Demba-Wolves

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demba tophead
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Postingreihenfolge:
Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

Abgemeldet: -
Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 03: Vom Glück verlassen

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AutorNachricht
Melanu
Der Unsichere
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Rang : gamma
Geschlecht : Rüde
Alter : 2Jahre
Größe : 82cm
Gewicht : 68kg
Merkmale : realtiv Schmächtig;; gute Proportionen

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 16, 2011 8:21 pm

"Ich denke auch das er recht haben wird Yukio."
Melanu freute sich immernoch sehr über die hilfsberreitschaft des Fremden. Er hatte viel Respeckt und Achtung vor dem Alter, der Erfahrung und des Wissens von Loki, warum er sich ihm auch respecktvoll zeigte.
"Hmmm, ob sie mich wirklich vermisst haben? Sie kennen ich ja kaum, aber sie sind sehr sehr freundlich... obwohl Sheeta bestimmt nur einen schlechten tag hatte."
Er bemerkte, wie Loki zu Yukio sprach und ihm etwas von Regeln erzählte. Er hielt sich einfach zurrück und dachte weiter nach, aber wiet kam er nicht, denn er wurde durch ein heulen aus seinen gedanken gerissen. Auch Siyana hatte dieses heulen bemerkt, aber nicht darauf reagiert. Mel wartete einen Kurzen Moment, aber er tat dann doch das was er für richtig hierlt und heulte los.
Er wollte schliesslich auch signalisieren, das er es gehört hatte, das es ihm und den anderen gut ging und dass sie in gefunen hatten.
Das heulen das anscheinend von Rumo dem Alpha kommen musste, schallte und war nicht unbedingt laut, was bedeutete das sie weiters weg waren und sich vom Rudelplatz entfernt hatten.
"Sie müssen schon beim Jagen sein. Das Heulen ist leise und schallt.. "
Melanu bemerkte erst jetzt, das das eigentlich eine unnötige Aussage gewesen war, denn Loki und Siyana, welche ihn gesucht hatten wussten ja von dem Jagtvorhaben des Rudels und Yukio hätte es früher und später auch mitbekommen.
"Loki wird schon selber wissen was das heulen bedeutet und wie weit es entfernt ist... ich hätte auch nachdenken können bevor ich geredet hätte, aber schon zuspät!"


[Bei Loki, Siyana und Yukio| redet| heult| läutert etwas| bemerkt, das das total unnötig war]
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Yukio
Der Naive
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Rang : delta
Geschlecht : Rüde
Alter : 3 Jahre
Größe : 70 cm
Gewicht : 50 kg

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100/100  (100/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 16, 2011 9:44 pm

Der graue wartete gespannt auf die antwort des Altwolfes. Dieser entschuldigte sich für sein verhalten und fragte was er denn im Revier des Rudels u suchen hätte.

"Eigentlich bin ich auf der suche nach einem Rudel das noch einen jungen Rüden der bei der Jagd helfen kann, gebrauchen könnte."

Erklärte er den Grund, weswegen er in das Revier gekommen war. Kurz musterte er die anderen wieder. Dabei fiel ihm auf das sie alle recht unterernährt aussahen. Vermutlich hatte das Rudel bei der Jadt kein Glück. Yukio beschlich das gefühl das der ergraute ihn dafür verantwortlich gemacht hatte.

"Falls es euch beruhig, ich habe erst Gestern Morgen dieses Tal durch einen Pfat betreten."

sagte er. Als dann plötzlich ein heulen zu hören war zuckte Yukio für den bruchteil einer Sekunde kurz zusammen. Sein blick wanderet zu Siyana die sagte das es Rumo und Francis wären. Er kannte die Namen natürlich nicht, weswegen er ihr einen fragenden Blick zu warf. Der Cremefarbene antwortete auf das Heulen, weswegen Yukio nuun ihn ansah. Dann meinte Melanu das das Rudel anscheinent beim Jagen war. Der blick des grauen fiel wieder auf Loki.


[bei Melanu, Siyana und Loki: wartet auf Antwort, spricht, hört heulen von Rumo, schaut die anderen nacheinander an.]
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Rumo
Der Beschützer
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Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 17, 2011 3:13 pm

Mit jedem Strauch den der Wildfarbende streifte perlten die Feuchtigkeit von Tau und Nebel von den Blättern und Ästen ab, um sogleich in seinen Pelz hineinzuspringen. Das Fell wurde feucht, doch nur seine oberste Schicht. Die Tropfen klammerten sich an dem langen Deckhaar fest, konnten aber nicht tiefer ins Fell eindringen. So blieb die Haut trocken und die schon bald als warm zu betitelnden Temperaturen stellten ein angenehmes Klima dar. Dem Wolf wurde es nicht zu heiß in seinem dichten Fell, auch bei einem solchen Lauf nicht, der zunehmend nicht mehr nur von dem Zweck ein Ziel zu erreichen beherrscht wurde. Mit jedem Sprung und jedem Pfotenschlag fiel die Anspannung wie Gewichte von den Wölfen ab. Mehr und mehr wurde die Gruppe von einer fröhlichen Unbefangenheit heimgesucht und diese erfüllte durchaus einen vertretbaren Sinn. Man nutzte die letzten Minuten vor der Jagd für ein unbeschwertes Miteinander um Geist und Gedanken frei zu kriegen und später volle Konzentration aufkommen zu lassen.

Auch an Rumo ging die gute Stimmung nicht vorüber. Er ließ sich sogar von der Spitze zurückfallen und mischte sich unter die Fähen in seiner Begleitung. Harmloses Happsen und Stupsen dominierte das Bild auch wenn der Rüde nicht halb so grazil herumtänzelte die wie leichteren Fähen. Er beschränkte sich auf einen gradlinigen Lauf und ein wildes Schlagen der Rute, die seinen lang unterdrückten Spieltrieb bezeichnete. Als dann Ralas Stimme seine Ohren erreichte schlugen diese aufmerksam nach vorn und lauschten ihren Worten. Sie bestätigte ihm das, was er selbst glaubte erkannt zu haben. Sie war eine Kämpferin. Rumo zeigte ein breites Grinsen, das so herzlich und unbeschwert war, dass dabei sogar seine Beißwerkzeuge aufblitzten.

“Ich habe nichts anderes erwartet, Rala. Und die Belohnung für unsere Mühen wird ein reiches Mal sein. Darauf können wir uns schon jetzt freuen.“

Ausgelassen sprang der Bunte weiter und tobte mit den Fähen. So fröhlich war er lange nicht mehr gewesen und er grübelte nicht einmal darüber, ob diese Stimmung von der Aussicht auf Nahrung oder der Ausgelassenheit unter den Fähen herrührte. Erst Magenas Entdeckung und der kurz darauf Folgende ferne Ruf eines Rüden führten langsam wieder die Normalität ein. Die Polarwölfin verließ den Wald und erklomm bereits die ersten Felsen. Offenbar hatte sie den schmalen Pass gefunden, als sie die Gruppe zu sich rief. Die ferne Stimme ordnete Rumo dagegen Melanu zu. Der junge Rüde war also gefunden worden und es schien alles in Ordnung – sehr gut. So würde man nicht mit Sorgen um die anderen ins Revier der Menschen ziehen. Rumo stoppte nun seinen Lauf und schloss mit kraftvollen Sätzen zu Magena und ihrem Felsvorsprung auf. Sie erwähnte Sardais Geruch und Rumo musste ihr Recht geben. Auch wenn er in erster Linie Shetas Witterung vernahm, erkannte er auch den bekannten, wenn auch nicht vertrauten Duft des Rüden. Sie hatten also ebenfalls den Pfad gefunden. Prüfend besah der Bunte an Magenas Seite den verborgenen Einschnitt im Fels und stellte fest, dass dies der selbe Weg gewesen war, auf dem vor vielen Wochen eine fremde weiße Gestalt ihn und einige andere ins Tal gelockt und damit vor den Jägern gerettet hatte. Kurz dachte Rumo an die Fremde, die sie damals hierher geführt hatte. Er hatte sie seither nie wieder gesehen und langsam zweifelte er daran, ob es sie überhaupt gegeben hatte. Doch er hielt sich nicht lange mit den unnützen Gedanken auf, denn es war klar worum es jetzt ging.

“Magena hat Recht, auf diesem Weg können wir das Tal verlassen. Wir sollten nun mit Bedacht, aber zügig voranschreiten. Auf der anderen Seite dieses Berges beginnt das Revier der Menschen. Der Nebel wird uns zwar leichter verbergen, aber wir sollten dennoch jegliche Unachtsamkeit vermeiden. Kommt.“

Lobend zwinkerte er Magena noch zu, ehe er mit einem großen Satz von ihrem Felsen heruntersprang und den schmalen Pfad betrat. Der Weg war steinig und steil. Man musste hier durchaus auf seine Schritte achtgeben um nicht zu stürzen und sich nicht die Beine zu brechen. Trotzdem war der Weg nicht allzu schwierig zu beschreiten und der Berg war hier leichter zu erklimmen als anderswo. Der große Rüde ging voran, denn das sah er als seine Aufgabe als Alphatier. Es würde nicht allzu lange dauern bis sie auf der anderen Seite wären. Der steinige Weg war gewunden und schlängelte sich in das Felsmassiv des Berges hinein. Er wurde bald zu einer schmalen Schlucht, deren Wände so hoch waren, dass sie sich über die Wölfe zu neigen schienen wie stumme Beobachter, die beinahe mit den Köpfen aneinanderstießen. Im Schatten dieser Felsgiganten war es sogar noch dunkler als im Tal, aber der Rüde dachte nicht daran sich zu fürchten. Stolzen Schrittes ging er voran und schnüffelte dabei achtsam nach Gefahren. Auf der anderen Seite des Berges hoffte er recht bald auf Sardai und Sheta zu treffen und auch auf Umstände, die nicht zu schlecht für sie wären.

