Demba-Wolves

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demba tophead
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Postingreihenfolge:
Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

Abgemeldet: -
Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 03: Vom Glück verlassen

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AutorNachricht
Rumo
Der Beschützer
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Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

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60/100  (60/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Feb 21, 2011 9:54 pm

Die vom Regen schwerer gewordene Rute pendelte sanft und freundlich, als der große Wolf die Berührung spürte. Sheta war die erste, die sich an seine Seite gesellte. Sardai war ihm zwar gefolgt, aber dann vorausgelaufen und Rumo spürte nur zu deutlich, dass auch seine Schwester endlich das Schicksal mit dem Fang packen wollte. Sie waren eben doch aus dem gleichen Holz geschnitzt. Ein Lächeln stahl sich auf die grimmige Maske des Rüden, auf dessen Schultern der Ernst der Lage schwer ruhte. Der Bunte stupste seine Schwester zurück.

“Sheta, tu mir einen Gefallen. Geh los und sammele Sardai wieder ein. Ihr beide seid noch stark und frisch. Ich brauche euch als Vorhut und Kundschafter. Geht schon voraus, begebt euch bis an den Pass und beschattet die Weiden. Wir würden zu sehr auffallen, würden wir als Rudel in eine Gruppe Jäger stolpern. Aber Sheta..“

Er stupste sie abermals an, diesmal in den Brustpelz und es war ein leises Winseln zu hören.

“..seid vorsichtig. Begebt euch nicht in Gefahr und wartet an den Zäunen auf uns. Keine Risiken! Versprich es mir.“

Dann nickte er ihr noch einmal bestimmt zu. Rumo wusste, dass er sich auf diese Fähe verlassen konnte. Seine Schwester war stark und eine mutige Kriegerin. Mehr Sorgen bereitete ihm da das restliche Rudel. Viele waren schwach geworden und Menha, das war ihm nicht entgangen, hatte sie nun verlassen. Auch Neera schien nach wie vor wankelmütig. Sie wirkte hin und her gerissen. Nachdenklich lauschte der Rüde noch den Wortfetzen, die von der Gruppe her zu ihm herüber wehten. Durch den Regen waren die Laute gedämpfter als sonst und er hörte nicht mehr jede Silbe, dass es in Magena‘s Worten aber um Kurai ging, das verstand er. Noch jemand, der sie verlassen hatte. Es war wie ein Fluch und Rumo hatte daran zu knabbern, dass die Wölfe ihn lieber verließen, als mit ihm in diesem Tal zu bleiben. Doch zugegeben, es gab bestimmt sicherere Orte.

Als nun Francis an seine Seite trat stellte er die Grübeleien ein und betrachtete die Helle milde. Sie sah schlecht aus, wie jeder von ihnen. Doch viel schlimmer war die Feststellung, dass sich auch ihr Gemüt verändert hatte. Rumo sorgte sich um den Zustand der Fähe. Ihre Seele war nichts, das er mit einem von Sardais Karnickeln heilen konnte. Er neigte den Fang in ihre Richtung, um ihr wenigstens ein paar warme Worte zu spenden. Seine Stimme senkte er zu einem dunklen Raunen damit die anderen nicht mithören konnten. Die Worte waren für Francis gedacht, auch wenn sie vermutlich jedem gut tun würden.

“Es wird sich alles zum Guten wandeln.“

Eine Berührung sparte sich der Rüde. Er konnte nur ahnen was in der Fähe vorging und er wusste nicht, ob sie sich nicht bedrängt fühlen würde. Wenn sie erst einmal alle wieder gefüllte Mägen hätten und zurück wären, dann konnte er sich auch ihrem seelischen Wohl widmen. Nun wollte er sich aber noch um Ralas Vorschlag kümmern und nicht zuletzt auch die Übrigen noch zusammentrommeln. Er hatte ihre Worte nämlich durchaus noch mitbekommen, als er sich von der Gruppe gelöst hatte. Nun wurde es Zeit ihr auch endlich eine Antwort zu geben. Seine vier Pfoten drehten den herbfarbenden Körper herum, sodass der Rüde nun wieder zu den noch Unentschlossenen blickte. Er reckte das Kinn und hob seine Stimme an, damit Rala ihn auch durch den Nebelschleier gut verstehen konnte.

"In Ordnung. Ich werde die anderen davon unterrichten, dass wir nun aufbrechen. Lokis Hunger wird ihn schon zu den Hasen zurücklocken. Wir sollten nun gehen."

Es war ein großzügiges Angebot der halb verhungerten Fähe und zeugte von Charakter, dass sie trotzdem die wenige Beute teilen wollte. Ihr Gedanke war treffend und der Rüde wollte nun endlich alle wachrütteln und den Kampfgeist im Rudel wecken. Sie sollten mit Elan und Energie an die Sache herangehen und nichts half da besser als ein gemeinsames Heulen zur Einstimmung, mit dem er außerdem Loki und die anderen zum Rudelplatz zurückholen konnte. Er wollte die Hasen nicht zu lange alleine lassen, bevor ihnen ein Fuchs zu Leibe rückte.
Rumo legte den Kopf weit in den Nacken und streckte seinen Fang gen Horizont. Der Regen benetzte nun auch das Fell über seiner Kehle. Eine Sekunde lang hielt der Rüde inne, schmiegte die Ohren an den Pelz, schloss die Augen und sammelte seinen Atem in den Lungen. Dann füllte er den geheimnisvollen Nebel mit einem tiefen, melodiösen Heulen. Der Aufbruch war nahe. Rala sollte noch ihren Hasen herunter schlingen und Loki sollte wissen, dass er zum Rudelplatz zurückkehren und die Stellung halten musste. Auch die letzten sollten sich nun endlich erheben und zu dem Rüden aufschließen. Er wollte sie hinter Sardai und Sheta herführen, damit die beiden nicht zu lange auf sie warten mussten. Sicher wären sie ohnehin langsam genug.

[Rudelplatz | Sheta, Francis, Magena, Rala, Neera]

_________________
~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~


Zuletzt von Rumo am Mi Feb 23, 2011 2:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Siyana
Die Optimistin
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Größe : 73 cm
Gewicht : 42 kg
Merkmale : weißer Vorderlauf (rechts), weiße Streifen an der rechten Schulter

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72/100  (72/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Feb 22, 2011 7:49 pm

Melanu erzählte von dem Dornen den er sich in die Pfote getreten hatte. Anscheinend half der fremde Wolf ihn schon bevor Loki und die Fähe zu Melanu oder wie Loki sagte Melano kamen. Siyana achtete auf die Reaktionen von dem alten Rüden. Es sah so aus als würde er den Fremden nicht sehr mögen. Sie beobachtete dass sein Fell sich leicht sträubte. Die einzigste Fähe unter den 3 Rüden fühlte sich sehr untergeortnet als Loki den Fremdling so anfauchte. Sie fuhr regelrecht zusammen.

"Loki, dürfte ich dich kurz was fragen, wenn du damit kein Problem hättest?"

Sie verstand ja noch nicht so viel von dem was Loki da tat und wollte ihn halt fragen weswegen er so agressiev wurde. Sie drang ihn leicht zur Seite. Die Schwarze wollte ihn erst zu Seite ziehen aber er hatte ja so viele Narben, weshalb sie nicht wagte nicht ihn am Fell zu zerren. Deshalb ging sie immer weiter zur Seite in Richtung Loki.
Siyana brüllte ihn natürlich nicht an, da sie untersten Rang war. Sie fragte ihn nur ganz einfach und voller neugier. Was sich aber nicht zickig anhörte sondern als würde ein kleiner Welpe seinen Opa fragen.

"Warum fauchst du ihn eigendlich so an? Er hat doch nichts falsch gemacht also in meinen Augen. Ich bin ja noch in der Lern-Phase. Also wenn ich es genau betrachte war das damals auch so als ich in euer Territorium eingedrungen bin. Ist es deswegen? Ich dachte ihr würdet gerne mehr Wölfe in uns'rem/eu'rem Rudel haben!? Deswegen versteh ich die Verhaltensweise nicht, weißt du?"


(bei Melanu & co; drängt Loki ein bisschen zur Seite; flüstert u fragt)
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Kurai

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Gewicht : 49 kg

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Feb 24, 2011 6:44 pm

Wirklich gesprächig war der weiße Wolfsrüde ja nicht. Zwar verabscheute Kurai ewige Plaudertaschen, die ihre Schnauze bei jeder Gelegenheit aufmachten und keine Sekunde Zeit fanden nach Luft zu schnappen. Aber dieser hie reagierte nicht einmal auf ihre Aufforderung nicht hinter zu bleiben. Er schloss einfach stumm auf und lief neben ihr her. Aus dem Augenwinkel betrachtete die Dunkle den Weißen. Was hatte sie sich da nur angeschleppt? Seine Nervosität war deutlich zu spüren. Wenn Kurai nicht schon von beginn an diese bemerkt hätte, hätte sie diese dem Jagdfieber zugeschoben, aber anscheinend war dieser Wolf tatwahrhaftig schüchtern. Die Wölfin sah wieder nach vorne und hielt kurz inne, um sich den Regen aus dem Fell zu schütteln, welcher sich strähnig wieder an ihren Leib legte. Langsam lichtete sich das Unterholz, verkündete das Ende des Waldes und den Anfang der offenen Grasebenen, welche die eingepferchte Beute beherbergte, auf die es Kurai, wie nun auch Firn, ihr Jagdgenosse es abgesehen hatten. Prüfend hob die Waldwölfin den Fang in die Luft. Der herbe Duft der Tiere fand lockend den Weg in den Wald. Einen anderen Geruch konnte die Dunkle dabei nicht ausmachen. Doch die Witterung des Menschen und der Hunde nicht aufnehmen zu können, bedeutete nicht, dass sie nicht präsent waren. Es galt äußerste Vorsicht. Immerhin wollte sie lebendig und vor allen Dingen erfolgreich diesen Bereich verlassen können.

