dabei keinen Ton von sich.

[verlässt den Garten - trifft auf Yuma, Brutus, Gaia, Benji & die restliche Jagdgesellschaft]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mo Nov 23, 2009 6:09 pm

Ja, ein Häufchen Elend. Das mochte der junge Rüde sicherlich im Moment ausstrahlen. Doch war es denn nicht verständlich? Seit seinem Welpenalter hatte er bei seiner Familie gelebt. Den Tag mit ihnen bestritten und einen geregelten Ablauf gehabt. Nun gut, er war in der letzten Zeit nicht sehr anständig gewesen. Doch sie hatten ihn ja kaum noch beachtet. Irgendwie musste er doch ihre Aufmerksamkeit kriegen. Aber dafür allein in einem Park zurückgelassen zu werden, damit hatte er nicht gerechnet und dies auch sicherlich nicht beabsichtigt. Seine Ohren lagen weitgehend an dem schlanken Kopf, doch trotz seiner Trauer die er im Moment empfand entgingen ihm nicht die Gerüche die sich in der Luft tummelten. Es kamen immer mehr fremde Witterungen von Hunden hinzu und ein Geruch, der ihm halbwegs fremd war. Es roch nach Hund und dennoch schien es nicht ganz einer zu sein. Aber seine Neugierde war getrübt von dem zurückgelassen sein, so dass er nicht den gewohnten Drang empfand dem neuen nachzugehen. Seine runden braunen Augen starrten auf den Boden. Beobachteten Geistesabwesend wie sich die Halme darin wogen und ein paar Ameisen daran entlang krabbelte.

Ihm viel überhaupt nicht auf, dass sich eines der anwesenden Tiere ihm näherte. Erst die Stimme der fremden Hündin riss in zurück ins jetzt und hier. Jumper hob seinen Kopf vom Boden und blinzelte ein zweimal ehe er das weiße Tier vor sich musterte. Seinen Kopf legte er in eine leichte fragende Schräge. Seine Scheibe? Der nicht gerade kleine Hund drückte mit den Vorderläufen den Oberkörper in die Höhe und betrachtete den Welpen immer noch schweigend. Dann endlich fand er zu seinen Worten zurück.

„Ja, das ist meine Scheibe. Aber du kannst sie gerne benutzen, wenn du möchtest.“

Der Graue war nicht sehr besitzergreifend und teilte gerne seine Sachen. Eine weitaus gute Eigenschaft, denn das machte ihn zu einen umgänglichen und freundlichen Zeitgenossen. Kurz wandte er den Blick von der weißen Hündin, denn noch andere Vierbeiner waren in der Nähe. Die dünne Rute wischte sachte über den Boden, als er zu dem Schluss kam, dass er doch nicht so alleine zu sein schien.
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mo Nov 23, 2009 7:06 pm

So ganz vermochte die Weiße den Fremden nicht einzuschätzen. Er war ein Hund, ein Artgenossen, gehörte zum männlichen Geschlecht, was ihr schon einmal ganz recht war und auf den zweiten Blick, als er sich aufrappelte, erschien er doch gar nicht mehr so klein und verlassen. Verlassen! Das musste der Grund sein, warum er so gewinselt und ein recht klägliches Bild abgegeben hatte. Wahrscheinlich hatte er, bei der Jagd auf das Frisbee sein Rudel verloren und Momo ging einfach mal davon aus, dass es sich bei diesem Verband um Zweibeiner handeln musste. Aber nirgendswo konnte sie die Witterung vernehmen, noch die viel zu lauten Geräusche, die sie pflegten, von sich zu geben, noch bevor man sie sehen konnte. Anscheinden hatte dieser Rüde sein Rudel wirklich verloren und trauerte nun um sie. Eine Tatsache, die der Hybridin nicht recht einleuchten wollte. Wie konnte man sich nur nach der Nähe dieser komischen Wesen sehnen? Sie selbst war froh, dass sie diese schlechten Imidate von Wölfen und Hunden nicht mehr um sich hatte und auch nie wieder zu ihnen gehören wollte. Sie war kein Mensch und hatte ganz andere Bedürfnisse und Wünsche als jene.

"Nein. Vielen Dank. Ich habe selbst mal so ein Ding besessen und mochte es von Anfang an nicht."