[Pass, auf dem Weg zum Dorf | Magena, Francis, Rala im Gefolge]

_________________
~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~
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Francis
Die Freundliche
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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

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67/100  (67/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 18, 2011 1:03 pm

Sie rannte. Sie sprang. Sie hechelte vor Aufregung. Sie stupste die anderen in ihre Seiten. Sie zwickte sie ein wenig und trieb sie an. Francis war froh ihren kleinen Spieltrieb voll und ganz auszukosten, ehe sie der sprichwörtliche Alltag mit der vielen Trauer sie hatte. Doch das Beste an dieser ganzen spielerischen Sache war, das ihr Rudel mit machte. Sie gingen allesamt, sogar Rumo, auf das spielen der hellen Fähe mit ein. Sie stupsten, knufften und zwickten sie und der Wald war mit den quietschenden und Lacherfüllten Geräuschen wie ertrunken. Die Stille wurde zu einem Schwall der Zufriedenheit und wurde mit dem Trommelwirbel der laufenden Pfoten der Wölfe nur noch mehr unterstützt. Der Anblick des nicht so elegant laufenden Rumos zog Francis vollmächtig in den Bann. Es gefiel ihr, wie tollpatschig der Bunte versuchte, dem Spiel zu folgen und es am Ende doch nur bei geradlinigen Bewegungen beließ und seine Rute wild hin und her wedelte. Francis kicherte bei dem Anblick wie verrückt und zwickte hin immer wieder in die Seite, um gleich wieder von ihm abzulassen und auf die nächste Seite zu schnellen. Auch Rala tat der ganzen Sache keinen Abbruch ab. Eher grob schubste sie Francis zur Seite, doch das Lachen blieb erhalten und die helle Fähe bekam erst im letzten Moment mit, das die cremefarbene mit Rumo sprach. Doch es war zu spät. Schon im Sprung ansetzend, landete Francis auf den Rücken Ralas und sie kullerten über den feuchten Waldboden. Quietschend und kichernd, blieb Francis liegen und hörte nur teilweise, das Magena den Pass gefunden hatte. Aus waren das Spiel und das friedliche herum tollen. Jetzt wurde es Ernst und die Wölfe mussten sich konzentrieren. Das Revier der Menschen kam immer näher und Rumos Worte unterstützten das ganze noch.

Der Rüde ging wie immer vor und Francis folgte ihn unauffällig. Komisch sahen die Gebilde aus, die sie umschlossen und wie einen kleinen Käfig einzwängten. Auf diesem Wege war die Fähe nicht in das Tal gekommen. Damals hätte sie auch zu viel Angst gehabt, alleine und ohne Schutz, hier durch zu marschieren, wo man nicht wusste, was am Ausgang dieses Gefängnisses warten würde. Sie wäre noch Tagelang gewandert, nur um diesen Pass aus dem Weg gehen zu können. Ihre Gedanken wurden in ihrer Haltung wieder gespiegelt. Sie lief nicht so stolz und elegant, wie der Rüde vor ihr. Eher geduckt und ängstlich wurde die Rute zwischen die Beine geklemmt und bei jedem lauteren Ton liefen die Pfoten rasch in die Entgegengesetzte Richtung. Die Ohren waren halb an den Kopf gepresst und die Augen weit aufgerissen. Nichts erinnerte mehr an das ausgelassene Spiel von vorhin im Wald. Alle Reflexe wie Sinne waren auf Flucht und Angriff gestellt. Hoffentlich nur waren sie bald aus diesem Käfig raus.

„Ziemlich unheimlich hier.“


[spielt weiter; liegt auf erdboden, folgt rumo, hat angst..bei rumo, rala, magena]
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Magena

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Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 18, 2011 2:38 pm


Anfangs hatte sie sich zurückhalten wollen, ruhig sein wollen...aber das war durch die quirlige Atmosphäre im Rudel zunichte gemacht wurden. Und sie bereute es nicht. Ihre Muskeln wurden warm und ihr Geist wacher. Freudig sprang sie vorwärts , zwischen die Berge auf den Pfad. Francis äußerte Unbehagen zu dem Ort, aber Magena gefiel es. SIe roch nichts das auf Gefahr hindeuten konnte und sie hatte früher als Welpin in einer ähnlichen umgebung gelebt...nur war dort alles noch weiß gewesen und man hatte sich vor rutschigem Eis unter dem Schnee gefasst machen müssen.
Sardais Geruch in der Nase folgte sie dem Weg zielstrebig. Shetas fährte nahm sie zwar auch war, aber sie stach für sie nicht so hervor. Sie war ganz auf den Rüden konzentriert.
Sie musste sich arg zurückhalten um den Alpha nicht einfach zu überholen und zu Sardai zu sprinten. Kurz dachte sie darüber nach, wie sehr sie doch nach so kurzer Zeit an dem Rüden hing, wischte dann aber alle Gedanken daran zur Seit und fixierte sich auf die Bevorstehende Jagd...




[auf dem Pfad, folgt Rumo und Sardais Fährt]
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Kurai

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Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 18, 2011 4:20 pm

Kurai lauschte den Worten der braunen Wölfin, während sie aus dem Augenwinkel einen weiteren Wolf antraben sah. Es handelte sich dabei um einen Rüden, den sie nur flüchtig gesehen hatte, bevor sie vollends dem Rudel den Rücken gekehrt hatte. Seine unverholene Neugierde, die er ihr entgegenbrachte, ließ sie kurz Schmunzeln, ehe ihr Blick zurück zu Sheta fand. Die Worte, die man an sie gerichtet hatte, verzerrten ihre Lefzen zu einem spöttischen Lächeln, ehe sie selbst das Wort ergriff. Blanker Sarkasmus schwang in ihrer Stimme, während sie antwortete.

„Ach was, ich bin hier, weil ich die Zweibeiner so liebe. Ich kann gar nicht genug davon bekommen, ihre Köter auf mich gehetzt zu bekommen und den strengen Geruch ihrer Waffen zu riechen.“

Natürlich war sie aus keinem anderen Grund hier, als um zu jagen und endlich wieder etwas in den Magen zu bekommen. Allerdings schien die ach so schlaue Sheta den weißen Firn noch nicht gerochen zu haben, als sie ihr unterfangen als schieren Wahnsinn abtat. Nun gut, man konnte es ihr nicht verübeln. Welcher Wolf, der sie zuletzt mitbekommen hatte, würde daran denken, dass Kurai vielleicht einen Artgenossen bei sich duldete.

„Ob du es glaubst oder nicht, ich bin nicht so dumm, das Vieh hier alleine zu bezwingen zu versuchen. Ich habe einen Jagdgefährten. Ich brauche als keine Wölfe, die mir in den Rückengefallen sind!“

Ja, als solches hatte die Dunkle damals die Situation empfunden, als Sheta, wie Rumo sich zwischen die Fronten geschoben hatten, aber nur ihr das Gesicht zuwandten. Welcher Wolf würde in seiner Rage es nicht so auffassen? Die schwarze sträubte ihr Fell leicht, doch weiteres machte sie nicht. Nicht nur, um weiterhin unbemerkt zu bleiben, sondern auch, weil sie etwas hörte. Ihre Ohren spielten. Es war noch nicht nah, aber sie vernahm Pfotengetrampel. Aufmerksam drehte sie den Kopf und sah an Sheta vorbei. Immerhin kam es nicht von hinten, denn dann hätte der weiße Rüde sicherlich Alarm geschlagen.

[spricht zu Sheta l hört die Pfotenschläge des noch entfernten Hundes]

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Sardai
Der Ausgeglichene
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Alter : 4
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Gewicht : 55kg

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65/100  (65/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 18, 2011 7:30 pm

Neugierig hatte Sardai die Unterhaltung der beiden verfolgt.
Belustigt schmunzelte er über Kurais sarlastische bemerkung.
Hielt es dann aber für unangebracht und sah zu den verschmitzten gesichtsausdruck loszuwerden.
Aber dieses prickeln im Genick ließ ihm keine Ruhe. Jemand war im Anmarsch. Und er war nicht zu ihrem Blutigen Picknick eingeladen.
Sardai stahl sich in einem un beobachteten Moment davon. Weder Sheta noch Kurai dürften es bemerkt haben.
Was erstaunlich war, den Sardai hatte inzwischen eine beachtiliche größe erreicht und konnte fast mit Rumo mithalten.
Vorsichtig tappste er in die Richtung aus der er dachte das etwas kommen könnte.
Denn von dem Platz aus wo beide Fähen waren schien ihm die Sicht zu schlecht.

wärend er sich im verborgenen am Zaun entlang bewegte dachte er an Magena.
an ihr weiches Fell, ihre großen Augen, an ihre stimme, an ihren männlichen geruch....

Stopp....

Der Geruch.... Ein fremder Geruch, der Geruch eines Hunde Rüden...

Und dann sah er ihn...

Einen Schäferhund. Zumindest nahm Sardai an das es einer war, von den Erzählungen und beschreibungen. Und der Rüde kam genau auf ihn zu, Sardai musste sich unbemerkt aus dem Staub machen...
Er drehte um und trabe lautlos sich auf das Unterholz zu.
Fast war er im Unterholz verschwunden.
Doch dann, es hätte kein schlechteres Timeing sein können, bließ ein Windstoß Sardai entgegen und trug seinen Geruch in die Richtung des Hundes...

Sardai erstarrte, sein Athem stockte , das Blut gefror in seinen Adern....



Sieht Kurai und Sheta zu,geht nachsehen ob etwas im busche ist, denkt an Magena, sieht hund, will sich verkrümeln um den beiden ebscheid zu sagen, sein geruch wird vom wind erfasst und zum hund getragen
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Rala
Die Kämpferin
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Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa März 19, 2011 7:05 pm

Rala grinste breit.

“Oh, dass wäre wundervoll. Dann habe ich noch mehr Grund zu kämpfen. Ich sollte nur aufpassen, dass ich vor Hunger nicht halluziniere und dann versehentlich in die Luft beiße, während ihr anderen schön die Beute jagt.“

Die Polarwölfin musste kichern. Nicht wegen ihres schlechten Witzes, sondern weil ihr die Vorstellung gefiel, obwohl diese in ihr eigentlich Unbehagen hätte auslösen müssen. Schließlich wäre es nicht gerade erfreulich, wenn eine Jägerin nicht dahin biss, wo sie eigentlich sollte. Die Sorgen, um die bösen Erinnerungen waren pochten noch weiterhin im Hinterkopf Ralas, doch diese hatte sich nun vorgenommen auf Rumos Befehle zu hören, also tat sie das auch. Der Alpharüde hatte befohlen ihm zu folgen. Die cremeweiße Fähe schloss sich Magena und Francis an, bemerkte jedoch schnell, dass man nicht zu Dritt den Pfad entlang gehen konnte. Also blieb sie stehen, um die Nachhut zu bilden. Francis folgte Rumo, Magena folgte Francis und Rala folgte Magena. Der Nebel hatte sich nicht nur auf das Tal gelegt, sondern umhüllte auch den Pfad und vermutlich das Gebiet der Menschen mit seinen wattigen Wolken. Rala starrte auf den Boden, um nicht versehentlich abzurutschen. Ihr Geruchssinn sagte ihr, dass sie sich hinter Magena befand und so ging die Fähe zuversichtlich weiter.