Wir werden wohl noch warten müssen

Wieder arbeitete ihr Kopf, ließ sie jegliche Begebenheiten durchspielen. Es konnte so einiges passieren und sie mussten auf alles vorbereitet sein. Am besten wäre es wohl, sie würde sich einen Überblick über die gesamte Situation verschaffen. Erneut wanderte ihr Blick zu Firn.

Der wird mir dabei keine Hilfe sein.

Wahrscheinlich würde er weiterhin schweigen und womöglich würden zwei Wölfe mehr Aufmerksamkeit verursachen, als einer. Also würde sie ihn hier lassen. Nur wo? Angestrengt wanderten ihre matten Seelenspiegel über die Ebene. Dabei trottete Kurai wieder weiter nach vorne. Zu erkennen war die weitläufige Weide, aber von weitem konnte man nicht erkennen, was die Tiere davon abhielt dieses Revier zu verlassen. Zäune, aber sie würde herausfinden müssen, um welche Art von Zäunen es sich handelte und inwieweit sie beide eine Chance hatten diese zu passieren und das erlegte Tier auch mit fort zu schaffen.

„Also gut. Du Wolf, wirst dich dort vorne am Sträucherwerk niederlassen. Der Wind trägt deine Witterung nicht zu den Tieren und dort ist dein heller Pelz erst einmal gut versteckt und trotzdem bist du nah am geschehen. Ich werde mich derweil umsehen.“

Damit machte sie sich auf, doch noch einmal hielt sie inne.

„Und halt die Sinne wach. Wenn du irgendwo die Menschen oder Köter siehst, warne mich. Ich habe keine Lust als Fellabtreter genutzt zu werden.“

Und damit überließ sie den Rüden sich selbst, schritt eine weile noch im Schatten des Waldes, ehe sie sich vor wagte. Behutsam und bedacht so geräuschlos wie möglich vorwärts zu kommen, besah sie sich die Weide.

[Schickt Firn zum ablegen zu den Sträuchern l erkundet die Begebenheiten der Weiden]
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Sheta

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Gewicht : 54 kg
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Feb 26, 2011 3:36 pm


Keine Sorge Rumo, ich passe schon auf mich und den Rüden auf. Ich versprechs dir.

Sie grinste ihren Bruder frech an. Doch er würde schon verstehen. Sheta war immerhin nicht dumm, sie wusste was auf dem Spiel stand und das ließ selbst die sonst so hitzköpfige Wölfin vorsichtiger und nachdenklicher werden. Sie wusste, dass sie nichts überstürzen durfte und das sie nur zum beobachten der Beute ausgeschickt wurde.

Immerhin etwas zu tuhen...

Bevor sie aufbrach musterte sie jeden einzelnen am Rudelplatzt. Das "Rudel" war für sie im Moment nicht mehr als ein Bund zusammengewürfelter Haufen verschiedenster Wölfe. Ihr Bruder und ihr Vater, welcher Melanu helfen gegangen war, waren für sie immernoch ihr einzig wares Rudel. Schnaufend wandte sie sich ab um Sardai aufzusuchen. Sie fand seine Fährte schnell und lief ihm nach. Weit war er nicht gekommen.

Rumo hat uns den Auftrag gegeben uns die Beute und die nähere Umgebung dort anzusehen. Wir sind sozusagen der Spähtrupp. Kommst du mit?

Allerdings lief sie ohne weitere Antwort abzuwarten weiter. Entweder er folgte ihr oder er blieb wo er war. Das war ihr egal, was zählte war endlich zum Ort des weiteren Geschehens zu kommen.
Es war ja eine Seltenheit, dass sie sich richtig anstrengte und lief. Aber bis zum Pass und darüber hinnaus lief sie mit ihrer vollen Kraft und Geschwindigkeit.
Den Pass zu überqueren war einfach, danach musste sie sich allerdings erstmals kurz orientieren.

Wo lang jetzt? Wo geht es zu den Weiden?

Sie prüfte den Wind und drehte sie Ohren in alle Richtungen. Dann lief sie einfach geradeaus weiter, soweit sie sich erinnern konnte, waren ihr Bruder und ihr Vater von den Hunden der Menschen diesen Weg ins Tal gehetzt worden. Und wo die Menschen waren, da war auch ihr Vieh.


[,redet mit Rumo.läuft zu Sardai, klärt ihn über ihren Auftrag auf, läuft über den Pass, nimmt den Weg geradeaus in Richtung Menschen und Vieh]
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Melanu
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Feb 27, 2011 6:33 pm

Der helle schaute zu Loki, welcher anscheinend etwas verpasst hatte und ziemlich barsch Antworten von Yukio forderte, welche er schon erläutert hatte. Zudem dachte er wohl, das Melanu melano heißen würde, was zwar kein großer Unterschied war und es störte auch nicht, aber er sollte wenigstens darauf hingewiesen werden.
Etwas schüchtern räusperte er sich und lief ein paar schritte näher.

"Du Loki... er heißt Yukio und das hat er auch schon gesagt. Er ist nett denn er hat mir den Dorn aus meiner Pfote gezogen."

Etwas verunsichert schaute er zu dem älteren Wolf. Er wollte ihn nicht beleidigen oder sonstiges, er wollte ihn gelegentlichnur darauf hinweißen, das er etwas auf dem Holzweg lief.

"Ach und Loki... ich heiße Melanu und nicht Melano, ber das ist nicht so schlimm"

Freundlich lächelte er den dunkel Rüden an, dann wandte er sich ab und lief richtung Yukio, oder er humpelte noch etwas seltsam in seine Richtung. Er war ihm sehr dankbar dafür, das er ihm den Dorn entfernt hatte und das wollte er ihm nochmal sagen.

"Danke nochmals Yukio. Das war sehr nett von dir."

Er schaute sich um und wollte etwas wegen Loki sagen, lies es aber bleiben. Stadtdessen lief er noch näher und drehte sich genau so, das Loki nicht sehen konnte das sich sein Mund bewegte.

"Er will nur aufpassen, nimms ihm nicht übel."

"Heute rede ich aber zimlich viel... seltsam"

Normalerweiße redete Mel nicht sonderlich viel, wenn es nicht sonderlich viel gesprächsstoff gab, was in dem Falle eigentlich zutreffen würde. Etwas verwundert über sich selbst, blieb der junge Rüde kurz stehen und dachte nach.

[Bei Loki, Siyana und Yukio| Redet mit Loki| dreht um| redet mit Yukio| wundert sich ber sein vermehrtes reden]
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Yukio
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Feb 27, 2011 7:04 pm

Als dieser dunkle Rüde ihn so pötzlich anblaffte, zuckte Yukio kurz zusammen und schaute verwundert zu dem Altwolf. Hatte er nicht gerade eben diese Fragen beantwortet? Bevor er etwas tun, oder sagen konnte, sprachen auch schon Siyana und Melanu mit dem dunklen Altwolf.

"Ist doch nicht schlimm. Er hat sicher recht, wenn er so grob redet."

sagte der graue und senkte respektvoll den Kopf. Dabei hatte er die Ohren angelegt. Ja, er Ordnete sich schnell unter. Das war jedenfalls besser als wenn gleich ein Machtkampf ausbrechen würde, war zumindest seine meinung. Wie andere das sahen, wusste er nicht.

"Ihr gehört einem Rudel an, ja?"

fragte er dann neugierig. Und so wie sich der ergraute benahm, war er anscheinent vieleicht noch Alpha. Dachte Yukio zumindest. Ob das stimmte oder nicht, wusste er ja nicht. Obwohl es schon selbsam wäre, wenn ein Altwolf Alpha war, und sich auch noch vom größten teil des Rudels trennen würde.

[bei Loki, Siyana und Melanu, hört zu, redet, fragt, denkt nach]

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Sardai
Der Ausgeglichene
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Geschlecht : Rüde
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Größe : 85cm
Gewicht : 55kg

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Feb 27, 2011 7:59 pm

Sardai stand kurz da und witterte.
es war ungefair die Richtung in die Loki aufgebrochen war. Er würde schon sagen wenn etwas nicht stimmte.

Dann kam auch schon Sheta daher ,erzählte ihm Rumo würde sie als spähtrupp einsetzten. Und damit verschwand si auch schon wieder. Er zögerte kurz, dann lief er ihr hinterher. Er sah sie nicht, aber er roch sie ganz eindeutig.

Zufrieden vor sich hinsummend trabte er immer weiter, bis über den Pass.
Kurz dahinter fand er auch Sheta. Sie schien leicht unschlüssig zu sein.
Er beschleunigte sein Tempo bis er völlständig aufgeschlossen hatte.

Er knuffte ihr näckisch in die Flanke.

Und schon was interessantes entdeckt?


Er ließ seinen Blick über ein paar Frühblüher schweifen.

Sie mal, trotz des bescheidenen Wetters blühen Blumen. Fein sehen die aus. Ich sollte Magena ein paar davon mitbringen sobald wir mit den anderen den Jagtzug beendet haben.

