Demba-Wolves

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Postingreihenfolge:
Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

Abgemeldet: -
Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 03: Vom Glück verlassen

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AutorNachricht
Loki

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Rang : gamma
Geschlecht : Rüde
Alter : 9 Jahre
Größe : 82 cm
Gewicht : 69,3 kg
Merkmale : Narben auf Schulter & Seite, eingefallene Flanken & ausgedünnter Pelz

Rollenspiel
Gesundheit:
15/100  (15/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Jul 14, 2011 10:27 am

Zuerst hatte der Greis blind vor Hunger das köstliche Rindfleisch zerrissen und herunter geschlungen, um den rebellierenden Magen zu besänftigen. Dann, als der gröbste Hunger gestillt war, zog er den übrig gebliebenen Brocken näher an sich heran, positionierte ihn zwischen seinen Vorderläufen und begann damit ihn genüsslich abzuschlecken. Er neigte den Kopf hin und her, um das blutige Fleisch von allen Seiten mit der schlappernden Zunge zu bearbeiten. Endlich, nach so vielen Wochen blieb einmal wirklich die Zeit, um das Fressen in vollen Zügen zu genießen. Die Gesellschaft war ebenfalls nicht zu verachten, als sich Sheta zu ihm in das Regenversteck gesellte. Ihre Blicke ließen bereits erahnen was sie dachte und er konnte ihr nur stumm zustimmen. Nur kurz nahm er seine Nase von dem köstlichen Futter weg, hob den Kopf und schleckte seiner längst ausgewachsenen Tochter zur Begrüßung über den Fang. Sie war eine stattliche Fähe geworden in der langen Zeit, die sie sich nicht gesehen hatten. Es war ein glücklicher Zufall gewesen, dass sie sich ausgerechnet dasselbe Tal zur Rast gesucht hatte, in dem er und Rumo Zuflucht suchen mussten.

“Ich bin alt geworden, Liebes. Ich habe dies einst auch bei meinem eigenen Vater beobachten können. Die Zeit macht Welpen zu starken Wölfen, starken Wölfen aber bringt sie letztlich nur wieder die Schwäche des hohen Alters. Nichts daran ist schlimm, es ist der Lauf der Dinge und ich bedauere mein Schicksal nicht. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich meine Kinder um mich habe, die mich ebenso lieben wie ich sie. Mein Vater hatte seiner Zeit nicht so viel Glück.“

Kurz hing Loki seinen Gedanken nach, ehe er wieder geradezu liebevoll das Fleisch beleckte. Er hatte wirklich keinen Grund zur Klage, denn er wurde gut versorgt, so gut wie es dieses frisch zusammengewürfelte Rudel eben leisten konnte. Sein Vater Odin hatte einen anderen Weg des Schicksals kennen gelernt. Eine Möglichkeit, wie die Dinge verlaufen konnten, vor der es dem alten Wolf grauste. Der brutale Alpha war von seinem eigenen Sohn getötet worden, den er geprägt und zu dem gemacht hatte, was ihn letztlich zerriss. Der Altwolf brummte düster bei dem Gedanken. Ihm schien ein solches Ende jedoch nicht bestimmt.

“Wie ist es dir im letzten Jahr ergangen? Ich war in Sorge, als wir von den Jägern vertrieben und auseinandergejagt wurden. Weißt du um den Verbleib deiner Tante oder einem der anderen?“

Seit einem Jahr plagte ihn die Ungewissheit. Damals hatte sein Rudel ein beschauliches, friedliches Revier bewohnt. Dann kamen die Menschen. Sie hatten sie zunächst lange Zeit aus der Ferne beobachten können und waren nicht schlau aus ihrem Treiben geworden. Dann plötzlich kamen sie mit ihren Hunden und Gewehren und hatten Jagd auf die friedlichen Beobachter gemacht. Sie hatten das Rudel getrennt, mit zahmem Feuer ihre Wälder und Wiesen niedergebrannt, zwei freundliche junge Wölfe erschossen und den Rest seiner Familie in alle Winde zerstreut. Loki war damals zufällig bei Rumo gewesen und mit ihm geflohen. Ein Glück, denn ohne den stattlichen Sohn an seiner Seite, hätte er die lange Wanderung sicherlich nicht überlebt. Diesem Gedanken folgte ein ermüdetes Seufzen.

[Rudelplatz, im Schutz der Büsche | Gespräch mit Sheta]
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Magena

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Rang : Gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4Jahre
Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

Rollenspiel
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95/100  (95/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Jul 14, 2011 11:06 am


Zufrieden einfach nahe bei ihm zu sein kuschelte Magena sich noch etwas dichter an ihren Rüden und beobachtete ihn beim fressen. Das er sich kaum Sorgen wegen seiner Schulter machte beruhigte sie etwas und sie konnte sich selbst auch einreden, dass in ein paar Wochen höchstens noch eine unter dem dichten Pelz verborgene Narbe von der Verletzung zeugen würde.
Auf Sardais Aufforderung hin nahm sie auch noch ein paar bissen vom Fleisch. Hätte sie sich vorhin nicht so übereilig vollgestopft hätte sie bestimmt auch mehr genommen, aber sie hatte keine große Lust dazu sich zu überfressen und sich dann mit dem übervollen Magen zu quälen.
Seufzend blickte sie umher. Sie wollte etwas sagen. Irgendetwas. Aber sie brachte kein einziges Wort heraus. Es war als hätte jemand ihr die Stimme genommen.
Ihre Ohren zuckten als sie abermals Sardais Stimme vernahm. Aber er brach im Sprechen ab und beschäftigte sich mit dem Fleisch. Ärgerlich über sich selber und das sie beide offenbar nicht in der Lage waren vernünftig mit einander zu sprechen legte sie die Ohren an. Was war das bloß?
Wer hatte den Schwierigkeitsgrad für solche Gespräche bloß so hoch gelegt?
Aus Erfahrung wusste sie, dass wenn man diese Hürde einmal genommen hätte, es keine Hürde mehr gebe, keine Scheu vor den Worten die sie jetzt nicht rausbrachte.

Ich liebe dich. Ich liebe dich. Na los, sag es Magena...

,wiederholte sie monoton in Gedanken.
Entmutigt legte sie den Kopf auf die unverletzte Schulter Sardais und schloss die Augen.
So sah sie nichts und fühlte sich irgendwie sicherer. Sicherer vor den Gefühlen die sie nicht in Worte fassen konnte.
Was hinderte sie eigentlich daran? Ärgerlich erkannte sie das es Angst war. Die Angst zurückgewiesen zu werden. Warum hatte sie ausgerechnet jetzt vor etwas Angst?
Selten hatte sie dieses lähmende Gefühl überkommen und ausgerechnet jetzt wo doch eigentlich keine unmittelbare Bedrohung herrschte überkam es sie.
Um sich abzulenken hob sie den Kopf starrte sie die Erde zwischen ihren Pfoten an, zählte die kleinen Steinchen und Stöckchen, betrachtete ein Blatt das der Wind dorthin geweht hatte genauer... und ärgerte sich über sich selbst und die Tatsache das sie nicht aussprechen konnte was sie Sardai sagen wollte.




[Rudelplatz, bei Sardai]
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Francis
Die Freundliche
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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

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67/100  (67/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Jul 17, 2011 2:56 pm

Es war ein sprichwörtliche doofe Situation. Man fühlte sich unwohl und doch zugleich auch kindisch. Sie waren beide erwachsene Wölfe und benahmen sich nun wie Welpen. Doch was sollte man machen wenn so ein….vielleicht war es ein Missverständnis….zwischen ihnen stand. Keiner wusste offenbar so recht was der andere sagen sollte. Es war unwirklich. Eigentlich mochte Francis Rala, doch in der Zeit des Hungers war alles anders gewesen. Kurai war fort und der Magen rebellierte. War es da nicht klar, dass man seinen ursprünglichen Charakter aufgab und sich veränderte? Zum sprichwörtlichen Tier wurde und nur an sich dachte? Schrecklich, aber es war so. Die Helle hatte sich unmöglich in der Gegenwart der Weißen benommen und jetzt auch noch diese dumme Frage. Jedoch schien auch Rala nicht anders zu fühlen. Ihre Antwort war auch mehr Welpenhaft. Drum dankte Francis Rala innerlich, als sie diese Wand zwischen ihnen einriss und Klartext redete. Nun fing in Francis ein neues Gefühl aufzukeimen. Traurigkeit und Sorge. Traurigkeit um die Situation, in der sie sich gerade befanden. Und Sorge darum, das diese vielleicht nicht enden würde.

„ich weiß nicht.“


Gab die Fähe ehrlich zu und legte sich neben Rala. Ein brauner Pelz berührte einen Weißen und die Fähe genoss diese Wärme die davon ausging. Was sollte sie sagen? Nichts, den sie wusste nicht was. Drum entschloss sie sich Rala zu pflegen und leckte ihr das Fell von der Jagd sauber. Erst am Rücken und dann hoch zum Kopf. Bis Francis an den Ohren Ralas gelangte und inne hielt. Sie hatte nun eine ganze Weile nichts gesagt und fühlte sich sogleich wieder schuldig. Rala wartete sicherlich auf eine Antwort und Francis wollte dieser es nicht schuldig sein. Nur es war schwierig die richtigen Worte zu finden. Sie wollte die weiße nicht verärgern und wollte auch nicht wieder einen Keil zwischen ihnen spüren. Sie kannten sich noch nicht lang, aber trotzdem mochte Francis Rala und genau deswegen wollte sie mit offenen Karten spielen. Nur wie sahen diese Karten aus? Warum war Francis so negativ auf die Fähe gestimmt? Sie wusste es einfach nicht.

„Rala ich…..ich weiß nicht warum ich mich dir gegenüber so benommen habe und es tut mir auch leid. Dieser endlose Hunger und Kurais Weggang wären es wohl gewesen sein. Nur das ist keine Ausrede für das, was ich getan habe, das weiß ich. Doch anders kann ich es wirklich nicht erklären…“

Francis legte ihren Kopf auf die Pfoten. Es fiel ihr sichtlich schwer so offen darüber zu reden.

„Bitte lass uns so was nicht mehr zwischen uns stehen. Rala,….wollen wir Freundinnen sein?“

Sie kam sich kindisch vor, verdammt kindisch und peinlich war ihr diese Worte auch. Die Helle kam sich vor wie in ihrer Welpenzeit. Damals hätte man solche Fragen gestellt, aber odhc nicht jetzt in ihrem Alter und in ihrer Situation. Es wäre nur gerecht, wenn Rala jetzt aufstehen, Francis schief angucken, mit dem Kopf schütteln und gehen würde. Die Fähe würde es der Weißen nicht mal übel nehmen, Francis benahm sich ja auch komisch. Also schloss Francis die Augen und wartete darauf, das Rala diese innige Wärme löste.