Der Pfad war recht steil. Steiler, als erwartet. Rala konnte sich noch gut daran erinnern, dass er unheimlich schwer zu finden war, jedoch wusste sie nicht, ob ihr damals schon aufgefallen war, sie schwer es war ins Tal zu gelangen. Nun, zu der Zeit musste Rala ja auch nicht hoch, sondern runter. Dennoch hätte sie merken müssen, dass man stolpern konnte, wenn man das Tempo nicht drosselte. Um nicht weiter diesem blöden Gedanken nachzuhängen unterbrach Rala die Stille, welche sich in der kleinen Gruppe ausgebreitet hatte:

“Sagt mal, wie wollen wir das alles eigentlich anstellen? Schließlich hatte bei eurer letzten Jagd Kurai die Beute erlegt und die ist diesmal nicht dabei...“

Die Polarwölfin schluckte. Sie hoffte, keine alten Wunden wieder aufgerissen zu haben und wechselte schnell das Thema:

“Wie es den Anderen jetzt wohl geht... ich frage mich, ob sie bereits die Hasen gegessen haben. Die werden sich bestimmt gefreut haben, dass da noch etwas lag.“

Rala lächelte im Nebel. Sie hob den Kopf, kniff die Augen zusammen und entdeckte mehr oder weniger Magenas Gestalt vor sich. Spielerisch biss die Cremeweiße der Artgenossen in die Rute und redetet weiter:

“Der Hase hat übrigens super geschmeckt. Das war ein guter Fang, Magena. Und mir fällt gerade auf: Dich kann man nicht besonders gut im Nebel sehen. Das müssen wir ausnutzen!“

Glücklich, die seltsame Stimmung im Rudel etwas aufgemischt zu haben guckte Rala wieder auf den Boden, um weiter zu gehen.


[bei Rumo, Francis und Magena | geht Pfad rauf | denkt nach | redet | wechselst Thema | lobt Magena | hat Idee]

“Wechselt Thema. Lob Magena. xD
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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa März 19, 2011 8:54 pm

Der Pflichtteil war getan, die Entschuldigungen ausgesprochen. Besserung versprach diese Gewissenserleichterung jedoch in keinster Weise, im Gegenteil fühlte sich der Altwolf sogar noch bedeutend schlechter, als ihm schleichend seine Torheiten bewusst wurden. Es war unbestreitbar, dass er die aufflammende Unsicherheit der jungen Siyana zu verantworten hatte; so war nun die Zeit gekommen wieder klügere Taten folgen zu lassen und den eigentlichen Wert der Erfahrung zu präsentieren, der ganz sicher nicht die Feindseligkeit war. So neigte sich der Greis lieber zu der schwarzen Fähe, die da vor ihm kauerte, und schlechte ihr freundlich über den Fang. Bei Wulf, sie sollte ihn ja nicht fürchten! Offenbar könnte die junge Dame mit unbegründeter Wut nicht viel anfangen und das konnte man ihr wahrlich nicht verdenken. Loki überkam abermals Scham für sein Verhalten und doch gab er sich mit dem Fremden nur voller Unbehagen ab. Dieser Graubunte zeigte sich so viel größer als er selbst in seiner Ruhe und steten Höflichkeit, der auch die zuletzt gesprochenen Worte keinen Abbruch taten. Doch Loki hatte den Dämpfer seines Stolzes nicht vergessen, dennoch bemühte man sich einen sachlichen, neutralen Ton zu treffen.

“Du kommst zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, Yukio. Das Revier gibt derzeit nicht viel Nahrung her für unser Rudel, aber das kannst du ja kaum wissen, wenn du erst seit einem Tag im Tal bist. Erwarte nur nicht zu viele Freundlichkeiten. Im Augenblick bist du nur ein Maul mehr, das es zu stopfen gilt.“

Himmel, die Worte klangen dann doch feindseliger als sie gemeint waren. Seufzend ließ der Alte darauf die Ohren hängen. Dieser Tag schien einer von denen zu werden, an denen nichts so geschah wie man es plante. Der greise Rüde war hin und her gerissen. Natürlich lag es ihm fern noch weitere Streitereien zu beginnen, aber es war schlicht und ergreifend unklug einen weiteren hungrigen Magen aufzunehmen. Wenn er diesem Yukio nur nichts schuldig wäre für seine harschen Worte. Wen mochte es also wundern, dass ihm die folgenden Worte sichtlich schwer und nur unter einem gequälten Winseln über die Lefzen gingen:

“Vernünftigerweise würdest du weiterziehen, ehe wir dich verjagen, aber es gibt wohl kaum etwas dagegen zu sagen, dass du ein paar Stunden bleiben darfst. Wir haben derzeit nichts, das wir dir bieten könnten als unsere Gesellschaft, doch die will ich dir ob meiner harschen Begrüßung nicht verwehren.“

Nun, da er es endlich ausgesprochen hatte, wurde es dem Altwolf unbehaglich an diesem Ort. Es war ihm als kröche etwas durch den Nebel, das ihn auslachte. Dazu kam der Hunger, dieses nagende Gefühl, dass ihn beinahe wahnsinnig und rasend werden ließ. Wer wollte dem Alten da vorhalten, dass zu solchen Zeiten leicht zu reizen war. Welch ein Segen, dass ihm da das Rufen Rumos – ja, er hatte es ebenfalls gehört, ganz taub war er schließlich noch lange nicht – wieder die fetten Kaninchen in Erinnerung rief. Schon lief ihm wieder das Wasser im Munde zusammen, denn still hegte er die Hoffnung, dass noch etwas von dem kleinen Mahl übrig war. Man sollte lieber rasch zurückkehren und nachgehen, auf Nummer sicher gehen eben, nur für den Fall jeder noch so abwegigen Eventualität – Loki war hungrig!

“Lasst uns zurück zum Rudelplatz gehen, Freunde. Auf dem Weg dahin werde ich euch noch über die Entscheidungen unterrichten, die in der Versammlung getroffen wurden. Sie könnten euch gefallen. Du kannst uns folgen Yukio, für deine Hilfe an Melanu.“

Oh, seine Glieder freuten sich nicht auf den Marsch, aber dennoch bemühte der Alte sie zu einem vielleicht zittrigen und auch staksigen Lauf, aber dennoch bewegten sie sich eilig in der Vorfreude auf ein paar energiereiche Happen. Kein Zweifel, dass ihm die Jugend folgen würde. Ein wenig Respekt hatte er ja immer noch inne, nicht wahr? Und die Einladung auszuschlagen wäre an Yukios Stelle dumm, es sei denn er würde das Revier verlassen wollen. Außerdem, selbst wenn die anderen zurückblieben, wen kümmerte es? Dann würde der Alte wenigstens nicht teilen müssen. Es wäre dann eben ihr Versäumnis. Sein Körper verlor sich bald im Nebel, während er selbst kaum mitbekam wie er sich von den anderen entfernte. Er war zu hungrig um sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Seine Gedanken liefen nur noch einspurig und das war traurig genug.

[Ostwald auf dem Rückweg zum Rudelplatz | etwas entfernt Siyana, Melanu und Yukio, die ihm vielleicht folgen]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa März 19, 2011 9:21 pm

Zeimn

Zeimn war guter Dinge. Es gab wenige Gründe, dass sich ein gut ausgebildeter Hund seiner Größe fürchten musste, selbst in dieser abgelegenen Gegend. Das Dorf war friedlich. Der Hund hatte schon viele Füchse gelegt, er war erfahren und erfolgreich. Von den Katzen wusste er nichts. Die Übergriffe der Pumas waren selten und fanden nur des Nachts statt. Sie ließen nie mehr als vielleicht einmal einen ausgeweideten Kadaver und ihren Gestank zurück. Wovor sollte sich der Schäferhund also fürchten? Selbstbewusst schwang er daher die Pfoten über die taufeuchten Wiesen. Er folgte der schnurgeraden Linie, die der Stacheldraht bildete. Der Wind um ihn her verriet ebenfalls nichts Außergewöhnliches, das ihn in Sorge versetzen könnte. Trotzdem ließ das Kribbeln nicht nach. Zeimn spürte einfach, dass etwas nicht in Ordnung war – und dann wusste er auch was. Der Wind drehte, nur für einen einzigen Stoß, doch das reichte bereits aus. Die strenge Witterung, die dem Hund nun um die Nase wehte war fremd und gehörte ganz deutlich einem Eindringling. Der Hund erstarrte, jeder Muskel seines Körpers verhärtete sich, als er glaubte eine Regung im dichten Nebel zu sehen. Sein Nackenfell sträubte sich. Zeimn war fest davon überzeugt, dass er einen Streuner erwischt hatte. Der Köter würde es bald mit seinen Zähnen zu tun bekommen, wenn er nicht machte, dass er von seinem Grund und Boden verschwand! Ein bösartiges Knurren auf den Stimmbändern schoss er wie ein Blitz voran auf den vermeintlichen Hund zu, der in Wirklichkeit ein stattlicher Wolf war. Als er die Gestalt im Nebel deutlicher erkennen konnte blieb er wie angewurzelt stehen und baute sich drohend auf. Dieser Eindringling würde ihn noch kennenlernen! Trotzdem ging Zeimn nicht gleich eine Konfrontation ein, denn etwas war merkwürdig: Der Geruch des Streuners war von ungewöhnlicher Wildheit geprägt. Eine heisere Drohung ließ er sich aber nicht nehmen, das wäre ja noch schöner wenn er, Zeimn, den Schwanz einziehen würde!

“Hey, du! Verschwinde von meinem Boden oder ich reiße dich in Stücke!“

[am Rande der Weiden | im Nebel dicht hinter Sardai]
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Rumo
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Gewicht : 63,5 kg
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 20, 2011 11:14 am

Ohne auch nur für einen Schritt zu zögern kletterte der wildfarbende Rüde voran. Hin und wieder löste sich loses Geröll unter seinen Ballen, ließen seine Pfoten kurz abrutschen und die Steinchen ein paar Zentimeter weit kullern. Da der Anstieg aber nicht mehr wirklich hoch sondern relativ geradlinig verlief, kamen das Bergwerk schnell zum erliegen. Nur der Ton echote unheilvoll an den steilen Wänden hinauf und wurde mit jedem Sprung von der einen zur anderen Seite dumpfer und gedehnter. Dazu kamen die Stimmen der Fähen, die durch die Dunkelheit hallten. Dennoch spürte Rumo keine Angst und ging mutig voran. Francis schien es da schon ganz anders zu ergehen. Sie zuckte ab und zu und scheute immer wieder zurück. Kurz blickte der Rüde sorgenvoll zurück auf ihre Silhouette in Nebel und Düsternis, ehe er seiner Rute ein entspanntes Pendeln aufzwang und ein langsameres Tempo vorgab, sodass die Fähe dichter zu ihm aufschließen konnte. Er wollte sie mit seiner eignen Ruhe ein wenig anstecken, dass sie ihre Furcht verlor und dem Schutz der Gruppe zu vertrauen lernte. Es gab keinen Grund Angst zu zeigen, denn er würde sie beschützen, eine jede der Fähen, selbst wenn sie auf eine Gefahr stießen. Er würde für sein Rudel kämpfen, damit diese einen Vorsprung zur Flucht erhielten. Seine tiefe Stimme mit dem warmen Klang, den sie durchaus annehmen konnte, sollte die Fähe nun beruhigen.

