Demba-Wolves

x Startseite x Mitglieder x Gruppen x Impressum x FAQ x Suche x Anmelden x
demba tophead
Das Team - RudelratAktuelles - Infos & PostingfolgeRollenspiel - Zeit & WetterPlotline - Kurzinformation
Zur Homepage
Aufnahmestop!
Freie Plätze: 0

Postingreihenfolge:
Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
Gruppe 2: Francis - Sardai - Magena
Rala - Loki - Kurai - Sheta
Gruppe 3: Menha - Chilali

Abgemeldet: -
Zeit:
Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

Partner - Persönliche Favoriten

. KÄMPFE FÜR DEINE FREIHEIT .StartseiteFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin


Austausch | 
 

 Plot 03: Vom Glück verlassen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3 ... 5, 6, 7 ... 10, 11, 12  Weiter
AutorNachricht
Sardai
Der Ausgeglichene
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Rüde
Alter : 4
Größe : 85cm
Gewicht : 55kg

Rollenspiel
Gesundheit:
65/100  (65/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Apr 12, 2011 4:34 pm

Sardai träumte wirre Dinge, von Kühen die ihn jagten, Regen der nach oben fiehl und andere Sachen.
Seine Schulter pochte, nicht einmal im Schlaf entkam er ihr. Dann tat sich der Himmel auf und Sonne umgab ihn, wie schön und warm sie doch war. Sardai jagte Schmetterlinge und rollte sich auf sonnigen Wiesen herum.

Stimmen durchschnitten den Traum. Sardai hörte Rumo, doch er sah ihn nicht. wild flitzte er umher. Dann verschwamm alles.

Sardai öffnete blinzelnd die Augen. Er sah Rumo und Rala, sogar Sheta war wieder da.

Sardai erhob sich schnaufend aber seine Rute peitschte wild hin und er. Er lief zu Rala um sie zu begrüßen. Sein gang war kaum stockend, nur das zucken eines Auges verriet das es schmerzen hatte.
Freundlich sah er die ausgehungerte Wölfin an und stubste sie zur begrüßung mit der Nase. Dann trabte er zu Rumo.
Er wusste nicht recht was er tun sollte, er freute sich riesig ihn und Rala wieder in der nähe zu wissen. Aber schließlich hatte er ja mist gebaut, er war verletzt und das könnte die Jagt gefärden.

Sei gegrüßt Rumo.
Es tut mir leid, ich wöllte ich hätte es anders klären können. Ich habe alles vermasselt.


Sardai ließ die Ohren hängen.

Aber wenigstens haben wir keine Menschen gesehen, und den Hund scheint noch niemand zu vermissen.


Sardai setzte sich aufrecht hin und schaute in die Runde.

Wo ist Francis?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rala
Die Kämpferin
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 3
Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
84/100  (84/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Apr 12, 2011 5:41 pm

Es tat gut Rumos Körper zu spüren, einfach überhaupt die Nähe eines anderen zu spüren, zu fühlen, dass man sicher war, dass die Kraftreserven wieder aufgetankt werden konnten. Anfangs fiel es Rala noch schwer ein wenig ihres Gewichts auf den Rüden abzulagern und gleichzeitig darauf zu achten ihm nicht vor die Pfoten zu laufen, doch nach kurzer Zeit konnte die Cremeweiße ganz normal ihren Weg fortsetzten. Sheta war bereits aus ihrem Blickfeld verschwunden. Der Nebel hatte sie aufgesaugt wie Moos das Wasser. Man konnte aber ihren Duft riechen und so folgte Rala ihrer Nase und Rumo. Irgendwie kam es ihr komisch vor, sich so gegen den Körper des Rüden zu stützen. Dieser hatte schon genug Ballast mit sich rumzutragen. Die ganzen Sorgen, die Organisation der Jagd und jetzt auch noch Rala.

“Was er wohl gerade denkt...?“

überlegte die Polarwölfin. Dies Frage hatte sie sich schon oft gestellt. Wie gerne würde sie einmal in den Kopf eines Mitwolfes hineinblicken, um zu verstehen, warum er bestimmte Dinge tat, doch dies war ihr nicht vergönnt. Rumo blickte zu Rala, fragte und die Fähe war empört. Wirkte sie wirklich so hilflos?

“Rumo, ich habe dir versprochen, dass ich kämpfen werde, koste es, was es wolle.“

sagte die Cremeweiße in einem ersten Ton, obwohl sie selber wieder zweifelte. Nein! Nicht jetzt! Es galt sich nun wirklich voll und ganz darauf zu konzentrieren die verloren gegangenen Kräfte aufzubauen. Sie brauchte etwas Freude, in dieser tristen Stimmung. Als das junge Rudel los gegangen war ging es Rala ja auch nicht mehr ganz so gut und doch hatte sie mit Francis und Magena Späße machen können.

Ein Gestrüpp tat sich vor den zwei Wölfen auf und Rala löste sich von Rumos Seite, um allein durch das Grün hindurch laufen zu können. Es hatte sich bereits Magenas und Sardais Geruch unter Shetas gemischt und auch der süße Duft von Blut flatterte in der Luft und umschmeichelte Ralas Nase. Diese blickte sich um und entdeckte Sardai, welcher verletzt im Gras lag und scheinbar schlief. An seiner Seite waren Magena und Sheta. Rumo lief auf die drei Wölfe zu, während Rala sich eher im Hintergrund aufhielt. Der Geruch des Blutes benebelte ihre Sinne. Sie fühlte sich wie im Rausch, wäre am liebsten direkt auf Sardai losgestürzt, doch essen würde sie niemals einen Artgenossen. Wolfsblut roch noch lange nicht so gut, wie das Blut eines Beutetieres. Rala schwankte ein wenig. Ihr war schwindelig, doch sie konnte sich so weit zur Besinnung bringen, dass sie nicht plötzlich stolperte und gar hin fiel. Sie wollte keine Schwäche vor den anderen Wölfen zeigen und schon gar nicht in der Gegenwart von Sardai. Schließlich war er es, der verletzt war und um den das Rudel sich nun sorgen sollte, nicht sie! Sie hatte geschworen zu kämpfen. Rumo durfte keinen Anlass mehr finden Rala von der Jagd auszuschließen. Sie musste diesen Blutrausch nutzen, um ihr Bestes zu geben. Die Cremeweiße trat etwas näher an Sardai und die kleine Gruppe heran. Sie ließ sich langsam auf den Boden fallen und schloss für einen kurzen Moment die Augen, um wieder klar denken zu können. Sardai schien aufgewacht zu sein, während Rala nur schwarz gesehen hatte, denn sie hörte seine Stimme. Sofort öffnete die Fähe ihre Augen und hörte dem Rüden zu. Dieser sprach mit Rumo und so entschied Rala wieder ihre Lieder zuschließen um nur zuzuhören und so etwas Energie für die bevorstehende Jagd zu tanken.


[mit Rumo auf dem Weg zu Sheta, Magena und Sardai | kommt an | ist berauscht | lässt sich nieder | schließt Augen]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen https://picasaweb.google.com/100793830145276136882
Magena

avatar

Rang : Gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4Jahre
Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

Rollenspiel
Gesundheit:
95/100  (95/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Apr 13, 2011 2:44 pm


Als Sheta plötzlich wiederkam und verkündete das Rumo und Rala auch fast da wären zog sich Magenas Magen kurz nervös zusammen. Dann kam auch schon ihr Alpha und die kleinere Polarwölfin durch das Gestrüpp. Rumo kam grollend auf sie zu und sie wusste auch weswegen. Sie schluckte, wedelte zur Beschwichtigung eifrig mit der Rute und legte den Kopf schräg um die Andeutung einer entblößten Kehle zu geben, dazu flappte sie die Ohren an den Kopf und wandte betreten den Blick ab.
Aber Rumo schien nicht dazu aufgelegt zu sein ihre plötzliche Flucht sofort durchzukauen.

Den Umständen entsprechend, er meint er sei fit genug für die Jagd und das will ich nicht anzweifeln...aber sorgen mache ich mir trotzdem.

Sie hörte sich etwas kleinlaut an, was sie ankotze. Ja sie hatte sich ohne erlaubnis vom Rudel entfernt und nein sie fand das nicht toll und wusste das dies nicht ohne Folgen bleiben würde, aber warum kroch sie gleich auf dem Boden rum? Immerhin hatte sie doch noch soetwas wie stolz und da Rumo nicht Zähne fletschend auf sie einprügelte würde sie sich auch nicht weiterhin unterwürfig wie ein Welpe verhalten.
Also stand sie auf und schüttelte sich kurz. Dann ging sie Rala begrüßen.

Hey, dir scheint das Laufen hierher noch mehr Kraft genommen zu haben als der Hunger ohnehin schon von dir gefordert hat.

,meinte sie leise und mitfühlend zu der Weißen. Magena mochte Rala, soweit sie Kontakt mit ihr hatte.
Es kam ihr vor, als hätte sie die letzten Woche fast nur mit Sardai verbracht und darüber hinnaus vergessen sich mit dem Rest des Rudels anzufreunden. Ein Versäumnis das sie nachzuholen gedachte.
Sachte setzte sie sich neben die Fähe und ließ sie einfach spüren das sie da war, etwas was sie sich selbst immer am meisten gewunscht hatte wenn es ihr einmal nicht gut ging: die unterstüzung eines anderen.
Sardai wachte auf, er hatte wohl die Stimmen der anderen vernommen.
Er kam auf die Beine und kam ohne zu hinken auf sie zu und begrüßte erst Rala und dann Rumo.
Magena beobachtete kritisch jede seiner Bewegungen, erkannte aber keine Anzeichen dafür, dass er beim laufen sonderlich große Schmerzen hatte. Auch wenn damit ihre größten Sorgen verflogen blieb ein Restzweifel bestehen.
Sie hörte zu was ihr Brauner Rumo zu sagen hatte und blickte dann weiterhin stumm in die Runde.
Diesmal wurde sie auf Rumos Befehle warten.

Wie blöd von mir, ihn erst als Alpha vollkommen akzeptieren und dann kopflos davon rennen...

Wieder legte sie die Ohren an den Kopf und ließ sie fast vollkommen in ihrem Fell verschwinden.


[spricht zu Rumo, steht auf, geht zu Rala, spricht zu ihr und setzt sich dann neben sie, beobachtet die Situation, wartet ab]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sheta

avatar

Rang : beta
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 Jahre
Größe : 82 cm
Gewicht : 54 kg
Merkmale : Muskelpaket

Rollenspiel
Gesundheit:
65/100  (65/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Apr 13, 2011 2:54 pm


Aufmerksam verfolgte sie das Geschehen um sich herum, bekam mit wie sehr Rala darum kämfpte sich zusammenzureißen, wie Magena sich versuchsweise bei Rumo entschuldigte aber dann doch nichts sagte und wie Sardai versuchte die Tatsache zu überspielen, dass seine Schulter ihm Probleme bereitete. Zu allem sagte sie nichts. Was hätte es da auch groß zu reden gegeben. Rala würde es alleine schaffen und würde es auch alleine schaffen müssen, es war ja nicht so, als ob ein Wolf seine oder ihre Energie mit ihr teilen könnte. Rumo würde später im Tal sich die größere Weiße nocheinmal vornehmen, wenn die Jagd gelaufen war und Sardai, nun wenn der meinte die Jagd zu überstehen und mithelfen zu können war er gerne gesehen.
Etwas zappelig stand sie auf, ging ein paar Schritte näher an den Rest der Truppe heran und setzte sich dann wieder, schüttelte den Kopf und kratzte sich dann kurz unterm Kinn.

Also, wie gehts weiter?