[Rala, redet, putzt rala, redet, schämt sich, schließt augen]
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Rala
Die Kämpferin
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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 3
Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

Rollenspiel
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84/100  (84/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Jul 18, 2011 2:27 pm

Rala seuzte. Francis Anwesenheit schien ihr die Kraft aus dem Körper zu sagen. Es war so unheimlich schwer mit ihr zu reden. Was war nur geschehen? Die Frage raubte Rala die Konzentration. Sie war abwesend. Ihr Kopf lag auf den Vorderpfote und mit jedem Atemzug bewegte sie die Grashalme vor ihrer Nase. Ihr Blick war starr gerade aus gerichtet und irgendwie abwesend. Sie wünschte sich ihr Stück Fleisch her, um weiter darauf herum zu knabbern. So könnte sie wenigstens die Nervosität und diese bizarre Unruhe in ihrem Körper los werden. Rala kam es vor, als zuckten Blitz in ihr, welche sie zum Aufstehen und Rennen zwingen wollten.
Francis half der Cremeweißen nicht viel. Ihre magere Antwort ließ in Rala Enttäuschung aufkommen. Diese Fähe war doch immer so weise gewesen, oder nicht? Sie hatte immer so mütterlich und zugleich jung gewirkt. Stets führsorglich und darauf bedacht die richtigen Worte zu wählen. Irgendetwas stimmte nicht. War es eine Vorwarnung? Bedeutete dieser Sturm von Gefühlen in Rala, dass es nicht richtig war mit Francis zu sprechen? Sollten sie vielleicht keine Freunde sein?

Die ältere Fähe ließ sich neben Rala nieder. Ihre Pelze begannen sich zu verzweigen und ein Muster zu bilden. Die Wärme, welche von Francis ausging beruhige Rala nun endlich. Den Kopf hatte die Cremeweiße noch immer auf den Vorderpfoten gebettet. Francis begann das Fell Ralas zu säubern. Die Berührungen ihrer Zunge waren kalt und nass und taten zugleich gut. Rala schloss die Augen und genoss einfach nur die Zärtlichkeit, welche Francis ihr gab. Ja, manchmal war die dunklere Fähe mehr Mutter als Freundin. Sie wollte bestimmt Welpen haben. Hatten sie doch bei der Ankunft von Rala, Menha und Siyana über die jungen Wölfe gesprochen. Rumo fragte damals Francis nach ihrem Wissen, doch Rala konnte sich nicht entsinnen, ob die ältere Fähe dabei auch erwähnte, dass sie selbst Welpen haben wollte.

Francis schien allmählich einzuleuchten, dass sie etwas mehr antworten sollte, als nur drei Worte. Sie hörte auf Rala zu pflegen und bettete nun auch ihren Kopf auf den Vorderpfoten, bevor sie zu sprechen begann. Francis schien in dem Glaube zu leben, sie sei an der Barriere zwischen den zwei Fähen schuld. Rala konnte darauf nichts erwidern. Sie selbst war sich nicht ganz im Klaren, was eigentlich los war. Sie hatten nicht gestritten. Francis hatte nur so distanziert und leicht angesäuert gewirkt. Aber wie konnte ein solches Verhalten so eine Situation hervor rufen? Die letzte Frage, welche Francis stellte brachte Rala zu kichern. Die junge Fähe stupste ihre Begleitung mit der Nase an und grinste.

“Nun, Francis, ich habe keine Ahnung, warum unsere Wege sich auf seltsame Art und Weise gespalten haben, doch ich verzeihe dir. Ich habe ebenfalls keine Ahnung, warum ausgerechnet du daran schuld sein sollst. Ich würde ja selber sagen, dass ich es war, doch dazu fehlen mir einfach die Indizien. Ich denke, wir haben beide die Augen voneinander abgewandt und so den Halt zueinander verloren... und zu deiner Frage: Ich hatte nie das Gefühl, als wären wir etwas anderes. Schon bei unserer ersten Begegnung warst du für mich eine Freundin und du bist es immer noch. Wir kennen uns noch nicht so lange und doch kommt es mir vor, als wären wir schon immer zusammen gewesen...“

Rala legte ihren Kopf wieder auf die Vorderpfoten. Ihre Augen glitzerten noch von der Freude, welche ihren Geist soeben hat jubilieren lassen.

“Ich vertraue die Francis. Das ist es doch, was eine Freundschaft ausmacht, nicht?“


[bei Francis | denkt nach | schließt Augen | kichert | stupst Francis an | redet]
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Rumo
Der Beschützer
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Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

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60/100  (60/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Jul 20, 2011 12:13 pm

Geduldig saß der große Rüde da und lauschte der Schilderung beider Wölfe. Zunächst einmal hatte Siyana gesprochen. Die aufgerichteten Ohren zeigten der jungen Fähe die volle Aufmerksamkeit ihres Alphas, ohne dass dieser auch nur eine Spur der Wertung zeigte. Vollkommen neutral hörte er die Geschichte und behielt seine ersten Gedanken zunächst noch für sich. Nicht einmal als auch Yukio in wenigen Sätzen von seinem Zusammentreffen mit dem Rudel erzählt hatte rückte Rumo mit einer vorschnellen Reaktion heraus. Als sie geendet hatten dachte er noch einige Momente über ihre Worte nach. Er wollte mit Bedacht reagieren, so wie es die Aufgabe eines guten Alphas war. Er fand nichts Verwerfliches an dem, was die beiden getan hatten und keinen Grund, dass er ihnen irgendetwas vorwerfen konnte. Er nickte abwägend, ehe er zu einer passenden Antwort bereit war.

"Ich kann wohl sehr stolz auf mein Rudel sein. Ich hätte mir keine bessere Reaktion wünschen können, Siyana. Loki ist alt, er kann nicht mehr die höchsten Ränge bekleiden. Ich muss dir also für deinen Einsatz danken."

Als er Siyana dabei ansah lag ein wohlwollendes, freundliches Lächeln auf seinen Lefzen. Die kleine Schwarze hatte sich offenbar hervorragend in das junge Rudel integriert, sah ihre Verantwortung dafür und dass man füreinander einstehen musste. Sie fühlte sich wohl in ihrer neuen Familie. Rumo war stolz auf die junge Fähe. Dann wandte er sich auch Yukio zu und der freundliche Ausdruck auf seiner Miene verschwand nicht.

"Die schlechte Stimmung in unserem Rudel ist mit der erfolgreichen Jagd erst einmal überwunden. Allerdings müssen wir von nun an vielleicht häufiger auf dem Weidegrund der Menschen plündern, wenn sich die Lage im Tal nicht wieder ändert. Einen loyalen, kräftigen Wolf können wir also gut gebrauchen. Deine freundliche Art scheint bereits Anklang gefunden zu haben, Yukio. Es würde mich freuen, wenn du bei uns bleiben möchtest, auch wenn die Zeiten hart sind."

Die Entscheidung kam nicht aus dem Bauch heraus. Rumo hatte sich gut überlegt, ob bei dem knappen Nahrungsangebot ein Wachstum des Rudels ratsam war. Schlussendlich war es aber so, dass sein Rudel bereits zu groß war, seit die Jagd einfach immer fehl schlug. Die größeren Beutetiere waren aus dem Tal verschwunden und auch die Kaninchen hatten sich erschreckend dezimiert. Wenn sie hier überleben wollten, dann mussten sie sich der Ressourcen der Menschen bedienen, so wie diese das Wild der Wölfe bejagten. Ein Rind machte durchaus auch ein großes Rudel satt und in einer großen Gemeinschaft waren sie weit stärker, wenn sie von nun an häufiger das Revier verlassen mussten. So würden immer kampferfahrene Wölfe in den eigenen Grenzen zurückbleiben, damit es auch stets eine Heimat gäbe, in die sie zurückkehren konnten. Jetzt galt es also nur noch sich auch die anderen Fremdlinge anzusehen. Vielleicht würden auch diese beiden in den neuen Plan für die Demba Wölfe passen.

"Wollen wir also die beiden am Revierrand nicht zu lange warten lassen. Ich hätte gerne, dass du mich zu ihnen begleitest, liebe Siyana. Du sollst diese angefangene Aufgabe auch zum Ende bringen dürfen. Du darfst uns gerne begleiten wenn du möchtest, Yukio."

Trotz des Regens wollte der bunte Wolf nicht länger diese Aufgabe vor sich hertragen. Abgesehen davon wollte er gerne wissen, was diese Fremden so nahe an seinem Rudel trieben. Er stand also auf und schüttelte kurz seinen Pelz, um das schwere Wasser daraus zu lösen und die Muskeln für einen kurzen Dauerlauf zu diesen fremden Streunern zu lockern. Meine Nase suchte bereits in der frisch gereinigten Luft nach der Duftspur, die uns zu den beiden führen sollte.

[Rudelplatz, unter den Bäumen im Trockenen | Yukio, Siyana | bereit zum Aufbruch]

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~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~
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Shiva

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Geschlecht : Fähe
Alter : 2 Jahre
Größe : 60 cm
Gewicht : 43,1 kg
Merkmale : klein und leichtfüßig

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77/100  (77/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Jul 21, 2011 12:54 pm

Erstaunt blickte die Rotbraune auf ihren grauen Freund, der noch immer in dem nieselnden Regen stand, und versuchte all seine Gefühle in Worte zu fassen. Shivas Lefzen zeigten ein leichtes Lächeln. Jeden einzelnen trockenen Grashalm spürte sie unter ihren Pfoten, genüsslich streckte sie sich aus. Der gigantische Baum schützte sie größtenteils von dem bisschen Regen, dass ihr Fell durchnässen könnte. Als Hayden sprach, dachte die Fähe sie würde einen Unterton in dem Rüden seiner Worte wahrnehmen, dem schon fast einen Verliebten ähnelte. Schüttelnd vertrieb sie diesen absurden Gedanken aus ihrem Kopf. Ihr Hayden, den kleinen vorsichtigen Welpen von damals, würde keine anderen Gefühle als tiefe Freundschaft für sie teilen, sprach sie sich mahnend zu. Doch als er sich eingestand, dass sein größter Fehler war, sie zu verlassen, weiteten sich Shivas Augen. Ihre Augen wanderten auf den Waldboden und das trockene Gras. Verlegen von Haydens Worten, musterte sie jeden einzelnen Grashalm und den erdigen Boden, sie wagte es nicht ihre Augen wieder auf ihn zu richten. Bevor sie auch nur einen Gedanken an das eben gesagte verschwenden konnte, begab sich Hayden schon neben sie und wärmte Shiva mit seiner eigenen Körpertemperatur.