“Hab keine Angst Francis. Die Dunkelheit wird an diesem Morgen unser Freund sein und ich werde euch persönlich jede Gefahr vom Hals halten. Keiner bleibt zurück.“

Aber er konnte sie verstehen. Inzwischen war es kaum noch möglich einen Himmel über sich zu entdecken. Das Bergmassiv schloss die Wölfe ein und es gab nur zwei Wege, vor oder zurück. Für ein Wildtier waren das keine wirklich angenehmen Aussichten, schon gar nicht mit der nahenden Gefahr voraus. Rala und Magena schien es da ganz anders zu ergehen. Die fröhliche Stimme der Polarwölfin rollte durch die schmale Schlucht und erheiterte die Düsternis ein wenig. Sie war ungewöhnlich gut gelaunt. Rumo glaubte sogar sie noch nie so viel sprechen gehört zu haben.

“Ich denke wir können uns da getrost auf mein Gewicht verlassen, wenn es um das Niederreißen der Beute geht. Auch Sheta besitzt ihre Qualitäten eindeutig in diesem Bereich und Sardai möchte ich ebenfalls nicht als schlechten Jäger abtun. Wir werden zurechtkommen, kein Zweifel. Und du hast Recht, eure hellen Pelze sind leichter im Nebel zu verbergen, daher werden wir euch wohl allesamt zum Jagen und Scheuchen gebrauchen.“

Der Themenwechsel ging nicht an dem Wildfarbenden vorbei. Er dachte kurz an die Dunkle und fragte sich wohin sie wohl ihr Weg getrieben hatte. Hoffentlich war sie nicht von unglücklichen Umständen dahingerafft worden, wie es in der Zeit der aufstrebenden Menschheit immer häufiger mit den Wölfen geschah. Sie konnten sich also glücklich schätzen ein so stilles und heimliches Tal gefunden zu haben. Der Eintritt war mühsam und das würde die Menschen hoffentlich von dessen Eroberung abhalten, denn ihre großen, stinkenden Blechkisten würden nicht durch diese Schlucht passen.

“Loki freut sich sicherlich über dein Geschenk, Rala, und noch mehr werden die anderen sich freuen, wenn wir ihnen eine reiche Beute mitbringen. Ich hoffe nur, dass wir nicht zu nahe an die Bauten der Menschen heran müssen. Ich würde ungern wieder ihre Hunde hinter mir wissen, wenn ihr versteht. Sag nur Magena, wie ist es dir gelungen unbehelligt zwischen den Menschen zu leben, wenn sie doch gleich jeden Wolf jagen und töten, der ihnen in die Quere kommt?“

[auf dem Pass in Richtung Dorf | Francis, Magena, Rala]

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 20, 2011 12:21 pm



Sheta sah sich kurz um, etwas ließ sie noch angespannter werden als ohnehinschon, aber Kurais Worte lenkten sie ab.
Vorbei war es mit der Selbstbeherrschung der Fähe. Leicht zog sie die Lefzen hoch und fletschte die Zähne, ein grollen unterdrückte sie geradeso.

Dir in den Rücken gefallen? Soweit ich weiß hattest du vorher keinen Gebeten ihn dir zu decken und hast alle auf Abstand gehalten. Loki ist mein Vater und egal was ist und was er tut, ich werde ihm immer den Rücken stärken und auf ihn aufpassen, so wie er früher auf mich. Du bist nunmal stärker als er und das weißt du. In dem Moment als ich mich zwischen euch stellte war es mir egal wie du reagieren würdest, weil es mir nur um seine Sicherheit ging und keiner wusste was es für Folgen haben würde, aber ich würde mich immer wieder zwischen ihn und dich schieben. Aber ich hatte nicht etwa die Absicht die anzugreifen!
Aber denk du was du willst Kurai, ich denke eher, dass der Streit für dich ein willkommener Grund war abzuhauen. Du hast es Gesellschaft zu haben, das kannst du nicht abstreiten.

Heute jagen wir hier, versau uns das nicht, wir haben einige Mäuler mehr zu stopfen als du und dein sogenannter Jagdgefährte wo auch immer der stecken mag.


Wut glomm in Shetas Augen, die Dunkle regte sie auf.

Was hattest du denn erwartet wie wir , Rumo und ich, reagieren würden, wenn du kurz davor bist einen Altwolf der noch dazu unser Vater ist anzugreifen? Wir wollten dich und Loki lediglich davor bewahren euch gegenseitig an die Kehle zu springen und etwas zu tuhn was ihr beide bereut hättet...

Die letzten Worte kamen ruhiger heraus, allerings hörten sie sich etwas gequetscht an. Sheta rang mit sich selber, am liebsten würde sie Kurai richtig anschreien, aber sie durften nicht auffallen.
Als sie sich nach Sardai umsah und zu erfahren wie er den Streit der beiden Fähen aufnahm stellte sie verblufft fest, dass er weg war, sie sah ihn durch den dichten Nebel nicht mehr, aber sein Geruch hing noch in der Luft.



[streitet mit Kurai, bemerkt Sardais fehlen]


Zuletzt von Sheta am So März 20, 2011 2:46 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 20, 2011 1:00 pm

Zuckend und eher springend wie ein Hase, wich Francis den rollenden Steinen aus, die Rumos Pfoten auflösten und grollend den Hang hinunter schickten. Es war nicht grad beruhigend, das jede Wand des steinernen Käfigs, diese Geräusche wieder halte als wären es tausende Brocken, die in Bewegung gesetzt wurden. Umso mehr war es für die Fähe erfreulich, das der Bunte sein Tempo verlangsamte und beruhigende Worte auf sie einredete. Die Berührung mit der Rute an ihrer Brust ließ sie vertrauen und Francis schaute nicht mehr so unsicher in der Dunkelheit umher und versuchte den Rücken des Rüden zu fixieren und nur noch ihn als Mittelpunkt zu sehen. Zumindestens in diesem bezwängenden Gefängnis.

„Danke Rumo. Das beruhigt ungemein in dieser miesligen Lage. Doch hoffe ich das du deinen Mut nicht unter beweis stellen musst. Schon wegen deines kostbaren Lebens willen. Ich würde Loki nicht erklären wollen müssen, was mit seinem Sohn passiert ist nur weil er ein paar Fähen zur Flucht verholfen hat.“

Eher nebenrandig kamen die Worte von Francis und vermischten sich mit denen von Rala. Diese hatte die Nachhut gebildet und war am Ende der kleinen Gruppe zu sehen. Die Worte über Kurai trafen allerdings hart auf Francis ein und auch der schnelle Themawechsel half da nicht. Zwar sagte Francis zu Magena das sie mit diesem Thema abgeschlossen hatte, aber doch waren die Wunden noch tief und nicht allesamt zu geheilt. Wie eine kleine Kruste hatte sich darauf nur gebildet, die schnell und ohne jeden Kraftaufwand wieder runter gekratzt werden konnte. So waren Worte eine schwerwiegende Waffen in diese Situation und ließen den Kopf der Fähe hängen und die Augen zu Boden stierend. Gedanken schweiften aus ihren Kopf und versuchten die Freundin zu finden. Doch kein Zeichen, kein Bellen drang an ihre Lauscher. Nur die Geräusche der grollenden Steine aus diesem Gewirr, wurden an ihre Ohren geleitet. Es war aussichtslos auch nur noch einen Gedanken an sie zu verschwenden. Sie würde ja e nicht wieder kommen.

Seufzend schritt die Fähe weiter voran und nahm den Vorschlag Ralas eher mit gemischten Gefühlen auf. Francis würde also nicht für das Anschleichen eingesetzt werden, dafür war ihr Pelz keine gute Partie in dieser Gegend. Auch das Hetzen würde nicht in ihren Bereich fallen, doch da lag die Frage auf ihren Maul: Was würde ich dann tun? War ich überhaupt zu gebrauchen? Zum ersten Mal in ihren Leben würde Francis wahrscheinlich eine andere Aufgabe zu geteilt bekommen als sonst. Da war es klar, dass die Fähe ihre Gedanken loswerden wollte und mit gespitzten Ohren ihren Alpha fragte.

„Rumo, wenn du Rala und Magena für die Hatz einsetzen willst, was mache dann ich? Denn wenn wir den Vorteil mit dem Nebel auskosten wollen, ist mein braunes Fell eher hinderlich und dafür also nicht geeignet. Also Rumo, was für eine Aufgabe willst du mir zu teilhaben lassen? Bisher war ich nur die Sprinterin in solchen Sachen. Ich habe also nicht sehr viel Erfahrungen mit den anderen Aufgaben und bin darin auch nicht sehr vertraut oder gar geschickt.“


[magena, rala, rumo/beruhigt sich ein wenig, redet, denkt, redet]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 20, 2011 1:15 pm


Nun wieder guter Laune kletterte Magena durch den Pass und lief hinter Rumo her, hier und da lösten sich Steinchen unter ihren Pfoten aber dies war normal. Rala schien ebenso gute Laune zu haben wie sie, die Weiße redete wie sonst nie. Magena freute das, wenn sie miteinander redeten, dann war das ein Zeichen von vertrauen. Jemandem den man nicht vertraute, mit dem Sprach man nicht, aus Angst Schwächen preiszugeben die dem anderen nützen könnten.

Wie Rumo schon anmerkte Rala, wir haben genug schwere Wölfe die die Beute hinnuntereißen können und auch unsere bloße Anzahl würde schon ausreichen wenn wir uns alle aufeinmal auf ein Tier werfen würden. Die Hatzt sollte das schwierigste Werden wenn die Weidezäune im Weg sind...allerdings könnten wir die auch zu unserem Vorteil nutzen.
Wir müssen es nur schaffen das Tier von den Häusern wegzujagen und nicht auf sie zu.

Francis, auf der Hatz bist du ebenso von nutzen. Rala und ich können ja anfangen das Tier zu treiben und du sorgst dafür, dass es nicht ausbricht und auf die Wohnsiedlung zurennt. Das dein braunes Fell zu sehen ist könnte dabei sogar von Vorteil sein.


Kurz dachte sie darüber nach. Eigentlich fand sie die Idee garnicht so schlecht.
Bei Rumos Frage, wie sie es geschafft hatte unter den Mensche zu leben musste sie lächeln.