Richtete sie das Wort an ihren Bruder. Zwar war allen klar, dass sie nach Francis und Kurai suchen mussten um zu gucken ob beide mit ihnen jagten (schon alleine beim Gedanken an Kurai verfinsertete sich Shetas Laune wieder,aber das verdrängte sie erstmal) und das sie dann die potentielle Beute ausmachen und hoffentlich erfolgreich erjagten, aber jemand musste das ganze Koordinieren und nochmals laut aussprechen damit auch jeder wusste was er nun wirklich zu tun hatte.
Seufzend schüttelte sie nochmal ihr Fell und stand dann wieder auf. Offenkundiger konnte sie ihre Hibbeligkeit ja nicht zeigen, aber was machte das schon aus.
Sie war eben hungrig und ihr Jagdfieber glühte in ihr schon seit sie die Herde gesehen hatte. Müdigkeit spürte sie keine, oder gar erschöpfung: sie wollte jetzt jagen, rennen, das Blut durch ihre Adern schießen spüren und die Aufregung durch ihren Körper pulsieren.
Dies hatte sie zu lieben gelernt.




[bei Sardai,Rala,Rumo und Magena, fragt wie es weiter geht, ist hibbelig und will endlich jagen]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rumo
Der Beschützer
avatar

Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

Rollenspiel
Gesundheit:
60/100  (60/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 15, 2011 5:09 pm

Es schien also doch noch nicht alles verloren. Rala war nach wie vor fest entschlossen. Sardai war erwacht und schien weniger zugerichtet, als es den Anschein hatte. Magena hatte mit einer Beschwichtigung zu verstehen gegeben, dass sie sich in Zukunft am Riemen reißen würde, und Sheta war kaum noch zu halten. Sie konnten also endlich das Wesentliche anstreben und Rumo machte sich auch nicht die Mühe sich für die kurze Lagebesprechung hinzusetzen. Er blieb stehen und musterte seine Mitwölfe. Nachdem er dem ein oder anderen noch bestätigend zugenickt hatte, erhob der Alpha das Wort.

“Solange die Menschen uns noch nicht bemerkt haben sollten wir handeln. Weidetiere zu jagen ist leichter als das freie Wild aus unseren Wäldern, denn sie können uns nicht davonlaufen. Wir müssen die einzelnen Tiere nur in die Ecken ihrer Zäune treiben, dann können sie uns nicht mehr entkommen.“

Im Stillen dachte der Rüde noch daran, dass sie im Ausgleich dazu aber wehrhaft waren, zumindest die großen. Er wollte seinem Rudel jedoch Ermutigungen zusprechen und sie nicht in Angst versetzen. Bei passender Gelegenheit würde er sie schon noch zur Vorsicht mahnen. Für eine genauere Planung benötigte er nun aber das Wissen, welches die Augen der Späher errungen hatten. Abwechselnd sah er von Sheta und Sardai und wieder zurück.

“Wie sehen die Weiden aus, ihr beiden? Welche Tiere können wir jagen und wo lassen sich die Zäune am besten überqueren? Habt ihr etwas Hilfreiches herausfinden können?“

Angespannt zuckte der Pelz des Wildfarbenden. Er wollte wissen worauf sie sich allesamt einzustellen hatten. Nach diesem Wissen würde er die Taktik wählen und Aufgaben verteilen. Rala gedachte er nicht zu nahe an die Hörner eines Rindes zu bringen und auch Sardai wollte er nicht bei der ersten Attacke dabei haben. Er konnte den schweren Rüden und das große Gebiss besser gebrauchen, wenn die Beute bereits am Boden lag, um sie dort zu halten und den Todesstoß zu setzen.

“Francis werden wir nicht suchen. Hoffen wir, dass sie mit Hilfe noch früh genug zu uns stößt, aber ich werde nicht noch mehr Zeit vergeuden. Wir sind genug Wölfe um ein Tier zu erlegen.“

[an den Weiden | Sheta, Magena, Sardai, Rala]

_________________
~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://demba.forumieren.com
Francis
Die Freundliche
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

Rollenspiel
Gesundheit:
67/100  (67/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Apr 16, 2011 10:54 am

Glücklich, wenn nicht sogar vor Freude platzend, nahm Francis die Berührung der Dunklen auf. Nur ihre Rute zeigte das wilde, indem sie kraftvoll hin und her schwankte. Sie legte ihre Schnauze auf ihren Nacken. Berührte sie damit und beruhigte sie zugleich unbewusst. Die Rute wurde langsamer und bald genoss der ganze Körper der Hellen die Wärme der Dunklen. Wie ein Jing und Jang Zeichen muss es von weiten aussehen, so wie die Wölfe untereinander verknoten dasaßen. Aber zeigte das nicht, dass sie für einander bestimmt waren? Man sagt, Gegensätze ziehen sich an und war das nicht bei ihnen so? Sie konnte nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Sie brauchten sich, doch konnte auch nicht zusammen sein. Wie eine Art…Liebeserklärung, kam es der Fähe rüber. Doch war Liebe nicht gleich gestellt mit unbändiger Freundschaft? Francis hatte einmal geliebt. Sogar sehr. Doch das Gefühl bei Kurai war anders. Doch im nächsten Moment wieder so vertraut. Es war wahr. Liebe im Sinne von Partnerschaft war gleich mit der Liebe im Sinne von Freundschaft. Nur das es dabei kleiner aber feine Unterschiede gab. Man Paarte sich nicht mit einander, doch der Rest war doch eigentlich gleich. Konnte man dann einer guten Freundin sagen dass man sie liebte? Sie überalles mochte und ihr sogar sein eigenes Leben schenkte? Gut, es war schwierig diese magischen drei Worte auszusprechen, doch versuchen würde es die Helle einmal. Irgendwann.

Kurai vermisste Francis. Wieder ein Zeichen, dachte sie sich und freute sich innerlich. Doch getrübt war die Situation, als die Dunkle Ernst wurde. Es überschatte die wundervolle Atmosphäre und gab den ganzen einen bleiigen Nachgeschmack. Das Sheta so auf Kurai reagiert hatte, machte auch sie sauer. In Francis Sicht, hatte die Schwester vom Alpha einmal zu viel über die Strenge geschlagen. Mag sie am Ende noch so sehr mit Rumo verwandt sein oder gar seine Mutter, doch Francis konnte dies nicht dulden. Sie war doch auch ein Mitglied in dem Zusammenhalt. Warum also könnte sie die Herbstfähe nicht zu Recht stutzen? Sie war vielleicht am Ende der Auslöser, der Schuld daran hatte, das Kurai nicht wieder kam. Und dies machte sie traurig. Die helle Fähe ließ die Ohren hängen, schaute bedrückt zu Boden. Nicht noch einmal wollte sie Kurai verlieren. Sie wollte, dass sie mit kommt. Mit nach Hause.

„Kurai bitte lass dich von so einer Fähe nicht entmutigen oder dir Vorschriften machen. Zeig ihr dass du auch anders kannst und lache danach über ihren dummen Gesichtsausdruck, wenn sie verblüfft begreift, dass sie Unrecht hatte. Bitte, ich weiß dass du das kannst und ich weiß, was du kannst dun was du bist. Und am Ende bist du für das Rudel tausend Mal wichtiger, als diese Fähe, die die Worte unbedacht einsetzt und ihr Gehirn nicht einschaltet.“

Hass spiegelte sich in der sonst so netten Fähe wieder. Ihre letzten Worte waren Böse. Wenn nicht sogar gemein. Aber Francis war am Ende auch nur ein Wolf, mit Gefühlen und kleinen Unebenheiten. Wie konnte man es ihr auch vermiesen? Sheta hatte eine neue Wand zwischen ihnen gestellt und die hieß es einzustürzen. Auf jedenfall, dürfte sich die Fähe etwas von Francis anhören, wenn sie wieder aufeinander trafen. So viel war sicher und schwor sie sich. Es war ein Unding einfach solche Behauptungen aufzustellen und da wurde auch die netteste und friedliebendste Fähe mal sauer.


[kurai, spricht, denkt, ist sauer]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kurai

avatar

Rang : delta
Geschlecht : Fähe
Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
50/100  (50/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Apr 16, 2011 12:50 pm

Francis Worte versuchten die Wölfin dazu zu bringen, doch noch den Weg zurück zum Rudel zu finden. An sich hatte die Dunkle dazu wenig Lust, obwohl sie zugleich den Drang danach verspürte, wieder ein Teil davon zu sein. Hin und Her gerissen von ihrem verletzten Stolz, betrachtete sie Stillschweigend die Helle. Nach dieser, mit Euphorie getränkten Begrüßung, schien auch die Helle sich von ihrer Anmerkung beeinflussen zu lassen. Eine erboste Miene zeichnete sich auf den Gesichtszügen, die Kurai von ihrer Freundin überhaupt nicht kannte. Im Gegenteil, eigentlich wurde die Wölfin für ihre Gutmütigkeit geachtet. Betrübt musste die schwarze Wölfin feststellen, dass sie einfach immer davon ausgegangen war, dass Francis alles Schlucken würde und Gute Miene zum Bösen Spiel machte. Ja, sie musste sich eingestehen, sie war wirklich ein echtes Miststück, wie es so oft in ihren Ohren geschallt hatte. Also war sie der Fähe hier dann nicht etwas schuldig? Diese Frage war eigentlich überflüssig, natürlich war sie ihr was schuldig. Immerhin hatte sie sich ihr damals einfach so angenommen, nachdem ihr Gefährte tot aufgefunden wurde. Sie hätte es nicht machen müssen, aber sie hatte es getan und dadurch erst diese seltsame Freundschaft begonnen. Sie damals dann einfach so zurück zu lassen, weil Kurai sich wieder einmal ihrem Zorn und der Sturheit hingegeben hatte, war Unfair gewesen.

Sie schnaubte. Als könne dieses Schnauben die Situation in Luft auflösen. Weiterhin im Zwiespalt, versuchte Kurai irgendeine Lösung zu finden. Einen perfekten Weg, den es jedoch nicht gab. Es galt über den eigenen Schatten zu springen. Es fiel ihr sehr schwer, aber letztendlich war es für sie die einzige Möglichkeit. Es gab keine andere Wahl, außer jener, die bedeutete erneuten Verrat an die Taghelle zu begehen. Und nichts lag ihr Ferner, als das.

„Gut, ich werde mitkommen. Aber ich sage es dir direkt. Sollte diese Fähe noch einmal solche Wort mir entgegen bringen, werde ich sie umbringen, das schwör ich dir.“

Wie viel Gewicht man nun in ihre Worte legte, war der Einschätzung des jeweils anderen überlassen. Insgeheim nahm sich Kurai schon einmal vor, diese braune Wölfin aus ihrem Gedächtnis zu streichen. Für sie würde sie nicht mehr existieren, solange zumindest nicht, bis sie sich zu Weit wagte. Erneut berührte Kurai mit ihrem Fang den Hals der hellen Wölfin. Diesmal scheuer, den der Gedanke alle wieder zu sehen, behagte ihr ganz und gar nicht.

„Also, dann wohl mal los.“

Und damit wandte sich die Dunkle von der Hellen ab. Wo genau sich das Rudel von Francis befand, wusste die Waldwölfin nicht, aber weit von der Stelle, an der sie Sardai traf, konnte es ja nicht weg sein, also schlug sie erst einmal diese Richtung ein. Später könnte ja Francis die Führung übernehmen.