"Mein sehnlichster Wunsch ist es, dass wir beide gemeinsam in dem Rudel aufgenommen werden"
, flüsterte sie zart in sein Ohr. Die Wärme des anderen Körpers tat Shiva gut, die Nacht zuvor hatte sie zwar einen ausgiebigen Schlaf gehabt, doch langsam spürte sie wie ihre Lider anfingen sich zu schließen. Vor ihren Augen wurde alles schwarz. Einzeln vernahm sie noch Haydens gleichmäßigen Rhythmus des Atems, der allerdings noch mehr dazu beitrug, dass die Rotbraune in das Land der Träume sickerte. Ihr Verstand schaltete sich aus, sie gab sich völlig dem bequemen Gefühl hin, dass zu träumen, was ihr Innerstes am meisten verlangte. Plötzlich befand sie sich auf einer Wiese mit prächtigen Gräsern, die ihr fast über den Kopf reichten. Allem Anschein schien es Sommer zu sein. Die Sonne weckte all das Leben in der Natur. Die Hitze brachte Shiva zum Hecheln, um etwas Abkühlung zu bekommen, lief die Fähe los. Die hohen Grashalme bewegten sich gleichmäßig mit dem Wind, der über das Land fegte und eine kühlende Wirkung hatte. Voller Lebenslust sprang Shiva durch die Natur, ohne zu wissen, wohin sie eigentlich rannte. Harmonisches Vogelgezwitscher lies sie nach oben blicken, die Schwalben flogen als majestätische Formation über ihren Kopf hinweg weit in die Ferne, bis sie nur noch Punkte am Horizont waren.

Erschöpft entdeckte sie, dass sie bis zu einem Waldrand gerannt war. Die grünen Nadelbäume bedeckten eine große Fläche und spendeten Schutz vor der bulligen Hitze. Zögerlich stolperte sie in Richtung Inneres. Der Schatten lies Shiva wieder klar im Kopf werden, die Zierliche sprang über große Wurzeln und abgefallene Baumstämme, die mit Moos überdeckt waren. Andere Lebewesen krochen aus ihrem Zuhause um den Mittag für die Nahrungssuche zu nutzen. Weiterhin langsam laufend und mit der Nase am Boden folgte sie einer recht vertrauten Fährte, die sie aber niemandem zuordnen konnte. Ihre Gedanken formten das Bild eines Wolfes, doch dieser hatte kein Gesicht. Sie sah das Fell, die Ohren aber nicht die Augen oder den Fang. Es zermaderte ihr Hirn, aber sie konnte sich keinen Reim auf den vertrauten, markanten Geruch machen. Das Gesicht des Fremden wollte nicht erscheinen. Und als sie an einer kleinen Quelle mit marineblauem Wasser ankam, sah sie die Gestalt des vorherigen Wolfes. Der Fremde stand mit dem Rücken zu ihr und richtete sein Gesicht in Richtung des Wassers. Shiva trat näher heran bis sie zuletzt neben demjenigen stand. Die Fähe blickte wie hypnotisiert in das Wasser, in dem erwartete sie ihr Spiegelbild. Sinnliche Züge zeigten sich in dem klaren Wasser, als sie jedoch auf das Spiegelbild des Fremden blicken wollte, erschrak sie. Ängstlich spurtete sie von der friedlichen Quelle weg. Shiva rannte, wie sie noch nie in ihrem jungen Leben gerannt war. Voller Angst getrieben stolperte sie über jede Wurzel und jeden Stein, der am Boden lag. Ihr Herz schlug schneller, das Blut pumpte sich in ihre Adern, ihre Sinne waren vernebelt, sie konnte nichtmehr klar denken. Verwirrt blickte sie sich um, alles drehte sich. Shiva sprintete weiter, sie wollte raus aus dem Wald, aus diesem Albtraum. Ein lautes Heulen drang in ihre Ohren, bis sie schließlich über einen minimalen Stein sprang, hängen blieb und unsanft mit dem Kopf voran auf dem harten Erdboden landete.

Keuchend wachte sie auf. Erst jetzt realisierte sie, dass Hayden, der ihr am meisten bedeutete, neben ihr lag und sie verdutzt anschaute. Immernoch außer Atem betrachtete sie deren Umfeld. Beide waren noch genau in der Position wie vor einigen Minuten. Der Regen prasselte immer noch auf den Erdboden und immer noch galt der besorgte Blick von Hayden der Fähe.

"Entschuldige, ich habe wohl schlecht geträumt.."


[Reviergrenze mit Hayden, träumt schlecht, wacht auf]
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Hayden

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Größe : 85 cm
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78/100  (78/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Jul 24, 2011 12:43 pm

Hayden antwortete Shivas flüsternden Worten mit einem warmen Lächeln. Dieser Wunsch breitete sich auch in ihm immer stärker aus. Es wäre nicht auszudenken, was er täte, wenn das Rudel sich nur für einen von ihnen entscheiden würde. Für ihn war es jedenfalls klar, dass er Shivas Seite nicht verlassen würde, und er glaubte auch, dass Shiva dasselbe über ihn dachte. Das schien sein Innerstes zu wärmen.
Sein ruhiger Blick ruhte noch ein paar Augenblicke auf der Rotbraunen, ehe er spürte, dass sie sanft in den Schlaf glitt. Er würde sie keinesfalls stören, lauschte stattdessen dem leisen Klang des Waldes, der sie umgab und dem Atmen der Fähe. In diesem Moment fand Hayden kurz Zeit über das Vergangene, das Jetzt und das was noch kommen möge nachzudenken.
Vor allem dachte er über das Letzte nach, darüber was vielleicht noch geschehen würde. Der Wunsch, dass sie sich gemeinsam dem Rudel anschlossen und dass sie hoffentlich eine glückliche Zeit haben würden, erhellte seine Gedanken. Wie würde sich die Zeit wohl verändern? Zum Guten oder leider doch zum Schlechteren. Er glaubte nicht länger an schlechte Tage, denn die hatten seine Vergangenheit ausgiebig geprägt. Es war an der Zeit, dass sich die hellere Seite des Lebens zeigte.
Sein Blick glitt wieder kurz zu der Rotbraunen, die immer noch neben ihm schlief. Und der Gedanke kam ihm, dass die guten Zeiten anbrachen. Allein schon das Wiedersehen mit Shiva war Grund genug wieder glücklich sein zu können.

Hayden senkte den Blick hinab zu seinen Pfoten. Wie weit er schon gelaufen war, obwohl er noch ein so junges Alter hatte. Sein Weg hatte ihn sehr weit von seiner Heimat entfernt. Ohne Ziel war er all die Meilen gelaufen und befand sich nun letztendlich hier, an diesem Ort, im regen Schutz suchend unter einem Baum, wieder mit Shiva, die er hinter sich lassen musste. Seine Gedanken kreisten um die Erinnerungen an seine Eltern und Geschwister. Er fragte sich, wie es ihnen nun erging, aber vielleicht hatten sie ihn schon vergessen. Ein schweres Seufzen entglitt dem Rüden.

Dann tat es der Rüde der jungen Fähe gleich und legte seinen Kopf ins Gras. Jedoch fand er nicht den Weg in die Träume. Er blieb stattdessen wach und lauschte weiterhin dem, was ihm umgab. Erst als er eine gewisse Unruhe vernahm, die von Shiva ausging, hob er den Kopf und musterte sie mit Besorgnis. Die Fähe erwachte keuchend und schaute sich um. Haydens Besorgnis wechselte zu einem fragenden Ausdruck. Als Shiva ihm dann sagte, sie habe schlecht geträumt, vermittelte dies Hayden das er seinen Kopf in ihren Nacken legte.

„Eigentlich hättest du doch keinen Grund schlecht zu träumen.“

Raunte er ihr zu. Seine Nase sog den Duft der Rotbraunen ein, an welchen er sich immer wieder und überall erinnern würde.

„Erzähl mir von deinem Traum.“


Bat er dann, denn er zum einen wusste er, dass es durchaus Erleichterung verschaffte, wenn man darüber sprach, aber zum anderen wuchs die Neugier darüber, weshalb es Grund gab, dass sie schlecht träumte.


[denkt über Verschiedenes nach | spricht zu Shiva]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Jul 25, 2011 9:55 pm



Verträumt realisierte die Rotbraune wie Hayden seinen Kopf in ihren Nacken gelegt hatte. Seine kecke Bemerkung lies sie schmunzeln. Während er tief einatmete, überkam Shiva ein Drang ihm alles zu gestehen. Was sie für ihn fühlte, ihm zu erklären wie dieses warme, wollige Gefühl ihren ganzen Körper durchdrang wenn er so dicht an ihrer Seite, wie gerade, war. Hayden. Wie kann ich dir nur beichten, wie sehr ich dich nur für mich allein hätte. Seufzend legte die Fähe ihren Kopf ab, der noch immer verwirrt von den schwallenden Liebesgefühlen und dem wirklichkeitsfernen Traum zu sein schien.

"Ja, du hast recht. Ich habe keinen Grund schlecht zu träumen. Immerhin befindet sich ein großer, starker Rüde neben mir"
, sprach sie mit selbstsicherer Stimme. Nicht abwartend auf Haydens Reaktion sprach sie weiter. "Tut mir leid, ich konnte nicht anders." Liebkosend rückte sie ihren kleinen Körper nochmehr an dem seinen.

"Ich dachte selbst nicht, dass ich, wenn ich neben dir schlafe, so etwas träumen könnte.
Sie brach ab.
Zuerst befand ich mich auf einer prächtigen Wiese, die Gräser waren höher als jeder Wolf. Du hättest das sehen müssen, die Natur schien so friedlich." Shiva kniff ihre Augen zusammen, als sie an die verschwommene Wolfsgestalt ohne Gesicht dachte. "Als ich an einem Wald ankam, vernahm ich eine Fährte. Zuerst dachte ich, sie sei von dir. Aber als ich die Spur verfolgt hatte und an einer stillen Quelle ankam, erblickte ich nicht dich, so wie ich es mir erhofft hatte." Zu gern hätte sie sein Gesicht nun gesehn. "Sondern einen fremden Wolf, größer als ich, eher die Größe von dir, sein Fell sah aus wie deines. Er sah aus wie du. Jedoch hatte er nicht denselben markanten Duft. Ich blickte in das Wasser, erkannte mein Spiegelbild aber nicht seines. Hayden! Er hatte kein Gesicht, keine Augen, kein Fang! Ich dachte wirklich, das seist du. Natürlich setzte mein Herz aus, ich bekam Panik und rannte davon. Weg von der Quelle. Durch die Verwirrung muss ich wohl gestürzt und hart aufgekommen sein. Das Letzte, an was ich mich erinnern kann, ist das der Fremde aufgeheult hat. Ich bin mir sicher, dass er meinen Namen voller Verzweiflung gerufen hat."