,schlug sie sein Angebot Kopf schüttelnd aus, aber die junge Hündin war wirklich nicht an derlei Sachen interessiert. Sie konnte sich nur an ein einziges Mal erinnern, als sie die Frisbee um jeden Preis verteidigen wollte, aber das allein deswegen, weil ein anderer Vierbeiner und überdies noch eine Hündin Interesse angezeigt hatten. Was dann geschah, zwang sie sogar heute noch zu einem leichten Schmunzeln. Zuerst ein Knurren, dass scharfkantige Zähne, die an den pelzigen Leibern vorbei schossen und schließlich eine glückliche Momo, die mit hoch erhobener Rute ihre vermeindliche Beute verteidigt hatte.
Doch ihre Aufmerksamkeit wurde von der Witterung anderer Fremder abgelenkt und mit in die Höhe gestreckter Nase versuchte sie die Richtung auszumachen, aus welcher sie kam. Ein leises Brummeln erklomm ihre Kehle, denn aufdringliche Neuankömmlinge, die sich aus dem Hinterhalt anschlichen, waren nicht so ganz ihre Welt; ganz gleich, wie oft sie dieses Verhalten bereits selbst an den Tag gelegt hatte.
Ihren Kopf von dem Rüden abwendend und die Ohren spitz aufgestellt, ein Zeichen für absolute Konzentration, fixierte sie die Ebene, aus der die Duftmarke der Fremden an ihre sensible Nase drang. Aus der Ferne konnte sie erkennen, dass ein anderer Hund geradewegs auf sie zugerannt kam. Aber was hielt er da im Maul? Einen kleinen Albinohasen, frisch erlegt und schmackhaft, sodass man ihn streitig machen konnte? Den Gedanken wieder aus ihrem Kopf verbannend, da es eher unwahrscheinlich war, dass es sich um das weiße Etwas in dem Maul der Fremden um so etwas handeln konnte, denn anderenfalls hätte Momo längst den Geruch von Blut in ihrer Nase gehabt, beobachtete sie den braungefleckten Hund nur noch intensiver. Wenn es kein erlegtes Beutetier war, musste es irgendwas anderes sein.

oO(Was will dieser Köter?!)Oo

Unfreundlich, wie die Welpin sein konnte, sträubte sie gleich einmal das Nackenfell und verharrte stocksteif in ihrer Position. Wollte sie doch einmal sehen, ob sich der Eindringling von seinem Plan abbringen lies, noch näher zu kommen. Aber dieser schien es gar nicht zu bemerken und der Eigengeruch, der durch die kühle Luftströmung an sie heran getragen wurde, verriet ihr, dass es sich hierbei um eine Hündin handelte. Gleich wurde ihre Drohung noch ein wenig stärker, doch dies alles konnte nicht verhindern, dass die Braune schließlich bei ihnen zum Stehen kam und das Ding in ihrem Fang nach seiner Mutter schrie. Nun erkannte sie auch, was es war - Ein kleiner, weißer Welpe. Meinte er sie?

"Erstens: Ich bin nicht tot und zweitens: Ich bin nicht deine Mutter.".

Die Hybridin war so freundlich wie eh und je, aber sie sah auch keinen Grund darin, dies vorzutäuschen. Was hätte es gebracht, wäre sie auf seine komischen Fragen und Äußerungen mit Sanftmut eingegangen? Am Ende hätte er sie tatsächlich noch für seine leibhaftige Mutter gehalten und Momo hätte für ihn Sorge tragen müssen. Oh nein, das wollte sie sich ersparen.
Dem Welpen keine Beachtung mehr schenkend, richtete sich ihr Blick wieder auf die Hündin, die das Knäul zu ihnen gebracht hatte und sofort verfinsterte sich ihre Mimik und ein leichtes Kräuseln entstand auf ihrem Nasenrücken, während ihre Augen einen ernstzunehmenden, stechenden Ausdruck begleiteten.

"Ich gehe davon aus, dass dies nicht dein Welpe ist, aber warum hast du ihn hierher gebracht?"