[Bei Francis l hört ihre Worte l entscheidet sich mit ihr zu gehen l bricht auf]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Francis
Die Freundliche
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

Rollenspiel
Gesundheit:
67/100  (67/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Apr 16, 2011 1:13 pm

„Danke Kurai.“

Voller Tatendrang sprach sie die Worte aus und stupste die Dunklen an ihren Lefzen an. Glücklich wedelte die Rute und die Pfoten schritten der Freundin nach, die sich zum gehen gewandt hatte. Keine Frage, Kurai meinte es Ernst mit ihrer Aussage. Doch auch wenn Francis eher friedliebend war, erwischte sie sich bei einem Grinsen und dem Gedanken dabei, wie Sheta eine Abreibung bekam. Gewiss, es war nicht fair. Doch was war fair, als sie zu kurai sprach? Sie kannte die Dunkle nicht und dachte trotzdem so über sie. Falsch gedacht und das würden sie beweisen. Alle beide. Indem Francis Kurai wieder mit ins Rudel brachte, flogen die Argumente von sheta nur so dahin. Sie hatte Unrecht. Davon war die Helle überzeugt. Aber doch bemerkte sie einen kurzen Wank in der Schwarzen, als sich diese noch einmal zärtlich an Francis wand, um dann aufzubrechen. Nur kurz, aber doch zögerlich bemerkte sie es sofort. Unsicherheit.

„Ich werde bei dir sein und an deiner Seite stehen. Und sollte wirklich Sheta noch einmal ihr Wort gegen dich erheben, werde ich persönlich dafür sorgen, dass sie die Konsequenzen spürt. Auch wenn das heißt, das ich meine Zähne einsetzen muss. Aber ich werde es nicht dulden, das sie so über dich spricht. Denken kann man ja was man will, man sollte nur am Ende so schlau sein, die Schnauze im richtigen Moment geschlossen zu halten.“


Damit war alles geklärt. Zumindestens dachte die Helle das von sich. Sie war gespannt darauf wie Sheta und vor allem die anderen reagieren mögen, wenn sie, mit Kurai, zurück kam und sie das Abenteuer bei den Menschen gemeinsam erleben. Wenn sie gemeinsam versuchten ein Beutetier zu erlegen und ihre Fänge allesamt in das warme Fleisch schlagen würden. Bei dem Gedanken krippelte es im Bauch der hellen und ein Lächeln kam in ihr auf. Die Vorstellung wieder mit Kurai jagen zu können, eine Einheit mit ihr zu bilden, war einfach atemberaubend. Da konnte auch eine Sheta nichts dran rütteln.

Leise, und nicht mehr trampelnd wie zuvor, bewegten sich ihre Läufe auf dem harten Erdboden. Die Sträucher streiften erneut ihren Körper, doch diesmal griffen sie nicht nach ihnen, sondern schienen sie förmlich zu streicheln. Wie ein kleines kitzeln fühlte es sich auf dem Pelz an und am liebsten würde Francis mit Kurai ewig so weiter laufen. Nebeneinander und zusammen bewegten sich die Wölfe im Unterholz und verfolgten Kurais Spur zurück.


[kurai, bedankt sich, folgt ihr, denkt nach, redet, folgt nebenher]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Kurai

avatar

Rang : delta
Geschlecht : Fähe
Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
50/100  (50/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Apr 16, 2011 2:09 pm

Es war wirklich ein Glück für die beiden Wölfinnen, dass niemand nach dieser stürmischen Begrüßung auf sie aufmerksam geworden war. Immerhin hatten beide völlig außer Acht gelassen, in irgendeiner Form lautlos und unauffällig zu bleiben. Aber das Schicksal meinte es gut mit ihnen, weshalb sie auch ungestört ihren Weg zu den anderen finden konnten. Als Francis zu ihr aufschloss, wandte sie ihr kurz das Gesicht zu, ehe sie ihr Augenmerk wieder nach vorne richtete. Die Worte der Hellen gingen aber nicht Spurlos an ihr vorbei. Im Gegenteil, sie brachten sie zum Schmunzeln. Seit langer Zeit hatte sie das Gefühl, dass sie genau dorthin gehörte. An Francis Seite. Was das restliche Rudel anbelangte, blieb fraglich. Im Moment jedenfalls war sie nicht gut darauf zu sprechen. Im weiteren Verlauf ihres Weges, versuchte sich die Dunkle vorzustellen, wie Francis die braune Wölfin in ihre Schranken wies. Es war ein seltsames Bild was ihr Kopf produzierte und egal wie sehr sich die Wölfin auch anstrengte. Am Ende sah es immer wieder lächerlich aus. Sie konnte sich ihre Freundin einfach nicht als eine solche Wölfin vorstellen. Ihre Lefzen verzogen sich.

„Das tut gut zu wissen.“

Gab sie dann einfach von sich, wobei ein schleierhaftes Lächeln sich auf ihren Lefzen zeigte, welches nicht wie sonst spöttisch war. Anscheinend gab es in Kurai doch eine freundliche Ader, die man treffen konnte. Und anstatt das Lächeln so schnell wie möglich aus ihrem Gesicht zu verbannen, blieb es noch einige Momente darauf haften, ehe der Wind ihnen den Geruch der anderen zuspielte. In der Witterung fand sich auch der Duft von Blut wieder. Es war eindeutig Wolfsblut. Anscheinend hatten die Pfoten, die sie gehört hatte einem Tier gehört, welches den beiden Wölfen aus Francis Rudel nicht gut gesinnt gewesen war. Nach weiteren Metern fand man sie dann. Ein Haufen von Wölfen, mit verschiedenen Pelzen stand da, aufbruchsbereit. In einem guten Abstand zu ihnen, hielt die Mackenziewölfin inne. Dies hier war nicht mehr ihre Gemeinschaft, weshalb sie sich nicht einfach so mehr näherte. Sollte Francis erst einmal zu den anderen laufen und sie begrüßen. Wenn es überhaupt dazu kam, denn alles machte den Anschein, als wollte man endlich auf die Jagd gehen.

Während sie also dort stand, betrachtete sie sich aus Entfernung jeden einzelnen. Zu ihrer Enttäuschung war es Sardai und nicht Sheta, welcher verletzt war. Die Herbstfarbene schien immer noch bei Kräften, genauso wie Magena, die sie neben dem Rüden stehen sah. Neben Rumo sah sie dann das kleine Häufchen Elend. Die weiße Polarwölfin hatte es wohl am schwersten mit dem Hunger getroffen. Da also diese Meute dort genauso wenig Erfolg mit der Jagd hatte, wie sie als Einzelne, empfand sie ihren abgemagerten Körper nicht mehr als schändlich. Es war also irgendwie eine allgemeine Knappheit der Beutetiere, zumindest waren ihr weniger Kaninchen über den Weg gelaufen, als üblich. Dabei waren diese Langohren durchaus Rammlerkönige und wahrlich Geburtsmaschinen.

[läuft mit Francis l sagt etwas zu ihr l bleibt in der Nähe, aber nicht direkt bei dem Rudel stehen]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Francis
Die Freundliche
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

Rollenspiel
Gesundheit:
67/100  (67/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 22, 2011 4:07 pm

Es war genau zu sehen, das Kurai die Helle nicht Ernst nahm. Gar ein Lächeln hüpfte über ihre Lefzen und blieb dort stehen. Jedoch empfand die Helle dies nicht als Hohn oder war daraufhin gekränkt. Eher lustig und liebenswürdig nahm sie es auf. Es freute sie auch ein klein wenig, das Kurai Francis nur so kannte, das sie nur nett war. So wäre es doch wiederum spannend mit anzusehen, wie die Helle auch anders sein könnte. Obwohl sie sich das selber auch nicht zutraute. Würde Francis ihre Zähne gegenüber der Schwester des Alphas einsetzen? Doch wie die Fähe so den Körper von Kurai neben sich spürte wurde sie ernst und sprach zu sich selbst, dass sie es machen würde. Sie würde alles für ihre Freundin tun und war sich dies auch sicher. Dabei gäbe es kein Zurück oder eine ängstliche Haltung. Worte wären da wohl fehl am Platz, wenn man mal den Charakter der herbstlichen Fähe betrachtete. Stur kam sie Francis vor. Dickschädel würde man es wohl auch bezeichnen, doch indem Gemütszustand Francis auch dumm. So schlau und zurück haltend, wie es ihr Bruder war, war sie es nicht.

„Hey nimmst du mich etwa nicht ernst?“


Sprach Francis lachend zu Kurai und lenkte somit ihr Gehirn wieder zur Gegenwart um. Doch die Frage blieb offen. Vertraute Gerüche stiegen ihr in die Nase und das Rudel war nicht mehr weit. Nach dem nächsten Strauch und dem nächsten Busch, waren sie auch schon zu erblicken. Doch zu allem Überfluss, war es Sardai dem es schlimm erwischt hatte und von dem der beißende Geruch von Blut her rührte. Magena hatte sich bereits an seine Seite gestellt und stützte ihn. Auch Rala sah nach dem Weg zu den Menschen schlimmer aus, als am Anfang dieser kleinen Wanderung. Würde sie überhaupt die Jagd überstehen? Doch genug. Der freundliche und zugleich fürsorgliche Blick der hellen Fähe änderte sich schlagartig um, als diese Sheta fixierten. Nach den Ereignissen, die Kurai geschilderte hatte, empfand sie keinerlei nette Worte oder Gesten mehr für diese Fähe. Voreinnämlich, das konnte man gewiss sagen. Aber würde nicht jeder eher der besten Freundin glauben, als einer anderen? Gewiss, Hass entstand dabei nicht, jedoch wollte Francis auch von ihr die Geschichte erfahren und wie sie die ganze Sache schilderte. Es war jedoch klar, das Francis auf der Seite Kurais blieb und somit auch auf halben Weg zum Rudel mit ihr anhielt. Sie wollte sie nicht alleine zurück lassen und stellte sich vor sie hin. Doch erst, wurde Rumo eines liebevollen Blickes gewürdigt, wobei die Rute freudig pendelte und nette Worte an den Alpha gerichtet wurde.

„Ich habe sie gefunden.“

Sprach Francis mit erstickter und freudiger Stimme. Doch würde sie nun einen Streit anfangen wollen? Sie war sich nicht sicher. Sollte Sheta zuerst dieses Thema anschneiden oder sie? Es war schwierig für die Helle. Sie war noch nie in einer dergleichen Situation gewesen. Was war nun richtig und was falsch? Die Neugierde packte sie doch schlussendlich und sie sprach, und versuchte dabei nicht vorwurfvoll zu klingen, zu Sheta.

„Ich glaube es braucht Erklärungsbedarf Sheta.“


Weiteres sprach sie nicht aus. Die Fähe müsste schon wissen, wenn sie ihren Grips einsetzen würde, was Fakt war und was Francis von ihr wollte. Die Helle wollte, dass sie sich erklärte. Ihr erklärte, warum sie Kurai gegenüber so gemein und unsozial gehandelt hatte. Doch das spannende dabei war, wie würde sie reagieren? Trotzig und stur oder doch einsichtig und entschuldigend. Man würde abwarten und dann die Reaktion von Francis einkalkulieren müssen. Wie immer die auch ausfallen würde.


[bleibt bei Kurai, sieht alle an, fixiert Sheta, spricht freundlich zu rumo, spricht zu sheta]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rala
Die Kämpferin
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 3
Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
84/100  (84/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 22, 2011 4:09 pm

Rala war müde. Es verbrauchte mehr Kraft darauf zu achten, dass sie nicht wegdämmerte, als die Augen offen zu halten. Sie sehnte sich so nach dem Schlaf. Ein paar Minuten unbeschwert im Land der Träume versinken. Der Nebel würde sie einhüllen wie eine Decke, welcher immer noch wattig an ihren Fersen hing. Sie würde nur kurz einschlummern und sobald es los ging wieder fitt sein. Rala schüttelte sich, soweit das im Liegen möglich war. Sie sollte aufstehen, doch dann würde sie nur wieder die mangelnde Energie zu spüren bekommen. Was war nun besser? Beide Möglichkeiten - aufstehen und liegen – schienen nicht sehr berauschend zu sein. Glücklicherweise erwies sich Magena als gute Ablenkung. Sie legte sich zu der anderen Polarwölfin und.... sprach über den Verlust Ralas Kraft. Scheinbar waren die Erwartungen an die weiße Freundin zu hoch.

