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 In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit

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BeitragThema: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 24, 2009 8:07 pm

Es ist früh am Morgen, noch liegt die Dämmerung über der Stadt und kaum eine Menschenseele lässt sich in den Straßen von Dayton-Town blicken. Sehr richtig, keine Menschenseele! Trotz der frühen Stunde regt sich bereits oder gerade jetzt das Leben in den dunklen Gassen. Die Tiere, die stillen Bewohner der Stadt, haben die Dämmerung, das Zwielicht für sich entdeckt. Dies ist die Stunde zu der sie unbemerkt und ungestört auf Nahrungssuche gehen können. So klingen auch die tapsenden Schritte einiger Streuner in den Gassen wieder. Einsam scheint ihr Leben, im Gegensatz zu dem Rattenvolk haben die Hunde in Dayton weder Heim noch Familie - zumindest noch nicht.

Auch Brutus gehört trotz seines noch sehr jungen Alters zu den streunenden Kötern, wie die Menschen die herrenlosen Hunde schimpfen. Erst wenige Wochen ist er alt und die Gefahr der Straße hat er anscheinend noch nicht ganz verstanden. Zu leichtsinnig zeigt sich der Beaglewelpe. Wankende Schritte tragen ihn durch eine enge Gasse. Kaum ein Sonnenstrahl findet bisher seinen Weg hinter die schmutzigen Mauern. Vorbei an Tonnen, Kisten, Kartons und anderem Gerümpel tapsen die vier Pfoten des Welpen. Er ist nicht allein, er hat einen kleinen Freund gefunden, den er hartnäckig verfolgt. Eisern behält er den Blick auf die Flügel des Schmetterlings geheftet. Mutig schreitet er voran, doch einzuholen vermag er das zarte Wesen dennoch nicht. Aber der neue Freund wäre kein Freund, wenn er nicht auf den Kleinen warten würde. Hoch oben auf einem Stapel bestehend aus Kisten und Kartons lässt er sich nieder. Anmutig wackelt er noch kurz mit den Flügeln, auf den Welpen wirkt dies wie ein aufmunterndes Zwinkern - "Komm nur, kleiner Brutus. Hier oben wartet eine wundervolle Welt auf dich."
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 24, 2009 9:01 pm

Mit neugierigen, voranstrebenden Schritten lief der Welpe durch die dunklen Gassen. Seine langen Ohren nahmen verschiedene, interessante Geräusche wahr und seine noch so junge Welpennase witterte viele abenteuerversprechende Gerüche. Doch die dunklen, vor Freude glänzenden Augen waren nur auf einen kleinen, schwebenden Falter gerichtet. Seine zarten, hauchfeinen Flügel tanzten fröhlich auf und ab, hielten inne und ermutigten den kleinen Beaglewelpen, weiter in die aufregende, fremde Welt einzutauchen. Der Schmetterling flog leicht wie eine Feder auf, schien einem bestimmten Weg zu folgen und ließ Brutus mit neugierig schief gelegtem Kopf und zuckender Nase zurück. Dann setzte der Welpe dem Falter hinter her, wedelte freudig mit der Rute und tapste in eine einsame, dunkle Gasse. Es roch nach Müll und Brutus zog seinen kleinen Kopf verschüchtert ein. Doch dann sah der Welpe am Ende der Gasse wieder den zarten Falter und flink wie ein Wiesel schlängelte sich der junge Rüde seinen Weg durch Mülltonnen, Abfälle und anderweitige Abfälle. Als er aus der gasse sprang, sah er den Falter wieder um eine Ecke verschwinden. Brutus ließ seine Zunge heraushängen, hechelte fröhlich und eilte dem Schmetterling nach.

"Warte doch! So warte doch auf mich, Falter!"

rief der Welpe und schoss schwungvoll um eine Ecke. Gerade noch rechtzeitig sah Brutus eine umgekippte Mülltonne, wich dieser geschickt aus und landete unsanft in einer Bananenschale. Sie war bereits leicht angefault und ihr entstieg ein seltsamer Geruch. Der junge Welpe rümpfte angeekelt die Nase, sprang flink über den Abfall und folgte weiter dem Schmetterling. Brutus hatte bereits die Innenstand hinter sich gelassen und langsam tauchten mehr Gärten und Einfamilienhäuser auf. Brutus wurde etwas langsamer, sah seinen Schmetterling und ein fröhliches, beinahe bellendes Jauchzen entrang sich seiner jungen Kehle. Er folgte dem Schmetterling, welcher sich nun mit leicht im Wind zuckenden Flügeln auf einen hoch aufragenden Stapel Kartons niederließ. Dort blieb er sitzen und Brutus hechelte fröhlich.

(Hab Dank, kleiner Falterfreund! Hab Dank, dass du wartest!)

Nachdem er dies gedacht hatte, legte er den Kopf in den Nacken, um das hoch aufragende, einschüchternde und vor allem wackelige Gebilde zu mustern. Doch dort oben, auf der Spitze des Kartonturms saß sein Falter und wartete auf ihn! Brutus blickte kurz um sich, legte seine tapsigen Pfoten auf den ersten Karton und stemmte sich zitternd hinauf. Kurz verschnaufte er, dann kletterte er weiter, den Blick fest auf den Falter gerichtet. Langsam erklomm der junge Welpe die Kartons, rutschte hier und da beinahe ab und fing sich wieder. Nachdem er sich von diesem kurzen Schreck erholt hatte, kletterte er weiter, bis ihn nur noch zwei Kartons von dem Falter trennten. Brutus wagte einen mutigen Blick nach unten und seiner Kehle entrang sich ein leises, klägliches Winseln. Die Kartons waren höher, als er von unten angenommen hatte und berits dort wirkten sie geradezu einschüchternd auf den Welpen. Jedoch wurde Brutus in diesem Momen von Entschlossenheit gepackt, erklomm die restlichen zwei Kartons und blickte aus großen, traurigen Augen seinem Falter nach. Der Welpe winselte leise auf und richtete sich auf. Die Sonne kam langsam hinter den Bäumen hervor und tauchte die Landschaft in warme, goldene Töne. Brutus versank kurz in diesem Anblick, dann beschloss er, den Rückweg zu bestreiten und nach etwas Futter zu suchen Doch als er sich über den Rand der Kiste beugte und nach unten sah, schwindelte dem Welpen und er kauerte sich angstvoll zusammen. Dann durchschnitt das klägliche, angsterfüllte Heulen des Welpen die Stille.

[folgt dem Schmetterling/möchte mit ihm spielen/klettert auf die Kartons/sieht sich gefangen/heult angsterfüllt in die Stille]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 24, 2009 10:15 pm


Ein herzhaftes Gähnen leitete den Tag der deutschen Dogge ein. Genüsslich streckte sich der Riese über den Holzboden eines alten Schuppens. Noch ein kurzes Schütteln des Kopfes um die Müdigkeit abzuschütteln, begleitet von einem klatschenden Schlackern der Ohren und Bones erhob sich. Mit gelassenem Schritt trat er aus der angelehnten Tür, eilig hatte es der alte Hund nicht. Niemand wartete auf ihn. Eigentlich ein trauriger Gedanke, der bisher allerdings noch keine Zeit gehabt hatte im Kopf der Dogge aufzukommen.
Völlig in seinem eigenen Alltag versunken wandte sich der große Hund einer Regentonne gleich neben der Tür des Schuppens zu, der Deckel fehlte, so gab es kein Hindernis, welches das folgende lautstarke Schlabbern der langen Zunge verhindern konnte. Bones stillte zunächst in aller Ruhe seinen Durst, erst dann hielt er die Nase in den Wind und betrachtete wohlwollend seinen Garten. Sicher bot er nicht im Geringsten den Komfort, den sein früheres Heim für ihn bereitgehalten hatte, jedoch ließ es sich hier durchaus aushalten, fand der alte Rüde. Vor allen Dingen war der Weg nach draußen niemals versperrt. Das gefiel der Dogge am meisten und natürlich das große Beet. Allerdings war die Futterbeschaffung wesentlich schwieriger. Früher, so entsann sich der alte Hund, brauchte er bloß die Waschküche betreten und schon kam von irgendwoher eine aufmerksame Hand, die frisches Futter in seinen Napf füllte. Heute war alles anders. Die Nahrungsbeschaffung war zeitintensiver, anstrengender. Aber gut, es war machbar.

Ein paar Schritte neben der Regentonne befanden sich in dem hohen Zaun ein paar lose Bretter. Der Hüne trat näher heran, schob mit der breiten Schnauze die losen Bretter zur Seite, ließ sich auf den Bauch nieder und robbte sich langsam durch die Öffnung hindurch. Ein mühsames Unterfangen, doch einen Moment später befand sich Bones auf einem schmalen Pfad zwischen seinem Garten und einem angrenzenden. Er wandte seine Schritte zur nahen Straße. Der Morgen war noch jung, Menschen würde er kaum begegnen, das war vorteilhaft für ihn, denn mit seiner Größe fiel die Dogge für gewöhnlich rasch auf. Ein kühler Wind empfing den Alten auf der Straße und er trug ihm eine Botschaft entgegen. Fröstelnd lauschte Bones den Worten, die im Wind mitklangen. Aufmerksam hoben sich die dreieckigen Ohren, als er die Botschaft als das angstvolle Wimmern eines Welpen identifizierte.
Die langen Läufe kamen in Bewegung. Die Dogge setzte zu einem raschen Trab an. Mit weiten Schritten lief Bones die Straße entlang, er brauchte nicht anmutig, nicht federnd zu laufen, in seinem Alter musste man so etwas nicht mehr. Er lief einfach wie er war, etwas eingerostet und mit seiner eigene Größe irgendwie überfordert. Die Stimme des Welpen schien immer näher.

[in den Straßen, auf dem Weg zu Brutus / noch allein]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Di Aug 25, 2009 11:13 am

Yuma lag in einer engen Gasse nd döste, während Sonenstrahlen ihre Nase kitzelten und sie langsam aus dem Schlaf holten. Sie gähnte, wobei sie ihre messerschwarfen Zähne entblößte. So groß und kräftig, wie sie nur ein Tschechoslowakischer wolfshund hatte, geerbt von seinem Vorfahren, dem Wolf.

Die Fähe streckte ihre müden Glieder. Plötzlich zerriss das Heulen eines Welpen die morgendliche Stille. Yumas sinne schärften sich automatisch und sie drehte ihre großen Ohren in die Richtung, aus der das Heulen kam. Normalerweise war die Fähe nicht der Typ für Rettungsaktionen, doch in ihr drin war sie eine Beschützerin. Ihr Beschützerinstinkt war eines der wenigen Eigenschaften, die ihr geblieben sind, seid...

Sie schüttelte ihren Kopf und preschte dann los, in die Richtung, aus der das Heulen kam. Nachdem sie um eine Ecke gebogen war, fand sie auch schon den Welpen, der sie gerufen hatte. Eher gesagt fand sie die Kisten, die ihn unter sich vergruben. Vorsichtig tappte Yuma auf die Kisten zu und schnüffelte an ihnen.

