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Frühling | Morgen
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Im Demba Tal

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Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 03: Vom Glück verlassen

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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So März 27, 2011 9:53 pm

Unruhig rutschte Sardai hin und her. Die Wunde brannte höllisch. Am liebsten hätte er sich auf dem Boden gewälzt aber dies wäre in der Situation eher unüberlegt. Die Wunde könnte sich endzünden und eitern.
Außerdem durfte er jetzt nicht schlapp machen. Er wurde gebrauchte für die Jagt.

Schnaufend vor Schmerz raffte er sich auf und trottete zu Sheta die mühe hatte ihn und die Beute im Auge zu behalten. Er musste es ihr nicht noch unnötig schwerer machen.
Er wankte 2 mal, dann lief er flüssig, versuchte den Schmerz zu ignorieren, was nicht einfach war. Sein gequälter gesichtsausdruck würde ihn verraten.
erleichtert lief er sich neben Sheta nieder und legte sich auf die gesunde Seute. Dann drehte er den Kopf zu Sheta und sah zu ihr hoch.

Könntest du mir einen Gefallen tun? Würdest du die Wunde säubern?
Ich würde es selber tun aber ich komm nicht rann...


Sardai demonstrierte das sie zu sehr in Halshöhe war um sie selber auszulecken und lächelte Schwach.

Dann wannte er seinen Blick wieder zur Beute. Lange starrte er sie an.
Ohne den Blick vom Vieh zu heben begann er zu sprechen.

Das war vorhin nicht ich der den Hund angegriffen hat...
Nie wollte ich so kalt und Gefühllos handeln... nie.... und nie wollte ich solche Worte in den Mund nehmen...

Was ist mit mir passiert Sheta?
Der große Rüde sah sie hilflos an.
Muss ich jetzt öfter damit rechnen die Beherrschung zu verlieren?
fragend sah er sie an.
Dann atmete er tief durch und legte seinen Kopf wieder auf die Erde um über das nachzudenken was er getan hatte.


bei Sheta in der Nähe der Weide

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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 30, 2011 4:21 pm


Aufmerksam und mit angespannt aufgestelltem Nackenfell folgte Magena Rumo. Sardais und Shetas fährte roch sie ganz deutlich, doch dann stießen sie auf einen ebenso frischen Geruch. Kurai. Ihr Geruch überlagtere sich an einigen Stellen mit dem von Sheta, während Sardai wohl im Hintergrund geblieben war.
Während der kurzen Zeit, in der sie Kurai gekannt hatte, hatte Magena die dunkle Fähe sehr schnell akzeptiert. Diese war zwar nicht sehr Kontaktfreudig gewesen, aber das hatte Magena nicht sehr gestört. Sie hatte eigentlich geglaubt, dass wenn sie länger gemeinsam Teil des Rudels gewesen wären, dass sie sich irgendwie hätten anfreunden können...mit Kurai und natürlich auch Francis.
Nur war Francis in letzter Zeit nicht sehr gesprächig gewesen. Magena schob dies auf die Verluste die sie erlitten hatte. Erst ihr Gefährte und dann war Kurai verschwunden, in der sie wohl schon eine Freundin gesehen hatte.

Ihre Fährte ist auch noch ganz frisch. Wenn sie hier ist, dann nicht freiwillig weil sie die Nähe der Menschen , sie wird dann wohl auch uf Jagd sein. Aber mit wem?

Und warum ist sie nicht bei Sheta und Sardai geblieben?


,meinte die Weiße leise, nachdenklich.
Sie kannte Rumos Schwester noch nicht sehr gut, aber sie hatte ihr Temperament schon gesehen und Kurai war auch nicht ganz ohne. Magena beschlich der leise Verdacht, dass Sheta und Kurai in Konflikt miteinander geraten waren. Dies wurde auch erklären warum die beiden Fähen länger an einem Punkt gestanden hatten und Sardai sich zurückgehalten hatte.
Sardai. Sie wollte zu ihm, sie wusste nicht genau was es war oder wieso, aber sie wollte ihn so dringend wieder sehen, dass es schon schmerzte und ihr auf der Seele lastete. Irgendwie fühlte sie sich jetzt, wo sie die letzten Wochen in seiner Fortwährenden Gesellschaft verbracht hatte, ohne ihn unvollständig.

Rumo. Wenn ihr Kurai suchen wollt, dann würde ich mich auf die Suche nach Sardai und Sheta begeben, wir könnten uns dann wieder hier Treffen...

Sie wollte noch weiter reden, als sie einen Hauch Blut in der Luft vernahm, den ein Windstoß aus dem nahen Wald zu ihnen trug.
Ihre Augen weiteten sich erschreckt, das Blut roch nach Sardai, war Sardais!
Aufwinselnd und ohne weitere erklärungen schoss sie davon, immer in die Richtung aus der der Wind gekommen war.
Allerdings musste sie im Nebel am Waldrand angekommen ihr Tempo verlangsamen, gegen einen Baum rennen und dann betäubt im Gras liegen wollte sie nicht.
Aufmerksam lauschte sie, der Gruch war ganz nah. Aber es war nichtmehr nur Sardais Blut was sie roch. Der Blutgeruch eines zweiten Tieres mischte sich mit seinem.

Ein Hund...?

Das Blut eines anderen Wolfes konnte dies nicht sein, der Geruch eines Hundes und Wolfes unterschied sich außerdem stark. Hundeblut also...ob irgendsoein räudiger Köter ihren Sardai angegriffen hatte?! Sie zog schon die Lefzen hoch um ihren Zorn herauszuknurren als ihre wie selbstverständlich gedachten Worte sie verblüfften. Ihr Sardai?
Ja ihr Sardai!- plötzlich wusste sie es mit bestimmtheit. Der graubraune, große Rüde gehörte zu ihr, gehörte ihr, keiner sollte ihn verletzten oder ihn ihr nehmen!
Leise Gesprächsfetzen ließen sie aufhorchen. Sie wandte den Kopf in die Richtung aus der sie kamen, sie hatte die Stimme erkannt.



-Würdest du die Wunde säubern?
Ich würde es selber tun aber ich komm nicht rann...-


Also war er nicht so schlimm verletzt wie sie befürchtet hatte, ihr schien ein riesiger Fels vom Herzen zu fallen, ins geheim hatte sie wohl schon befürchtet ihn schwerverletzt auf dem Boden liegend vorzufinden.

Sie bahnte sich vorsichtig den Weg durch das Gestrüpp was sie von ihrem...-was war er für sie eigentlich?- ...ihrem Sardai trennte.

Sardai?

,fragte sie, noch durch den Busch kriechend.
Ihre Stimme hörte sich besorgt an und etwas ängstlich. Das ärgerte sie, Angst hatte sie nicht wirklich, oder doch?
Ja hatte sie gehabt, um ihn!
Sardai schien sie nicht gehört zu haben, wahrscheinlich war sie zu leise gewesen.
Nun sprach er davon wie er einen Hund angegriffen hatte, nur wo war der?
Als sie sich unter dem Gestrüpp hindurch gedrückt hatte, fiel ihr auf, dass der Boden hier nichtnur nach Sardai roch und das einige Blutstropfen auf dem Boden nicht nur von ihm waren.
Einige Meter weiter stieß sie auf den Schäferhund, sein eines Bein war merkwürdig verdreht, er blutete am Hals und er war ohnmächtig.
Einen Moment lang fragte sie sich, ob sie Mitleid mit dem großen Hund haben sollte, aber dann sah sie das Blut was an seinen Zähnen klebte. Leise die Zähne fletschend warf sie einen verachtenden Blick auf den Köter und suchte dann im Nebel Sardai. Sheta sah sie zuerst, die Fähe schien sie im selben Moment zu entdecken wie sie. Sie nickte Sheta kurz zu und lief dann zu Sarai. Dieser saß unter einem Baum und schien Schmerzen zu haben.
Freudig begrüßte sie ihn und leckte ihm schnell über die Schnauze bevor sie sich die Wunde ansah.

Was ist passiert!? Ach Sardai was hast du denn mit dir angestellt...

Sachte begann sie die Wunde zu säubern, die sollte sich bloß nicht entzünden! Denn dann stände es schlecht um ihn und einen Artzt für Tiere gab es in der Wildnis nicht, wie es ihn auf dem Schrottplatz für die Hunde gegeben hatte.
Allzu schlimm sah der Riss in Sardais Schulter nicht aus, aber er war tief und blutete immernoch.





[läuft mit Rumo, riecht Kurai,Sheta und Sardai, denkt nach, riecht Sardais und Zeimns Blut im Wind, sprintet los und sucht besrogt Sardai, findet ihn und Sheta, säubert die Wunde]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi März 30, 2011 4:49 pm


Sheta wollte schon aufstehen um Sardai bei seiner Wunde zu helfen, als sie meinte ein leises : Sardai?, zu hören, neugierig wandte sie den Kopf in die Richtung und sah Magena beim dem ohnmächtigen Hund, scheinbar angewiedert und zornig zog sie die Lefzen hoch in Richtung Hund und sah diesen voller Verachtung an. Sie entdeckte Sheta und nickte ihr kurz zu, rannte dann aber auf Sardai zu und tadelte ihn sacht für seine Wunde. Es war offentsichtlich, dass sie sich Sorgen im ihn machte.
Sheta musste lächeln. Die Zwei waren echt süß zusammen und sie passten zusammen.
Während Magena sich um Sardais Wunde kümmerte antwortete Sheta diesem:

Ich weiß nicht. Aber du scheinst mir nicht gerade der Typ Wolf zu sein der unkontrolliert andere angreift. Hättest du diesen Hund nicht zum schweigen gebracht wäre ich es gewesen...und ich weiß nicht ob ich noch so weit beisammen gewesen wäre ihm nicht den letzten Rest zu geben.
Du hast fürs Rudel gekämpft Sardai und das rechne ich dir hoch an, meine Respekt hast du.


Sheta legte den Kopf schräg und blickte den großen Rüden an, es war das erstemal, dass sie einem Rüden der nicht ihr Vater oder ihr Bruder war ihren Respekt zugestand. Meistens befand sie sich auf gleicher Höhe mit den Vertretern des männlichen Geschlechts ihrer Rasse, aber Sardai war groß und stark und hatte bewiesen das er Kämpfen konnte. Dennoch war er nicht arrogant wie die meisten anderen mit seiner Größe die sie kennengelernt hatte in der Zeit, in der sie nicht mit Vater und Bruder umhergezogen war.