“Es geht schon... hoffentlich. Ich werde es durchstehen. Ich werde ja schon bei Sardais Blut ganz hibbelig. Wenn wir erst mal jagen kommen die Überlebensinstinkte wieder und ich sehe so aus wie früher.“

Rala lächelte freundlich. Magena hatte sich in der letzten Zeit viel mit Sardai beschäftigt und wegen ihm sogar Rumos Regeln gebrochen. Trotzdem sah Rala sie weiterhin als gute Freundin an. Magena und Francis hatten ihr schließlich gezeigt, dass ihre Taten damals am See nicht schlecht waren. Sie hatten die junge Fähe älter werden lasse: Zumindest im Kopf. Rala blickte sich um. Sardai war derweil aufgestanden. Er wirkte in ihren Augen noch etwas schlapp, aber er würde für die Jagd bereit sein. Sheta schien sich schon mitten im Feld zu sehen, wo sie die Rehe bereits hetzte und Rumo, ja Rumo, der fing schon an laut zu planen. Rala hörte aufmerksam zu, um auch wirklich jedes Wort des Alphas mit zu bekommen. Nun, ins Detail ging der Rüde noch nicht. Das würde vermutlich noch kommen. Bisher hatte keiner eine Aufgabe zugeteilt bekommen, doch Rala wusste jetzt schon, dass sie ein Glied der Hatz sein wollte. Töten war ja nie so wirklich ihre Stärke gewesen. In ihrem momentanen Zustand konnte sie das schon, doch sie glaubte eher, dass eine Kuh sie auslachen würde, wenn sie die zerzauste Fähe sah, als die Augen schreckgeweitet zu öffnen. Rala musste schmunzeln. Ob sie wohl wirklich einen so schlechten Eindruck machte? Es war wirklich nicht gerade schön die Schwächste im Bunde zu sein und zu wissen, dass die anderen hinter ihrem Rücken mitleidvolle Blickte auf die Fähe richteten. Sie musste damit leben. Vorerst. Es würden schon gute Zeiten kommen. Früher oder später wäre das alles vorbei und dann würde Rala darauf achten eine der Starken zusein: Geistig und auch körperlich.

Noch in Gedanken hörte die Cremeweiße ein Geräusch zu ihrer Rechten. Sie blickte auf und musste freudig feststellen, dass Francis angetroffen war. An ihr hing der Geruch Kurais. Rala versuchte hinter der Hellen etwas zu entdecken, konnte jedoch im Liegen nicht viel sehen. Ob die dunkle Fähe wohl mitgekommen war? Ihr Geruch hing bedrohlich in der Luft. Rala hatte Kurai als eine nach Streit suchende Fähe kennen gelernt. Francis schien jedoch die andere Seite von ihr zu kennen und auch bei Rumo musste dies der Fall sein. Warum sonst sollte er sie zu sich ins Rudel aufnehmen? Es galt Nachholbedarf für Rala sie wollte mehr über Kurai erfahren. Francis überbrachte die Nachricht über das Auftauchen der Schwarzen und forderte Sheta zu einer Erklärung auf. Rala war zu schlapp um zu überlegen, worum es wohl gehen mag. Sie wollte eigentlich Francis begrüßen, hatte aber das Gefühl, es wäre nicht der richtige Zeitpunkt. Außerdem müsste sie dann aufstehen und um nicht ganz so gebrechlich zu wirken hätte sie das schnell tun müssen. Da bestand jedoch die Gefahr von Schwindelgefühlen. Rala schnaubte leise. Hach, es war zum Mäuse melken!


[bei Rumo, Magena, Sheta, Francis und Sardai | fühlt sich schwach | redet mit Magena | hört zu | sieht Francis und bemerkt Kurais Geruch | denkt]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen https://picasaweb.google.com/100793830145276136882
Magena

avatar

Rang : Gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4Jahre
Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

Rollenspiel
Gesundheit:
95/100  (95/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 22, 2011 5:18 pm



Bei Ralas Worten nickte Magena nur zustimmend, dann grinste sie. Offenbar nervte es die weiße Fähe, dass alle sich nach ihrem Befinden erkundigten und sich sorgen machten.
Friedfertig knabberte sie ein wenig am Ohr der anderen.

Hast recht, dass wird schon.

Nachdenklich musterte sie Rala. Sie wusste nicht genau welche Art Freundschaft sie zu der kleineren Polarwölfin hegte. Francis sah sie ganz anders als Rala.
Auch hatte sie Francis noch nie umgesprungen oder offen angeknurrt. Wieder musste Magena grinsen, irgendwie schien es, als ob sie Rala wie eine kleinere Schwester behandelte.
Aber solange die Wölfin sich nicht beschwerte machte ihr das auch nichts aus.
Sie selber war die einzige Fähe in ihrem Wurf gewesen und hatte sich immer gegen größere und stärkere Bruder durchsetzten müssen. Ein Jahr später dann hatte ihre Mutter erneut geworfen und zwei weitere Fähen, aber zu Magenas Leidwesen noch fünf weitere nervige kleine Bruder, erblickten das Licht der Welt.
Und das Rala ihren Schwestern zumindest von der Fellfarbe her ähnlich sah konnte keiner leugnen.
Zufrieden wenigstens ein Rätsel in ihrem Kopf gelöst zu haben betrachtete sie wieder Sardai. Für den Rüden empfand sie so einiges, dass war klar. Nur wie weit dies reichte wusste sie nicht. Seufzend legte sie den Kopf auf die Vorderpfoten und lauschte den Worten ihres Alphas. Stillschweigend gab sie ihm sie ihm recht. Sie waren genug um ein Tier erlegen zu können. Dennoch hätte sie Francis gerne an ihrer Seite gewusst bei der Jagd...Francis!
Gerade dachte man an sie, da tauchte sie plötzlich aus dem Unterholz auf.
Schnell sprang sie auf und lief der Fähe entgegen, leicht wedelte sie mit der Rute um die Freundin willkommen zu heißen.
Dann erblickte sie Kurai genau in dem Moment wo Francis erzählte, dass sie die Dunkle gefunden hatte.

Kurai...

, fast ehrfürchtig guckte sie der Dunklen entgegen.
Sie nach all den Wochen wiederzusehen war fast ein Schock, aber Freude rollte durch Magenas Herz und ließ ihre Rute wie wild pendeln.
Sie kannte sie Dunkle natürlich nicht so gut wie Francis und sie wusste wahrscheinlich würde sie nie so eng mit der Dunklen befreundet sein wie diese es war, aber dennoch zählte Magena sie einfach zu ihren Freundinnen.
Einen kurzen Blick zurück auf Francis werfend, die sich gerade vor Sheta aufbaute, ging sie langsam auf die Dunkle zu.
Am liebsten hätte sie sie stürmisch begrüßt, sowie sie es bei den anderen Rudelmitgliedern getan hätte, stattdessen senkte sie leicht den Kopf und wedelte weiter wie irre mit der Rute.

Du hast gefehlt...

, sprach sie fast schon traurig.
Und das stimmte, Magena hatte Kurai vermisst. Wenngleich sie nicht so unter ihrer Abwesenheit gelitten hatte wie Francis.
Nur allzu deutlich errinnerte sie sich aber an den Tag, andem sie Kurai kennengelernt hatte und ihr auf die Jagd gefolgt war. Damals war sie so glücklich gewesen ein Rudel zu haben, dass sie der Dunklen mit freuden gefolgt war und sie schnell ins Herz geschlossen hatte. Sie und die Helle.

Wirst du bleiben?

,fragte sie neugierig, die erhoffte Antwort war natürlich ja, also stzte sie gleich nochmals hinzu:

Wir brauchen dich doch. Besonders Francis braucht dich. Und verdammt ich vermisse dich auch, seit du fort bist ist eine Lücke im Rudel die geschlossen werden muss. Aber nur von dir geschlossen werden kann.

Absichtlich übertrieben traurig guckend flappte sie die Ohren an den Kopf und setzte sich hin.


[spricht zu Rala, knabbert dieser kurz am Ohr, sieht Francis und begrüßt sie, läuft auf Kurai zu, bleibt stehen und spricht, setz sich und guckt übertrieben traurig(bitte lachen darüber Very Happy, soll nämlich komisch aussehen *hüstel*)]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sheta

avatar

Rang : beta
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 Jahre
Größe : 82 cm
Gewicht : 54 kg
Merkmale : Muskelpaket

Rollenspiel
Gesundheit:
65/100  (65/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 22, 2011 5:49 pm


Schnell gab sie ihrem Bruder antwort bezüglich dem was sie bereits mit Sardai ausgekundschaftet hatte:

Zudem was wir rausgefunden haben kann ich nur soviel sagen:

Die Weiden sind Viereckig gezogen und sehr groß, sie bieten also genug Spielraum für die Jagd. Der Zaun ist nicht allzu hoch, er lässt sich leicht überspringen und man könnte sogar drunter hindurch kriechen. Aber Achtung: der Draht hat diese scharfen Kanten die ins Fleisch schneiden, aber es könnte hilfrech bei der Jagd sein das Beutetier da hinnein zu hetzen, es würde sich verheddern und selbst verwunden sodass wir es schnell zum Schweigen bringen können.
Über die Wahl der Beute waren Sardai und ich uns soweit einig, dass ein rotbrauner Jungochse sich gut eignet, denn er lahmt auf den Hinterbeinen etwas.


Als sie geendet hatte guckte sie ihren Bruder erwartungsvoll an. Hoffentlich entschied er nun schnell, sie wollte jagen.

Als Francis wieder auftauchte war sie erleichtert die Fähe zu sehen,aber als sie sah wen sie mitgebracht hatte konnte sie sich nicht recht zwischen Freude und Resignation entscheiden.
Einerseits war sie froh, dass die Dunkle wieder da war und hoffentlich auch blieb. Andererseits erinnerte sie sich nur allzugut an den Streit.
Als Francis vor ihr Stand und eine Erklärung verlangte lächelte sie leicht, längst war sie abgekühlt und wollte sich nichtmehr streiten...ohnehin war es am Anfang garnicht ihr Streit gewesen.

Was soll man groß dazu sagen? Zwei erhitze Gemüter, ein großes Missverständnis aus meiner Sicht, der Hunger der die Laune vermiest und ein Streit als Ventil.


Über Francis Kopf hinweg sah sie die Dunkle an, die gerade von Magena begrüßt wurde.

Ich will nicht streiten. Und noch weniger wollte ich dir an jenem Tag in den Rücken fallen noch es so aussehen lassen. Ich glaube es sind außerdem auf beiden Seiten Worte gefallen die wir am liebsten zurücknehmen würden. Zumindest würde ich das gerne.
Aber versteh bitte, dass an dem Tag wo du mit Loki gestritten hast meine Bindung an ihn stärker war als an den Rest des frischen Rudels.


Schulterrollend blickte sie wieder Francis an.

Ich habe nicht die Absicht jemanden aus dem Rudel zu vergraulen nur weil es Streit gibt, überdies bin ich der Meinung, dass ein Rudel auch bei Streit zusammenhalten sollte.
Wenn du also wütend auf mich bist weil ich mit Kurai gestritten habe kannst du mich gerne noch zurecht stutzen. Aber Verbal bitte, vor der Jagd möchte ich nicht aussehen wie Sardai.


Sie glaubte nicht, dass Francis sie sehr schlimm zurichten könnte, aber die Helle war trotzdem stärker als ein Hund und Sheta wollte es vor der Jagd nicht drauf ankommen lassen. Außerdem war sie kein Wolf der anderen lange etwas nachtrug oder an schlechten Dingen festhielt. Dafür war sie zu Optimistisch eingestellt und um sich lange Streiten zu können war sie zu freundlich. Sie hasste es einfach anderen etwas nachzutragen.
Auch wenn sie in manchen Situationen agressiv und unfreundlich rüberkam, so war sie dies doch auf Dauer nicht. Wer sich die Mühe machte sie näher kennenzulernen würde sie bald als Freundlich beschreiben, wenn auch als furchtbar ungeduldig.
Fragend blickte sie zwischen Kurai und Francis hin und her. Ihre Entscheidung bezüglich des Streits stand fest, sie würde sich nicht nocheinmal mit Kurai anlegen. Sollte diese doch den Disput mit ihrem Vater im Tal klären sobald sie zurück wären. Solange kein Blut floß war Sheta diese Lösung am Angenehmsten.
Immernoch hibbelig aufgrund der bevorstehenden Jagd sah sie ihren Bruder an.