Kein angenehmer Geruch war es, den sie vernahm. Noch einmal schnüffelte sie und bemerkte dann, das der Welp nicht weit entfernt war, doch sehen konnte sie ihn erstamls nciht. Plötzlich fiel ihr auf, das der Dft weiter oben am Kistenturm am stärksten war und schon ärgerte sich die Fähe über ihre eigene Dummheit.

"Was tust du denn da oben? Und warum heulst du so rum?"

Nachdem sie das gesagt hatte. merkte sie auch schon das Problem des Welpen. Genervt verdrehte die Hündin die Augen.

(Welpen haben nichts ußer Blödsinn im Kopf...)


Dachte sie ärgerlich und lehnte sich an den Kistenturm, auf dem der Welpe saß.

"Spring auf meinen Rücken, ich halte dich. Du fällst schon nciht runter."


[findet Brutus und will ihm helfen]]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Di Aug 25, 2009 11:35 am

Der Welpe zitterte am ganzen Lein wie Espenlaub. Seine Augen hatte er weit aufgerissen und er saß regungslos in der Mitte der obersten Kiste. Plötzlich vernahm er einen feinen Geruch, der langsam stärker wurde. Durch eine feine Windböe wurde der Duft weiter und intensiver zu Brutus getragen und er witterte eine Hündin. Dann vernahm er auch schon ihre Stimme, die wneiger freudlich klang. Allerdings fiel ihm ein Stein vom Herzen, dass er nun nicht mehr allein war, verhungern würde und niemand ihn vermisste. Obwohl, Hunger hatte er, sein Magen grummelte bereits leise und vermissen würde ihn sowieso niemand.

"Ich bin einem Schmetterling gefolgt. Und dann bin ich hier rauf geklettert!"

rief er nach unten und versuchte, sich leicht nach vorn zu schieben. Doch die Kisten schwankten gefährlich und Brutus blieb lieber, wo er war. Etwas pampig folgte seine zweite Antwort, vergessend, in welch luftiger Höhe er sich befand.

"Und heulen tu ich, weil ich Hunger hab! Ist das ein Verbrechen?"

Durch diese freche Antwort gewann er wieder etwas Mut und Selbstvertrauen, also wagte er sich an den Rand der Kiste, streckte sich, machte sich lang und lugte über den Rand. Schwankend sah er auf den weit entfernten Boden, auf die Hündin, die ihm dennoch helfen wollte und auf den einladenten, doch so weit entfernten Rücken. Für einen normal großen Hund wäre es vielleicht nciht so angsteinflößend gewesen, doch Brutus war ein Welpe. Für ihn waren selbst die alltäglichsten Dinge ein Abenteuer.

"Ich springe auf gar keinen Fall!"

sagte er schockiert. Die ABlehnung in der Stimme der Hündin war deutlich genug gewesen und einerseits wollte brutus, dass sie blieb und ihm half, andererseits sollte sie auch wieder verschwinden.

(Sie mag mich nicht. Wieso will sie mir helfen? Bestimmt lässt sie mich auf den Boden fallen!!)

Seiner Kehle entstieg ein leises Fiepen und er blieb sicherheitshalber regungslos liegen, halb am Rand der Kiste, halb zusammengekauert. Dieser Kistenberg war wirklich gefährlicher für einen Welpen, als er zunächst annahm. Nun musste er die Folgen dafür tragen. Brutus begann erneut zu zittern.

[ist froh, über die Hilfe/will nciht springen/antwortet Yuma]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Do Aug 27, 2009 2:59 pm

Bald ebbte der zielstrebige Lauf der alten Dogge zu einem gemütlichen Gang ab. Das Rufen des Welpen hatte irgendwann aufgehört und da Bones ohnehin kein eiliger Gesell war, nahm er dies zum Anlass seine Gangart zu wechseln. Sein Ziel hatte sich zwar dennoch nicht geändert, doch die Dringlichkeit war nicht mehr gegeben. Dem Alten kam in seinem stets positivem, meist naivem Glauben nicht der Gedanke, dass vielleicht etwas Schreckliches hätte geschehen sein können, weshalb der Welpe nicht rufen konnte oder wollte. Nein, Bones glaubte die Welt wäre nun wieder in Ordnung seit der Welpe sich nicht mehr hören ließ und trottete jetzt nur noch aus reiner Neugier in dessen Richtung. Welpen waren sowieso sein Ding, er freute sich auf die Begegnung und gab dies mit einem beständigen Schwenken der dürren Rute zu verstehen. Es konnte doch auch gar nicht mehr so weit sein? Prüfend schnüffelte die feuchte Nase im Wind und natürlich vernahm sie die Witterung des Welpen nicht, doch davon ließ sich Bones nicht im Geringsten beirren.

Eine Katze lenkte seinen Blick auf sich, sie saß hoch über seinem Kopf auf einer Gartenmauer - er wuffte sie freundlich an. Die Katze erwiderte seinen Gruß mit zu Schlitzen geformten Augen und einem kühlen Blick, doch das machte Bones nichts aus. Er wandte seine Aufmerksamkeit wieder der Straße zu, begann in jede Gasse, an der er vorüberging, zu blicken, um ja den Welpen nicht zu verpassen. Auf was für einen putzigen Kerl er wohl stoßen würde?

[in den Straßen / in der Nähe von Brutus und Yuma]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Do Aug 27, 2009 6:14 pm

Yuma verdrehte genervt die Augen. Sie unterdrückte ein Knurren. Es war gegen ihr Wesen, anderen zu helfen, doch egoistisch wie sie war, konnte sie nicht mit ansehenm wie der kleine Welpe in der Klemme saß, obwohl sie sich das nicht anmekren lies. Sie behielt die düstere Aura, die sie sich vor einem Jahr angeeignet hatte und ehrgezig am Leben hielt, um sich vor jeglichen Gefühlen oder Geschehnissen der Außenwelt abzuschürmen.

"Wenn du meinst.. dann verrotte halt dort oben. Ich gebe die diese Chance, wenn du meine Hilfe nciht willst, dann ist das nciht mein Problem!"


Sie verbannte sogar das quälende Gefühl aus ihrem Herzen, das sich hinein schlich, wenn sie zu so kleinen Geschöpfen so aggressiv sprach. Es war gegen ihren Willen, gegen Yumas Willen. Doch ihr platzten die Wörter so heraus. Anders wollte sie nicht sein, oder doch?

"Also, springst du jetzt, oder willst du dort oben zu Krähenfraß werden?"


Fragte sie genervt und ein winziger Teil in ihr glühte vor Zorn über die eigenen Worte, doch der stärkere, größere Teil, der die dunkle Aura erbaut hatte, lachte den gequälten Teil nur spöttisch aus. Yuma woltle nicht, das irgendwer spürte, wie sie sich fühlte, sie wollte nicht, dass jemand anfängt, sie zu durchschauen. Und aus dem Grund wolltee sie sich von anderen Hunden fern halten. Es machte ihr Angst, so viel Kontakt zu dem Welpen aufzunehmen. Obwohl er nicht wirklich helle aussah, war er bestmtm ein schlaues Kerlchen.

(Zeig ihm nciht, was du denkst oder fühlst, Yuma! Du kannst neiamdnem vertaruen.. Jeder hier ist verlogen und hinterhältig..)

Ihre Augen verengten sich zu schlitzen und ihre Lefzen zuckten hoch, währen dsie misstrauisch die Gasse musterte, in der sie sich befand. Nein, vertaruen konnte sie neimandem mehr. Ihr Vertrauen gehörte allein ihr, und niemand würde auch je in siehinein Blicken können. Niemand. Sie blickte noch einmal hoch zu dem Welpen. Er würde von ihr denken, sie sei eine gemeine, egoistische Zicke. Ein winziger Teil von Yuma protestierte dagegen, so beschimpft zu werden, doch der größere Teil von ihr, war stolz, dass niemand tief genug in ihre Seele blicken konnte, um zu entdecken, was hinter der geimen, egoistischen Zicke steckte.

[Yuma fordert Brutus auf, endlich zu springen]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Fr Aug 28, 2009 11:11 am

Der junge Rüde holte zitternd Luft und schob sich wieder ein Stück nach vorn. Und wieder einen kleinen Millimeter nach vorn. Er wollte die fremde Hündin reden hören, damit er wusste, ob er wieder allein war. Als sie schließlich verstumte, entrang sich seiner Kehle ein leises, ängstliches Wimmern. Noch einmal schob er sich vorsichtig nach vorn, die Kisten schwankten erneut, doch dieses Mal war es Brutus egal.

Sind ... Sind Sie noch da?

rief er leise und seine Ohren zuckten nervös. Hatte sie ihre Drohung wahr gemacht und ihn dazu verbannt, Krähenfutter zu sein? Brutus winselte leise und sah erneut über den Kistenrand. Erleichtert stellte er fest, dass die Rute der Hündin noch da war, den Rest sah er nicht. Weiter getraute er sich nämlich auch nicht nach vorn. Also beschloss Brutus, einen Kompromiss einzugehen. Nicht mit der Hündin, sondern mit sich selbst.

(Okay, Bruce. Du springst da runter und bedankst dich bei der Hündin, die dir das Leben retten wird. ... Wenn ich danach noch lebe ... Und dann wirst du dich unverzüglich auf den Weg machen und Futter suchen, die Hündin wird dankbar sein, wenn sie dich endlich los ist. Also ... SPRING!)

Und der junge Welpe sprang. Die Augen fest geschlossen, sich zu einer Kugel zusammenrollend und die Ohren klatschend gegen die Wangen flatternd, sprang er. Brutus heulte lautstark auf, dann landete er auf dem Rücken der Hündin. Es war nicht angenehm, da er sich zu einer Kugel zusammen gerollt hatte, doch schließlich landete er leise winselnd im Gras. Und dann ertönte das Grollen. Als Brutus die Augen öffnete, sah er gerade noch, wie der Stapel Kartons zufammen fiel und ihn, als auch die fremde Hündin, unter sich begrub. Als es dunkel wurde, stieß Brutus einen erschrockenen Klagelaut aus. Er spürte sein Herz heftig klopfen, ob vor Aufregung oder Angst vermochte der Welpe nicht zu sagen. Dann raffte er seine letze, klägliche Portion Mut zusammen und schob seine Nase unter den Kartonrand. Mit einiger Anstrengung gelang es ihm, die Kiste umzuwerfen und er sah sich nach der Hündin um.

Wo ... Wo Sind Sie?

rief er erneut. Seine Stimme war besorgt und wieder etwas mutiger zugleich. Schließlich wollte er sich noch bei der fremden Hündin bedanken, die ihn nicht hatte dort oben versauern lassen. Oder zumindest etwas getan hatte, damit er von diesen Kisten herunter kam. Schnüffelnd lief Brutus durch das Kistenchaos, verschwand ab und zu hinter einem großen Exemplar und tauchte wieder dahinter hervor. Die Hündin musste er einfach finden! Er verdankte ihr sein junges Leben. Auch wenn ihr sein Dank wahrscheinlich egal war und sie ihn so schnell wie möglich los werden wollte. Ein feiner Stich fuhr durch das Herz des jungen Rüden und seine Ohren hingen schlaff und traurig herunter. Obwohl die Hündin so garstig gewesen war, hatte er doch angefangen, sie zu mögen. Schweigend und mit traurig gesenktem Kopf suchte er weiter nach Yuma.