Freudig grinste er.

Hach Magena...
wenn er an sie dachte fühle es sich an als haääte er einen ganzen Haufen Schmetterlinge im Bauch.

Er schüttelte den Kopf. Er durfte jetzt nicht abschweifen. Er musste aufpassen.

Sardai räusperte sich. Ein interessanter Geruch stieg ihm in die Nase.

Riechst du das? Wenn du mich fragst riecht das nach Einer Ansammlung von Zweibeiner Vieh- Zeug...

Sardai schwenkte in die Richtung, seiner Nase interher. Nach ein paar Minuten unf hinter einem kleinen Wäldchen zwänkte er sich durch das unterholz und spähte zwischen den Büschen durch.

Vor ihnen war eine Herde mit Zweibeiner- Tieren.
Sie hatten hörner. Sahen aber recht zahm aus. Und wohlgenährt waren sie auch.

Sardai ließ seine Zunge weit aus dem Rachen hängen. Der Speichel tropfte auf dem Boden.
Als ihm klar wurde wie dämlich er damit aussah zog er sie schnell wieder herein.

Volltreffer

Er grinte Sheta breit an.

Die sehen schön fett und saftig aus


wittert, latscht Sheta hinterher, folgt geruchspur, entdeckt rinder
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Magena

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Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

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95/100  (95/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Feb 28, 2011 2:22 pm


Francis schien nicht bereit sein über Kurai zu reden, aber das sie voll und ganz damit abgeschlossen hatte: daran glaubte Magena nicht. Die Fähe würde sich ebenso wie sie von Herzen freuen wenn die Dunkle wiederkäme, da war sie sicher.
Rumo bat seine Schwester schoneinmal als Späherin vorzugehen, gemeinsam mit Sardai. Es war offentsichtlich, dass er sich dabei nicht ganz wohlfühlte, denn erbat seine Schwester ausdrücklichst vorsichtig zu sein. Im Stillen wünschte sie sich, dass Rumo sie dafür ausgewählt hätte vor zu laufen, aber es war schon gut so. Und er hatte recht. Sheta schien noch recht kräftig für die harte Situation. Allerdings war sie auch sonst keine schächliche Fähe. Fast so groß wie ihr Bruder und ein beeindruckendes Muskelpacket, das war sie. Außerdem war sie nicht dumm, sie würde schon wissen was sie tat. Nichts destrotrotz vermisste Magena Sardai kaum das er fort war.

Was ist bloß los mit mir? Werde ich wohl noch abhängig von einem Rüden...

Vielleicht wurde sie das ja wirklich, aber eigentlich war es ein schönes Gefühl das sie nicht mehr missen wollte. Außerdem wusste sie genau, dass sie den restlichen Tag, nach der Jagd, mit ihm würde verbringen können.

Aller Gesprächspartner beraubt und des starken Rüdens an den sie sich in letzter Zeit so gerne angelehnt hatte um halt zu suchen kam sie sich etwas verloren vor.
Seufzend erhob sie sich undstellte sich zu den anderenneben Rumo , darauf wartend, dass es endlich losging.
Der Bunte schien etwas nervös, oder bildete sich das Magena nur ein, weil sie es selber war?




[vermisst Sardai, stellt sich neben Rumo]
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Loki

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Rang : gamma
Geschlecht : Rüde
Alter : 9 Jahre
Größe : 82 cm
Gewicht : 69,3 kg
Merkmale : Narben auf Schulter & Seite, eingefallene Flanken & ausgedünnter Pelz

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15/100  (15/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Feb 28, 2011 3:13 pm

Unsicherheit flackerte in den trüben Augen des Alten auf, ob den besänftigenden Hinweisen der Jüngeren. Loki legte die Ohren an, die es nicht mehr vermochten ganz im buschigen Fell zu verschwinden, denn das Fell war dünn geworden. War er bereits ein solcher Narr, dass er die Umstände verkannte? Hatte er wirklich als einziger nicht hören können, was zuvor gesprochen worden war? Eilig huschten seine Blicke von einer Wolfsmiene in die nächste. Der Greis suchte nach einer Absicherung, wollte sichergehen, dass man ihn trotz allem noch für voll nahm – oder konnte man dies schon nicht mehr von den Jungspunden verlangen?

.o(Habe ich ausgedient?)

Nein, so war es ganz sicher nicht. Diese Gedanken konnten nicht die Wahrheit sein. Er hatte es hier mit mangelnder Erfahrung junger Wölfe zu tun. Er musste ihnen nur die Regeln erklären, dann würden sie sich schon seiner Meinung anschließen. Und was diesen Fremden anging, vielleicht sprach der bloß in falschen Zungen, versuchte einem Honig ums Maul zu schmieren und würde dann hinterrücks doch zur Gefahr werden? So musste es sein und Loki durfte das Rudel nicht dieser Gefahr aussetzen. Er musste behutsam vorgehen, die Jünglinge wieder auf seine Seite ziehen, damit man gemeinsam gegen diesen Fremdling – Yukio war der Name? – vorgehen konnte. Andernfalls würde er selbst noch damit rechnen müssen unter der Herrschaft dieses Rüden fortgejagt oder gar totgebissen zu werden.

Es war sein wirrer Geist, der dem Alten langsam zusetzte. Loki steigerte sich in eine wahnhafte Paranoia hinein, nicht mehr ganz Herr über seine Gedanken. Ach hätte er doch die guten Absichten in den Worten der anderen Wölfe erkannt. Er hätte alles so viel einfacher haben können. Aber der Angriff der großen Katze, die stete Bedrohung und der Hunger, der ihn schwächte, hatten ihn verändert. Sie hatten ihn beschworen das Misstrauen seiner Wolfskenntnis vorzuziehen. So sprach er zu Siyana als er die Situation völlig verkannte und in Yukio den Feind sah. Seine Stimme war hart und kalt:

"Es gibt Regeln, Kleines! An diese Regeln hat sich der Wolf zu halten. Wer sich in ein Revier einschleicht ohne Eintritt zu erbitten, der ist heimtückisch und eine Gefahr. Er ist der Feind! Er hat sich sein Recht hier zu sein nicht erworben und er hat Glück, dass man ihn nicht gleich wieder verjagt hat!"

Sie konnte es ja nicht besser wissen, die junge Schwarze, so dachte Loki. Er musste sie aufklären über die Gefahren eines Fremden, eines Beuteschleichers. Wohlmöglich war er sogar der Grund, dass man selbst kein Glück bei der Jagd hatte. Sah er nicht wohlgenährt aus im Gegensatz zu ihnen, die sie hungerten im eigenen Revier? Immer mehr steigerte sich der Alte in seinen Wahn hinein. Yukio war der Feind! Immer wieder schrie sein Geist diese Worte. Erst als er sich Melanus unerwartet wortreicher Richtigstellung der Tatsachen widmen wollte und auch zu ihm einige Sätze sprechen wollte, fiel er wieder zurück in die Unsicherheit. Er verstumme, als sein Blick auf dem hellen Rüden zum Ruhen kam. Lange sah Loki diesen an, betrachtete die ehrlichen Seelenspiegel in einem freundlichen Wolfsgesicht.

.o(Liege ich falsch?)

Die Stille währte noch einen Moment lang an. Die hitzigen Gedanken in Loki’s Kopf verstummten allmählich, sein Herz schlug ruhiger und der Alte fand zu halbwegs klaren Gedankengängen zurück. Ob es der Stolz war, der ihn so ausarten ließ? Man mochte die Verantwortung darauf schieben, Loki tat es gerne, denn viel unangenehmer war es ihm seine Unzulänglichkeiten zuzugeben. Er lag falsch und er tat den Jünglingen und auch Yukio Unrecht an. Es wurde Zeit für Besserung zu sorgen.

"Verzeih Melanu. Schieben wir es auf das Alter, dass ich deinen Namen nicht korrekt in Erinnerung behielt. Ich hoffe deiner Pfote geht es nun besser, denn wir kamen eigentlich um nach dir zu sehen. Wir haben dich bei der Versammlung vermisst, junger Freund."

Die Worte, welche er an Melanu richtete fielen ihm leicht. Einem vertrauten Gesicht, dem konnte man schon einmal offener entgegentreten, aber einem Fremden? Langsamer kamen daher die nächsten Worte und nur ungewohnt holprig über seine Lefzen. Fehler eingestehen, das fiel vermutlich einem jeden schwer.

"Ich… Ich entschuldige mich. Yukio wenn du unserem Freund Melanu geholfen hast, dann kannst du keinen allzu schlechten Charakter haben. In diesem Falle wollen wir wohl nicht zu steif auf den Regeln beharren, auch wenn du unbefugt das Gebiet der Demba Wölfe betreten hast. Ja, wir nennen uns Rudel und daher liegt uns die Frage nahe, was dich hierherführt in unser Tal."

[Ostwald, nahe dem Fluss | Melanu, Siyana & Yukio]
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Sheta

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 03, 2011 2:04 pm


Sardai hatte recht, die Kühe sahen wirklich gut aus. Gut genährt, gesund und munter. Wober das Gesund und Munter die Jagd erschweren würde. Suchend sah sie sich nach Kälbern auf der Weide um, entdeckte aber nur die etwa einjährigen Tiere. Diese waren zwar nicht ganz so groß und kräftig wie die Erwachsenen, aber es würde schwer genug sein sie zu Reißen.

