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Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
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Frühling | Morgen
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Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Kapitel 1: Blutfehde

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Das Team

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BeitragThema: Kapitel 1: Blutfehde   Mo Jul 19, 2010 10:55 pm

Kapitel 1: Blutfehde

Um unsere Geschichte zu verstehen lohnt es sich den Menschen aus diesen Landen zu lauschen, wenn die Alten ihren Enkeln von einem weißen Wolf erzählen, der einst ein Menschenkind rettete. Dann lässt sich vielleicht begreifen, weshalb es in den Ausläufern der Rocky Mountains ein verborgenes Tal geben kann, in dem bis heute wilde Tiere beinahe unbehelligt vom Menschen leben können. Doch außer den Menschen gibt es noch viele weitere Gefahren, die einem Wolf in der Natur drohen. Trotzdem bleibt er ein wildes Tier und allen Gefahren zum Trotz würde er sich niemals freiwillig in die Gefangenschaft begeben. Der Wolf kämpft für seine Freiheit und wenn es das letzte ist, das er tut.

Es begann mit zwei Rüden. Auf ihrer langen, ziellosen Reise fern von jeder Heimat und bekannter Umgebung wanderten sie auch in den Schatten der gewaltigen Rocky Mountains. Der Hunger trieb sie näher an eine kleine Stadt der Menschen als gewöhnlich und sie waren nicht die einzigen. Auf den Weiden konnten sie noch zwei weitere Wölfe in hellen, grauen Pelzen sehen, die sich gefährlich nahe an einer lauernden Jagdgesellschaft befanden. Einer der Rüden warnte die grauen Pelze vor der Gefahr und so gelang allen vieren die Flucht - gerade noch rechtzeitig. Verfolgt von der Jagdmeute trieb sie die Panik in den Schutz der Berge. Dort erschien ihnen wie aus dem nichts jener weißer Wolf, wie er in den Legenden der Menschen beschrieben wurde, und führte sie auf einen geheimen Pfad, der Sicherheit vor ihren Verfolgern versprach...



Prolog 01: Auf unbekannten Pfaden

Rumo, Loki, Nu, Nanouk,
Die vier gejagten Wölfe Rumo, Loki, Nu und Nanouk schnürten auf dem schmalen Pfad entlang, doch von ihrer unerwarteten Helferin fehlte jede Spur. Auf einem kleinen, felsigen Plateau, das einen atemberaubenden Ausblick über das Tal versprach, wagten sie es kurz zu rasten und sich zu orientieren. Bald hatten sich alle entschieden angesichts ihrer ungemütlichen Lage dem starken Rüden Rumo in das Tal hinab zu folgen. Er hatte ihnen die dortigen Wälder als Zufluchtsort vorgeschlagen, in der Hoffnung, dass die dichten Baumkronen sie vor feindlichen Augen verbargen. Also begann die kleine Gruppe bald ihren Abstieg, der nur wenige Meter später wieder unterbrochen wurde. Rumo entschied selbst zurückzubleiben und nach eventuellen Verfolgern Ausschau zu halten. Falls die Menschen ihnen weiterhin folgten war der Rüde entschlossen sie aufzuhalten und den anderen Wölfen zumindest einen kleinen Vorsprung zu verschaffen. Er verbarg sich hinter einigen großen Steinen ab Wegrand, während Loki, Nu und Nanouk ihren Abstieg ohne weitere Unterbrechungen fortsetzten.

Arko, Lacrimosa
Es handelte sich nur um wenige Augenblicke, um die Arko die vier Wölfe verpasste. Der Mischling, halb Hund, halb Wolf, hatte einen weiten Weg hinter sich und schlich nun erschöpft im Schutze der Böschungen an den Viehweiden entlang. Er steuerte unbewusst ebenfalls auf den verborgenen Pfad zu, doch noch bevor er ihn erreichen konnte, verließen das arme Tier die Kräfte. Erschöpft und todmüde brach der Rüde hinter einem dicken Felsen zusammen, um nur noch zu Schlafen. Wie aus dem Nichts erschien einen Moment später die weiße Gestalt einer Wölfin. Lacrimosa, der Schutzgeist des Tales, trat an den Schlafenden heran und wachte über den armen Entkräfteten, während dieser wilde Träume durchlebte. Als er wenig später wieder erwachte, blieb von der weißen Fähe nicht mehr als nur die Erinnerung an eine angenehme Wärme zurück. Arko erwachte erfrischt nach nur kurzem Schlaf und stieß nun ebenfalls auf den verborgenen Pfad, der ihn in das Tal führen würde. Selbstredend fand er hier die Fährte der vorangegangenen Wölfe und ohne lange zu überlegen rief er zweifelnd nach ihnen.