Magena wo sind die anderen? Rumo wird euch doch sicherlich hierher geführt haben, hast du sie einfach stehen lassen als du Sardai wittertest?

,wandte sie belustigt das Wort an die Weiße die immernoch besorgt an Sarais Schulter rumschleckte.



[sieht Magena, antwortet Sardai, fragt Magena wo die anderen sind]
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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 31, 2011 10:37 am

Sardai hatte schweigend neben Sheta gelegen als plötzlich Magena auf dem Gebüsch trat. Er hätte sie hören müssen, warscheinlich lag es am Blutverlust das seine Sinne nicht mehr so scharf waren wie gewöhnlich.
Schnell hatte er sich hingesetzt, er wollte vor ihr ja nicht wie ein Schwächling wirken.
Aufgeregt hatte seine Rute hin und her gepeitscht bis sie endlich bei ihm war und er seine Schnauze in ihr gepflegtes weiches Fell drücken konnte.
Erleichtert atmete er aus.
und als sie ihn tadelte erwiederte er mit einem breiten grinsen

Du weißt doch, mich kann man nicht alleine lassen...


Sein grinsen wirkte jedoch gequält, denn die Schulter machte ihm stark zu schaffen.
Er legte sich wieder hin und ließ Magenas säuberung grummelnd über sich ergehen.
Er wannte den Kopf an Sheta

Ich hoffe das du recht hast mit dem was du sagst... Ich bin nicht besonders scharf drauf nochmal so auszuflippen.


liebevoll sah er Magena an.

Und ich bin froh das du nicht dabei warst, glaub mir, so hättest du mich nicht hören und sehen wollen. Vielleicht hättest du mich dann nicht mehr gemocht.

traurig ließ er die Ohren hängen.

Ich hoffe Rumo trifft auch gleich ein. Ich weiß nicht wie lange der Spezie da,
Sardai deutete mit der Schnauze auf Zeimn,
Noch schlafen wird

Dann machte er sich daran Fellfetzen unter seinen Krallen herauszupuhlen. Er musste wieder fit sein für die Jagt. Nachdem er alles erwischt hatte stand er auf und schüttelte sich.

So, gut jetzt. Mehr wird nicht dran rumgeleckt.

Sardai trabte ein paar Runden auf der winzigen Lichtung herum um wieder warm zu werden und zu testen wie belastbar seine Schulter war.

Es scheint wirklich nur eine fiese Fleischwunde zu sein, ich denke nicht das ein Muskel erwischt wurde. Ansonsten würde ich sagen das ich voll und ganz fit bin. Bereit für die Jagt...


Ein wenig flau im Magen war ihm schon als er das sagte. Er fühlte sich alles andere als fit, eher schwächer als vorher und die bunten Punkte tanzten immernoch vor seinem Auge. Und von dem Schwindelgefühl wollte er garnicht erst anfangen.

Etwas steif setzte er sich wieder neben Magena und begann sie hinter den Ohren zu beknabbern.

wie schön das sie da ist
dachte er.

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 31, 2011 3:19 pm


Unwillkürlich grinste Magena zurück.

Nein dich kann man wohl echt nicht alleine lassen!

Während sie noch die WUndränder säuberte lauschte sie Sardais Gespräch mit Sheta, als er dann zu ihr meinte, dass sie ihn nicht mehr mögen könnte verdrehte sie die Augen.

Wag es ja nicht sowas zu denken, außerdem sagt selbst Sheta das du für das Rudel gekämpft hast. Und da du ja sogar gewonnen hast, auch wenn du so dämlich warst dich dabei zu verletzten (böse guckte sie die Wunde an), bin ich doch stolz auf dich. Vermies mir das jetzt nicht! Ich bin viel zu froh, dich aufrecht sitzend zu sehen...

Als Sheta sie nach Rumo und dem Rest des Rudels fragte brachte sie nur ein peinlich berührtes: Oh! , raus. Sie war den anderen ja einfach weggerannt!

Oh, ähh...ja die anderen sind natürlich hier und ich bin mir sicher, dass sie jeden Moment zu uns stoßen werden. Und, naja als ich eben roch, dass Sardai verletzt war bin ich ihnen tatsächlich einfach davon gerannt...

Wenn es für sie möglich gewesen wäre, dann wäre sie wohl Rot geworden wie eine Tomate.
Sardai stand auf und lief ein paar Runden um die Funktionstüchtigkeit seiner Schulter zu prüfen. Aber ob er wirklich fit für die Jagd war, daran zweifelte Magena erst noch...aber wenn er wirklich jagen wollte und meinte er konnte, dann wollte sie ihm da nicht wiedersprechen. Seufzend lehnte sie sich gegen Sardai als dieser sich wieder neben sie setzte.
Als er anfing an ihren Ohren zu knabbern legte sie den Kopf schräg und schloss die Augen.
Es tat gut ihn wieder neben sich zu wissen.

Ganz sicher das du wirklich fit genug für die Hatz bist?

,fragte sie ihn ganz leise während sie ihre Schnauze in seinen weichen Pelz steckte und sich noch etwas mehr an ihn kuschelte.
Jetzt wo sie wusste, dass es ihm halbwegs gut ging fühlte sie sich ungemein erleichtert.






[bei Sheta und Sardai, säubert Wunde, spricht mit den anderen beiden]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 31, 2011 3:35 pm


Sheta grinste die beiden Wölfe vor ihr an, im Stillen gratulierten sie ihnen, dass sie einander gefunden hatten. Es war schön zu sehen, dass das Rudel zusammenwuchs und die tatsache das zwei der Mitglieder sich offenbar seeehr gut leiden konnten war da ein riesiger Fortschritt!
Zugegebenermaßen war sie am Anfang nicht begeistert gewesen, dass ihr Bruder ein Rudel um sich scharrte, aber nun wollte sie die Gemeinschaft nicht mehr missen.
Es war nur eben ungewohnt für sie gewesen. Früher hatte ihr Rudel nur aus ihrer Familie, Vater, Mutter und Geschwister, bestanden und danach war sie alleine umhergezogen wie es alle jungen Wölfe taten. Nur hatte ihr umherreisen keinen Sinn gehabt. Sie hätte auch gleich bei ihren Eltern bleiben können.
Als sie dann Rumo und Loki wiedertraf dachte sie es könnte so werden wie früher, aber ihr Bruder hatte begonnen fremde Wölfe um sich zu scharen, was ihr anfangs nicht gefallen hatte, da sie ihre Familie eigentlich nicht hatte teilen wollen.
Aber seit einigen Wochen wuchs ihr die neue, größere Familie bestehend aus Blutsverwandten und Freunden immer mehr ans Herz.
Kurai hatte gesagt Sheta wolle kein Rudel, klar wollte Sheta das!
Nur konnte sie nicht auf einen Haufen fremder Wölfe zu gehen die ihr Bruder aus irgendwelchen Gründen bei sich hielt und sagen: "Ihr seit mein Rudel, yippie lasst uns gemeinsam was unternehmen!"
Die anderen hatten geradezu fanatisch und überschwänglich versucht sich miteinander anzufreunden, dass hatte Sheta nicht gewollt.
Nachdenklich blickte sie umher.
Dann wandte sie ihre aufmerksam wieder der weißen Fähe und ihrem Freund zu.

Mach dir nichts draus, da wird keiner von den anderen nachtragend sein!

,beruhigte sie Magena. Darüber grinsend, dass die Weiße aber wohl wirklich Hals über Kopf
losgerannt war um nach Sardai zu sehen, weil sie sich um diesen gesorgt hatte, stand sie auf und streckte sich.
Dabei guckte sie den ohnmächtigen Hund ein letztesmal aufmerksam an und schritt dann in die Richtung aus der Magena gekomen war. Sie würde ihrem Bruder entgegen laufen oder ihn suchen...

Bleibt ihr zwei hier. Sardai, ruh dich noch etwas aus, wenn du wirklich mitjagen willst dann schon die Schulter noch ein bisschen.

Damit hüpfte sie leichtfüßig über die Büsche und suchte im Nebel nach ihrem Bruder, immer auf der Fährte Magenas bleibend: wenn jemand nach dieser suchte, dann würde sie so auf ihn oder sie treffen.


[guckt Magena und Sardai zu, spricht mit Magena, geht auf die Suche nach den anderen]
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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 31, 2011 6:23 pm

Rala spürte den kühlen Wind, der ihr entgegen kam, ihr Fell umschlang, ihr ins Ohr flüsterte und sie nach vorne zu ziehen schien. Nun war sie also wieder da, wo alles hatte enden sollen. Sie würde ihre Geschichte nicht erneut aufrollen, doch Erinnerungen waren unvermeidbar und so blitze sofort das Bild vor ihr auf, wie es hier ausgesehen hatte, als sie den Pfand hinab gestiegen war. Die geraden Zäune, die ordentlichen Grünflächen und der abgelegene Wald, welcher scheinbar von irgendeiner unsichtbaren Macht zurück gehalten wurde und so plötzlich endete, wie er angefangen hatte. Rala kannte die wilde Natur, welche Tat, was sie wollte, doch die Menschen schienen ihre Heimat zähmen zu wollen, wie sie es bereits mit Hunden getan hatten, damit sie tat, was sie wollten. Nun stoppte der Wald an einer Stelle und irgendwie kamen keine Bäume mehr. Hatte der Zweibeiner nun doch gesiegt? Rala wusste, dass die Menschen irgendwie einen Ordnungswahn hatten. Selten sah man das, was sie taten. Alles gerade, adrett, farblich passend und möglichst kein Dreck, nichts kaputtes. Wie konnte sich da Flora und Fauna richtig entfalten? Hatten die Zweibeiner noch nie die wilde, unberechenbare Natur erlebt, mit ihrer Schönheit, wie eine Blume im Frühling, deren Blüte zum ersten Mal die Sonne erblicken durfte? Rumos Stimme holte Rala aus ihren Gedanken wieder. Hatte sie nicht gesagt, sie würde nur an die Vergangenheit denken, wenn ihr Alpha es ihr befahl?