[ruft nach Yuma/springt/wird unter den Kisten begraben/sucht nun nach Yuma/denkt über sie nach]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Sa Aug 29, 2009 4:15 pm

Mit großen, etwas steifen Schritten, die ihn ein wenig eingerostet wirken ließen, was Bones seinem Alter entsprechend sicherlich auch war, bahnte sich der Rüde seinen Weg durch die Straßen von Dayton. Noch immer war er auf der Suche nach dem kleinen Welpen, über etwas Gesellschaft hätte sich die riesige Dogge sehr gefreut. Plötzlich zerriss das Heulen eines sehr jungen Hundes die morgendliche Stille. Die dreieckigen Ohren Bones' hoben sich aufmerksam, ein Ausdruck von Neugier stand in seinem Gesicht geschrieben.

(Der Welpe!)

Dieser Gedanke veranlasste das träge Wesen, das Bones war, tatsächlich wieder zu einem raschen Gallop, seine Ohren flappten im Gegenwind nach hinten, ganz dem unregelmäßigen Rhythmus seiner Gangart folgend. Durch seine Größe und die entsprechend langen Läufe brachte er in kürzester Zeit eine beachtliche Strecke hinter sich. Er lief noch an der ein oder anderen Gasse vorbei, bis er schließlich auf etwas Interessantes stieß. Der Lauf der großen Dogge endete aprupt, indem er, alle Viere nach vorn gestreckt, unsanft bremste. Er stand nun genau vor einer engen Gasse, in der ein herrliches Chaos ausgebrochen war. Unmengen von Kisten und Pappkartons in den unterschiedlichsten Größen lagen wirr in der Straße verteilt. Ihr Inhalt, wenn sie welchen besessen hatten, lag überall verstreut. Bones Augen fixierten gespannt die Unordnung, es schien ein Paradies für den trotz seines Alters nach wie vor verspielten Hundes. Freudig, mit hoch erhobenem Kopf trat er näher heran und hielt gleich schon wieder inne. Seine feuchte Nase zuckte neugierig.

"Wen haben wir denn da?",

fragte er gleichsam freundlich und interessiert in den Kartonberg hinein. Sehen konnte er bisher niemanden, doch seine Nase verriet ihm ganz deutlich die Anwesenheit zweier Streuner und einer von ihnen war eine Hündin - wie spannend. Unbewusst nahm Bones eine Haltung an, die zunächst immer für Respekt bei anderen sorgte. Er stand aufrecht, den Kopf selbstbewusst erhoben und den Brustkorb stolz nach vorn gestreckt, eine typische Haltung für ihn und seine Rasse im Allgemeinen. Der alte Rüde konnte nichts dafür, er war sich seiner eigenen Ausstrahlung nicht einmal bewusst, sie schien ihm einfach natürlich, war sie ihm doch angeboren. So stand er also da, wie ein Koloss in der schmalen Gasse, die ihn noch riesenhafter erscheinen ließ.
Sein Blick dagegen blieb wie auch seine Stimme freundlich und aufgeräumt. Der Ton seiner Augen schimmerte in den Schatten der schiefen Hauswände links und rechts dunkler als sonst, zeigte mehr den Orangeton, der sonst von einem warmen Gelb dominiert wurde. Diese Augen suchten nun aufmerksam das Chaos ab, auf der Suche nach den beiden Artgenossen, die sich hier versteckt hielten. Bones dachte an seinen großen Garten, den er seit einigen Wochen allein bewohnte. Er war sicherlich groß genug um ein paar Freunde dorthin einzuladen. Die Dogge war schon immer ein freudiger Gesellschafter.

[In der Gasse mit Brutus und Yuma]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   So Aug 30, 2009 5:07 pm

Yuma spürte, wie der Welpe auf ihren Rücken knallte, doch sie hielt das zarte Gewicht fest mit ihren Muskeln, bis der Kleine von ihr herunter war. Sie wollte sich zum gehen umdrehen, doch da begrub ein Stapel von Kisten sie und den Welpen unter sich. Sie konnte in der Dunkelheit nichts erkennen, die sie plötzlich umgab und das Knurren, das sie von sich gab, hallte von den hölzernen Wänden wider.

Die Hündin nahm die Stimme des Welpen wahr, der sich befreit hatte und kläffte genervt. Es machte sie wütend, das so etwas passiert war. Sie hatte gehofft, dass sie direkt wieder gehen könnte, nachdem sie den Welpen gerettet haben würde, doch nun war sie unter einer Kiste gefangen, und das machte sie zornig.

"Ich bin hier, Welpe!"

knurrte sie noch einmal und stieß sich dann mit ihrem ganzen Gewicht gegen die Kiste, die sie unter sich vergrub. Mit einem scheppern konnte sie sich befreien und musste anfangs blinzeln, als das helle Sonennlicht so plötzlich auf ihre Augen traf, die soeben noch von tiefschwarzer Dunkelheit umhüllt waren.

"Das war ja ein ganz tolles Manöver, Kleiner."


Sie schüttelte sich und erschrak, als plötzlich eine alte Dogge nur wenige Sprünge von ihr entefrnt vor ihr stand. Ihre Rute stellte sich auf, ihr Fell sträubte sich und ihre Lefzen zuckten hoch. Die dominante Hündin knurrte. Ihre Laune wurde von dem Vorfall mit der Kistenlawine in den Keller geschubst und nun war Yuma aggressiv, wütend und genervt.

Sie wusste nicht, was es war, doch etwas in dem Blick des alten Hundes lies sie nachdenklich werden. War es richtig, den Rpüden zu unterwerfen? Yuma schüttelte ihren kräftigen Kopf.

(Ja, Yuma. Nun mach schon. Zeig ihm, wer hier der Boss ist. Zeig ihm, das du die Kontrolle in deinen Pfoten hast!)

Und schon sprang die Hündin nach vorne und stand blitzschnell aufrecht vor der Dogge. Ihre Augen funkelten. Dominanz war es, was sie beherrschte, was ihr denkvermögen vernebelte und sie Sachen tun lies, die sie damals nie getan hätte.

Doch in den Augen der Doggo funkelte Frieden nd die enomre Ausstrahlung beruhigte Yuma, so dass sich ihr Fell glättete, ihre Gesichtszüge weicher wurden und sich ihre Muskeln entspannten. Doch ihre Rute und ihr Kopf blieben erhoben, ihre Brust weit nach vorne gestreckt, das Fell aufgeplustert. Die Größe der Dogge gefiel ihr nicht.

"Was wollen Sie hier? Es ist alles unter Kontrolle."

Sie wusste nicht wieso, doch etwas in ihr sagte, dass der Alte nicht Böses wollte. Doch die Hündin traute der Stimme in ihr nicht und ihre dominante Haltung blieb erhalten. Sie warf einen Blick über die Schulter zu Brutus. Der Alte würde den Welpen haben wollen. Ganz sicher.

(Bestimmt ist er ein alter Waschlappen ohen Freunde, der nichts mit seiner Zeit anzufangen hat. Der braucht den Welpenj doch nur, um etwas gegen die Langeweile zu haben.)

Ihr Kampfinstinkt wachte auf. Der Welpe würde eine Sache werden, um die sie sich mit dem Alten streiten würde. Doch sie wollte gewinnen. Sie bildete sich Kriege ein, die gar nicht da waren, nur, um sich zu vergewissern, ob sie auch wirklich die Siegerin war.

"Der Welpe.. der gehört zu mir. Und er bleibt bei mir!"

Sagte sie und bereute es. Doch den Kampf um das Sorgerecht des Kleinen, der nur in ihrer Fantasie lebte, hatte sie gewonnen. Und das machte sie glücklich.

Im Brichteil einer Sekunde schloss sich die dunkle Aura enger um Yuma und schnürte ihr beinahe die Luft ab, doch so gefiel es ihr. Nichts anderes, was sie spürte, ausser dem ekligen Gefühl, nach Luft schnappen zu müssen. Sie fühlte garnichts, nur die vollkommene Leere, die in ihrem Körper herrschte. Ihre Augen wurden glasig und leer, zeigten nurnoch die Wut, den Zorn und die unbändige Dominanz, die die schwarze Aura Yumas der Hündin verlieh.

[befreit sich von der Kiste, redet mit Brutus und Bones]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 31, 2009 10:12 am

Der junge Rüde hatte schnüffelnd an einer Kiste gehalten, die Yuma´s Geruch deutlich genug verströmte. Als sie dann allerdings aus der Kiste dicht neben ihm hervor schoss, die Kiste in einem hohen Bogen wegschleuderte, sprang Brutus erschrocken auffiepend ein Stück zurück. Erleichterung machte sich in ihm breit, als er sah, dass Yuma weder verletzt war, noch in Begriff schien, ihn allein zurück zu lassen. Seine Ohren stellten sich neugierig auf, seine Nase schnupperte prüfend in der Luft und der kleine Welpe sah gerade noch den großen Rüden, den Yuma so anfuhr. Als sie sagte, der Welpe bleibe bei ihr, durchströmte den Welpen ein gefühl von Friedlichkeit und Glück.

(Sie lässt mich nicht allein. Sie will mich behalten. Sie möchte mich nicht ausliefern!)

Das war alles, was er dachte. Als er neben Yuma trat, wedelte seine Rute heftig von einer Seite auf die andere, er leckte der großen Hündin aus unterschiedlichen Größen einfach über das Brustfell, hechelte fröhlich und legte den Kopf schief. Aus seinen großen, dunklen Augen bedacht er die Hündin mit einem flehenden Blick, der zu sagen beschien, sie solle dem Rüden nicht misstrauen, er würde bei ihr bleiben. Dann drehte er sich halb um und starrte den großen Hund staunend an. Er war sogar noch größer als Yuma und die war ihm bereits groß erschienen. Doch schien Bones ebenso wenig feindlich gesinnt zu sein, wie Brutus nicht hungrig war. Er spürte einen feinen Stich und knurrte resigniert. Er hatte Hunger! Doch die Freude, vielleicht einen großen Spielgefährten zu treffen, beflügelte den Beaglewelpen und er lief mit aus der Seite hängender Zunge hechelnd auf Bones zu. Er sprang um diesen herum, kläffte fröhlich und suaste unter den Beinen der Dogge hindurch. Etwas irritiert betrachtete er die enge Gasse von einem anderen Standort aus und blieb kurz stehen. Dann streifte ihn die Rute der Dogge und Brutus schoss wieder herum, seine kleinen Pfoten schienen zu verschwinden.

"Hallo. Ich bin Brutus und die Hündin da hinten hat mich eben gerettet. Ist das nicht toll?"

fragte er euphorisch und sauste zurück zu Yuma. Obwohl er Hunger hatte und gern etwas kühles getrunken hätte, schien der kleine Sausewind nicht aufzuhalten zu sein. Er sprang um die verschiedenen Kisten herum, sprang auf ein kleines Exemplar und reckte stolz die Brust.