Rumo, Night, Arko
Nur kurze Zeit nachdem sich Rumo am Wegrand verborgen hatte, lockte ihn der Ruf eines anderen Wolfes aus der Reserve. Er sprang aus seinem Versteck sogleich wieder hervor und antwortete dem rufenden Arko, dass er ihm nur recht bald folgen sollte. Rumo wollte nicht zulassen, dass die Menschen den anderen Wolf kriegen sollten. Doch noch vor Arko erreichte ihn ein anderer Wolf. In schwarz-grauem Pelz stand er plötzlich vor Rumo auf dem Pfad, viel zu früh, als das es Arko hätte sein können. Für das übliche Misstrauen einem Fremden gegenüber blieb jedoch keine Zeit und so tauschten sich die Rüden rasch über den Verbleib der menschlichen Jäger aus. Der schwarz-graue stellte sich im Laufe des Gespräches als Night vor und nur wenig später stieß schließlich auch Arko zu ihnen. Sie zögerten nicht lange angesichts der bedrohlichen Jagdgesellschaft und so lud Rumo die beiden anderen Rüden dazu ein ihm zu den anderen zu folgen.


Prolog 02: Erster Kontakt

Rumo, Loki, Nu, Nanouk, Night Arko
Gemeinsam erreichten die sechs Wölfe den Wald und betraten ihn. Die Suche nach Schutz und ihre trockenen Kehlen trieben sie hinein. Sie horchten nervös hinter sich, ob ihnen wohlmöglich Zweibeiner auf den Versen waren. Doch in ihrer Nervosität vernachlässigten sie es auch in die anderen Richtungen zu horchen. Das dämmrige Licht im Wald verbarg den Puma über ihren Köpfen also so lange bis dieser sie schließlich ansprach. Er drohte ihnen und machte unmissverständlich klar, dass er keine Wölfe in seinem Revier dulden wollte. Dann griff er sie an. Zu schnell, als dass einer der Wölfe hätte reagieren können, schnellte er von seinem Baum herunter und zerriss dem Altwolf Loki Brust und Schulter. Dann verschwand er. Von jetzt an machte sich eine noch weit größere Aufregung unter den Wölfen breit, sodass Rumo entschied die Gruppe aufzuteilen und eine Vorhut zu bilden, um weiteren Anschlägen dieser Art vorzubeugen.

Rumo, Nanouk, Night, Neera
Also ließ Rumo den verwundeten Vater in der Obhut der anderen zurück, um gemeinsam mit dem jungen Nanouk und dem durchaus gerissenen Night einen sicheren Ort für die kleine Gruppe zu finden. Sie strebten die Richtung zum See an und eilten auf schnellen Pfoten durch den kahlen Nadelwald. Kaum hatten sie den schützenden Wald verlassen, fanden sie sich am Rande einer großen Lichtung wieder, die einen weiten, spiegelglatten See umsäumte. Dort sahen sie sich unerwartet einer fremden Fähe in silbergrauem Pelz gegenüber. Wieder blieb die Bekanntschaft auf Grund der angespannten Lage eine flüchtige und so wurden lediglich Namen ausgetauscht, um einander ansprechen zu können. Die Silbergraue stellte sich den drei Rüden als Neera vor. Nun begannen sich jedoch die Ereignisse zu überstürzen.

Sheta
In einiger Entfernung und unbehelligt von allem bisherigen Treiben durchstreifte eine wildfarbene, großgewachsene Wölfin den östlichen Wald des Tales. Ihr massiger Körper legte mit Glück und Geschick ein mageres Reh und wie es der Zufall wollte fand sie dabei einen verlassenen, alten Bau. Genüsslich fraß sie an ihrer Beute und ruhte entspannt in der gefundenen Höhle.