Rumo wies die Fähen auf einen Geruch hin und auch Rala bemerkte die deutliche Fährte Kurais. Was hatte sie hier verloren? Hatte sie etwa auch Pech bei der Jagd gehabt? Doch warum verschlug sie es ausgerechnet in diese Gegend? Ihr muss doch wohl klar gewesen sein, dass ein einzelner Wolf im Gebiet der Menschen nichts verloren hatte oder war sie etwa nicht allein? Magena griff direkt eine Frage Ralas auf, als könnte sie Gedanken lesen. Zwar hatte Rumo die Fragen an Francis gestellt, doch auch die cremeweiße Polarwölfin wollte darauf antworten, obwohl sie Kurai nicht lange gekannt hatte:

“Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass sie hier allein nach etwas Essbarem gesucht hat. Sie ist ja nicht dumm. Ihr muss doch klar gewesen sein, dass sie hier ganz allen nichts finden wird. Ich habe sie als eine starke Fähe kennen gelernt und so hat sie sich in mein Gehirn eingebrannt, aber trotz meiner wenigen Erfahrungen mit Kurai kann ich mir nicht vorstellen, dass sie hier wirklich jagen wollte, sollte sie nicht andere Wölfe gefunden haben.“

Rala erwischte sich dabei, wie sie überlegte, ob Kurai nicht vielleicht plante Rumos Rudel anzugreifen. Die Fähe schüttelte leicht den Kopf, versuchte so, diesen Gedanken los zu werden. Kurai war zwar nicht gerade sympathisch und schien es gerade so auf Streit auszuhaben, doch so etwas würde nicht mal der Schlimmste aller Wölfe tun... hoffentlich...

Magena bot sich an nach Sheta und Sardai zu suchen. Rala hatte nichts dagegen. Schließlich mochte die andere Polarwölfin den braunen Rüden. Sie waren quasi unzertrennlich. Ob es noch Freundschaft war? Man konnte ihre Beziehung wirklich nicht gut definieren, wenn man sich nicht als Glied dazu zählen konnte. Erneut umschmeichelte Rala ein Luftzug, stieg ihr in die Nase und schrie förmlich „Blut“. Skeptisch runzelte die Fähe die Stirn und verengte die Augen. Entweder hatten die Menschen mal wieder mit ihrem seltsamen Stöcken etwas erlegt oder aber Sheta und Sardai hatten schon Glück. Rala sog tief den süßen Duft ein und kam zu einem Ergebnis: Das war das Blut eines Wolfes, welches konnte die Cremeweiße nicht definieren, aber es war definitiv das eines Artgenossen. Magena schien der gleichen Meinung zu sein, denn sie war bereits los gelaufen. Rala zog es ungemein in die Richtung der weißen Freundin, doch sie würde Rumo und Francis nicht einfach dort stehen lassen.

“Könnt ihr das riechen? Blut... irgendwas scheint passiert zu sein. Es ist ganz sicher das Blut eines Wolfes... vielleicht ist es sogar... einer aus unserer Reihe... wenn man sich Magena ansieht.“

Es fiel Rala schwer ihre Vermutung auszusprechen. Niemand überbrachte seinen Freunden gerne schlechte Nachrichten und schon gar nicht, wenn der Hunger einen umbrachte und die Sinne benebelte. Die junge Fähe schwankte, schluckte. Jetzt hatte sie doch tatsächlich an das flaue Gefühl in ihrem Magen gedacht und der Geruch von Blut machte es nicht gerade besser. Rala schnaubte wütend, drückte die Pfoten in die Erde und zwang sich dazu Ruhe zu bewahren. Ja, sie hatte Hunger. Ja, sie hatte Lust zu Jagen. Ja, sie wurde von dem Blut zunehmend angezogen, aber sie würde es nicht wagen von einem Artgenossen zu kosten. Rala fühlte sich wie im Rausch. Wenn sie jetzt etwas Totes vor sich liegen sehen würde: Es wäre mit einem mal verschwunden. Nie in ihrem ganzen Leben hatte die Cremeweiße so sehr nach Blut, nach Essbarem gelüstet. Als sie Wanderin gewesen war gab es Wochen, in denen Hunger sie quälte, doch sie fand immer wieder etwas, dass sie hatte essen können und es gab auch den Vorteil, dass sie kleine Tiere jagen konnte, während man in einem Rudel die Großen bevorzugte. Rala beruhigte sich etwas. Sie würde jetzt nicht scheitern. Sie würde kämpfen, so wie sie es Rumo versprochen und sei es nur dazu gut ein Tier zu Fall zu bringen und danach selbst zu sterben. Vor Hunger und Erschöpfung.


[bei Francis und Rumo | denkt | redet | riecht Blut | sieht Magena gehen | redet | schwankt | denkt an Beute und Blut]
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Melanu
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do März 31, 2011 8:26 pm

Loki meinte, Yukio könne den dreien folgen, da er ihm ja geholfen hatte. Melanu freute sich darüber. Er mochte Yukio, denn nicht alle Wölfe waren so hilfsbereit, wie er und er hatte eine sehr positive Aura. Ja Melanu beurteilte Lebewesen nach ihren Auren. Nicht wie sie aussahen oder wie sich mal verhielten. Denn wer eine schlechte Aura hatte, verbreitete schlechte Stimmung und soetwas mochte er nicht.
Und Yukio hatte eine tolle Aura, wie Siyana auch. Auch Loki hatte eine schöne Aura, obwohl er sehr barsch klang, aber das Rudel litt unter dem Hunger, da durfte man soetwas. Vorallem, wenn man nichtmehr der jüngste war und icht alles selber in die Pfoten nehmen konnte, sondern sich auch mal helfen lassen musste. Im alter konnte man halt nichtmehr jagen und Melanu wusste, das das nicht unbedingt schön war.
Auf jeden Fall, fand er alle beteiligte Wölfe, die sich zu dem Moment in seiner Nähe aufhielten nett.
Inzwischen war Loki losgelaufen und Siyana ihm gefolgt. Auch Melanu stolperte nnoch etwas wackelig los. Seine Pfote hatte aufgehört zu bluten und tat nichtmehr so sehr weh. Hier und da übersah er eine Wurzel, doch das wäre auch so, wenn er Kerngesund wäre. Er schaute nochmal nach hinten und warf Yukio einen auffordernden Blick zu.
"Das ist doch ein ganz nettes Rudel, hoffentlich kann ich hier auch über lange Zeit bleiben und werde nicht gleich wieder verjagt."
Melanu musste schon einige Rudel verlassen doch er was immer optimistisch und gab auch diesem Rudel seine gute Laune und sein Einsatz. Er war bisher serh glücklich, auch wenn er nicht viel Glück hatte und sich schon am ersten Tag verletzte, doch gegen seine tollpatschichkeit konnte er ganz und garnichts tun, was ih manchmal bedtrübte aber anderseits, was es oftmals eine Belustigung für andere.
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Yukio
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 01, 2011 12:55 pm

Yukio hörte Loki aufmerksam zu. Er freute sich das er vorerst bleiben konnte. Eigentlich wusste der junge Rüde ja was das Rudel gegen ihn hätte machen könnte und durfte. Aber daran dachte er wie immer nicht. Er war einfach zu Naiv und dachte vorher nicht nach. Dieses mal schien er ja auch glück zu haben. Dann stellte sich Siyana richtig vor bevor sie dem Altwolf gefolgt war. Dann folgte auch Melanu denn beiden. Etwas unsicher blieb er stehen. Er hatte nun doch bedenken, was bei ihm nicht oft vorkahm. Melanu warf ihm dann einen auffordernden Blick zu und Yukio musste leicht grinsen. Seine Bedenken zerstreuten sich rasch wieder und er freute sich, das er entlich etwas Geselschaft hatte nach den Wochen und Monaten die er alleine gereist war. Der graue folgte denn dreien durch den Nebel. Selbst wenn sie ihn nicht aufnehmen würden, so hatte er es doch nicht berreut ins Tal gekommen zu sein. Schon deswegen weill er etwas geselschaft gefunden hatte, hatte wenn auch vieleicht nicht für lange. Seine Rute pendelte leicht hin und her. Wann tat sie das eigentlich nicht? Ja er selbst dann immer fröhlich gewesen wenn er alleine war, und jetzt wo er wieder Wölfe um sich hatte war er noch gücklicher. Wenn dieser Niesel Regen nur nicht wäre. Dann hätte Yukio vieleicht vor lauter freude purzelbäume geschlagen. Obwohl, es war vieleicht besser wenn er das nicht tat, sonst würden die drei ihn noch für verückt halten. Bei denn Gedanken musste der graue leicht grinsen, was man allerdings durch den Nebel schlecht sah.

[hört Loki aufmerksam zu, zögert zu folgen, folgt dann aber doch, denkt nach und muss grinsen]
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Apr 03, 2011 11:14 am

Die Siedlung der Menschen war grauenerregend für den Wolf, der eigentlich die Natur und das Unterholz liebte. Doch bei den Zweibeiner war alles geradlinig und sogar die Bäume standen in einer Art Armee im Wald. Francis gefiel die ganze Situation nicht. Es war ein komisches und bedrückendes Gefühl, als sie so von oben herab, auf die Gestalten sahen, die ihnen das Land wegnahmen und die Bäume abholzten. Die mit einem hellen Stock die Tiere zum tot umfallen brachten und davon nicht mal alles verzehrten. Da lebte sogar noch die Made im Speck besser. Sie fraß wenigstens alles was es gab und tötete nicht nur zum Spaß. Es war einfach grausam wie diese Zweibeiner lebte und wie sie die Natur verspotteten, der sie eigentlich das Leben verdankten. Seufzend schaute Francis zu Boden und nahm dabei einen ihr sehr vertrauten Geruch war. Doch noch schaltete es nicht in ihrem Hirn, drum richtete sie ihre Schnauze zum Himmel und dann wieder auf dem Boden. Und wie auf Knopfdruck, durchschlug ein Blitz ihren Schädel und der Duft bekam ein Gesicht. Auch Rumo erkannte sie sofort und sprach Francis sogleich an.