[lehnt Jumpers Angebot ab | bemerkt nun auch die anderen beiden Hunde | ist nicht gerade freundlich]


Zuletzt von Momo am Di Nov 24, 2009 11:43 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mo Nov 23, 2009 7:28 pm

Yuma spürte ein tifes stechen in ihrer Brust. Der Kleine sah sie als Mutter. Doch sah sie sich in der selben Position? Wie konnte jemand, der so esikalt war, eine Mutter sein? Vielleicht sah er ihre Kälte nicht? Doch sie spürte, wie ihr dank Brutus zum ersten Mal nach Jahren warm ums Herz wurde. Ein gefühl, dass sie teils vermisst, teils auch selber verbannt hatte. Doch nun war es zu spät, um etwas zu ändern. Sie versuchte, sich abzulenken, tat so, als wäre dieses Gefühl nie da gewesen. Es würde lange dauern, bis sie einsah, dass sie dem Welpen liebe schenken konnte. Sie konnte es, woltle es aber nicht. Doch, sie wollte es. Ja, sie sah ihm die bittere Traurigkeit an und das bereitete ihr diese Schmerzen. Sie senkte den Kopf und drückte ihre Schnauze an die Bruce'.

"In jedem Traum ruft mich diese Stimme. Sie verlangt von mir, dass ich ihr folge. Und sie führt mich fort vonm diesem Ort."

Ein kleines Lächeln huschte über ihre Lippen und verschwand wieder. Auch ihr stand für einen Augenblick der Schmerz ins Gesicht geschrieben. Doch aus Schmerz wurde Zorn. Hatte sie denn nicht schon genug Sorgen? Hatte sie denn nicht schon genug gelitten? Anscheinend woltle ihr Schicksal sie nicht in Frieden lassen. Ja, sie litt unter der Traurigkeit des Welpen. Doch sie wusste, dass sie ihn nicht mitnehmen konnte. Das war eine Resie, die sie alleine zu bestreiten hatte. Aber wie konnte sie den Welpen denn alleine lassen? Ihr wurde plötzlich klar, dass sie ihn brauchte, um wieder zu Glück und Frieden zu finden. Etwas, dass sie zwar suchte, aber auch verdrengte.

"Ich werde dich mitnehmen, versprochen."

Ein unhörbares Schnurren ging durch ihre Kehle. Dann hob sie den Kopf wieder und ihr Blick wurde erneut grimmig. Sie sah zu Moro. Es war undenkbar, dass die beiden sich jemals verstehen würden. Beide waren sie dominant und beiden wollten sie sich nicht unterwerfen. Es war wohl möglich, dass auch Moro mitziehen würde, nur um auch ihre Freiheit und Einsamkeit zu finden. Und Gaia würde Brutus wohl bald verabschieden müssen. Vielleicht auch nicht. Yuma und Moro waren sich sehr ähnlich. Beide wollten sie sich niemanden unterwerfen.

(Das kann ja heiter werden..)


Dachte sich Yuma und mahlte sich ihren ersten Rangkampf mit Moro aus. Vielleicht würden die zwei es auch schaffen, sich aus dem Weg zu gehen. Vielleicht würden sie sich auch bald voneinander verabschieden.

"Ja. Wir sind hungrig. Dieser große Zottelkopf hier kennt einen Ort, an dem es genug Beute gibt."

Sie nickte zu Gaia. Lieber hätte sie selber etwas gejagt, da sie davon ausging, dass Gaia eher leichte Beute ausgewählt hate. Yuma brauchte eine Herausforderung,. etwas, wo sie ihre Kräfte messen konnte. Aber trotzdem würde sie erste einmal in der kleinen drei... mit Moro vierköpfigen Gruppe bleiben, denn der Hunger war doch zu groß, um noch länger zu warten.

"Na dann zeig uns diesen wundervollen Ort."

Sie spuckte das Wort wundervol so aus, als hätte sie Drecksloch gesagt. Wundervoll gab es für sie nicht. Nicht, wenn Brutus sie berührte oder wenn er mit ihr sprach.

[redet mit Bruce, Moro & Gaia/vor dem Garten/bei ihr Bruce, Moro & Gaia]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Nov 25, 2009 4:55 pm

Augenblicklich schnellte der Kopf des Welpen auf. Die Stimme Yuma´s allein bereits war ihm mehr wert, als man je zu denken vermochte. Doch als sie meinte, sie würde ihn mitnehmen, sprang er wild kläffend um sie herum. Seine Augen versprühten wieder einen teil der Lebensfreude, die er früher stets im herzen getragen hatte. Noch immer jedoch war dort dieses kleine, ziehende Gefühl, das Gefühl der Angst. Der Angst, Yuma könnte ihn, genau wie seine Eltern vor nicht mal einer Woche verlassen, ihn einfach zurück lassen.

