Demba-Wolves

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Postingreihenfolge:
Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

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Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 03: Vom Glück verlassen

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Hayden

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Sep 16, 2011 8:11 am

Die Worte des Wildfarbenen waren neutral und er machte ein wenig den Eindruck, als ob er erst einmal die Beiden abschätzte und sich ein Bild von ihnen machte. Dies war nur verständlich für Hayden. Vorsicht ist nun mal die Mutter der Weisheit. Aber Hayden war auch erleichtert darüber das sich diese Situation auf keiner schlechten Ebene bewegte. Und diese Erleichterung war ihm vermutlich auch ein wenig anzusehen. Der Graue lauschte aufmerksam den Worten des Rüden, ehe er sich für eine Antwort entschied.

"Wir waren lange Zeit getrennt und fanden uns erst in eurem Revier wieder. Auf der Suche nach einem Rudel, welches wir uns anschließen konnten, sind wir lange gewandert. Heimatlos. Es war, ohne Zweifel ein unüberlegtes Handeln einfach in euer Revier einzudringen. Aber für mich ist es auch ein Wunder, dass Shiva und Ich uns hier wieder gefunden haben."

Mochte das zu viel Auskunft sein? Schon möglich, aber für Hayden war es ein Wunder gewesen ausgerechnet her seiner einzigen Freundin wieder zu begegnen. Vielleicht sollte es auch Schicksal gewesen sein. Für ihn war es jedenfalls das größte Glück auf Erden.
Ein großer Teil von ihm hoffte darauf, dass der Alpha ein Einsehen mit ihnen haben würde.

"Verzeiht uns unser Handeln …"

Und diese Worte waren sowohl an den Alpha, als auch an seine Begleiter gerichtet. Und Hayden nahm sich vor, wenn das Glück ihnen treu blieb und sie ins Rudel aufgenommen werden würden, dann würde er sich noch einmal für sein Handeln von vorhin bei den Anderen entschuldigen.


(heute sehr wenig Text, entschuldigt! Ich müsste schon längst auf der Arbeit sein und der Zeitdruck schmettert mein Vokabular nieder...)

[Reviergrenze | Shiva, Yukio & Siyana | spricht zu Rumo]
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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Sep 17, 2011 12:25 pm

Sie konnte kaum atmend, gebannt wartete sie Sardais Reaktion ab. Denken konnte sie auch nicht wirklich, nur daran wie viel er ihr doch bedeutete. Ihr Herz schien zu stolpern und schlug dann doppelt so schnell weiter als er sprach. Überglücklich drückte sie sich an ihn.
Sie schüttelte den Kopf als er an ihrem Ohr zog und grinste regelrecht. Übermütig und beschwingt sprang sie elgant auf und ließ sich auf sein Spiel ein. Rannte im Kreis um ihn herum und tobte mit ihm. Ebenso wie er bei ihr zog sie an seinem Ohr, ließ sich dann aber wieder auf den Boden fallen und tappste träge mit ihren Pfoten nach ihm.Irgendwie war sie doch zu vollgefressen um sich jetzt groß zu bewegen. Liebevoll blickte sie zu ihm hoch und lächelte ihn an, da kam ihr noch etwas in den Kopf: Sie wussten jetzt zwar beide was der jeweils andere wirklich für einen fühlte und dieses Wissen allein fühlte sich schon unglaublich gut an, aber was waren sie jetzt? Wie definierten sie sich? Waren sie jetzt... Gefährten?
Langsam setze sie sich auf und begann über Sardais Wange zu lecken, dabei kreisten ihre Gedanken immer wieder um dieses eine Wort. Für sie bedeutete es den Rest ihres Lebens mit diesem wundervollen Rüden zu teilen.

Was meinst du, sind wir jetzt offiziel ein Pärchen?

,fragte sie zaghaft, etwas neckisch um die eigene Unsicherheit in dieser Frage zu verbergen. Sie konnte nicht mehr hoffen als das er ja sagen würde.
Mit einem Gefühl als würde ihr gleich ihr Herz aus der Brust springen und davon galoppieren schaute sie zu ihm hoch.


Zuletzt von Magena am Do Sep 22, 2011 12:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Sep 21, 2011 6:24 pm

Überrascht zuckt Rala zusammen und zog sich ungewollt ein Stück vor Francis zurück. Ihre Augen waren weit aufgerissen vor Schock, ihre Nackenhaare leicht aufgestellt. Sie wollte es nicht, doch ihre Lefzen zuckten leicht und man konnte einen ihrer Eckzähne sehen. Irgendwie schaffte sie es, ein Knurren hinunter zuschlucken, welches in ihrer Kehle kratzte. Francis Reaktion auf Ralas Worte war so heftig und so plötzlich gekommen, dass die Polarwölfin einfach nur geschockt sein konnte. Sie zwang sich dazu, wieder an die Helle heran zu rücken und zu schlucken, um diesen Druck im Hals verschwinden zu lassen. Beruhigend atmete Rala tief ein und aus. Sie schloss für einige Sekunden die Augen, bereute das jedoch sofort, da ein Bild von dem toten Kadaver vor ihr aufflammte. Fliegen surrten um ihn herum wie schwarze Sterne. Rala sah wieder zu Francis, die so elend aussah, nachdem irgendeine Macht Besitzt von ihr ergriffen hatte. Unsicher stupste Erstere ihre Freundin mit der Nase an. Sie wollte Francis nicht so niedergeschlagen sehen. Es war doch ihre Schuld, dass sie so aussah, sich so fühlte!

Francis war einfach eine zu gute Seele. Niemand war freundlicher als sie und wenn sie so mit Worten um sich warf, dann musste das einen guten Grund haben. Nur der Hunger hatte ihr einige fiese Arten entlockt, doch es gab nie so eine heftige Reaktion. Sofort begann Rala sich fragen zu stellen. Wäre es nicht Francis gewesen, so hätte die Polarwölfin sofort mit einem fiesen, harschen – ja – bösen Ton geantwortet. Doch die Helle war Ralas Freundin und so kam kein Wort über ihre Lippen, welches die Gute eventuell verletzen könnte.
Stattdessen lächelte sie freundlich, als Francis sich für ihr Verhalten entschuldigte. Sie wollte zwar nicht ihre Beweggründe verraten, doch das musste sie auch nicht. Rala war neugierig, wagte es aber trotzdem nicht weiter zu bohren.

“Du hast mich ziemlich überrascht, dass muss ich zugeben. Du musst dich aber nicht entschuldigen. Ich war diejenige, welche dieses Thema angeschnitten hat und ich denke, wir sollten es ruhen lassen. Schließlich wollen wir im Tal friedlich leben und man muss ja nicht ständig über die Gefahr nachdenken.“

In Wahrheit war Rala der Meinung, dass das Rudel sich mit den Großkatzen auseinander setzten musste, um ihnen irgendwann im Kampf zu begegnen. Man konnte nicht ewig mit dem Tod im Nacken leben! Es kam Rala so vor, als spürte sie den Atem eines Feindes im Nacken. Unsicher sah sie sich kurz um, doch da war niemand. Noch hatte die Polarwölfin keine der Katzen gesehen und genau das lag das Problem. Solange sie den Feind nicht gegenüberstand und mit eigenen Augen sah, in welcher Lage sie sich eigentlich befanden könnte sie unsicher sein, zu vorsichtig. Ihre Fantasie spielte ihr zwar eher selten Streiche, doch das konnte sich ändern. Rala sah wieder zu Francis.

“Mhm... die Anderen lassen auf sich warten...“

Die cremeweiße Fähe wusste nicht recht, was sie sagen sollte. Ihr war der Gesprächsstoff ausgegangen. Sie war es nicht gewohnt, lange Gespräche zu führen, ohne dabei irgendwohin zu gehen. Für gewöhnlich lief sie beim Reden und dann gab es immer irgendetwas faszinierendes in der Natur, was angesprochen werden musste. Rala lächelte etwas kindisch und wirkte schüchtern, obwohl sie diese Art der Distanzierung nur vorwies, wenn sie allein auf große Gruppen von Fremden traf. Waren sie und Francis etwa schon so weit auseinander gedriftet, dass sie sogar nicht mehr ein einfaches Gespräch führen konnten oder lag es an Rala, der manchmal einfach ein Thema fehlte?


[liegt neben Francis | rückt ein wenig von ihr ab und ist geschockt | stupst sie an und redet | ist unsicher]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Sep 22, 2011 1:18 pm

Die Situation war nicht angespannt als Rumo mit den beiden fremden Wölfen redete, was Siyana sehr milde stimmte. Sie sah Hayden und Shiva mit gutmütigen Augen an. Sie hoffte inständig, dass sie ins Rudel aufgenommen wurden.

Die Begegnung mit ihnen erinnerte Siyana an ihre Begegnung mit den Dembas, welche damals nicht sehr gut verlief für sie. Die Junge trat damals in sehr viele Fettnäpfchen.
Aber mittlerweile fühlte sie sich sehr sehr wohl im Rudel. Sie hatte sehr viele Freunde gefunden, obwohl das Rudel noch nicht wirklich ein Rudel war, fühlte es sich doch an wie eine Familie. Vorallendingen fand sie dass Loki wie ein Großvater war zu ihr und Rumo wie ein Vater. Rala war soetwas wie ihre Schwester.

Sie schaute zum Himmel hinauf und ein traurig aber auf frohes Lächeln besänfte ihre Lefzen.
Sie atmete tief ein und aus und schloss die Augen. Sie verdrängte die Stimmen der anderen. Klar war das Gespräch wichtig. Aber trotzdem.. Sie verspürte ein Gefühl von Freiheit. Sie Farben die vor ihren Augen tanzten belegten dieses Gefühl. Sie vergaß alles um sich herum und lauschte, wie der Regen auf den Boden tropfte. Auf die Blätter. Auf ihr Fell.

(bei Rumo, Hayden, Yukio und Shiva; ist am Tagtraäumen
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Okt 12, 2011 2:31 pm

Francis wusste genauso gut wie Rala, das irgendwann die Zeit kommen würde, wo die Katzen vor ihnen standen. Doch nur wann würde es sein? Heute, morgen, nächstes Jahr? Ewig und drei Tage, sagte man doch so schön. Jedoch war Francis das Warten leid und durch die erneute Erinnerung bekam die Fähe einen Drang in ihre Glieder, sofort aufzustehen und diese Biester zu suchen. Allerdings wäre das nicht richtig und nicht fair gegenüber ihren Rudelmitgliedern. Rumo war unterwegs die neuen zu holen, also war es an ihnen Loki zu beschützen und aufzupassen, dass er nicht komplett auf die andere Seite wechselte. Doch genug von diesem traurigen Thema. Wo blieb Rumo eigentlich? Eine Frage, die Rala laut aussprach und auch in der hellen die Neugierde weckte. Der Rüde war schon lange fort. Vielleicht gab es Komplikationen? Nicht auszumalen was wäre, wenn sie jetzt schon ihren Alpha verlieren würden. Doch genug von dieser Chaosthreorie. Was zählte war die Wirklichkeit.

„Ja finde ich auch. Wer weiß was sie noch vorhaben. Leider kenne ich Rumo auch noch nicht lang genug, um sagen zu können, was er als nächsten Schritt machen würde. Im Grunde sind wir uns doch noch alle fremd…Sag mal Rala, was hast du eigentlich vor diesem Ganzen getan?“

Ein Thema mehr, was die beiden Fähen zum Reden brachten.


[rala, spricht……..sorry, verdammt kurz -.-]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Okt 16, 2011 7:10 pm

Rala legten den Kopf auf die Vorderpfoten und seufzte. Noch immer gab es keine Spur von Rumo oder anderen Wölfen, die sie nicht kannte. Mit Siyana hatte sie auch schon lange kein Wort mehr gewechselt. Sie lebten irgendwie aneinander vorbei. Der Hunger hat Rala das Maul gestopft durch seine Leere und sie weg getrieben vom Rudel und nun war sie satt, aber irgendwie immer noch ohne Siyana. Die dunkle Freundin war nicht zur Jagd erschienen und nun mit der glorreichen Aufgabe beauftragt, die Neuen zu holen. Rala war neugierig, mit welchen Gestalten sie es da zu tun hatte. Sie fühlte sich wohl in ihrem Rudel und hatte längst nicht mehr das Gefühl, jemand Fremdes zu sein. Sie gehörte dazu, sie war Teil des ganzen, Teil des Waldes geworden.