Loki, Nu, Arko, Ashley, Kurai
Die kleine Gruppe um den verletzten, alten Loki herum kam nur langsam und schleppend voran. Trotzdem wollten sie den anderen folgen. Sie stolperten dabei mehr zufällig über eine kleine Welpin, die von einem sachten Abhang zu ihnen herunterrutschte. Noch bevor sie aber losziehen konnten näherte sich ihnen eine dunkle Gestalt. Die Wölfin Kurai war von ihrer Witterung angelockt worden. Zunächst versuchte Arko seiner auferlegten Aufgabe gerecht zu werden und Loki für der Fremden zu beschützen. Bald wurde aber deutlich, dass dies kaum nötig war. Kurai hatte es nicht auf sie abgesehen. Stattdessen ermunterte der alte Loki sie dazu sie zu begleiten, denn nur in der Gruppe hätten sie eine Chance gegen die Gefahr. Arko empfand trotz der anfänglichen Abscheu bald großen Respekt vor der starken Wölfin und wusste sie gerne als ihre Begleitung. Während also Loki, Arko und Kurai langsam den anderen hinterherzogen, blieb Nu stattdessen mit der geschwächten Welpin Ashley ohne ein Wort des Abschieds zurück. Vermutlich scheute die junge Fähe die Gefahr durch die Pumas und wollte weit lieber das Tal wieder verlassen.

Rumo, Nanouk, Night, Neera, Sheta
Ein lauer Lufthauch, der die Bäume um sie her bewegte, trieb den Wölfen am See einen neuen, beunruhigenden Geruch entgegen. Night filterte aus der Luft die Witterung eines wilden Hundes. Er entschied sich der Witterung nachzugehen und zu sehen, ob der Hund eine weitere Gefahr für die Wölfe bedeutete. So verschwand er in den Wäldern und wurde von da an nicht mehr gesehen. Rumo hatte stattdessen nicht lange Zeit sich um den Hund zu sorgen, denn der Wind hatte auch einen anderen Geruch zu ihnen getragen, den er nur zu gut kannte. Er hatte die Witterung seiner verschollen geglaubten Schwester aufgenommen und rief nun mit lautem Heulen nach ihr. Auf Antwort brauchte er selbstverständlich nicht lange warten – Sheta antwortete. Vermutlich ein wenig überstürzt, aber zielsicher stob der große Rüde davon auf Sheta zu. Neera folgte ihm zögerlich, doch Nanouk nutzte den unbeobachtete Moment um sich zögerlich zu seiner Schwester Nu zurückzuziehen und an ihrer Seite das Tal zu verlassen.

Chenoa, Baily
Eine kleine Fähe, die den Namen Baily trug, tapste durch den Wald. Sie war noch nicht ganz Jungwolf, aber auch nicht mehr wirklich kleiner Welpe. Sie traf hier auf Chenoa, die gerade auf einem Felsen ruhte. Die weiße, warmherzige Fähe nahm sich sofort der kleinen verlassen Wölfin an, die größten Hunger zu leiden schien. Beide näherten einander schon nach wenigen Worten an und Baily blieb gerne bei der erwachsenen Fähe. So nahm Chenoa die Welpin Baily am Kragen und trug sie fort, auf der Suche nach einem besseren Ort für einen kleinen Welpen.

Loki, Arko, Kurai, Chenoa, Baily
Endlich erreichten auch die drei Nachzügler den See, wo ihnen eine weiße Fähe mit einer Welpin im Fang entgegenkam, die sich als Chenoa vorstellte. Kurai nahm sich die frische Scheinmutter gleich zur Brust und knurrte die Fremde auf Abstand. Sie hielt offensichtlich nicht viel davon, wenn sich Fremde einem verletzten Wolf näherten. Baily, die mit Ermüdung und Hunger kämpfte, geriet zusehends in Irrsinn und wäre beinahe im nahen See ertrunken, hätte Chenoa die tapsige Welpin nicht wieder zurückgeholt. Doch das alles linderte die Feindseligkeit Kurais und Arkos den beiden gegenüber nicht. Weiterhin standen sie der Scheinmutter mit Misstrauen gegenüber und versuchten Loki zu schützen, der gerne besänftigend eingegriffen hätte, wäre er dazu in der Lage gewesen.