"Ich bin Brutus, Herrscher der Kisten!"

rief er, als die Kiste schwankte und er erschrocken herunter sprang. Misstrauisch auf die Kiste äugend, versteckte er sich hinter Yuma. Dann trat er hinter ihr hervor und meinte etwas kleinlaut

"Vielleicht auch nur Herrscher des Chaos!"

Doch so schnell konnte das seiner Fröhlichkeit keinen Abbruch tun. Er sprang auf, stieß einen kläffenden Laut aus und jagte auf Bones zu. Kurz, bevor er mit dem Riesen kollidierte, schlug Brutus einen Hacken, schlidderte um das Vorderbein des Alten und jagte zurück zu Yuma. Er hechelte übermütig, als er auf sie zuhielt, seine Ohren flatterten fröhlich im Wind und mit einem zufriedenen Bellen verschwand er unter Yuma. Wenig später tauchte er wieder auf, blieb mit gespitzen Ohren stehen und seine Nase zuckte. Es roch verführerisch nach Käse. Also machte er sich auf, in dem Chaos aus Kisten, Essensresten und anderweitigen Resten die Nase stöbernd in alles vielversprechende zu halten und dann weiter zu suchen. Sein Ziel war der Käse.

[freut sich/begrüßt Bones übermütig/klettert auf eine Kiste/rennt umher/sucht den Käse]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 31, 2009 10:33 am

Die Sonne sand ihre hellen Strahlen in eine dunkle, abgelegene Gasse und erleuchete diese für einen Moment. Doch dann tauchten die aufziehenden Wolken die Gasse wieder in ihre verdammte Dunkelheit und das eben beleuchtete Fell verschwand ebenso schnell, wie es gekommen war. Die Australian Shepherd-hündin hatte die Augen zusammen gekniffen, nun öfneten sich die seltsam hellen, blauen Augen und musterten ihre Umgebung mit einem gewissen Maß an Desinteresse, Langeweile und Resignation. Mit einer geschmeidigen Bewegung erhob sich Moro, gähnte herzhaft und streckte ihre Glieder. Die alte, verrostete Treppe, die hinter ihr zu einem der Häuser führte, quietschte verdächtig und eine grau-weiß gestreifte Katze kam lautlos herunter gesprungen. Moro verengte ihre hellen Augen, sie senkte den Kopf einw enig ab, zog die Lefzen zurück und spürte, wie ihr Nackenfell sich sträubte.

(Wie ich diese kleinen Biester hasse. Nichts als Ärger machen die!)

Ihre Haltung wurde drohender und als die Katze leise fauchend davon laufen wollte, setzte Moro ihr nach. Empört fauchte die Katze auf, warf einen bösen Blick aus den kalten Augen zu der Hündin und verschwand schließlich in einem Hauseingang. Moro knurrte dunkel und anhaltend, doch als im Inneren des Hauses poltende Schritte ertönten, begleitet von einer wütenden Stimme, zuckten ihre Ohren und sie trabte weiter. Auf eine Begegnung mit einem menschen hatte sie momentan weder Muße, noch Geduld. Die Zweibeiner hielten sich "Süße, kleine Puschelchen", die sie stets mit sich herum trugen. Und diese adeligen Hunde schauten meist so hochnäsig und arrogant in die Welt hinab, dass die Hündin jedes Mal das Grauen bekam. Sie trabte mit gesenkter Rute und leicht gesenktem Kopf durch die Straßen, witterte prüfend nach irgendwelchen Abfällen und bog schließlich in eine dunkle, muffige Gasse ab.

Die Luft roch abgestanden und auch die Bewohner dieser Gasse sahen alles andere als vital, kräftig und gesund aus. Die Hündin knurrte drohend, als ein kleiner Terrierrüde auf sie zukam und dieser verschwand ebenso flink, wie er gekommen war. Sie richtete sich wieder auf, das Nackenfell legte sich wieder glatt an den Nacken und Moro setzte ihre Suche fort.
Plötzlich zuckten ihre Ohren, ihre Nase schoss regelrecht in die Luft und witterte misstrauisch in der Luft. Der hilflose Ruf eines Welpen war an ihr Ohr gedrungen und Moro blickte regungslos zum Himmel.

(Welpen haben meistens eine Mutter. Also wird die ihrem Jungen helfen. Wenn sie keine Mutter mehr haben, müssen sie das harte Leben in den Gassen Dayton´s lernen. Harte Lektionen, aber es ist nunmal so.)

Sie blickte erneut beunruhigt gen Himmel, er schien dunkler geworden zu sein. Ihre hellen Augen wurden eine Spur dunkler und nahmen die Farbe eines blaugrünen Ozeans an. Mit kräftigen, entschlossenen Schritten lief sie weiter, unbewusst in die Richtung, aus der der Hilferuf des Welpen gekommen war. Als sie schließlich den Geruch von drei Streunern aufnahm, blieb sie unschlüssig stehen. Allem Anschein nach hatte der Welpe nun Hilfe bekommen, was sollte Moro also dort? Als sie allerdings das zweite Mal ein entsetztes Jaulen vernahm, machte sie einen Satz nach vorn und tauchte in die Abgründe der Gasse ein.

Als sie um die letzte Biegung war, jagte sie eine leere, verlassene Straße entlang, an derem Ende ein heilloses Durcheinander herrschte. Und irgendetwas bewegte sich! Moro wich einer umgekippten Mülltonne aus, verlangsamte ihren Lauf und trabte nun beinahe gemächlich aus der Straße heraus. Rasch erfasste sie ihre Umgebung: Links von ihr stand ein stolzer Rüde, der bereits etwas in die Jahre gekommen schien. Rechts, was viel wichtiger zu sein schien, stand eine Hündin, angriffsbereits und abweisend. Moro entdeckte den Welpen, der nach etwas Fressbarem zu suchen schien, richtete ihren hellen, prüfenden Blick dann auf Bones, schließlich auf Yuma.

Moro nickte kurz, spürte ihre Muskeln, die sich langsam anspannten und ihren Kopf, der etwas absank und ihr ein drohendes, abschreckenes Aussehen verlieh. Sie wusste, der Rüde konnte, wenn er wollte, kräftig austeilen. Bei Yuma zweifelte Moro keine Sekunde daran, dass es für sie um den Welpen ging.

(Ob sie seine Mutter ist?)

überlegte sie, schüttelte allerdings innerlich den Kopf. Ihr Nackenfell sträubte sich leicht, als zusätzliche Drohung. Jedoch vernahm sie die ruhige Aura des Alten und beschloss, etwas nachzulassen. Ihr Nackenfell legte sich etwas ab, sie ließ die Lefzen ein Stück zurück gleiten und zeigte nun nur noch Teile ihrer weißen, spitzen Zähne. Kurz blickten die hellen, blauen Augen erneut zum Himmel, verdüsterten sich erneut und bohrten sich dann in Yuma´s und Bones´ Augen. Ihre Ohren zuckten, als der Welpe dann und wann etwas umstieß oder anderweitig raschelte, doch tat das ihrer Aufmerksamkeit keinen Abbruch. Misstrauisch und prüfend glitt der undurchdringliche Blick dieser Hündin zu Yuma, dann zu Bones.

[trifft auf Bones,Yuma & Brutus]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 31, 2009 11:01 am

Angeregtes Interesse ließ die dürre Rute der Dogge in die Höhe schnellen, als sich eine der hölzernen Kisten selbstständig machte. Am liebsten wäre Bones freudig Wuffend darauf zu gesprungen und hätte gleich nach der Ursache gesehen, doch diese kam ihm bereits zuvor in Form einer knurrenden Hündin. Angesichts ihrer barschen Worte legten sich die dreieckigen Ohren leicht nach hinten und er verzog das Gesicht, gleichfalls erschlaffte auch die Rute und hing nun traurig herab.

"Ich hatte nicht den Eindruck, dass hier Not am Hund wäre. Es sieht mir nach einem lustigen Spiel aus, das ihr hier treibt."

Bones versuchte an der Hündin vorbei einen Blick auf den Kistenberg zu erhaschen, seine Augen glitzerten vor Neugier und Vorfreude. Hier gab es sicher viele Schätze zu entdecken! Wie unbewusst begann seine Rute wieder hin und her zu schwenken. Als die Fremde von ihrem Welpen sprach legte die alte Dogge den Kopf schief und verzog die Lefzen zu einem beschwichtigen Grinsen.

"Es ist nicht meine Absicht irgendetwas zu stehlen. Viel lieber möchte ich mit euch teilen."

Er spürte und sah es deutlich, dass die Fremde versuchte ihn zu dominieren, doch Bones ging gar nicht darauf ein. Er war zu alt für solche Scherereien, dieses Dominanzgehabe ging ihn alles nichts mehr an. Er fühlte sich, als stände er dem außen vor, es betraf ihn nicht mehr, er machte sich nichts daraus den Anführer zu spielen. Die Rolle gefiehl ihm ja doch nicht, das durften ruhig die anderen übernehmen.
Wie auf ein Stichwort kam schließlich der Welpe ins Spiel und entschärfte die Situation vernehmlich. Er sauste mit so viel Lebensmut herum, dass selbst die alten Knochen des Riesen alle Abnutzung vergaßen und die müden Muskeln aufgeregt zuckten. Dass die Rasse so gar nicht zu der Hündin passen wollte, übersah Bones in seinem kindlichen Geist. Er hatte nur noch Augen für den Welpen, der sich recht bald als Brutus vorstellte. Bones trat in einem Anflug von Überforderung von einer Pfote auf die andere, während er den Kopf senkte und zwischen seinen Läufen nach dem Sausewind suchte, der schon längst wieder zu seiner Mutter, für die Bones Yuma fälschlicherweise hielt, zurückgekehrt war.

"Freut mich, Brutus, Herrscher des Chaos. Mein Name ist Bones und wie ist der Name der aufmerksamen Mutter?"

Ein freundlicher, warmer Blick streifte die Hündin, während der große Rüde Mühe hatte das Zittern seiner Hinterläufe ihm Zaum zu halten. Am liebsten hätte er jetzt alle steifen Umgangsformen fallen gelassen, eine spielerische Haltung eingenommen und sich Brutus hinterher in den Kistenhaufen geworfen. Aber er schätzte trotz allem die Mutter nicht so ein, dass sie diesem Treiben tatenlos zugesehen hätte. Zu allem Überfluss, aber Bones' Freude erschien wie aus dem Nichts noch eine weitere Hündin auf der Bildfläche. Leider machte sie einen ebenso angespannten wie abweisenden Eindruck wie die Mutter des Welpen.

(Ein bunter Haufen.),

stellte der Alte fröhlich fest. Doch eine Spannung lag in der Luft, die beinahe mit dem Fang zu greifen war. Hier galt es erst einmal Vertrauen zu gewinnen und zu diesem Zwecke legte sich die Dogge jetzt nieder. Denn Bones erinnerte sich, dass man ihm einmal gesagt wie beängstigend seine Größe sein konnte. Die Rute blieb dabei unaufhörlich in Bewegung und wedelte über den Boden, wo sie eine kleine Wolke an Staub und Dreck aufwirbeln ließ. Aufmerksam, mit offenem, freundlichem Blick sah er von Hündin zu Hündin, gespannt auf das Kommende.