Francis lenkte Rala von der Sehnsucht nach Neuem ab, indem sie ein anderes Thema anschnitt. Es sollte also die Vergangenheit aus ihrem Grab gehoben, um erneut begutachtetet zu werden. Rala schauderte es bei diesem Gedanken. Sie war bereit, ihre Karten auszuspielen und Francis zu zeigen, was sie erlebt hatte. Ihre Angst galt eher der Tatsache, dass sie sich geschworen hatte, ihr ehemaliges Dasein ganz zu vergessen, um Melancholie aus ihrem Geist zu vertreiben. Rala hatte Angst, Francis Schwäche zu zeigen. Ihre Eltern waren tot – das konnte sie problemlos erzählen. Ihr Bruder war in einem anderen Rudel. Auch das war erzählbar. Aber die Sache mit den gescheiterten Versuchen, eine Heimat zu finden und dieses Problem mit dem Töten...
Aber sollte man sich nicht vor einer Freundin offenbaren, um neues Vertrauen zu gewinnen? Ja, das sollte man. Rala lächelte schwach und begann zu erzählen:

“Ich würde nicht behaupten, dass ich viel spektakuläres erlebt habe. Ich würde auch nicht behaupten, dass ich viele interessante Seelen kennen gelernt habe. Ich würde sagen, ich hatte ein recht eintöniges, um nicht zu sagen langweiliges Leben. Begonnen hat es im Schoß meiner Mutter. An meiner Seite mein Bruder. Meine Mutter schien ein Wasserfall aus Liebe und Zuneigung zu sein. Sie schien mich und meinen Bruder darin ertränken zu wollen. Ich genoss es, bei ihr zu sein. Doch schon bald nahm sich mein Vater meiner an und lehrte mich, was es bedeutet, zu kämpfen. Ich genoss die Ausbildung bei ihm und ich muss zugeben: Ich klammere mich noch heute an seine Regeln und Lehrsätze. Menha hat mal gesagt, ich solle doch neue Regeln aufstellen und mich nicht so sehr von ihm leiten lassen, aber... nun ja, er füllt meine Jugend komplett aus und er ist tot.. ich liebe ihn und irgendwie habe ich das Gefühl, er kann so durch mich weiter leben... Jedenfalls verließen mein Bruder und ich das Rudel nach dem Tod unsere Eltern. Mein Bruder fand schnell Anschluss bei Artgenossen, während ich allein weiter wanderte.“

Rala hielt kurz inne. Sie hatte noch immer den Kopf auf ihre Vorderpfoten gelegt und stupste nun vorsichtig einen Grashalm vor ihrer Nase an.

“Naja, ich lief weiter und musste einige Aufgaben erfüllen – meist erfolglos. Ich glaube, mein Vater hat mich zu etwas erzogen, was in dieser Welt nicht gewünscht ist. Ich bin quasi jemand, der kämpft, aber mit Anstand. Es fällt mir schwer zu töten und das kann sehr weit gehen...“

Rala ließ diese Erklärung unbeendet und wich schnell aus. Sie hatte Angst, ihre Schwäche zu verraten.

“Jedenfalls fand ich irgendwann den Pfad hinab ins Tal. Ich war recht erstaunt so etwas zu sehen und ging der dem nach. Ich durchlief die Wälder und fand... na ja, ich lief weiter und kam schließlich zu einer Lichtung, wo Menha war. Wir unterhielten uns lange, Siyana stieß hinzu und letztendlich kam ich zum Rudel. Das war es auch eigentlich schon...“

Die Sache mit Francis’ toten Gefährten ließ Rala aus und das Gespräch zwischen ihr und Menha sowie die Aufruhe während Siyanas Anfall und Menhas Ohnmacht blieben ebenfalls unausgesprochen. Es gab nun mal Dinge, die auch Freundinnen nicht wissen mussten.

“Tja, den Rest kennst du ja quasi. Wie ist es mit dir?“

Rala hob den Kopf und sah zu Francis. Neugier trat in ihre Augen und sie lächelte freundlich. Vielleicht erfuhr sie nun doch einige Geschichten von der hellen Fähe, die sie ihr so gar nicht zutraute. Rala fühlte sich wohl im Rudel, aber doch war da die Fremde, was die Vergangenheit ihrer Mitwölfe betraf. So viele Geheimnisse, die sie in Erfahrung bringen wollte...


[bei Francis | denkt und redet]
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Okt 22, 2011 10:21 pm

Die Welt war getränkt in grauen Wolken und düsteren Farben. Alles, was eigentlich leuchtete wirkte nun matt und glanzlos. Eine ganze Welt, die verschoben schien in eine andere Zeit, in der es keine Freude zu geben schien. Diese Welt machte müde und gleichzeitig auch aggressiv und wäre der grauen Wölfin ein anderer Wolf über den Weg gelaufen, so würde dieser sein Glück in naher Zukunft nicht mehr finden können, denn sie war gereizt und einfach nur genervt, sodass ein Blick schon genügte um auf Abstand zu ihr zu gehen. Menha wusste nicht mehr, wie weit sie gelaufen war, oder wohin sie kam, sie lebte einfach in die Tage hinein jeder ihrer Gedanken war wertlos und trübe, kein Hoffnungsschimmer. Sie kam nicht mit dem Gedanken zurecht, dass sie das Rudel verlassen hatte und sie vermisste es, aber was sollte sie denn tun? So einfach wieder zu ihnen zurückgehen und sagen, hier bin ich wieder? Das konnte sie doch nicht tun! Die Graue gehörte dem Rudel nicht mehr an Fertig! Aber…hatte sie jemals dazu gehört? Nein, sie war gegangen, kaum dass das Rudel die drei damals entdeckt hatte.

Eine Bindung, dass sie so etwas mal aufbauen würde hätte die Wölfin nie im Leben gedacht und sie konnte nur betrübt den Kopf schütteln. Die graue Wölfin stand auf und dicke Wassertropfen fielen von ihrem Fell auf die Erde. Es war kein sonderlich tolles Wetter, um genau zu sein, es war mehr als beschissen und obwohl Menha unter einem dicken Strauch gelegen hatte war sie vollkommen durchnässt. Der Schlamm an ihrem Bauch wurde nur sehr langsam vom Regen weggewaschen, doch sauber lecken wollte sie sich nicht. Der Boden roch nach gras und wärme, nach Erde und auch nach anderen Tieren. Ja, bei einem solchen Wetter konnte so ein Strauch die Heimat von vielen Lebewesen werden und jeder hatte sein Recht darauf sich schützen zu können.

Ihre Pfoten sanken tief ein im Schlamm, als die Fähe langsam und Schritt für Schritt vorwärts ging. Wo sich die Fähe befand war ihr ein Rätsel, denn sie achtete nicht darauf. Denn wenn sie es gewusst hätte, so wäre sie sofort umgedreht und weggelaufen. Wenn sie es gewusst hätte, hätte sie innegehalten und in ihr Inneres gehört, auf ihr Herz und ihr Bauchgefühl. Sie hätte sich an die Entscheidung erinnert, die sie getroffen hatte und sie hätte sich gefragt, ob sie die Entscheidung einfach übergehen sollte. So viele Fragen wären ihr durch den Kopf gegangen, doch zu spät war es nun, denn die Fähe war zu nahe, zu nahe an dem Ort, zu dem sie nicht mehr hinwollte. Menha hatte weder Hunger noch Durst, sie war einfach erschöpft und müde und außerdem noch völlig durchnässt, was sie frösteln ließ, obwohl es eigentlich gar nicht so kalt war. Die Graue lief weiter und ihre Ohren zuckten leicht, bevor sie sich eng an ihren Kopf legten, um kein Wasser in die Ohren gelangen zu lassen, außerdem senkte sie ihre Rute ein wenig und lief mit gesenktem Kopf weiter, da ihre Augen mittlerweile von der Anstrengung brannten.

Und dann war es, als würde sie am Ziel ihrer Suche ankommen, denn die Fähe konnte fremde, nein bekannte Wölfe riechen, Wölfe die ihr vertraut waren und vor denen sie sich eigentlich versteckt hatte, Wölfe zu denen sie niemals zurück kehren wollte, doch hier waren sie nun, hier waren sie alle. Vielleicht würde ein Wolf sie bemerken.


[allein, geht, dann in Nähe des Rudels]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Nov 12, 2011 8:40 pm

Dieser Moment. Die Ungewissheit. Keinem war der andere wirklich geheuer. Das angeborene Misstrauen eines jeden Wildtieres erschwerte neue Bekanntschaften. Obwohl sie ihre Absichten plausibel dargelegt hatten, gaben ihre Worte dem bunten Wolf doch keine Gewissheit. Er konnte ja nicht in ihre Köpfe sehen, konnte nie sicher sein, dass man ihn nicht doch belogen hatte. Wie sollte man sich da verhalten? Rumo dachte an die Zeit, in der er noch nicht Alpha eines bunten Haufen gewesen war. Damals war er viel entspannter gewesen, hatte das Leben leichter genommen. Begegnungen mit Fremden hatten ihm niemals so viel Stress beschert wie heute. Selbstbewusst und zunächst freundlich war er jedem gegenübergetreten ohne sich vor eventuellen Absichten zu fürchten. Doch heute trug er eine ganz andere Verantwortung. Trotzdem – vielleicht war er zu ängstlich?

oO(Warum nur diese Anspannung?)

Wie um sich selbst, nicht zuletzt aber auch den Fremden zu beweisen, dass die Situation nicht halb so heikel war wie es schien, setzte sich der Rüde unvermittelt auf die Hinterläufe und begann sich mit einer der hinteren Pfoten am rechten Ohr zu kratzen. Mit leicht zusammengekniffenen Augen und kurzen, schnellen Bewegungen bekämpfte er das lästige Jucken und auch die unangenehme Spannung in seinem Körper. Deutlich entspannter setzte er die Pfote zurück auf den aufgeweichten Boden. Der Regen war nicht nur an den Wolfsfellen nicht spurlos vorübergegangen. Überall war es nass und matschig. Der Wildfarbende hatte jedoch den Regen weit lieber als die brütende Hitze eines heißen Sommers und ein wenig Schlamm hinterm Ohr störte ihn auch nicht weiter. Als er seine Augen nun wieder auf Hayden und flüchtig auch auf Shiva richtete, stand ein freundlicher Ausdruck in dem warmen Braun der Seelenspiegel.

„Unüberlegt, ja, aber ihr habt Glück. Wir haben kürzlich reichlich Beute schlagen können und zwei Gäste mehr sollen uns nicht stören.“

Sein Blick löste sich von dem grauen Gegenüber und suchend blickte sich der Alpha nach der schmalen Schwarzen hinter sich um. Aufmunternd nickte er Siyana näher heran.

„Was glaubst du, Siyana? Werden die beiden uns Ärger machen oder wollen wir es mit ihnen versuchen?“

Natürlich war er es, der hier das letzte Wort zu sprechen hatte. Zweifel an seiner Autorität wollte der Rüde auch gar nicht aufkommen lassen, aber Siyana hatte er ja mitgenommen, damit sie zu Ende bringen konnte, was sie begonnen hatte. Jetzt wollte er sie nicht übergehen. Immerhin hatte er beide Wölfe, sowohl Siyana als auch Yukio, nicht als Rückendeckung oder Zuschauer mitgenommen. So etwas brauchte der durchaus hochgewachsene Wolf nicht. Die junge Fähe hatte er in erster Linie dabei haben wollen, damit sie Erfahrung sammeln konnte. Seine Absichten in Bezug auf Yukio waren dagegen zweierlei. Einerseits wollte er den Fremden, der er war, nicht alleine bei seinem müden Rudel lassen, andererseits war es einfach der Umstand, sich ein Bild von dem unbekannten Rüden machen zu wollen. Da sich der Rüde allerdings schweigsam zurückhielt war es in erster Linie das, was Rumo in ihm sah: Einen schweigsamen, zurückhaltenden Vertreter.