Das ist garnichtmal so schwer wie es scheint. Viele Menschen erkennen einen Wolf nicht wenn sie einen sehen, sie halten einen eher für einen Streuner, einen Hund der auf der Straße lebt.
Besonder die Menschen in den Städten haben keine Ahnung was einen Wolf ausmacht.
Die Bauern die um ihr Vieh fürchten dafür leider umsomehr und von Jägern wollen wir mal garnicht anfangen.
Dennoch ist es einfach die Menschen zu täuschen. Verhalte dich in einer Stadt selbstbewusst und laufe zielstrebig und die Menschen ignorierend, dann ignorieren sie auch meist dich. Bis auf die Tierfänger, die fangen die Streuner von der Straße...Was mit den gefangenen passiert kann ich nicht sagen. Bis jetzt bin ich diesen Leuten mit leitigkeit entkommen.


Der Pass war fast zu Ende und Magena verstummte. Die Atmosphäre war etwas angespannt, der Nebel hier sogar etwas dichter als im Tal.
Witternd suchte sie Sardais Spur und fand sie auch wieder.

Sie sind hier runter...Hoffentlich der richtige Weg, aber ich kanns nicht sagen. Kenne mich ja hier nicht aus...

Sie richtete diese geflüsterten Wort an niemand bestimmten, vielleicht auch an sich selbst...Nachdenklich blickte sie umher.
Ihre Gefühle fuhren heut wohl Achterbahn. Eben noch fröhlich gewesen fühlte sie sich nun angepsannt und sie wusste nichtmal wieso. Merkwürdig, aber irgendetwas war los.






[erst fröhlich,überquert den mit Rumo,Rala und Francis, redet, ist dann angespannt]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 20, 2011 7:42 pm

Als Sheta die Lefzen empor zog, war es auch mit der Nettigkeit bei Kurai vorbei. Ihre Worte waren ein Fluss aus Geschwafel, welche Törichter nicht sein konnte. Und so was sollte wirklich den Rang einer Beta besitzen? Sie handelte nach dem ermessen, was für ihren Vater richtig war und hielt sich nicht souverän und objektiv. Egal wer wann im Unrecht war, für diese einfälltige Fähe würde immer ihr Vater das Recht beziehen. Trotzdem das Kurai abgemagert war, hieß es nicht, dass sie zu einer wehrlosen Fähe domestizierte. Ihre Fettreserven waren zwar aufgebraucht, aber ihre Muskeln und das impulsive Gemüt blieben ihr erhalten. Unter dem schwarzen Fell zeichnete sich demnach deutlich das angespannte Muskelspiel ab, als sich auf ihrem Rücken ein aufrecht stehender Fellkamm bildete, mit dem die Dunkle größer erschien. Weit zogen sich ihre Lefzen empor und entblößten ihre Knochenweißen Zähne, die schon einmal in diesem Rudel das Leben einer Beute herausgequetscht hatte.

„In einem Rudel muss man nicht erst um Deckung erbitten, sondern man erkennt sie. Und du einfältiges Stück meinst mich beurteilen zu können? Wer keine Ahnung hat, von dem was vorgefallen war, der hat ebenso wenig das Recht sich in etwas einzumischen und für jemanden Partei zu ergreifen. Er mag dein Vater sein, dennoch kann er sich nicht herausnehmen was er will! Es ist nun mal ein Gesetz der Hierarchie, dass in solchen Situationen derjenige unterliegt, der nichts mehr entgegen zu bringen hat. Dieser närrische alte Wolf lebt in seiner Traumwelt, in der er noch so kräftig ist, wie zu seiner Zeit als Vater. Und Rumo hat sich im Gegensatz zu dir noch den Umständen entsprechend verhalten. Du Wölfin warst der Gipfel, nicht allein er!“

Ihre Kehle verließ ein tiefes Grollen, welches sich aus ihrer breiten Brust den Weg empor kämpfte. Die braune trieb es eindeutig zu weit. Sie maßte sich an, darüber zu urteilen, dass sie nur nach einem Grund gesucht hatte zu gehen. Hätte sie von Anfang an vor gehabt zu gehen, so hätte sie sich nicht feige davon gestohlen, oder einen Streit provoziert. Sie wäre einfach gegangen. Doch diesem Rudel, welchen sie sich aus freien Stücken angeschlossen hatte, hatte ihr einmal etwas bedeutet. Eine Wölfin hatte sie, trotz ihrer grimmigen Art gemocht. War zu einer Freundin geworden und dann? Dann kam dieses Miststück und sprach solch verlogene Worte.

„Ihr mögt mehr Mäuler haben, aber das hier ist nicht euer Revier. Sollte ich euch die Jagd versauen, so ist das euer Pech. Und glaube nicht, ich hätte irgendetwas bereut Schätzchen. Du hast keine Ahnung wozu ich Fähig bin.“

Zorn peitschte in ihrem Blick, spie förmlich wie ein sich erbrechender Vulkan. Mittlerweile hatte es Sheta soweit getrieben, dass ihr die Beute tatsächlich egal gewesen war. Diese Wölfin hatte sich auf neutralem Boden aufgespielt wie die Herrin und meinte ihr zu drohen. Sie würde ihr schon zeigen, wie viel ihr Wort hier zählte.

[grollt l streitet mit Sheta]


Zuletzt von Kurai am So März 20, 2011 8:07 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 20, 2011 7:56 pm

Der Alte schleckte ihr über den Kopf, was sie an einer Situation erinnerte, welche sich in ihrer Kindheit abspielte. Sie musste schon fast weinen, da sie sich an ihren Vater erinnerte. Sie hatte ihn zwar wenig gekannt, doch sie konnte sich nur noch an dieses Bild erinnern. Sofort stand sie auf und "knuddelte" ( mir fällt nichts anderes ein für umarmen!?) ihn, weil sie wusste, dass er es nicht so meinte. Sie stellte sich jetzt erst einmal Yukio freundlich vor.

"Ich habe mich noch garnicht richtig vorgestellt. Ich bin Siyana und seid wenigen Wochen Teil des Rudels und ich komme mit allen sehr gut klar,obwohl ich die meisten noch nicht all zu gut kenne, wie zum Beispiel Melanu. Aber trotzdem verstehen wir uns so wie ich es sehe recht gut."
sie sah zu Melanu und lächelte ihn an.
Er sieht garnicht mal so schlecht aus...Villeicht wirds ja noch was..Ach was rede ich den da! Du bist viel zu tolpatschig!
Sie wendete den Blick von Melanu ab und bemerkte, dass Loki sich auf dem Weg machte um zur Höhle zurück zu kehren.
"Yukio, folge uns doch. Anscheinend hat Loki nichts einzuwenden."
Schnell sprintete sie los. Die Schwarze spürte jeden einzelnen Regentropfen, welcher ihr aufs weiche, schwarze Fell wie eine kleine Bombe einschlug. Der aufgeweichte Boden gab auch ein wenig nach. Nach ein paar Sekunden erreichte die Fähe den Altwolf. Sie fragte ihn besorgt ob er es wohl noch aushalten könne mit seinen Narben und leckte sie ein wenig, damit der feine Dreck raus ging.
(beil Loki usw;redet, denkt nach; rennt Loki hinterher, leckt seine Wunden)
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di März 22, 2011 3:31 pm

Sardai hatte noch versucht zwischen den Büschen zu verschwinden, doch zu spät. Der Schäferund hatte ihn entdeckt und kam hinter ihm hergejagt.

Sardai wusste das es jetzt nichts bringen würde davonzulaufen. Er musste seine Grauen Zellen anschmeißen und überlegen wie er am besten aus der Situation hinauskommen würde ohne das der Hund zu seinem Herren lief und Alarm schlug.

Sardai baute sich auf, sein Fell sträubte sich und die Muskeln an seinem breiten Brustkorb schwollen an. So wirkte er noch großer als sonst.
Sardai fletschte die Zähne als der Hund vor ihm zum stehen kam und ihn anwies zu verschwinden.

Sardai würde auf keinen Fall als erster angreifen wenn es sich vermeiden ließe. Ihm musste eine Löung einfallen. Zuerst musste er aber auf die nächste Reaktion des Hundes warten.

Aus Sardais Kehle kam ein tiefes grollen. Dann verzogen sich sein Mundwinkel zu einem hämischen Grinsen, er gluckste belustigt.

Und wer bist du das du dir anmaßen kannst mir Befehle zu erteilen...?

Nocheinmal ließ er ein lautes knurren aus seiner Kehle hochkriechen.
Unter anderen Umständen hätte er sich darüber amüsiert das er so furcheinflößend wirden kann. Denn er glaube selber nicht daran das er soetwas konnte. Er wurde geschätzt für seinen sanftmut und seine ausgeglichenkeit. Aber nicht dafür aggressiv zu sein.
Aber nun, wo der Jagterfolg und das überleben seines Rudels auf dem Spiel stand, erwachte seine wilde, aggressive Seite. Die kräfitig und trotz seiner größe flink war.
Nocheinmal schoss ein Strom von Adrenalin durch seinen Körper und ließen die angespannten Muskeln noch mehr anschwellen. Noch deutlicher Zeicheneten sie sich unter seinen Fall ab und ließen Sardai dadurch noch ein Stückchen größer wirken.
Sardai war wie berauscht. Die blanke verachtung für den Hund funkelte in seinen Augen.
Sardai sah nun wilder aus als er je zu träumen gewagt hatte.
Er war bereit, bereit für das Überleben des Rudels zu kämpfen und wenn es nicht anders ginge und der Hund sich auf seinen Hof zu retten versuchte, auch für das Überleben des Rudels zu sterben.


Los Hund...! Sprich endlich...!

Blaffte der veränderte Sardai den Rüden an.



Sardai versucht sich noch vor hund zu verstecken, stellt sich ihm, überlegt was er tun soll, wird wütend stellt sich dem hund zum kampf
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di März 22, 2011 6:21 pm

Immer noch recht froh setzte Rala eine Pfote vor die Andere. Die Cremeweiße war stolz, dass nun auch ihre Artgenossen anfingen zu reden. Ihre Stimmen hallten wieder, verzerrt und unrealistisch und das fand Rala überaus interessant. Echos kannte sie – so war das nicht – doch nie hatten sich mehrere Stimmen ineinander vermischt. Nie hatte sie ein Konzert von verschiedenen Tonlagen gehört, die sich drehten und miteinander tanzten. Rala spitze die Ohren, um dem Klang zu lauschen, welcher sie ungemein beruhigte. Ihre Mimik wurde weich, jegliche Anspannung fiel von ihr ab. Die Bewegungen der jungen Fähe wurden geschmeidig, flüssig und sie hatte das Gefühl nicht mehr das hässliche Entlein unter den anderen Wölfen zu sein. Energie pulsierte in ihren Adern und erhitze ihren Körper. Rala war bereit. Wenn jetzt ein Reh vorbei springen würde: Es würde schneller als es „Aua“ denken könnte tot sein.