[In der Gasse / mit Yuma und Brutus, gerade kommt Moro dazu]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 31, 2009 2:27 pm

Die weißen Zähne blitzten aus dem weit aufgerissenen Fang und ein tiefes, langgezogenes Gähnen verließ ihre Kehle. Dann lies sie den Kopf träge zurück auf die Läufe sinken und auch die extrem buschige Rute lag schlaff und müde neben dem Körper. Nur ein paar schwache Sonnenstrahlen tänzelten auf ihrem dichten Pelz, noch nicht stark genug um die Kälte der vergangenen Nacht zu vertreiben. Die Nacht hatte sie ruhend zwischen ein paar alten Bananenkisten im Schatten einer der Gassen verbracht. Nun wurde sie vom hereinbrechenden Morgen langsam geweckt.
Es vergingen noch ein paar Minuten ehe sich die sandfarbene Hündin wirklich dazu durchringen konnte, sich zu erheben, langsam und noch müde. Zuerst wurde der steife Körper ausgiebig gestreckt, ein Schütteln folgte um die restliche Müdigkeit zu vertreiben. Man konnte ja nicht ewig schlafen.

Hmm... schade eigendlich...

Wieder ein Gähnen.
Noch einmal ließ die Hündin den Blick ziemlich desinteressiert über ihr nächtliches Quartier schweifen, dann setzte sie sich in Bewegung. In gleichmäßigem, fliegendem Schritt trugen sie die schmalen Pfoten voran. Jetzt blieb nur noch die Frage wohin. Nun gut, lange brauchte man da nicht überlegen, es war an der Zeit etwas fressbares aufzutreiben. Für die intelligente Spanierin keine große Herausforderung, denn in der Nähe der Menschen gab es immer ausreichend Futter. Sofern man wusste wo man suchen musste, versteht sich...
Um diese Zeit waren kaum Zweibeiner unterwegs, die einen hätten stören können. Ihr Blick wanderte aufmerksam umher, wie sie so durch die Straßen schritt. Und es dauerte auch gar nicht lange, da hatte sie gefunden, wonach sie gesucht hatte. Vor einem der ortsansässigen Restaurants standen große, äußerst vielversprechende Müllkontainer. Gefüllt mit Unmengen an Leckereien hatte man sie am Vortag auf die Straße gestellt, damit eines der großen Müllautos sie später mitnahm. Doch diese kamen erst später am Morgen, nun konnte man sich hier noch in aller Ruhe den Magen füllen.
Flink und geschmeidig wie eine Katze sprang die Sandfarbene über ein paar Kisten hinweg um auf Höhe des Kontainerdeckels zu sein. Geschickt öffnete sie diesen mit der Schnauze von unten nach oben und streckte den Kopf durch die entstandene Öffnung. Wie erwartet, ein regelrechtes Bankett!
Zufrieden und in aller Ruhe begann die Hündin zu fressen. Die Zweibeiner würden erst später hier auftauchen, also konnte sie sich alle Zeit der Welt lassen und das üppige Mahl in vollen Zügen genießen.


[alleine// schlägt sich in aller Ruhe den Magen voll]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 31, 2009 4:40 pm

Die junge Nase schob viele interessant riechende gegenstände weg, doch zum Käse kam der Welpe nicht. Etwas resigniert blickten seine schwarzen Augen zurück und mit einem leichten Wedeln der Rute stellte er fest, dass sie wieder Zuwachs bekommen hatten. Die Hündin sah allerdings aus, als würde sie, ähnlich wie Yuma um ihn und das Sorgerecht für ihn kämpfen.

Als der junge Rüde die Worte des Rüden hörte, spitzen sich seine Ohren und seine Rute zuckte kurz. Dann schoss sie beinahe einem Pfeil gleich von der einen auf die andere Seite und wieder zurück. Bones hatte ihn tatsächlich "Herrscher des Chaos" genannt. In der jungen, schmächtigen Brust schwoll eine wohlige Wärme heran und er gab es auf, etwas Fressbares zu finden. Momentan war das alles viel aufregender. Mit aufrechten, scheinbar der Neugierde entstammenden stolzen Schritten lief er zu Yuma, linste vorsichtig an ihren Beinen vorbei und öffnete sein Maul ein wenig, um Bones und Moro´s Geruch voneinander unterscheiden zu können.

Wieder bemerkte der Welpe die Spannungen zwischen den drei Streunern und Brutus beschloss, etwas zu unternehmen. Mit für sein Alter seltsam entschlossenen Schritten lief er an Yuma vorbei, auf Moro zu und legte den Kopf schief.

"Hallo ... ich bin Brutus, der `Herrscher des Chaos´. Eigentlich war ich mal Herrscher über die Kisten, aber jetzt ... die Kisten mochten mich nicht!"

sagte er, das letzte beinahe in kindlichem Trotz.

Er drehte sich um und konnte der versuchung einfach nicht länger widerstehen. Mit flinken Sprüngen war er bei Bones, wedelte heftig mit seiner Rute und in seinen Augen lag der Glanz des Neuen. Schließlich machte er einen Schritt auf Bones zu, wurde mutiger und kletterte auf den knorrigen Rücken der Dogge. Dort angelangt, stellte Brutus sich aufrecht hing, reckte seinen Kopf so hoch wie möglich und blickte glücklich um sich.

(Wie hoch das ist.)

Dachte er, dann rutschte er vergnügt quietschend den Rücken des Rüden hinab und blieb schließlich an seiner Seite liegen. Brutus atmete flach und ungleichmäßig, sein Herz hämmerte gegen seinen Brustkorb und atemlos kam er wieder auf die Pfoten.

"Das war ... einmalig!! Ich will gleic nochmal!"

rief er in euphorischer Begeisterung und erklomm erneut den Rücken Bones´.

"Sie ist nicht meine Mama ... auch wenn ich gern wieder eine hätte!"

erklärte er mit einem kurzen, etwas wehleidigen Blick zu Yuma. Es hatte ihn glücklich gemacht, dass sie allem Anschein für ihn kämpfte, auch wenn sie den Eindruck machte, dass sie es eher tat, um ihre Dominanz dem Rüden gegenüber zu behaupten. Brutus seufzte bei diesem gedanken leise und qualvoll auf, dann rutschte er, weniger begeistert als vorher, wieder den Rücken der Dogge hinab. Dort blieb er mit hängenden Ohren sitzen.


[bei Yuma, Bones & Moro/stellt sich Moro vor/spielt auf Bones/erklärt ihm was/denkt an seine Mutter/wird traurig]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Aug 31, 2009 4:57 pm

Die große Hündin hielt sich stolz und aufrecht, als der Welpe entschlossenen Schrittes auf sie zulief, sträubten sich ihre Nackenhaare und ein leises, aber deutliches Knurren drang aus ihrer Kehle. Er stellte sich als Herrscher des Chaos vor und Moro konnte sich denken, woher er sich diesen Namen angeeignet hatte.

Ihre hellen Augen musterten den Welpen kritisch und für den Geschmack der Hündin wirkte dieser junge Rüde nicht gerade so, als ob er überernährt werden würde. Ein kurzer, misstrauischer Blick zu dem ausgewachsenem Rüden verriet der Hündin, dass Bones sich nieder gelegt hatte. DIe Australian Shepherd-Hündin witterte in der Luft nach weiteren, weit aus unangenehmeren Überraschungen, doch außer den drei Gerüchen der Streuner, sowie dem Gestank des weit verstreuten Mülls um sie, blieb alles soweit leer.

Sie nickte dem Welpen zu, ehe er davon lief und sich an dem Alten zu schaffen machte. Moro blickte ausdruckslos und kühl zu Bones, der von Brutus in Beschlag genommen wurde und ein feines, schmerzliches Lächeln erschien auf ihren Lefzen, als sie Brutus so ausgelassen spielen sah. Wie gern häte sie solche liebevollen und glücklichen Momente erlebt, wie es dieser Welpe hatte tun müssen, bevor er in die Gassen Dayton´s verschlagen wurde.

.oO(Ob ich mich vorstellen soll?)Oo.

dachte sie und ihre misstrauisch verengten Augen richteten sich auf Brutus, der ein weiteres Mal auf den großen Körper der Dogge kletterte und schließlich an der Flanke des Riesen sitzen blieb, auserhalb Moro´s Sichtfeld. Doch es war ihr momentan gleich, von dem Welpen würde sowieso keine gefahr ausgehen.
Sie machte einen Schritt nach vorn, hob sowohl Kopf als auch Rute stolz empor und verdeutlichte, dass sie nicht feindlich gekommen war, allerdings auch nicht gewillt war, sich ohne weiteres angreifen zu lassen.

Da die fremde Hündin nicht auf die Frage der Dogge antwortete, blieb Moro schweigsam wie immer. Sie setzte sich auf die kräftigen Hinterläufe, auch wenn es ihr nicht behagte, zwischen den engen Gassen sitzen zu müssen. Viel lieber wollte sie laufen und den Wind in ihr Fell fahren lassen, doch in der augenblicklichen Situation war das unmöglich.

.oO(Ob er der Welpe von ihr ist? Und er der Vater, der ihn einfordert?)Oo.

überlegte sie, doch nichts an Moro´s Maske verriet ihre Nachdenklichkeit. Sie würde abwarten müssen, meist kamen die Antworten von allein.

[steht zwischen Bones & Yuma/beobachtet Brutus/denkt nach/ ist misstrauisch]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Do Sep 03, 2009 1:51 pm

Benji betrachtete die Stadt, die zu dieser frühen Stunde in einen morgendliches Gold getunkt war. Er drückte sich fest an Lilli, seine Gefährtin. Das, was er für sie empand, war mehr als Liebe. Er würde für immer mit ihr zusammen bleiben, egal, was kommen mochte. Sie war ihm mehr wert, als sein eigenes Leben. Sie und die Welpe, die noch kleiner als Sandkörnr waren und die Lilli in sich trug. Der Rüde leckte seiner Gefährtin über die Lefzen.

"Ich besorge uns etwas zum Futtern."

Versprach er und machte sich auf. Essen zu verschaffen war nicht das Leichteste der Welt, aber lebensnotwendig. Und so lies er sich von seiner Nase treiben. Einige wenige Menschen hetzten bereits durch die Straßen der Stadt. Benji wollte es erst mit Schnorren versuchen, bevor er sich an Abfall zu schaffen machen musste. Er tappte auf eine junge Dame zu, die auf einer grün angestrichenen Parkbank saß und vor sich hinglotzte. Der Rüde war zwar alt, doch er fühlte sich jung und frisch und so sah er auch aus. Außerdem hatte er aus seiner Zeit als Haushund noch Erfahrung mit Zweibeinern und wie man mit ihnen umzugehen hatte.

Vorsichtig und extra tollpatschig tapste er auf den Zweibeiner zu, das lange Fell aufgeplustert, den Kopf leicht schief gelegt. Er gab einen piepsigen, jammernden Ton von sich und schaute den Zweibeiner mit großen Augen an, während er seine linke Pfote leicht anhob. Die Zweibeiner-Dame beugte sich vor, lächelte und sagte einige für Benji unverständliche Worte. Doch auch nach ein paar Streicheleinheiten der zarten Frauenhand sah Benji noch immer nichts Essbares und so entschied er sich, doch die Mülltonnen zu duchsuchen.