[Reviergrenze im Südwald | Siyana, Yukio, Hayden & Shiva]


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Chilali

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Nov 17, 2011 6:00 pm

Als würde der Regen musizieren tropfte er auf die Blätter des Waldes und perlte von den diesen ab,um dann auf den Boden zu finden und darin zu versickern.

Kleinlich und versteckt lag eine hellbraune Gestalt an den Füßen eines Felsens und schien mit ihren silbrigen Augen das ihr gebotene Schauspiel zu beobachten.Zu Müde und schwach war sie gewesen,um sich einen sicheren Schutz für sich Selbst zu finden.Und so kam es,dass sich die Fähe dem Regen auslieferte und das kalte Wasser ihr fuchsrotes Fell küssen ließ.

Wie blitzartige Schauer durchebbte es sie und am Liebsten hätte sie sich unter dem Wasser aufgelöst,welches Mittlerweile ihre im Fell vorhandene Fettschicht durchdrungen hatte.Sie war nass bis auf die Haut.

Los Chilali.Steh schon auf.Hier bist du nicht sicher...weder vor der Macht der Natur-noch vor den anderen Kreaturen,die hier ihren Lebensraum haben.

Die kleine hellbraun wirkende Kugel schien sich aufzurappeln und sich zu einer zierlichen Fähe zu verwandeln.Chilali stemmte sich mit ihren Pfoten in den nassen Schlamm unter ihr und fing sich kräftig an zu schütteln,sodass das versickerte Wasser nur so von ihrem Fell spritzte.Ein Frosch schien das Schauspiel auf seiner glatten Haut gespürt zu haben und sprang davon.

Doch nachdem sie das kräftige Schütteln eingestellt hatte,verspürte sie,dass sich ihr Körper immer noch schwer und kalt anfühlte.Gähnend öffnete sie ihr Maul und streckte die Beine nach vorne.Auch wenn der Hunger und das Wetter an ihr zerrte musste sie sich nach vorne treiben.

Wieso auch nur war sie so stur gewesen und blieb hier alleine zurück,denn Chilali konnte es sich nicht nehmen jeden Tag an ihr Rudel zu denken,die ihre Heimat im Geiste wohl mit sich genommen hatten.

Zögernd setzte sie eine Pfote vor die andere.Jedesmal sickerte sie etwas in den weichen Boden ein und zog sich mit schwacher Kraft wieder heraus,doch es gab noch mehr als nur der Hunger und die nasse Natur,die sie antrieben.Da lag eine Fährte in der Luft,aber jedoch eine Fährte,die der Wölfin nicht gut gefiel.Fremd.Sie schien in ein anderes Revier eingetreten zu sein.Waren es Berglöwen...oder doch Pumas...oder...Wölfe?Chilali ward sich dessen nicht sicher,denn der Regen verspülte jeglichen Geruch,der sonst gut in der Luft gelegen hätte.Nur Kälte konnte sie gut riechen-Kälte die sich wie ein unsichtbarer Schleier durch ihre feine Schnauze zog.

Die Fähe wurde schneller im Schritte,denn der Glaube das es andere Wölfe waren,die hier in der Nähe waren-schien für sie unerreichbar.


[Streunert in den Wäldern;nähert sich dem Rudel von Nord-Ost]
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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Nov 23, 2011 9:04 am

Unerbittlich prasselte der Regen vom Himmel. Dunkle Wolken hatte die Sonne schon seit Tagen nicht mehr frei gegeben. Doch das störte Sardaî wenig. Denn seine persönliche Sonne schien gerade für ihn. Wenn er mit Magena tobte und in ihrer Nähe war, fühlte sich alles warm und sonnig an. Da machte es auch nichts das sich sein Pelz fast komplett mit Wasser vollgesogen hatte, und das Brennen welches sich in seiner Schulter ausbreitete war auch fast schon eine Nichtigkeit. Er Trottete unter eine dichte Tanne und sog die vielen sauberen Gerüche ein. Am liebsten lag er unter Nadelbäumen, denn die hatten einen herben Geruch und erinnerten ihn an sein Heimattal. Traurig blickte er hinauf und versuchte durch das Gewirr der Äste die Krone zu erkennen. Ein einzelner Regentropfen perlte seine Nase hinunter und kitzelte ihn neckisch. Sardaî nieste kräftig und schüttete sich dann das Wasser aus dem Pelz. Fast schon sah es aus als würden lauter Funken aus ihm sprühen. Er drehte sich ein paar mal im Kreis und kratze sich mal hier mal da ein bisschen trockene Erde frei oder tauschte sie gegen trockenes weiches Material aus, bevor er sich hinlegte um seine Schulter zu schonen und seine aufgeweichten Pfoten trocknen zu lassen.
Seine bernsteinfarbenen Augen wanderten zu Magena und sahen sie liebevoll an. Sie wartete immer noch auf eine Antwort. Aber waren sie nun ein Pärchen? Sie liebt ihn, er liebt sie. Eigentlich dürfte es da keine Frage geben.

Ja, ich denke schon das wir jetzt Gefährten sind.


Gab er etwas unsicher zurück, als Angst er könnte etwas falsches sagen. Obwohl es nichts gab was er falsch machen könnte. Oder etwa doch? Er legte den Kopf schräg und betrachtete seine Pfoten die er nach vorne ausgestreckt hatte, um die Bänder gedehnt zu halten, denn die Wahrscheinlichkeit das der Biss des Hundes ein Band erwischt hatte war zu groß, und ehe er zu Ruhe kam und es sich zusammenzog und somit der Lauf für längere Zeit versteifte war ihm einfach zu groß. So lang er zwar etwas unbequem da, und es würde mit Sicherheit auch bei Zeiten ein äußerst unangenehmes ziehen in die Schulter Einzug halten, aber immerhin würde er später noch laufen und Jagen können. Er hob den Kopf und sah seine Magena an.

Was denkst du von den Neuen?

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Steine sind Steine

Judas

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Frage
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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Nov 23, 2011 2:31 pm

Mit einem Gesichtsausdruck den man wohl schon als Sanft bezeichnen konnte beobachtete sie wie sich Sardai unter der Tanne niederließ. Ihr entging nicht wie auffällig er seine Vorderläufe streckte: hatte sie es doch geahnt das er seine Verletzung runterspielte!
Der Regen prasselte weiter vom Himmel und um ihre Pfoten, die langsam im aufgeweichten Boden einsanken, bildeten sich schon Püftzen. Wenn sie nicht bald an Ort und Stelle feststecken wollte, so sollte sie sich lieber auch ins Trockene legen.
Sardais Meinung, dass sie jetzt Gefährten, offiziell zusammen, waren wärmte ihr das Herz. Am Liebsten wäre sie vor Glück nocheinmal freudig im Kreis gerannt: es war ihr einfach irgendwie total wichtig, dass er das auch dachte. Das er auch wollte das sie zusammen waren.
Vertrauensvoll kuschelte sie sich an seine gesunde Seite und ließ den Blick über den Rudelplatz schweifen. Wie viel die anderen wohl mitbekommen hatten? Sie waren zwar alle mit sich selbst und den jeweils anderen beschäftigt gewesen, aber bestimmt hatten sie das nötigste mitbekommen und wenn nicht würden sie das wohl noch im Laufe der nächsten Tage.
Auf Sardais Frage hin was sie von den Neuen dachte legte sie kurz den Kopf schräg und dachte ernsthaft darüber nach... denn noch hatte sie sich keine Gedanken darüber gemacht was sie persönlich von diesen hielt.

Ich denke wenn sie ins Rudel aufgenommen werden, dann sind sie das was wir alle hier waren: Neuankömmlinge. Aber wie wir werden sie sich schon gut einleben. Und wer weiß: vielleicht findet sich der ein oder andere gute Freund unter ihnen?

Beim Thema Freunde musste sie unwillkürlich in Richtung Francis und Rala schauen. Die beiden Fähen waren ihr enorm wichtig und auch Kurai. Die Dunkle von der sie immernoch hoffte sie eines Tages ganz offiziell eine Freundin nennen zu dürfen, denn bisher ging die einzige Regung in diese Richtung wohl nur von der Weißen aus.

Was sind wir doch für ein bunter Haufen Wölfe.

, murmelte sie.
Und es stimmte ja: da war die kleine Familie: Rumo, Loki und Sheta , dann Francis und Kurai, Rala und Siyana, Kurai sie außer Francis keinen an sich heran ließ, Sardai und sie und bald noch die Neuen.
Wa die weiße Fähe nicht ahnen konnte war, dass ein weiteres vertrautes Gesicht bereits auf dem Weg zu ihnen war.
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Sunkmanitutanka

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Nov 28, 2011 10:12 pm

Lange sah er die Leitwölfin des Rudels ihm gegenüber an,ohne eine Antwort zu erhalten.Den Rüden neben ihr beachtete er nicht weiter.Langsam wandte sich Sunkmanitutanka ab und ging in die Richtung,aus der er kam.Er durchstreifte den Wald ein weiteres Mal,bis er ihn verließ.Mehrere Nächte durchlief er ohne Beute zu machen,aber auch ohne Störungen.Tagsüber schlief Manitu,geschützt im Schatten von hohem Gras,Büschen oder Felsen.Doch eines Nachts überraschten ihn die Menschen.Er tappte in eine Falle,eine Art Kiste,gut versteckt unter Laub und Geäst mit dem Geruch von Wild.
Nach einigen Nächten der Gefangenschaft,verlor er das Zeitgefühl,gequält durch die enge der Kiste, Hunger und Durst.Das wenige Wasser,welches er bekam,reichte nicht aus.Das Fressen,was die Menschen ihm brachten,vermochte Manitu nicht an zu rühren.Es besaß einen eigenartigen Geruch und Geschmack,dem traute der Rüde nicht.

Tage später,die Kiste wurde wieder geöffnet,doch dieses Mal,unternahm Manitu einen Fluchtversuch.Der Mensch wirkte völlig überrascht,was dem Wolf den entscheidenden Vorteil brachte.Die Flucht gelang.
Immer weiter fort von den Menschen rannte Manitu,in Richtung eines Waldes,Er hatte keine Ahnung wo er sich befand oder ob die Menschen ihm folgten,wusste nur,dass er dringend Wasser benötigte.Der Hunger war nicht allzu schlimm,der Durst hingegen bald unerträglich.

Im Wald angekommen hielt Manitu inne.Er musste erstmal zu Atem kommen und brauchte eine Pause.Wasser,dieser Gedanke zählte im Moment am meisten für ihn.So einen Durst wie jetzt hatte er noch nie in seinem Leben verspürt,ein wirklich grausames Gefühl,das trockene brennen und kratzen in der Kehle und das ausgetrocknete Gefühl vom ganzen Körper.Der Hunger störte ihn weniger,obwohl er Fressen brauchte um wieder zu Kräften zu kommen.
Doch die Pause blieb ihm nicht lange vergönnt,denn schon bald hörte er die raschen Schritte der Menschen und ihre Rufe,die er nicht verstand.Zu verstehen gab es nur,welche Gefahr diese Menschen für Sunkmanitutanka darstellten - den Tod oder noch mehr Qualen,sollten sie ihn erwischen.So leicht würde es der Rüde ihnen nicht machen,noch einmal sah er zurück,dann begann er zu rennen mitten in den Wald hinein.Hastig rannte er durch das Gestrüp und übersprang rum liegendes Geäst und Baumstämme.Ab und zu stolperte er,fiel jedoch nicht und durchquerte den Wald immer weiter.