Rumo, Sheta, Neera
Sheta hatte nach dem Ruf des Bruders sofort reagiert. Ebenso stürmisch wie Rumo jagte sie ihm entgegen und im Wald begegneten sie einander nach langer Zeit endlich wieder. Mt größtem Enthusiasmus sprangen die beiden wildfarbenen Wölfe ineinander und liebkosten sich freudig. Wie lange hatten sich die Geschwister nun schon nicht mehr gesehen? Es musste Monate her sein. Neera war Rumo gefolgt, hielt sich aber im Hintergrund, verborgen in einigen Sträuchern. Die aufgeweckte, offenherzig Sheta versuchte sie aus ihrem Versteck zu locken und zu begrüßen. Aber Rumo klärte sie über den Zustand ihres Vaters Loki auf und Handeln war angesagt. Sheta berichtete von ihrer Höhle, die ein sicherer Flecken Erde zu sein schien und so rannten beide auf schnellstmöglichem Wege zurück, um Loki abzuholen. Neera, die sich bei all dem Hin und Her ein wenig dumm vorkam, zog es vor zurückzubleiben. Später würde sie sicher wieder auf den eindrucksvollen Rüden stoßen.

Francis, Zarec
Das unbewachte Reh blieb selbstverständlich nicht lange unbemerkt. So war es nicht weiter verwunderlich, dass eine fremde Wölfin in hellem Pelz sich dem Kadaver näherte. Einen Fuchs verscheuchend stillte sie schließlich ihren nagenden Hunger an dem toten Tier, bis sie von einem anderen Wolf aufgeschreckt wurde. Ein riesenhafter, gewaltiger Hüne ganz in dunkelstem Schwarz legte ganz in ihrer Nähe auf grausamste Art einen Hasen. Sie führten ein distanziertes Streitgespräch über Manieren und Umgangsformen, doch bevor Francis den blutgierigen Rüden zu sehr reizen konnte, zog sie sich angewidert von ihm zurück. Zarec konnte dies nur recht sein. Schließlich bevorzugte Francis es vom Reh aus der Fährte Shetas zu folgen.

Rumo, Sheta, Loki, Arko, Kurai, Chenoa, Baily
Als Rumo und Sheta am See zu der Gruppe um Loki herum stoßen, ist der Rüde nicht begeistert davon so viele Fremde um den verletzten Vater herum vorzufinden. Knurrend und grollend fährt er in die Gruppe und treibt die Wölfe auseinander. Von der bissigen Kurai wird er jedoch bald eines Besseren belehrt und mit gebleckten Zähnen weist sie den Rüden zurecht. Tatsächlich entschuldigt sich Rumo sogar bei ihr für seine Unfreundlichkeiten. Chenoa lässt er weitestgehend verschont, denn schließlich erinnert er sich, dass er sie schon vor vielen Tagen einmal kennengelernt, dann aber wieder aus den Augen verloren hatte. Sheta dagegen hat nur Augen für den lange vermissten Vater Loki. Doch als dann auch noch Francis zu ihnen stößt beschließt sie ihren Bruder ein wenig zu entlasten und begrüßt an seiner statt die helle Fähe. Schließlich beschließen die Wölfe gleich in einer geschlossenen Gruppe zu Shetas Höhle zu ziehen. Rumo ist es nur noch wichtig seinen Vater an einen sicheren Ort zu geleiten. Wen wundert es da, dass der Anblick einer weiteren fremden Gestalt am fernen Seeufer nur Unmut in ihm hervorruft. Glücklicherweise kann er Arko mit der Aufgabe betrauen die Gestalt abzufangen.

Arko, Shira, Awân
Am See stößt Arko auf die unsichere weiße Wölfin Shira, die eigentlich nur auf der Suche nach einem Rudel zu sein scheint. Die Angelegenheit hätte so einfach sein können, bis plötzlich noch eine zweite Gestalt erscheint. Der schwarze Rüde Awân tritt mit hinkendem Hinterlauf zu ihnen. Arko beschließt die Situation mit Freundlichkeit zu bewältigen – kein schlechter Gedanke. Ohne große Umschweife lädt er beide Wölfe ein ihm zu folgen und folgt daraufhin der Fährte der anderen in Richtung Wurfhöhle.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Blutfehde   So Sep 19, 2010 3:19 pm

