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Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Jagdtaktiken

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Das Team

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BeitragThema: Jagdtaktiken   Do Okt 14, 2010 10:13 am

Die Jäger:
Die Jäger sind Spezialisten und der Großteil von ihnen Fähen. Die kleineren und leichteren Weibchen sind meist schneller und wendiger als die größeren Rüden und können die Beute leichter hetzen und einkreisen. Sie treiben die Beute den schwereren Rüden zu, die oft im Hinterhalt warten um die geschwächten, ermüdeten Beutetiere zu erlegen. Das Alpha-Weibchen zählt nicht unbedingt zu den aktiven Jägern, da sie für das Rudel zu wichtig ist und sich der Gefahr einer Jagd nicht aussetzen sollte. Sie dirigiert die Jäger jedoch von Außerhalb, plant die Jagd vorher und trainiert die Taktiken mit den Rudelmitgliedern.


Vorbereitung:
Der Jagderfolg hängt wesentlich von einer guten Vorbereitung ab. Jedes Rudelmitglied übt selbstständig und permanent Jagdtechniken und verbessert seine Fähigkeiten. Dazu kommt noch eine Art "Übungsjagd", die das Alpha-Weibchen vor der eigentlichen Jagd anzettelt. Sie bringt ihre Rute in eine bestimmte, waagerechte Position und setzt einen Geruch frei, der das Rudel dazu animiert ihr zu folgen. Außerdem schubst sie ihre Artgenossen umher, um sie in eine bestimmte Richtung zu dirigieren. Folgt ihr das Rudel, dann wählt sie eine passende Beute aus, die den Bedürfnissen des Rudels entspricht. (Im Winter oft Tiere mit hohem Fettanteil, z.B. Bison, Elch oder Wildschwein. Im Sommer kleinere Arten wie Schneeziege oder junge Hirsche.) Die Art der Beute zeigt das Alpha-Tier durch alte Futterreste an. So nimmt sie zur Trainingsjagd beispielsweise das übrig gebliebene Bein eines Bisons ins Maul und imitiert die Bewegungen wie Tritte durch wildes Umherschleudern der Knochen.
Unmittelbar vor der Jagd stimmt sich das Rudel üblicherweise ein Heulen an, um sich zu Sammeln und für die Jagd anzuheizen. Manchmal soll das Heulen auch gezielt Beutetiere aufschrecken.


Aufspüren:
Mit ihrem überaus empfindlichen Geruchssinn können Wölfe unter Ausnutzung der Windrichtung ihre Beute auf eine Entfernung von fast 3 Km wittern. Sie verfolgen die Spur eines Beutetieres anhand des Geruches von Pfoten- bzw. Hufabdrücken, Urin und Kot, Haaren, Hautpartikeln, Parasiten und sogar Zahnfäule. Allein am Geruch können sie ein altes, krankes oder verletztes Tier erkennen. Wölfe finden ihre Beute durch Witterung, gezieltes Verfolgen von Spuren, aber auch durch Zufallsbegegnungen.


Jagdtaktiken:
Eine erfolgreiche Jagd erfordert gute Zusammenarbeit und die richtige Taktik. Diese wählt die Alpha-Wölfin je nach Art und Größe der Beute, sowie Beschaffenheit der Umgebung aus. Wölfe haben ein großes Repertoire verschiedener Jagdtechniken. Es wurden sogar einzelne Wölfe beobachtet, die beim Anpirschen Schnee ins Maul aufnahmen, um die Temperatur im Rachen zu senken und so die Bildung von Atemwolken zu verhindern. Grundsätzlich gilt aber immer, dass sie sich das schwächste Tier heraussuchen. Um dieses zu finden startet das Rudel manchmal Scheinangriffe auf die belauerte Herde. Dennoch ist nur eine von zehn Jagden von Erfolg gekrönt.


Kleinere Tiere werden häufig durch Anpirschen oder Auflauern aus dem Hinterhalt gefangen. Hierzu teilt sich das Rudel in zwei oder mehr Gruppen. Die eine Gruppe treibt das Tier nun auf die andere zu, die sich zwischen Bäumen und Büschen oder hinter einer Anhöhe verbirgt. Meist warten hier die kräftigeren Rüden. Kleintiere und Nager werden zunächst geschüttelt und dann durch einen Biss in den Nacken getötet, nicht selten ist die Todesursache hier ein Genickbruch.

Eine weitere Technik, die besonders bei größeren Huftieren zum Einsatz kommt ist das Einschüchtern während einer Hetzjagd. Das ausgewählte Tier wird hierbei von der Herde getrennt und die Jäger versuchen es vor sich her zu treiben und zu hetzen. So wird die Gefahr einer Verletzung durch Hufschläge oder Geweihstöße verringert, da das Tier sich auf der Flucht nicht umdrehen kann um sich zu wehren. Je erschöpfter das Tier durch die Hatz wird, desto erfolgreicher verläuft der Angriff aus dem Hinterhalt. Oft schnappen die Jäger schon während der Hatz nach der Beute, um es zu schwächen und zu verletzen.
Manchmal treiben Wölfe ihre Beute auch auf zugefrorene Seen, da sich Huftiere hier nur schwer fortbewegen können und häufig ausrutschen oder sogar stürzen. Dann werden sie zur leichten Beute für die Wölfe, die sich durch die dünne Haut zwischen ihren Zehen auf Eis und Schnee mühelos bewegen können.


Während einer Langzeitjagd werden große Tiere wie Elche oder Hirsche von dem Herdenverband gelöst und über Stunden und Tage hinweg belauert. Die Rudelmitglieder wechseln sich bei dieser ruhigen Jagd in Schichten ab und hindern das bejagte Tier am Fressen, Ruhen, Schlafen und der Rückkehr zur Herde. Gelegentliche Angriffe schwächen das Tier zusätzlich. Diese langwierige Jagd dauert so lange an, bis das Tier vor Erschöpfung und Blutverlust zusammenbricht oder zumindest wehrlos ist. Dann wird die Beute umzingelt und zu Fall gebracht.

Ein gestelltes Beutetier wird vom Rudel von allen Seiten angegriffen. Die Beute kann sich immer nur zu einer Seite hin wehren und während einige Wölfe es ablenken, wird es von den anderen attackiert. Häufige Angriffpunkte sind dabei die Beine, um Sehnen zu durchtrennen oder gar die Knochen zu brechen. Außerdem Kehle, Hals und Bauchdecke, da hier platzierte Wunden das Tier erheblich schwächen. Oft wird auch versucht die Beute am Kopfansatz zu packen und durch Drehen und Zerren zu Boden zu ringen. Ist die Beute am Boden, so wird sie sofort vom Rudel zerrissen.

Quelle: Der Wolf von Shaun Ellis und Monty Sloan
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