Nach Liebe lechzend rieb er seine kurze Schnauze an der deutlich größeren Yuma´s. Seine Zunge fuhr über ihr Brustfell, über ihren Kopf, die Schnauze, schlicht, jeden Fleck, den er mit seine rgeringen Größe erreichen konnte. Als sie aufblickte, folgte Brutus ihrem Blick und bemerkte die Australian Shepherd Hündin, deren Name anscheinend Moro lautete. Er wedelte mit der Rute, jedoch deutlich verhaltener, als zuvor bei Yuma. Ihr gehörte inzwischen beinahe sein ganzes Herz, denn sie war die erste und einzige, zu der er Vertrauen gefasst hatte. Ob gegen ihren Willen, wusste er nicht.

"Wenn du dann also der Stimme folgt, wirst du mir dann zeigen, wie man in der Wildniss überlebt?"

fragte er, begeistert von der Aussicht, das "echte" Leben kennenzulernen. Ein leben, das weitaus fremder werden würde, als sein eigenes. Das Leben auf der Müllhalde war alles andere als frei gewesen. man war an regeln und Sitten geketet gewesen. Hatte dem Vater oder anderen Hunden zu gehorchen und durfte seine Neugier nie ausleben. Bei diesem gedanken fielen die großen Schlappohren in sich zusammen, doch schon im nächsten Moment richteten sie sich wieder auf.

Bruce wand sich an Yuma, neben der er noch immer stand. Er würde sie jetzt nciht mehr aus den Augen lassen, würde stets an ihrer Sete bleiben. Gut, bei seinen Geschäften würde er wahrscheinlich aus eigenem Antrieb heraus handeln und sich für diese zeit zurück ziehen. Doch nie wieder, so beschloss der junge Welpe, würde er sie allein lassen. Grund für dieses enorme Klammerverhalten war - erneut - die Angst. Aus dem einfachen Grund heraus, sie würde wieder verschwinden, genauso wie seine Eltern zuvor, wenn er sie auch nur einen Moment allein ließ.

Nun zeigte sich die nachdenkliche Seite des Rüden. Er war keineswegs melancholisch und doch schien es einen hauch davon zu besitzen. Seine schwarze Nase zuckte umher, als er darüber nachdachte. Er könnte nciht auf ewig bei Yuma bleiben, so viel war ihm inzwischen klar. Doch er würde versuchen, so lange wie möglich bei ihr zu bleiben. Fragend blickte er zu Yuma auf, das Gesicht ernst und zutiefst nachdenklich. Man sah in seinen Augen eine erschreckende Regung. Es schien beianhe, als wäre der eben noch verspielte Welpe erwachsen geworden.

"Wirst auch du mich irgendwann verlassen? Zu diesem Herrn Gott gehen, der auch meine Eltern gestohlen hat? Bitte, sag mir, dass du mich nie verlässt, Mama!"

Seine Augen glänzten verräterisch und doch schien es, als wolle er sich mit aller Macht dagegen auflehnen. gegen ein gefühl, welches vom ersten Moment sein junges Herz zu zerfressen drohte und ihn dennoch Stück für Stück überrumpelte : Trauer. Leise winselte er.

[bei Yuma, Moro & Gaia - spricht udn freut sich - wird nachdenklich - fleht und fragt ]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Mi Nov 25, 2009 5:34 pm

Lupa schlüpfte durch das kleine Loch im Zaun. Sie war noch zu jung, um sich große Gedanken über die Zukunft zu machen. Der Schmerz in ihrem Herzen, der Zeugnis des Verlustes von Vater und Mutter war, war zwar riesig, doch so etwas konnte die kleine Lupa noch nicht ganz verarbeiten. Sie wusste nicht, was mit ihr passiert war, wusste nicht, wohn sie gehen sollte. Doch ihr war klar, dass sie jemanden brauchte. Eine Person, die die Position der Mutter einnehmen könnte, oder die des Vaters. Und Spielkameraden, damit sie soziales Verhalten entwickeln konnte.