Plot 01: Der schleichende Tod

Rumo, Loki, Kurai, Sheta, Francis, Chenoa, Baily
Das Rudel fand die Höhle, von der Sheta gesprochen hatte und brachte Loki mehr oder minder unbeschadet bis dorthin. Während der Alte die Überreste des gerissenen Reh's für neue Kräfte verspeiste, berieten die übrigen Wölfe was als nächstes zu tun war. Rumo brachte den Fähen sein Anliegen entgegen, dass er in diesem Tal seine Heimat finden würde. Er erklärte, dass er jeden Wolf schützen wollte, der mit ihm an diesem Ort blieb und sich zu seinem Rudel zählen lassen wollte. Dies war die Geburtsstunde der Demba-Wolves und die beiden Fähen Francis und Kurai stimmten unter Vorbehalten zu. Chenoa hielt sich aus dem Treiben sehr zurück, es war beinahe so, als hätte sie Rumo lieber in einer ruhigen Minute gesprochen. Der unruhigen Baily nahm sich schließlich Loki an, der seinen dürren Körper bis zu der Höhle geschafft hatte und die Neugier der Welpin mit Geschichten aus seiner Vergangenheit fütterte. Schließlich beschloss Rumo mit den beiden ihm noch fremden Fähen aufzubrechen, um beide näher kennenzulernen und gleichsam erste Markierungen seines Reviers zu tätigen. Sheta blieb als wachendes Auge an der Höhle zurück.

Arko, Shira, Awân
Arko indess spührte, dass auf seinen Schultern eine große Verantworung lag. Er musste entscheiden, ob den beiden Fremden zu trauen war. Daher hatte er viele Fragen an die beiden Wölfe, doch letzten Endes entschied er, dass von ihnen keine größere Bedrohung ausging. Also wies er sie an ihm zur Höhle zu folgen, wo sie auf die anderen Wölfe treffen und sich dem Urteil des Alpha stellen würden.

Rumo, Kurai, Francis, Zarec
Rumo hatte als erstes Ziel den Fluss im Kopf. Er konnte sich noch an die Übersicht vom Pass aus erinnern und wollte sich die reißende Flut als natürliche Grenze zu Nutzen machen. So trafen die drei Wölfe nach einem schnellen Lauf recht schnell dort ein und untersuchten das rutschig-nasse Flussufer. Plözlich trat ein riesenhafter Rüde aus den Schatten des Waldes. Francis erkannte sofort den mordlüsternen Rüden. Dieser schien auf einen Kampf zu hoffen, doch Rumo, zwar bereit sich und die Fähen zu verteidigen, ließ sich nicht auf einen Machtkampf mit dem Fremden ein. Schließlich verging Zarec die Lust und er verschwand ebenso urplötzlich wieder wie er gekommen war.

Arko, Shira, Awân, Loki, Sheta, Chenoa, Baily
Kaum war Arko mit seinen Begleitern am Rudelplatz angekommen, erfasste den schwarzen Awân trotz freundlicher Begrüßung eine tiefsitzende Angst. Die noch nicht ganz verblasste Witterung Zarecs veranlasste ihn dazu Hals über Kopf aus dem Tal zu fliehen, ungeachtet des freundlichen Rudels. Chenoa nahm es sich zur Aufgabe dem Rüden zu folgen und Erkundigungen einzuholen, da sie ihre Welpin Baily aber nicht zurücklassen wollte, packte sie diese und schleifte sie ohne viele Worte mit. Alle drei waren seit dem nicht mehr gesehen. Völlig perplex blieben nur Arko, Shira, Loki und Sheta zurück. Der alte Loki begann eine freundliche Plauderei mit der stillen Shira, während Arko und Sheta leicht beunruhigt damit begonnen die nahe Umgebung zu untersuchen.

Rumo, Kurai, Francis, Lacrimosa
Rumo blieb beunruhigt von dem kampflüsternen Wolf. Also beschloss er im Einverständnis mit Kurai und Francis der Spur des Schwarzen zu folgen, aus Sorge, der Rüde könnte auf das restliche Rudel stoßen. So lief Rumo am Fluss entlang, weiter Markierungen setzend, während Kurai und Francis der Fährte Zarecs durch den Wald folgten. Seine Spur führte sie zur Lichtung am See, wo die drei wieder zusammenstießen. Die Nachricht, dass Zarec ihr Revier augenscheinlich verlassen hatte, war beruhigend, doch wurde sie bald von einem fremden Ruf überdeckt. Lacrimosa warnte die Wölfe vor einer Gefahr und teilte ihnen den Tod eines Artgenossens mit. Die drei Wölfe am See beschlossen dem unheimlichen Ruf zu folgen.