Um nicht völlig den Klängen der Stimmen zu verfallen, sondern auch auf die Worte und deren Bedeutung zu achten schüttelte Rala sich. Rumo hatte bereits zu Ende geredet und sein Echo vermischte sich mit dem von Francis’ und Ralas Stimme. Der Alphawolf hatte beruhigend auf die Helle eingeredet und wandte sich nun an die Polarwölfin. Diese konnte Rumo nicht sehen, seine Stimme jedoch deutlich hören. Rala wartete ab, bis jeder einmal etwas zum Gesprächsthema gesagt hatte. Dabei fiel der Cremeweißen auf, dass sie total Sheta und Sardai vergessen hatte. Die Zwei waren ja bereits vor gelaufen, um sich etwas umzusehen. Es war klar, dass sie auch mitjagen würden. Rala senkte verlegen den Kopf. Nur zu gut, dass sie die Nachhut bildete und niemand sie so sehen konnte. Die Cremeweiße wollte ihren Fehler nicht eingestehen und tat einfach so, als hätte sie die ganze Zeit daran gedacht:

“Ja, Rumo, ich kann mir gut vorstellen, dass du die Beute erlegen wirst und Sardai kann dir dabei helfen. Wir sind viele. Da wird sich schon einer finden, der Kehlen durchbeißen will.“

Rala kam sich so jung, so ungebildet vor. Sie hatte nicht gelogen, doch es fühlte sich so an oder war es etwas anderes? Francis hatte traurig geseufzt, war nicht auf den Namen „Kurai“ eingegangen, doch so recht konnte sich Rala nicht vorstellen, dass sie deswegen sich so seltsam fühlte. Erneut durchbrach die freundliche Stimme der Polarwölfin die Stille:

“Das hoffe ich doch. Aber ich glaube eher weniger, dass Loki weiß, wer ihm die Hasen überlassen hat. Schließlich hätte jeder davon kosten dürfen – so waren deine Worte. Das macht aber auch nichts. Ich bin zufrieden, wenn es ihnen im Tal gut geht. Ich übernehme auch sehr gerne mit Magena die Hatz und schließlich mich ihr ebenso an, was Francis betrifft. Francis, wenn du auf keinem anderen Gebiet bisher Erfahrungen gemacht hast, so ist im Moment nicht der richtige Zeitpunkt, um dies zu tun. Wir brauchen zuverlässige Wölfe, die wissen, wie es geht. Ich selber habe noch nicht so viele Erfahrungen, wie ihr, doch ich habe den Willen und ich bin schnell. Das muss ich ausnutzen.“

Es gab nichts mehr zu sagen. Zumindest nicht für Rala. Nun galt es zuzuhören. Rumo würde schon entscheiden und Magena konnte sich wirklich als Juwel heraus stellen. Ihre Menschenkenntnisse waren von allen im Rudel am besten.

Sanftes Licht drang von vorne zu den Wölfen. In Nebel wirkte es beruhigend und zugleich erschaudernd. Die weiße Masse war hier noch dichter und man konnte kaum etwas sehen. Nur das Licht durchbrach wie ein Zahn den Nebel und ließ hier und da etwas ausmachen. Sie würden bald da sein, so viel stand fest.


[bei Francis, Magena und Rumo auf dem Pass | redet]

Ich habe mal einfach gesagt, dass sie bald da sind.
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 23, 2011 3:05 pm

Zeimn

Oh ja, dieser Streuner würde sich noch wundern. Was fiel diesem Pack auch immer wieder ein auf seinem Boden zu wildern. Zeimn war voll in Rage geraten und sein Nackenhaar sträubte sich zu einer drahtigen Bürste. Abermals knurrte er den Schatten im Nebel aus vollem Halse an, bis dieser antwortete. Ein bedrohliches Grollen rollte auf den Schäferhund zu und als sich der Schatten näherte wuchs er zu unerwarteter Größe heran. Das war kein räudiger Köter und vielleicht, so wurde es dem Hund gerade klar, hatte er sein Maul etwas zu voll genommen. In der Dunkelheit blitzten die bleichen Zähne seines Gegenübers auf und verrieten die Stimmung, in welcher sich der gewaltige, vermeintliche Hund befand. Doch Zeimn wäre nicht Zeimn wenn er sich davon hätte beeindrucken lassen. Hier galt es einem Eindringling die Stirn zu bieten! Seine Muskeln spannten sich zum Zerreißen, die Läufe streckten und spreizten sich für einen festeren Stand. Die breiten Pfoten gruben sich in den weichen Boden hinein. Zeimn war bereit für die Außeinandersetzung, die da sicher noch kommen würde. Dieser Kerl sollte erst einmal zeigen was er konnte, ehe sich Zeimn verscheuchen ließ. Er hatte hier einen Herren und dessen Besitz zu verteidigen und das würde er – wenn nötig mit seinem Leben!

“Du stehst auf dem Grund meines Herren und mein Herr duldet keine Eindringlinge! Beweg also lieber deine Pfoten, bevor er dich hier findet. Mein Herr ist nicht so freundlich wie ich es bin.“

Auch der Schäferhund knurrte nach wie vor. Er konnte nicht wissen, dass Sardai nicht alleine war. Hätte er es gewusst, vielleicht hätte er dann doch wenigstens eine Spur Angst gezeigt. Noch sah er jedoch keinen Grund dazu. Der Fremde – langsam zweifelte er, dass es ein Hund war – sollte sich bloß nicht einbilden, dass er hier Beute machen konnte. Nicht solange Zeimn dazwischen stand. Heute würde der Bunte da sicherlich nichts erbeuten können, denn er würde es persönlich verhindern. Grimmig zog der Schäferhund die Lefzen hoch und die Nase kraus.

“Worauf wartest du also? Verschwinde! Oder soll ich dir erst Beine machen?“

Er bellte es dem Bunten laut und bissig entgegen, dass es durch den Nebel schallte. Anweisungen geben, das war es was Zeimn kannte. Der einzige, von dem er diese selbst entgegennahm, das war sein Herr. Der Bauer würde kaum einen treueren Freund finden als ihn. Deshalb musste Zeimn diesen Eindringling auch vertreiben.

[Weiden | versucht laut Sardai in die Flucht zu schlagen]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 23, 2011 4:17 pm



Sheta war so sauer wie noch nie, am liebsten hätte sie sich auf Kurai gestürzt und ihrem Ärger Luft gemacht, aber vor der Jagd konnte sie sich einen kräfteraubenden und möglicherweie verletzenden Kampf nicht leisten. Denn die Fähe war kein leichter Gegner, dass wusste Sheta. Plötzlich hatte sie einfach keine Lust mehr mit der Dunklen zu streiten die scheinbar einen Groll gegen alls und jeden hegte und auf die Welt. Es war als wäre die Luft aus ihr herausgewichen. Leise meinte sie:

Im Rudel bekommt man natürlich immer unterstützung Kurai, nur warst du nie mein Rudel, das waren zu dem Zeitpunkt nur mein Vater und mein Bruder...ihr anderen wart alles nur Wölfe die ich gerademal flüchtig kannte.
Ich war also der Gipfel? Wenn du das so siehst...Aber ich wäre nicht der letzte Trofpen gewesen, wenn du es nicht selber so hättest sehen wollen.

Rumo ist nun aber seit längerem bereits Alpha von einem ziemlich losen Haufen, vielleicht schweißt uns diese Jagd hier endgültig zusammen und selbst ich, die ich mich bisher kaum als Teil dieses Verbandes gefült habe, bin nun Teil davon.
Knurre solange weiter wie du willst, aber am Ende sieht es doch nur so aus, dass du uns verlassen hast, weil du keine Lust auf Gemeinschaft hast und aus meiner Sicht zu Stolz und auch etwas feige warst das Gespräch mit uns zu suchen. Wenn du deine Ansichten änderst dann sprich mit meinem Bruder...ich gehe und suche nun Sardai. Der hat sich wohl vor der miesen Stimmung hier in Sicherheit gebracht. Und einen Rudelgefährten
(sie betonte das Wort absichtlich)möchte ich nicht solange auf fremden Boden ohne Rückendeckung lassen.
Machs gut Kurai.


Damit wandte sie der dunklen Fähe den Rücken zu. Wenn diese sie nun ansprang, ihretwegen sollte sie das machen, in einem Kampf mit Sheta bekäme sie daraus allerdings keine Voteile. Sheta selber war groß und kräftig und hatte bereits oft gekämpft. Dieser rätselhafte Kommentar Sheta habe keine Ahnung zu was Kurai fähig war? Darüber schmunzelte die Fähe innerlich. Anscheinend hatte sie in ihrer Vergangenheit etwas getan was Kraft bewies aber auch abschreckte und mit dem erwähnen dieser Tat wollte sie Sheta einschüchtern. Aber sie schüchterte Sheta nicht ein. Das einzige das dies bisher vermochte hatte waren ihr Vater gewesen, ihr Bruder wenn dieser so richtig wütend wurde und Bären. Diese Raubtiere waren riesig und alleine nahm sie es nur ungern mit ihnen auf, auch wenn sie es nicht scheute.
Sie trabte ein paar Schritte in die Richtung in die sie Sardais Geruch führte, als sie seine wütende Stimme hörte. Kurz darauf die Stimme eines anderen und dann lautes Gekläff. Knurrend schoss Sheta durch den Nebel, fast wäre sie noch zwischen Sardai und einen Schäferhund gerannt. Wäre der Nebel nicht gewesen hätte man beide schon sehen können, als sie noch mit Kurai redete, aber so wie das weiße Zeugs hier waberte war dies nicht möglich gewesen.
Grollend trat sie neben den großen Rüden, der scheinbar gewachsen war vor Zorn, und stärkte ihm den Rücken. Knurrend fixierte sie den Hund.

Sei still du Dummkopf, was fällt dir ein so zu Reden?

Kurz musterte Sheta nochmals Sardai, dieser war ganz auf den Hund fixiert. Das laute Kläffen des Tieres könnte sie Auffliegen lassen und dann wäre die geplante Jagd vorbei...sie mussten das Tier irgendwie dazu bringen leise zu sein. Sei es mit Worten, sei es...mit anderen Methoden.
Den Kläffer fixierend versuchte sie das dumme Tier niederzustarren.

Ruhe Hund!

,das man das Wort Hund wie ein Schimpfwort betonen konnte gefiel ihr. Der Köter hatte Sardai beleidigt und mit Sardai das ganze Rudel und auch sie. Das nahm sie persönlich, vorallem weil sie den Rüden irgendwie leiden konnte, bisher war er ihr wie ein guter Freund vorgekommen.
Immernoch die Zähne zeigend wartete sie ab, was Sardai nun tuhn wollte. Weiter reden oder den Hund in die FLucht schlagen? Aber ihn nur vertreiben, damit dieser Hilfe holen konnte?