Die Welpin sah sich im Garten um. Die vielen großen Hunde machten ihr Angst. Sie waren alle so groß. Viel größer als sie. Und alle waren sie schon stark und kräftig. Sie wusste nicht, zu wem sie gehen sollte, an wen sie sich wenden konnte. Niemand würde sie beschützen, würde jemand sie angreifen oder gar fressen wollen. Sie sah zu dem großen Etwas, das auf der Bank lag und tapste darauf zu. Es handelte sich wohl um einen Ihresgleichen, doch die Neugierde der Kleinen verlangte, das Wesen genauer zu inspizieren. Und wie es nun ihre art war, zwickte sie mit ihren kurzen, spitzen Zähnen kräftig in die herabbaumelnde Rute des Riesen. Falls er diabolisch darauf reagieren würde, hüpfte sie davon, wollte sich in Sicherheit wissen. Doch es gab kein Wesen, unter dem sie sich hätte verstecken können. Schnell hastete sie auf das Beet zu und versteckte sich dort.

Ein weiterer Welpe betrat gemeinsam mit einigen anderen Hunden den Garten und Lupa wolle auch diese kennen lernen. Der Welpe war jünger als sie und schien viel zerbrechlicher. Sie spürte die Hektik zwischen den ganzen Hunden und das gefiel ihr nicht. Das war zu viel für sie. Dafür war sie noch zu jung. Um vor dem ganzen Treiben zu fliehen, schlüpfte sie erneut durch das Loch im Zaun und rannte direkt gegen ein langes, kräftiges und sehr zotteliges Bein. Der Knochen rammte gegen ihren Kopf und dieser begann kräftig zu brummen. Lupa schüttelte sich und blockte zu dem Riesen auf.

"'Tschuldigung.."

Murmelte sie verlegen und lies den Blick hängen. Da spürte sie es schon kommen. Das Kitzen in ihrer Nase verriet das peinliche Geschehnis, dass sich in ihrer Nase zusammenbraute. Und plötzlich lies die Welpin einen kräftigen Nieser von sich hören, bei dem sie Fellfussel aus ihrer Nase schoss. Sie winselte leicht und legte die Ohren vor Scham an.

"Tut mir leid.."

Sagte sie leise und krabbelte näher an den zotteligen Riesen, um sich mit den winzigen Vorderpfoten an den langen Beinen hochzustützen und zu dem Riesen hinauf zu blicken.

"Mein Name ist Lupa und ich brauche ganz schnell ein gutes Versteck.."

Erklärte sie und schon hörte sie das tiefe Knurren, das wahrscheinlich von dem monströsen Rüden kam, den sie kräftig gebissen hatte. Sie versteckte sich hinter den langen, grauen Beinen und winselte verängstigt. Dann erst bemerkte sie, dass es ihr Magen war, der so furchtbar böse grummelte.

[beißt Fáze in den Schwanz/rennt in das Beet/bemerkt Tyee/rennt gegen Gaias Bein/niest/redet mit Gaia/vor dem Garten/bei ihr Yuma, Moro, Gaia und Brutus]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [02] Kleines Paradies?   Fr Nov 27, 2009 2:11 pm

Einzelne Sonnenstrahlen fielen durch das dicke Fensterglas hinein in die geräumige Wohnküche, auf deren blank polierten Fliesen ein junger Welpe lag. Man hätte ihn wohl auch bereits als Junghund einstufen können, doch bereits die Tatsache, dass Nanyamka keine zwölf Monate alt war, ließ jenen Einwand wieder versiegen. Träge und mit einer tief sitzenden Trauer hob sie den schmalen Kopf an, ihre großen Augen blickten ebenso trauervoll, als würde einer der jungen Zweibeiner an ihren empfindlichen Ohren zerren. Doch die Stille, welche über dem Haus lag, schien dieses junge Wesen zu betrüben, wobei nicht eindeutig hervorging, ob sie nun dem Wegbleiben des Spielens oder dem Fernbleiben der Menschen nachtrauerte.

Ein dumpfes Seufzen entwand sich ihrer jungen Kehle und einzig aus dem Gedanken heraus, etwas zu sich zu nehmen, um überhaupt etwas zu tun, stemmten sich die noch recht groß wirkenden, jungen Pfoten empor, die Sehnen traten für den Augenblick hervor und Nanyamka hatte sich erhoben. Nun drehte sich der hübsche Kopf, man sah selbst aus dem Profil heraus, wie groß die Trauer sein musste. Und dennoch schien es, als würde sie sich ein eisernes Siegel vor die eigene Schnauze geschlossen haben. Die Irish Setter Welpin hatte es sich zur Aufgabe gemacht, zumindest für diesen Vormittag, keinen einzigen Ton der Klage über ihre Lefzen klingen zu lassen.