Nun sind wie noch zwei Wölfe mehr, sofern die beiden mitjagen. Ich denke wir sollten möglichst bald aufbrechen, sobald wir unseren Disput hier beigelegt haben.


Sie schüttelte sich kurz, mal wieder, ein Zeichen dafür das sie es wirklich kaum mehr erwarten konnte, dass es endlich weiter ging.
Auf Antwort wartend wippte sie leicht mit der Rute hin und her, kein Zeichen von Freude, nein wieder eines der Ungeduld. Tja, so war Sheta eben.



[gibt Rumo antwort auf seine Frage,spricht mit Francis und Kurai, denkt nach und wartet undgeduldig ab]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Melanu
Der Unsichere
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Rüde
Alter : 2Jahre
Größe : 82cm
Gewicht : 68kg
Merkmale : realtiv Schmächtig;; gute Proportionen

Rollenspiel
Gesundheit:
100/100  (100/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 22, 2011 9:28 pm

Yukio folgte ihm so allmählich und Melanu schaute nach vorne. Er hörte, wie Loki sprach, doch ds meiste war eher an Siyana gerichtet, also trottete er einfach den größsten Teiles des Weges, hinter den beiden her. Er bemerkte erst ds Siyana neben ihm lief, als sie ihn ansprach und er erschrocken zusammenfuhr und er aus seinen Gedanken gerissen wurde.
"Holla die Waldfee..."
Er drehte sein Kopf zu ihr und spielte leicht mit den Ohren, als sie ihn fragte, wie er in ds Tal gekommen sein.

"Also... sagen wir mal so, ich war in meiner alten Heimat nichtmehr erwünscht, weil ich für mein Alter anscheinend nicht Kräftig genug war...."

Er unterbrach sich geschwind selber, denn er hatte Angst, man könnte die Trauer in seiner Stimme hören. Er wollte damals nicht gehen und er hatte auch eine nette Familie, doch es gab ein Paar radikale Idioten und diese Waren leider an der Spitze.

"...dann verfolgten sie mich eine Weile und ich musste mich sputen, so weit wie möglich fort zu kommen, denn die kennen keine Gnade.
Und da landete ich hier und eine Fähe brachte mich zu Loki... und nun bin ich hier."


Er schaute ein paar Schritte lang zu Boden, dann aber wendete er sich an Yukio, denn seine Geschichte interesierte ihn. Er war neu und Yukio auch. Sie wuden beiden mit ähnlichen Probleme konfrontiert und so erhoffte er sich, das es die beiden so eher zusammenschweißen würde. Er mochte es nicht 'der Neue' zu sein. Er brauchte ein festes Rudel. Er ließ sich seinen Stress nicht anmerken, doch er empfand es als äusserst unangenehm, dass auf ihn so viele neue Eindrücke zukamen. Sein eines Ohr ständig zu den beiden gerrichtet, das andere Nahm die Gerräusche um sie herrum an. Er schaute ein paar Vögeln nach, welche zwitschernd aufstiegen. Wie gerne würde er einen jagen, doch das würd eihn nicht sättigen und würde ihn trotzdem Energie kosten, deshalb unterlies er es.


[läuft mi Loki, Siyana und Yukio| antwortet Siyana]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://blackdreamers.forumieren.com/forum.htm
Yukio
Der Naive
avatar

Rang : delta
Geschlecht : Rüde
Alter : 3 Jahre
Größe : 70 cm
Gewicht : 50 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
100/100  (100/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 22, 2011 10:14 pm

Siyana unterhielt sich Melanu und Yukio. Sie fragte wie die beiden ins Tal gekommen waren. Doch etwas neugierig was Melanu hier her verschlagen hatte hörte er ihm erst zu. Vieleicht half ihm das ja. Er wollte ja nicht unbewusst etwas sagen, was einen der anderen womöglich traurig stimmte, weill es etwas mit der Vergangenheit zu tun hatte. Nachdem Melanu zuende erzählt hatte und zu ihm schaute begann Yukio zu sprechen.

"Mein Rudel löste sich in zwei auf...Die Beute wurde immer knapper und die Bedrohung die vom Menschen ausgieng immer größer... einige wollten ein neues Revier suchen, die anderen hielten an dem alten Fest und wollten versuchen die Menschen zu vertreiben. Ich schloss mich dennen an die weiter Wandern wollten, allerdings trennten wir und will alle einen anderen Weg gehen wollten..."

Yukio zuckte kurz mit einem Ohr als Loki ihn fragte woher er denn komme.

"Mein Geburtsrudel hatte sein Revier ziemlich weit Nördlich von hier, also könnte man wohl sagen aus dem Norden des Landes."

antwortete er dem Altwolf. Beim Laufen schüttelte er leicht sein Fell um die Regentropfen ab zu schütteln. Da hatte er sich ein tolles Tal ausgesucht um zu durchpueren. Hier würde er bestimmt seinen spaß haben, wo er Regen doch hasste. Am liebsten wäre er jetzt in einen alten Dachsbau oder so geflüchtet. Aber das würden die anderen vermutlich für Merkwürdig halten. Ein Wolf der sich bei Regen versteckt. Was würden die anderen dann von ihm halten? Darüber konte er sich auch noch später den Kopf zerbrechen, wenn es wieder Nacht war. Da hatte er ruhe zum Nachdengen und das Mondlicht beruhigte ihn zusätzlich. Neben dem Regen war der Tag allerdings recht angenehm für den Grauen. Er mochte Nebel, dann wirkte alles immer so düster. Vieleicht entwickelte sich aus dem leichten regen ja noch schneefall. zumindest hoffte er das, aber das viel zu unrealistisch für diese Jahreszeit und das wuste er also hatte er nicht al zu große hoffnung darauf.


[bei Loki, Siyana und Melanu| hört zu, spricht, denkt etwas nach]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Apr 23, 2011 12:00 pm


Sethur blickte hinauf in die grauen Wolken die den Himmel verdeckten. Die Nebelschwaden hingen schwer in der Luft und man konnte die Umgebung nur noch bis auf geschätze 100 Schritte entfernung klar erkennen. Genau das Wetter das Sethur so liebte. Ruhig aber mit schnellen Schritten trabte er durch das neblige Tal. Er musste etwas zu essen finden-Schnellstens-denn seine Energie war fast vollkommen erschöpft. Er quälte sich, keine Pausen mehr einzulegen denn er hatte damit schon genug Zeit vergeudet. Den Kopf gen Boden gerichtet trabte er weiter, seine Ohren jedoch waren auf jedes leiseste Geräusch konzentriert- auch wenn ihm der leichte Regen die Sache deutlich erschwerte. Bald darauf, er hatte sich nicht sehr auf seine Umgebung konzentriert, kam er an dem Rand eines Waldes an. Sethur legte seinen Kopf in den Nacke und sah an den Bäumen empor.

(Hier werde ich die größte Chance haben, Beute zu finden.)


Er schritt langsam unter den ersten Bäumen durch, in den Wald, blieb dann stehen und prüfte die Luft. Es roch nach Regen-kein anzeichen von Beute. Aber das hatte er auch nicht erwartet. So viel Glück im Leben, hatte ihm noch nie zugestanden.
Nach einer halben Stunde gemächlichen Trabes duch den Wald, ließ ihn endlich ein leises Rascheln die Ohren spitzen. Sethur blieb augenblicklich stehen und horchte genau, aus welcher Richtung das Geräusch gekommen war. Rechts. Rechts hinter ihm in den Büschen regte sich etwas. Er sog noch einmal leise aber tief die Luft ein.

(Kanninchen.)


Alleine hatte er generell zwar keine hohe Chance etwas zu erlegen, aber ein Kanninchen war durchaus für ihn zu bewältigen-Wenn er Glück hatte.Glück.
Blitzschnell wendete er sich um, und preschte auf das Beutetier zu. Natürlich ergriff das Kanninchen sofort die Flucht, aber der dunkle Wolf blieb ihm dicht auf den Fersen. Er rannte dem Kanninchen nach, auf eben demselben weg, auf dem er in den Wald hineingelangen war. Auf halbem Weg hatte er das flinke Tier fast erreicht - Noch ein Sprung -
Sethur grub seine Zähne tief in den Nacken des Tieres, durchdrang den Pelz und spürte kurz darauf wie das Kanninchen seinen letzten krampfhaften Versuch, sich zu wehren, aufgab. Blut schoss ihm ins Maul und er genoss die Wärme und den salzigen Geschmack. Er ließ das erlegte Kanninchen auf den Boden fallen und sah es sich erst an. Es sah anders aus, als die Kanninchen die er von früher kannte. Größer und vor allem fetter. Das kam ihm natürlich gelegen, doch er hätte sich in solch einer Lage auch mit einer Maus begnügt, so nagte der Hunger an ihm.



(hoffe das ist nicht der falsche moment um das zu posten)
Nach oben Nach unten
Shiva

avatar

Rang : delta
Geschlecht : Fähe
Alter : 2 Jahre
Größe : 60 cm
Gewicht : 43,1 kg
Merkmale : klein und leichtfüßig

Rollenspiel
Gesundheit:
77/100  (77/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Apr 24, 2011 11:46 am

Langsam spannte Shiva ihre Muskeln in den Beinen an um sich von ihrem Schlafplatz zu erheben. Sie hatte bemerkt, dass das Wetter immer schlechter wurde. Nebeldünste umringten jeden einzelnen Grashalm am Boden. Sie mochte dieses Wetter zwar nicht doch es war praktisch denn durch ihre Fellfarbe würde sie in dem dichten Nebel nicht so leicht auffallen, falls ein Feind in der Nähe war. Die junge Fähe versuchte in die Ferne zu blicken doch der alles erstickende Nebel verwehrte ihr die Sicht. Sie setzte ihre Beine in Bewegung, um die Gegend zu erkunden. Langsam verspürte die Fuchsfarbene Hunger. Seit ein paar Tagen hatte sie schon keine Beute mehr erlegt. Es war, als ob die Gegend, wie ausgestorben wäre. Banshee durchstreifte den Wald, ohne zu wissen, wohin sie eigentlich ging, dabei ließ sie ihre Pfotenabdrücke in dem feuchten Waldboden. Nach ein paar Minuten gab sie es auf und setzte sich gemütlich hin. Ihre Augen blickten durch den leeren Wald und dessen weißer Nebel.

[Nun, es scheint so, als ob es doch keine gute Idee war, hier herzukommen.]

Doch plötzlich roch sie eine schwache Spur. Sie konnte nicht genau zuordnen, ob es ein Wolf war oder etwas Essbares, dafür war die Fährte zu dürftig. Schon solange hatte sie keinen anderen Artgenossen angetroffen dadurch hoffte sie inständig das die schwache Fährte zu einem Wolf gehörte. Zögernd stand Shiva auf und versuchte bedachtsam der Spur so gut es ging zu folgen.

[Bitte, bitte. Kein Rüde!]