[spricht zu Kurai, wendet sich entnervt von dieser ab, will Sardai suchen, hört Zeimn kläffen, stärkt Sardai den Rücken, knurrt den Hund an, will Zeimn dazu bringen mit dem Kläffen aufzuhören]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 23, 2011 5:02 pm

Rage zerbarstete beinahe ihren Körper. Und Sheta steuerte gerade darauf zu, dass Kurai sich ihr tatsächlich an die Kehle warf. Doch noch bevor sie irgendeine Handlung vollführen konnte verschwand die braune Wölfin im Nebel. Im nach hinein würde die dunkle wahrscheinlich über diese sinnlosen Worte der anderen lachen. Sie war also in derer Augen feige und machte sie zu jemanden, die keine Gemeinschaft haben wollte? Sheta hatte geradewegs mit ihren Worten gezeigt, dass nicht Kurai, sondern sie selbst kein Rudel haben wollte, außer ihren Bruder und Vater. Und sie selbst hatte für dieses Miststück auch nie zum Rudel gezählt. Wieso also wagte sie es, ihr solche Vorwürfe zu machen, wo sie selbst doch einzig und alleine diejenige war, die all das nicht haben wollte? Man vergaß wohl, dass Kurai anfänglich Sympathie für den alten Wolf gehegt hatte. Ja, sie hatte sogar mit Arko zusammen den verletzten Loki bis zum See begleitet. Zornig schnaubte die Dunkle, während man sie dort zurück gelassen hatte. Ein Rudel benötigte Struktur, Ränge und es war in einem solchen neu zusammen gewürfelten Haufen, nur eine Frage der Zeit gewesen, bis jene sich bilden musste. Jeder hatte aus seinen Fehlern zu lernen und Loki hatte sich nicht abgefunden, dass seine Knochen müde wurden.

Die mattgelben Augen starrten noch immer in den Nebel, wo Sheta verschwunden war. Ein ihr nicht unbekanntes Gefühl machte sich über ihre Wut her. Hass. Blanken Hass empfand sie dieser Wölfin gegenüber und es würde wohl nichts dergleichen mehr daran ändern, dass sie Sheta jemals akzeptieren würde. Urteile erlaubte sie sich, die sie überhaupt nicht fällen konnte. Sie schätzte Kurai falsch ein, glaubte sie sei eine, die alles und jeden verachtete und niemanden an sich heran lassen wollte. Wie unklug sie die Worte gewählt hatte. Sicherlich war sie bereit dazu auf andere zu zugehen. Aber sie war eine Wölfin, die Zeit brauchte. Und die Zeit hatte man ihr nicht gegeben. Stattdessen war sie mit einer neuen und fremden Situation konfrontiert worden. Viele Wölfe, ihr unbekannte Wölfe waren, für ihren Geschmack viel zu schnell aufeinander getroffen. In dieser Hinsicht war die Waldwölfin sensibel. Der ständige Wechsel zwischen den Wölfen, die kamen und gingen kannte sie nicht. Verunsicherten sie, wem sie überhaupt vertrauen sollte und konnte. Wer würde als nächstes gehen? Lohnte sich dieser Zusammenhalt? Alles zusammen, hatte sie und ihre Gefühle in die Enge getrieben und so war ihre Entscheidung damals gefallen.

Die Wölfin schüttelte sich, als könne sie so ihren Ärger einfach fortschütteln, doch er blieb, wie eine hartnäckige Klette in ihrem Kopf und versteifte ihre Glieder. Das nächste Mal würde sie es gar nicht mehr zu einen Wortwechsel mit diesem Biest kommen lassen. Angestrengt durchkämmte sie bereits ihre Gedanken, was sie eigentlich, bevor der Streit mit Sheta hereingebrochen war getan hatte. Ach ja, sie hatte Pfoten gehört. Und zwar nicht die Schritte von den beiden Rudelwölfen. Anscheinend schien dieser Rüde dorthin gegangen zu sein. Da die braune Wölfin ebenfalls dort entlang gegangen war, folgte Kurai ihnen nicht. Sollte sie doch jenes Tier dort in Stücke zerfetzen. Ihr konnte es nur Recht sein. Als kehrte sie ihnen den Rücken und strich am Zaun weiter entlang.

[erbost l zieht weiter]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 24, 2011 9:42 pm

Sardai gluckste gehässig über den Übermut des Hundes. Es war lächerlich, wie konnte er nur denken ihn vertreiben zu können? Ihn, Sardai einen Timberwolf und dazu ein recht großes Exemplar seiner Gattung dazu. Er würde diesen kleinen Schoßhund schon zeigen wer hier das sagen hatte.
Unter anderen Umständen hätte Sardai nie, nie im Leben solche Gedanken gehabt. Aber jetzt, da das Überleben des Rudels auf dem Spiel stand... und vor allem, welches Leben ihm am aller wichtigsten war, Meganas Leben stand auf dem Spiel. Für sie wollte er kämpfen und für sie wollte er wenn nötig sterben. Wunden würde Zeimn ihm sicher auch zufügen, aber das war es ihm alle male wert.
Sardai bemerkte wie Sheta neben ihm auftauchte und grinste erfreut. Aber kein gutmütiges lächeln wie er es sonst hatte, nein es war ein triumphierendes böshaftes Grinsen.

Hund...! er schien das Wort förmlich durchzukauen und angewiedert wieder auszuspucken.
Du meinst, einem echten Wolf befehle erteilen zu können?
Du bist nichts... du bist minderwertig, deine Vorfahren haben sich dem Menschen wie hilflose Welpen an den Hals geworfen... Haben Futter von ihnen angenommen... Sind verweichlicht... Degenerierte Geschöpfe die es nicht wert sind das man sie respektiert oder tolleriert.
Und du meinst mir...
Sardai betonte das letzte Wort.
Befehle zu erteilen? Ich bin frei und ich endscheide wann ich mir etwas nehme was dem Rudel zusteht. Der Mensch hat uns unseres Landes beraubt, hat die Wälder kahl geschlagen um ihr Vieh da weiden zu lassen und Schoßhündchen wie dich darauf aufpassen zu lassen.
Ich schäme mich dafür das soetwas wie du von unserem Blut ist.

ein tiefes Grollen rann aus Sardai´s Kehle.

So, Hündchen. Jetzt werde ich dir zeigen wozu ein echter Wolf im stande ist...

Sardai´s Flanken bebten Die muskeln spannten sich und er zitterte vor Erregung. Ihn jetzt noch versuchen ihn davon abzuhalten wäre sinnlos, Sardai sprang Zeimn ohne weitere Vorahnung an und verbiss sich an dessen Widerrist.

Das Fleisch des Hundes knackte förmlich als er seine langen Reißzähne in dessen Schulter vergrub. Zeimn bäumte sich auf und bog sich unter Sardai und es gelang ihm den großen Rüden abzuwerfen und sich seinerseits in ihm zu verbeißen. Sardai fletschte die Zähne. Er bekam ein Bein des Hundes mit seinen mächtigen Kiefern zu fassen und zerrte ihn von sich herunter. Dabei riss er eine große klaffende Wunde in Sardai´s Schulter. Sardai zerrte ihn an seinem Hinterbein zwischen die Büsche, da war geschützter und eventuelle Kampfgeräusche wurden gedämpft.
Zeimn schnappte nach Sardai, doch zu fassen bekam er ihn nicht.
Zwischen den Büsche ruckte Sardai mehrfach an Zeimn´s Hinterbein wie er es mit wehrhaften Rehen zu tun pfegte. Dann endlich, nach dem dritten anstrengenden Rucken, knackte das Gelenk des Hundes, es war gebrochen. Schwer atment stand Sardai nun über ihm.
Töten würde Sardai ihn nicht. Nur so zurichten das er sich das nächste mal 2 mal überlegt ob er einen Wolf Anweisungen erteilen will. Und so das er nicht mehr in der Lage war Alarm zu geben bis die Jagt hinter sich gebracht und alle in Sicherheit waren.
Sardai packte Zeimn im Genick und zerrte ihn noch ein Stückchen weiter in den Wald.
Er war schon nicht mehr ganz bei Sinnen. Der Schmerz im Bein machte ihn benommen. Sardai hielt ihn mit eisernem Griff fest bis dessen Zappelein immer weniger und immer schwächer wurden. Dann, nach einer unendlichkeit so schien es Sardai hielt Zeimn still.
Der Körper erschlaffte unter Sardai. Sardai ließ ihn auf den Boden fallen. Erschrocken von seiner eigenen Tat. vorsichtig schritt er um ihn herum, Der Rüde lebte, er war nur ohnmächtig. Seine Flanken hoben und senkten sich regelmäßig.
Mir schrecken wurde Sardai bewusst was er getan hatte... Er hatte ein Tier schlimm zugerichtet was sich sein Leben nicht rausgesucht hatte, was da hinein geboren worden war und dem gefolgt war was es für richtig hielt...
Einen Moment lang verabscheute Sardai sich selbst. Dann wurde ihm klar warum er es getan hatte, für das überleben des Rudels.. Das rechtfertigte sein Handeln.

Sardai taumelte schnaufend einige Schritte zurück. Die Wunde die ihm Zeimn in die Schulter gerissen hatte brannte. Dickes dunkelrotes Blut quoll heraus und verklebten seinen schönen Pelz.
Ihm wurde schummrig vor den Augen.

Ich... ich... ich muss hier weg... Sardai drehte sich um und trabte in den Wald hinein, weiter in die Rcihtung des Passes, weg von dem Hund. Er wollte keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich ziehen und das ging am besten wenn er sich kurz versteckte.
Um Kraft zu tanken, Kraft für die Jagt. Sardai leckte das Hundeblut von seinen Lippen, es schmeckte bitter, zumindest kam es ihm so vor.
Erschöpft kam er unter einem Baum zum stillstand. Dort ließ er sich nieder um zu warten. Darauf zu warten das die anderen eintrafen und die bunten Punkte vor seinen Augen verschwanden...



Mit Sheta bei Zeimn, verspottet hund, kämpft mit hund, zieht sich nach kampf zurück
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 25, 2011 4:20 pm

Zeimn

Dann wurden es plötzlich gleich zwei Übeltäter, mit denen es Zeimn offensichtlich aufzunehmen hatte. Einer größer als der andere und beide ebenso missgelaunt wie uneinsichtig. Sie blafften und knurrten ihn an und schwangen große Lobreden auf das Wolfsein. Keines ihrer Worte interessierte den Schäferhund. Er erkannte nur urplötzlich die gewaltige Bedrohung, die von den beiden Wölfen ausging. Diese grimmigen Gesellen waren zu jeder Schandtat bereit und – was noch viel schlimmer war – sie waren auch dazu in der Lage. Zeimn machte sich auf das Schlimmste gefasst. Er spannte seine sehnigen Muskeln und machte sich bereit den Aufprall der Körper abzufangen.