( Werden sie wohl heut jene Zeit brauchen, die sie gestern brauchten?)

fragte sie sich insgeheim, als ihr Blick lustlos auf dem Futter lag. Es schien kein Entrinnen zu geben, weder aus dem keineswegs spektakulären Alltag, noch aus dem geräumigen Käfig, in dem sie gehalten wurde. Das Haus war groß und doch erfüllte er nicht im Geringsten die Voraussetzungen für die junge, energiegeladene Hündin. Ihren Pfoten drängte es danach, sich wild der Erde entgegen zu stemmen, ihre Kiefer schrien nach harten Knochen und ihr Kopf forderte immer schwerere Aufgaben. Erst vor fünf Tagen hatte sie es nicht mehr ausgehalten. Mit energischen Schritten war sie an die Tür getrabt und hatte sich an dieser zu schaffen gemacht. Als ihre Menschen spät abends nach Hause kamen und ihnen der Irish Setter schwanzwedelnd entgegengesprungen kam, hatten diese Nanyamka angeschrienen, später sogar vor dem aus angeleint. Auch das Futter fiel aus und die restliche Nacht hatte sie vor der Haustüre gelegen, in der Hoffnung, das Licht ginge an und die Menschen würden sie wieder herein holen. Sie liebevoll umarmen. Nanyamka dachte an das junge Mitglied des kleinen Rudels und staunte noch immer, dass die Menschenfähe tatsächlich nur ein einzelnes Junges geworfen hatte. Wie war soetwas möglich gewesen? Noch immer überlegte die junge Hündin und vollkommen in ihre Gedanken versunken, legte sie den Kopf schief.

Nach einigen Minuten des Schweigens, bellte sie kurz auf, blickte sich jedoch gleich darauf besorgt um. Das jüngste Mitglied, jenes wackelige Wesen, welches seine dicken Klauen stets in ihr Fell grub, um sich zu halten, schlief meist noch. Doch dann erinnerte sich Nanyamka, dass kein einzelnes Wesen mehr in diesem Haus war - nur noch sie. Sie senkte betrübt den Kopf und winselte leise, unterband diesen Klagelaut jedoch sofort, als sie sich ihrer eigenen gestellten Aufgabe bewusst wurde. Keine Klage würde mehr über ihre Lefzen kommen und entschlossen hob sie den Kopf wieder an. Ein Vögelchen hatte sich auf dem Fensterbrett niedergelassen und neugirig geworden pirschte der Setterwelpe näher heran. Als sie jedoch aufsprang und fröhlich mit der Rute wedelte, flog der Vogel entsetzt davon. Nanyamka sah ihm nach und spürte bereits den wilden Wind in den federn des kleinen Luftkünstlers. Freiheit. Das war es, wonach sie sich sehnte und was ihr wohl immer verwehrt bleiben würde. Nach einem letzen, recht wehmütigem Blick zurück zum Vogel, nahm sie ihre Pfoten vom Fensterbrett und blickte sich ernst um. Ja, dieser ernst war seit jenem Tag in ihren Zügen zu finden, an dem man sie das erste Mal allein zurück gelassen hatte. Sie hatte ihre Menschen noch lange nachgetrauert und war an dem Schluss angelangt, dass sie wohl tot waren, als sie wiederkehrten. Unbändig war die Freude, doch je aufgeregter sie um die Menschen sprang, auffordernd schnaufte, wollte sie doch nach unendlicher Qual laufen und rennen, desto mürrischer wurden die Zweibeiner. Nanyamka hatte schlussendlich einen Klaps auf das Hinterteil bekommen und sie hatte sich unendlich verwirrt in ihrem Korb verkrochen.

( Welt, was hast du für wundersame Abenteuer, die du mir so sträflich vorenthältst? )

dachte sie und begann, langsam das stärker werdende Zittern ihrer Läufe deutlicher zu spüren. Wie lange war sie nur schon hier eingesperrt, fragte sie sich und stellte entsetzt und zugleich betrübt fest, dass es wohl bereits mehr als drei Tage sein mussten! Als sie darüber nachdachte, schüttelte sie sich und das rostrote Fell schien zart vom Sonnenlicht zu schimmern. Ihre Menschen waren stolz auf sie, gerade wegen dieser schönen Fellfarbe. Doch mehr schienen sie an Nanyamka auch nicht zu lieben.