Er lief ein Stück die Straßen entlang, bis er endlich einige Gässchen entdeckte, in denen sich ein paar Müllsäcke befanden. Doch nachdem er die Säcke aufgerissen hate, fand er noch immer nichts, das er hätte Lilli mitbringen können, nicht einmal ein altes Stück Schinken, ein hartes Brot oder eine tote Ratte.

"Diese verdammte Stadt! Alles, was man findet, ist Krähenfraß. Und den würge ich nicht herunter!"

Sagte er zu sich selbst. Da er bei Zweibeinrn groß geworden ist, war er nicht der allerbeste Jäger. Und dazu kam noch sein dickes Fell und seine steife Hüfte, was ihn daran hinderte, schnelle und flinke Bewegungen auszuüben. Frisches Fleisch jagen tat er nur selten. Wenn die Welpen kommen würden, dann würde er Jagen. Und dafür musste er jagen lernen. Er musste seinen Welpen das Jagen beibringen können und Lilli brauchte viel Eiweiß, um stark zu bleiben, wenn sie hochschwanger ist.

Benji lief auf die nächste Gasse zu und verharrte in der Bewegung, als er drei Hunde sah, die ihn um einiges überragten, und einen kleinen Welpen, der ihm gerade bis zum Bauch ragte. Er plusterte sein Fell auf und reckte Kopf und Brust nach oben, um gößer zu erscheinen.

"Was wird denn hier gefeiert?"

Fragte er mit ein wenig Arroganz in der sonst so kindlichen und sanften Stimme.

[Trifft auf Yuma, Bons, Brutus und Moro]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Fr Sep 04, 2009 12:11 pm

Lupa spazierte durch die Stadt, die sie als ihre neue Heimat auserkohren hatte. Doch sie wusste, dass es nie ihre wirkliche Heimat werden könnte. Sie kannte sich noch immer kein bisschen in der Gegend aus. Die kleine Welpin winselte. Am liebsten hätte sie jetzt in ihrer Stadt, in ihrem Haus, bei ihrer Mutter, geschlafen. Doch das konnte sie nicht, denn den Weg kannte sie nicht.

Lupa stand wieder auf und lief los, der Straße folgend, ohne ein Ziel vor den kleinen Augen. Wie gerne hätte sie jetzt mit ihrer Schwester gespielt oder sich an den wärmenden Bauch ihrer Mutter gekuschelt? Doch sie würde ihre Familie wahrscheinlich nie wieder sehen. Vorher hatte sie ein Leben gehabt, eine Mutter, ihre Geschwister zu Hause.. doch was hatte sie nun? Nichts. Nur die unheimliche und erdrückende Stille, die sie umgab. Wie konnte ihr Zweibeiner nur soetwas tun? Wieso hatte er sie nicht einfach bei ihrer Mutter auf dem Bauernhof gelassen? Wieso musste er Lupa und ihre Schwetser wegbringen? Wieso hatte er sie ausgesetzt? Und wieso war ihre Schwester jetzt nicht mehr da?

Lupa wusste außer auf ihre letzte Frage keine Antwort. Obwohl sie sich den Kopf zerbrach, fand sie keine passenden Lösungen. Nur auf die eine Frage, die Frage, die sie am meisten quälte.

(Sie ist Tod.)

Antwortete die Welpin sich selbst. Sie hatte das, wovon ihre Mutter immer geschwärmt hatte. Die Freheit. Doch die Freheit war einsam, still, quälend. Viel lieber säße Lupa in dem Zwinger bei ihrer Mutter, als ganz alleine in dieser großen, unbekannten Stadt.

Die Welpin verlangsamte ihr Tempo, bis sie schließlich stehen blieb. Sie war an einer Sackgasse angekommen. Fremde Gerüche drangen an Lupas kleine Stupsnase. Sie entdeckte fünf fremde Hunde und ihre braunen Augen weiteten sich. Vier riesige, kraftvolle Hunde, und ein Welpe, der etwas jünger als Lupa aussah. Die Welpin wusste nicht, was sie davon halten sollte. In ihrem Kopf machte sich nur eines breit, Angst. Sollte sie fliehen oder auf die Fremden zugehen? Ein Rüde, der größer als sie, aber kleiner als die zwei anderen riesigen Hunde, der auch gerade erst dazugestoßen ist, fragte, was denn gefeiert wird.

(Aber was wird denn dort gefeiert?)

Lupa tapste ein paar Schritte zurück. Sie würde einfach schnell wieder verschwinden, in der Hoffnung, niemad habe sie bemerkt. Doch als sie einen weiteren Schritt zurück machte, trat sie aus Versehen auf eine alte Blechdose, die ein metallisches Knarzen von sich gab. Die Welpin machte einen Satz zur Seite und jaulte kurz auf. Blitzschnell riss sie ihren Kopf zu den anderen um.

(Ob sie mich bemerkt haben?)

Sie durften ihre Angst nicht bemerken, denn wahrscheinlich würden sie diese ausnutzen.

(Sei gerissen, sei schlau!
)

Sagte Lupa zu sich selbst. Sie schüttelte sich gelassen und setzte sich auf ihre Hinterläufe. Sie musterte die großen Hunde. Die sahen nicht gerade so aus, als ob sie der Welpin etwas tun wollten. Vielleicht waren sie ja gar nicht so gefährlich, wie Lupa anfangs geglaubt hatte.

( Aber was, wenn doch? Was, wenn sie doch böse sind?)

Die Welpin richtete sich auf.

(Ich muss stark sein!)

Sie machte einen Schritt nach vorne, doch was sollte sie sagen? Sie überlegte einen Augenblick und versuchte es dann mit einem knappen:

"Hallo."

Hätte sie mehr sagen sollen? War das genug gewesen? Würden die großen Hunde sie fressen? War Lupa auf ein falsches Territorium geraten? Sie machte einen Satz zurück, schnaufte und setzte sich dann wieder. Plötzlich knurrte es von irgendwoher und Lupa duckte sich, bis sie bemerkte, dass das Knurren aus ihrem Bauch kam.

"Das.. das war ich nicht! Ich habe nicht geknurrt!"

Sagte sie schnell, nicht, dass jemand auf falsche Gedanken kommen würde.

[wandert die Straße entlang/trifft auf die fünf anderen Hunde/ ihr Magen knurrt]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Fr Sep 04, 2009 1:10 pm

Ein neuer, durchaus kräftiger Geruch drang in Moro´s schwarze Nase und eher instinktiv drehte sich ihr Kopf langsam zur Seite. Keine drei Sekunden später stand genau an dieser Stelle ein weißer, etwas zerrupft aussehnder Rüde, deutlich kleiner als sie, aber doch eine ernst zu nehmende Gefahr. Gerade, als Moro´s helle, durchdringende Augen sich auf ihn richteten, tauchte ihre Nase in einen weiteren, deutlich frischeren Geruch ein. Es war der jugendhafte Geruch, den auch Brutus umgab, allerdings einige Farbnuancen unterschieldicher.

Ihre Ohren zuckten leicht, als Benji fragte, was es zu feiern gäbe und als dann die Welpin auch noch scheu zu ihnen trat und aussah, als würde sie jeden Moment laut aufheulend davonstürmen, konnte die Australian Shepherd Hündin nicht anders. Ihre Lefzen zogen sich beinahe automatisch zurück, die Nase wurde gekräuselt und ihr Fell plusterte sich leicht auf.

Sie hatte bis jetzt nichts gesagt, lediglich beobachtet, dennoch hatte sie das Gefühl, Yuma, Bones und Brutus teils einschätzen zu können. Der Welpe würde wahrscheinlich, naiv wie er war, einfach auf beide Fremden zugehen, Benjii kurz begrüßen und schließlich mit der kleinen Lupa spielen wollen. Er sah selbst ziemlich traurig aus, also würdee r sich aller Wahrscheinlichkeit mit Spielen trösten. Yuma würde, Moro ähnlich, misstrauisch und ablehend bleiben. Man wusste nicht, was die fremden Streuner - oder Bones - vorhatten. Als Moro allerdings an den alten, gutmütigen Riesen dachte, schnaubte sie beinahe verächtlich. Nein. Er würde niemanden angreifen oder drohen können. Er würde wahrscheinlich wieder den Wind aus ihren Segeln nehmen.

(Konzentrier dich, Mo!)

rief sie sich zur Konzentration. Ihr Nackenfell plusterte sich erneut wieder etwas auf, gab der großen Hündin ein drohendes und auch angsteinflößendes Aussehen. Ihre Augen jedoch blickten kalt und ausdruckslos zwischen den nun fünf Hunden - zwei Rüden, eine Hündin und zwei Welpen - umher. Ihre Muskeln waren angespannt, sie würde erst weichen, sollte es sich heraus stellen, dass es ungefährlich war, sie zu dulden ... und zu erdulden.

Die Große senkte den Kopf erneut leicht ab, grub die Pfoten fest in den Boden und verschaffte sich einen Überblick. Die Welpin würde kein großes HInderniss sein, ebenso wenig der andere Welpe. Den Weißen könnte sie notfalls einfach ignorieren udn über ihn springen. Was bei Yuma bereits ein Problem schien. Moro schätze sich nicht als absolutes Kampfgenie ein, doch wusste sie aus Erfahrung, dass sie auch nicht unwissend wie ein grünschnabel in die erstbeste Falle tappen würde. Gegen Yuma hätte sie einen fairen Kampf auszufechten, doch gegen Bones bezweifelte sie es.

Er hatte durch Größe und Erfahrung Vorteile ihr gegenüber, ebenso war er ruhiger und nicht so hitzig, wie Moro es nur zu gern ab und an wurde. Doch durch sein Alter und die "Gelenkschmerzen" hätte sie wieder einen geringen Vorteil. Sie nahm jedoch nciht wirklich an, gegen einen der drei Hund ekämpfen zu müssen. Ihrer Kehle entstieg ein leises, warnendes Knurren und das erste Mal erhob sich ihre klare, kalte Stimme.

"Wer seid ihr?"

Sie nahm einen feinen Geruch an Benji, der bewies, dass er zuvor in Gesellschaft eines anderen Streuners gewesen war. Moro´s Haltung wurde misstrauischer und sie knurrte nun vernehmlicher. Sie hatte sowohl mit den beiden Neuankömmlingen gesprochen, als auch mit Yuma, Brutus und Bones. Dabei bezog es sich allerdings nicht direkt auf ihre Namen. Es war eher eine rhetorische Frage, da die Hündin sich ein Bild von den ganzen Streunern machen wollte. Ihre Augen blitzen kurz und kalt auf. Man meinte soetwas wie Entschlossenheit wahrzunehmen, doch es schien lediglich einen Augenblick zu währen. Dann musterte sie alle fünf misstrauisch - und leise knurrend.