Sie erhob ihren Kopf. Neugierig auf Haydens Reaktion blickte sie in die Ferne, beobachtete und lauschte den Geräuschen des Regens, der sacht auf die Erde prasselte. "Es war ein Unwesen meiner Fantasie. Mein Verstand hat mir nur einen Streich gespielt. Wahrscheinlich hat mein Inneres Ich, einfach nur Angst, dass wir uns entfremden und wiedermal getrennte Wege gehen." Wie kitschig das wohl für ihn klingen mag..


{Reviergrenze, berichtet Hayden von ihrem Traum}
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Siyana
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Jul 29, 2011 6:48 pm

Die Worte des Alpas beruhigten Siyana sehr. Sie hatte anscheinend doch nichts falsch gemacht. Sie lächelte Rumo zurück. Auch zu Yukio war er sehr freundlich und er dürfte bleiben. Auch das erfreute das junge Herz der Schwarzen.

Rumo schlug vor zu den Wölfen die an der Grenze warteten zu laufen.

Was mach ich dann mit meinem Fleisch?

Siyana lachte. Sie freute sich dass es allen wieder gut ging. Insbesondere freute sie sich dass Loki wohl auf war und dass sie anscheinend alles richtig gemacht hat und Lob vom Alpha bekam. Nun durfte sie ihn sogar zu den Fremdlingen führen.

Natürlich können werde ich dich zu den Wölfen führen.

Ein kleines Zwinkern und schon rannte sie zu Rala um dort ihr Fleisch zu bunkern. Sie erklärte Rala kurz was sie vorhatte und rannte schon wieder weiter in Richtung Lichtung. Siyana rief Rumo noch schnell und schon war sie im Dickicht verschwunden.


Sry mir ist nicht mehr eingefallen
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Yukio
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Jul 29, 2011 7:18 pm

Yukio hörte aufmerksam zu. Es freute ihn, das rumo sate das er bleiben könnte. Sicher, das Rudel musste warscheinlich öfter auf die Weidegründe der Menschen, so wie Rumo es sagte, aber der graue wollte auch dabei helfen. Er kannte die Situation von seinem altem Rudel. Dieses wurde dadurch zerissen. Und Yukio wollte seinen Teil dazu beitragen das mit diesem Rudel nicht das gleiche geschah.

"Ich würde wirklich gerne bei euch bleiben."

sagte er deshalb lächelnt. Seine Rute pendelte leicht über den Boden. Ja er freute sich wikrklich darüber, das er bleiben durfte. Und auch, das ihn die anderen zu mögen schienen. Zumindest Siyana Melanu und Loki. Er selbst mochte die meisten. Auch die, die nur kurz kennen gelernt hatte. Das war vieleicht naiv, aber so war er nunmal. Zu allererst mochte er jeden. Jedenfalls bis er die betreffenden näher kennenlernt. Aber dann konnte er immernoch sagen das er jemanden nicht mochte. Rumo schlug vor, das Siyana ihn zu den Fremden berachte. Er meinte auch Yukio könnte sie begleiten. Der graue lächelte leicht und nickte. Yukio schüttelte sich leicht. Auch wenn er sich einen relativ trockenen Platz ausgesucht hatte, so war es unvermeidbar das er nass wurde.

(Ich hasse Regen! Aber daran muss ich mich wohl gewöhnen...)

dachte sich Yukio. Dann wartete er, das Rumo los ging und Siyana folgte.


[Bei Rumo und Siyana| sagt das er bleiben will, wartet]
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Hayden

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Aug 03, 2011 5:44 pm

Erst zeichnete sich ein schmales Grinsen auf seinen Lefzen ab, als Shiva sagte, dass ein großer, starker Rüde neben ihr läge. Zwar war er groß, aber war er wirklich stark? Er selbst zweifelte daran, aber sie tat es nicht und ein wohliges Kribbeln machte sich dessen in ihm breit.

Aufmerksam lauschte er den Worten der Fähe. Während sie ihm ihren Traum schilderte, wich sein Grinsen mehr und mehr. Seine Augen blickten starr geradeaus und trotzdem ins Leere. Was erzählte sie ihm da für Dinge? Seine Gedanken waren aufgewühlt und unmissverständlich für ihn, denn einerseits erfreute es ihn das Sie von ihm geträumt hatte, aber er sorgte sich viel mehr darum, wie der Traum endete.
Ein Wolf, der ihm ähnelte, aber nicht seinen Geruch trug und kein Gesicht besaß? Er spürte, wie ein Schauer ihm über seinen Rücken entlang geleitete, woraufhin seine Nackenhaare sich ein wenig sträubten.
Als Shivas Stimme erstarb, erhob Hayden ein wenig den Kopf. War es wirklich nur eine Ausgeburt der Fantasie? Sie würden sich nicht trennen, das würde er jedenfalls nicht mehr zulassen.

„Ich hoffe sehr es war nur ein Traum, dem wir keine Beachtung schenken brauchen.“

Insgeheim fürchtete er sich davor, dass Shivas Traum vielmehr eine Art Vorahnung war, auf dessen was vielleicht noch passieren könnte. Hayden versuchte die Fassung zu bewahren, obwohl es sich für ihn anfühlte, als sei das Blut aus seinem Kopf gewichen. Der Rüde kniff kurz die Augen zusammen, blinzelte und schnaubte leise, ehe er den Blick endlich auf die Fähe richtete.

„Wir werden uns nicht wieder trennen. Das schwöre ich dir hier und jetzt.“

Der letzte Satz glich mehr einem Flüstern, und wenn er sich nicht so nah bei Shiva befunden hätte, wäre es fraglich gewesen ob sie seine Worte überhaupt vernommen hätte können. Und schließlich stupste er sie mit seiner feuchten Nase an der Seite ihres Fangs an und somit fand das Lächeln wieder seinen gewohnten Platz in seinem Gesicht.

„Ich hoffe, von nun an wirst du besser träumen.“



[Reviergrenze | lauscht & spricht zu Shiva]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Aug 04, 2011 7:33 pm

So stürmisch. Rumo konnte sich ein amüsiertes Schmunzeln kaum verkneifen. Diese Siyana war wirklich immer für eine Überraschung gut und verbreitete eine heitere Stimmung. Jungwölfe waren auf ihre Art ein Segen für jedes Rudel, ganz gleich wie viel Ärger man mit ihnen haben konnte. Der Wildfarbende konnte der jungen Fähe nur staunend über so viel Energie zusehen, wie sie eilig herumlief und ihren Anteil der Beute der Polarwölfin Rala anvertraute. Eine merkwürdige Wahl, da die Weiße – abgesehen von Loki – von allen Rudelmitgliedern vermutlich am meisten unter dem Futtermangel gelitten hatte. Trotzdem überwog die Freude über das unter den Fähen herrschende Vertrauen. Es war ein Zeichen dafür, dass das Rudel zusammenwuchs. Als der schwarze Pelz der Fähe im Wald verschwand zwinkerte der Alpha dem freundlichen Yukio kurz und schelmisch zu.

“Jetzt aber schnell, bevor sie uns hier stehen lässt. Wenn du ohnehin bleiben willst, dann freut es mich umso mehr, wenn du uns begleiten würdest.“

Schon setzte Rumo zu einem gemächlichen Trab an. Zwar musste er den geschützten Platz verlassen und seinen Pelz wieder dem Regen aussetzen, aber der Wolf war ja nicht aus Zucker. Er würde nass werden, aber das hatte noch niemanden umgebracht. Nur allzu schnell wollte er nicht laufen. Das Fleisch lag schwer und warm in seinem endlich wieder gut gefüllten Magen und der wollte nun nicht mehr zu sehr durchgeschüttelt werden. Der Rüde beschloss seinen Därmen diesen Gefallen zu tun und legte nicht weiter an Geschwindigkeit zu. Trotz der regenschweren Luft war es dem Jäger ein leichtes der Fährte von Siyana zu folgen, auch wenn er diese nicht mehr sehen konnte. Immerhin war sie gerade erst hier entlang gelaufen. Yukio folgte ihm dicht, das konnte er fühlen und spüren ohne ihn zu sehen. Ein guter Junge, so war zumindest sein bisheriger Eindruck von dem Rüden. Ohne Zweifel konnte er sagen, dass er ein gutes Gefühl dabei gehabt hatte, als er den Rüden einlud sich seinem Rudel anzuschließen. Den gesamten Weg bis zur Reviergrenze vertrieb sich der große Rüde damit über seine Entscheidung, Yukios Charakter und das Wappnen seines Rudels gegen Berglöwen und Jäger nachzudenken. Diese Gedanken füllten tatsächlich den gesamten Weg, langsam wurden auch die Witterungen der beiden Fremden stärker. Es war nicht mehr weit, bis er den schwarzen Pelz der jungen Fähe wieder sehen konnte. Noch bevor er an der Seite von Siyana ankam schickte der Alpha einige gewuffte Worte voraus, um die Fremden über ihre Ankunft zu unterrichten. Sie enthielten keine gezielte Botschaft, er wollte bloß auf sich aufmerksam machen um die Fremden nicht unnötig mit einem Überraschungsangriff zu stressen.

Erst jetzt holte er zu Siyana auf. Er schritt an ihre Seite und überholte sie nur um eine halbe Wolfslänge. Rumo wollte, dass sie als Rudel auftraten, als verschworene Gemeinschaft. So hoffte er das Gruppengefühl weiterhin zu stärken, indem er immer und immer wieder ihre Zusammengehörigkeit signalisierte. Kurz wartete er noch bis auch Yukio am Ort des Geschehens angekommen war und ihre Dreiergruppe komplettierte. Nun standen die drei Rudelwölfe den zwei Streunern direkt von Angesicht zu Angesicht gegenüber, die beide nicht weniger miteinander verschworen wirkten.