Lass uns auf Rumo warten, sieh dir ruhig die Gegend an und überleg dir, wie wir am besten auf die Weide und wieder raus können, ohne das uns die Menschen und dehren Tölen bemerken!

Damit ließ sie Sardai stehen und strich im Schutze des Unterholzes und einiger Sträucher und Buschen entlang der Weide. Der Zaun war nicht sehr hoch, es wäre ein leichtes für sie ihn zu überspringen. Hoffentlich auch für die andern: denn er schien zu dicht geflochten um durch zu kriechen und der Draht war einer dieser scharfkantigen, stachlichgen , die sich tief ins Fleisch graben konnten.
Das wäre nicht gut, auch an sich war die Jagd eines dieser großen Tiere riskant. Ein Tritt konnte Knochen brechen.
Aber sie waren viele und sie waren nicht dumm. Sie müssten nur eines der schwächlicheren Tiere von der Herde trennen und einkesseln, der Zaun könnte dabei sogar nützlich sein.
Darauf achtend , dass die Rinder sie nicht wittern konnten, wendete sie und trabte zurück zu Sardai.
Im Kopf spielte sie einige mögliche Jagdszenarien ab. Sie war aufgeregt, der Hunger nagte an ihr und vor ihrer Nase die grasende Beute.
Um sich ruhig zu halten und um nicht aufzufallen legte sie sich flach auf den Boden und legte die Ohren an.

Über den Zaun, eines der Tiere einkesseln, gemeinsam runterziehen und reißen, fresen so schnell es geht und weg von hier!

Immerwieder ging sie diese Worte im Kopf durch, dass beruhigte sie.
Aufmerksam beobachtete sie dabei die Rinder und versuchte festzustellen welches die beste Jagdbeute abgeben würde.

Sieh Sardai. Dahinten das Rötlich-Braune. Es scheint zu hinken und ist auch sonst nicht ganz so stark wie die anderen...

Weiter kam sie nicht, offenbar war dies eine Herde voller Jungbullen. Ein größeres, stärkeres Tier rammte den lahmenden und blökte ihn fort. Ein Außenseiter, der zudem von den attacken seiner Weidegenossen angeschlagen war. Perfekt!




[beobachtet Rinder, spricht mit Sardai, sieht lahmendes Rind]
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Rala
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Alter : 3
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Gewicht : 60 kg

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 03, 2011 7:45 pm

Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.

Euphemia von Adlersfeld


Traurig und total bedrückt blickte Rala zu Boden. Sie hätte froh sein sollen, dass Rumo ihren Vorschlag annahm. Sie mochte den Rüden und es machte sie immer glücklich, wenn sie ihn zufrieden stellen konnte. Er hatten den Respekt der Cremeweißen schon lange verdient und nun war es an ihr – so dachte sie – ihn glücklich zu machen. War das Alphatier friedlich gesinnt, so hatte auch das Rudel nichts zu befürchten, doch diesmal fruchtete die Freundlichkeit des Rüdens einfach nicht. Diesem funktionierte es nicht. Menha, sie war gegangen. Menha, die gute, freundliche Menha, die doch oft so abweisend wirkte. Menha... unausgesprochene Worte, die den Weg ins Freie suchten flammten vor den Augen Ralas auf. Sollte sie hier wirklich tatenlos sitzen und tun, was Rumo sagte? Wo endete die Macht des Rüdens, wo fing das Recht auf Selbstbestimmung an? Rala seufzte. Sie blickte auf und bereute es sogleich. Francis – die andere gute Freundin – war an ihr vorbei gelaufen, ohne sie nur eines Blickes zu würdigen. Eigentlich nichts ungewöhnliches, doch war es Rala gewohnt von einer Freundin zumindest ein nettes Lächeln beim Vorübergehen geschenkt zu bekommen. Besonders in dieser Zeit war es doch selbstverständlich, das sie zusammen halten mussten und man sich gegenseitig durch Mimik und Gestik aufmunterte. Die Cremeweiße schluckte hart. Warum passierten schlimme Dinge immer so schnell aufeinander? Hunger, Menhas Abschied, Francis scheinbare Ignoranz, Siyanas Abwesenheit und der Verlust von Magenas Nähe. Rala fühlte sich unheimlich allein. Sie wusste, niemand würde ihr etwas böses wollen. Menha, da hatte Rala Verständnis, auch wenn sie selbst nicht wusste, warum die Grau-Weiße gegangen war. Francis, da wusste die Cremeweiße auch keinen Rat. Siyana, die sah ja eh alle als Freunde. Die konnte ja mit jedem auskommen und da war es kein Wunder, dass sie sich nicht bei Rala aufhielt. Magena, die musste auch für viele da sein und in letzter Zeit war es nun mal Sardai gewesen. Isolierte die cremeweiße Polarwölfin sich womöglich? Sie war des Nachts allein verschwunden und hatte sich am frühen Morgen ebenfalls ohne Gesellschaft – wenn man vom Nebel absieht – auf den Weg zum Rudel gemacht. Sie hatte gedacht, die Integrationsphase war bereits vorbei, doch scheinbar war dem nicht so.

Rala seufzte nochmals. So gut wie jeder hier hatte sich zu jemandem gesellt. Sardai war mit Sheeta gegangen, Loki und Siyana suchten Melanu, Magena und Francis hatten sie zu Rumo gesellt. Nur Neera und Rala, nur die Beiden saßen allein doof herum. Rala wollte Nähe, doch zugleich wünschte sie sich Abstand. Sie wollte die Wärme eines anderen Körpers und sogleich die Kälte des allein seins. Sie wollte reden und sogleich schweigen. Die Cremeweiße war hin und her gerissen. Es war nicht ihre Art eine Gruppe durch ihre Anwesenheit stören. Wenn Rala nicht erwünscht war, so ging sie eben weg. Wollten Francis, Magena und Rumo sie bei sich haben? Doch was war dann mit Neera? Man sollte ja schließlich niemanden ausschließen. Noch ein trauriger Seufzer entglitt der Fähe. Sie stand etwas schwerfällig auf und ging zu den übrig gebliebenen Rudelmitglieder hin, um sich dann etwas plump wieder hinzusetzten. Das Leben war grausam.


[bei Francis, Magena, Rumo und Neera | ist traurig wegen Menha | denkt nach | geht zu Francis, Rumo und Magena]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 04, 2011 2:37 pm

Firn hatte verstanden und tat sogleich das, was die Dunkle von ihm verlangt hatte. Ohne zu murren, ohne irgendwelche Worte des Widerspruchs zu erheben trottete er, wie ihm geheißen zu dem Gebüsch, hinter welchem er sich nieder ließ. Sein kräftiger Körper drückte sich dabei zu Boden, damit das immer grüne Geäst seinen auffälligen weißen Pelz verbarg. Immerhin galt es verborgen zu bleiben. Pflichtbewusst lugte er dabei durch die Spältchen, die ihm das Gestrüpp bot, um nach den Zweibeinern und ihren gezähmten Wölfen Ausschau zuhalten. Immerhin wollte er Kurai warnen, wenn sich etwas regte. Dazu prüfte er auch sorgsam die Luft, welche er einatmete. Ordnete die Gerüche, die ihm bekannt waren zu und verdrängte alles Unwichtige.

Derweil strich die Dunkle am Zaun entlang. Bislang spürten die Herdentiere, dass sie nicht auf der Jagd war und blieben dementsprechend ruhig. Zumindest sprach ihre Körperhaltung davon. Und im Moment stimmte es ja auch. Sie suchte eher noch Schlupflöchern, welche sie nutzen könnte. Aufgerissene Drähte, herunter gefallene Stämme, der Bäume, welche den Zaun hinab gedrückt haben könnten. Aber trotzdem stellte die Fähe ihr Glück nicht auf die Probe und kam dem, von Menschenhand erschaffenem Käfig nicht zu nahe. Die Rinder schnaubten, beäugten sie misstrauisch, aber an Panik dachte keines der Tiere. Bedacht traten ihre Pfoten auf den Boden. Mieden Äste, die unter ihrem Gewicht brechen könnten und die Herde doch noch in eine sinnlose Panik versetzen könnten. Wie ein Schatten huschte sie vorwärts. Blieb dabei so gut wie lautlos. Ab und an hielt sie dennoch inne, warf einen prüfenden Blick zurück. Firn bewegte sich keinen Zentimeter, war, wenn man nicht wusste, dass er sich dort hinten verbarg so gut wie unsichtbar. Aber konnte sie ihm auch wirklich vertrauen? Anstatt sich nur auf ihn zu verlassen prüfte die Waldwölfin selbst noch einmal die Luft – nichts. Und ihre wachsam aufgestellten Ohren vernahmen ebenso wenig etwas.

Wer weiß, vielleicht war ihnen beiden das Glück heute einmal hold und ihr geschändeter Körper würde endlich die nötigen Nährstoffe erhalten, nach denen er schon seit langem verlangte. Denn Kurai verkannte nicht die Auswirkungen ihres Hungerns. Sie schwächelte, im körperlichen, wie geistigen Sinne. Und das machte diese Fähe unberechenbar. Sie war eine Kriegerin, eine Fähe, die ihr Leben nicht einfach so aufgab. Wenn ihr letztendlich keine andere Wahl bliebe, würde sie sich alleine auf die Rinder stürzen, oder aber, wenn die Menschen ihr den Erfolg abluchsten, sie konnte es nicht bestreiten. Fürs überleben, würde sie auch Hunde, oder Artgenossen fressen. So zuwider ihr das auch war, sie wusste, ihr Überlebenstrieb würde sie letzten Endes dazu treiben.