[beobachtet die Fünf/denkt über sie nach/stellt eine (rhetorische) Frage an alle]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Fr Sep 04, 2009 1:26 pm

Mit gesenktem Kopf saß der junge Rüde an der Flanke des bunten Riesen neben sich. Einzelne, große Tränen liefen über sein Gesicht und tropften auf den asphaltierten Boden. Brutus schniefte leise, als er plötzlich eine fremde Stimme und den dazugehörigen Geruch wahrnahm. Ein neuer Hund! Brutus sprang flink auf seine vier tapsigen Pfoten, blickte über Bones Widerriss und streckte sich.

Da er nicht viel sah, setzte er seine kleinen Pfoten auf den Rücken der Dogge und drückte sich leicht nach oben. Endlich sah er etwas weißes, leicht zerstrubbeltes Etwas. Als Brutus sich noch weiter streckte, purzelte er den Rücken Bones´wieder hinab, rappelte sich auf und sein schwarzer, leicht trotziger Blick streifte Yuma. Sie schien ihn zu ignorieren, was ihn verletze und zugleich traurig machte. Um ihr zu zeigen, dass er auf sich selbst Acht geben konnte, stolzierte er mit hoch erhobenem Kopf auf Benji zu. Die Rute hatte er ebenfalls erhoben, allerdings sank diese immer weiter herab, bis sie schließlich träge herab hing. Dann stand er vor Benji, blickte diesen aus seinen großen, dunklen Augen treuherzig an und hechelte zufrieden, wenn auch etwas gequält. Sein Magen zog schon wieder und Bruce hatte die Suche nach dem Käse sowieso aufgegeben.

"Gefeiert? Wir feiern gar nichts. Wir ... na ja, ICH bin auf einen ganz großen Kistenberg geklettert, weißt du, dort war ein wunderschöner Falter, dem wollte ich nur folgen, doch dann hat der mich einfach allein gelassen und ... und ihc bin nicht mehr von den Kisten herunter gekommen. Dann ist die Hündin gekommen ..."

Er wies auf Yuma und in seinen Augen blitze die Freude auf. Als er jedoch wieder in die Gegenwart kehrte, verdüsterte der Schleier der Trauer die großen, klugen Augen und mit einem stillen, traurigen Vorwurf in den Augen sah er Yuma an.

(Wieso hasst du mich denn?)

Dann wand er sich mit hängenden Ohren wieder Benji zu und vollendete seinen Satz.

" ... und hat mir geholfen. Dann tauchte Bones auf und ich habe mit ihm gespielt. Jetzt bist du da und ... huch!"

Erst jetzt hatte er gehört, dass ein weiterer "Gast" zu ihnen gestoßen war. Und als Brutus erkannte, dass es ebenfalls ein Welpe war, schlug seine Rute heftig umher. Er sah Benji noch kurz an, rief eine flüchtige Entschuldigung und sauste auf Lupa zu. Er jagte schwanzwedelnd um sie herum, sprang immer wieder in die Luft und stieß dabei glückliche, bellende Laute aus. Schließlich blieb er stehen, nachdem er sich etwas beruhigt hatte und die erste Freude verfolgen war. Mit glänzenden Augen sah er Lupa an und fragte euphorisch begeistert

"Möchtest du mit mir spielen?"

Allerdings machte sein Bauch nun die selben Geräusche wie der der Welpin. Er lachte ausgelassen, sprang qietschend in die Luft und landete unsanft auf seinem HInterteil. Als er sich aufgerappelt und geschütelt hatte, blickte er schwandwedelnd zu Yuma, dann wieder zu Lupa.

"Aber ich hab Hunger! Vielleicht finden wir ja etwas und dann spielen wir, ja?"

Wie sehr sich der Welpe freute, einen gleichaltrigen Streuner zu finden, konnte er gar nicht beschreiben. Auch wenn in seinem HInterkopf stets das Bild einer einzelnen Hündin erhalten blieb: Yuma.

[begrüßt Benji/ist traurig und verletzt (wegen Yuma)/bemerkt Lupa/begrüßt sie auch]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Fr Sep 04, 2009 2:23 pm

Yuma war leicht verwirrt und dadurch etwas angesäuert. Sie wollte einfach nur ihre Ruhe, doch plötzlich schienen aus allen Ritzen und Ecken irgendwelche streundenden Hund zu kriechen. Und dann noch die Sache mit Brutus. Der kleine Welpe verstand wahrscheinlich nicht, was Yuma wirklich empfand. Sie selbst verstand es nicht einmal.

Die Hündin sah in naher Zukunft, wie sie sich mit dem Plagegeist herumschlagen musste, obwohl er schon ein süßer kleiner Kerl war. Warum genau sie gesagt hatte, er gehöre zu ihr, wusste sie nicht. Und als er klar und deutlich gesagt hatte, dass Yuma nicht seine Mutter ist, war sie ein wenig verletzt, doch das hielt sie aus. Kleine Schnitte waren nichts für ihr vernarbtes Herz, dass sich Tag für Tag mehr und mehr verschloss.

Aber es kam ihr so vor, als wollte Bruce sie gar nicht als Mama. Irgendwo konnte sie ihn verstehen, doch einen winzigen, unbedeutenden Schnitt ins Herz verursachte seine Aussage schon. Doch Yuma ließ sich erfolgreich nichts anmerken. Sie behielt ihre unerklärlich starre und eiskalte Maske und versuchte, ihre dunkle Aura zu verdichten. Sie verspürte eine starke Feindseligkeit zu den anderen Hunden, wie auch zu jedem Geschöpf, das auf sie traf. Sie hasste sie alle. Keinem konnte sie Vertrauen, niemandem.

Aber dann sah sie, wie traurig Bruce plötzlich aussah und das weckte Muttergefühle in ihr. Aber sie war nicht seine Mutter. Sie hatte ihn nur gerrettet. Doch etwas an ihm, und sie wusste nicht, was es war, erinnerte sie an Lykaios. Yuma betrachtete Brutus. Würde er ihr erster neuer Freund seid langem werden? Nein. Denn niemand wusste, was in der Hündin vorging und niemand könnte ihr je helfen.

Auf einmal knurrte Moro, was Yuma ganz und gar nicht gefiel. Ihr Fell sträubte sich, die Ohren stellten sich auf und ihre Lefzen zuckten nach oben. Auch sie knurrte, aber lauter als Moro.

"Du scheinst mir ja vor Freundlichkeit beinahe zu platzen."

Sagte sie, auf die unfreundliche Frage von Moro.

"Mein Name ist Yuma."


Ihre Rute war nun auch hoch erhoben und die Brust hatte sie heruasgeschoben. Ihre Dominanz zeigte sich deutlich. Würde Moro Yuma herausfordern, dann würde Yuma kämpfen.

Sie wandte sich Benji zu.

"Nichts wird hier gefeiert, Wischmopp. Was tut ihr eigentlich alle hier?"

Fragte Yuma und blickte in die Runde. Ihre Augen funkelten zornig. Doch dann fiel ihr Blick auf Brutus und Yuma empfand es für falsch, so feindeslig zu den anderen zu sein. Dabei spiegelte sie nur Moros Knurren wieder. In einer aggressiveren Form. Sie war plötzlich verwirrt, doch wie immer blieb ihre Miene standhaft. Eiskalt und undeutbar.

[antwortet Moro, redet mit Benji]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Fr Sep 04, 2009 2:58 pm

Die ganze Angelegenheit drohte den alten Rüden zu überfordern. So viele unterschiedliche Streuner waren plötzlich wie aus dem Nichts erschienen und alle wollten sie eine Antwort. Dabei saß ihnen dann noch die Tatsache im Nacken, dass sich auch die Sonne Minute für Minute weiter in die schmale Gasse drängte und mit ihrem Schein nahm auch das Treiben auf den Straßen zu. Menschen - Immer mehr stille Häuserfronten spuckten die lästigen Zweibeiner aus. Gemütlichkeit und Ruhe hier an Ort und Stelle eine große Diskussion zu beginnen waren also deutlich fehl am Platz. Bones sah noch einmal in die Runde, die doch tatsächlich noch einmal größer geworden war. Es hatten sich noch ein kleiner, weißer Rüde und ein weiterer Welpe zu ihnen gesellt, nun zählten sie also schon sechs Köpfe. Zu allem Überfluss entwickelte sich zwischen den beiden Damen Yuma und Moro eine gefährliche Spannung, die bei dem augenscheinlich hitzigen Gemüt der beiden jeden Moment in ein gewaltiges Gewitter Umschlagen könnte. Bones erhob sich.

"Der Tag bricht an und unsere Zeit der erlaubten Unaufmerksamkeit geht nun rasch vorüber. Wir können kaum auf den Schutz einer kleinen Gassen bauen und für einige von uns wird es inzwischen reichlich spät sein auf sicherem Pfade ein geeignetes Versteck zu finden."

Er hielt kurz inne und ließ seine Worte erst einmal wirken. Sein Blick wanderte gemähchlich einmal reihum über alle Gesichter und als kein Einspruch zu vernehmen war, sprach er weiter.

"Ich kenne einen sicheren Ort, selbst für so viele von uns. Ein verlassener Garten, den ich schon seit einigen Wochen bewohne und er ist gar nicht so weit entfernt von hier."

Er trat nun ein paar Schritte vor und brachte seinen großen Körper zwischen Moro und Yuma. Auseinandersetzungen waren der Dogge zuwider und eine solche zu verhindern schien dem Alten angebracht. Es war unnötig, dass sich Yuma und Moro hier und jetzt an die Gurgel gingen.

"Ich bin Bones und ich lade euch gerne in meinen Garten ein. Dort ist der Platz um Antworten auf eure Fragen zu finden."

Bei seinen letzten Worten glitt der warme, gutmütige Blick des Rüden vornehmlich über die Welpen, welche sich mit knurrenden Mägen ebenfalls unter ihnen befanden. Er würde ihnen gerne ein sicheres Heim geben und später sogar nach Nahrung für sie suchen. Ja, ganz bestimmt würde er das tun, denn Bones liebte kaum etwas mehr als Welpen. Doch nun war er erst einmal gespannt, ob die Streuner auf sein Angebot eingingen. Völlig entspannt schwang seine Rute von einer Seite zur anderen. Noch gab es für die Dogge keinen Grund zur Eile und zwingen würde der Rüde ohnehin niemanden, daher war es kaum verwunderlich, dass sein Erscheinungsbild von der selben Ruhe und Gelassenheit zeugte, die auch sein Geist beibehielt. Bones fand, dass es hier für ihn nichts weiter zu erledigen gab. Er würde noch einen Moment lang abwarten und dann einfach gehen, wenn ihm jemand folgen wollte, so würde er das schon tun.

[In der Gasse / bei ihm Yuma, Brutus, Moro, Benji und Lupa]
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Sep 07, 2009 5:07 pm

Die Brauen der Hündin glitten in die Höhe und verliehen ihr einen leicht aristoratischen, wenn auch eher missbilligenden Blick. Dem Anschein nach schien die Hündin, sie hatte sich als Yuma vorgestellt, nicht die Nerven, oder die Geduld, um sich mit freundlichen Floskeln zu "bewerfen". Nun, Moro auch nicht. Und ihr stand auch gar nicht der Sinn danach. Sie nickte lediglich auf die Antwort Yuma´s, ging auf deren erste Bemerkung allerdings nicht ein.