“Hier sind wir also. Und ich bin Rumo, der Alpha der Dembas.“

Mit Stolz benutzte er den Namen, den Arko dem Rudel gegeben hatte. Er hatte das regnerische Wetter als Inspiration für ihre Benennung hergenommen. Das war aber weniger der Grund für seinen Stolz. Der war viel mehr auf die Wertschätzung gegenüber dem Mischling zurückzuführen. Jetzt war jedoch nicht der richtige Zeitpunkt für sentimentale Rückblicke auf verschwundene Wölfe. Rumo betrachtete also die beiden Wölfe. Kurz hatte er den Eindruck, dass sie einen Moment enger Verbundenheit gestört hatten.

[Reviergrenze im Südwald | steht mit Siyana & Yukio Hayden & Shiva gegenüber]


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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Aug 06, 2011 2:02 pm

Kurai hatte sich etwas von den anderen Wölfen distanziert. Immernoch viel es ihr schwer hier wirklich Anschluss zufinden, weil sie sich irgendwo dem ganzen noch versperrte. Vielleicht war es die Auseinandersetzung mit Sheta, die dafür sorgte, dass sie nicht mehr das Bedürfnis hatte, mit irgendjemanden zu sprechen. Obwohl die Situation sich zwischen ihr und Loki zumindest etwas beruhigt hatte. Beide hatten indirekt das Kriegsbeil begraben und obwohl es für sie keine Last gewesen war, war es dennoch befreiend, sich nicht wieder mit irgendjemanden ins Fell zu bekommen.

Prüfend überflogen ihre Augen die anderen Wölfe. Rumo hatte sich mit Siyana und Yukio dazu entschlossen den beiden Wölfen, die anscheinend als Fremde noch an der Reviergrenze verharrten, einen Besuch abzustatten und sie wahrscheinlich im Rudel Willkommen zu heißen. Und so verschwanden sie, um sich den Neulingen anzunehmen. Ein Blick auf den Altwolf zeigte ihr, dass er sich bemühte ein Gespräch mit seiner Tochter aufzubauen. Dort würde sich Kurai am allerwenigsten einmischen, noch immer wog der Hass auf die Braune zu sehr, als dass ihr die Dunkle vergeben könnte. So wanderten ihre Augen weiter zu Magena. Die Polarwölfin bemühte sich rührend um den angeschlagenen Rüden, der ihr bisher fremd war. Anscheinend hegten beide füreinander innige Gefühle, zumindest das konnte selbst ein blinder Narr erkennen. Auch dort würde sie sich nicht weiter einmischen. Sollten beide sich erst einmal in Ruhe mit dem jeweiligen anderen beschäftigen. Zu guter Letzt blieb dann noch Francis und Rala. Ihre Freundin schien ein klärendes Gespräch mit der ausgehungerten Fähe zu führen. Worum genau es ging, war Kurai nicht bekannt. Aber sie bemühte sich auch nicht zuzuhören, es waren Dinge die sie nichts angingen. Obwohl dieser innige Anblick der beiden, wie sie sich gegenseitig Wärme spendeten und zärtliche Berührungen austauschten in ihrem dunklen Herzen einen Stich versetzten. Kurai musste über sich selber lächeln. Das Stechen war ihre Eifersucht. Francis war der einzige Wolf hier, den sie wirklich akzeptierte. Alle anderen 'Bindungen' waren zu Bruch gegangen, oder sie hatte sie erst gar nicht zugelassen. Hatte sie etwa geglaubt sie konnte Francis für sich beanspruchen?
"Wenn ja, bin ich dümmer als ich dachte

Sie lächelte und schüttelte den Kopf, ehe sie sich einen Baum suchte, unter den sie sich niederlassen konnte. Es war Zeit einmal wirklich die Ruhe zu genießen, die sie als Einzelgängerin nicht gehabt hatte. Sie streckte sie ihre Läufe voraus und bettete den Kopf auf diese, um kurz darauf die Seelenspiegel hinter ihren Lidern zu verbergen.

[Rudelplatz l beobachtet jede Gruppe einen Moment l verspürt kurz Eifersucht l legt sich hin und schließt die Augen]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Aug 10, 2011 2:26 pm

Rala fing bei Francis Worten an zu kichern. Kein Wunder, bei der Frage die die Helle der Fähe gestellt hatte. Es war auch einfach nur zu lustig. Solche Fragen stellte man jemanden in der Welpenzeit, aber doch nicht als ausgewachsener Wolf. Jedoch war es bei Rala anders. Das peinlich berührte Gefühl wich einem amüsanten Lächeln und Francis schielte förmlich verstohlen zu Rala rüber. Ihre Worte wärmten und es stimmte. Von Anfang an verstanden sich die Fähen prächtig, nur diese unerkannte Meinungsverschiedenheit, die mit dem auftauchen der Welpenfrage kam, waren sie getrennt und gingen andere, unerkannte Wege, die ihnen nicht gut taten. Nun war es anders. Alles war gesagt und der hellen Fähe fielen tausend Steine vom Herzen. Ihre Rute fing unbewusst an zu wedeln und ein kleines fiepen stahl sich aus ihrer Kehle. Francis konnte nicht anders und auch nicht ihren Hosenboden festhalten, sie musste aufstehen und leckte Rala energisch über ihr ganzes Gesicht. Auch eine ältere Fähe entgleist einmal aus ihrem eigenen Verhalten. Nur bei Francis geschah dies in letzter Zeit öfter. Erst bei Kurai und nun bei Rala. Wenn dies so weiter gehen würde, würde Francis sich bald wie ein neugeborener Welpe fühlen. Peinlich jedoch war es der Fähe nicht. Im Gegenteil. Sie zeigte ihren Mitglieder so, wie viel sie für Francis bedeuteten. Eine Ehre für jeden Wolf, dem Francis dies zuteilhaben ließ.

„Finde ich auch Rala.“

Sprach sie nachdem Francis sich von Rala gelöst und wieder neben der cremefarbenen nieder gelassen hatte. Ihr Gesicht war nun sichtlich durch nässt worden.

„Alles wir das einfach hinter uns und schauen nach vorn. Ein Themawechsel wäre auch sehr hilfreich…..hm…was denkst kommen für neue Wölfe, die Rumo gerade holt? Ob sie genauso nett sind und wann werden wir wieder jagen gehen. Ich glaube kaum das wir wieder zu den Menschen gehen und ihn ein Tier stellen können, ohne aufzufallen.“

Ihren Kopf bettete Francis wieder auf ihre Pfoten. Der Blick erhaschte kurz Kurai, die sich unter einem Baum nieder ließ und scheinbar schlief. Francis Rute wedelte bei dem Anblick der Freundin und eigentlich wollte die Helle die Dunkle rüber rufen, doch sie ließ es. Die Ereignisse in der letzten Zeit, waren bestimmt viel für die sonstige Einzelgängerin. Francis würde ihr die Ruhe gönnen, die sie brauchte, doch würde später nach ihr sehen.


[bei rala/freut sich/leckt rala ab/spricht]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Aug 20, 2011 12:57 pm

Francis Mine hellte sich ebenso auf, wie die Ralas. Die helle Fähe stand auf und schleckte der Cremeweißen einmal übers Gesicht. Verwundert über diese Art der Zuneigung schüttelte Rala einem ihren Kopf, der nun recht Nass war, doch es machte ihr nichts. Es war schön, eine so gute Freundin in Francis zu finden und sie wollte dieses Gefühl nicht mehr missen.
Francis sich schließlich wieder zu Rala und bestätigte ihre Vermutung. Letztere fragte sich, Francis mit ihrer Antwort auch ihr Vertrauen zu Rala Preis gab. Sie wusste es nicht und vorerst würde das auch so bleiben, aber da eine Freundschaft nun mal auf Vertrauen basierte und Francis der gleichen Auffassung war, zudem noch bestätigte, Ralas Freundin zu sein schien dies wohl der Fall zu sein.

Die helle Fähe bat um einen Themenwechsel und sprach die Neulinge, sowie eine weitere Jagd an. Rala fragte sich, ob sie diesmal die Beute hetzten dürfte. Ihre Rolle als „Tötungsmaschine“ würde früher oder später schlechter sein. Wenn der Hunger sie nicht innerlich auffraß würde Rala nur die voller Schmerz durchzuckten Augen des Tieres sehen, welches sie mal töten sollte. Das ginge nicht. Da würde sie dann scheitern und wenn das ganze Rudel deswegen leiden musste... nein, beim nächsten Mal musste Rala versuchen nicht an Sardais, Shetas und Rumos Seite zu liegen, sondern bei Francis, Magena und Kurai – sollte diese überhaupt dabei sein – zu rennen.

„Ich freue mich schon auf die Neuankömmlinge. Es ist immer interessant, wenn Fremde ins Rudel kommen. Außerdem wäre ich dann nicht mehr die Neuste.“

Rala lächelte nett und fuhr dann in einem leicht besorgten Ton fort.

“Ich hoffe, wir werden das nächste Mal im Tal jagen. Ich will das Risiko, von den Menschen erwischt zu werden nicht noch einmal eingehen. Zudem müssen wir einfach hier jagen, weil damit dann bestätigt ist, dass es im Tal Beute gibt, die erlegt werden will. Und Notfalls könnten wir noch einen dieser Leiseschleicher töten... allerdings befürchte ich, dass das ein Fehler sein könnte. Glücklicherweise bin ich noch keinem Begegnet und ich habe auch nicht vor, in nächster Zeit einen zu Gesicht zu bekommen.“

Rala wusste, dass die Gefahr hinter jeder Ecke lauern konnte. Jederzeit hätte ein Trupp von diesen Großkatzen heraus springen können. Doch sie fühlte sich wohl und sicher. Sie selbst hatte nur diesen toten Kadaver gesehen, als sie gekommen war. Der Wolf war wohl von den Katzen ermordet worden. Aber das Rudel wuchs und je mehr sie waren, desto geringer war die Gefahr, getötet zu werden. Sie waren stark und Rala wollte kämpfen, würde kämpfe. Solange sie noch atmen konnte musste sie ihre Artgenossen schützen.