[sucht die Zäune ab l (hab Firn mit gespielt und am Gebüsch abgelegt)]

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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa März 05, 2011 6:24 pm



Wärend Sheta sich durchs Unterholz quetschte um sich den Zaun genauer anzusehen blieb Sardai wo er war.
Er wollte seine Beute lieber ein wenig beobachten. Aufmerksam schaute er von rechts nach links und wieder zurück.
Es musste eine Schwachstelle geben. Und dann sah er sie. Ein junger hinkender Bulle. SArdai legte den Kopf schräg.

Bingo! dachte er

Sheta kam wieder zurückgetrottet.
Auch sie hatte das kränkelnde tier entdeckt.

Ich weiß, ich habe es auch entdeckt.


Sardai sog den Geruch der Tiere tief ein.

Das sind keine Bullen, das sind Ochsen, sie sind langsamer und zahmer. Und sie sollen auch nicht so streng schmecken.

Sardai leckte sich über die Lippen.

Ich habe gehört die Zweibeiner nehmen ihnen ihre Männlichkeit und lassen sie 3-4 jahre auf den Weiden. der Gschmack soll dann denen der Weibchen sehr ähnlich sein, nur das viel mehr Fleisch an ihnen dran ist.
Ich habe noch nie sowas Probiert, aber es klingt köstlich.

Hoffendlich kommt Rumo bald.


Sardai sah ungeduldig in die Richtung aus der die anderen kommen mussten.

Um so länger wir hier sitzen desto höher is das Risiko entdeckt zu werden.

Ich findes sowieso recht seltsam das wir auf noch keinen Hund oder Zweibeiner gestoßen sind.


Mit Sheta vor der Rinderweide
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo März 07, 2011 10:45 am

Der Blick von Sheta und Sardai aus ihrer Deckung nahe dem Pass auf die vorderen Weiden. (Kurai befindet sich vielleicht in dem rechten Wäldchen und beobachtet die Herde von der anderen Seite her?)


Das Dorf Dayton



Ein kleines Dorf liegt hinter dem Pass auf der anderen Seite der Berge. Es ist wohl nicht viel mehr als eine Ansammlung weniger Häuschen mit einer hübschen, kleinen Kirche im Zentrum. Weite, grüne Wiesen schlagen sanfte Wellen in die Landschaft. Hier und da stehen fern von Industrialisierung kleinere und größere Waldstücke. Die meisten davon sind harmlos und gepflegt. Der Mensch zähmt eben nicht nur das Tier, sondern auch das Land auf dem er lebt. Hier auf den weiten, offenen Weiden mit kurzgehaltenem Gras züchtet er Rinder und Schafe. Die Weiden sind weitläufig mit flachen Stacheldrähten umzäunt. Für einen Wolf durchaus zu überspringen, aber wehe dem, der sich verschätzt! Zudem sind die unscheinbaren Drähte nicht immer gleich zu sehen. Auf dem offenen Land sind Deckungen rar und die Bauern stets wachsam. Ihre großen Schäferhunde, sowie die kleiner Border Collies sind schnell und hartnäckig, obwohl sie dem Wolf einzeln kaum etwas entgegensetzen können sind sie doch oft zu 2en oder 3en und ein eingespieltes Team. Wenn dann auch noch die Flinte des Bauern oder Jägersmannes kracht, dann hat dem Wolf bald sein letztes Stündlein geschlagen. So behaltet in Erinnerung, dass die Ruhe hier trügerisch ist. Für den Wolf ist ein zahmes Dorf gefahrvoller als die wilde Natur.

Der Bauer



Ein Stück weit links außerhalb des Blickfeldes der Späher liegt die kleine Farm des Bauern. Schweres Gerät, Häuserecken und Mauern könnten leichtere Deckung versprechen als die offenen Weiden. Eingesperrte Tiere in Boxen und Ställen, Hühner, engere Pferche und begrenztere Weiden machen das Vieh zu einer noch viel leichteren Beute. Doch höchste Vorsicht ist geboten vor den Hunden in ihren Zwingern und dem scharfen Blick des Bauern!
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo März 07, 2011 11:14 am

Endlich hatte sich auch Rala erhoben. Der Bunte prüfte sorgenvoll ihre Bewegungen, während sie zu ihnen hertapste. Dieser Hase war nicht viel gewesen, doch er würde reichen müssen um die magere Fähe für die Jagd zu stärken. Eine Jagd, die gefahrvoll war und von der sie vielleicht nicht alle wiederkehren mochten. Rumo schüttelte unwirsch den Kopf. An so etwas wollte und durfte er jetzt nicht denken. Er konnte sich eben deshalb keine Ablenkung leisten. Stattdessen blickte er zu Neera. Die Silberne hatte sich nicht zur Jagd geäußert und sie machte auch keine Anstalten ihm endlich zu folgen. Nun gut, er konnte wohl kaum einen zwingen sich dem offensichtlichen Tode zu stellen, aber so ganz tatenlos wollte er die Fähe nicht zurücklassen. Rumo empfand es als nicht gerecht, wenn sie hierbliebe und nichts tat, sich aber später den Leib vollschlagen würde. Loki konnte man ja zurücklassen, der Graue war alt und Melanu, sowie Siyana waren jung und noch nicht erfahren genug für eine solche Aufgabe. Sie mussten ebenfalls bleiben und die nicht unwichtige Aufgabe übernehmen das Revier als voll besetzt erscheinen zu lassen. Für Neera aber sah der Rüde nun eine andere Aufgabe vor. Eigentlich passte es doch ganz gut, dass sie nicht zu den Menschen gehen wollte.

"Neera, ich habe eine Aufgabe für dich. Geh in die Berge und suche nach Spuren der Leisetreter. Wenn du eine Gefahr für die anderen erkennst, so warne sie und bringe sie vor den Katzen in Sicherheit, bis wir zurückgekehrt sind. Ich dulde keine Widerrede von dir, dazu bleibt uns nicht die Zeit."

Mit diesen Worten wandte er sich wieder um zu den anderen drei Fähen. In der Tat, die Zeit wurde knapp. Sheta und Sardai waren sicher schon weit voraus und vielleicht hatten sie bereits etwas Entscheidendes entdeckt. Der Wildfarbende hoffte, dass sie bereits potenzielle Gefahren entdeckt haben würden und bereits Pläne ausheckten, wie man diese umgehen konnte. Wie die Dinge auch standen, sie mussten den beiden Spähern endlich nachfolgen. Es war schon zu viel Zeit verloren. Aufmunternd stupste er also einer jeden Fähe kräftig gegen die Schultern und trabte dann mit hoch aufgestellter Rute in den Wald hinein. Er würde sein Tempo an das schwächste Glied anpassen, aber man musste daran ziehen. So warf er alsbald einen Blick zurück, um sicherzustellen, dass die drei Fähen ihm folgten, denn eine jede von ihnen würde er später noch brauchen.

"Kommt ihr drei, Aufbruch!"

Seine Schritte wurden bald weiter und er veränderte den Takt seines Laufes in einen Galopp. Er hatte Ralas Lebensgeister wohl unterschätzt. Die Fähe war zäh und eine Kämpferin. Rumo lächelte zufrieden in sich hinein. So gefiel ihm das, wenn sie alle kräftig an einem Strang zogen. Der Wind rauschte in seinen Ohren und er klappte sie rasch zurück, damit sie in seinem herbstfarbenden Pelz Schutz fanden. Der Nebel war noch immer dicht, aber so langsam kannte man sein Revier ja. Ein Vorankommen war nicht sehr hinderlich. Die Augen der Wölfe funktionierten gut in der Dunkelheit des frühen Morgen und wie die Geister des Waldes sprangen sie leichtfüßig durch das Unterholz. Der weiche Boden dämpfte das Pfotentrommeln, nur wenn man hin und wieder vor einen Ast schlug oder einen Strauch streifte hallten die Geräusche durch den Wald ehe sie vom Nebel geschluckt wurden. Der Weg zum Pass war so lang als hätten sie einmal ihr Revier zu durchqueren. Rumo führte die Fähen im Schutze der Bäume, doch stets dicht am Waldrand entlang. Erst folgte er dem Saum des Südwaldes, nahe an der Lichtung des Sees vorbei, dann wechselte er zur Bergseite hin in das Unterholz des Nordwaldes, ehe der Pass endlich nahe schien. Bald würden sie ihre Pfoten auf härterem Grund spüren, wenn es den steinigen, gewundenen Pfad hinaufging. Der Aufgang konnte nicht mehr weit sein. Irgendwo hier würde man den Wald nun verlassen müssen, um die Stelle zu finden, welche die Wölfe auf die andere Seite der Bergkette geleiten sollte. Rumo hielt die Augen auf.