„Oh ich hoffe nur dass sie noch in der Nähe ist.“

Überschwänglich und vor Freude zitternd, wedelte Francis kraftvoll mit der Rute. Sie hoffte inständig das Kurai noch in der Nähe war und was am wichtigsten war, das sie noch lebte, in dieser vom Menschen gehauenen Welt. Doch Bedenken hatte sie bei ihrer Freundin keinerlei. Die Dunkle war stark und schlau, sie würde sich nicht so einfach töten oder verjagen lassen. Doch nur was hatte sie hierher geführt?

„Lass uns sie schnell suchen gehen Rumo. Megana hat Recht, sie ist jetzt bei Sheta und Sardai und Kurai´s Schlauheit könnten wir gut gebrauchen.“


Francis sah noch, wie Magena etwas sagte und schon auf dem Weg zu den anderen war. Es war jetzt allerdings nicht mehr zu bestreiten, dass die junge Polarwölfin etwas für diesen Rüden empfand. Innerlich freute sich Francis für das junge Glück und sie wünschte und hoffte, dass auch Kurai bald wieder bei ihnen war und sie sie in ihrer Nähe hatte. Es war ja nicht so, das Francis sie liebte, immerhin war sie eine Fähe, doch sie mochte sie sehr und das weggehen von ihr, hatte fast so ein großes Loch in ihr Herz gerissen, wie damals als sie ihren toten Gefährten sah. Noch mal würde sie es sicherlich nicht zulassen, das Kurai ging. Auch Rala äußerte ihre Bedenken und der Hellen fiel dabei nichts Besseres ein, als ungeduldig zu winseln und im Uhrzeigersinn herum zu hüpfen.

„Dann lasst uns sie doch fragen gehen, was sie hier gemacht hat. Los schnell, ehe sie noch weiter weg geht.“

Die Helle war so aufgewühlt und aufgeregt, dass sie den beißenden Geruch des Blutes gar nicht wahrnahm, bis Rala darüber sprach und darauf aufmerksam machte. Erst jetzt blieb Francis stehen und stellte erneut ihre Schnauze in die Luft und witterte. Es roch tatsächlich nach Blut, doch nicht nach Beute, sondern nach einem anderen Wolf. Doch welcher war es? War es einer von ihnen oder ein komplett Fremder? Oder war es sogar Kurai? Die verletzt irgendwo lag?
Planke Angst stieg in der Fähe auf und ließ ihre Augen tief ertrüben. Eher stierend schaute sie auf Rala, die komisch ihre Pfote in der Erde vergrub. Auch sie hatte einen Kampf in ihrem inneren auszutragen nur sah der ganz anderes aus, als der von Francis. Diese fühlte sich hin und her gerissen. Auf der einen Seite wollte sie Kurai nachgehen, sie finden, mit ihr reden, schauen ob sie diejenige war, die das Blut verlor und wenn ja, ihr helfen, sie nicht sterben lassen. Doch andersrum konnte sie nicht einfach so gehen. Sie musste darauf warten was Rumo sagte. Er war ihr Alpha, ihr Rudelführer. Der, der ihr die Anweisungen gab und die sie befolgen musste. Sie konnte nicht so einfach gehen, ohne die Meinung von dem Bunten Rüden abzuwarten. Würde sie es tun, so würde sie ihren Platz im Rudel gefährden und würde womöglich verband werden. Doch dieses Gefühl, nichts tun zu können, warten zu müssen, einfach nur rum zustehen, zerfraß regelrecht ihr Herz und sie ging en paar schnell Schritte in Richtung der Duftspur, die zu Kurai führen sollte. Doch abrupt blieb sie stehen und schaute ins Leere. Sie hatte Angst.


[rala, rumo/sieht menschensiedlung, denkt nach, redet, freut sich, will zu kurai, richt blut, hat angst]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Apr 04, 2011 11:53 am

"Magena!"

Rumo zischte den unterdrückten Ausruf durch zusammengepresste Zähne, um nicht lauter zu sein als es gut für sie war. Die weiße Fähe war einfach davon gestürmt und dem Rüden missfiel das. Dieses kopflose Verhalten würde sie noch alle in Schwierigkeiten bringen. Zornig sträubte sich sein Fell. Natürlich hatte auch er den unguten Geruch aus der Böe entnommen und selbstredend sorgte er sich als Alpha um sein Rudel, aber einfach Hals über Kopf loszurennen, das half nun wirklich keinem. Wenn sie nun einem Jäger vor die Flinte lief? Es schauderte ihn bei dem Gedanken. Sie mussten Magena folgen um sie von weiteren Dummheiten abzuhalten, aber die Chance Kurai zur Hilfe zu holen wollte er sich nicht vermasseln. Glücklicherweise war auch Francis der Meinung, dass man Kurai aufsuchen musste und wen gab es, der für diese Aufgabe besser geschaffen war als die Helle? Die bernsteinfarbenen Augen des Rüden suchten den Blick der Hellen.

"Such du nach Kurai. Wahrscheinlich bist du ohnehin die einzige, deren Wort in ihren Ohren noch zählt. Wir könnten ihre Hilfe gut gebrauchen. Rala und ich werden Magena wieder einfangen."

Auch Rala hatte die unheilvolle Witterung aufgenommen und äußerte ihre Sorgen. Im Gegensatz zu Magena war sie aber bei Sinnen geblieben, obgleich sie diejenige war, die mit dem Hunger am meisten zu kämpfen hatte. Ihre Schwäche blieb dem Rüden nicht verborgen. Auch deshalb wollte er die Weiße in seiner Nähe wissen, um ein Auge auf sie zu haben.

"Wir werden wohl bald herausfinden wen es getroffen hat. Komm, damit das selbe Schicksal nicht auch Magena ereilt."

Schon spannten sich seine Muskeln, um der Ausreißerin nachzusetzen. Rumo dachte kurz an Sheta und Sardai, die hier auf sie hätten warten müssen, wenn nicht etwas dazwischen gekommen wäre. Er schluckte, wollte aber nicht weiter an die schrecklichen Möglichkeiten denken. Kurz bevor er aufbrach sah er sich noch einmal zu Francis um.

"Pass auch dich auf und sei auf der Hut."

Hatte er nicht auch zu Sheta etwas Ähnliches gesagt? Er sorgte sich um die Wölfe seines Rudels bereits ebenso sehr wie um seine leibliche Familie. Dann nickte er Rala zu und sprintete los. Möglichst leise und behutsam trugen weite Sätze den Wolf durch den Nebel, dicht am Zaun entlang und immer auf der Spur Magenas. Jedoch hielt der Rüde Augen und Ohren offen. Sie durften auf keinen Fall eine Gefahr übersehen. Adrenalin rauschte durch seine Adern, die Gefahr prickelte im Nacken und seine Muskeln zitterten, sobald er kurz stehenblieb, den Kopf reckte und in den Nebel hinein lauschte. Weit konnte Magena doch nicht gekommen sein? Diese unsäglich dumme Fähe! Wut stieg in dem Rüden auf. Sie brachte sie alle in Gefahr! Dann zeichnete sich ein Schatten im Nebel vor ihnen ab. Ein Wolf. Hatten sie Magena endlich eingeholt? Doch der Umriss war zu groß um der Polarwölfin zu gehören. Ein entgegenkommender Windstoß verriet den Ankömmling.

"Sheta!"

In dem leisen Wuffen, das Rumo in den Nebel schickte, lagen Erleichterung und Überraschung. Wo war Sardai? Wo Magena? Und warum hatte sie nicht schon am Pass auf sie gewartet?

[an den Weiden | folgte Magena und trifft auf Sheta]

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Rala
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Apr 04, 2011 8:17 pm

Rala hörte zu. Sie schwieg. Sie hatte sich vorgenommen, dass zu tun, was Rumo ihr befahl, sie hatte sich oft genug daran erinnert und sie würde es nun tun. Rumo schickte Francis los zum Kurai zu suchen und wollte die Polarwölfin bei sich haben, um nach Magena Ausschau zu halten. Rala gefiel der Gedanken mit dem bunten Rüden einen Moment allein sein zu können. Sie wollte alles tun, um zu beweisen, dass sie es würdig war ihm Rudel Rumos zu leben, zu sein. Sie hatte sich schon so oft bewiesen, aber war immer gescheitert. Jetzt standen die Aussichten nicht schlecht und zum ersten Mal hatte sie wirklich Hunger und genug Ansporn den großen, braunen Augen eines Rehs nicht zu wiederstehen. Sie würde nicht scheitern. Nicht heute, vielleicht morgen, aber nicht heute. Rumo sprintete los, immer am Zaun entlang und Rala setzte ihm sogleich nach. Der wabernde Nebel umtanzte die Körper der zwei Wölfe und schütze sie wie sonst das Gehölz des Waldes. Ralas Gang war nicht so federnd und mehr oder minder elegant, wie sonst, sondern eher plump, doch sie bemühte sich leise zu sein. Unsicher blickte die Cremeweiße sich um. Es schien niemand sie zu bemerken. Wo waren die Menschen, vor denen sie im Tal noch Angst gehabt hatte? Wo waren die Hunde, welche doch sonst so schnell Alarm schlugen? Hatten sie sich etwa einen Tag zum Jagen ausgesucht, an dem die Zweibeiner samt ihrem kleinen Rudel sich nicht um das Vieh kümmerten? Oder hatte der Nebel sie einfach abgeschreckt? Viele Fragen schwirrten in Ralas Kopf herum und bereiteten ihr Unbehagen. Sie hätte froh sein müssen, dass keine Beobachter in der Nähe waren, aber das beunruhigte sie nur ungemein. Wo waren alle hin?

Ein Körper tauchte vor den Augen der Wölfe auf. Rala erkannte ihn nicht sofort, dafür war sie zu weit hinten. Der Abstand zwischen ihr und Rumo hatte sich deutlich vergrößert. Die Fähe befürchtete für die Jagd nicht mehr genug Kraft zu haben, um wirklich in Fahrt zu kommen, hoffte jedoch, dass ihr Lebensinstinkt ihr weiter helfen würde und ihr die Energie gäbe, alles zu zeigen. Sie würde alle Register ziehen. Das war sicher. Schließlich war sie eine Kämpferin. Rala lief zu Rumo und blieb neben dem bunten Rüden stehen. Sheta konnte man nun deutlich erkennen. Nur wenige Nebelschwaden strichen ihren Körper noch und zogen an ihrem Haarkleid.