Leichtfüßig tapste die Fähe in den dichteren Wald. Sie stellte die Ohren aufrecht, um besser hören zu können. Shiva war der Fährte schon ganz nah und ein Risiko wollte sie keinesfalls eingehen. Erst hörte sie nicht ein einziges Geräusch und wollte stückweiße weitersuchen, doch da vernahm sie ein Knacksen, ein wildes Knurren und ein dumpfes Aufkommen eines schweren Körpers auf den Erdboden. Ihre Ohren immer noch aufgestellt warteten auf ein weiteres Geräusch. Aber nein, nicht ihre Ohren vernahmen etwas, sondern ihre Nase. Sie roch den Metallligen Geruch des Blutes. Träumerisch schloss Shiva die Augen und malte sich aus, wie sie das tote, aber immer noch warme Tier verspeiste. Ihr Magen fing an zu knurren. Auch wenn die junge Fähe Angst hatte, sie hatte keine andere Wahl. Sie musste wissen wer oder was das Glück besaß, nun seinen Bauch vollschlagen zu können. Achtsam schritt sie leichtfüßig vorran und erblickte einen dunkelgrauen, recht jungen Wolf, der sich beschützerisch über das Kaninchen gebückt hatte. Shiva blieb wie angewurzelt stehen. Sie sah dem Rüden ängstlich in die Augen. Panik stieg in ihr auf, sie wusste ganz genau das der Dunkelgraue keine Gnade zeigen, geschweige denn ihr etwas von seiner erjagten Beute abgeben würde. Sie legte die Ohren an und zog ihren Schwanz bis fast zum Bauch ein, ließ ihre Haltung beschwichtigender wirken. Shiva ahnte, dass sie keinesfalls eine Chance gegen so einen großen Rüden haben würde, dafür war sie einfach zu schwach. Alles, was sie nun noch hoffen konnte war, dass der Fremde sie nicht angreifen würde.

"Bitte, ich möchte dir deine Beute nicht streitig machen! Ich roch deine Fährte und wollte nach Ewigkeiten wieder mal einen Wolf erblicken."

Sie schaute in seine verschiedenfarbigen Augen und hoffte dort einen kleinen Funken von Gnade zu erblicken. Diese Augen fesselten sie. Shiva konnte nicht von diesem auffallenden Augenpaar ablassen, obwohl sie wusste, dass diese eindringlichen Blicke provozierend wirken mussten.



[alleine, riecht eine Fährte, findet Sethur]


Zuletzt von Shiva am So Jun 05, 2011 1:21 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rumo
Der Beschützer
avatar

Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

Rollenspiel
Gesundheit:
60/100  (60/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Apr 25, 2011 12:42 am

Es kam dem Wolf so vor, als würde der Nebel langsam lichter und das gefiel ihm überhaupt nicht. Sie brauchten die dunstige Umarmung zum Schutz vor den Augen der Zweibeiner, wenn sie auf ihrem Land jagten. Ungeduld plagte den großen Rüden und er musste sich dazu zwingen nicht allen Dingen die gleiche Priorität zukommen zu lassen. Das Zwischenwölfische zwischen Rala und Magena ging ihn nichts an, dankbar lauschte er da Shetas Bericht. Klare Fakten waren was er brauchte und genau das lieferte die Schwester, die ebenso auf die baldige Jagd drängte wie er selbst.

Dann erschien Francis aus den Büschen und hinter ihr ließ sich Kurai blicken. Der Anblick der dunklen Fähe, die da voller Misstrauen Abstand zu der Gruppe hielt, lockte auf dem Gesicht des Alphas freundliche Erleichterung hervor. Seine Miene erhellte sich, denn die erfahrene Jägerin auf die man sich verlassen konnte konnten sie gut gebrauchen. Außerdem schien Francis wieder Mut und Kraft aus der Nähe zu Kurai zu schöpfen. Die Helle war wie verwandelt. Die Erkenntnis ließ die Rute des Rüden ins Schlenkern geraten und er grüßte beide Fähen mit einem Nicken. Aus dem Wortwechsel der Fähen hielt er sich jedoch heraus. Erst als sie all ihre Gedanken ausgetauscht hatten erhob er das Wort.

“Grüß dich, Kurai. Gut dich wieder bei uns zu haben.“

Auch wenn dieser Zustand nur für die Dauer der Jagd anhielt. Rumo hatte die Qualitäten der schwierigen Fähe schätzen gelernt und es war ihm schwer gefallen diese missen zu müssen. Er hoffte, dass sie am Ende doch bei Francis bleiben würde. Sorgsam musterte er schließlich seine Jäger. Francis und Kurai würden ein gutes Team abgeben. Beide waren mager geworden, aber durchaus bei Kräften. Sardai und Magena hatten sich ebenfalls bereits als erfolgreiches Jagdgespann gezeigt. Der Rüde war jedoch verletzt und machte es zu allem Überfluss auch noch schwer den Grad der Verletzung einzuschätzen. Die weiße Fähe aber schien fit. Um Sheta brauchte er sich nicht sorgen. Nur ihren Übermut galt es zu kontrollieren, denn ihre Ungeduld konnte sie leicht zu waghalsigen Aktionen verleiten. Die kleinere Rala dagegen blieb sein Sorgenkind. Lange ruhte der prüfende Blick des Alpha auf der Polarwölfin. Sie war ausgehungert und schwach, zeigte aber einen starken Willen. Der Rüde war unschlüssig wo und ob er sie einsetzen wollte und wie viel er ihr zumuten konnte.

“Suchen wir endlich einen Weg hinter diese Zäune. Kommt.“

Man musste den Stein ins Rollen bringen. Rumo befürchtete, dass die Unterhaltungen der Fähen nie ein Ende nehmen würden, wenn er sie nicht selbst unterbrach. Im Tal mit vollen Mägen und in Sicherheit würden sie sich alle aussprechen können, aber hier mussten sie nun endlich einmal fertig werden. Also wartete der Rüde nicht weiter auf die anderen, sondern drehte ab zu den Zäunen. Eine Weile strich er einige Meter an den stacheligen Drähten auf und ab. Der Rüde suchte nach einer Lücke oder irgendeiner anderen Möglichkeit unter den Stacheln hindurchzukriechen. Schließlich fand er eine kleine Senke in der Wiese. Natürlich passte hier kein ausgewachsener Wolf hindurch, aber es war ein Anfang. Der Wildfarbende streckte die Vorderläufe, schob die Pfoten unter den Zaun und berührte mit der breiten Brust beinahe den Boden. Dann begann er zu graben. Seine Pfoten schaufelten Zug um Zug Gras und Erde unter seinen Bauch. Als erst einmal die wurzelige Grasschicht abgetragen war ging es schneller. Das Loch unterm Zaun wurde größer, bald würde er hindurch schlüpfen können und die anderen nach ihm.

[Weidezaun | gräbt ein einen Durchgang]

_________________
~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://demba.forumieren.com
Kurai

avatar

Rang : delta
Geschlecht : Fähe
Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
50/100  (50/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Apr 25, 2011 12:23 pm

Immer noch hielt die Wölfin einen gewissen Abstand zu der Gruppe, als wären diese ein Fremdkörper den es galt zu meiden. Jeden einzelnen Wolf überflogen ihre mattgelben Seelenlichter, wobei Francis nicht die Anstalten machte, sich dem Rudel zu nähern. Stattdessen blieb sie vorerst bei der Dunklen und schob sich zwischen sie und das Sichtfeld der Meute, als würde sie die Waldwölfin vor irgendwem schützen wollen. Über diese Geste musste Kurai schmunzeln. Bisher war sie es immer gewohnt, sich selbst zu schützen und sich nicht hinter dem Körper irgendeines Wolfes zu verstecken. Francis meinte es nur gut, dass wusste die Dunkle, aber so etwas wie einen Beschützer benötigte sie nicht. Während sie sich also neben Francis platzierte, sprach die Helle bereits die Wölfin an, mit der es eine eindeutige Streitsituation gegeben hatte. Das sich die Freundin wirklich dazu durchrang verblüffte die Dreijährige, schwieg aber dazu. Sie zeigte nicht einmal Interesse daran, ob Sheta Worte an die Wölfin neben ihr richten würde.

Aus der Gruppe löste sich ein anderes Tier, welches sich ihr näherte und somit ihr Augenmerk bekam. Die weiße Magena schien sich über ihr Auftauchen zu freuen. Auch das verstand Kurai nicht. Sie hatte nie wirklich freundliche Worte mit dieser Wölfin gewechselt, oder sie gar als Freundin betrachtet und dennoch verhielt sie sich ihr gegenüber so, als gehöre sie noch dazu. Ihre Ohren standen aufrecht, lauschten den Worten Magenas und sahen ihre Ehrfurcht. Und sie tat wirklich gut daran, die Dunkle nicht zu berühren. Die Rute setzte sich aber auch bei ihr in Bewegung, war jedoch weniger stürmisch, wie die der Weißen. Es war für sie immer noch unbegreiflich, wie sie so sehr in diesem Rudel fehlen konnte, wie Francis, oder Magena es sagten. Sie war eine mürrische Zeitgenossin, hatte kaum ein Wort mit jemanden gewechselt und wenn doch waren es meist keine Nettigkeiten, die ihren Fang verließen. Auch jetzt schien sich das dunkle Tier nicht geändert zu haben, als ein Lächeln auf ihre Lefzen schlich, welches einen Hauch von Spott mit sich trug.

„Ja, dass sehe ich, dass ihr mich braucht. Immerhin wirken mindest zwei von euch, als wären sie ziemliche Risiken für die Jagd.“

Dabei sah sie kurz zu der abgemagerten Rala und dem verletzten Sardai. Und dann erhob tatsächlich die herbstfarbene Wölfin ihre Stimme. Ihre Worte waren gut überlegt, schienen nichts mehr hitziges zu beinhalten und spielten die brenzlige Situation von zuvor ziemlich herunter. Und Kurai dachte erst gar nicht daran, dieser Wölfin irgendwo beizupflichten. Sie hatte es sich bei der Dunklen verspielt und das war nicht zu verkennen, als die schwarze Wölfin ihren Kopf hob und einen verachtenden Blick zu Rumos Schwester warf.

„Das war kein Missverständnis und noch weniger nehme ich meine Worte zurück. Jetzt sprichst du davon ein Rudel solle zusammenhalten und zuvor bezichtigst du mich, dass ich nie vorhatte bei diesem Rudel zu bleiben und nur nach einem Grund suchte, um zu gehen. Vergeude keine Zeit mit unnützen Worten Fähe.“

Und damit wandte sie sich an Rumo, welcher sich auch ihr gegenüber freundlich zeigte, wie eh und je. Auf seine Worte hin, dass es gut sei sie wieder bei sich zu haben, nickte sie nur. Es war Zeit aufzubrechen. Und ja, sie hatten wahrlich genug Zeit vergeudet. Ohne einen weiteren Blick, oder Kommentar an jemanden zu verschwenden, setzte sich die Waldwölfin in Bewegung und folgte dem Leitwolf, bis sie an einer geeigneten Stelle am Weidezaun ankamen, wo der Rüde sich unverzüglich daran setzte, ein Loch unter den Zaun zu schaufeln. Während er das tat harrte sie neben ihrer Freundin aus und beobachtete ihn einen Moment, bevor Kurai von ihrer Seite wich und etwas an den Wildfarbenen trat.

„Was gedachtest du mit dem Rüden zu tun? Sein Blutgeruch wäre verräterisch.“
Da schien sie wieder zu sein. Die Jägerin, welche versuchte das vorgehen zu durchdenken und bereits die Mitjäger einzuschätzen. Und besondere Sorgen machten ihr Rala und Sardai. Die weiße war kaum noch eine Wölfin, eher ein Schatten von einer. Sie mochte jetzt Stark und voller Willen sein, aber der Körper spielte nicht nach diesen Regeln. Was wäre, wenn sie zusammenbrach, weil auch das letzte bisschen Energie verbraucht war? Und Sardais Blutgeruch war auch nicht hilfreich. Zwar waren die Tiere eingepfercht, was den Wölfen zumindest die Möglichkeit stahl, sich auf die Lauer zu legen, aber die Jungbullen waren nicht zu unterschätzen. Bereits vorhandene Verletzungen schränkten einen Jäger ein, so sehr man sich auch gegen diesen Gedanken sträubte. Und in diesem Rudel war kaum noch einer auf wirklicher Höhe. Selbst sie hatte an Masse verloren, was sie nicht zu bestreiten vermochte.