[bei Francis | redet und denkt]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Aug 27, 2011 8:43 am

Missmutig stopfte sich Sardai mehrere großen Happen Fleisch in den Mund um mehr Zeit zum Nachdenken zu haben. Wer hatte sich um alles in der Welt ausgedacht das solche Gespräche so kompliziert sein mussten? Egal wer, Sardai musste ihn finden und gründlich die Meinung geigen. Sicher war dieses Vorhaben mehr als aberwitzig und unmöglich auszuführen, aber doch gab es ihm etwas Mut.
Der Regen hatte einen dicken Pelz nun bald endgültig durchweicht, kauend schaute er immer wieder verstohlen zu Magena herüber um abzuschätzen was sie nun tun würde. Zu seiner Erleichterung schien sie in genau dem selben Dilemma zu stecken wie er. So musste er sich wenigstens nicht als einziger wie ein kompletter Vollidiot vorkommen, weil er es nicht schafftedrei einfache kleine Wörter zu sagen.

Los! Los! Los! Sag es du dummer Hund! Verdammt nochmal tu es!

Schalt er sich selbst! Dann legte er seine Pfoten auf den Fang und gab ein verzweifeltes Brummeln von sich. Als er schließlich immer noch in der sonderbaren Stellung verharrend ein seltsames Kauderwelsch vor sich hin brabbelte.

I lipmpe digmfz...

Verdammt... warum kann ichs nicht richtig sagen?! Ich will, aber es bleibt mir im Hals stecken... Arrrrg...!

Verstohlen hob er eine Pfote und schaute zu Magena.

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Aug 28, 2011 9:17 am

Im Südwald, ein Stück weit über die Grenzen des wölfischen Lagers hinaus trafen sich nun endlich einige Rudelwölfe mit den Streunern. Wie angeraten hatten Hayden und Shiva außerhalb der Grenzen auf den Alpha des Rudels gewartet, jedoch unwissend, dass sie vom Revier der Dembas in das der Berglöwen hineingestolpert waren. Man würde die eigenen Grenzen noch einmal ordentlich nachziehen müssen, um nicht wieder aneinander zu geraten. Jetzt endlich hatte der bunte, recht große Rüde aber erst einmal die Fremden angesprochen. Es lag keine weitere Feindlichkeit in der Luft, nur Ernst. Die beiden Wölfe, die der Alpha bei sich hatte waren die junge schwarze Fähe Siyana und der neue Begleiter Yukio. Sie hielten sich jedoch noch mit eigenen Worten zurück. Sollte ihr Alpha erst einmal die Lage klären und den Anfang für das nötige Gespräch machen.


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Zur Überbrückung der Inaktivität. Jetzt kann Hayden ohne größeren Sinnbruch posten und Siyana und Yukio erst einmal überspringen, damit es weiter geht bei uns.
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Aug 30, 2011 7:25 pm



Ihr Gefühlschaos war perfekt. Mühsam versuchte sie alles auseinanderzuhalten und nach und nach brachte sie Licht in ihr eigenes Dunkel. Was hätte sie groß zu verlieren? Der Wunsch Sardai zu sagen was sie empfand war riesig. Sardai nuschelte irgendetwas in seine Pfoten und sie spitze verzweifelt die Ohren. Ging es ihm genauso wie ihr? Steckten sie beide in dem Dilemma wie der jeweils andere? Wenn sie mal von einem Ja ausging, warum und worauf wartete sie dann noch?
Ach was hielt sie denn zurück?! Ihre Unsicherheit verdrängend drückte sie sich enger an Sardai und blickte ihn an. Irgendwie schlich sich ein Lächeln in ihre Mundwinkel.

Hey...

,murmelte sie leise. Mhhh, irgendwie nicht ganz das was sie hatte sagen wollen, aber ein Anfang.
Vorsichtig schob sie mit der Schnauze seine Pfoten von seinem Fang und stieß ihn sanft an.

Ich weiß zwar nicht wo genau ich Anfangen soll, aber länger kann und will ich es gar nicht mehr vor mir herschieben.

Nervös mahlte sie mit den Zähnen, stellte es aber sofort ab als sie merkte was sie unbewusst tat.

Als ich dich vorhin gefunden habe mit dieser Wunde in der Schulter wäre ich vor Angst und Schock fast gestorben. Ich dachte schon ich hätte dich verloren und könnte dich verlieren. Das denke ich irgendwie immer noch.

Jetzt gab es kein zurück mehr, unruhig schluckte sie zweimal schnell hintereinander.

Ich will dich nicht verlieren Sardai, du bist einfach zu wichtig für mich. Ich liebe dich. Du hast dich irgendwie in mein Herz gemogelt und es Stück für Stück für dich beansprucht.

Verlegen legte sie den Kopf schräg und wandte den Blick auf Sardais Pfoten. Hätte sie im Erdboden versinken können während sie auf seine Antwort wartete, sie hätte es getan. Hätte sie wie die Menschen rot anlaufen können, oh sie hätte es wohl getan. Aber einem Wolf waren solche Möglichkeiten leider nicht offen. Oder zum Glück standen sie ihr nicht offen, denn sie wollte und musste Sardais Antwort ja hören! Sie kratzte ihr letztes bisschen Mut zusammen und blickte dem Braunen in die Augen. Wer hatte sich das Ausgedacht, dass sie ohne zu zögern ihr Leben für diesen Rüden gegeben hätte, dass sie ohne zu zögern von einer Klippe springen würde wenn es im Umkehrfall sein Leben retten würde, dass sie aber nicht den Mut aufbrachte oder kaum den Mut aufbrachte offen mit ihm zu reden? Müsste man nicht annehmen das man mehr Mumm brauchte um von einer Klippe zu springen als andersherum?



[bei Sardai auf dem Rudelplatz-spricht mit ihm]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Aug 31, 2011 12:42 pm

Die Zeit verstrich und die ungleichmäßigen Regentropfen prasselten, beinahe friedlich, vom bewölkten Himmel herab. Immer noch warteten sie auf jemanden vom unbekannten Rudel, der sie in Augenschein nahm. Der Gedanke kam Hayden, dass vielleicht doch keiner kommen würde oder sie vielleicht von hier vertreiben wolle. Die Minuten schienen sich mehr und mehr in die Länge zu ziehen, aber das mochte vielleicht auch daran liegen, dass die Zeit immer langsamer verging, wenn er sich an Shivas Seite befand. Wieso das so war, konnte er nicht mit Bestimmtheit sagen. Sowieso war er sich immer nie sicher, was Shiva für ihn war und er für sie.

Hayden konnte ein leises Schnauben nicht unterdrücken und seine mandelförmigen Ohren vernahmen ein Geräusch, das sich von dem Regen deutlich unterschied. Seine Augen fixierten sein Umfeld und es dauerte nicht sehr lange, bis er bemerkte, dass es nur eine Amsel war, die zu einem dürren Ast geflogen war und nun ihr Gefieder vom Regenwasser reinigte. Beinahe gedankenverloren beobachtete er das andere Tier und bemerkte somit erst sehr spät das Geräusch von jemandem, der sich ihnen näherte. Shiva schien dies auch zu spüren und somit kitzelte seine empfindliche Nase den Geruch fremder Wölfe. Diese Erkenntnis löste einen Schwall durchwühlter Gedanken und Gefühle in ihm aus. Sollten sie sich nun freuen? Oder in acht nehmen? Ist das Alpha Tier von gutem Gemüt oder vielleicht eher nicht?

Doch viel Zeit zum Denken blieb dem grauen Rüden nicht. Kurz wandte er sich noch an Shiva, ehe er sich aufrichtete und raunte ihr zu:

"Überlass mir das sprechen, einverstanden?"

Er erhob sich rasch und wartete auf die Fremden. Welch Ironie dachte er sich. Eigentlich sind Shiva und er doch die Fremden hier.
Aus den Sträuchern, nicht sehr weit von ihnen entfernt, trat ein bräunlich grau, großer Wolf hervor und mit ihm die schwarze Fähe und der graue Rüde, denen sie schon flüchtig begegnet waren. Hayden gab sich größte Mühe neutral zu wirken und versuchte den nötigen Respekt zu zeigen, indem er seinen Kopf, sowie die Rute ein wenig sinken ließ.

Der Alpha trat vor, die Anderen stets in seiner Nähe und der Anblick dieses Gespanns ließ jeden wissen, dass sie eine starke Gemeinschaft bildeten. Hayden respektierte dies sehr und hegte keinerlei Hintergedanken oder dergleichen. Er hoffte lediglich darauf, dass Shiva und er, sie beide, in diese Gemeinschaft aufgenommen werden würden. Der Alpha, Rumo, stellte sich vor und betitelte das Rudel als die Dembas. Ein wohlklingender Name dachte Hayden. Der Graue sammelte sich und antworte Rumo:

"Es freut uns sehr die Dembas kennenzulernen. Mein Name ist Hayden und dies ist Shiva."

Während er die Worte sprach, neigte er den Kopf und ließ den Blick für einen Augenblick zu Shiva gleiten. Doch er wendete sich erneut zu den Dembas:

"Es tut mir leid, dass wir euch vorhin solche Unannehmlichkeiten bereitet haben."

Und schaute dabei auch kurz die schwarze Fähe und den grauen Rüden an. Und dabei kam ihm der Gedanke das, falls dies ein gutes Ende haben wird, er sich bei der Fähe später bedanken würde, dass das erste Treffen nicht das Letzte gewesen war.



[bei Shiva | spricht zu Rumo, Siyana und Yukio]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Sep 02, 2011 10:15 pm

Trotz der geschlossenen Augen schien die Welt für die Wölfin nicht verschwinden zu wollen. Was ihre Seelenspiegel nicht sahen, hörten dafür ihre Ohren umso mehr. Das Wispern des milden Windes in den Bäumen, deren mächtige Baumkronen über ihnen ragten. Die vermischten Stimmen der Wölfe, die sich am Rudelplatz aufhielten. Ihre Nase steuerte ebenfalls Informationen dazu, die sie niemals zu Gesicht bekommen hätte. Witterungen von Wölfen, die ihr bekannt, oder weniger bekannt waren. Gerüche von dem feuchten Waldboden, der sich in diesem Tal oft am Regen erfreuen durfte. Herbe Fährten von Kaninchen, Wiesel und Dachse, die irgendwann im laufe der letzten Zeit diesen Platz hier überquert haben musste. Die Luft war deutlich gefüllt mit Feuchtigkeit, wurde von Harz und Blütenstaub versetzt, so dass der Windzug seine eigene Nuance besaß, die niemals mehr genauso riechen würde. Und das alles bedeutete eines. Leben.