Als der alte Riese sich zwischen sie und die fremde Hündin stellte, wand Moro sich leicht ab, noch immer leise, wenn auch nun etwas beruhigter knurrend. Das Misstrauen stand ihr jedoch noch deutlich in die Augen geschrieben und ihre angespannte Haltung wich auch nicht. Sie blickte den Bunten kurz und leicht gereizt an, als dieser tatsächlich den Vorschlag machte, in irgendeinen verwilderten, fremden Garten zu ziehen und dort zu hausieren.

Es war ihr unangenehm, doch sie kannte weder den Rüden, noch jemand anderes aus dieser seltsamen, scheinbar bunt zusammengewürfelten truppe. Die Welpen schienen beide hungrig zu sein, ein Zustand, den Moro allerdings noch nicht verspürte. Sie blickte aus ihren hellen, blauen Augen zu Benji, Yuma, Bones, Brutus und schlussendlich auch zu Lupa.

Kurz trat ein leicht spottender Zug um ihre Lefzen, als Moro sich bewust wurde, dass sie nun auf die Welpen aufpassen mussten. Und wie Moro diese Yuma einschätze, würde sie auf Brutus gewisse "Anspruchsrechte" aussprechen. Schließlich hatte sie dem Rüden, der nun zwischen ihnen stand, ja nur allzu deutlich gemacht, zu wem dieser Welpe gehören würde. Moro´s Augen wurden dunkel udn blitzen kurz auf.

"Man ruft mich Moro. Wo ist dieser Garten?

Sie wand sich direkt an die deutsche Dogge, die diesen Vorschlag gemacht hatte. Es behagte der Australian Shepherd Hündin zwar überhaupt nicht, einem fremden Rüden folgen zu müssen, um in "seinem Garten zu hausieren", doch es blieb nichts anderes übrig. In einer Gruppe ließ es sich besser überleben, es war organisierte und für solch eine große Ansammlung von Hunden und Streunern mussten sie eben ein dementsprechend großes "heim" finden.

Als die Hündin daran dachte, das ihre Ahnensväter - die Wölfe - auch nur in der Gruppe überlebten, sie nannten es "Rudel", entrang sich ihrer Kehle einw eiteres, dunkles Knurren. Sie machte allerdings nciht den Eindruck, asl wolle sie in nächster Zeit jemanden angreifen, das würde jedoch schneller umschlagen als ein Gewitter, sollte sie angegriffen werden. Und das machte ihre HAltung mehr als deutlich. Mit kalten, bohrenden Augen sah sie Bones an. Danach würde sie entscheiden.

[fragt Bones etwas]


Zuletzt von Moro am Mo Sep 07, 2009 5:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Mo Sep 07, 2009 5:27 pm

Die jungen Ohren zuckten erschrocken auf, als zweierlei Knurren an sie drangen. Der Welpe drehte sich mit leicht ängstlichem, leicht trotzigem Blick um. Der erste BLick galt Yuma, doch die schien ihn momentan vollkommen vergessen zu haben. Sie hatte ihn vergessen! Nur um irgendwem zu zeigen, dass sie jemand war, der sie nie sein wollte. Brutus spürte es einfach. Diese Hündin hatte ihm nicht geholfen, weil sie die Strapazen seines lauten Heulens nicht ertrug, sondern einfach, weil sie ihn gemocht hatte.

Mochte sie ihn jetzt nicht mehr? War er unwichtig für sie geworden? Oder würde sie ihn womöglich schon vergessen haben? Zweifel schlichen sich langsam in das junge Herz, brachten es zum angstvollen Hämmern und ließen es sich kalt zusammen ziehen. Ein feiner Stich fuhr durch den jungen Körper, Brutus jaulte entzetzt auf und schnellte umgehend nach vorn.

Just in diesem Augenblick trat Bones zwischen Moro und Yuma, der kleine Beaglewelpe wurde langsamer und blieb schließlich, unschlüssig, ob er nicht doch gerade einen Fehler beging, stehen. Die Frage Moro´s, Yuma´s Antwort und Bones´Frage bekam der junge Rüde mit. Moro´s Antwort ging bereits in dem Sausen des Windes unter, als der kleine Rüde nach vorn schnellte, an Moro vorbei, unter Bones´ Beine hindurch, etwas, was er zu gern tat, und direkt auf Yuma zu.

Im Eile seines Laufes stolperte er, stieß, bevor er schlussendlich unsanft fiel, ein entsetzen Laut aus und fiepte leise, als er schließlich im Dreck lag. Seine großen, dunklen Augen schienen noch größer zu werden, das Gesicht einzunehmen und begannen leicht zu glänzen. Tränen sammelten sich in den ausdrucksvollen Augen und die schwarzen Seelenspiegel des Welpen zeigten all die Empfindungen, die er nie hatte wirklich für voll genommen. Liebe, Zuneigung, Angst, Trauer, Trotz, Wut. Zweifel.

"Bitte ... seid lieb zueinander ... ich ... ich hab mich verletzt ..."

meinte er leise, beinahe fiepend. Das letze hatte er eher gesagt, weil er unbedingt wissen wollte, wie Yuma zu ihm stand. Sein großer, dunkler Blick traf die Hündin und Brutus hoffte, er würde sie mitten ins Herz treffen. Denn wenn er sich eines wünschte, dann war es, dass diese Hündin vor ihm zeige, dass sie ihn lieb hatte.

Hätte er gekonnt, so wären ihm die Tränen jetzt in großen, dicken Kullen aus den Augen getropft, in den Staub und hätten sich mit dem Unrat vermischt. Doch so ... Brutus erhob sich nun, tapste etwas unsicher zu Yuma und setzte sich direkt vor ihre Pfoten.

In dem Bedürniss nach Wärme und Zuneigung hatte er sich die Hündin gesucht, in der Hoffnung, sie würde seine überschäumende Liebe und das Bedürfniss danach stillen. Er schniefte ein wenig, legte den Kopf schief und tapste - unsicher und vorsichtig - noch näher an Yuma heran. Schließlich saß er zwischen ihren Pfoten und drückte sich dicht an das warme Fell der Hündin.

"Weißt du ... wenn ... wenn du magst ... "

meinte er leise, beinahe schon scheu und duckte sich tief zwischen die Pfoten. Er fühlte sich dazwischen weder klein, noch unbedeutend. Einfach nur geborgen. Der Welpe schluckte schwer, vollendete den Satz aber tapfer.

" ... Wenn du magst ... dann .... kannst du meine ... meine ... meine ... meine neue Mama werden ... eine, die noch lebt ..."

Erneut traten ihm die Tränen in die Augen und unbewusst drückte er sich leise winselnd an Yuma. Seine Tränen schimmerten feuch und Brutus hoffte zitternd, sie möge ihn nicht verstoßen. Neben der Trauer spürte Bruce sein Herz heftig klopfen, als wolle es seinen Brustkrob zersprengen. Mit angehaltenem Atem - und wie es schien, auch angehaltenen Tränen - wartete der Welpe auf Yuma´s Antwort. Ängstlich schlossen sich die schwarzen Augen vor der Wahrheit.

[in der Gasse/bei Yuma]


okay, wurde geändert ... hoffe, es geht so.
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BeitragThema: Re: In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit   Di Sep 08, 2009 12:06 pm

Benji gefiel es nicht, wie die große, braune Fähe ihn genannt hatte. Ihm gefiel ihr ganzes Auftreten nicht. So, als wäre ihr alles egal. Alles. Nur sie selbst war wichtig, der Rest war Abschaum. Er lies ein leises Knurren hören, gerade laut genug, um sich selber stärker zu fühlen, als der kleinste ausgewachsene Hund unter den Riesen.

Er warf einen leicht eifersüchtigen Blick zu Bones, der, wie es aussah, nun die Aufmerksamkeit aller hatte. Nur wegen seinem obertollen Garten. Benji hatte mehr zu bieten, als nur einen Garten. Er hatte... Der Rüde seufzte. Er hatte gar nichts. Er müsste auf das Angebot von Bones eingehen. Vielleicht köntne er dann ja mit dem großen Garten ein wenig prahlen. Oder er würde es schaffen, die Herrschaft des Gartens zu übernehmen, um mit Lilli und seinen Welpen dort zu leben.

Benji schüttelte sich.

(Ich bin sowieso stärker als dieser Riese...)

Sagte er sich und richtete sich auf, wobei er sich groß und stark fühlte.

(Jeder weiß, dass ich ihn locker umlegen könnte...)


Er würde das Angebot annehmen. Ohne einen Kampf, oder irgendeinen hinterhältigen Gedanken. Doch es schien ihm praktisch für ihn, Lilli und die Welpen, wenn er nicht nur ein größeres Rudel, sondern auch ein sicheres Revier haben würde. Wahrscheinlich würde er dann Anführer im Rudel werden, denn wie es aussah, standen seine Chancen gut.

Benji verdrängte den Gedanken an Yumas auffallend großes Gebiss einfach, an Bones Unmengen von Wissen, die er in all den Jahren als Straßenhund gesammelt haben musste, an Moros Entschlossenheit und an seine Ungeschicklichkeit und seine wenige Erfahrung, wenn es um das Kämpfen ging. Und schon war er der Anführer der kleinen Gruppe, was den Terrier unheimlich stolz machte.

"Ich würde dein Angebot gerne annehmen, Großer."

Fing er an. Er wusste nicht, wie er es formulieren sollte. Er wusste nicht, welche Wörter er nehmen sollte. Aber es war klar, dass er Bones erklären musste, dass alles, was Benji tat, hauptsächlich für Lilli war. Er wurde Vater. Eine tolle Sache, die nicht jeder erleben durfte. Er ganz allein, und sonst niemand aus der Gruppe. Mit seinen und Lillis Welpen würde er im Mittelpunkt aller stehen.

"Weißt du, in einem Rudel zu leben ist viel sicherer, als nur zu zweit. Es ist so... meine Gefährtin wartete auf mich. In einer Gasse, nicht weit entfernt von hier. Sie.. sie und ich.. wir.. sie erwartet Welpen und wir suchen ein zu Hause, in dem die Kleinen sicher sind, sobald sie auf der Welt sind. Wenn du einverstanden bist, dann, würde ich sie rufen und wir beide würden dir folgen. Wir würden dir sehr gerne folgen. Es wäre uns eine Ehre, wenn du uns Eintritt in dein... Königreich gewähren würdest."

Benji versuchte, gebildet zu klingen. Doch von der Zusammensetzung von Wörtern, und wie man die richtigen wählte, wusste er nicht allzu viel. Doch der Stolz in seinen Augen blieb, auch wenn es ein wenig gekünstelt geklungen hatte, was er vor sich hin geschwafelt hatte. Mittlerweile war es ihm auch egal, ob jemand ihn endlich beachten würde, hauptsache, er und seine Geliebte würden einen Unterschlupf finden.

[nimmt Bones' angebot an/erzählt ihm von Lilli]


PS: bitte nehmt nicht ernst, wie Benji über sich denkt. Er ist in echt ein richtiger Angsthase, doch er spielt sich immer auf.. Alle außer dei Welpen könnten ihn mit einem Lufthauch umwerfen, ganz sicher!!
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In der Stadt - [01] Eine wackelige Angelegenheit
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