[spricht zu Magena l spricht zu Sheta l folgt Rumo & spricht zu ihm]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Francis
Die Freundliche
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

Rollenspiel
Gesundheit:
67/100  (67/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Apr 25, 2011 1:37 pm

Alle samt hatten sie die Dunkle vermisst. Sie zeigten es ihr, indem sie nette Worte an sie richteten, wobei es bei Magena wirklich ulkig aussah. So wie sie da vor Kurai saß und sich wie ein Welpe benahm. Doch dies war nicht weiter schlimm. Francis schätze es der Weißen sogar hoch an und stupste sie freundlich ins Fell. Die Rute wedelte dabei hin und her und einen kleinen Knuff in Magenas Ohr, konnte sich Francis einfach nicht verkneifen. Jedoch wurde die freundliche und liebenswürdige Situation überschatten von den bissigen Worten der Herbstwölfin. Bei dem Spiel mit Magena, hatte Francis sie keinen Moment aus den Augen gelassen. Sie wollte sehen wie sie reagierte. Wie sie um Worte rang und sich vielleicht mit irgendeiner Art verriet. Doch nichts geschah. Shetas Mimik blieb hart, doch ihre Sicht der Dinge wirkte in Francis Ohren für den Anfang logisch. Zeigten ihr, dass sie es bereute und Frieden im Rudel suchte. Dabei nickte die Helle und ließ Kurai sprechen. Doch ihre Worte änderten das Gemüt Francis sogleich wieder ins negativen gegenüber der Schwester des Alphas. Hätte sie es doch besser wissen müssen. Sheta wusste es mit Worten so zu hantieren, das die Helle ihr glaubte. Doch die Worte Kurais sagten etwas anders und nur das zählte. Zumindestens für Francis.

Ein tiefes und Markzerreisendes Knurren wandte sich aus dem Maul der Hellen. Es klang ungewohnt in ihren Ohren. Sie benutzte es doch nicht oft und wenn, dann nur wenn sie alleine war. Doch ihre Gefühle spielten verrückt. Machten sie willenlos und blind. Hass stieg in ihr auf. So sehr, dass es ihr Angst machte sich überhaupt zu bewegen. Auf einer Art hatte Sheta Recht, auch wenn die Fähe es nicht wahr haben wollte. Bisse und Kratzwunden würden schädlich für die kommende Jagd sein und nur behindern. Doch das Fass war voll und Francis zutiefst Sauer. Wie konnte man sich den da noch beherrschen? Es war schwer nicht gleich auf die „Lügnerin“ los zu gehen und ihr zu zeigen, was sie davon hielt. Ihr in die Schnauze zu beißen und eine Narbe zu verpassen. Symbolisch versteht sich, damit sie für die Zukunft immer daran dachte, wenn sie wieder so flunkerte. Kurai hingegen blieb still. Ging zu Rumo nachdem er sprach, dass es losging. Zeigte ihren Jägerinstinkt und ließ Sheta außen vor. Ignorierte sie einfach. Ließ sie links liegen. Francis verstand es nicht, doch wollte auch nicht diejenige sein, die am Ende schuld war, wenn sie weiter hungern mussten. Drum schnaufte sie erbost, legte die Ohren an und sprach warnend mit einem drohenden Unterton zu Sheta, während sie an ihr vorbei lief.

„Es ist noch nicht alles gesagt, geschweigeden geregelt Sheta. Wir haben noch sehr viel Erklärungsbedarf und ich finde dass wir uns mal richtig aussprechen sollten. So von Wolf zu Wolf. Ich mag es nicht, wenn im Rudel, wo ich lebe, solche Spalten gefertigt werden, nur weil jemand ein falsches Bild von einem Wolf hat und denkt, den heiligen zu spielen. Es bedarf immer mehrere Blicke um einen Wolf und dessen Charakter richtig kennen zulernen. Prägt dir das für unsere spätere Diskussion ein. Vielleicht verstehst du es bis dahin.“

Francis wandte sich ab. Ging mit zu Rumo und Kurai an den Zaun und half den Bunten beim Graben. Die Helle wollte nicht auf eine Antwort warten, da ihre Sätze e keine Fragen beinhaltet hatten. Sie ließ ihren Frust mit den einschlagen ihrer Krallen in der Erde aus und schlug sie immer fester hinein. Sie dachte immer weiter darüber nach. Malte sich diese Situation aus, indem Sheta diese Worte an Kurai richtete. Unbändige Wut eroberte ihr Herz und sie knurrte diese Erde, die sich mit ihrer Festigkeit wehrte, an. Sie biss in die braune Substanz und zehrte daran. Knurrte wieder und riss es raus. Spuckte es neben sich aus und bemerkte gar nicht, dass sie Rumo immer weiter wegdrängte. Es machte sie rasend und bald war ihr Maul voller Erde. An ihren Pfoten klebte es und ihre ganze Brust war verkrustet. Zu gut hatte es die Helle gemein, denn jetzt passten locker ein ganzer und noch ein halber Wolf durch. Doch Francis fühlte sich besser. Erleichtert schaute sie mit einem Grinsen hinter sich und schloss dabei die Augen. Der Ärger war vergessen und abreagiert.

„Upps, da hab ich es wohl zu gut gemeint. Aber jetzt passen wir wirklich alle durch.“


[rala, sheta, rumo, magena, sardai, kurai/freut sich über die reaktinen der anderen, knuff magena, glaubt sheta erst, ist sauer, spricht, geht zu rumo udn kurai, lässt ihren frust am graben aus, spricht]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Rala
Die Kämpferin
avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 3
Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
84/100  (84/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Apr 26, 2011 6:36 pm

Rala genoss die Gesellschaft Magenas wirklich. Sie fühlte sich geborgen, wie zuvor bei Rumo. Nie in ihrem ganzen Leben hätte sie sich vorstellen können erneut dieses Gefühl von Heimat in sich tragen zu können, wie einst in ihrem Geburtsrudel. Nur nervte es die Fähe schon ein wenig, dass alle sie so voller Mitleid ansahen und über ihren Zustand redeten. Gut, bisher hatten nur Rumo und Magena etwas dazu gesagt, doch Blicke sagten schließlich mehr als tausend Worte. Rumos Zweifeln an ihren Kräften machte Rala noch nicht wütend, doch wenn er weiterhin befürchtete, sie könne jeden Moment zusammen klappen, so würde es nicht lange dauern, bis aus Rala fiese Worte sprudelten. Magena hingegen schien an sie zu glauben. Erstere hatten den Kopf auf die Vorderpfoten gelegt und spürte, wie letztere ihr das Ohr knabberte. Es tat nicht weh und erfüllte Rala zudem mit einem Gefühl von Fröhlichkeit. Waren sie nicht alle eine große Familie? Mit Großvater Loki, Vater Rumo und Mutter... na, bei Rala war das einst Menha, Francis und Magena gewesen. Und jetzt?

Magena war aufgesprungen, als die Francis erblickt hatte und zurück blieb die Kälte. Jetzt war sie wieder allein. Allein unter vielen. Warum integrierte sie sich auch nicht einfach? Rala konnte aufstehen, zeigen, dass der Lebensgeist noch in ihr hauste und endlich Francis richtig begrüßen, doch sie tat es nicht. Abwarten. Schweigen. Zuhören. Er beobachten und dann konnte man sehen, ob Francis wohlgesonnen war oder nicht. Schließlich forderte sie direkt eine Erklärung von Sheta und das konnte nur bedeuten, dass es etwas schlimmes gab. Kurai tauchte nun doch wie erwartet hinter Francis auf. Rala rückte etwas zurück. Die Fähe zeugte von Respekt. Zwar war die Cremeweiße sich sicher, dass sie Kurai besiegen konnte, doch mit ihr hatte sie nicht vor zu kämpfen. Schließlich war sie immer noch ein Teil des Rudels, wenn es nach einigen ging. Francis zum Beispiel und auch Magena war der Meinung. Nun gut, sie sahen schon längst ein, dass Kurai zur Einzelgängerin mutierte, doch wollten beide sie zurück haben. Rala hob den Kopf und beobachtete die Szene zwischen Magena und Kurai, welche sich da gerade vor ihren Augen abspielte. Die Dunkle lächelte, doch ihr Lächeln zollte von Spott. Fand sie es etwa witzig, dass das Rudel viel einstecken musste? Sie sah doch auch nicht viel besser aus! Und dann verließen Worte ihren Fand, die Rala nicht einfach so an sich vorbei gleiten lassen konnte. Warum? Warum zum Teufel? Warum zweifelten nur alle an ihr? Da gab es nichts zu zweifeln! Sie hatte ihr Leben lang kämpfen müssen. Unüberlegt wie so oft stand Rala auf. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie wollte schreien, den Anderen sagen, sie sollen endlich aufhören mit dem Mist, doch stattdessen packte ein Gefühl von Schwindel sie. Die Cremeweiße schloss die Augen, konzentrierte sich und fand ihr Gleichgewicht wieder. Jetzt war es Zeit... zu spät. Chance vergangen. War hier eigentlich noch irgendjemand Herr der Lage?

Nun, zumindest war Sheta gewillt eine Erklärung abzugeben und Rala verfiel wieder in die Rolle der Zuhörerin. Sie überlegte, sich wieder nieder zu lassen, doch das würden die Anderen nur wieder als Schwäche aufnehmen und wer weiß, wie lange Rumo ihren Worten noch Glauben schenken konnte. Deswegen blieb Rala stehen. Sie würde weder Francis noch Kurai begrüßen. Dazu gab es keinen Grund. Man hatte sie gekrängt. Sie war wütend. Jetzt gab es kein nettes Lächeln, kein Rutewedeln. Rumo schien keine Lust zu haben, weiter zu streiten oder etwas zu schlichten. Er forderte das Rudel zum Gehen auf und automatisch folgte Rala ihm.

“Immer das tun, was Rumo sagt...“

Die Regeln waberte noch immer in ihrem Kopf herum. Die Cremeweiße seufzte leise. Plötzlich breitete die Traurigkeit in ihr aus. Was war nur los mit ihr? Irgendwie vermisste sie das frühere Leben im Rudel. Da war sie nicht die Schwache, da hatte Francis ihre geliebte Kurai nicht und war deswegen zwar bedrückt, aber man konnte es aushalten und da gab es diesen Streit nicht. Außerdem hatte Menha zu ihnen gezählt. Warum machte sich wegen ihr niemand Sorgen? Was war mit Neera? Gab es jetzt nur noch Kurai und die Jagd?

Den Kopf gesengt trottete Rala hinter den Anderen her, am Zaun entlang. Rumo blieb irgendwann an einer Senke im Boden stehen und fing an ein Loch zu graben. Francis half ihm dabei. Wie es schien war sie auch unheimlich wütend. Sie ließ alles an die Erde aus und schaffte so ein großes Loch, in denen unwirklich jeder Wolf von ihnen passte. Rala hob erfreut den Kopf. Na, zumindest hatte Francis noch Sinn für Humor. Vorsichtig kam Rala etwas näher.

“Fraglich ist jetzt natürlich noch, wer was tut. Bisher wurden die Aufgaben noch nicht verteilt...“

Die Stimme der Fähe hörte sich kratzig an, als hätte sie diese schon seit Tagen nicht mehr benutzt. Rala hüstelte leicht, schluckte und blickte dann zu Kurai. Sie schenkte der Dunklen ein nett gemeintes Lächeln.