Irgendwann erreichte Manitu das Ende des Waldes und trat auf felsigen Untergrund.Er drehte sich um,aber Menschen sah er keine.Dennoch entnahm er ihren Lauten,dass sie nicht weit weg sein konnten und er sich besser beeilte.Erst jetzt bemerkte er den strömenden Regen und den grauen Himmel.

oO(Wie passend...)

Schon bei diesem Gedanken setzte er seinen Weg,wohin auch immer dieser führen möge,fort.Der steinige Untergrund stellte eigentlich kein Problem für Manitu da,solchen kannte er von seiner früheren Heimat.Mit seinem vor Durst schreienden und dazu noch hungrigen Körper lief es sich nicht so leicht.Außerdem konnte Manitu in der engen Kiste kaum seine Beine strecken,was zu einer leichten Steifheit geführt hat,diese löste sich nur allmählich.Langsam kam er voran und es schien ihm eine Ewigkeit zu dauern bis er den Berg umrundet hatte,dass er Gras sieht.Ja,auf der anderen Seite gab es endlich nur Gras!
Bevor er jedoch zum Gras gelangen konnte,lag sein Problem darin,heil den Berg mehr oder wneiger hinunter zu klettern.Vorsichtig setzte er eine Pfote vor die andere,immer darauf bedacht nicht ab zu rutschen.Dann wäre er den Menschen ohne weiteres ausgeliefert,wenn er den Sturz überhaupt überleben würde.
Dann hörte er die Menschen,wie sie näher kamen und sein Schritt beschleunigte sich ein wenig.Er wusste genau,dass auch Menschen es nicht leichtfüßig hinunter schafften.
Während die Menschen noch am Anfang sich aufhielten,erreichte Manitu die Wiese.Kaum das alle seine 4 Pfoten auf dem weichen Grasboden aufsetzten,setzten sie sich wieder in Bewegung,schnell rannte er weiter.Nur ein Mal blickte er zurück stellte fest,dass es ganze 7 Menschen waren.
Nicht lange danach schafften es die ersten Menschen,die Verfolgung wieder aufzunehmen.Auch als der Wolf an einem toten Rind vorbei schoss,blieb ihm keine Zeit zum anhalten und zumindest ein paar Bissen verschlingen.Sein Atem ging von Sekunde zu Sekunde schwerer.

Schon weit hatten seine Beine Sunkmanitutanka getragen,bis er in der Ferne Wölfe sah.Wie viele vermochte er nicht zu sagen.Als er sich näherte,zählte er 4 Wölfe.
Vor einem wildfarbenen Rüden blieb er stehen mit keuchenden Atem.
Wacker hielt er sich,trotz alle Strapazen,auf den Beinen.Alles tat ihm weh,er brauchte Ruhe und zwar wirkliche Ruhe,keine wie in der Kiste.
Manitu blickte einen Wolf nach dem anderen an,schließlich blieben seine Augen bei denen des wildfarbenen kurz hängen.Dann lies er den Kopf hängen.

“Me-Menschen...bin....entkommen...sie...wütend...verfolgen...bald da...“

Keuchend sprach er ein paar undeutliche Worte.Ob die anderen Wölfe ihn verstanden hatten,wusste Manitu nicht.Er würde weiterrennen um zu entkommen,auch wenn er bereits schwer atmete,aber an den Wölfen wollte er nicht vorbei.Ihm schien es,als wäre ihre Anwesenheit kein richtiger zufalle.Er hoffte,dass sie ihm helfen würden und das,obwohl er ein Fremder war.Ansonsten müsste er zusehen,wie er klar kam.


[von Menschen gefangen | entkommt Menschen | Flucht | erreicht Demba-Tal | Grenze am Südwald | erreicht Rumo, Yukio,Hayden,Shiva und Siyana | spricht]
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Yukio
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Nov 30, 2011 10:16 pm

Yukio war dem Alpha und Siyana gefolgt. Wobei er sich still verhielt. Auch als sie dann die fremden erreicht hatten blieb der Rüde still und musterte die fremden. Seine Ohren zuckten leicht. Er hätte sie am liebsten irgendwo vor diesem grässlichen Regen versteckt. Er hasste Regen einfach. Es war ihm einfach unheimlich das dieses Wasser vom Himmel fiel. Dennoch blieb der graue ruhig. Warum? Ganz einfach, er ordnete sich schnell unter und Rumo gab kein Zeichen etwas zu tun. Der Regen machte ihn dennoch unruhiger. Vieleicht war es keine gute Idee gewesen sich dem Rudel anzuschließen? Bei diesem Dauerregen war er sicher keine große Hilfe. Er würde sich bei der nächsten Gelegenheit irgendwo vor dem Regen verstecke. Er schüttelte sich leicht um das Wasser aus seinem Fell zu befördern. Leicht legte er die Ohren an um sie vor den herunterfallenden Wassertropfen zu schützen. Er hörte nur zu, sagte nichts. Das war eigentlich recht ungewöhnlich für Yukio, aber der Regen ließ seine Laune schnell sinken, so dass er lieber schwieg. Was hätte er auch sagen sollen? Er war selbst neu also konnte er nichts über das Rudel erzählen. Wenn er das überhaupt gedurft hätte, was er nicht wirklich glaubte. Das Rumo Shiva und Hayden anbot zu bleiben, freute Yukio dann doch etwas. Warum wusste er nicht. Vieleicht war einfach zu naiv und freundlich? Aber der Regen nervte den Grauen immer noch. Konnte er nicht einfach auf hören? Dann würden sie nicht nass werden und alles war schön. Sein Blick ging hin und her. Er schaute alle immer mal wieder an. Yukio versuchte alles im Auge zu behalten. Er wollte beweisen dass er dem Rudel nützlich sein konnte. Aber konnte er das wirklich? Der graue wusste nicht warum, aber ihm kahmen zweifel ob er wirklich bleiben sollte. Vielleicht war er auch nur eine Last für das Rudel? Vielleicht sollte er einfach weiter ziehen? Er würde sicher ein anderes Rudel finden, wo er auch bleiben wollte. Und wo er auch helfen konnte. Vielleicht war es naiv zu glauben dass er ein anderes Rudel finden würde, in dem es ihm besser gefiel, aber Yukio war nun mal so. Langsam wurde er immer unruhiger. Irgendwie schämte er sich für diese Gedanken. Er blickte zu Rumo und Siyana. Er mochte sie, aber mochte so ziemlich jeden der nicht unfreundlich war. Das war eigentlich kein Grund zu bleiben, aber er hatte schon zugesagt. Sie waren an der Grenze des Reviers, es wäre also ein leichtes schnell das Revier zu verlassen. Und es zog ihn weiter. Irgendein Gefühl sagte ihn, das er weiter ziehen musste. Warum wusste der graue auch nicht. Er schaute auf den Boden und schloss kurz die Augen. Da wurde er von einem fremden Geruch aufmerksam. Ein Rüde schoss auf sie zu und Yukio konnte auch den Geruch der Menschen erkennen. Er legte leicht seine Ohren an und wich etwas zurück. Was hatten Menschen hier in diesem Tal zu suchen? Wie hatten sie es überhaupt finden können? Seine Augen bekamen einen seltsamen Ausdruck. Man sah Hass in seinem Blick, aber was überwiegte war Furcht. Ja, er bekam angst. Angst, dass die Menschen diesem Rudel das gleiche Schicksal bescherrten wie seinem altem.

“Verzeih Rumo, aber ich kann doch nicht bleiben… Es tut mir wirklich leid...“

Brach es aus ihm heraus. Als er merkte was er gesagt hatte, blickte er vorsichtig zu Rumo auf. Dabei hatte er seine Ohren immer noch angelegt. Ohne ein Wort rannte der Graue nun los und entfernte sich von der Gruppe. Kurz blickte er sich noch mal um, dann verschwand der Graue und verließ das Tal. Ob er je zurück kehren würde, wusste Yukio nicht, aber er wünschte dem Rudel alles Glück der Welt. Und das würden sie wohl auch brauchen auch wenn er das nicht hoffte.

Yukio ist nun aus dem Rpg ausgetreten und wird nicht mehr gespielt.
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Das Team

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Dez 02, 2011 8:05 pm

Eigentlich hatte man das wilde Tier nur wieder einfangen wollen, damit es in einem Zoo in einer der fernen Großstädte gezeigt werden konnte. Als die Bauern jedoch bei ihrer Verfolgung den Kadaver eines ihrer Rinder fanden, da änderte sich ihre Gesinnung mit nur einem Blick. Offensichtlich war dieser eine Wolf nicht alleine in ihre Gegend eingewandert. Wutentbrannte Männer griffen nach ihren Flinten. Das verängstigte Tier würde sie schon zu seinem Rudel führen, da war man sich unter den Bauern sicher, und wenn sie die übrigen Tiere fanden, würden sie diese erschießen und lieber ihre leblosen Pelze verkaufen. Die kleine Gruppe aufgebrachter Männer hatte es nicht schwer der Fährte zu folgen. Zum großen Unglück des fliehenden Wolfes hatte der seit Stunden anhaltende Regen den Boden aufgeweicht und nun zeichnete sich jeder Abdruck seiner Ballen und Krallen deutlich im matschigen Grund ab.

Ohne zu wissen was er damit anrichtete führte Sunkmanitutanka die Menschen in das verborgene Tal der Regenschauer. Nicht einmal Lacrimosa vermochte ihr Tal noch vor der aufgebrachten Meute zu verbergen. Die weiße Wölfin beobachtete diese Entwicklung mit Sorge. Die Menschen brachen in ihr heiliges Refugium ein und sie sah keine Möglichkeit das Rudel vor ihnen zu beschützen. Die Wölfe waren nun auf sich selbst gestellt. Die Gefahr rückte ihnen Schritt um Schritt dichter auf den Pelz, ohne dass sie etwas davon ahnten.

Erst als Sunkmanitutanka auf die kleine Gruppe an der Reviergrenze stieß, fand er den Atem das ahnungslose Rudel zu warnen. Kaum hatte er die holprigen Worte ausgestoßen, da unterstrich auch schon ein nicht mehr ganz so ferner Schuss, der die Vögel des Waldes in die regnerischen Lüfte trieb, wie dringlich die Angelegenheit war. Die Jäger waren nah und die Wölfe mussten fliehen! Zu früh hatten sie sich auf ihrem Jagderfolg ausgeruht. Der Schuss machte dies einem jeden deutlich, ganz gleich wo er sich gerade befand. Jeder musste den hallenden Laut des Todes gehört haben. Allesamt waren sie vor Schreck zusammengezuckt und hofften, dass es niemanden aus ihren Reihen erwischt haben möge.



Unbeabsichtigt hat der Fremde Sunkmanitutanka die Menschen in das Revier der Dembas geführt. Auf seiner Flucht läuft er dem Alpha vor die Füße und warnt die Wölfe atemlos vor der herannahenden Gefahr. Den gefallenen Schuss haben jedoch bereits alle Wölfe überall im Tal vernommen. Der Schrecken sitzt tief.