[Nordwald, vor dem Pass | hat Magena, Rala und Francis hergeführt]

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo März 07, 2011 11:23 am

Neera:

Neera nahm sich die Worte des Alphas zu Herzen. Sie verstand den Sinn dahinter, sowohl den offensichtlichen, als auch den verborgenen. Sie war ja nicht auf den Kopf gefallen. Sie hatte keine große Lust verspürt über den Pass zu gehen und die Menschen zu besuchen. Nicht einmal als man ihr dafür Futter in Aussicht stellte. Da gab es andere Methoden. Ihre lange Wanderschaft hatte sie ein anderes Verhalten gelehrt. Wenn ein Revier nicht mehr genug Nahrung für ein Rudel hergab, so begann das Abwandern. Mitglieder verließen ihr Rudel und suchten ihr eigenes Glück oder man ging am Hunger ein. Hier erlebte sie etwas anderes. Das Rudel schien den Kampf noch nicht aufgegeben zu haben und dennoch war sich Neera uneins mit sich selbst, ob sie diesen Kampf ausfechten wollte. Da kam ihr der neue Auftrag doch gelegen. Sie würde das Gebirge absuchen und vielleicht dort ihre eigene Beute reißen.

Ein knappes Nicken bestätigte den Willen des Alpha. Die Silberne verlor kein Wort, denn es war nicht danach gefragt worden. Rumo wollte keine Ansprache, er wollte Taten sehen und endlich aufbrechen. So gut kannte sie ihn immerhin schon. Also ging sie ohne Umschweife. Immer der Nase nach in Richtung der Berge, gen Süden. Das war der Weg, den sie für sich auswählte. Berge gab es hier schließlich zu allen Seiten. Irgendwie beklemmend das Gefühl zwischen diesen Riesen eingesperrt zu sein...

[folgt Rumos Wunsch und zieht aus in die Berge]



Neera aus dem Rollenspiel entfernt.
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 10, 2011 8:29 am

Die Worte des Bunten erwärmten das Herz der Hellen und zauberten ein kleines, wenn gar kurzes, Lächeln auf ihrem Gesicht. Es bedeutete ihr sehr viel, dass der Rüde sich um sie sorgte und kümmerte. Wie eine kleine Flamme, nicht mal mehr als ein Stecknadelkopf groß, war es in ihrer Seele zu sehen und wurde mehr entflammt, als sie in das Heulen des Alphas mit einstimmte und so Loki zeigte, das er zum Rudelplatz zurück kehren sollte. Es war eine gute Tat Ralas, die Kaninchen mit dem Altwolf zu teilen. Sie hatte in diesem Moment weiß Gott mehr Charakter, als die helle mit ihren bösen Gedanken jemals haben werden würde. Sie schämte sich dafür und dadurch erlösch die kleine Flamme auch sehr schnell wieder und die Mimik ging erneut ins depressive über. Wie würde sie diese Gedanken nur jemals aussprechen können und auch wenn, wem würde sie es erzählen können ohne gleich verurteilt zu werden?

Neera bekam eine andere Aufgabe und Francis schoss zugleich der Gedanke durch den Kopf, der Weißen zu folgen und mit ihr diese Viecher zu suchen. Doch sie wusste, Rumo würde was dagegen haben und er brauchte sie bei der Jagd. Es war schade drum. Immerhin hatte sie noch eine Rechnung mit diesen Katzen offen und nicht Neera. Doch vielleicht kalkulierte Rumo gerade das. War Francis so durch schaubar? Ein großes Geheimnis hatte sie aus ihren Racheplänen ja nicht gemacht, da lag das klar auf der Pfote. Die Fähe musste sich eingestehen, das ihre Dummheit und ihre Schwatzhaftigkeit dazu geführt hatte, das Neera und nicht sie, zu den Katzen gehen sollte, um zu kundschaften. Ein ermüdendes Lächeln war auf ihren Fang zu sehen und Francis verstand und akzeptierte. Erst als sie einen kräftigen Ruck an ihrer Schulter verspürte, der von Rumo war und sie zum Aufbruch drängte, ließ sie ihre Gedanken komplett los und folgte dem Bunten Rüden.

Erst im langsamen Tempo und dann in einem aufregenden Galopp. Francis hätte nicht gedacht das sie so viel Spaß beim rennen in der Gruppe empfinden würde. Schon gar nicht so geschwächt wie sie war. Die Zunge hing ihr bald hechelnd aus dem Maul, doch sie rannte weiter. Dicht hinter Rumo hinterher und spürte die aufschlagenden Pfoten Ralas und Meganas hinter sich. Vergessen waren diese unnützen Gedanken in dieser kurzen Zeit der Leichtfüßigkeit und die helle Fähe genoss den peitschenden Wind und den nassen Regen in ihrem Fell. Sie liebte es zu rennen und dabei konnte sie perfekt abschalten. Unbewusst streifte sie Rala und Magena und stupste wie ein kleiner Welpe in ihre Flanken, um gleich daraufhin reg zurennen und ihren Platz hinter Rumo wieder einzunehmen. In dieser Situation könnte man denken dass Francis erst ein Jahr, maximal zwei, war. Sie hatte sichtlich Spaß an diesem kleinen Spiel und zwickte Rumo ebenfalls spielerisch in die Flanke. Es war ein schönes Bild, was sich im Wald darbot. Ein kleines Rudel, was sein Revier erkundete. Man konnte gar nicht erahnen, was diese Wölfe in Wirklichkeit vorhatten.


[heult mit, folgt rumo, rennt und ist glücklich, will spielen/ bei Rumo, Magena, Rala]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 10, 2011 1:23 pm



Ein dunkler Flecken im Unterholz nahe der Zäune ließ Sheta sich wieder erheben. Auf den ersten Blick sah es so aus, als bewege sich ein Hund ohne es zu ahnen immer weiter in ihre Richtung. Sheta fletschte stumm die Zähne und blickte starr auf das dunkle Tier. Dann aber erkannte sie es als Kurai.

Was macht sie denn hier? Ich hätte nicht gedacht, dass sie noch in der Gegend ist...

Verwirrt darüber, dass Kurai die ganze Zeit so nah an ihrem Revier geblieben war tat Sheta erstmal garnichts.
Sich einen Ruck gebens ging sie ohne groß nachzudenkend im Schutz des hohen Grases und des Waldrandes für die Rinder und hoffentlich auch für die alles andere was sie nicht sehen sollte auf Kurai zu.

Kurai! Sag was tust du denn hier?

,zischte sie der Dunklen zu.
Sie wusste nicht wie sie auf Kurai reagieren sollte. Eigentlich hatte diese ja das Rudel verlassen, aber sie war immerhin einmal Teil davon gewesen. Also konnte Sheta sie nciht wie jeden anderen nicht zum Rudel gehörenden Wolf behandeln. Insbesondere nicht in einer solchen Situation, ein STreit würde zu viel Aufmerksamkeit erregen. Aber was wäre wenn Kurai sich gar überreden ließe sich wieder dem Rudel anschließen und gemeinsam mit ihnen jagte? Die dunkle Fähe war kräftig und eine gute Jägerin.
Als Sheta Kurai erreicht hatte sah sie allerdings auch an ihr die Auswirkungen des Hungers, vermutlich war die Dunkle also aus dem selben Grund wie sie hier...
Sie suchte nach Nahrung.



[entdeckt Kurai, spricht diese an]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 10, 2011 1:34 pm



Etwas verwirrt darüber, dass Neera sich entschlossen hatte ihnen nicht zur Jagd zur Folgen brach sie etwas später als die anderen auf.
Dann rannte sie ihnen aber in vollem Tempo hinterher. Ihre Muskeln erwärmten sich rasch und arbeiteten geschmeidig zusammen. Unter ihrem Pelz spürte sie die bewegung jedes einzelnen Muskels, zweifelsohne konnte man sie auch bereits in ihrem Fell sehen.
Seit einiger Zeit bekam sie nämlich schon in Vorbereitung auf den wärmeren Fürhling ihren Sommerpelz. Sie hatte gewissenhaft jedes lose Haarbuschel aus ihrem Fell gezupft und sie in den geschmissen, dort waren sie wie kleine Schaumflocken weggespült worden und sie hatte zugesehen wie sie dabei auf dem Wasser getanzt hatten.
Grinsend weil sie sehr stolz auf das Ergebnis: ein sehr gepflegtes,sauberes Fell war, rannte sie weiter.
Francis schien heute sehr verspielt drauf zu sein und Magena ließ sich sofort darauf ein, sie schoss auf die Hellbraune zu und sprang um sie herum, tollte ein wenig wie ein Jungtier und freute sich auf die Jagd. Kurz war der Hunger und alles andere vergessen. Das relativ junge Rudel rannte vergnügt gemeinsam durch den Wald
Plötzlich blieb sie ruckartig stehen, ein bekannter Geruch hatte sie abgelenkt.

Sardai...

Magena witterte und folte der Spur ihres Freundes auf eine Felswand zu in der ein gezackter Riss auf einen Pfad hindeutete, sie erklomm einige Felsen und wandte sich dann an Rumo.

Hier gehts es aus dem Tal raus, ich glaube dies ist sogar der Weg auf dem ich ins Tal kam...



[läuft mit Rumo zum Pass, spielt mit den anderen(und Rumo:D), entdeckt Pass durch Sardais Spur]
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Siyana
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Gewicht : 42 kg
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr März 11, 2011 6:24 pm

Als Loki Siyana so anschnautzte fuhr sie richtig zusammen. Sie dachte der Altwolf würde ihr ganz normal antworten aber anscheinend war er stink sauer, doch worauf wusste die einzigste Fähe nicht. Hatte sie etwas falsches gesagt!? Als der Älteste sie anschnautzte ging sie schon fast auf den Boden. Sie machte sich auf alles gefasst, doch nicht auf das was er jetzt tat. Er dachte nach und dann entschuldigte er sich bei den Fremden.