“Sheta, was ist los? Wir haben Blut gerochen. Ist etwas passiert?“

platze es aus Rala heraus. Sofort blickte sie entschuldigend zu Rumo. Er schien böse zu sein. Hoffentlich hatte sie durch ihre prompte Aussage seine Wut nicht entfacht und zum Überlaufen gebracht. Rala schluckte. Wenn er sie jetzt anmeckern würde, dann wäre es vorbei mit der Motivation. Dann hätte sie keinen Grund mehr zu kämpfen, weil sie dann am Ende ihrer Kräfte wäre. Rala bereitete sich mental darauf vor, dass irgendjemand gleich ein Strom aus Gefühlen überfallen würde und hoffte innerlich, dass sie nicht das Ziel sein würde, weil sie dann keine Kraft mehr haben würde, um alles zu erwidern, um sich zu verteidigen. Rala atmete schwer, ihr Herz pumpte Blut durch ihre Adern.

“Kämpfen!“

ermahnte sich die Fähe.

“Kämpfen!“


[bei Rumo und Sheta | läuft | denkt | redet | hat Angst | befürchtet das Ende ihrer Kräfte | ist schlapp | munter sich auf]
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Apr 05, 2011 7:20 am

Na bitte, Francis hatte ihren Willen bekommen. Kopfnicken und mit der Rute wedeln, bedankte sie sich bei dem Bunten und machte sich auf und davon. Sie würde auf sich aufpassen und ruhig voran gehen, doch das war schwerer als gedacht. Denn umso mehr die Helle in das Gebiet sprintete und der Spur der Dunklen folgte, umso intensiver wurde der Geruch nach der Freundin und die Nerven strapazierten sich zu dünnen Seilen. Aufregung und krippeln im Magen legte sich auf Francis. Sie machten sie unkonzentriert und mürbe. Bald nur noch war sie eine rennende Wand mit wedelten Schwanz, deren maul vor freudigen Winseln nicht mehr still halten konnte. Mit hellen Trommelwirbeln peitschten ihre Pfoten auf dem aufgeräumten Waldboden und bald hing ihr die Zunge aus dem Maul. Jedes Reh hätte sie schon in mehreren Metern Entfernung hören können. Doch der Fähe war das alles egal und bald begriff sie ihre Tollpatschigkeit auch nicht mehr. Es zählte nun nur noch, dass sie Kurai fand und sie mit ihrer Freude überschütten konnte. Kurz blieb die Helle stehen. Zog den starken Duft der Dunklen in die Nase, richtete ihren Fang zum Himmel, ortete die Richtung und rannte erneut los. Vorbei an Hochgewachsenen und geradlinigen Bäumen zu einem Zaun. Da blieb sie schlitternd stehen, nahm den Geruch auf, winselte erfreut und preschte weiter. Rief laut den Namen der Freundin, schrie es förmlich heraus und schloss die Augen. Nahm Erinnerung von ihr war, wo sie noch zum Rudel gehörte. Bemerkte die Sträucher, die nach ihr griffen und versuchten sie aufzuhalten oder in ihrem Tempo zu bremsen. Doch plötzlich gab es einen kräftigen ruck. Die Pfoten standen still, lagen unbewegt auf der Erde und ein dumpfer Ton hing in ihrem Ohr.

„Autsch.“

Sprach sie mit mehr gepresster Stimme. Sie war irgendwo dagegen gelaufen. Doch nur wo? Mit schmerzendem Kopf öffnete die Helle ihre Augen. Etwas Verschwommenes war vor ihr und zeigte sich durch den Nebel eher unerkennbar. Mehrfach blinzelte sie und fing langsam ihre Sinne wieder auf. Versuchte aufzustehen und schwankte ein wenig. Was immer das war, es war groß und hatte sie voll umgehauen. Francis wollte wissen was das war. Ein großer Stein? Oder etwa ein Bär? Nein, der hätte sich schon längst gemeldet und wäre wütend auf die Fähe losgegangen. Wieder blinzelte sie. Nun war mehr zu erkennen. Es war etwas Lebendes. Die Flanke des Tieres hebte und senkte sich und als Francis an dem Kopf des Tieres sah, wusste sie auch wer. Unbewusst und mit welpenlicher Freude, fing ihre Rute an im Kreis zu drehen. Demütigt neigte sie den Kopf, winselte vor Freude und konnte es doch nicht fassen.

„Kurai.“


Quietsche sie die Schwarze an und war schon an sie heran getreten. Überall leckte sie die Dunkle ab, zeigte ihr dass sie sich freute. Das sie es mochte, sie wieder zu sehen. Spielte mit ihr. Zwickte sie in die Seite und lachte wie ein Jungwolf. Schleckte sie zwischen den Ohren ab, kniff ihr in die Lefzen und lachte wieder. Überschwänglich hüpfte sie um Kurai herum und bekam nur gepresst und mit zu hohem Ton die nächsten Worte heraus.

„ich habe dich gesucht und gefunden. Was hast du die ganze Zeit gemacht?“


[Kurai/sucht sie, nimmt erneut witterung auf, kommt zum zaun, errinnert sich, rennt gegen sie, spricht, freut sich]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Apr 05, 2011 7:36 pm

Der Hass tobte immer noch wie ein zügelloser Sturm durch ihren Körper und schien kein jähes Ende zu nehmen. Die Ohren waren immer noch an den Kopf gepresst, schienen sich förmlich in den dunklen Körper zu drücken, um dort zu verschwinden. Shetas Worte klangen immer noch in ihren Gedanken nach, trieben den Zorn wie ein Hirte seine Schafe durch ihr Blut. Dumpf drang ihr Knurren durch den geschlossenen Fang. Grollte gleich dem Donner des Gottes Zorn. Es dauerte seine Zeit, bis die dunkle sich wieder einigermaßen im Griff hatte. Und weil sie in den letzten Minuten mehr eine tickende Zeitbombe gewesen war, als eine kühne Jägerin, hatte sie den Ort, an dem sie Firn zum Warten verdonnert hatte, nicht mehr aufgesucht. Stattdessen war sie am Zaun entlang zwischen den Sträuchern getrottet. Genoss die Bisse der Sträucher, wenn sie ihr Fell festzuhalten versuchten. Es lenkte sie ab. Dieser Selbstschmerz beruhigte sie in gewisser Weise. Während sie sich ihren Weg weiter bahnte, vernahm sie hinter sich auf einmal stürmisches Pfotentrommeln. Einen kurzen Moment glaubte sie, die braune Wölfin wäre so töricht, sich ihr ein zweites Mal zu nähern und ihr Glück herauszufordern. Als der Läufer näher kam, fuhr die Waldwölfin herum. Im selben Moment preschte ein geladener Körper in sie hinein, so dass Kurai ins Wanken kam. Zornig zogen sich ihre Lefzen hoch, doch im nächsten Moment wurde sie so stürmisch begrüßt, dass die Schwarze verwirrt erstarrte. Sie wurde gezwickt, vernahm Gewinsel und freudiges Lecken. Verständnislos blinzelten ihre Lider, ehe sie endlich auf den Geruch aufmerksam wurde, welcher von dem Wolf kam, der sie so liebkoste. Es war eine Fähe, eine Wölfin, die ihr mehr als nur bekannt war. Francis. Eigentlich müsste sie nicht überrascht sein, immerhin hatte Sheta ihr zuvor gesagt, dass die anderen auch kommen würden, doch das sie sie so schnell wieder sehen würde?

Ein, zwei Augenblicke verstrichen, als Kurai endlich die Situationen wirklich realisierte. Entgegen der Annahme, dass die Dunkle ein verbittertes Biest war, erwiderte sie die Freude. Rastlos peitschte ihre Rute freudig von einer Seite zur andere. Ihr abgemagerter Körper schien vor Aufregung nicht einmal Ruhe behalten zu können und dann brach das glückliche Jaulen aus ihrem Fang. Wie eine Einjährige schmiss sie sich auf Francis und zwickte ihr in die Wange. Würde man die beiden Fähen so beobachte, käme man wahrscheinlich wirklich auf den Gedanken, dass es sich um zwei Jungwölfe handelte, die zusammen balgten. Zwischen durch antwortete sie auf ihre Frage.

„Ich habe dafür gesorgt dass ich überlebe. Mit eher minderen Erfolg. Aaaber, ich lebe.“

Und damit leckte sie der Hellen die Lauscher. Sollte sie es sich wirklich wagen, offene Worte für die helle Wölfin zu finden? In gewisser Weise war sie es Francis schuldig. Sie war ihre Freundin, wahrscheinlich der einzige Wolf, welcher sich wirklich über sie freute und darum gebettelt hatte zu bleiben. Und Kurai hatte nichts bessere getan, als sie zurück zu lassen. Alleine, obwohl sie wusste, was es für Francis bedeutete. Sie hielt in den Bewegungen inne, betrachtete das Gesicht der anderen und schien mit sich selbst zu ringen.

„Es tut mir Leid Francis.“

Es war das erste Mal, dass sie sich für etwas entschuldigte und ebenso das erste Mal, dass sie den Namen der Wölfin in den Fang genommen hatte. Sonst hatte sie die Helle, wie jeden anderen nur mit Fähe oder Wölfin angesprochen. Hatte sie Francis wirklich, ohne es selbst zu bemerken, so sehr ins Herz geschlossen? In ein Herz, was meist als harter Stein bezeichnet wurde?