Zeit: Frühling | Morgen (düster unter den dichten Wolken)
Wetter: Wolkenverhangen mit heftigem Regen
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Es darf und sollte auf den Schuss reagiert werden!
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Dez 03, 2011 9:29 am

Viel versprechend begann das Gespräch mit Rala und ihre Gedanken wurden für das erste weg gelängt von den unschönen Erinnerungen der Großkatzen und ihrem Gefährten. Rala erzählte wie gewünscht von ihrer Vergangenheit. Breite Francis ihre Geschichte aus und ließ sie eintauchen in ihre Welt. Die Cremefarbene bettete dabei ihren Kopf auf ihre Pfoten und schien mit einem Grashalm zu sprechen. Doch die Helle hörte ihr zu, wie ein kleiner Welpe es bei seiner Mutter tun würde und spitzte neugierig die Ohren. Doch Fragen kamen auf. Wieso war Rala nicht im Rudel ihres Bruders mit aufgenommen worden? Und was hieß mit Anstand kämpfen? Neugierig stupste Francis die Freundin an und wollte gerade fragen, als eine ihr gesprochene Frage, sie zum Schweigen brachte. Sie sollte also nun erzählen. Ihr die Karten offen legen, die ihr bisheriges Leben geprägt hatten. Doch wollte sie das? Ihr Dasein war weit aus nicht nur von Frieden und Freude bestimmt. Dies ging schon im Welpenalter los, mit einer kleinen Pause dazwischen, und schlussendlich in dieses Tal. Wo sie eigentlich nicht bleiben wollte. Francis war nur eine Suchende gewesen und so schaute sie zum Himmel. Die Sonne hatte seinen morgendlichen Höhepunkt erreicht und Francis sehnte sich danach einen Zeichen zu finden, der ihre Entscheidung abnehmen würde. Doch nichts kam. Jedoch wäre es unfair Rala gegenüber gewesen, nicht auch ihr ihre Vergangenheit zu erläutern. Also fing sie. Mit ihrer düsteren Geschichte, die schon am Anfang von leid und Qual geprägt war.

„Nun, ich wurde nicht in einem Rudel geboren, sondern vielmehr weit weg davon. In einer kleinen, unscheinbaren Erdhöhle gebar meine Mutter mich und zwei Brüder. Die ersten Wochen, gar fast die ersten zwei Monate, wuchsen wir unbesorgt auf. Hin und wieder kam ein Rüde vorbei, der meiner Mutter fressen brachte. Ich tippe daraus das es mein Vater gewesen sein musste, doch gesagt hatte es uns unsere Mutter nie. Doch eines Tages, es war unser zweiter Freigang aus der Höhle, kam ein Rüde auf meine Mutter zu. Er war ganz anders als der, der ihr Essen brachte. Er war sehr groß, braun und war übersäht von Zorn und Hass. Aus dem Gespräch der Zwei erfuhren wir, das sich unsere Mutter einen Streuner hingegeben hatte und wir nun als „Bastarde“ geboren wurden und, wie meine Mutter, zum tote durch den Alpha verurteilt wurden. Ich war die Einzigste, die sich unbemerkt während des Gespräches in einen nahe geliegenen Busch retten konnte und so musste ich mit ansehen, wie meine Mutter und meine Brüder durch diesen Wolf getötet wurden.“

Es fiel Francis schwer darüber zu reden und mit jedem Wort wurde sie leiser. Erinnerungen über den Massenmord stiegen in ihr auf, doch sie schüttelte sie weg. Immerhin war danach ihr Leben, zumindestens in ihren Augen, besser gewesen.

„Danach hatte ich weder Kraft noch Mut weiter leben zu wollen. Ich blieb an der Seite meiner verstorbenen Familie und wollte nicht mehr. Doch eines Tages kam eine alte Wölfin auf unsere Lichtung und sah die Kadaver. Auch bemerkte sie, dass ich noch lebte und sie nahm mich bei sich auf. Sie gab mir Mut, lehrte mich und liebte mich wie ihren eigenen Welpen. Doch so schön die Zeit mit Merle auch war, sie war alt und so war es für mich keine Verwunderung sie eines Tages kalt und steif in ihrem Nest zu finden. Ich lief also alleine los und suchte ein Rudel was mich aufnehmen wollte. Es war sehr schwierig für mich, da ich nicht sonderlich mit den Regeln eines Rudels vertraut war und so hatte ich auch viele Missgeschicke erleben müssen. Aber ich fand ein Rudel das mich aufnahm und lehrte darin jemanden kennen, der mir alles lehrte und mir Halt bot. Ich verliebte mich in ihn und er sich in mich. Wir waren ein glückliches Paar. Dachten sogar an Nachwuchs und unserem eigenen Rudel. Bis er eines Tages verschwand. Er ging, ohne mir etwas zu sagen und ich beschloss ihn zu suchen. Immerhin wollte ich wissen, ob ich etwas falsch gemacht hatte oder ihn mit meinem Gefasel einfach nur genervt hatte.
Ich suchte Zero viele Monate lang und folgte seiner Spur hierher. Ich wollte dieses Tal nur durch queren und schauen, ob er hier war. Ob es Anhaltspunkte gab oder ihn jemand gesehen hatte. Doch das einzigste, was ich neben Rumo und den anderen fand, war sein toter Körper.“


Ein trauriges Winseln ran sich aus der Kehle der Fähe und das Bild des Kadavers mit den vielen Fliegen hing wie eine Klette in ihren Bewusstsein. Sie wollte ihn einfach nicht vergessen, doch dieses Bild war das letzte, was sie von ihm gesehen hatte und dies stimmte sie traurig.

„Ich denke er suchte für uns ein Gebiet wo wir unsere Rudel gründen könnten und fand dabei den Tot. Diese Katzen hatten ihn als Wegemarkierung benutz und ihn mit ihren Urin bepisst. Das hatte er einfach nicht verdient. Er war doch bloß auf der Suche für mich. Für uns und unsere baldigen Jungen. Aber es war Hoffnungslos. Also blieb ich vorerst hier und schwor Rache für den Tot meines Gefährten. Doch nun weiß ich, dass ich auch so hier bleiben möchte. Dieses Rudel ist noch so frisch und ich möchte meine neu gewonnenen Freunde nicht alleine lassen.“

Dabei schaute die Helle zu der dösenden Kurai und dann zu Rala. Sie mochte inzwischen alle hier und würde ohne großes Gewinsel einfach nicht gehen können. Nun wollte Francis endlich die Fragen stellen, die ihr im Kopf hingen, als ein Ohren betäubendes Geräusch den Himmel erhellte. Schlagartig stand Francis auf alle vier Pfoten und spitze die Ohren. Es kam ihr bekannt vor, doch sie wusste nicht wo sie es hinstecken sollte. Doch auch ein merkwürdiges und ängstliches Gefühl breitete sich bei diesem Geräusch in ihr aus und sie fragte die anderen dabei.

„Habt ihr das auch gehört? Was war das?“


[Rudel/erzählt rala ihre vergangenheit/fragt alle wegen dem schuss]
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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Dez 04, 2011 11:36 am

Sardai hatte es sich wieder auf seinem halb Wegs trockenen Lager bequem gemacht und lauschte Magenas Worten. Er schloss die Augen und dachte über eine passende Antwort nach. Der voll gefressene Magen, die Nähe zu seiner Geliebten und der Blutverlust machten ihn wieder schläfrig und träge. Er wollte nur noch schlafen. Dösig nahm er nur noch verschwommen die Umrisse der anderen wahr, genauso wie Magenas weitere Worte. Es schien als hätte er zwei große Sandsäcke auf den Augen, welche die Augenlieder unaufhörlich herunter zogen.
Ja, wirklich ein richtig Bunter Haufen...

Nuschelte der Bunte im Halbschlaf. Langsam glitt er in das Meer des Schlafes ein. Bunte Punkte tanzten vor seinen Augen und ein angenehm wohliges Gefühl breitete sich in ihm aus, wie lange war es her das er mit vollem Bauch eingeschlafen war? Viel zu lange. Und das zeigte der Körper nun deutlich.
So weggedämmert verging vielleicht eine kurze Weile, 10 Minuten. Mehr dürften es auf keinen Fall gewesen sein. Dann gab es einen entfernten hellen Knall. Schlagartig waren die bernsteinfarbenen Augen geöffnet und hell wach. Etwas umständlich stemmte er den schweren Körper auf alle 4 Pfoten und trat in die Richtung aus der es gekommen war. Ganz offensichtlich hatte sie es auch vernommen. Es war also keine Einbildung gewesen, ein Hirngespinst was sich ihm im Schlaf eingeschlichen hatte. Er ging wieder ein paar Schritte in Richtung des Geräusches und sah sich dann fragend um. Ein beklemmendes Gefühl breitete sich in ihm aus. Es jagte ihm kalte Schauer über den Rücken was sich durch leichtes Aufstellen des Pelzes zeigte. Langsam ging er rückwärts, nach Fassung ringend. Er verbarg die Furcht in seinen Augen und straffte die Muskeln um so einen ruhigen Eindruck zu erwecken.

Das war ein Schuss, oder? Die Jäger sind uns gefolgt....


_________________
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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Dez 04, 2011 2:04 pm

Friedlich lag sie neben ihrem Rüden , ihrem Sardai und hatte die Augen halb geschlossen. Der Bunte schlummerte ebenso friedlich neben ihr und ihr Herz ging fast über vor Freude. Entspannt und satt, etwas erschöpft von der Jagd aber überglücklich vergrub sie die Nase tiefer in seinen pelz, atmete seinen wunderbaren Geruch ein und fühlte sich rundum wohl.
Da zerriss ein lauter Knall die Stille im Wald und hinterließ den Wölfen nichts anderes als Angst und wachsende Unruhe. Aufgeschreckt sprang die Weiße auf und sah sich mit angelegten Ohren um.
Ein Schuss. Jemand hatte im Wald geschossen. Nickend bestätigte sie dem Rüden an ihrer Seite seine Vermutung mit dem Schuss und den Jägern.

Was nun?

,fragte sie mit wachsender Nervosität und sich zum Rest des Rudels umblickend. Ihr Nackenfell stellte sich auf und Sorgenvoll blickte sie zwischen der Richtung aus der der Schuss gekommen und Rumo und sein Gefolge gegangen waren und dem Rudel hin und her.
Ihre Instinkte schrien ihr allesamt zu, dass es am Rudelplatz für die Wölfe momentan nicht mehr sicher war.

Wir müssen hier weg. Ich habe schon gesehen wie sie mit ihren Gewehren ohne große Anstregung Hunde,Katzen, Wölfe und eine ganze Reihe anderer Tiere erschossen. Wir sind hier nicht mehr sicher.

, flüster sie nur für ihren Rüden hörbar.
Dann wandte sie sich um und rannte zu ihren Freundinnen, Francis stand ebenfalls angespannt da.

Wir haben ein gewaltiges Problem.

,stellte sie trocken fest.
Die Angst steckte ihr tief in den Knochen, aber die Weiße würde sich davon nicht unterkriegen lassen.
Sie zwang sich zur Ruhe soweit es ging und blickte dann Angespannt zwischen Sheta und Sardai hin und her. Einer der Beiden oder beide zusammen hatte zu entscheiden wie es nun weiterging. Rumo war momentan im Wald und für sie nicht erreichbar. Magena konnte nur hoffen das es auch ihrem Alpha gut ging.
Sie stieß ein leises winseln aus, als sie daran dachte wie groß die Gefahr im Moment doch für das ganze Rudel war: sie wollte keinen ihrer Freunde verlieren und selber wollte sie auch noch nicht aus dem Leben scheiden.


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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Dez 14, 2011 7:08 pm

Nachdenklich beobachtete Rala ihre helle Freundin. Francis sah zum Himmel hinauf. Sie wirkte irgendwie angespannt und beunruhigt. Rala nahm an, dass es auch für ihre Freundin nicht leicht war, über ihre Vergangenheit zu reden. Vermutlich wollte jeder diese Wölfe im Tal vergessen, was geschehen war. Rala dachte an Magena. Sie hatte dem Rudel erklärt, zu was Menschen fähig waren. Sie hatte über Hunde und das Leben in der Stadt geredet und das auch nicht freiwillig, schließlich hatte Rala sie darum gebeten. Magena hatte es ebenso wie Francis nicht wirklich gefallen, ihre Geheimnisse Preis zu geben. Aber wie sollte man zueinander finden, wenn man nichts voneinander wusste?! Es gab einfach keine Möglichkeit der Vergangenheit zu entfliehen. Rala hatte diese Erfahrung am eigenen Leibe machen müssen. Von Beginn an hatte sie sich immer wieder an Vergangenes erinnern müssen. Während ihres Gespräches mit Magena, bei der Beobachtung der Jagd ihres zukünftigen Rudels, auf dem Weg aus dem Tal hinaus, jetzt, bei dem Gespräch mit Francis. Man konnte einfach nicht etwas abschütteln, dass zu einem selbst gehörte. Die Vergangenheit war quasi der zweite Pelz eines jeden Wolfes. Und somit konnte weder Francis, noch Magena noch Menha oder Rumo diese einfach ablegen.