Das versteh ich jetzt nicht....Vor wenigen Sekunden war der Alte noch richtig sauer und jetzt entschuldigt er sich !? Macht der das extra um mich zu verwirren? Wenn ja dann hat er es geschafft!

Die junge, welche sich nun hinlegte, war ganz perplex. Sie dachte darüber nach wo Rala und Menha ihre besten Freundinnen stecken könnten. Überhaupt das ganze Rudel. Es war immer noch dunkel was komisch für die Jahreszeit war. Aber es war angenehm warm doch der dichte Nebel und der leichte Regen störte Siyana etwas. Aber auch nur etwas, da sie ja Wasser liebte. Genüsslich schloss sie die Augen und entspannte sich.

Nach einer Weile öffnete sie ihre Augen wieder und musterte erst einmal den Fremdling. Anscheinend war er nicht viel älter als Siyana. Er hatte hellgraues Fell und blaue Augen die von der Farbe sehr heraus stachen.

Plötzlich wurde sie aus der entspannten Atmosphäre gerissen durch ein Heulen. Es war das Heulen des Rudels. Schnell stand sie auch und horchte gespannt ob da noch ein weiteres Mal geheult wird. Mit aufgestellten Ohren, Rute und Fell stand sie wie angewurzelt da.

"Das war das Heulen von Rumo und Francis!"
(bei Loki Melanu und Yukio; denkt nach, legt sich hin, döst ein wenig, mustert Yukio; hört das heulen)
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa März 12, 2011 9:56 pm

Etwas abwesend hörte Rala, wie Rumo Neera Befehle erteilte. Sie selbst war zu sehr damit beschäftigt traurig zu sein, als dass sie wirklich hinhören konnte. Erst spät realisierte die Fähe, dass Neera verschwunden war. Irgendwie war die Graue der Schatten des Rudels gewesen. Sie fiel nicht auf, war still, schweigsam und stets etwas entfernt. Rala wusste nicht, wie lange die Gruppe von Wölfen nun schon unter Rumos Befehle stand. Vielleicht war Neera etwas schlimmes wiederfahren, weshalb sie nun so war oder sie wies schon immer ein solches Verhalten auf. Rala machte sich Sorgen um die Fähe. Sie fühlte sich nicht wohl einen solchen Artgenossen zu sehen. Jemand, der wirklich keinerlei Anstalten machte sich zu integrieren. Sie selbst hatte man oft allein vorgefunden, aber dennoch war sie da. Ein jeder Wolf konnte bestätigen, dass sie vielleicht nicht stets in einer Gruppe saß, jedoch redete, wenn es um etwas wichtiges ging. Neera tat das nicht. Rala wollte und konnte nicht länger über das Verhalten der grauen Fähe nachdenken, da Rumo ihr in die Seite stupste und sie sich somit wieder auf die bevorstehende Jagd konzentrieren musste.

Die Berührung des Alphawolfs tat der Cremeweißen gut. Stolz erfüllte sie. Stolz und Freude. Stolz auf das Rudel, Freude wegen des Rudels. Sie war überaus froh und glücklich sich an der Seite dieser tollen Artgenossen wissen zu dürfen. Rala dachte zurück an ihren Bruder. Sie liebte ihn unheimlich und hatte ihn nun so lange nicht mehr gesehen. Wie ging es ihm wohl? War er auch so stolz und fröhlich wie sie? Welchen Rang hatte er in seinem Rudel? Hatte er eine Gefährtin, eventuell sogar Junge? Rala vermisste ihren Bruder. In den letzten Tagen hatte sie – wie ihr auffiel – nur selten an ihre Familie gedacht. Früher lebte ihr ehemaliges Rudel in der Phantasie der Cremeweißen. Sie hatte sich vorgestellt, wie sie gemeinsam jagten, kämpften, lachten. Lange war es her, als sie in das Antlitz ihre Mutter hatte blicken dürfen, doch bisher war Rala nicht aufgefallen, wie sehr sie sich doch von ihrer Familie entfernt hatte, weil sie einfach immer um ihr war. Abermals übermannte Trauer die junge Fähe. Jetzt nicht mehr wegen Menha, sondern wegen ihrer Familie, die sie vernachlässigt hatte. Klar, niemand würde es erfahren, doch die Wahrheit schmerzte: Rala hatte tatsächliche ihre Familie vergessen. Warum fiel ihr das jetzt erst auf? Um ihr waren doch Rumo, Sheta und Loki. Sie waren eine Familie, tauschten liebevolle Berührungen aus und stritten sich. Warum da nicht die Erinnerungen an ihren Bruder, ihre Mutter, ihren Vater zurück? Rala verstand sich selber manchmal einfach nicht, doch es gab nicht genug Zeit um nachzudenken. Rumo war bereits los gelaufen und Francis hatte ihm schnell nachgesetzt. Auch Rala stand nun auf, zwar schwerfällig und schwach, aber sie stand und das war doch schon mal was.

Anfangs fiel das Laufen schwer. Rala wollte nicht so richtig warm werden, hatte keinen richtigen Ansporn. Also musste die Kraft der Gedanken nachhelfen. Schließlich hatte diese in der letzten Zeit für starke Stimmungsschwankungen bei Rala gesorgt. Warum also nicht die Gedanken zum Vorteil nutzen? Die Cremeweiße dachte daran, wie sie gemeinsam mit ihrem neuen Rudel jagte, speiste. Wie sie rannte und der Wind durch ihr Fell strich und sanft ihre Haut berührte. Sie stellte sich vor, wie Atemzug für Atemzug kühle Luft ihre Lungen ausfüllte und in kleinen Wolken zum Himmel aufstieg. Die Gedanken ließen Rala entspannen. Die Erschöpfung trat in den Hintergrund, doch dies hatte sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Rudelmitgliedern zu verdanken: Rumo hatte ein schnelleres Tempo angeschlagen und das schien Francis dazu aufzumuntern ein paar Spaße zu treiben. Sie drosselte ihr Tempo, um neben Rala und Magena zu laufen, stupste die Fähen im Rennen an und nahm dann wieder ihren Platz dicht hinter Rumo ein, den sie in sanft in die Flanke biss. Spielerisch sprang nun Magena um Francis herum. Die kleine Gruppe wirkte wie Welpen. Naiv und verrückt. Rala ließ sich mitreißen. Sie lachte, schloss zu Francis und Magena auf und zwickte der anderen Polarwölfin leicht in das Ohr. Etwas fester als erwartet schupste die Francis und stolperte dabei leicht nach vorn, doch das Lächeln auf ihren Lefzen erstarb nicht. Es war wirklich schön solche Wölfe um sich zu wissen. Rala lief noch schneller, um neben Rumo zu laufen, achtete jedoch darauf nicht weiter vorne zu sein, als der Wildfarbene. Mit einer freundlichen, leicht kindischen Stimme sprach die Cremeweiße zu dem Alphatier:

“Danke Rumo. Danke für alles. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich hier mal so wohl fühlen würde und jetzt darf ich sogar zum erstem mal mit meinem neuen Rudel jagen! Es ist das größte Glück euch um mich zu wissen. Ich hätte nie gedacht, dass mich das Leben in einer Gemeinschaft mal so erfüllen würde! Dennoch vermisse ich meine Familie, aber dank euch kann ich die Sorgen um sie vergessen und gedenke nur noch des Nachts ihnen.“

Rala merkte, dass sie im Laufe ihres Gesprächs in einen recht altmodischen Tonfall verfiel und musste kichern, bevor sie weiter sprach:

“Rumo, ich weiß nicht, ob ich eine große Hilfe bei der Jagd sein werde, doch ich werde mich bemühen alles zu geben. Ich kann mir jetzt schon denken, dass das Ende meiner Kräfte naht. Ich möchte dich um eine Sache bitten: Lass dich nicht von mir täuschen. Wenn ich aussehe, als würde ich schwächeln, dann ignorier das! Ich möchte tun was ich kann und das, bis ich tot umfalle.“

Es klang leicht ironisch, doch Rala meinte es ernst. Die kleine Truppe war am Gebirge angelangt und es galt nun den Pfad zu finden. Erinnerungen schlugen auf Rala ein, wie das Meer manchmal auf den Strand. Als die Polarwölfin das Revier des Rudels betreten hatte war sie unheimlich erstaunt gewesen, wie sie diesen Pfad hatte finden können. Er war gut versteckt und Menschen würden es schwer haben ins Tal zu kommen. Rala würde nicht kneifen, doch Unbehagen breitete sich in ihr aus. Sie hatte Angst. Nein, nicht vor den Menschen und dem eventuellen Tod, sondern vor den Erinnerungen. Rala hoffte, dass sie dort oben nicht zu viel über ihr altes Leben nachdenken würde, nicht zu viel finden würde, was in ihrem Kopf Bilder aus der alten Zeit wach rufen würde. Sie hatte Angst vor Zweifeln. Die Angst wurde größer, als Magena den Pass scheinbar fand. Rala schluckte. Sie hielt sich weiterhin an Rumo und stellte nun zum ersten mal ihre eigene Regel auf, wie Menha es ihr damals geraten hatte. Damals am See, als Rala weder Siyana noch sonst jemanden kannte: Sie würde sich stets an Rumos Befehle halten und sonst nichts. Wenn er nicht sagte, sie solle sich erinnern, so würde sie das nicht tun.