[bemerkt Francis l freut sich l entschuldigt sich]
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Apr 06, 2011 6:46 am

Es rauschte in ihrem Ohr. Das Herz hörte gar nicht auf so schnell zu pumpen, dass man hätte einen Wasserfall damit anhalten können. Die Glieder zitterten, hoppelten wie kleine Hasen über den Boden und was das beste war, Kurai erwiderte nach einigen Augenblicken die Liebkosungen und tänzelte mit ihr durch den Wald. Sie schmiss sich auf Francis und diese lachte vergnügt und konnte gar nicht genug von der Dunklen bekommen. Kurai jaulte. Jaulte vor Freude und Francis stimmte mit ein und hörte ihre Erklärung. Die Antwort auf ihre Frage. Sie kam wie durch einen Welpenfang. So freundlich und wärmend sprach sie zu ihr. Sie lebte. Ja, das sah sie und spürte sie am eigenen Körper. Wieder leckte die Helle Kurai überall ab. Kniff ihr ins Ohr und zehrte spielerisch daran. Bis die Dunkle abrupt stehen blieb und eine Entschuldigung stammelte. Es rührte Francis zutiefst. Es machte sie glücklich, dass ihre Freundin sie beim Namen nannte. Das erste Mal tat sie das und es war ein sau gutes Gefühl. Tausende Schmetterlinge schienen durch ihren Bauch zu flattern und das einzigste was Francis durch ihr Maul heraus bekam, war ein Herzzereisendes und freundliches Winseln. Langsam trat sie an Kurai heran. Nicht mehr so stürmisch wie gerade eben. Sie schmiegte sich an sie und vergrub ihren Kopf in ihr Fell am Hals. Diesmal trat sie nicht sofort zurück, weil sie Angst auf die Reaktion der Dunklen hatte. Nun war es anders. Die Waldwölfin würde die Helle gewähren lassen. Das hoffte sie zumindestens.

„Ich bin so froh dich wieder zu sehen. Heißt das jetzt, das du wieder zurück kommst? Mit mir mit gehst und mich nicht mehr alleine lässt? Weißt du Kurai, wir brauchen dich. Und das nicht nur als lebendes Tier, sondern auch als Wolf. Vor allem ich brauche dich.“


[Kurai, freut sich, redet]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mi Apr 06, 2011 1:26 pm

Selten hatte Kurai sich so gut gefühlt. Sie konnte sich ehrlich gesagt nicht einmal mehr daran erinnern, wann sie sich über einen Wolf dermaßen gefreut hatte. Wie reißende Wellen hatte das kommen ihrer Wolfsfreundin den Ärger hinweg gespült. Weit in den offenen Ozean gerissen, wo er erst einmal unterging. Und statt sich sofort wieder in die griesgrämige Dunkle zu wandeln, ließ sie die helle Wölfin erneut gewähren, als sie sich in ihrem Fell vergrub. Die Dunkle selbst drehte den Kopf leicht und bettete die Schnauze auf Francis Nacken. Tief sogen ihre Lungen den Geruch der anderen ein. Sie inhalierte sie förmlich. Sanft kitzelte ihr Fell an ihrem Fang, woraufhin die Waldwölfin ihre Lefzen empor zog. Nicht aus Groll, sondern weil sie ein sanftes Lächeln ihre sonst so finstere Art zerbrechen ließ. Es tat gut, wieder jemanden bekannten zu riechen. Wieder berührt zu werden, wo sie doch eigentlich die Einsamkeit gewöhnt war. Als jedoch die Worte der Fähe an ihre Lauscher drangen, trübte sich ihre Freude. Sie wollte gewiss Francis nicht mehr alleine lassen. Sie konnte zwar nur ahnen, was sie der Hellen angetan hatte, aber ihr Benehmen am Tag ihres Gehens, lag ihr noch deutlich vor Augen. Armselig und erbärmlich hatte sie um ihr Bleiben gebettelt. Sich förmlich die Seele aus dem Leib gewinselt und in ihrer Trauer hatte Kurai sie einfach zurück gelassen. Aber so einfach wieder mitgehen, wie es sich ihre Freundin erhoffte, war es nicht.

„Ich habe dich auch vermisst.“

Gestand sie ihrer besseren Hälfte. Doch ein Seufzen beschwor schon das ‚Aber’ welches kommen musste.

„Aber ich werde nicht mitkommen. Die geliebte Schwester eures Alphas hat mir klar zu verstehen gegeben, dass ich euch bei der Jagd nicht in die Quere kommen soll. Und ebenso meint sie mich durchschaut zu haben. Dass ich das Rudel nie gewollt hätte und nur nach einem Grund suchte, um euch zu verlassen. Diese Fähe ist mir zuwider. Ja, ich hasse sie. Früher oder später würde ich euch Probleme bescheren, weil ich mir von diesem Miststück garantiert nichts gefallen lasse.“

Je weiter sie gesprochen hatte, desto erboster und härter war ihre Stimme wieder geworden. Dennoch zügelte sich Kurai. Francis konnte für diese Umstände nichts und sie wollte nicht sofort den einzigen Wolf verscheuchen, der ihr etwas bedeutete und umgekehrt.

[Bei Francis l spricht]
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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Do Apr 07, 2011 10:23 am

Mit jedem Schritt wurde Loki zusehends zufriedener. Er mochte alt sein und ausgedient haben, aber wie die drei ihm so folgten, da fühlte sich der Alte an vergangene Zeiten erinnert. Damals, als sein Rudel ihm überallhin gefolgt war, als er noch Alpha gewesen war. Loki hatte Mühe nicht in wonnevolle Erinnerungen abzuschweifen, sondern bei der Sache zu bleiben. Dazu kamen Siyanas Kuschelattacke und ihr sorgenvolles Belecken der vernarbten Wunden, die ihn zwar hin und wieder stolpern ließen, doch Loki gefiel es wieder beliebt zu sein. Die Besänftigung durch die junge Fähe funktionierte perfekt und so war er auf dem Weg zum Rudelplatz tatsächlich wieder gut gelaunt, trotz des nagenden Hungers, den er verspürte. Er war sogar bereit nachsichtig mit Yukio zu sein.

“Es geht schon, Siyana. Vielen Dank.“

Er wandte den Kopf im Gehen zu ihr um und schleckte ihr erreichbares Ohr ab. Vielleicht fand er ja doch nochmal eine zweite Familie? Und vielleicht erlaubten ihm die jüngeren Wölfe noch einmal eine Vaterrolle einzunehmen? Siyana jedenfalls sähe er gerne als seine Tochter und es würde ganz gewiss das Rudel zusammenschweißen. Loki erkannte, dass er sich eine neue Rolle suchen musste und nicht ewig vergangenen Tagen nachhängen konnte. Wohlmöglich war der beratende Ziehvater da genau das richtige für einen ausgedienten Altwolf mit viel Erfahrung. Die Idee schien dem Greis sinnvoll und er beschloss sich möglichst bald dorthinein einzufinden.

“Wie ihr an der Entfernung des letzten Heulens bereits festgestellt haben werdet sind wir gerade wohl die einzigen Wölfe im Revier. Alle anderen haben das Tal verlassen, um endlich diesen Hungerfluch zu brechen, der offensichtlich seit einigen Tagen auf dem Tal liegt. Sie jagen nun bei den Menschen. Ein törichter Plan, wenn ihr mich fragt.“

Dass hier aber nicht die geplante Verachtung, sondern Sorge seine Stimme färbte, ließ sich nicht verhindern. Immerhin war es nicht nur sein Rudel, sondern auch sein eigen Fleisch und Blut, das sich dem unberechenbaren Unmut der Menschen aussetzte. Unbewusst wurde Loki‘s Schritt daher langsamer, als er nach Atem rang. Er stolperte kurz über einen herabgefallenen Zweig und konnte sich glücklicherweise an Siyana abstützen, ehe seine wackeligen Läufe ihn zu Fall brachten. Kurz hielt er inne um seine Lungen neuerlich mit der feuchten Luft zu füllen. Dieser Gang im Halbdunkeln mit so wenig Sicht ermüdete ihn, aber glücklicherweise waren sie ja nicht mehr weit von den köstlichen Kaninchen entfernt. Hatte er den anderen überhaupt schon davon erzählt? Er hatte es vergessen.

“Kommt nur, Kinder. Vielleicht haben sie uns ein paar Happen dagelassen.“

Mit diesen Worten nickte er auch den nachfolgenden beiden Rüden zu, auf dass sie sich auch weiterhin eingeladen fühlten zu folgen. Tatsächlich würde Loki sich nämlich über die freundliche Gesellschaft der beiden freuen. Ein entspannter Plausch würde ihn ablenken von den Schmerzen, welche die Narben noch immer im Lauf hervorriefen, und auch von seinem schlechten Gewissen. Warum nicht schon damit beginnen?

“Sag doch, Yukio, woher kommt ein kräftiger Wolf wie du?“

[Wald, auf dem Weg zum Rudelplatz | Siyana, Melanu, Yukio]
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Sardai
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Fr Apr 08, 2011 8:31 pm

Sardai nickte Sheta zum Abschied zu. 'Und sah ihr nach wie sie davontänzelte. Unwillkührlich atmete er tief aus, kratzte sich genüsslich hunter dem Ohr und ließ sich der länge nach nieder sinken.
In Magenas Nähe traute er sich das. Sie kannte ihm an besten und da wollte er sich fallen lassen. Ohne argwöhnische Blicke auf sich zu ziehen. Er wusste nicht wie die anderen auf seine Verletzung reagieren würden, aber trotzdem wollte er einen fidelen Eindruck erwecken.
Regentropfen fiehlen ihm auf die Nase und er nieste.

Hört der Regen denn niemals auf?
! *grummelte er vor sich hin.

Dann schaute er Magena mit großen Augen an. Als sie ihn fragte ob er wirklich fit für die Jagt war.
Er schnaupte trotzig aus.

Klar bin ich das, Fit wie ein junges saftiges Rehlein...
zur Antwort knurrte sein Magen. Beschämt schaute er zu Boden.
Ich sollte mein Befinden besser nicht mit etwas leckerem vergleichen...

Nachher verspeist du mich noch. Er grinste

Dann schaute er wieder auf seine Pfoten. Er wusste das er sich nicht sonderlich fühlte. Aber das musste er seiner Liebsten ja nicht unter die Nase reiben.

wieder saufzend legte er sich nun ganz hin, ließ sich auf die gesunde Seite fallen.
Da fiehlen ihm schnell die Augen zu. Sie drücken so furchtbar.
Nur mal kurz Augen zumachen...
nuschelte er
Sardai sank in einen leichten wohltuenden Schlaf.


bei Magena, redet, schlummert ein

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Sheta

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Apr 09, 2011 10:07 am


Sie war bestimmt erst 100meter oder weniger auf Magenas Spur zurück gelaufen, als sie im Nebel eine und dann mehrere Gestalten ausmachte. Ihr Nackenfell sträubte sich. Waren das die Hunde die vorhin im Dorf gebellt hatten?
Aber nein, dafür waren sie zu groß.
Sie erkannte ihren Bruder wohl im selben Moment wie er sie erkannte.
Froh ihn zu sehen sprang sie auf ihn zu.