Es würde weiter vorangehen mit ihr, mit den anderen. Sie würden einiges meistern müssen. Mehr noch als die Jagd auf Menschenland, mehr noch, als die Leisetreter. Es würde immer etwas geben, was sie alle beanspruchen würde, aber sie waren da. Alle beisammen und wuchsen nach und nach zu einem Rudel zusammen. Doch welche Rolle würde sie dabei spielen? Anfänglich war sie mit dabei gewesen, hatte gesehen, wie immer mehr Fremde dazu stießen und jetzt? Nach der Zeit, die sie außerhalb dieser Reviergrenzen verbracht hatte, war sie zur Fremden geworden. Ihr waren die wachsenden Freundschaften, ja gar die wachsenden Gefühle, die jeder Wolf für jemand anderen entwickelt hatte entgangen. Nichts von alle dem glich noch dem zusammen gewürfelten Haufen von damals. Doch noch lag es ihr fern diesen Pulk Wölfe als Rudel zu bezeichnen, aber ihre Gedanken freundeten sich zumindest schon einmal mit diesem Begriff an. Doch da waren sie wieder, die Bedenken. Sie hatte schon einmal ein Rudel gehabt. Schon einmal eine Familie, die lange Zeit mit ihrer unfreundlichen und direkten Art umgegangen war, aber wie man sah, war sie nicht mehr bei ihnen. Doch, war das wirklich die Schuld der anderen gewesen? Nein, nicht der anderen, aber die Schuld ihres verdammten Vaters! Warum hatte nur niemand ihr Verhalten nachvollziehen können? Warum hatten sie nur die wild gewordene Mörderin gesehen, die sie eigentlich gar nicht war? Weil sie es nun einmal war. Kurai Bara, die schwarze Rose. Von Schönheit geprägt und gefüllt mit Dunkelheit. Das zumindest war die Ansicht eines jeden gewesen, als sie ausgestoßen wurde. Wie konnten sie es nur wagen?

Abrupt riss die Waldwölfin die Augen auf. Sie wollte nicht länger über diese Dinge nachdenken. Sie hatte sich vor langer Zeit gesagt, dass sie damit abgeschlossen hatte und das würde auch so bleiben. Hier und jetzt war nicht der richtige Ort, um über solche Dinge nachzudenken. Um die Spannung zu vertreiben, riss sie ihre Schnauze auf und gönnte sich ein herzhaftes Gähnen. Und siehe da, es half wirklich. Leicht den Kopf geschüttelt sah sie sich blinzeln wieder um, nur um fest zu stellen, dass jeder noch dort verharrte, wo sie sie zuletzt gesehen hatte. Also hatte sie nicht lange ihren Gedanken nachgehangen. Ohne jeglichen Grund befiel sie das Gefühl der Beklemmung. Sie wollte laufen, durch das Unterholz streifen und ihre Freiheit spüren. Aber warum? Und wieso Freiheit? Immerhin war sie die letzten Tage frei und ungebunden genug gewesen. Langsam begann Kurai sich über sich selber zu ärgern und verzog die Lefzen. Es war schwer ihr zweites Leben nun diesem dritten hier zu Opfern, aber es war nötig um zu Überleben. Also akzeptier es! schimpfte sie sich selber. Die Lefzen hingen bereits wieder gelassen über ihren Fängen und ihrem Gesicht verbot sie jeglichen Ausdruck. Das hier hatte sie mit sich selber auszumachen und es ging niemanden etwas an.

[nachdenklich; ärgert sich über sich]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Sep 10, 2011 7:21 pm

Auch jetzt noch, da der graue Rüde gesprochen hatte, hielten sich Siyana und Yukio mit eigenen Worten zurück. Eigentlich war dieses Verhalten dem frischen Alpha ganz recht. So musste er nicht in einem wirren Gespräch die Oberhand gewinnen, sondern konnte seine Führungsposition leicht vertreten. Die deutlich über den Rumpf gehobene Rute präsentierte das Gegenstück zu dem respektvoll geneigten Kopf des Grauen. Eigentlich schien das Treffen reibungslos und sogar erfreulich zu verlaufen, weshalb sich Rumo zu einem winzigen Grad an Entspannung verleiten ließ.

“Ihr habt einen schlechten Zeitpunkt gewählt. Jetzt ist es besser.“,

erwiderte der große Bunte auf die höfliche Entschuldigung des anderen. Stimme und Wortwahl blieben auch aus seinem Fang ruhig und besonnen. Es zeichnete sich kein Grund ab, dass man zur Aggression schreiten müsste. Das passte dem Rüden nach der anstrengenden Jagd und dem weiten Marsch mit einem Maul voll kiloschwerem Frischfleisch gut in den Kram. Neben der Unterhaltung witterte Rumo beiläufig. Beide Wölfe kannten einander, doch sie waren noch nicht lange zusammen. Zumindest hatten sie eine lange Zeit getrennt voneinander verbracht. Erst dieses Tal schien ihnen zu der glücklichen Begegnung verholfen zu haben. Wohlmöglich hatte sie das Schicksal auf dieselbe Art und Weise geleitet wie all die anderen Wölfe und auch ihn selbst. Hatte er da ein Recht sie zu verjagen? Nachdenklich ruhte der undurchdringliche Blick des Alpha auf den beiden Fremden.

“Ich grüße euch, Hayden und Shiva, aber was hat euch zu diesem Leichtsinn getrieben einfach ein besetztes Revier zu betreten?“

Er musste diese Frage stellen. Jedes Mal wenn er das getan hatte, war sich der große Rüde albern dabei vorgekommen, aber es war notwendig. Es war seine Aufgabe die Beweggründe der Streuner zu erfahren, um sein Rudel zu schützen. Keine Gefahr durfte sich unbedacht seinen Wölfen, seiner neuen Familie nähern. Diese beiden hier besaßen allerdings keine sehr bedrohliche Aura. Sie schienen freundlich gesinnt und nicht auf Streit aus. Ob auch sie nur eine neue Heimat suchten?

[Reviergrenze im Südwald | mit Siyana & Yukio gegenüber von Hayden & Shiva | im Gespräch]


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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Sep 12, 2011 8:43 am

Die Helle hörte Rala aufmerksam zu, doch sie war es langsam Leid immer wieder von sorgenvollem Thema zu sprechen. Wann würden sie indem Tal endlich Anschluss finden und sich ohne größere Angst und mit Sicherheit im Rücken durch das Gehölz bewegen können? Wohl nie, solange es diese Großkatzen gab. Der Schmerz des verlorenen Gatten hing ihr noch immer im Herzen und würde so schnell auch nicht vorüber gehen. Viel zu klar waren die Erinnerungen an die schönen Zeiten noch mit ihm. Die weiten Wege auf grünen Wiesen. Die langen Nächte im Schutze seines schwarzen Felles. All das war nicht mehr und zu gern hätte Francis jetzt wenigstens einer dieser Berührungen genießen wollen. Doch nichts war da und nur Rala´s Pelz wärmte den ihren. Vielleicht war Kurai deswegen ihre geliebte Freundin geworden und die Helle fühlte sich magisch an sie angezogen. Wegens dem schwarzen Fell….Unsinn! Francis schüttelte wirsch den Kopf. Jetzt spielten schon die Geister in ihrem Kopf ihr einen Streich. Es wäre besser, wenn sie sich wieder auf ihren Gesprächspartner konzentrieren würde, statt ihren wirren Gedanken nach zuhängen.

„Nein! Diese Mistviecher haben es nicht verdient gefressen zu werden, obwohl ich auch nicht glaube das diese bepissten Viecher überhaupt schmecken.“

Blanker Hass umspielte ihre sonst so freundliche Maske und knurrend kamen die Worte aus ihr heraus gesprudelt. Für Francis war auch nur das Thema „Gr0ßkatzen“ ein rotes Tuch und sie hatte immernoch nicht vergessen, das sie Rache für den Tod des Gefährten geschworen hatte. Und bei Gott, sie würde dieses Versprechen einlösen, egal wem sie dabei im Rückenhaben würde. Ein Schwur war mehr wert als tausend Worte. So sah es zumindestens die Helle.

„Wir müssen sie vertreiben oder noch besser, alle samt zur Hölle fahren lassen. Sie haben es nicht verdient auch nur noch einen Schritt in diesem Tal zutun. Denn es ist jetzt unser Tal und unser Zuhause. Siehst du es nicht auch so Rala, oder bist du etwa mit auf der Seite dieser Mistgeburten?“

Die Fähe steigerte sich viel zu sehr hinein. Sie stellte Behauptungen auf, die sie Minuten später schon wieder Missfiel und ihr peinlich waren. Sie hatte sich doch gerade eben noch mit Rala vertragen gehabt und nun stellte Francis sie wieder so bloß. Sie war doch so dumm.
Matt sackte die Helle zusammen und müde hingen die Ohren von ihrem Kopf. Sie musste sich entschuldigen, doch hatte Francis jemand Gehört? Sie traute sich nicht sich um zusehen, aus Angst, das alle zu ihr sahen und nur mit dem Kopf schüttelten. Genauso wie Francis diese Katzen hasste, hasste sie ihre manchmal aber zum seltenen aufbrausende Art. Nur weniger konnte bisher diese Seite von ihr sehen und einer davon war der besagte Gatte, der durch ein anderes verhasstes Wesen zu tote kam. Ein Teufelskreis für die freundliche Fähe. Würde dieses Tal, wo sie nun bleiben wollte, ihr Untergang werden? Zumindestens für ihre sonst so netten Charakterlichen Züge? Francis hatte Angst bei diesem Thema und fing unbewusst mit Winseln an. Sie musste sich bei Rala entschuldigen und ihr eine Erklärung für die Sache geben.

„Tut mir leid Rala….Aber…ich meine es nicht so, es war dumm von mir. Ich würde dir gerne, zu gerne, den Grund dafür nennen, doch die Wunden sind zu tief. Noch viel zu frisch, als das ich ohne tränen und böse Worte über diese Sache reden könnte. Bitte versteh mich dabei und sei mir nicht böse, wenn ich unbewusst etwas sage, was ich kurze Zeit später einfach nur bereue. So wie jetzt.“

Ein Engelsgesicht schaute in Rala´s Augen und versuchte eine Spur Abneigung zu finden, um die These zu unterstützen, das Francis einfach nur verrückt war. Das sie von den anderen abgestoßen wurde, so wie sie es eigentlich verdient hatte,… nach diesem Auftritt.