Neera, Shira, Loki
Mitten in das Gespräch zwischen Shira und Loki platzt plötzlich eine weitere Fähe. Neera war mit abwägender Verspätung der Spur Rumos gefolgt, dem sie zuvor ihre Begleitung zugesagt hatte. Argwöhnisch und aggressiv erkundigt sie sich nach dem Befinden des großen Rüden. Shira, die den verletzten Altwolf in Gefahr sieht, begegnet der Silbernen erstaunlich mutig und ebenso aggressiv. Zwischen den beiden scheint sich ein Kampf hochzuschaukeln, bis Loki sie barsch unterbricht und zur Ordnung ruft. Doch der Gewaltausbruch kostet den Verletzten seine letzten Kräfte und so sinkt er kraftlos zusammen, dem Sterben nahe. Als Neera erfährt, dass sie dem Vater Rumos gegenübersteht, stellt die die Auseinandersetzung mit Shira zurück und ruft Rumo zur Hilfe.

Rumo, Kurai, Francis, Magena
Dem eigentümlichen Ruf Lacrimosas war auch Magena gefolgt und am Fuße des Berges im Südwald auf einen toten Wolf gestoßen. Plötzlich erschienen auch Rumo, Kurai und Francis auf der Bildfläche. Francis erkannte als einzige den toten Wolf. Es war der Gefährte den sie so lange gesucht hatte. Voller Wut und Verzweiflung wollte sie sich auf die fremde Magena stürzen und ihre Rachegelüste stillen. Doch Kurai hielt die Verzweifelte zurück, während auch Rumo sich zwischen die beiden stellte. Magena wies alle Anschuldigungen zurück und bestand auf ihre Unschuld. Rumo und Kurai, beide noch bei Verstand, mussten ihr Recht geben, denn der Kadaver war eindeutig von den Berglöwen gerissen und markiert worden. Sie hatten hier eine eindeutige Botschaft, eine Warnung und Kriegserklärung hinterlassen. Auch Neeras Ruf erreichte die Gruppe, doch Rumo konnte nicht sofort zu seinem sterbenden Vater zurückkehren. Er untersuchte angewidert den Kadaver, während Francis sich langsam beruhigte und von ihrem Gefährten verabschiedete. Man erlaubte der weißen Fähe Magena zum Rudel zu folgen, dann kehrte die Gruppe zurück, während Kurai und Francis zaghafte Freundschaft schlossen und Rumo einige Informationen von Magena forderte.


Neera, Shira, Loki, Lacrimosa
Shira hatte sich wärmend neben den Sterbenden gelegt, um ihm Trost zu spenden auf seiner vermutlich letzten Reise, als eine fremde Gestalt aus den Sträuchern trat. Lacrimosa erschien wie aus dem Nichts neben dem alten Rüden und hauchte ihm ein letztes Mal Leben ein. Sie konnte den Alten noch nicht sterben lassen, denn sie wusste, dass das Rudel ihn noch brauchen würde. Neera legte sich etwas oberhalb auf einer kleinen Anhöhe ab, um Loki und auch Shira im Auge zu behalten. Sie wollte Wache halten, bis Rumo kam. Shira war perplex von der strahlenden Gestalt, die sie zunächst für ein weiteres Rudelmitglied gehalten hatte. Als Lacrimosa aber ging, da schien der alte Wolf ins Leben zurückzufinden. Schlafend blieb er liegen, aber sterben wollte sein Geist noch nicht.