Rumo!

,schnaufte sie leise. Zur Begrüßung drückte sie kurz ihre Schnauze in das dichte Fell an seinem Hals. Rala begrüßte sie freundlich mit einem kurzen Wedeln der Rute, kurz überlegte sie auch sie anzustupsen: aber so gut kannte sie die andere Weiße dann doch auch wieder nicht. Es wurde echt Zeit, dass sie sich mehr mit den anderen im Rudel befasste.

Mir gehts soweit gut. Aber leider ist Sardai an der Schulter verletzt, das Blut das ihr gerochen habt, wird von ihm stammen.

Sie verzog kurz das Gesicht als sie an die letzten Geschehenisse dachte. Zeit Bericht zu erstatten.

Der Weg hierher verlief friedlich, wir haben die Herde dort unten beobachtet und ein mögliches Beutetier gefunden.
Dann lief uns Kurai über den weg...


Sie legte ihre Stirn in Falten und dachte über die Begegnung mit der dunklen Fähe nach. Sheta hatte momentan einfach nicht die Energie sich nochmals über Kurai aufzuregen, aber sie wusste mit Sicherheit, dass sie es später wohl noch öfter tuhn würde.

Kurai und ich hatten einen ... einen Streit. Naja, sie zieht hier wohl noch irgendwo durch die Gegend. Da Francis nicht bei euch ist nehme ich an, dass sie nach Kurai sucht? Die beiden sind ja immerhin befreundet.

Jedenfalls, nachdem ich mich von Kurai getrennt hatte war Sardai einige Meter weiter auf einen Hund gestoßen. Vom Fell her sah er Arko ziemlich ähnlich, aber im Geiste wird er nie an einen Wolf oder Arko heranreichen. Dummer Köter!
Sardai und er haben gekämpft. Nun liegt das Vieh hinten unter ein paar Buschen und Sardai hat mit einer verletzten Schulter zu kämpfen. Aber der Hund hat zum Glück mehr abbekommen, der wird uns heute nichtmehr stören. Und in Zukunft wird er sich wohl dreimal überlegen ob er sich mit einem von uns anlegt. Sardai hat ihn wirklich fertig gemacht.


Sheta rollte kurz mit den Schultern und sah dann über die Schulter zurück.

Magena ist übrigens bei ihm. Als sie bei uns auftauchte dachte ich mir, ich müsste mich mal auf die Suche nach euch machen. Es tut ihr anscheinend sehr leid, dass sie euch einfach hat stehen lassen. Sie schämt sich richtig dafür, aber als sie dachte das Sardai verletzt ist, da sind ihr wohl die Sicherungen durchgebrannt.

Belustigt grinste Sheta, dann fing es aber an zu Nieseln und sie lies die Ohren kurz hängen.
Das Gras würde rutschig unter ihrer aller Pfoten sein wenn sie jagten.

Was nun? Soll ich euch erstmal zu Sardai und Magena bringen oder euch das Vieh zeigen damit wir uns absprechen können welches als Beute am geeignetsten ist?

Sheta wurde langsam wieder unruhig, ein unangenehmes zwicken im Magen erinnerte sie an ihren Hunger...



[begrüßt Rumo und Rala, erzählt]
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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Sa Apr 09, 2011 10:21 am


Immernoch besorgt beobachtete sie wie Sardai sich auf dem Boden ausstreckte.

Keine Sorge, auffressen werd ich dich schon nicht. Auch wenn du gut schmeckst.

,grinste sie ihn an und versuchte damit ihre Besorgnis zu überspielen. Was ihr ziemlich gut gelang wie sie fand, immerhin rannte sie nicht panisch im Kreis.
Sardai schien ziemlich müde. Als er sich ganz hinlegte und die Augen schloss rutschte sie näher an ihn heran und legte sich neben ihn, dann beobachtete sie aufmerksam ihre Umgebung.
Sollte er ruhig schlafen, dass würde ihm gut tuhn und ihn vor der Jagd hoffentlich nocheinmal etwas Kraft geben.
Liebevoll leckte sie über seine Ohren und Schnauze während er schlummerte und summte etwas vor sich hin. Minuten lang passierte nichts weiter, als das sie einfach weiter neben ihm saß und Sardai und die Bäume beobachtete.
Dann ließ ein Winseln sie hochschrecken. Der Hund!
Angespannt beobachtete sie das Tier in einigen Metern entfernung, welches mit den Beinen zuckte und versuchte den Kopf zu heben. Dann fiel der Hund aber ruckartig wieder zurück auf den Boden, wohl erneut in Ohnmacht gefallen.
Vorsichtig stand Magena auf und überprüfte das. Ja der Schäferhund war wieder ohnmächtig, wohl durch den Schmerz und die anstregung.
Aber sie fühlte für das Tier kein Mitleid, stattdessen fletschte sie die Zähne und wandte sich angeekelt und wütend ab. Immerhin war das Tier für Sardais verletzung verantwortlich!
Diesmal setzte sie sich nur neben den großen Rüden und bewachte weiter seinen Schlaf.
Hoffentlich kam Sheta bald mit Neuigkeiten von den anderen zurück, sie selber würde ohne Sardai sich nicht auf die Suche nach ihnen machen.



[bei Sardai, spricht, beobachtet Umgebung, sieht nach Zeimn, sitzt neben Sardai und "bewacht" ihn]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   So Apr 10, 2011 6:55 pm

Siyana blickte zu Loki der sich schon fast Väterlich ihr gegenüber verhielt. Er bleckte ihr über ihr linkes Ohr. Anscheinend war er jetzt besser gelaunt im Gegensatzt zum vorherigen Moment. Glücklich trabte Siyana neben Loki her. Nach einer Weile blieb sie stehen um nach Melanu und Yukio zu sehen. Der Regen wurde leicht stärker und prasselte ihr auf ihre Schnauze. Wieder einmal musste sie laut niesen. Ihr Kopf schlug so schnell nach unten, sodass sie sich die Nase an einem kleinen Stein weh tat. Die Nase fing leicht an zu bluten. Sie musste noch einmal niesen und ein bisschen Blut spritze ihr auf ihre obere Nasenfläche.

Sie saß da und schielte auf ihre Schnauze mit ein wenig Blut und versuchte sich das Blut abzulecken. Doch sie kam nicht dran.

Ich seh bestimmt wie ein Vollidiot aus, wie ich so hier sitzte und versuche an diesem Spritzer Blut kommen will

Die zwei anderen Wölfe kamen ihr entgegen. Schlagartig stand sie auf und hoffte, dass sie nichts gesehen haben. Es wär ihr nämlich sehr peinlich.

"Oh hey. Ich habe schon gewartet... nicht dass ihr noch von diesen lästigen Großkatzen angegriffen werdet."

Sie lachte die beiden freundlich an. Sie fragte Yukio wie er ins Tal gekommen ist und das gleiche Melanu.

[i]Dieser Kerl ... Iergendwie bekomm ich ihn nicht aus dem Kopf.."[/b]

Schlendernd ging sie neben Melanu und Yukio her und hörte nur mit einem Ohr zu.
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Apr 11, 2011 10:17 am

Rala holte zu dem wildfarbenden Rüden auf im selben Moment in dem Sheta in ebenfalls erkannte. Die Begrüßung zwischen den Geschwistern verlief still, aber umso herzlicher. Die buschige Rute Rumo’s schlug kurz und wild, als die feuchte Nase der Schwester sich in sein Brustfell schob. Er legte seinerseits den Kopf auf ihre Schultern und grub kurz den eigenen Riecher in ihr plüschiges Fell. Die langen Haare kitzelten und mit einem Niesen nahm Rumo den Kopf wieder aus dem Nacken der großen Fähe, damit sie Bericht erstatten konnte. Gewohnt wortreich berichtete Sheta in allen Einzelheiten und die waren nicht immer angenehm. Noch dazu meinte Rumo mit halbem Ohr die Weiße neben sich schwer atmen zu hören.

.oO(Der Bunte ist also verletzt – und ich dachte ich könnte die Zahl der Opfer gering halten. Noch dazu Rala, die bereits von ihren Reserven zehrt.)

Besorgt sah der Rüde über den hünenhaften Körper der vor ihm stehenden Fähe hinweg. Als ob er Sardai bereits entdecken könne, lächerlich! Doch mit jeder weiteren Information wurde der Alpha zusehends unruhiger. Die Sache lief ganz und gar nicht wie er es wünschte. Sollte er die Jagd abblasen? Besorgt blickte er auf Rala herab. Die ausgehungerte Fähe hatte einen merkwürdig grimmigen Gesichtsausdruck aufgesetzt. Rumo war erstaunt und im selben Augenblick kam ihm die Antwort auf seine zuvor gestellte Frage. Jeder einzelne hier gab sein Äußerstes, das musste er würdigen und durfte ihre außergewöhnlichen Mühen nicht als umsonst deklarieren.

“Wir haben Kurais Fährte bereits gefunden und Francis sucht sie. Bring uns zu Sardai. Ich muss sehen wie es ihm geht, damit wir uns beraten können.“

Unmerklich machte Rumo einen halben Seitschritt auf Rala zu. Seine Schultern überragten die der kleineren Fähe deutlich und diesen Massenumstand wollte der Rüde ihr zu Nutzen machen. Ihre Schultern berührten sich kaum merklich. Rumo wollte die Polarwölfin unterstützen, damit sie möglichst wenige ihrer letzten Kräfte aufbringen musste. Er würde auf sie Acht geben, damit sie nicht letztendlich noch unter die Hufe der Beute geriet.