Der Angriff kam schneller und präziser als erhofft. Der große Bunte stürzte sich auf ihn und bekam das Nackenfell des Hundes zu packen. Zeimn gelang es geschickt sich aus dem eisernen Griff zu befreien, aber nicht ohne dafür einige Fetzen Fell einzubüßen. Der Gegner mit dem er es hier zu tun hatte war gerade zu übermächtig – groß, kräftig, kampferfahren und vor allen Dingen entschlossen zu gewinnen. Zeimn hatte seine Chancen in Sekundenschnelle errechnet, er war ja nicht dumm, und erkannte, dass er hier nur unterliegen konnte. Allerdings war an Flucht längst nicht mehr zu denken, der Zug war abgefahren. So wusste sich der Schäferhund nicht anders zu helfen als seinerseits das Gebiss aufzureißen und seine Zähne in die Schulter des Wolfes zu schlagen. Er würde die Herde bis aufs Blut verteidigen und wenn er unterging, dann sicherlich nicht mit eingezogenem Schwanz. Zeimn kämpfte. Seine Krallen Kratzten über die Flanken des Wolfes, durchdrangen den dichten Pelz aber auf kaum erwähnenswerte Weise.

Der Hund schien dem Untergang geweiht und als Sardai, dieser große Rüde, einen der hellen Läufe zu packen bekam, da wich der Kampfgeist aus dem Blick des Hundes und machte blankem Entsetzen Platz. Ein markerschütterndes Jaulen durchschnitt den Nebel, aber Zeimn ließ diesem Wolf wenigstens noch eine Erinnerung. Bei dem kräftigen Ruck hatte er die Schulter des Wolfes nicht gleich losgelassen und nun ein tiefes Loch in den bunten Pelz gerissen. Dann war der Kampf verloren. Verzweifelt versuchte Zeimn noch sich in den grasbewachsenen Boden zu krallen und grub die Erde bei seinen fruchtlosen Versuchen auf, als der Wolf ihn ins Dickicht verschleppte. Angstvoll schnappten seine Kiefer zu den Seiten, aber sie erreichten Sardai nicht mehr. Dann ein weiteres schmerzerfülltes Jaulen, als dem Hund das Gelenk aus der Kapsel gerissen wurde. Apathisch vor Schmerzen verblassten die wehrhaften Maßnahmen des Schäferhundes. Er bekam schon nicht mehr wirklich mit, dass man ihn noch tiefer unter die Büsche zerrte. Als dazu noch das Bewusstsein über seine eigene Hilflosigkeit auf den armen Zeimn einschlug verließ ihn sein Kampfgeist zur Gänze und der Hund gab einfach auf. Kalte Dunkelheit hüllte ihn ein.

[liegt bewusstlos unter den Büschen am Rand der Weiden]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 25, 2011 6:38 pm


Die agressivität zwischen den Rüden schaukelte sich vor ihren Augen immer höher. Sardai reagierte dann schneller als Sheta glauben konnte, den einen Moment stand er noch neben ihr und grollte den Hund an, im nächsten Verbiss er sich in dessen Schulter.
Der Hund war aber auch kein schlechter Gegener, er riss Sardai eine tiefe Wunde in die Schulter. All das ging so schnell, dass Sheta garnicht eingreifen und Sardai helfen konnte. Aber bei einem solchen Kampf dazwischenzugehen war auch nicht besonders klug: beide Gegener kömpften verhemmt gegeneinander und achteten nicht darauf wo oben und was unten war. Nachher hätte Sardai noch sie erwischt während sie versuchte ihm zu helfen, nein, da schritt sie nicht ein. Und der Rüde braucht im Kampf gegen diesen Hund auch keine Hilfe. Gnadenlos zog er den Hund ins Gebüsch, dieser ließ ein, zwei jämmerliche Jauler vernehmen und war dann Ruhig.
Sheta empfand kein Mitleid für das Tier. Sardai hatte für das Rudel gekämpft und hätte er nicht so reagiert, dann wäre sie es gewesen. Aber ob der Hund tot war? Leichtfüßig übersprang sie das Gebüsch und besah sich den Schäferhund, übel zugerichtet aber er atmete. Sardai war gerade dabei wegzugehen.

Wohin willst du?

,fragte sie ihn leise. Hoffentlich ging er nicht zuweit weg, er musste doch noch bei der Jagd helfen. Aber ging das überhaupt noch mit seiner Schulter?
Gebell aus dem Dorf ließ sie aufhorchen. Offenbar hatte das Jaulen des Hundes bis ins Dorf geschallt.
Sheta knirschte mit den Zähnen, hoffentlich kamen die Köter nicht angelaufen.
Nach etwa einer Minute aber verstummte das Gekläff, entweder hatten die Hunde nur ihre Meinung kundtun wollen oder sie waren eingesperrt. Sheta hoffte auf letzteres und lächelte leicht. Dann warf sie einen letzten Blick auf den am Boden zusammengesunkenen Hund und legte sich unter den Busch den sie eben übersprungen hatte. Käme das Tier wieder zu Bewusstsein bevor die Jagd begann würde sie ihn wohl wieder ruhig stellen müssen, aber die Aussicht darauf war garnicht so betrübend wie sie fand. Eher bereute sie es ein bisschen, dass Sardai derjenige gewesen war, der den Kampf bekommen hatte. Aber wenn sie dann an seine verletzte Schulter dachte...Wenn sich die entzündete hätte er ein ernsthaftes Problem.
Seufzend beobachtete sie Sardai und ihre potentielle Beutem was etwas knifflig war: sie musste um beide im Auge zu behalten den Kopf immer hin und her drehen...Aber sie wollte keines von beiden: den verletzten Sardai, falls er Hilfe brauchte, und die Beute, falls sie sich plötzlich vom Acker machen wollte, aus den Augen lassen.





[beobachtet Kampf, spricht Sardai an, ist besorgt wegen Wunde, beobachtet Sardai und Beute]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 27, 2011 1:58 pm

Bis hier hin war der stattliche Rüde ganz zufrieden. Er hatte drei äußerst willige Fähen hinter sich, die allesamt ihr Bestes geben wollten. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jagd waren also durchaus gegeben und auch das Wetter war noch immer auf ihrer Seite. Es war früh genug, sodass eine graue Düsternis über ihnen lag und auch der Nebel hatte sich noch nicht verzogen. Seit einiger Zeit schon ging der Pfad auf dem sie liefen bereits wieder bergab und dann hatten sie es endlich geschafft.

Die kleine Gruppe hatte den Pass endlich hinter sich gelassen und befand sich nun im Einzugsbereich der Menschen. Von hier an schienen sie eine andere Welt betreten zu haben. Hier, im Revier der Zweibeiner, war jegliche Art von Wildheit aus der Natur verbannt worden. Gerade Zäune säumten perfekte Wiesen ein und selbst die kleinen Wäldchen waren gezähmt und frei von dem meisten Unterholz, sodass man auch als Mensch dort bequem spazieren konnte. Für die Wölfe war dies ein Problem, denn es gab nur wenig Deckung und beinahe keine wirklich passablen Verstecke. Sie durften also nicht entdeckt werden und die einzige, die ihnen dabei half, war Mutter Natur mit dem Wetter. Rumo blieb stehen als die milchigen Nebelschwaden durch einen kurzen Windstoß in Fetzen gerissen wurden und für einen Moment den Blick auf das kleine Dorf und die Weiden davor freigaben. Die Gelassenheit aus seiner Miene verschwand und seine Augen wurden ernst. Von jetzt an würde sie jeder Fehler teuer zu stehen kommen, denn sie waren in das fremde Revier eingedrungen. Die aufgestellte Rute gebot den Fähen von nun an wieder auf der Hut zu sein und hinter ihm zu bleiben.

"Suchen wir zunächst Sheta und Sardai."

Er sprach leise. Mit allen Sinnen pflügte der wildfarbende Wolf durch die nähere Umgebung und horchte auf eventuelle Gefahren, aber der Morgen blieb ruhig. Selbst die Vögel schwiegen noch und so war es nur das Knistern des Windes, das hin und wieder ein paar Grashalme und Büsche bewegte oder ihnen von den Bergen her ein Heulen nachrief. Langsam setzte sich Rumo dann in Bewegung. Behutsam setzte er die Pfoten auf, um keinen unnötigen Lärm zu verursachen. Er folgte seiner Nase auf der Spur nach den beiden Spähern, deren Witterung über den Wiesen lag. Langsam stieß die Gruppe unter seiner Führung also bis zur ersten Zaungrenze vor. Angewidert zog der Rüde die Lefzen hoch, als er den stacheligen Draht erblickte. Er hatte schon Tiere erlebt, die unschöne Verletzungen davongetragen hatten, weil sie den unscheinbaren Zaun übersehen hatten. Sie würden dieses Hindernis überqueren müssen, um an die gesuchte Beute zu gelangen, aber noch nicht jetzt. Jetzt wollte der Bunte erst einmal seine Rudelmitglieder wieder zusammensuchen und erfahren, was die beiden anderen schon herausgefunden hatten. Gerade wollte er der Spur weiter folgen, als ihn eine andere Witterung stutzig machte. Er kannte sie, aber er erkannte sie nicht gleich. Fragend starrte er schließlich Francis an.

"Kurai? Glaubst du sie ist noch in der Nähe?"

Die Helle hatte der Dunklen von allen am nächsten gestanden. Die beiden waren genaugenommen so unterschiedlich gewesen und passten doch so gut zueinander, dass Rumo unweigerlich jedes Mal an die Beziehung zwischen Tag und Nacht denken musste, wenn er die Fähen zusammen gesehen hatte. Er hatte oft über die Dunkle nachgedacht und es bedauert, dass sie gegangen war. Heute hätte er ihre Erfahrung gut gebrauchen können. Vielleicht sollte er die Dunkle doch suchen gehen, wenn sie wirklich hier war. Wenn auch sie hungrig war, dann schloss sie sich ihnen vielleicht wenigstens für die Dauer der Jagd an und auch wenn nicht, so empfand es der Rüde als wichtig zu wissen welche Jäger sich hier noch tummelten. Das einzige Problem war nur, dass sich die Fährten trennten. Ob auch sie sich trennen sollten?

[an den Weiden, nahe dem Pass | mit Francis, Magena & Rala | ist auf die Fährten der anderen gestoßen]

_________________
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