Rala
Entfernt vom Rudeltreiben hatte auch Rala das Tal betreten. Unbehelligt war sie durch den Südwald gestreunt und stieß schließlich auf die Spur des Rudels. Sie wollte den Wölfen zunächst folgen, zögerte dann jedoch. Schließlich traf sie auf den gerissenen Kadaver, der sie nachdenklich stimmte. Letzten Endes würde sie sich noch ein wenig im Tal umsehen und irgendwann, das wusste sie, würde sie auf das Rudel stoßen. Ein Rudel, das ihr hoffentlich eine neue Heimat bot.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Blutfehde   Do Jan 27, 2011 3:22 pm

Plot 02: Die neue Heimat

Francis, Magena, Kurai, Rumo, Arko, Neera, Loki, Shira
Die Wölfe versammelten sich vor der kleinen Höhle im Ostwald, wo noch immer der verletzte Loki lag. Auch Arko kehrte von seinem Streifzug duch die nähere Umgebung zurück. Er platzte mitten in eine Unterhaltung hinein. Francis hatte eine gemeinsame Jagd vorgeschlagen, um einander besser kennen zu lernen und um eines der urtümlichsten Bedürfnisse zu stillen: den Hunger. Man bestimmte schnell, dass die erfahrene Einzelgängerin Kurai die Gruppe anführen sollte. So zog eine kleine Gruppe, bestehend aus Kurai, Arko, Francis und Magena zurück zum See, in der Hoffnung dort auf Beute zu stoßen. Rumo und Neera entschieden stattdessen bei dem verletzten Altwolf zu bleiben. Loki bekam von dem Trubel nichts mit. Er schlief.

Rala, Menha, Siyana
Am See begegneten sich indess die Fähen Rala und Menha. Beide waren erschöpft und müde von ihrer langen Wanderung, die sie in das Tal geführt hatte. Die stille Menha und die schüchterne Rala verstanden sich erstaunlich gut und unterhielten sich lange, als plötzlich eine junge Schwarze vor ihnen auftauchte. Siyana hatte ihre Entenjagd sogleich unterbrochen, als sie die interessante Witterung der anderen Fähen vernommen hatte. Die ersten Unsicherheiten waren schnell überstanden und man schloss auch Siyana in die Unterhaltung mit ein. Dann jedoch geschah etwas erschreckendes: Siyana erlitt eine Art Anfall und keiner wusste sich zu helfen. Nachdem sie sich ebenso schnell wieder erholte wurden die Fähen langsam ungeduldig. Sie wollten das Rudel finden.

Rumo, Neera, Loki, Shira
Rumo und Neera ruhten gemeinsam auf einem kleinen Hügel zwischen Rudelplatz und Höhle. Von hier behielt Rumo einen guten Blick auf seinen verletzten Vater und die weiße Shira, die bei ihm lag. Neera und Rumo führten eine freundliche Unterhaltung, während Shira unerwartet aufstand und ging, als folge sie jemandem, der nicht da war. Loki schlief noch immer.

Kurai, Francis, Arko, Magena
Schon auf dem Weg zur Lichtung am See schienen sich Arko und Francis näherzukommen. Den Weg brachten sie alle schnell und leise hinter sich. Erst im Unterholz am Waldrand hielten die Jäger inne und beobachteten lauernd die Hirsche auf der Lichtung. Kurai verteilte die Aufgaben und suchte ein geeignetes Beutetier heraus, bevor die Jagd beginnen sollte. Sie selbst wollte die Beute schlussendlich reißen und verschwand in ein geeignetes Versteck. Auch die anderen Jäger begaben sich nun auf ihre Positionen. Magena sollte auf halber Strecke die Beute von der Herde trennen, Arko und Francis positionierten sich derweil hinter der Herde um die Hatz zu beginnen.

Rala, Menha, Siyana
Die Jäger am Waldrand wurden von den drei Fremden auf der Lichtung entdeckt. Umsichtig schlug Rala vor dem Jagdtreiben aus dem Weg zu gehen. Es wäre unklug gewesen dem Rudel die Tour zu vermasseln, wenn man sich diesem doch annähern wollte. Vorsichtig schlichen die drei Fähen ins nahe Schilf und verbargen ihre Körper. Sie waren besorgt, dass das Wild sie wittern könnte. Gespannt beobachteten sie dann das Treiben auf der Lichtung.

Rumo, Neera
Rumo und Neera hatten sich auf den Weg gemacht. Sie wollten sich ein wenig die Beine vertreten und ihre Unterhaltung in Ruhe fortsetzen. Von der Höhle aus ging es durch den Wald bis hin zu dem buckeligen, sanft aufsteigenden Hang. Von hier an begann die Erde wieder gen Himmel zu klettern. Rumo versuchte die silberne Fähe davon zu überzeugen bei dem Rudel zu bleiben. Er schien sie zum Grübeln zu bringen.

folgt..
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