Dann stupste er Sheta auffordernd gegen den Fang, damit sie die Pfoten bewegte und ihnen den Weg zeigte. Das würde schneller gehen als ihrer – zugegeben nicht schwierig zu findenden – Spur nachzugehen. Sie mussten wieder zueinander finden, ehe sie irgendeine weitere halsbrecherische Aktion starteten. Rumo bereute bereits die beiden vorgeschickt zu haben und sein Magen zog sich schmerzlich zusammen, als er daran dachte, dass er auch Francis alleine losgeschickt hatte. Hoffentlich hatte sie die Dunkle gefunden und bei Wulf, hoffentlich war diese in nicht allzu übler Laune.

[an den Weiden | Sheta, Rala]

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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Mo Apr 11, 2011 7:07 pm

Etwas unschlüssig stand Rala neben Rumo und Sheta. Bisher hatte der Rüde keine Reaktion auf ihre Frage gezeigt. Vermutlich machte der Hunger sie verrückt. Würde Rumo es wagen seine Rudelmitglieder kurz vor einer wichtigen Jagd anzuschreien? Wohl kaum! Rala kam sich etwas fehl am Platz vor. Rumo und Sheta tauschten wie selbstverständlichen Berührungen aus und Rala merkte den Anflug von Neid. Warum hatte nur Sheta das Recht Rumo zu berühren? Klar, sie waren Geschwister, das stand außer Frage, doch trotzdem gefiel es der Polarwölfin nicht. Sie kam sich so falsch vor, als würde sie nicht zu der Gemeinschaft hinzu zählen. Sheta begrüßte Rala mit einem kurzen Wedeln der Rute, doch das reichte Cremeweißen nicht. Sie war jetzt schon einige Wochen im Rudel, hatte sich eingelebt und ihr Zuhause gefunden und doch schien sie noch nicht so wirklich dazu zu gehören. War es so schwer sich einen Platz zu erkämpfen, Anerkennung zu erhalten? Rala war wütend. Wütend, auf sich selbst. Wütend, auf ihre Taten. Sie integrierte sich doch. Man kannte sich, aber es passte alles einfach nicht überall. Rala musste aufhören über das Rudel nachzudenken und sich lieber auf Shetas Worte, welche sie nur halb mitbekam konzentrieren. Schließlich war es noch ein junges Rudel, in dem sich die Fähe da befand und man musste einander erst richtig kenne lernen und Vertrauen aufbauen.

Bei den Worten „Dummer Köter!“ war Rala wieder ganz da. Sie musste lächeln. Ausgerechnet beim Fluchen konnte sie richtig zu hören. Immer noch leicht abgelenkt musterte Rala Sheta beim Sprechen. Die bunte Fähe hatte nicht so ein dunklen Pelz wie ihr Bruder Rumo, war aber trotzdem sehr hübsch. Rala mochte diese braunen Töne, welche das Haarkleid des Alphas und das seiner Schwester aufwiesen. Die Cremeweiße schüttelte sich kräftig. Sie musste aufhören sich ablenken zu lassen! Blöder Hunger! Rala versuchte nun angestrengter zuzuhören und es gelang ihr sogar. Sardai hatte also den „dummen Köter“ schwer verletzt, trug aber auch selber Wunden davon und Magena kümmerte sich nun um ihn. Rala fiel erst jetzt wirklich auf, dass sie von all ihren Freunden getrennt war. Die tollpatschige Siyana war im Tal, die gute Menha war verschwunden, die überaus freundliche Francis suchte Kurai und die kampfbegabte Magena hielt sich bei Sardai auf. Rala kam sich aber dennoch nicht allein vor. Irgendwie bestand im Rudel doch ein starkes Zusammenhaltgefühl. Sie hatte Rumo und Sheta. Bruder und Schwester. Beide stark und bereitwillig. Als hätte Rumo gewusst, dass in Rala Zweifel aufgetaucht waren ging dieser einen Schritt auf die Cremeweiße zu. Letztere spürte das lange Haar des Herbstfarbenen auf ihrer Haut und die Wärme, welche von dem Rüden ausging. Er war größer und kräftiger als sie, weshalb Rala sich sofort beschützt, sicher fühlte. Sie erwiderte sein Angebot, indem sie sich an ihn lehnte. Die Polarwölfin ließ ihren Fang zu Rumos Ohr gleiten, um ihm etwas zuzuflüstern:

“Rumo, ich danke dir. Ich merke schon, wie die Kräfte schwinden. Meine Konzentration hört langsam auf und du willst lieber nicht wissen, mit was mein Kopf mich ablenken will.“

Rala lächelte leicht, ließ ihren Blick zu Boden gleiten und genoss einfach nur das Gefühl da zu sein. Da, in ihrer Heimat. Ohne Bruder, ohne Eltern, aber mit Freunden und Wölfen, auf die man zählen konnte.


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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Apr 12, 2011 2:03 pm


Shetas Blick schweifte über Rala, die kleine Fähe, nunja, klein für Sheta, schien ziemlich kO zu sein.

Na toll, eine verletzte Schulter und eine die ausgelaugt genug ist, als dass sie während der Jagd zusammenbrechen könnte.

Plötzlich genervt von der ganzen Situation nickte sie nur knapp und drehte sich dann herum um ihren Bruder und sie Polarwölfin zu Sardai und Magena zu bringen.
Immerwieder zuckte ihr Blick zu Rala, die Fähe tat ihr leid. Natürlich konnte keiner was für ihren Zustand, allein das Pech was sie gehabt hatten in letzter Zeit und die ausbleibende Beute wären dafür verantwortlich zu machen, aber sich darüber aufzuregen wäre momentan nur Energie verschwendung.

Hoffentlich schaffen wir es heute uns etwas fressbares zu beschaffen. Ansonsten sieht es schlecht für uns aus...

Besorgt blickte sie zu ihrem Bruder, die bevorstehende Jagd war schon mit voll einsatzfähigen Wölfen riskant. Aber mit verletzten und geschwächten Wölfen? Und geschwächt waren sie alle. Auch Sheta war nicht auf der Höhe ihrer Kräfte.
Kopfschüttelnd lief sie trabend den Weg zu Magena und Sardai zurück, blickte bevor sie über das Gestrüpp sprang nocheinmal zu Rumo und Rala, um sich zu vergewissern, dass sie ihr folgten und setzte dann leichtfüßig hinnüber.
Als sie sah das Sardai offentl´sichtlich eingeschlafen war während sie fort war nickte sie Magena stumm zu, setzte sich dann in einigen Metern abstand hin und meinte:

Ich habe Rumo und Rala gefunden, die beiden werden jeden Augenblick hier sein.

Zufrieden damit, dass fast alle vom Jagdtrupp beisammen waren legte sie sich hin und platzierte ihren Kopf auf den gekreutzten Vorderbeinen.

Irgendjemand wird nach Francis suchen müssen, die wiederum nach Kurai sucht...hoffentlich nicht ich...

,schoss es ihr durch den Kopf, während sie darauf wartete, dass Rumo und Rala sich durch das Gestrüpp zwängten oder hinnüber sprangen und ihr Bruder ihnen sagen würde, wie es weiter zu gehen hatte.



[ist angesichts der allgemeinen Lage verstimmt, macht sich Sorgen ums Rudel, führt Rumo und Rala zu Magena und Sardai, setzt Magena über Rumos und Ralas eintreffen in Kenntnis,legt sich hin und wartet darauf wies weiter geht]
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BeitragThema: Re: Plot 03: Vom Glück verlassen   Di Apr 12, 2011 2:49 pm

Gesagt, getan. Sheta bewegte ihren muskulösen Körper bereits wieder hinter die Nebelwände, kaum hatte Rumo das weitere Vorgehen vor ihr ausgebreitet. Geduld war nie eine Stärke der Bunten gewesen. Statt ihr aber gleich zu folgen legte sich sein besorgter Blick zunächst auf Rala.

"Ich hätte dich im Tal bei den anderen lassen sollen. Glaubst du, du kannst uns bei der Jagd noch unterstützen?"

Es war keine Herablassung der Fähe gegenüber. Sie hatte keine Schuld an ihrer Lage, aber Rumo hatte eine schwerwiegende Fehlentscheidung getroffen und er wollte die Polarwölfin weder an den Hunger, noch an die Menschen verlieren. Langsam folgte er nun Shetas Rute durch die düsteren Schwaden, die mehr Bewegungen in die Umgebung zeichneten als es Realität war. Er ging jedoch langsamer als die Schwester, um Rala auch weiterhin die stützende Schulter zu bieten. Der Rüde zweifelte daran, dass er Rala noch den Gefahren und Anstrengungen der Jagd aussetzen konnte. Es stand schlecht um den Erfolg für ihr Unternehmen und Rumos Laune verschlechterte sich zusehends, obwohl er sich Mühe gab Zweifel und Unmut niemandem nahezulegen.

.oO(Wann ist wohl der Punkt erreicht, an dem du trotz allem abbrechen musst, Rumo? Erst wenn einer von ihnen sein Leben gelassen hat?)

Die Verantwortung lastete auf dem Wolf, doch grimmig zwang er sich dazu die Jagd nun so schnell als möglich hinter sich zu bringen. Wenn sie noch länger auf den Weiden blieben würde die Dämmerung am Ende noch verfliegen und sie hätten ihren einzigen Schutz auf den offenen Wiesen verloren. Wenn der Tag erst einmal angebrochen und die Sonne über die Berge geklettert war, dann wäre alles verdorben. Der ausgestreckte Körper eines dunklen Pelzes forderte schließlich wieder die Aufmerksamkeit Rumo’s. Sie hatten nun alle drei Magena und Sardai erreicht. Der Wildfarbende begrüßte die weiße Fähe mit einem knurrigen Grollen. Ihre plötzliche Flucht würde noch ein Nachspiel haben, das hatte er sich vorgenommen. Doch dazu war später im Tal mehr Zeit.

"Wie geht es ihm?"

Rumo schritt an Sheta vorbei und blieb dicht bei Sardai stehen, um ihn genauestens zu mustern. Erst als er sich versichert hatte, dass der Rüde zumindest nicht dem Tode geweiht schien, hob er wieder den Kopf, um noch eine weitere Frage zu stellen. Sein Blick lag dabei vor allen Dingen auf Sheta, die neben Sardai die längste Zeit im Zweibeinerrevier verbracht hatte.

"Seid ihr bereits Menschen begegnet?"

[an den Weiden | Sardai, Magena, Rala, Sheta]

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