[bei Rumo, Magena und Francis | denkt über Neera nach | denkt über Familie nach | folgt Rumo | spielt mit Magena und Francis | redet mit Rumo | hat Angst | stellt eigene Regel auf]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 13, 2011 4:18 pm

Während sie an den Zäunen entlang streifte, löste sich eine braune Gestalt aus dem Schutze des Waldgestrüppes und kam zielstrebig auf sie zu gelaufen. Die dunkle Wölfin nahm das aus dem Augenwinkel war und hielt deshalb in ihrer Bewegung inne. Wen sie dort erkannte, war keines Falls eine erfreuliche Bekanntschaft gewesen. Kurai konnte sich noch ganz genau an den Tag erinnern, als Sheta Partei für ihren Vater ergriffen hatte und ihr versucht hatten Vorschriften zu machen. Die Dunkle war in der Hinsicht nachtragend und die zischenden Worte, die die braune Wölfin an sie richtete trugen zu keiner Sympathie bei. Ihre Ohren drehten sich leicht zurück, verschwanden aber nicht dicht an dem Kopf. Immerhin hatte auch sie nicht die Absicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Kurai wollte fressen, wollte endlich wieder zu Kräften kommen, weshalb sie ihre aggressive Haltung der anderen Fähe gegenüber im Zaum hielt.

„Ich wüsste nicht, was es dich noch angeht!“

Zischte sie zurück. Die Waldwölfin war schließlich nicht im Revier des Rudels, welchem sie einmal angehört hatte und demnach hatte sie, wie auch Sheta das Recht hier zu verweilen. Und dieses würde sie sich nicht nehmen lassen. Weder von ihr, noch von sonst jemandem. Den Impuls nach Firn zu sehen unterdrückte sie. Obwohl dieser ihr nicht bescheid gegeben hatte, dass sich ihr ein anderes Tier näherte. Doch ihr Zorn hielt sich in Grenzen. Der weiße Wolf witterte wahrscheinlich angestrengt nach den Gerüchen von Mensch und Hund, wobei er den Wolfswitterungen weniger Beachtung schenkte.

[an den Weiden l spricht zu Sheta]
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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo März 14, 2011 8:57 am

Sardai wannte ebenfalls den kopf in die Richtung der Dunklen Fähe.
Er kannte sie nur auf Erzählungen, denn Kurai hatte das Rudel verlassen als er dazugestoßen war. Shetas reagtion veranlasste Sardai sich von seinem Platz zu erheben und ihr zu folgen. Er blieb dich hinter ihr und als sie stehen blieb baute er sich auf.

Neugierig musterte er Kurai. Dunkler Pelz, kräftig gebaut, aber genauso wie das Rudel, ausgehungert...

Stumm behielt Sardai beide im Auge, er hoffte das Shetas Themperament nicht mit ihr durchginge und sie keinen Streit anzetteln würde.
Sein BLick schweifte zu den Rinderweiden und die Umgebung. Witternd sog er die Luft ein...

Er wurde das ungute gefühl nicht los das etwas im anmarsch war, aber er konnte es weder sehen noch riechen....






folgt Sheta zu Kurai, blickt sich um, fühlt sich verfolgt
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Sheta

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo März 14, 2011 5:40 pm


Sheta zuckte leicht und ohne es zu wollen mit den Lefzen, mühsam schluckte sie ein knurren runter. Sie wollte die Dunkle nicht vergraulen und außerdem hatte sie recht. Sie befanden sich nicht auf dem Territorium des Rudels...es ging sie nicht wirklich etwas an was Kurai hier machte.
Schonimmer war die Dunkle sehr eigen gewesen und langsam beschlich sie der Gedanke, dass sie viel schneller zu beleidigen war als sie am Anfang angenommen hatte. Diese brummeligkeit, die sie immer zur Schau trug, war vielleicht auch nur Fassade.

Nun es geht mich vielleicht nicht direkt etwas an, aber: das Rudel ist im Anmarsch. Wir werden hier jagen. Es sind einige hungrige Mägen zu füllen.
Angesichts der Tatsache, dass auch du nicht gerade wohlgenährt und zufrieden aussiehst beschleicht mich der Verdacht, dass auch du aus diesem Grund hier bist.


Sie hielt inne und sah sich nach Sardai um, der Rüde schien nervös. Kurz kniff sie die Augen zusammen und witterte. Roch aber nichts außer die anderen beiden Wölfe, die Rinder und den Geruch nach Gras, Blättern und Wald.
Dann wandte sie sich wieder an Kurai. Die Dunkle war nicht dumm und eine gute Jägerin. Sie könnte auf der Jagd nützlich sein.

Alleine solch große Tiere wie die Rinder dort zu jagen ist Wahnsinn...

,mehr sagte sie nicht. Die Fähe verstand hoffentlich die Botschaft. Wenn sie wollte, konnte sie vielleicht gemeinsam mit dem Rudel jagen, sie sollte sich aber nicht gedrängt fühlen.
Dann würde sie wohl wiedermals agressiv handeln.
Sheta interessierte es schon, was in ihrer Vergangenheit passiert , dass Kurai so geworden war. Einen leichten Hang zu agressivität hatte jeder Wolf oder fast jeder Wolf von Geburt an. Aber Kurais Verhalten...nicht mehr ganz der Norm entsprechen übermäßig Agressiv und betont Selbstbewusst. Sie war sich sicher, dass die Fähe einiges durchgemacht hatte. Vielleicht wussten die anderen aus dem "Rudel" ja mehr.

Achja das Rudel...vielleicht sollte ich doch versuchen mich mehr einzubringen in das Geschehen dort...wenn wir nicht alle doch noch verhungern.

Sie setzte sich wieder hin, sodass sie Kurai,Sardai und ihre Umgebung gut im Auge hatte und den Wald im Rücken. Dann wartete sie. Rumo würde bald kommen und Kurai...naja die musste selbst wissen was gut für sie war.



[an den Weiden mit Kurai und Sardai, spricht,denkt nach]
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Das Team

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 16, 2011 10:37 am

Sardai’s Gefühl hat ihn nicht betrogen. Die Wölfe sind mit den Rindern nicht allein auf den Weiden. Nicht unweit der Späher schleicht noch jemand um die Zäune herum und bald werden sie seine Umrisse im dichten Nebel erkennen können. Auf den ersten Blick scheint es Arko zu sein, der endlich zum Rudel zurückgefunden hat. Ein solcher Trugschluss bei der schlechten Sicht ist keinesfalls verwunderlich, aber doch ist die Witterung der Gestalt eine ganz andere…

Zeimn

Der Schäferhund war alleine auf seinen Weiden unterwegs. Der dichte Nebel störte ihn wenig. Selbstbewusst trabte das kräftige Tier an den Zäunen entlang und hielt hin und wieder zum Markieren und Schnüffeln inne. Zeimn kannte sein Revier, jeder Stein und jeder Pflock war ihm bestens bekannt. Er wusste an welchen Stellen man leicht unter den stacheligen Zäunen hindurch schlüpfen konnte und wo man es besser bleiben ließ. So verfolgte er auch an diesem Morgen zielstrebig einen altbekannten Weg. Das einzig ungewöhnliche blieb die Tageszeit. Eigentlich wäre der Wachhund so früh am Morgen noch immer auf dem Hof seines Herren, um dessen Schlaf zu bewachen, aber ein Gefühl hatte ihn dazu getrieben einmal nach dem Rechten in seinem Revier zu sehen. Seine Kollegen hatte er dabei zurückgelassen. Die beiden anderen Hunde waren ohnehin noch jung und grün hinter den Ohren. Sein Herr bildete sie gerade aus und die Zausel blieben stets im Zwinger, wenn der Herr schlief oder davon fuhr. Zeimn war der einzige, der als Wachhund dieses Privileg der Selbstständigkeit genoss. Heute würde er wohl dessen Sinnhaftigkeit unter Beweis stellen können.

Seine Intuition hatte den Schäferhund an die äußersten Weiden nahe zu den Bergen getrieben, wo die jungen Bullen standen. Die armen Teufel blieben dort bis sie fett genug für den Schlachter waren, aber sie wussten ja nichts von ihrem Schicksal. Zeimn bemitleidete sie nicht. Es gab sicher eine schrecklichere Art sein Leben zu verbringen und nur weil es kürzer war als das der weiblichen Kühe war es ja nicht schlechter. Doch heute schien eine ungewöhnliche Bedrohung auf die Bullen zu lauern. Der Hund hatte ein ungutes Gefühl und wachsam horchte er die Umgebung ab. Sehen konnte man in der morgendlichen Dunkelheit und dem trüben Wetter ohnehin nicht weit. Es war als baumelte das Schwert des Damokles über den Rindern. Achtsam schritt der Hund witternd voran und näherte sich dabei unwissend einer Gruppe von Wölfen, die dort unter den Bäumen eines kleinen Wäldchens warteten. Zeimn wollte seinen Herren nicht unnötig wecken. Er würde erst einmal nachsehen, ob sich sein Gefühl bestätigte. Der Rüde vertraute auf seine Läufe und seine Kiefer. Es gab wenige Bedrohungen, die er nicht verjagen konnte. Meistens waren es ohnehin nur Füchse, die es auf die Schafe abgesehen hatten. Einmal hatte der Schäferhund auch einen Bären getroffen, aber den hatten sie mit lautem Gebell verjagt, er und die beiden Jüngeren.

[ein Schäferhund nähert sich Sardai, Sheta und Kurai]

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Plot 03: Vom Glück verlassen
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