[rala/spricht/geht es mies und bereut es/spricht]
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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Sep 13, 2011 1:24 pm

Immernoch regnete es unangenehm. Und die Tatsache, das Sardai auf dem Boden kauerte und sein Fell dadurch auch von unten Nässe abbekam machte es nicht wirklich besser. So langsam begannen dickte Tropfen sich durch seinen Pelz zu fressen und die dichte Unterwolle du durchnässen. Unwirsch schüttelte er sich Wasser von den Ohren und sah Magena dabei mit bernsteinfarbenen Augen an. Was wohl gerade in ihr vorging? Etwas schien tatsächlich zu arbeiten denn sie machte einen recht aufgekratzten Eindruck. Als würde ihr etwas auf den Lippen brennen aber sie schaffte es nicht es auszusprechen. Oh, wie er das kannte.
Und immernoch wollten diese einfachen Worte nicht aus ihm heraus. Er seufzte, als Magena näher zu ihm herangerückt kam. Verstohlen schielte er zu ihr herüber. Der dichte flauschig weiche Pelz drückte sich fest gegen seinen völlig nassen und blutverschmierten.
Als sie ansetzte zu sprechen fühlte es sich einen Moment so an als würde Sardais Herz kurz aussetzen, bevor es deutlich beschleunigt weiterraste. Was wollte sie ihm sagen? Würde sie sich trauen? Gebannt lauschte Sardai ihren Worten.
Und da waren sie! Wunderschön zu hören und verursachten ein wärmendes Gefühl von Innen. Zersprungen wäre er am liebsten vor Freude. Sanft legte er seine Nase an Magenas befor sie hoch wanderte und sich in ihrem flauschigen Schopf vergrub.

Ich liebe dich auch. Mehr als du dir vorstellen kannst.

Tief und zufrieden seufzte er, nie Nase tief in ihrem Pelz vergraben. Blitzschnell ppackte er ihr Ohr und Zog leicht daran, bovor er ihr noch einen spielerischen Knuff in die Seite verpasste. Dann setzte er den massigen Leib in Bewegung und sprang um sie herum. Viel zu aufgeladen und glücklich war er jetzt um ruhig dazuseitzen. Das ganze Tal sollte erfahren wie glücklich er jetzt war. Ach, wieso nur das Tal? _Die ganze Welt sollte es wissen!

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Shiva

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Sep 14, 2011 1:57 pm

Immer noch aufgewühlt von ihrem vorherigen Traum und der aufflammenden Gefühle zu ihrem grauen Begleiter wandte sich die Helle von Hayden ab, um klare Gedanken fassen zu können. Sie mochte den Regen, höchstwahrscheinlich nur, weil er der Situation zwischen ihr und dem Rüden eine gewissermaßen vertrauten und doch trostlosen Flair gab. Das Gefühl des nieselnden Regens, das auf ihrem, mittlerweile durchnässten Fell abprallte, genoss sie. Shiva ließ ihren Kopf auf ihre Pfoten sinken, ließ Hayden seinen eigenen Gedanken nachgehen und widmete sich ihren eigenen. Wie lange es wohl noch dauern möge bis der Alpha des unbekannten Rudel sie aufsuchen würde? Insgeheim hoffte sie darauf, dass der Alpha sie schnell die Zeit nahm die beiden Streuner zu begutachten. Tief im Inneren fühlte sie sich zwar geborgen dank Hayden aber ein friedliches Zusammenleben in einer Gruppe fühlt sich eher wie ein Zuhause an. Shiva wusste das dieses Gefühl ihr wohl noch lange verwehrt bleiben würde, immerhin werden Hayden und sie die Neulinge sein und von skeptischen Blicken gemustert werden. Bis sie zu vollends richtigen Rudelmitgliedern werden würde einige Zeit vergehen, mit Hayden war dies allerdings sehr gut ertragbar. Was denke ich da? Ich bin kein Welpe mehr! Wir werden uns gut einleben und an die Anderen schnell gewöhnen. Ein Schnauben des Grauen unterbrach ihren inneren Konflikt. Neugierig blickte sie hinauf zu Hayden der wachsam in die Ferne blickte. Hatte sie etwa ein fremdartiges Geräusch überhört? War sie so sehr in Gedanken versunken gewesen? Sie sah nicht, was er sah. Unruhig verlagerte sie ihr Gewicht auf eine andere Seite, erhob den Kopf und spitze die Ohren. Ein schwaches Heulen eines Artgenossen drang sich in ihre Lauscher. Kurz darauf richtete sich ihr Freund auf und flüsterte ihr etwas zu. Es war vielmehr eine Feststellung als eine Frage, dankbar blickte die Rotbraune in seine goldenen Augen. Für sie war es wohl wirklich besser wenn Hayden das Sprechen übernehmen würde, nach dem was Shiva sich schon bei der kleinen Gruppe geleistet hatte.

Ihre Augen suchten die nähere Umgebung ab nach jeglichen Anzeichen des Artgenossen, der den beiden vermutlich eine kleine Vorwarnung entsendet hatte. Langsam trat ein stattlicher wildfarbener Wolf aus den Sträuchern hervor, nach ihm die schwarze Fähe und der graue Rüde, die sie schon flüchtig kannten. Die Haltung des Alphas, der sich als Rumo vorstellte, war angespannt jedoch nicht abgeneigt. Shiva blieb keine Zeit zum Reagieren schon hatte Hayden das Wort ergriffen. Als er den Kopf neigte, um auf Shiva zu deuten, richtete sich die Fähe langsam auf, um auch ihm den nötigen Respekt zu zollen. Schweigend nickte sie Rumo und den hinteren Wölfen zu. Entschuldigend blickte sie den Wildfarbenen an als Hayden sich entschuldigte für die ungelungene Situation im Tal. Shiva spürte den nachdenklichen Blick des Fremden und hoffte insgeheim das er Gnade walten ließ. Sie brennte darauf die Frage von Rumo zu beantworten doch sie hatte sich geschworen nicht zu reden, ehe sie wirklich musste, sie wollte dieses Treffen nicht auch noch verpatzen und Hayden konnte ohnehin schon besser Komunizieren als sie. Vermutlich mussten wir das Risiko einfach eingehen davon gejagt zu werden, um eine neue Familie zu finden. Sehnten sie sich nicht einfach nach einer Gemeinschaft mit vielen anderen Wölfen oder war das Streunerleben wirklich das Beste für die Beiden?


[südliche Reviergrenze, denkt nach, trifft auf Rumo, Siyana und Yukio]
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Sheta

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Sep 15, 2011 10:24 pm

Mit wachen Augen stellte die kräftige Fähe fest, dass der greise Wolf an ihrer Seite seine Zeit brauchte für eine Antwort. Fast schon viel es ihr schwer all seinen Worten zu lauschen ohne dem Grauen ins Wort zu fallen. Ihre Ungeduld zeigte sie in einem kurzen Zucken der flauschigen Ohren, nicht zu aufdringlich, aber doch deutlich. Endlich hatte der alte Wolf geendet, endlich durfte sie wieder sprechen.

“Und grau bist du geworden, Vater!“

Ein schelmisches Lächeln zierte die gehobenen Lefzen der bunten Fähe. Sanft neigte sie den Kopf zur Seite, als sie liebevoll die Ohrmuschel Lokis zu putzen begann. Der Vater sollte ihr für die freche Bemerkung nur nicht böse sein. Eilig waren ihre Bewegungen. In rasch folgenden Abständen schlappte die warme Zunge Shetas hervor und wischte Regen wie Dreck aus dem dünnen Pelz um das Ohr herum. Früher war das Fell des Vaters nicht so dünn gewesen und nicht so stumpf. Mit Sorge ließ sie den Blick über den alten Wolf schweifen, soweit bis sie die Augen fast schmerzhaft verdrehen musste. Filzig war der einst gepflegte Pelz an einigen Stellen geworden. Loki vernachlässigte die Fellpflege. Tadelnd schüttelte Sheta ihren von einer plüschigen Halskrause umschlossenen Kopf, als sie dies sah. Doch dem Alter konnte sie damit nicht entgegenwirken, obwohl sie es gerne getan hätte. Am liebsten hätte sie die ungewohnte Schwäche ihres Vaters einfach fortgeschimpft, aber das würde ihr nicht gelingen und sie wusste das, tief in ihrem Inneren. Sie ließ das Ohr ihres Vaters schließlich zufrieden und blickte den Grauen warm und klug an.

“Du kennst mich. Ich komme immer zurecht. Also war ich überall und nirgendwo, immer auf der Suche nach einem Lebenszeichen von euch. Doch ich fand niemanden. In den Bergen dachte ich einmal auf eine bekannte Spur gestoßen zu sein, aber am Ende habe ich sie nur wieder verloren. Hin und wieder traf ich auf andere Streuner und wir haben uns miteinander die Zeit vertrieben bevor wir uns irgendwann wieder trennten. Ich habe viele gute Bekanntschaften gemacht und die unschönen – na, du weißt schon. Die habe ich mit gebleckten Zähnen in die Flucht geschlagen!“

Wie um ihm zu beweisen wovon sie sprach zeigte Sheta plötzlich das blanke Gebiss hinter den dunklen Lefzen. Die kräftigen Kiefer der muskulösen Fähe waren nach wie vor beeindruckend. Es blieb kein Zweifel, dass sie sich auch gegen Rüden durchsetzen konnte, wenn es denn sein musste. Gleich darauf legten sich die Lefzen der Fähe aber auch schon wieder aufeinander und die große Wölfin rückte näher an den dürren Alten heran, um sogleich ihren schweren Kopf zwischen seine Schultern zu legen.

“Hab euch vermisst.“

Ihre warme Stimme klang ein wenig wehmütig. Tatsächlich dachte Sheta an die vielen Stunden, in denen sie alleine gewesen war und sich die Gesellschaft ihrer Familie zurückgewünscht hatte. Jetzt endlich hatte sie wenigstens einen Teil des alten Rudels wieder und sie war glücklich darüber. Nur an die vielen neuen Pelze in dieser Familie würde sie sich erst noch gewöhnen müssen.

Aus den Augenwinkeln sah sie dann, wie Rumo sich auf den Weg machte, nur begleitet von Siyana und dem Neuling Yukio. Kurz zuckte es durch den massigen Körper der wildfarbenden Fähe, als wolle sie aufspringen und dem Bruder folgen, doch sie blieb wo sie war. Wenn er ihren Beistand gebraucht hätte, hätte er nach ihr gerufen. Loki benötigte den Schutz der Familie in diesem Augenblick mehr als ihr Bruder. Als Alpha konnte sie ihn nicht immer beschützen und bevormunden, wie sie es früher vielleicht gerne getan hatte.

[Rudelplatz, Schutz der Büsche | kuschelt mit Loki]

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Plot 03: Vom Glück verlassen
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