Sie grunzte leise auf und trabte in den größten Raum des Hauses. Sie hätte ihn wohl als den Platz beschrieben, in dem sich das Rudel tagtäglich versammelte, gemeinsam ihre seltsamen Laute äußerte und duftende Köstlichkeiten zu sich nahmen. Sie nannten es schlicht "Wohnzimmer", obwohl Nanyamka ihn wohl eher als eine Art Rudelplatz bezeichnet hätte. Doch da sie sich schon lange nach den Menschen richten musste, sah sie doch keinen Ausweg in der Flucht, hatte sie angefangen, auch deren, ihr langsam verständlicher werdende Sprache zu übernehmen. Doch jedes mal, wenn sie selbst das Wort erhob, um zu ihnen zu sprechen, sei es, da der Briefträger heute verspätet kam oder der junge Sprößling des Rudels fast herunterkippte, sah man sie nur streng an und rief herrisch "Still, Nany!" Als sie sich nun neben dem Sofa niederließ und aus dem großen Fenster hinaus schaute, schlich sich erneut die Wehmut in ihr Herz. Sie sah die Spatzen und Katzen umherfliegen und springen, wild herumstreunen. Ja, selbst auf ihren immer kürzer werdenden Spaziergängen hatte sie bereits den ein oder anderen streunenden Hund gewittert. Doch wollte sie ihm nachsetzten, dem Jagdtrieb soweit nachgehen und einer Fährte folgen, um dann am Ziel stolz die Belohnung in Empfang zu nehmen, hieß es jedes mal wieder "Bleib!" Sie hatte zu gehorchen, wollte sie doch keinen Groll schüren und ihrem Rudel treu zur Seite stehen. Doch mit jedem ausgelassenen Spaziergang wurde sie nervöser und es hieß immer öfter "Still!" oder "Aus!" "Lass das!" Immer weniger hörte sie auf diese Befehle, schienen sie ihr doch nur Verbote zu beinhalten.

Als dann plötzlich eine Bewegung in ihr Gesichtsfeld trat, sprang die junge Hündin augenblicklich auf die langen Läufe, stellte angespannt die Ohren auf und zog die Lefzen leicht zurück, dass ihre schneeweißen Zahnspitzen zu sehen waren. Doch ebenso plötzlich, wie es aufgetaucht war, verschwand das Wesen wieder. Nanyamka blinzelte, da die Sonne die leicht blendete und ihren braunen Augen einen feinen Rotstich verlieh. Nachdenklich trabte sie dichter an das Fenster und als sie eine kleine Gruppe von Hunden bemerkte, schien ihre gesamte, verloren geglaubte Energie in die Welpin zurück zu kehren. Mit freudig wedelnder Rute sprang sie über den Teppich, mochte sie ihn noch nie wirklich leiden. An der Haustüre verharrte sie kurz und ihr Blick glitt zurück, hinein in diese rieige Höhle der Menschen.

( Nicht lange. Meine Neugier wird befriedigt und mein Bedrüfnis nach Luft besänftigt sein. Dann bin ich wieder hier. )

Sie bellte kurz auf, als wolle sie ihre Entscheidung unterstreichen, dann drückte sie die wohl nie verschlossenen Haustüre auf. Als ihr der Wind entgegenschlug, kniff sie ihre Augen zusammen, die Zunge hing freudig hechelnd aus ihrem Fang und die sog die frische Luft tief ein. Dann nahm sie den Duft der Gruppe war, setzte ihr hinterher und genoss das wilde Gefühl der Freiheit in den Beinen. Sie zog ihr Tempo an und jagte einem rostroten Blitz gleich durch die Straßen. Je näher sie den Streunern kam, umso aufgeregter sprang ihr Herz in ihrem Brustkorb umher. Dann, sie war gerade um eine scharfe Kurve geschliddert und fing nun ihren Schub auf, sah sie gerade einen lustig gefleckten Hund durch ein Zaunloch verschwinden. Doch anscheinend waren sie gerade auf dem Weg, um sich etwas zu "erjagen" und waren im nächsten Moment auch bereits verschwunden. Schnüffelnd senkte sie ihre Nase und bemerkte gleich, dass noch weitere Hunde im Garten waren. Neugirig geworden trat sie durch das Loch und befand sich im nächsten Moment auf einer malerischen Wiese.

" Hallo?"

[Im Haus - später im Garten - ruft ]
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In der Stadt - [02] Kleines Paradies?
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