Rala unterbrach sich selbst in ihrem Gedankengang. Francis hatte angefangen zu erzählen. Es war nicht gerade eine schöne Kindheit, die sie da schilderte. Die Geborgenheit und Liebe, welche Rala erfahren hatte war ihr wohl nicht zugestoßen. Abermals dachte die Cremeweiße an ihr Rudel zurück. Auch sie hatten diverse Traditionen. Jeder Welpe sollte von einem Wolf geprägt, belehrt und geleitet werden. Dies sollte ab dem 6ten Lebensmonat geschehen. Das war nur eine der vielen Traditionen. Rala mochte das. Das gab eine gewisse Richtlinie in ihrem Leben an. Aber irgendwann musste jeder einmal auf eigenen Pfoten stehen. Glücklicherweise machte es dem Alphapaar nichts aus, wenn eine Fähe sich für einen fremden Rüden entschied oder anders herum. Betrüb senkte Rala den Kopf, bei der Vorstellung, ihre eigenen Eltern und ihr Bruder wären vor ihren Augen abgeschlachtet worden, wie ein Reh bei der Jagd. Als seien sie nichts wert, nur weil sie ihr eigenes Leben leben wollten! Manche Artgenossen konnten so ungerecht sein…
Die traurige Stimmung währte glücklicherweise nicht lange. Francis erzählte von ihrem weiteren Leben. Von einer alten Fähe, die sie aufgenommen hatte, von ihrem ersten Gefährten, von dessen Verschwinden. Schlagartig versteifte Rala sich. Nun würde wohl die unangenehme Stelle kommen. Ein Bild des toten Rüden zuckte vor dem inneren Auge der jungen Fähe. Die vielen Fliegen um ihn herum. Ein schreckliches Bild. Als Francis sogar zu Winseln begann rückte Rala näher an sie heran und hoffte, ihr so Trost spenden zu können. Die helle Freundin erzählte weiter. Erklärte, dass sie nun hier bleiben wollte, weil sie neue Freunde gefunden hatte und diese konnte sie einfach nicht allein lassen. Rala lächelte schwach. Sie wollte soeben ein paar tröstende Worte sagen, als ein lauter Knall die Luft zerriss. Sofort sprang sie auf. Francis tat es ihr gleich. Hilfesuchend sah Rala sich um. Panik breitete sich in ihr aus. Sie kannte das Geräusch. Es bedeutete Gefahr, Blut und Tod, aber die Angst benebelte ihre Gedankengänge. Ihr wollte einfach nicht einfallen, was es war.

Francis fragte sofort in die Runde, ob auch die Anderen diesen Laut gehört haben und was es war. Rala konnte nicht antworten. Ihr Maul schien ausgetrocknet zu sein. Ihre Augen leer und wissend. Ja, sie wusste, was geschehen konnte, aber noch immer hatte sie keine Ahnung, was das gewesen war. Ängstlich klemmte Rala die Rute ein. Sie senkte den Kopf, machte sich kleiner und legte ängstlich die Ohren an. Es schien ihr, als würde dieses Geräusch immer wieder zwischen ihren Ohren nachklingen. Ein nicht enden wollendes Echo. Und immer wieder erinnerte es sie daran, dass sie nicht wusste, was es war. Dieses Unwissen brachte Rala noch in den Wahnsinn!
Magena schien völlig ruhig, im Gegensatz zu der cremeweißen Fähe. Sie sprach trocken einige Worte aus und wartete vermutlich auf Anweisung seitens Sardais oder Shetas. Darauf konnte Rala nicht warten.

“Was, verdammt nochmal, war das?! Mir will das Wort einfach nicht mehr einfallen…!“

Wut begann in Rala zu lodern. Jetzt gab es eine Extremsituation und sie hatte keine Ahnung, warum. Unsicher rückte sie näher an Francis heran. Ihre Schultern fühlten sich steif an, ihr Nacken schmerzte. Ihr ganzer Körper verkrampfte sich unter der Angst, der Wut, der Panik, dem Unwissen, welches ihre Adern durchschwamm. Was war hier nur los?!


[bei Francis | hört ihr zu | hört den Knall | springt auf und kriegt Panik | hat Angst etc |redet | rückt näher an Francis heran]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Dez 15, 2011 4:17 pm

Gelassen lag Siyana immer noch auf den völlig durchnässten Untergrund. Sie lauschte nach den Geräuschen die sie umgab. Da waren die Tropfen die schwerfällig auf den Blättern der Bäume prasselten. Das Gras rauschte leicht im Wind. Und natürlich hörte sie den anderen Wölfen zu. Rumo fragte sie ob sie die beiden Fremden aufnehmen sollten.

Die Schwarze hob langsam ihr Haupt und stand entgültig auf um Rumo ihren Respekt zu zeiten. Sie schaute den herbstfarbenen Alpha in seine Augen.

Warum soll ich denn die Entscheidung treffen!? Ich bin kein Alphatier geschweigedenn sehr gut mit ihm befreundet, sodass er mir so gut Vertrauen kann... Vielleicht will er mich auch testen.. Ich hoffe ich mache nichts falsch..

Noch einen kurzen Moment dachte sie nach. Dann antwortete sie mit ein bisschen Angst dahinter Rumo's Frage.

"Also ich finde sie machen einen zimlich netten und soliden Eindruck. Sie können, denke ich, gut jagen, weil sie sehr flink und erfahren aussehen. Ich würde es versuchen. Aber letzten Endes ist es deine Entscheidung sie in das Rudel zu lassen."

Die Junge hoffte damit das Richtige gesagt zu haben. Jemand anderes, undzwar Yukio, machte auf sich aufmerksam in dem er sprach. Siyana dachte sie hörte nicht richtig was er sagte. Er meinte, er könnte doch nicht bleiben und es würde ihm Leid tuen. So von einem auf den anderen Moment. Die Fähe war ganz baff. Aber vielleicht war Yukio lieber ein Einzelgänger. Nachdem sie einen kurzen Moment nachdachte rannte er davon. Siyana rannte ihm ein kleines Stück hinterher, denn sie hatte ihn ja gerade erst kennengelernt und wollte sich noch nicht wieder von ihm verabschieden. Sie rief ihm noch hinterher, dass sie ihm viel Glück wünsche auf seiner Reise.

Im nächsten Moment rannte ein anderes Geschöpf auf sie zu. Es war ein Wolf. Er hechelte und erklärte Rumo in Stichpunkten irgendetwas, was Siyana nicht genau verstand.

Was macht der denn hier!? Wenn ich so daran denke spatzieren hier irgendwie alle Wölfe ins Revier rein... Oh hab ich ganz vergessen... Ich ja damals auch.. ups! Egal ich muss das Revier verteidigen.

Die schwarze, junge Fähe fletschte die Zähne und stellte ihre Rute auf. Auf ihrem Rücken stellten sich alle Haare auf. Doch sofort wurde alles wie durch einen Rasenmäher geplättet, denn ein lauter Knall ertönte im Tal der Dembas. Durch Siyanas Körper ging ein starkes Zucken als würde sie an einem Elektrozaun einen gewischt kriegen. Sie streckte ihre Nase in die Höhe und roch.

"Fremder! Was hast du getan!? Es war ein Gewehr der Menschen. Diesen Geruch kenne ich. Als ich damals zu euch kam, Rumo, hat ein Jäger auch nach mir geschossen und den Geruch hab ich mir gemerkt. Heulen bringt nichts, oder? Dann weiß ja der Mensch wo wir uns aufhalten. Was sollen wir tun Rumo? Wir können den Wolf hier nicht einfach alleine lassen... Klar er ist in unserm Revier aber ihr habt mich damals auch aufgenommen und weil Yukio jetzt weg ist, ist doch ein Platz frei in unserm Rudel..."


(döst; spricht; rennt Yukio 5 m hinterher; kommt wieder zurück zu den Wölfen; bemerkt den Neuen; bemerkt den Schuss; spricht)
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Dez 16, 2011 9:01 pm

Der große Wolf nickte zufrieden. Ja, auch er hatte sich letztlich zu der Entscheidung durchgerungen die beiden Fremden gastfreundlich zu empfangen. Das mochte ungewöhnlich sein für ein Wolfsrudel, doch mit dem Hintergedanken, dass sie ein starkes Rudel brauchten, wenn sie auch zukünftig bei den Menschen würden jagen müssen und gleichzeitig ihr Revier gegen die Katzen zu verteidigen hatten, sah die Sache noch einmal anders aus. So war er gewillt die beiden aufzunehmen. Noch bevor er seinen Entschluss jedoch preisgeben konnte, überschlugen sich die Ereignisse.

Zunächst war es Yukio, der von einer eigentümlichen Panik überfallen wurde. Rumo schüttelte verwirrt den Kopf, als er dem Hinterteil des Rüden dabei zusah, wie es im nahen Gestrüpp verschwand. Woher in Wulfs Namen mochte dieser Sinneswandel kommen? Vielleicht sollte man dem Grauen zu einem späteren Zeitpunkt einmal nachgehen, um zu sehen ob mit diesem auch wirklich alles in Ordnung war. Vielleicht sollte er… Er kam nicht dazu die Gedanken zu Ende zu denken. Unvermittelt stolperte ihm ein weiterer Fremder vor die Pfoten und brach dort beinahe zusammen. Ja war denn das zu fassen? Kurz wollte der Wildfarbende erbost auf den Gesellen reagieren, doch dessen heraus gehustete Worte ließen ihm die eigenen in der Kehle stecken bleiben.

„Menschen?“

Dann ertönte der Schuss. Dem starken Reflex konnte der große Wolf nur nachgeben. Rumo zuckte zusammen wie vom Blitz getroffen. Mit eng angelegten Ohren presste er sich Deckung suchend an den Boden, wenn auch nur für eine kurze Minute. Mit fliegenden Blicken sah er sich um. Sie waren alle zusammengefahren, aber keinen hatte es erwischt. Sofort richtete sich der Rüde wieder auf. Nicht ohne Stolz registrierte er sowohl Siyanas Instinkt sich unbedingt leise zu verhalten, als auch ihr großes Herz, das den Fremden nicht alleine lassen konnte. Er nickte ihr zu, musterte dabei kurz ihren schlanken, leichten Körperbau. Dann schoss seine Rute wie alarmiert in die Höhe. Jetzt war keine Zeit für Widerworte.

„Siyana, lauf los. Lauf wie der Wind zu den anderen zurück. Sie müssen fliehen! Wenn du sie findest, dann führe sie nördlich in die Berge, aber haltet euch östlich vom Fluss. Die Menschen sind im Westen. Haltet unbedingt immer das Wasser zwischen euch und ihnen! Ich nehme ihn hier mit. Wir treffen uns in den Bergen wieder.“

Er drückte der jungen Fähe kurz die eigene Nase gegen den Fang.

„Sei schnell und lass dich nicht erwischen.“

Natürlich machte er sich große Sorgen um sie. Die machte er sich um alle. Am liebsten wäre er bei ihr geblieben, doch Siyana hatte Recht gehabt. Sie konnten dieses erschöpfte Häufchen Pelz nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Hayden und Shiva jedenfalls waren schnell von der Flucht überzeugt. Er hatte seine Anweisungen an Siyana kaum zu Ende ausgeführt, da hatten sich die beiden längst umgewandt und waren davongelaufen. Nicht ohne dass Hayden ihnen noch einen Blick zugeworfen hatte. „Viel Glück.“, mochte er bedeutet haben. Rumo konnte ihn verstehen. Für den steingrauen Rüden war es nur wichtig seine Freundin in Sicherheit zu bringen. Auch der Alpha wünschte den beiden Wölfen im Stillen alles Glück der Welt. Das konnten sie jetzt ohnehin alle gut gebrauchen, am meisten vielleicht der geschwächte Artgenosse vor ihm. Beherzt trat Rumo an seine Seite. Er schob seinen Kopf unter die breite Brust des anderen Rüden, um seine zusammengesunkene Haltung wieder voll aufzurichten. Dann bot er ihm seine Schulter zur Stütze.

„Komm, ich helfe dir.“

Er überlegte kurz welchen Weg sie beide einschlagen sollten, während er auf eine Reaktion des anderen wartete. Der direkte Weg würde sie aus dem Wald heraus zum See und über die große Lichtung dort führen, aber das wäre ihr Tod. Auf der Lichtung gab es keine Deckung für sie und sie gäben leichte Ziele ab. Welchen Weg aber sollte er dann wählen, um sich nördlich mit den anderen zu treffen? Sie würden außerdem langsamer sein als das Rudel. Ob sie es wagen konnten den See westlich zu passieren und sich durch den Nordwald zu schlagen? Der Weg war kürzer, das rettende Gebirge schneller erreicht, aber sie würden sich dann unter der Nase der Jäger hindurch schleichen müssen. Egal wohin, sie mussten losgehen! Behutsam drückte er sich gegen die Schulter des Fremden.

„Wir versuchen es da entlang, Freund.“

Er hatte sich für den kürzeren, riskanten Weg entschieden. Wenn sie es nicht schafften, so würden sie die Menschen auf diese Weise zumindest eine Weile von dem Rudel ablenken.

[Reviergrenze im Südwald | gibt Anweisungen für Siyana | stützt Manitu zur Flucht]



Spielleitung: Hayden und Shiva sind auf eigene Faust geflohen. Somit sind sie aus dem Rollenspiel genommen.

_________________
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Zuletzt von Rumo am Fr Dez 16, 2011 9:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Dez 16, 2011 9:22 pm

Er hatte so friedlich vor sich hin gedöst. Der volle Magen und Shetas Kopf, der zwischen seinen Schulterblättern ruhte, hatten ihn sogar die Schmerzen seiner Narben vergessen lassen. Es war ein so harmonisches Gefühl, wie er es seit Monaten nicht mehr verspürt hatte. Der greise Wolf fühlte sich in vergangene Zeiten zurückversetzt, in denen er noch mit seiner Familie in der Sonne gelegen hatte, dicht an dicht. Wie schön das war. Doch die Idylle nahm ein jähes Ende.

Lokis verlangsamte Reaktion auf den fernen Schuss war die letzte gewesen, aber gleichsam auch die heftigste. Der alte Wolf war so heftig zusammengezuckt, dass sein Rücken gegen Shetas Kopf gestoßen war, obwohl dieser längst über seinen Schultern schwebte. Im Nu war das alte Tier auf den Beinen. All die Kraftlosigkeit und Schwäche war von ihm abgefallen und einer nervösen, zittrigen Unruhe gewichen. Die kauernde, zitternde Haltung ließ den eingefallenen Körper allerdings noch zerfallener, noch näher dem Tode wirken. Es war nun deutlich zu sehen, dass der graue Altwolf kaum mehr Haut und Knochen war. Er hielt den Kopf gesenkt, die Ohren suchten ängstlich nach dem nächsten Schuss über den Wipfeln, während seine Augen wild in ihren Höhlen rollten. Loki war in Panik. Es waren Jäger gewesen, die seine Familie zerrissen und aus dem beheimateten Revier vertrieben hatten.

„Flieht! Wir müssen fliehen!“,

stammelte er wieder und wieder. Es war schwer zu sagen, was diesen Wolf noch an Ort und Stelle hielt. Vielleicht war es bloß der wuchtige Körper seiner Tochter, die wie zu einem Berg aufgebaut neben ihm stand. Hier konnte er Schutz suchen, der Wolf, der wie ausgewechselt war. Wo war seine Gelassenheit? Wo war die Ruhe seiner Erfahrung? Es schien als hätte die wachgerufene Erinnerung nur noch Wahnsinn in dem knochigen Greis zurückgelassen. Wieder und wieder begann er sich auf der Stelle und um die eigene Achse zu drehen. Nur der Rudelinstinkt ließ ihn nicht aus der Gruppe weichen. Dennoch hätte er nichts lieber getan als einfach kopflos davonzulaufen. Winselnd trat er mit den Pfoten auf der Stelle. Der Alte hatte es eilig, doch er erwartete, dass sich das gesamte Rudel in Bewegung setzen würde, irgendwohin. Die Richtung war ihm beinahe gleichgültig. Die Panik in seinen dürren Gliedern wollte ihn bloß rennen sehen. Nur Laufen, hoffend, dass der Wald seinen Körper vor dem Auge der Jäger verbarg und kopflos, weil die Grausamkeit der Menschen durch keine tierische Finte abzulenken war. Sie würden nicht aufhören, ehe sie nicht alle Wölfe ausgerottet hatten, dessen war Loki sich sicher. Sie hatten ihn und Rumo und Sheta bis hier hin verfolgt, nur um sie nun doch zu erschießen. Das waren seine einzigen Gedanken.

[Rudelplatz | in Panik]
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Benjiro

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Dez 16, 2011 10:21 pm

“ Everything seems so perfect and yet it is so fragile ...”

Benjiro lief in der nähe des Dorfes etwas herum. Auch wenn er schon lange von den Menschen abgehauen war, so war er doch immer ein paar Tage geblieben wenn er ein Dorf gesehen hatte. Warum eigentlich? Ja das wusste der junge Rüde auch nicht. Jedenfalls nicht weil er die Menschen liebte. Nein, das tat er wahrlich nicht. Auch wenn er sie nicht hasste. Er war ihnen eher neutral eingestellt. Der schwarze hörte dem trommeln seiner Pfoten auf den Bode zu. Sein Blick war auf den Boden gerichtet. Als er eine Spur aus Wolfs und Menschenfußabdrücken entdeckte stutzte er und betrachtete sie kurz. Er legte ein Ohr leicht an und begann ihr zu folgen. Zuerst nur langsam, dann fing er leicht an zu rennen. Wobei, es war mehr ein schnelles Laufen. Die Spur führte zu einem Berg. Benjiro blieb stehen und schaute hinauf. Es schien so als wären die Menschen und der Wolf hier über den Berg geklettert. Wieder legte er ein Ohr leicht an und überlegte kurz bevor er dann den Berg hinauf Stieg. An der Spitze angekommen staunte er nicht schlecht als er unter sich ein Tal entdeckte. Es schien komplett von den Bergen eingeschlossen zu sein. Eigentlich schien es der perfekte Ort zu sein. Aber der junge Rüde wusste dass der Schein trügen konnte. Da die Menschen dieses Tal nun anscheinend entdeckt hatten war es dort nicht mehr so sicher. Auch wehte ihm der leicht, kaum wahrnehmbare Geruch von Großkatze aus dem Tal entgegen. Benjiro machte sich daran auf der anderen Seite in das Tal hinab zu steigen. Es war sicher kein leichtes Unterfangen, genauso wie der aufstieg, wenn man nicht besonders gut Klettern konnte. Der schwarze schaffte es dennoch. Am Fuße des Berges angekommen bestätigte sich seine Befürchtung dass die Menschen das Tal entdeckt hatten. Die Spur führte weiter und er folgte ihr.

Er stellte seine Ohren aufmerksam auf als der Menschen Geruch stärker wurde. Kurz zögerte er, ging aber doch weiter. Je näher er kam, desto mehr schlich er. Bis er fast auf dem Bauch krabbelte. Aus dem Unterholz heraus erblickte er eine Gruppe von Menschen die durch den Wald liefen.. Benjiro legte wieder ein Ohr an und beobachtete sie aus dem Unterholz heraus. Dabei war er so leise wie möglich was für ihn nicht so schwer war. Vorsichtig krabbelte er wieder ein Stück zurück und umrundete die Gruppe in einem recht weiten Bogen. Er fand auch die Spur wieder, nur das es nur noch die von dem Wolf waren. Wieder verfolgte er die Spur. Warum tat er das eigentlich? Nun, man könnte jetzt sagen weil er zu neugierig war, was wohl auch stimmte. Aber diese hatte er normalerweise gut im Griff. Warum also jetzt nicht? Bei dem Knall zuckte der schwarze kur zusammen. Hatten ihn die Menschen doch bemerkt als er um sie herum geschlichen war? Es war eindeutig ein Gewehr gewesen. Er kannte das Geräusch und den Geruch. Immerhin hatte er lange genug unter den Menschen gelebt und sogar bei Jagten geholfen. Er beschleunigte seine Schritte und dachte nur noch daran so viel Distanz wie möglich zwischen sich und der Gruppe zu bringen. Dabei wich er von der Spur ab. So ging es schneller, dachte er sich. Benjiro näherte sich zwei Wölfen. Als sie plötzlich vor ihm standen erschrak er leicht. War er wirklich so von dem Schuss verschreckt gewesen das er sie nicht bemerkt hatte? So musste es wohl gewesen sein. Er legte die Ohren leicht an und schaute auf die beiden Rüden. Der eine schien ziemlich erschöpft zu sein. Und dem Geruch nach zu urteilen war er derjenige dem die Menschen folgten. Er war sic bewusste das er sich in dem Revier des Rudels befand, aber er hoffte auch das die beiden zu sehr mit der Flucht beschäftigt waren. Da kam ihm eine Idee. Die beiden, oder zumindest eine von ihnen kannte sich hier sicher aus und wusste Fluchtwege. Vielleicht sollte er sich ihnen kurz anschließen? Wenn er denn durfte.

“Verzeiht mein eindringen in das Revier, aber es ist wenig Zeit und die Menschen scheinen ziemlich wütend…Also wenn ihr gestattet, helfe ich euch, dann geht es schneller…“

Sagte der schwarze. Selbst überrascht wie ruhig er seine Stimme klingen lassen konnte. Denn seine Gedankengänge waren alles andere als Ruhig. Mehr hektisch. Ohne lange zu warten stellte er sich auf die andere Seite des geschwächten und versuchte ihn etwas zu stützen. Es war eigentlich nicht sene art fremden gegenüber, aber so erhoffte er sich schnell wieder aus diesem Tal und den MEnschen mit ihren Gewehren weg zu kommen. Weniger weil er de Menschen hasste, as er nuneinmal nicht tat. mehr, weil er zu große angst vor ihren Gewehren hatte. Er hatte damals Glück gehabt das die Kugel die er für seinen Retter mit seinem Körper aufgehalten hatte nicht sein Herz erwischt hatte. Das wusste der Junge nur zu gut. Und es grenzte schon fast an ein Wunder das er davon nur die Narbe zurück behalten hatte die dabei entstanden war als man ihm die Kugel entfernte.


[streift in der nähe des Dorfes herum | folgt der Spur von Manitu und denn Menschen | beobachtet die Menschen kurz | erreicht Rumo und Manitu | will helfen]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Dez 16, 2011 11:50 pm

Die Dunkle hatte das Bedürfnis ihrem Ärger irgendwie Luft zu machen. Aber sie konnte nicht schon wieder aufstehen und gehen, selbst wenn es sich bei ihrem Gehen lediglich um das Beine vertreten ging. Sie waren gerade erst hier und sie sollte um ihretwillen nicht alleine losziehen. Aber was sollte sie tun? Die mattgelben Seelenspiegel tasteten sich suchend über die Umgebung, obwohl sie das zuvor schon getan hatten. Auch jetzt stellte sie wieder fest, dass sie sich zu niemandem gesellen wollte. Bei jedem Wolfspaar gab es unterschiedliche Gründe. Irgendetwas jedoch musste sie doch tun können! Mürrisch verzogen sich ihre Lefzen, als sie ihren Kopf zurück auf die ausgestreckten Pfoten bettete. Das Dösen war weiterhin entspannend für ihre ausgezehrten Kräfte, allerdings nahmen ihre aufmerksamen Ohren die Worte der beiden Wölfinnen auf. Kurai lag nichts am Lauschen, sie mochte listig sein, aber sie hatte Würde und Stolz. Das Belauschen des Gesprächs von Rala und Francis lag eindeutig darunter, aber es drangen trotzdem ein paar Wortfetzen bis zu ihr durch und so hob die schwarze ihren Kopf und blickte zu den hellen Wölfinnen, die sich so nah zu sein schienen. Francis erzählte wohl gerade von ihrem Gefährten. Von ihrer Vergangenheit, es würde beide Tiere einander näher bringen. So war es doch schon immer. Je mehr man voneinander erfuhr, desto vertrauter wurde man und letztendlich bildete sich eine Freundschaft. Bei ihr würde es wohl etwas dauern, bis sie von ihrer erzählte. Nicht weil sie sich dafür schämte, sondern weil es ihr düsteres Bild unterstrich und sie womöglich Misstrauen säte, welches zumindest im Augenblick nicht angebracht war.

Plötzlich sprang Kurai auf, als etwas Lautes den Wind zerschnitt und nach lange nachhallte. War das etwa ein Schuss gewesen? Sie hatte gewusst, dass es riskant war sofort mit einem Teil der Beute in das Tal zurück zu kehren, mochten sie womöglich zu auffällige Spuren hinterlassen haben, so dass die Zweibeiner ihren Weg bis hierhin verfolgt hatten? Denn das Geräusch des Feuer speienden Steckens war zu klar gewesen, als dass die Kahlhäutigen sehr weit weg waren. Wie als würde die Schwarzfellige die Frage von Rala beantworten wollen spie ihr Fang das eine, aber ausschlaggebende Wort aus.

„Menschen.“

Es war nur ein Wort, eine einfache Bezeichnung, aber es beinhaltete so viele Assoziationen. Furcht, Schmerz…Tod. Zumindest fand Kurai keine gute Eigenschaft in ihrem Wortschatz für diese Wesen. Ihr Blick glitt über die Anwesenden, die ebenso erschrocken waren, wie sie. Sie war derselben Meinung wie Loki, sie mussten fliehen und zwar sofort!

Ob Rumo hier her zurückkehren würde stand als offene Frage in der Luft, aber die Dunkle wollte nicht auf irgendeine Reaktion Seitens des Alphas warten und womöglich so auf den kommenden Tod warten. Dazu war ihr das Leben doch noch eine Spur zu wichtig. Also setzte sie sich in Bewegung. Anfänglich mit langsamen Schritten und warf dann den anderen Wölfin wieder einen Blick zu.

„Entweder lauft ihr, oder aber wartet darauf, dass euer erbärmliches Leben so schnell zu Ende geht, wie das des Viehs, was wir reißen!“

Die Nachtwölfin war nicht in der Verfassung liebevolle und schmeichelnde Worte zu gebrauchen, um die anderen zum gehen zu bewegen und es wäre auch nicht ihre Art gewesen. Stattdessen warf sie den Kopf wieder nach vorne und stürmte los. Ihr Körper war wie ein von der Sehne geschnellter Pfeil. Er bahnte sich rücksichtslos den Weg durch das Unterholz und ließ sich nicht von der Richtung abbringen. Es war zwar ein unangenehmes Gefühl, wie die feinen Äste an ihrem Fell rissen, aber es war auszuhalten und dichteres Gestrüpp würde ebenso hinderlich für Verfolger sein.

[liegt l springt auf l redet l setzt sich in Bewegung]
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Sunkmanitutanka

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Dez 17, 2011 10:47 pm

Kurz hob Manitu noch mal den Kopf,als der wildfarbene Wolf ungläubig das Wort Menschen aussprach.Dabei bemerkte er,dass ihm eine schwarze Wölfin mit gefletshcten Zähnen und aufgestellten Fell drohte.Dachte sie wirklich,er würde in seinem Zustand angreifen?Dann senkte Sunkmanitutanka wieder seinen Kopf.Doch als ein Schuss ertönte fuhr er zusammen und Panik stieg in ihm auf,die er nur mit Mühe unterdrücken konnte.Auch die Fähe,die eben noch drohte,der wildfarbene und die anderen drei Wölfe erschracken.Ein grauer Wolf rannte davon,anscheinend war es ihm zu viel.
Die schwarze Fähe begann nun zu reden und wollte wissen,was Manitu getan habe und redet dann mit dem wildfarbenen,der wohl Rumo hieß.

Lange...Geschichte...

Hustend und keuchend quetschte er die zwei Worte heraus,später würde er alles erklären. Zumindest,falls es ein später gab.
Derweil erteilte Rumo der schwarzen,die er Siyana nannte,Befehle,schickte sie zu dem Rest des Rudels um dieses zu leiten.Dadurch erfuhr Manitu,dass also noch mehr Wölfe zum Rudel gehörten,doch wie viele konnte er nicht erfahren.Es spielte im Moment eh keine Rolle,er hörte auch agr nicht richtig zu,denn andere Gedanken plagten ihn.
Weiterhin nagten Hunger,Durst und Erschöpfung sowie Schmerzen an ihm.Der Rüde wurde immer schwächer.
Während Rumo redete,flohen die anderen beiden Wölfe und man konnte sie schon bald nicht mehr sehen.
Als nächstes würde wohl Siyana verschwinden.

Kurz darauf trat Rumo zu Manitu,dass Rumo der Alpha war,hatte er noch nicht registriert.
Der andere Rüde half ihm,sich wieder voll aufzurichten und bot seine Hilfe und Schulter an.
Dankend sah Manitu den anderen an und stütze sich mit seiner Schulter,an der von Rumo ab.So würde ihm das Laufen etwas leichter fallen.Gerade sagte Rumo etwas von einem Weg und drückte gegen Manitus Schulter,da kam auch schon ein Wolf angerannt und rannte fast in die beiden.Manitu konnte es egal sein,ob dieser neue Wolf zum Rudel gehörte oder nicht.Der Fremde wollte auch helfen und schon stand er auf der anderen Seite und stützte ebenfalls Manitu an der Schulter.Auch ihm galt ein dankbarer Blick.
Nun musste nur noch der wildfarbene Rüde sein Okay geben und Manitu würde einfach mit ihm gehen.

Sie liefen durch den Wald,duch Gestrüp und Unterholz.Dank den beiden Wölfen viel Sunkmanitutanka das laufen nicht ganz so schwer.Dennoch stolperte er immer wieder,auch wenn es etwas noch so kleines war,an was seinen Pfoten hingen blieben.Nach,ihm ewig vorkommenden,rennen durch den Wald,kamen sie auf einer Lichtung an und Manitu bemerkte nicht lange darauf den See.Wie er ihn so schnell bemerkte wusste er selber nicht,denn umgesehen hatte er sich nicht,schließlich schaute er mehr oder weniger auf den Boden und regestrierte auch da nicht viel.
Vom quälenden Durst getrieben stürzte er,im wahrsten Sinne,Hals über Kopf zum See und flog bald rein.Gierig trank er und vergaß alles um sich herum.Es tat so gut,das kühle Nass in seinem Maul,dann im Rachen und letztendlich wie es durch den Körper floss zu spüren. Es schien,als würde sich das gesamte wasser einfach so in seinem Körper verteilen.Ein wirklich herliches Gefühl,das ein wneig stärkend wirkte.Aufjedenfall hatt Manitu nun ein Problem weniger.Jedoch wurde ihm ein wenig schwindelig durch die plötzliche Aufnahme des vielen Wassers.Er setzte sich bis der Schwindel verschwand,schüttelte sich dann kurz und sah sich nach den anderen beiden um und ging zu ihnen als er sie sah.

Wir können ein wenig schneller,das Wasser hat mich etwas gestärkt...

Nicht mehr keuchend oder hustend,aber nun deutlich müde und erschöpft sprach er zu Rumo damit er wiede rlos läuft.Manitu wird ihm wieder folgen,gestützt durch ihn und den anderen Wolf.


[erschrickt | redet | wartet | flieht mit Rumo und Benjiro | trinkt am See | wird Rumo folgen]
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Menha

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Dez 30, 2011 7:21 pm

Menha hatte sich ein wenig zurück gezogen und saß nun unschlüssig zwischen ein paar Sträuchern. Bemerkt hatte keiner sie, aber die Fähe war auch nicht mutig genug gewesen einen Schritt auf die Wölfe zuzugehen, sie anzusprechen, alles wieder so werden zu lassen, wie es einmal gewesen war, denn das konnte sie nicht, es war alles anders, alles, auch Menha, sie war jemand anderes. Ihre Ohren zuckten leicht und auf ihrem Fell konnte sie die Nässe spüren. Alles würde sie gerade dafür geben, dass sie trocken war, alles dafür, dass es warm war und das sie vielleicht jemand beschützen würde, während sie schlief. Doch niemand war da.

Die Graue wusste genau was geschah, würde sie den Tag und auch die nächste Nacht alleine verbringen. Sie würde nicht schlafen können, würde sich im Schlamm wälzen und mit einem Knurren aufwachen, nur um zu merken, dass es immer noch dunkel wäre. Die Fähe wollte in solches Leben, ja sie hatte es schließlich selbst gewählt, aber ob es wirklich das Bessere war? Sie musste an Rala denken, nur kurz kannte sie die helle Wölfin und doch vermisste sie diese ab und an. Es war eine Freundschaft gewesen, die einfach entstanden war, auch wenn sie es nicht gewollt hatte.

Die Augen der Fähe verengten sich und sie senkte den Kopf zu Boden, wo sie ihn allerdings direkt wieder hoch riss, da das Wasser ihr in ihre Nase gedrungen war. Mit einem Niesen schüttelte sie ihren Kopf und ihr Körper bebte einen kurzen Moment. Sie musste raus aus diesem Regen, oder sie wäre bald tot. Der Schlamm zog sich über ihr gesamtes Fell und sobald es aufhören würde zu regnen, dann würde er trocknen und bröckelig abfallen. Menha wäre davon angetan, wenn sie den Schlamm abwaschen könnte, denn sie mochte es nicht, wenn er trocknete und dann an ihr haftete.

Mit einem Schnaufen und einem genervten Knurren, was sie an sich selbst richtete stand die Fähe auf, schüttelte Schlamm und Waser so gut es ging ab und trottete weiter. Irgendetwas musste sie tun, sie konnte schlecht hier bleiben, denn hier in diesen Sträuchern würde ein Wolf sie zwar riechen und finden, aber dann scher nicht froh darüber sein. Besser war es, sie zeigte sich einfach offen und freundlich und hoffte, die anderen waren nicht so böse auf sie, dass sie so einfach gegangen war. Auch wenn sie sich ein wenig fragte, warum es sie kümmerte, was andere dachten.

Da hörte die Fähe einen Schuss und schreckte auf, ohne nachzudenken lief sie los und konnte durch den strömenden Regen nichts mehr sehen. Ohne das sie es merkte rannte sie auf eine Gestalt zu, die ein paar Meter vor ihr stand und lief in die hinein. Mit einem wütenden Knurren fiel die Fähe über die fremde Wölfin und wand sich für kurze Zeit orientierungslos auf dem Boden. Erst einige Sekunden später wusste sie wieder wo sie war, rappelte sich auf und ein tiefes Knurren drang aus ihrer Kehle, es galt nicht der Wölfin, sondern sich selbst, dafür, dass sie so unvorsichtig gewesen war.

“Tut mir leid, geht es dir gut?“

Fragte sie die Fremde und kam ein wenig näher, allerdings nicht zu nah, um keine falsche Reaktion auszulösen. Menha kannte die Wölfin nicht, also entweder sie kam aus dem Rudel, oder sie war Fremd.

“Bist du neu hier?“

Fragte sie und ließ die Tatsache, dass sie nicht mehr zum Rudel gehörte außer Acht.


[allein im Wald, rennt durch Schuss los, läuft in Chilali rein, entschuldigt sich und fragt]
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Plot 03: Vom Glück verlassen
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