“Nun, Kurai, du weilst unter den Lebenden. Das ist schön. Scheinbar haben wir unsere Rollen getauscht...“

Man musste aus einer schlechten Lage auch immer etwas positives abfinden. Kurai war da, sie hatte an Gewicht verloren, doch sie war bereit und stark. Rala schien das genaue Gegenteil zu sein. Mehr in ihrer eigenen Welt, als anwesend, mager, nicht so richtig bereit und schwach. Es war alles Kopfsache. Positiv denken!


[beim Rudel | denkt und hört zu | wird wütend | ist traurig | folgt | redet]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen https://picasaweb.google.com/100793830145276136882
Loki

avatar

Rang : gamma
Geschlecht : Rüde
Alter : 9 Jahre
Größe : 82 cm
Gewicht : 69,3 kg
Merkmale : Narben auf Schulter & Seite, eingefallene Flanken & ausgedünnter Pelz

Rollenspiel
Gesundheit:
15/100  (15/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Apr 27, 2011 9:11 pm

Der graue Wolf blieb kurz stehen und hob den Blick hoch hinauf in die Baumkronen. Nach wie vor fielen die leichten Tropfen in dünnen Schlieren auf sie hinab und noch immer waberten die trüben Nebelschwaden über den unebenen Waldboden. Loki seufzte. Der Rudelplatz mit seiner Lichtung konnte nicht mehr weit sein. Er würde sich dort einen dichten Busch suchen und sich unter das schützende Blattwerk legen, um ein wenig vor dem Nass in Sicherheit zu sein. Während er selbst inne gehalten hatte, hatten die anderen zu ihm aufholen können. Weit waren sie ja nie entfernt gewesen.

Als er Yukio sprechen hörte setzte der Alte wieder die Pfoten voreinander in die weiche Erde. Er setzte den Gang zum Rudelplatz mit gemäßigterem Tempo fort. Die Kraft wich dieser Tage rascher als sonst aus dem kargen Wolfskörper. So entrollte sich bereits nach dem kurzen Lauf schon die Zunge aus dem geöffneten Maul und zuckend hing sie dort zwischen den gelblichen Zähnen. Alles an Loki war gealtert, seit dem Katzenangriff in rasender Schnelle. Von jetzt auf gleich schien der einst stolze Alpha alt geworden. Er selbst war sich jedenfalls des Alterungsprozesses niemals bewusst gewesen. Dabei hieß es doch immer es sei ein schleichender Prozess. Wieso überfiel es ihn dann so? Plötzlich schüttelte sich der Graue, sodass er um ein Haar noch das Gleichgewicht verloren hätte.

oO(Was hatte er gesagt? Aus dem Norden also.)

“Dann meint es das Schicksal wohl nicht gut mit dir, Wolf. Dieses Tal erfährt gerade eine ähnliche Krise. Wir finden keine Beute. Solltest du da nicht weiterziehen? Es ist wohl kaum das was du suchst - ein weiteres Rudel vor dem Aus, meine ich.“

Nein, er versuchte ganz und gar nicht den Rüden zu vertreiben. Das lag ihm ebenso fern wie nicht in seiner Macht. Er war nicht mehr Alpha, längst nicht mehr. Es entsprach einfach der reinen Wahrheit, wenn er das sagte. Yukio war offenbar vor dem Hunger geflohen, aber was hatte es ihm gebracht? Er hatte nur noch weiteren Hunger gefunden. Der Mensch breite sich aus, jeden Tag nahm er einen weiteren Wald ein und die Tiere bekamen diese Übermacht zu spüren. Mit jedem Tag wurde das Leben für den Wolf schwerer. Loki glaubte das Leben gut zu kennen und den Menschen, der ihr Feind war. Bald würde es seiner Meinung nach kein Leben mehr für Wölfe wie sie geben. Der Platz auf in der Welt wurde knapp für sie. Zum Glück hatten sie hier noch einen unberührten Flecken Erde gefunden. Aber für wie lange? Für ein paar Jahre vielleicht? Oder nur für wenige Monate? Das Schicksal spielte ein grausames Spiel mit den Wölfen und Loki ahnte, dass sie früher oder später verlieren würden.

[Wald, kurz vorm Rudelplatz | Siyana, Melanu & Yukio im Gefolge]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Magena

avatar

Rang : Gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4Jahre
Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

Rollenspiel
Gesundheit:
95/100  (95/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Apr 28, 2011 9:59 am




Bei Kurais leicht spöttischer Begrüßung musste Magena lächeln. Ja die Fähe war wieder da, aber als sie von dem Streit zwischen ihr und Sheta genaueres erfuhr stellten sich ihre Nackenhaare auf. Sie mochte beide. Kurai wie auch Sheta. Mit der Dunklen hatte sie hier im Rudel die erste gemeinsame Jagd hinter sich gebracht. Und auch Francis war ihre Freundin wie Kurais.
Aber Sheta mochte sie auch, imherhin hatte sie vorhin auf Sardai aufgepasst und war ihr ganz nett erschienen. Magena trat leicht den Rückzug an und gesellte sich wieder zu Rala.
Sie wollte nicht dazu gezwungen werden Partei zu ergreifen.
Francis schien ihren gesamten Frust an der Erde auszulassen, nein nicht nur Frust sondern auch ihre Wut.
So hatte sie die Helle noch nie erlebt. Verdutzt wich Magena einem heransausenden Erdklumpen aus und murmelte Rala zu:

Also mit der Erde möchte ich nicht die Plätze tauschen, geschweigedenn möchte ich zwischen die Fronten geraten.

Ihr Blick wanderte zwischen Kurai, Francis und Sheta hin und her.

Halt dich raus und warte bis alles geklärt ist...

,sagte sie sich selber.
Als Rala auf die Aufgaben verteilung zu sprechen kam wusste Magena sofort welche Aufgabe sie haben wollte. Sie war zwar für eine Fähe ziemlich schwer, aber das Niederreißen der Beute überließ sie lieber den Wölfen die nicht nur an Gewicht sondern auch an Größen besaßen. Aber Magena war zwar schwer, jedoch nicht etwa träge.
Und fett war sie schon garnicht, dafür aber sehr ausdauernd. Nicht besonders schnell aber verdammt ausdauernd.

Ich würde gerne die Beute treiben, dass liegt mir sehr gut. Wer würde noch mit treiben?

,fragte sie munter in die Runde.
Hoffnungsvoll blickte sie Francis an. Sie erinnerte sich genau, wie sie und die Helle damals mit Arko an ihrer Seite die Beute getrieben hatten.


[folgt Rumo,beobachtete Francis beim Graben, murmelt Rala etwas zu, spricht allgemein in die Runde, hofft das Francis sich auch für das Treiben der Beute meldet]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sheta

avatar

Rang : beta
Geschlecht : Fähe
Alter : 4 Jahre
Größe : 82 cm
Gewicht : 54 kg
Merkmale : Muskelpaket

Rollenspiel
Gesundheit:
65/100  (65/100)

BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Apr 28, 2011 10:08 am


Stumm folgte Sheta ihren Bruder und beobachtete wie er begann ein Loch unter dem Zaun hindurch zu Graben. Francis half ihm, wenig später buddelte sie mehr oder weniger alleine und die Erde flog nur so durch die Luft.
Seufzend wandete sie sich von den anderen Wölfen ab und sah über die Weide. Erschien es nur ihr so, oder war der Nebel lichter geworden?
Sie sah nun deutlicher die jungen Kühe, aber auch deutlicher den lahmenden Ochsen.
Den Kopf senkend beobachtete sie das Tier zwischen den Drähten hindurch.
Erst als Rala und Magena sich wegen der Aufgabenverteilung zu Wort meldeten wandte sie den Kopf wieder den anderen zu.
Magena sprach sofort aus, dass sie gerne die Beute hetzen würde. Dagegen sprach wohl nichts, die Weiße erschien ihr noch relativ fit und bei der Sache.
Welche Aufgabe die andere Weiße übernehmen sollte war Sheta unklar. War Rala einer Treibjagd gewachsen? Oder erst Sardai? Der Braune tat zwar so, als sei mit seiner Schulter alles in Ordnung aber Sheta hatte gesehen wie diese geblutet hatte. Was wäre wenn diese wieder Aufplatzte? Und für sie noch viel wichtiger: Welche Rolle füllte sie bei der Jagd aus?
Sich umschauend meinte sie:

Ich denke ich beteilige mich mehr oder weniger auch beim Treiben der Beute...

,fragend schaute sie ihren Bruder an, ob dieser nicht vielleicht doch etwas anderes für sie vorgesehen hatte? Und was würde er mit Rala und Sardai tun.
Und ach was würde Kurai bei der Jagd tun, jetzt wo offensichtlich war, dass diese mit von der Partie war?




[folgt Rumo, beobachtet wie er und Francis graben, wendet sich ab und beobachtet die Beute, hört Rala und Magena sprechen, spricht, sieht Rumo fragend an]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Das Team

avatar


BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Apr 28, 2011 10:53 pm

Nach einander schlüpften die Wölfe heimlich unter dem Zaun hindurch und hinterließen nur ein paar Fellbüschel. Jetzt konnten sie sich auf der Weide breit machen und im Schutze des Nebels näherten sie sich langsam und schleichend der Herde aus jungen Bullen. Sie hatten sich keine leichte Beute ausgesucht, denn die Ochsen waren wehrhaft mit ihren Hörnern und dem Testosteron im Blut. Noch dazu kam die Zusammenstellung der Gruppe. Die Wölfe waren im Streit. Keiner wusste hier den anderen einzuschätzen. Sie alle waren geschwächt und keiner wollte zugeben wie sehr. Es würde schwer sein so ein passables Ergebnis zu erzielen. Trotzdem wagte Rumo den Versuch. Sie mussten fressen. Er duldete keine weiteren Streitgespräche zwischen den Jägern, er hatte es ihnen für die Dauer der Jagd verboten. Sie würden ihre Konzentration noch für andere Dinge benötigen. Der Alpha hatte außerdem endlich eine Aufgabenteilung beschlossen. Ob diese die beste Wahl war würde sich allerdings erst später zeigen.

Es gab nun zwei Teams. Das erste würde für das Trennen der Beute und das Treiben zu den äußeren Zäunen zuständig sein. Diese Wölfe würden außerdem darauf achten müssen, dass die Herde nicht zu den Jägern zurückkehrte und sie am Ende noch über den Haufen lief. Hierfür hatte der Bunte die Fähen Magena und Francis ausgesucht, die heute abermals unter der Führung Kurai‘s agieren würden. Die Kombination hatte sich schon einmal bewährt und hier herrschte der geringste Zwist.

Die zweite Gruppe würde aus Sardai, Sheta, Rala und dem Alpha bestehen. Die kräftigen Muskeln dieser massigen Wölfe würden die Rinder zu Fall bringen müssen. Wohlmöglich konnte man hierzu die Zäune nutzen, wie es zuvor vorgeschlagen worden war. Sardais Witterung würde ihm Nebel versickern und von den panischen Tieren erst dann wahrgenommen werden, wenn es längst zu spät war. Zudem war Rumo froh die wackelige Rala in seiner Nähe zu haben. Er brauchte sie nicht zwingend zum Reißen der Beute, aber die Schnelligkeit der kleineren Fähe konnte nützlich sein, um den Ochsen später in Schach zu halten, falls er doch noch einmal fliehen wollte.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://www.demba-wolves.2page.de
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   

Nach oben Nach unten
 
Plot 03: Vom Glück verlassen
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 6 von 12Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3 ... 5, 6, 7 ... 10, 11, 12  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» ich wurde am Freitag verlassen.
» verlassen und belogen
» Ex verlassen, aber noch Gefühle - verworrene Geschichte-
» Frisch verlassen - ex will mich als Kumpel behalten
» Verlassen worden.. Neue Stadt, neuer Typ

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Demba-Wolves :: ROLLENSPIEL :: Geschehen im Tal-
Gehe zu: