Demba-Wolves

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Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
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Rala - Loki - Kurai - Sheta
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Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

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Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 01: Der schleichende Tod

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Rumo
Der Beschützer
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Jun 09, 2010 9:16 am

Der große Rüde ließ die Nase über das Gras zu seinen Pfoten schweifen. Ein ausgiebiges Wittern, das nur den kurzen Moment der Nachdenklichkeit kaschieren sollte, den Rumo brauchte um seine Gedanken zu ordnen. Wie gefährlich mochte es sein diesem Aufruf zu folgen? Trotzdem war der Rüde froh, dass die Fähen seine Entscheidung erleichterten. Er beendete seine Schnüffelei, hob den Kopf und sah beiden Begleiterinnen fest in die Augen.

"Wir folgen dem Ruf, auf schnellstem Wege."

Doch bevor er sich in Bewegung setzte legte er den Kopf weit in den Nacken und heulte seine ebenso tiefe, wie kräftige Stimme in den Himmel. Sie enthielt keine besondere Botschaft, wallte aber trotzdem durch den Wald und würde die Gruppe an der Wurfhöhle erreichen. Sie würden dann wissen wo sich die Gruppe befand, denn nur dazu war sein Rufen gedacht, zur Ortung. Das Rudel sollte wissen wo es seinen Alpha fand. Schließlich musste sich Rumo noch in vielerlei Hinsicht bewähren.

Erst als seine Stimme verklungen war nickte der Bunte den beiden Fähen, die wie Tag und Nacht waren, zu ihm zu folgen. Dann setzte er die Hinterläufe tief unter den Körper und katapultierte sich vorwärts. Schnell hatten die muskulösen Läufe so eine Spitzengeschwindigkeit erreicht, mit der er dem Ausläufer des Südwaldes, nahe dem großen Hügel entgegensprintete. Es gab keine Zeit zu verlieren und so hatte er die Distanz vom See in den Wald hinein schnell überbrückt. So stob er nun durch das Unterholz eines lichten Waldes, lichter als der Ostwald, in dem er sein Rudel beheimaten wollte. Einige fremde Witterungen unterschiedlichsten Alters stachen ihm dann und wann in die Nase, doch keiner davon folgte der große Wildfarbene bewusst. Sein Ziel war einzig und allein der Ort von dem aus der Ruf erklungen war. Die Fähen wusste er dicht hinter sich, er brauchte sich nicht nach ihnen umsehen. Sie würden schon da sein und wenn nicht, so musste er sich eben alleine der möglichen Bedrohung stellen.

[Im Südwald | auf schnellstem Weg zu Magena und dem toten Wolf]

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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Jun 09, 2010 9:33 am

Es war ein ausgemergelter Körper, er lag auf der Seite, das Fell an Brustkorb und Schulter von altem Blut verklebt. Noch arbeiteten seine Lungen, doch sie taten es schwerfällig. Man konnte dem alten Körper den Schmerz ansehen, der das keuchende Heben und Senken der Flanken begleitete. Loki war alt, doch es war nicht das Alter was ihn nun dahinraffen wollte. Nein. Der alte Wolf hätte niemals mit einem solchen Ende gerechnet. Er befand sich nun in einer Art Delirium, in dem er seine Umwelt nur noch als verschwommene Schemen wahrnahm. Vor seinem inneren Auge begannen sich die Geschehnisse aus der Vergangenheit eines langen Wolfslebens abzuspielen. Es schien doch so zu sein wie alle immer sagten. Am Ende spielte sich noch einmal das ganze Leben vor einem ab. Doch Loki wollte sein Ende noch nicht akzeptierten. Sein Sohn stand vor einer schwierigen Aufgabe, vielleicht der schwierigsten überhaupt und der Altwolf wollte ihm noch eine Weile zur Seite stehen. Es wäre nicht fair ihm diese Chance zu nehmen. Schmerz zeichnete sich auf dem Gesicht des Ergrauten ab und es rührte nicht allein von den körperlichen Wunden. Auch seine Seele erhielt gerade eine weitere Narbe.

oO(Oh Wulf, lass es nicht so zuende gehen.)

Sein Fang öffnete sich leicht und entrollte die lange Zunge, die zitternd mit seiner Atmung ging. Wollte hier die Seele bereits aus dem Körper weichen? Loki fühlte wie ihn der Schmerz aller Sinne beraubte. Er konnte weder sehen noch hören und auch sein Tastsinn verließ ihn bereits. Er konnte nicht einmal mehr die wärme des anderen Körpers an seiner Seite spüren. Er bekam nicht mit, dass die Fähen ihren Streit seinetwegen beendeten und auch nicht, wie Shira sich zu ihm legte um Trost und Wärme zu spenden. Der Tod war ein gefürchteter und unbarmherziger Besucher, der keinen Widerspruch duldete. Zumindest fast keinen.

[an der Wurfhöhle | neben Shira, bei Neera | liegt im Sterben]
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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Jun 09, 2010 2:39 pm

Magena zuckte zusammen,als sie ewta 2 Kilometer entfernt das Heulen eines sehr dominanten Wolf vernahm. Es war der Ruf eines Alphas nach seinem Rudel. Die Aussage war eher in Richtung: ich bin hier.

~Also sind noch mehr als diese drei Wölfe und ich im Tal?~

Um den toten Wolf herumlaufend überlegte sie was zu tun sei, es war wahrscheinlich, dass auch sie die Warnung gehört hatten und ihr nun nachgingen. Falls sie kamen: wie sollte Magena ihnen gegenübertreten? Offenbar näherten sich ein Alpha mit zwei seiner Rudelmitglieder und Magena war alleine auf ihrem Revier wie es aussah. Nervös wandte sie sich in die Richtung aus der die Wölfe kommen würden.
Bekümmerte blickte sie auf den toten Wolf neben sich. Er war wohl die Warnung gewesen. In ihren Gedanken fügte sich ein Puzzle zusammen:

~Die Wölfe und ich sind nicht die einzigen großen Raubtiere hier im Tal. Da muss noch etwas anderes sein und ist unseresgleichen anscheinend sehr feindlich gesinnt.~

Als sie das Trommeln von Pfoten auf dem Erdeboden vernahm, zwang sie sich zur Ruhe. Ihr Entschluss stand fest: sie wollte im Tal bleiben und wenn andere Wölfe hier waren, würde sie sich wenn möglich ihnen anschließen und ende. Nun war es wichtig, dass sie nicht in Panik geriet und entschlossen auftrat. Der erste Eindruck zählte ungemein und Magena war keine Fähe die schnell den Kopf verlor. Naja gut außer wenn man sie reizte, dann wurde sie agressiv.
Seit fast einem Jahr strich sie nun schon alleine umher, auf der Suche nach einem Rudel. Wenn sich ihr hier die Chance bot eines zu finden,dann würde sie sie ergreifen.



[Bei dem toten Wolf,erwartet Rumo,Kurai und Francis]


Zuletzt von Magena am Sa Jun 12, 2010 2:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Francis
Die Freundliche
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jun 10, 2010 10:44 am

Die Helle Fähe wollte so schnell wie möglich aufbrechen und auch die Antwort Kurais und wie sie Francis wieder nannte machte ihr nichts aus. Auch dass sie zu den anderen gegangen wäre kümmerte sie nicht. Sie wollte einfach so schnelle wie möglich dem Ruf nachgehen und ihren komischen Gefühlen Ruhe verschaffen. Es war ihr ein graus solche Gefühle des öfteren zu haben, doch haben sie ihr noch nie Täuschung beschert und somit, wurde der drang immer stärker dem Grund dazu nach zu gehen.

Ehe es losging, jaulte Rumo gen Himmel, um zu zeigen, wo die drei Wölfe sich befanden. Dann nickte er ihnen zu und rannte auf schnellen Pfoten los. In Richtung des Warnrufes. Francis tat es dem Rüden gleich und rannte ihm hinterher ins Ungewisse. Die Unwissenheit in ihrem Kopf schmerzte. Nicht zu wissen was passieren oder was auf sie dort wartete, machte die Fähe rasend vor Wut und immer mehr und schnelle trugen ihre Pfoten sie über den Waldboden. Fremde Gerüche drangen zu ihrer Nase vor, doch sie ignorierte sie. Baumstämme, Äste, Büsche, Kleingetier waren kein Hindernis für sie. Sie sprang elegant darüber und kam mit einem federnden Schritt wieder auf, ehe sie ihr Tempo abermals beschleunigte. Ihre Ohren spitzen sich im Wind, Richtung des Ziels, wo sie bald anzukommen schienen. Der Wind schien auch auf der Seite der Wölfe zu sein. Wie Engelsflügel, trug er sie über Steine und andere Dinge. Er zeigte ihnen den Weg, zu dem Ort, wo der Kadaver des Toten lag.

Der tote Körper des Wolfes lag auf einer kleinen Lichtung und war übersät mit tiefen Rissen und Blut. Doch wenn Francis dort als Toten erkannte, ließ ihr die Luftröhre zuschnüren. Sie hörte auf zu Atem, hörte auf zu denken. Sie schaute mit großen Augen, über Rumos Schulter, den toten, leblosen, schwarzen Körper an und wurde fast Bewusstlos vor Schmerz in ihrem Herzen. Sie kannte den Toten nur zu gut und bald stiegen große Tränen in ihren Augen und liefen in ihrem Gesicht hinab. Sie zitterte am ganzen Körper, ehe sie, mit schluchzender Stimme, den Namen des Toten äußerte.

„Zero..Neeeeiiiiin.“

Sie schupste Rumo abrupt zur Seite und rannte auf ihren Partner zu. Weinend und immer wieder seinen Namen rufend, schlitterte sie zu ihm und kam auf dem toten Partner zum stehen. Jetzt waren seine tiefen Wunden noch mehr zu sehen. Sein schwarzes seidiges Fell war übersät mit seinem eigenen Blut und die Augen Zero waren milchig und erschrocken auf gerissen. Verzweifelt leckte die helle Fähe an den Wunden ihres Gefährten und rief immer wieder dass er aufstehen solle. Das er nicht scherzen solle und sie nicht verlassen durfte. Doch nichts passieren. Der leblose Körper regte sich nicht, zeigte keinerlei Zuckung oder dergleichen. Er blieb stumm und langsam kapierte Francis was geschehen war. Man hatte ihm sein Leben ausgesaugt, wie das einer Fliege, die die Spinne grad verspeiste. Weinend brach sie auf Zero zusammen und bemerkte erst jetzt en anderen Wolf in ihrer Nähe. Sie war weiß und fast so groß wie Francis. Die Fähe bekam einen fürchterlichen Gedanken. Was wenn sie es war, der das Leben ihres Gefährten raubte? Mit einem tiefen Knurren und aufgestellten Haar, stellte sich Francis vor die Fähe. Sie war noch nie so wütend über einen Wolf gewesen.

„Warst du das etwa? Hast du ihm das Leben geraubt und warst so dumm nicht fort zulaufen, wo wir kamen…knurr….Da würde ich mal sagen hast du dein eigenes Urteil gefällt, den das des TOTES….knurr….Los sprich! Oder muss ich dir erst ein Ohr abfetzen, ehe du gestehst?“

Blanker Hass sprach aus ihrer Kehle. Die Trauer verschleierte ihre Sinne und somit auch den Duft der Leisetreter, die merklich über den Kadaver des Geliebten lagen. Sie wollte nur eins, Rache. Rache auf jemanden, der es nicht war. Der es nicht getan hatte. Sie wollte einen schuldigen finden und das gleich. Doch die Trauer und den Verlust des Partners vollbrachten abermals, einen Schwall aus Tränen und die Fähe sagte erneut und mit zitternder Stimme ihre bitte. Es war mit anzusehen, dass sie am Boden zerstört war und ein Zusammenbruch nicht mehr weit entfernt zu sein schien.

„Los rede verdammt noch mal!....Sag ob du es warst? Sag ob du mir meinen Geliebten genommen hast?...Sag ob du mir mein Schicksal gegeben hast, mich von einer Klippe zu stürzen?...Denn wenn er nicht mehr ist, will ich nicht mehr sein…Also los, jetzt sag es mir ENDLICH!“


[rennt mir Rumo und Kurai zur warnung, liegt weinend auf dem toten, droht megana]
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Kurai

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Alter : 3 1/2 Jahre
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Gewicht : 49 kg

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jun 10, 2010 5:42 pm

Knapp war die Antwort des Rüden. Ging nicht weiter auf ihre Worte ein, sodass sie unvermittelt verstand, dass sie ihm folgen würde. Ihre Präsenz würde sicherlich nicht benötigt werden, also ließ sie Rumo seinen kurzen Ruf entsenden, ehe sie sich mit der Hellen an die Pfoten des Alphas heftete. Im Gegensatz zu den beiden Wölfen, war Kurai keine sehr gute Läuferin. Sie schaffte es zwar Leichtfüßig über die Wurzeln, die wie Stolperfallen aus dem Boden ragten zu fegen, dennoch hielt sie nicht ganz das Tempo der beiden Begleiter und fiel ein kurzes Stück zurück. Für einen solch massigen und starken Körper, musste sie eben an einer anderen Stelle Schwäche einbüßen und das war eindeutig das Laufen. So dunkel wie das Fell der Fähe, wirkte sie wie ein Schatten, der durch das Unterholz preschte. Gerüche wurden nur teilweise von ihr aufgesogen und analysiert. Denn im Gegensatz zu den beiden anderen ließ sie sich nicht von Unruhe heimsuchen und betrachtete alles mit einem distanzierten Auge.

Letztendlich traf auch sie am Ort des Geschehens ein. Die matten Seelenspiegel erfassten den leblosen Körper am Boden, auf dem sich Francis in jenem Moment geschoben hatte. Ihrer Verfassung nach zu urteilen, schien sie den toten zu kennen. Und genau das schien das Problem. Ergriffen von Emotionen, die ein Gemisch aus Trauer und Verzweiflung waren, blieben ihre Augen blind für das offensichtliche. Sie steigerte sich in eine wilde Extase in der sie einen Schuldigen für den Mord an ihren Gefährten suchte. Für diese Schuld schien in ihrem schieren Hass die fremde Wölfin gerade recht zu kommen. Keifende Worte drangen aus Francis Fang, maßten sich an, der Wölfin Vorwürfe zu machen und verlangten nach Antwort. Langsam schob sich Kurai an Rumo vorbei, die Augen auf die Helle gerichtet. Dem Alpha wollte sie die Last nehmen, sich mit einer aufgewühlten Wölfin herum zu schlagen. Im Moment gab es wichtigeres, also entschloss sie sich Francis anzunehmen. Ob das eine so gute Idee sein würde, blieb fraglich. Doch der Wildfarbene sollte sich erst einmal um die weiße Wölfin kümmern.

Sich der trauernden nähernd, richtete sie ihre klare Stimme an die Fähe, die über dem Leichnam ihres Gefährten hockte.

„Es ist normal, dass du einen Schuldigen suchst Fähe und auch dein Sehnen nach Rache ist normal, doch wenn, richte diesen Hass auch gegen den wahren Schuldigen. Wittere doch! Kein Wolf hat deinen Gefährten gerissen, oder willst du deinen Partner auch noch beleidigen, indem du anmaßt, dass dieser kräftige Rüde von einer Wölfin wie dieser so zugerichtet wurde?“

Während sie sprach schob die Waldwölfin ihren imposanten Körper zwischen das Sichtbild der Fremden und Francis. Weshalb genau Magena hier war, vermochte sie nicht zu sagen, aber im Moment bekam diese auch keinerlei Aufmerksamkeit von Kurai, sie war nun einzig auf die wütende Wölfin fixiert, deren Gefühlschaos zu beruhigen galt.


[Beim Wolfskadaver, schiebt sich zwischen Magena & Francis, spricht zu Francis]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jun 13, 2010 2:15 pm

Neera würde wie die Wölfin es schon sagte es wirklich nicht verstehen, sie war doch gar nicht all zu lange weg. Jedenfalls schien es ihr nicht all zu lange gewesen zu sein. Und doch war in der Zeit so viel passiert. Vor ihr lag ein Rüde der im Sterben lag, der wie die Wölfin jetzt wusste der Vater der Alphas war. Nun beobachte sie die beiden die sich anscheint besser kannten als Neera diese Beiden. Die Wölfin die Neera nicht kannte und auch nicht mochte legte sich zu dem Rüden antwortete ihr aber vorher auf Ihre Frage das Rumo beim See war. Gerade als die Wölfin sich umdrehen wollte um zum See zu laufen vernahm sie die Stimme des Alphas. Seine Stimme war unverwechselbar. Sie berichtete wo Neera den Rüden finden würde. Sie überlegte ob sie zu ihm laufen sollte, doch das würde Zeit kosten. Zeit die der Alte nicht hatte. Die Beide vielleicht nicht mehr haben. Rumo mußte so schnell wie möglich hier her kommen. Doch ihre Stimme würde nie so laut erklingen wie diese des Rüdens. Sie blickte noch einmal zu Loki der fern von Leid und Schmerz sich anscheint befand.

Ich muss mich beeilen.

Dachte sie im Stillen bei sich und lief los. Sie mußte eine Erhöhung finden auf der sie sich stellen konnte um von dort zu heulen. Ein paar Meter von der Höhle war ein paar große Steine auf der sie hoch stieg. Sie schaute aber den See oder die Wölfe sah sie auch von hier oben nicht. Neera schnaufte und zog die Luft tief in ihre Lunge ein.
Dann hob sie ihren Kopf und lies ihre Worte, ihre Botschaft, so laut sie nur konnte durch den Wald, das Revier erklingen. Sie berichtete das sie Neera war und wieder zurück bei der Wurfhöhle war. Dort den Wolf Loki sterbend vorgefunden hatte und das ihm nicht mehr viel Zeit blieb. Sie senkte den Kopf wieder, ihr Hals schmerzte so geschrienen hatte sie. Doch diese Botschaft mußte unbedingt die Ohren von Rumo finden.


[Neera/ etwas abseits von der Wurfhöhle/ruft nach Rumo]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Jun 14, 2010 4:04 pm

Shira überkam eine müdigkeit, denn sie hatte lange nicht mehr geschlossen, aber sie wollte nicht schlafen sie wollte bei Loki sein, es könnte ja sein das er ihre Hilfe braucht. Aber die müdigkeit ging nicht weg. Sie sah Loki an der gesrade seine Zunge hängen lies. Sie stand auf und lief ein ein paar Runden im Kreis, aber nach der fünften Runde merkte sie das es nicht fiel brachte. Also legte sie sich wieder neben Loki und schloss die Augen: kurz darauf schlief sie ein.


Shira erwachte und alles um ihe herrum war schwarz. Da hörte sie eine Stimme
,,Wieso hast du mir nicht geholfen, warum bist du eingeschlafen und hast mich hier sterben lassen?? warum??" Das war Lokis Stimme fiel Shira mit entsetzen auf. Sie wollte was sagen aber ihr kam kein Wort über die Lippen, als währ sie stumm. Sie wünschte dass sie aufwachte, denn die Stimme wiederholte den Satz immer wieder. Sie schloss die Augen, drückte sie ganz fest zusammen und...


war wieder wach. Sie öffnete die Augen und merkte das sie durch etwas geweckt wurde. Sie hörte Neera rufen. Shira hoffte das sie Rumo gefunden hatte. Sie schaute noch einmal Loki an, er lag immer noch unverendert dort.



[bei der Wurfhöhle/ liegt bei Loki]
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Lacrimosa

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Alter : unbekannt
Größe : 71 cm
Gewicht : 59 kg
Merkmale : übernatürlich; ein Strahlen von Innen heraus

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jun 20, 2010 9:20 am

Es war ein trauriges Bild. Die wenigen Answesenden, die das Ableben des alten Wolfes mit gebührendem Respekt hätten begleiten können, schienen überfordert von der Situation und verfielen in Verzweiflung. Die ein rannte fort, in gutem Willen, keine Frage, doch sie würde so dem Sterbenden nicht beistehen. Die andere versuchte zu bleiben, auszuhalten, doch auch sie schien von der Last, der Trauer all zu sehr geplagt. Die Unwirkliche musste hier eingreifen. Sie konnte nicht zulassen, dass ihr Rudel so früh zerbrach und sie spürte, dass der Tod dieses Alten dem Rudel nicht gut täte.

Langsam, mit geschmeidigen, wie lautlosen Schritten trat sie aus den Büschen hervor und näherte sich Shira und dem Halbtoten. Ihre strahelnde Gestalt vermittelte hier Ruhe und etwas Friedvolles lag in ihren Augen, dem jeder Wolf sogleich erliegen würde, ganz gleich wie viel Hass in seinem Herzen stand. Die Fähe schien einen Alptraum gehabt zu haben, denn als sie so plötzlich wieder die Augen aufriss waren diese voller Angst. Lacrimosa trat zu ihr.

"Keine Furcht, Freundin. Ich werde versuchen euch zu helfen, selbst wenn es nur die Verzweiflung ist, die ich aus euren Herzen nehmen kann."

Ihre Stimme hatten einen warmen, melodischen klang und die klaren Worte konnten leicht in den Geist eines Wolfes eindringen. Es konnte keinen anderen Wolf geben, der andere leichter beruhigte als die engelsgleiche Weiße. Doch Worte allein konnten hier nicht genügen und so senkte die Fähe ihren Fang hinunter zu der anderen und strich sanft über ihren Nacken, um ihr gleich darauf beruhigend über den Nasenrücken zu schlecken. Nein, Shira hatte die Weiße nicht zu fürchten. Lacrimosa war eine Freundin und sie hatte sich der Fähe gezeigt, um zu sehen ob sie ihr nicht helfen konnte.

Mit Gelassenheit schwang der weiße Kopf dann hinüber zu dem alten Wolf. Langsam, fast majestätisch schritt sie dann um Shira herum und trat vor den Alten. Sie seufzte schwer und Trauer lag in ihren blanken Seelenspiegeln. Abermals senkte sie den Fang und berührte mit dem ihren sacht den des Altwolfes.

"Oh Wolf.. ich kann dich noch nicht mit mir nehmen. Du musst bei ihnen bleiben. Nur noch eine Weile, Freund."

Es war nur ein Flüstern, nicht mehr vielleicht als das Raunen des Windes und es war einzig für Loki bestimmt. Ihre Worte fanden den Weg in seine Ohren und ihr Atem, so nah an dem aufgerissenen Maul, fand den Weg hinein, jagte durch seinen Rachen und füllte die zusammengesunkenen Lungen.

Noch nicht, Wolf...


[An der Wurfhöhle | zeigt sich Shira & Loki]
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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jun 20, 2010 9:33 am

Alte Lider schlossen sich über trübe Augen.

War dies das Ende?

Es wurde heller um den Geist des Alten herum und wärmer. Ihm war, als wäre dies das Licht von dem es hieß, es würde einen auf den letzten Weg geleiten. Doch wie sollte er ihm folgen? Seine Beine waren schwer, sodass er sie kaum mehr spürte. Es war ihm nicht einmal möglich noch den Kopf zu heben. Der Schmerz war gegangen - Loki fühlte nicht mehr. Nicht die Kälte, die seine Glieder erfasste, nicht die Wärme, die Shira ihm hatte Spenden wollen und nicht den Wind, der ein letztes Mal an seinem verklebten Fell zog, als wolle er ihn zum Aufstehen überreden. Loki atmete - nur noch ein, zwei, vielleicht dreimal. Dann wollte er auch damit aufhören. Er brauchte keinen Atem mehr. Dort wo er hinging war so etwas Irdenes nicht mehr von Nöten, es würde ihn nur einschränken auf seinen Streifzügen durch Wulf's gesegnetes Land. Dort würde es ihm gut ergehen.

Noch nicht, Wolf...

Seine Gedanken stockten. Dann fühlte er. Etwas Warmes, wie reine Energie füllte sein Inneres, blähte die Atmungsorgane auf und erinnerte sie an ihre Funktion. Das Herz fand zu seinem alten Rhythmus zurück, die alte Pumpe sprang wieder an. Das fast eingerostete Blut setzte sich wieder in Bewegung, Luft, in raschen Atemzügen in den Körper gesogen, begann in seinem Inneren zu zirkulieren. Das Leben kehrte zurück. Langsam erst und auf wackeligen Pfoten, doch nach und nach kehrten die müden Geister wieder ein in den dürren Wolfskörper. Loki atmete nun selbstständig und ruhig, doch die Augen wollte er noch nicht öffnen. Jetzt würde er schlafen, endlich. Er hatte es sich verdient und hätte dem Drang schon viel früher nachgeben sollen.

[Wurfhöhle | bei Shira & Lacrimosa | schläft]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jun 20, 2010 9:58 am

Es war ein grausames Bild, das sich dem Rüden und seinen Begleiterinnen bot, als sie aus dem Unterholz stoben. Abrupt hatte der Wildfarbene alle Viere in den Boden gerammt und war auf der Stelle zum Stehen gekommen. Der Anblick, der sich ihm hier bot war erschütternd: Ein Wolf oder viel mehr seine Überreste lagen dort am Boden in einer Lache aus Blut. Dieser Körper war keine Beute, sondern einzig das Ergebnis unvorstellbarer Grausamkeit. Rumo verschwendete nur einen einzigen, kurzen Gedanken an den schwarzen Hünen, als ihn plötzlich der Geruch der verhassten Katzen traf wie ein Ast im Gesicht. Ein tiefes Grollen entstieg unvermittelt seiner Kehle, doch war dieses weder dem plötzlichen Rempeln von Francis, noch dem Erscheinungsbild der fremden Weißen gewidmet.

Rumo hatte die dritte Fähe nur einen kurzen Augenblick später bemerkt und doch schenkte er ihr nicht gleich seine Aufmerksamkeit. Francis zog seinen Blick auf sich, wie sie sich voller Verzweiflung auf den Kadaver stürzte. Ihr Gefährte? - war der Gedanke, der Rumo durch den Kopf schoss und ihn sogleich mit Mitleid für die Helle füllte. Doch ließ er diese Regung nicht an sein Äußeres kommen, der Geruch des Feindes war all zu prägnant, als dass sich der große Rüde Schwäche erlaubt hätte. So stand er, die Nase betäubt vom Gestank der Leisetreter und einzig seinen Ohren und Augen trauend in die nahe Umgebung lauschend. Doch die Katzen schienen fort zu sein. Dafür brauste nur einen kurzen Moment später Francis in gefährlicher Raserei auf, sodass sich der Rüde gezwungen sah die Fremde vor seinem eigenen Rudel zu schützen. Er trat zwischen die Fähen, einen schützenden Schild bildend und wohl im selben Augenblick wie auch die große Dunkle aktiv wurde. Sie deutete an sich der Hellen anzunehmen, so blieb Rumo Zeit ein paar schnelle, fragende Worte an die Fremde zu richten.

"Antworte rasch. Wer bist, was hast du hier zu schaffen und hast du uns hergerufen?"

Er zeigte sich der Weißen nicht aggressiv, doch es war unverkennbar, dass der Rüde nicht zu Spielen und Zeitschinderei aufgelegt war. Die Situation war zu ernst. Es war wichtig, dass sich die Fremde auswies, denn nur so ließ sich hoffentlich Francis' Geist beruhigen. Rumo hatte Sorge um die Helle und würde sich gerne bald selbst um sie kümmern. Unbemerkt zermaterte er sich bereits den Kopf, wie er als nächstes vorgehen sollte.

Doch als wäre all die Aufregung noch nicht genug, da erklang auch noch der unbekannte Ruf einer flüchtigen Bekanntschaft. Neera. Der Wildfarbene erinnerte sich gut an die Silbergraue, die sie am See getroffen und im Wald verloren hatten. Sie stand ihm also doch zur Seite, aber ihre Botschaft war alles andere als erfreulich. Wieder drohte der Alpha hin und hergerissen zu werden zwischen der eigenen Familie und dem Wohl eines Rudels, dessen Fürsorge ihm oblag. Kurz zog er den Nasenrücken kraus, denn seine Entscheidung gefiel ihm nicht. Er musste das Wohl Vieler über das eines einzigen, alten Tieres und seiner eigenen Seele stellen. So viel seine Antwort an Neera unerfreulich aus, aber bestimmt:

"Bleib bei ihm und bleibt aufmerksam, wir haben starke Feinde. Ich komme sobald ich kann."

Die Worte schmerzten in seiner Brust, aber nüchtern betrachtet war dies alles, was er im Augenblick für den Altwolf tun konnte, den Vater und Freund. Es war möglich, dass sie am Ende dieses Tages zwei Tote zu betrauern hatten, aber dieses Risiko musste der Alpha eingehen, allem Selbstzweifel zum Trotz.

[Südwald, am Fuß des Aussichtspunkt | bei Magena, Francis, Kurai und dem Toten]

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Magena

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jun 20, 2010 4:51 pm




Magena hatte vor lauter anspannung die Nackenhaare aufgestellt.


"Antworte rasch. Wer bist, was hast du hier zu schaffen und hast du uns hergerufen?"

Wurde sie vom Wildfarbenen gefragt.
Während die Helle Wölfin kurz davor stand sie anzugreifen. Die Dunkle versuchte die Helle zu beruhigen. Magena warf einen Blick auf den großen Dunklen, dessen Körper zerfetzt am Boden lag. Es war offensichtlich, dass er im Leben sehr Kräftig gewesen war.

Als sie gerade das Maul öffnete um zu antworten ertönte abermals ein Heulen. Eine andere Wölfin rief um Hilfe. Jemand lag angeblich im Sterben.
Als der Wildfarbene antwortete wirkte er hin und hergerissen und tieftraurig.
Dennoch schien er fest entschlossen für sein Rudel zu sorgen, dazu gehörte auch eventuelle Gefahren und Feinde zu vertreiben. Magena schluckte. Obgleich sie relativ groß und schwer für ihre Rasse war, war dieser Rüde vor ihr ein warhaft großes Muskelpacket.


"Ich bin Magena. Seit etwa 4Tagen befinde ich mich nun in diesem Tal. Seit etwa 2jahren aber ziehe ich nun schon alleine durch die Gegend. Ich war es nicht, die euch gerufen hat. Vielmehr wurde ich auch hierherbestellt. Und als ich hier ankam, fand ich diesen toten Rüden vor.

Ein mir unbekanntes Raubtier hat dies meines erachtens getan. Und ich lasse mir dafür nicht die Schuld geben, jeder Wolf der seine Nase auch nur halbwegs benutzen kann erkennt dies


Magena zog die Nase kraus und witterte nocheinmal tief. Der Geruch sagte ihr garnichts. Sie kannte Füchse, Kojoten, Bären,Marder und Waschbären , aber dieser Geruch war ihr vollkommen fremd. ~Wie Merkwürdig...~

Die Helle Fähe schien außer sich vor Trauer. Offenbar hatte sie eine enge Beziehung zu dem Toten gehabt, sie hatte erwähnt, dass sie sich von einer Klippe stürzen wolle. Das kam ja wohl nicht in Frage! Kein Wolf sollte sein Leben freiwillig beenden, dass wäre mehr als feige für ein so stolzes Tier.
Um klar zumachen, dass sie nicht vor den anderen Fähen kuschen würde stellte sich einmal mehr ihre Nackenhaare auf, die sich während ihrer Antwort an den Rüden gelegt hatten und knurrte einmal tief ,aber leise.
Die Helle schien ihr nicht sonderlich gefährlich werden zu können, aber die Dunkle schien aus einem anderen Holz geschnitzt als diese.
Vom Rüden einmal abgesehen könnte sie Magena den meisten Schaden zufügen, wenn sie dies denn wollte.


Sich wieder dem Rüden zuwendend holte sie tief Luft und blickte dem Wildfarbenen fest in die Augen. Allerdings legte sie dabei den Kopf schräg, sodass es nicht mehr ganz wie eine herausforderung,sondern eher wie eine Frage und Aufforderung rüberkam.

Was nun? Entscheidet! Aber eins sage ich euch: das Tal werde ich nicht verlassen, bevor ich es nicht selber möchte!"

Sich wieder merklich beruhigend, setze sie noch hinzu:

Ich würde lieber mit euch kommen, seit 2jahren habe ich kein Rudel mehr und die einsamkeit wird mich nochmal in den Wahnsinn treiben. Einen weiteren Winter auf mich selbst gestellt würde ich vermutlich auch nicht mehr überleben. Der letzte war schon hart genug.

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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jun 22, 2010 10:18 am

Francis lag noch immer in voller Trauer über ihren zerfetzten Gefährten, als Kurai sich zwischen Magena und sie stellte und mit ihr sprach. Sie ließ ihre Tränen trocken und den Anblick und den darauf folgenden Geruch auf sie einwirken, den sie vorher nicht war genommen hatte. Ein beißender Geruch nach Katze ließen ihre Schnauze rümpfen und langsam erkannte sie, wer der Schuldige war. Die Wunden sagten es ihr auf dem toten Körper und die Bissspüren machten das übrige. Die Leisetreter hatten ihren Gefährten das Leben ausgehaucht und nur weil sie eine Warnung aussenden wollten. Nicht weil sie ihre Beute oder ihr Leben, weil er sie bedroht hatte, sichern wollten. Nein, er musste sterben, weil diese Ausgeburt der Hölle eine Warnung an diese Wölfe schicken wollte, damit sie das Tal verlassen.

Ein tiefes und verächtliches Knurren, so wie es ihr noch nie entfuhr, kam aus ihrer Kehle und machte sich in der Luft breit. Tiefster Hass erfüllte ihr Herz und blutige Rache zog sich in ihr Hirn ein. Die Liesetreter würden es mit ihrem Leben bezahlen müssen, was sie angerichtet hatte. Sie würden keinen Tag und keine Stunde mehr Frieden in diesem Tal, mit dieser hellen Wölfin, erleben. Das schwörte sich Francis. Sie würde alles dafür Tun, auch wenn es ihr eigens leben kosten würde.

Francis stand auf. Weg von ihren Geliebten. Sie musste ihn gehen lassen, auch wenn es schwer fiel. Mit wieder Tränen in den Augen, ließ sie ihren Kopf zum toten Körper gleiten. Sie leckte ihn sanft über die blutige Schnauze, stupste ihn freundlich an und sagte leise:

„Leb wohl mein Geliebter…Wir werden uns bei Anor und Ithil wieder sehen und ich verspreche dir, bei meinem Leben, das diese Gott verdammten Viecher es mit ihren Leben bezahlen werden….Doch nun geh und schaue nicht nach hinten. Geh und sehe nicht was dir widerfahren ist. Geh und schaue nach vorne, in das Nichts des Himmels….Ich liebe dich.“

Abermals schleckte sie ihm über die Schnauze und eine letzte Träne fiel auf den Toten, ehe sich Francis erhob, um nie wieder zurück zu ihm zusehen. Dann richtete sie mit stolz geschwellter Brust ihr Wort an Kurai.

„Ich danke dir Kurai. Du hast mir sehr geholfen. Auch wenn du es selber nicht wahrhaben willst oder es einfach nicht einsehen willst. Doch ich finde in dir ist ein gutes Herz, das für andere dar sein kann und auch wenn du die folgenden Worte von mir verabscheust, aber….ich mag dich…Danke“

Liebevoll stupste Francis Kurai ins Fell und wedelte freundlich mit der Rute, ehe sie noch etwas zu ihr sagte.

„Achja und mein Name ist Francis Kurai.“

Es sollte nicht vorwurfsvoll klingen, eher mehr wie eine Erinnerung. Denn der hellen war aufgefallen, dass sie sie nur mit Fähe ansprach, doch aber konnte Francis nicht wissen warum sie sie so nannte. Also ging sie nun demütig zu Magena, um sie um Verzeihung zu bitten.

„Hallo mein Name ist Francis und es tut mir leid, dass ich dich als Schuldige gesehen hab. Doch dir Trauer um den tot meines Geliebten, ließen meine Sinne blind werden und mein Hirn in rasche kommen. Ich habe einen Schuldigen für den Mord gesucht und du warst als einzige dafür dar. Doch jetzt weis ich, das es die Leisetreter waren, die ihm das leben nahmen. Also ich bitte verzeih mir meine Törischkeit.“


[Sagt ihrem Partner lebwohl, spricht zu Kurai und dann zu Megana]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jun 22, 2010 1:55 pm

Ihre Worte zeigten Wirkung und die helle Wölfin schien langsam wieder zur Besinnung zu kommen. Die Dunkle wusste, welch ungeahnte Kräfte die Trauer hatte und wie schnell sie einen für offensichtliches Blindwerden ließ. Also hatte sie nachsichtig gewartet, bis auch Francis Schnauze den stinkenden Geruch dieser Katzen aufnahm. Das helle Augenpaar betrachtete immer noch den zerfetzten Wolfsrüden an. Kurai hatte einige Katzen gesehen, Schleichkatzen, Luchse, aber eine von solcher Größe, die in der Lage war einen Wolf zu reißen, war ihr bis zu diesem Zeitpunkt nicht unter die Augen gekommen. Aber der Geruch war ihr bekannt. Derselbe haftete an der klaffenden Wunde des Altwolfes. Längst war ihr klar, dass es sich hierbei nicht mehr um das Wohlbekannte Wolf hasst Katze ging, sondern vielmehr eine Fehde entstanden war. Ein stiller Krieg, der die Idylle und die Sicherheit des Tales ins Wanken brachte.

Die Lauscher stellten sich nach vorne, als die Wölfin sich von ihrem Gefährten erhob. Das aller letzte Mal würde sie ihre Worte an den verstorbenen Wolfsrüden richten können, Worte die den endgültigen Abschied verhießen und zugleich ein Gelöbnis der Rache war. Obgleich der Gedanke töricht war, an dem Volk der Leisetreter willkürlich Rache nehmen zu wollen, gestand die Waldwölfin der Trauernden ihre Hoffnung ein. Sollte sie damit ihren Verlust und die Schmerzen darüber lindern, früher oder später würde sie begreifen, dass es Wahnsinn war, den Berglöwen einfach den Kampf anzusagen. Oder Francis würde tatsächlich ihr Leben lassen müssen. Der Kopf hob sich leicht, als die Fähe sich ihr zuwandte. Es stimmte. Die Worte die sie aussprach gefielen Kurai ganz und gar nicht. Obwohl sie niemals abgestritten hatte ein gutes Herz zu haben, mochte sie es nicht, dass man sie darauf ansprach. Dennoch reagierte sie nur mit einem dumpfen Knurren, dass kurz ihren Fang eroberte, als man sie berührte. Man konnte es als ein positives Zeichen sehen, dass sie nicht einfach zu Biss, doch auch wenn Francis ihren Namen wiederholte änderte das nicht viel daran, dass sie diesen nicht benutzte.

Wölfe, die sie bei Namen ansprach, waren Wölfe, die sich ihren Respekt erkämpft hatten, sei es durch mutige Taten, Kämpfe oder jegliche andere Ereignisse. Solange dies nicht der Fall war, blieb eine Wölfin nur Wölfin und ein Rüde nur Rüde für sie. Der hellen folgend, kehrte auch sie dem Kadaver den Rücken und betrachtete den Alpha mit der neuen weißen Wölfin. Ihrem feinen Gehör, war das leise Knurren nicht entgangen, doch die nachtfarbene hatte in dem Moment anderes zu tun, als sich auf eine Auseinandersetzung einzulassen. Nun war es anders. Zwar eröffnete sie keinen Kampf, ließ es sich jedoch nicht nehmen, die Nackenkrause aufzustellen, die eindeutig ein Zeichen dafür war, dass sie sich nicht so einfach von der Fremden einschüchtern lassen würde. Ein musternder Blick hatte ihr sofort zu erkennen gegeben, dass die Schneeweiße, eindeutig kleiner war, als sie selbst, aber dafür besser genährt. Augenscheinlich hatte sie Zeiten in besseren Regionen verbracht, wo es mehr zu erlegen gab als sie selbst. Denn Kurai hatte für ihre Größe einiges an Gewicht verloren. Den Rest der Unterhaltung blieb sie ruhig. Kein einziges Wort verlor sie an die Fremde, stellte sich nicht wie Frnacis vor, sondern harrte nur darauf aus, dass Rumo weiter zog. Denn zwischen dem ganzen Durcheinander, hatte sie das fremde Heulen nicht überhört. Der Altwolf, den sie auf Anhieb gemocht hatte, lag im Sterben. Hauchte, während sie hier standen mit jeder Sekunde mehr seines Leben aus.

[Bei Rumo, Francis & Magena, schweigt]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Jun 23, 2010 9:52 pm

Sein Atem ging ruhig, obwohl man dies anhand der Lage nicht hätte meinen sollen. Aber Rumo wollte sich nicht noch mehr aus der Ruhe bringen lassen. So ließ er sich denn auch Zeit, ehe er eine Antwort für die weiße Fähe fand. Sein Augenmerk lag auf Francis. Er beobachtete seine taghelle Fähe zwar nur aus den Augenwinkeln, dafür aber sehr aufmerksam. Keine ihrer Regungen entging dem Alpha, denn er wusste, dass eine zerfetzte Seele mindestens so schadhaft sein konnte wie Äußerlichkeiten. Es war erfreulich, dass sie den Verlust augenscheinlich mit Fassung trug, aber Rumo wusste genau, dass es mitunter nur einen sachten Windstoß brauchte, um eine solche Fassade zusammenbrechen zu lassen. Er würde Francis also noch lange im Auge behalten müssen.

oO(Wie schön zu sehen, dass sie offenbar Anschluss zu Kurai findet. Wenigstens bleibt sie auf diese Weise nicht allein auf der Welt.)

Erst jetzt wandte er sich wieder der Weißen zu, musterte sie mit einem strengen, durchdringenden Blick. Offenbar besaß diese Fähe einen ebenso starken Charakter wie all die anderen Wölfe, die er bisher getroffen hatte. Eigenartig, aber gut. Wenn es so war, dann würde Rumo sich damit abfinden müssen, dass er ein Rudel aus stolzen Starrköpfen zu führen hatte. Sie würden ihm vermutlich keinen Moment der Schwäche verzeihen. So nickte der Rüde der Fremden, die sich Magena nannte, kurz zu.

"Nenn mich Rumo. Eine Antwort werde ich dir geben, doch du musst noch einen Moment darauf warten."

Es war nicht nur reine Schikane, dass er so entschied. Der Wildfarbene schob eine kurze Untersuchung des Toten in seiner Wichtigkeit vor die Einweiung der Fähe. So wandte er ihr also den Rücken zu, trat an seinen Begleitern vorbei und schlich bedacht um den schwarzen Pelz herum. Wittern hielt er den leicht geöffneten Fang mal hier und mal dort hin. Der Gestank fraß sich unangenehm in seine empfindlichen Schleimhäute, doch es half nichts. Rumo musste diesen Ort zunächst genau untersuchen, ehe er ihn guten Gewissens hinter sich lassen könnte. Der Kadaver war markiert worden und das sogar mehr als einmal. Auch in der nahen Umgebung fand der Rüde bald weitere Marken. Strenge, unmissverständliche Zeichen. Die Löwen hatten ihre Grenze gezogen und der Wildfarbene erkannte, dass sie besser daran taten diese von nun an nicht mehr zu überschreiten. So entschied er ebenfalls eine starke Grenze zu ziehen, allerdings ein gutes Stück weiter in Richtung Revierkern. Er wollte keinem seiner Wölfe den Anblick des Kadavers zumuten, auch wenn dieser sie vermutlich immer an die Gefahr erinnern würde. Erst jetzt sah er wieder auf und warf Francis und Kurai vielsagende Blicke zu. Sie würden zunächst zurück zur Höhle gehen. Immerhin hatten sie nun genug zu berichten und zu beraten. An Magena gewand sprach er:

"Nun, Magena. Ich erlaube dir uns zu folgen. Wenn du wirklich ein Rudel suchst wirst du dich bei uns einleben müssen. Doch ich werde an diesem Ort keine langen Gespräche führen. Beim Rudel bleibt uns dazu mehr Zeit."

[Südwald bei dem Toten | mit Francis, Kurai, Magena]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jun 24, 2010 7:48 am

Erleichtert darüber, dass sie Rumo und seinen Gefährten würde folgen dürfen atmete sie einmal tief aus und nickte dem großen Rüden zu. Dann erst wandte sie sich an die Helle, die sich als Francis vorgestellt hatte. Leicht mit der Rute wedelnd machte sie ein paar Schritte auf die Helle zu.
Sie wusste nicht genau, was sie ihr nun sagen sollte.
Ein fröhliches Hallo war ja wohl nicht angebracht.
Also stellte sie sich nur zu ihr und stupste mit ihrer Schnauze leicht Francis rechtes Vorderbein an.
Wie sie Kurai behandeln sollte wusste sie nicht genau, bis jetzt hatte die Dunkle sie ignoriert. Am besten sie wartete bis Kurai sie ansprach,irgendwann würde das ja wohl der Fall sein.
Magena war klar, dass sie hier eine Fremde für sie war und sie würde sich beweisen müssen. Dann würde sie hoffentlich zum Rudel dazugehören dürfen.

Den großen Wildfarbenen beobachtend stand sie einfach neben den anderen Fähen.
Rumo wollte anscheinend aufbrechen.
Zum Rudel...

~Anscheinend liegt dort wirklich jemand im sterben. Hoffentlich gibt es am Ende des Tages nicht mehrere Tote zu betrauern...~

Sich zu den anderen umblickend, überlegte sie in welcher Verbindung sie alle zueinander standen.

Magena merkte wie sie wieder nervös wurde. Also zwang sie sich zur Ruhe. Rumo war hier der Alpha,also würde sie auf ihn warten und ihm folgen. Rudel-tauglich war sie ja noch...


[Südwald,bei Rumo,Francis und Kurai]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jun 24, 2010 4:37 pm

Sanft wurde Francis ihr Fell aufgewirbelt, als ein Windstoß den stinkenden Geruch der Katzen zu ihr trug. Dieser abscheuliche Geruch würde ihr lebenslang in Erinnerung bleiben, soviel war sicher. Doch wurde leider auch dieser Geruch mit dem traurigen Verlust ihres Partners verknüpft und dies stimmte die helle Fähe traurig. Sie wollte ihn gehen lassen, ihn einfach ruhen lassen, doch an diesem Ort ging dies nicht, also wünsche sich Francis baldmöglichst aufzubrechen. Nicht nur weil der Alte im sterben lag.

Während Rumo den Tatort inspizierte, schien Magena Francis Entschuldigung anzunehmen. Die weiße Fähe kam mit einem Schwanz wedeln zu ihr und stupste sie an ihre Pfote an. Die Helle rang sich ein freudiges lächeln ab, so gut es in dieser Situation ging. Sie hätte Magena gerne mehr entgegen gebracht, sie eigentlich so begrüßt und danke gesagt, wie sie es sonst tat. Doch leider wurde dieses Ereignis traurig überschatten und Francis musste sich stark zusammen reisen, um nicht wieder mit weinen anzufangen. Doch sie hatte jetzt ein neues Rudel. Zwar musste sie bei einigen doch sehr um die Gunst des Mögen kämpfen, dabei fiel ihr Blick auf Kurai, doch früher oder später würden sich alle mögen und ein starkes Rudel bilden.

Endlich richtete Rumo sein Blick wieder auf seine Begleiterinnen. Die Worte an Magena zeigten Francis das es endlich los ging. Nicht auf die anderen wartend, trabte die helle langsam los. So wollte so schnell wie möglich weg von diesem Ort, sie wollte ihn hinter sich lassen und eine neue Zukunft anfangen. Doch wie diese ausgehen würde, war fraglich. Sie hatte dem Volk der Katzen Rache geschworen. Rache für den sinnlosen Tot ihres Geliebten und genau deswegen war es fraglich, ob diese junge helle Fähe, überhaupt noch eine Zukunft besaß oder besitzen wollte. Doch jetzt war erstmal der Weg zurück zum Rudel im Vordergrund. Sie mussten so schnell wie möglich zu Loki gelangen und nach schauen, was mit ihm geschehen war.


[Im Südwald mit Rumo, Kurai, Magena/ auf dem Weg zum Rudel]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Fr Jun 25, 2010 2:02 pm

Vielleicht war es eine Art Mitleid, die das steinerne Herz der dunklen Fähe ergriffen hatte. Immerhin konnte Kurai die Emotionen der Hellen gut nachvollziehen, auch wenn ihr Verlust damals anders ausgesehen hatte. Und ihre Reaktion darauf auch. Allerdings war sie danach allein gewesen. Verstoßen vom Rudel. Francis sollte nicht in dieselbe schwarze Einsamkeit fallen. Dementsprechend nahm sich die Waldwölfin vor, in der nächsten Zeit ein Auge auf die Trauernde zu werfen. Rachegedanken konnten schnell tiefe Depressionen hervorrufen und damit hatte der Keim des Wahnsinns und die Gefahr leichtes Spiel. Forschend betrachtete sie, wie sich die Taghelle anscheinend zurück in ihr Altes Ich zurückversetzte, auch wenn ihr Lächeln nicht so überzeugend war, wie sie es zuvor von ihr kennen gelernt hatte. Aber wer vermochte ihr das Verübeln?

Der viel sagende Blick des Wildfarbenen gab das Signal zum Aufbruch. Sie würden diesem toten Rüden den Rücken kehren und weiterleben, die einigen mehr in Angst, als die anderen. Doch Kurai war sich sicher, nicht bei allen würde dieser Anblick so leicht verschwinden. Das Gedächtnis war oftmals eine Bereicherung, allerdings in dieser Situation wohl eine strafende Fähigkeit, die genau solche Bilder immer wieder vor Augen hielt. Mit einem kurzen misstrauischen Blick zu der weißen Wölfin setzte sie der anderen Wölfin nach. Rumo würde schnell aufschließen, genauso wie die neue es ihm gleichtun würde. Sie selbst hatte den Entschluss gefasst erst einmal dicht bei der anderen zu bleiben. Mit jedem Schritt den sie sich von dem Ort des Geschehens entfernte, verblasste der Geruch des Todes. Selbst der Wind fegte mit seiner milden Brise die letzten Anzeichen davon aus dem Pelz. Die gewohnten Gerüche von Harz und feuchter Erde dominierten wieder die Umgebung.

Nun galt es also den Weg zurück zu der Höhle zu finden, zurück zu den Anderen, die sie dort zurück gelassen hatten. Ob der Alte bereits seinen letzten Atem getan hatte? Wackelige Hoffnung versuchte ihren Pessimismus zu verdrängen. Sie hatte den Grauen auf Anhieb gemocht und das sollte was heißen, denn meist dauerte es mehr als eine halbe Ewigkeit, bis sie Jemanden ins Herz schloss.

[Bei Rumo & Magena, folgt Francis]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Fr Jun 25, 2010 10:38 pm

Rumos starrer Blick haftete noch eine Weile auf dem toten, schwarzen Pelz am Boden, während die beiden Fähen bereits den Rückweg antraten. Sollten sie ruhig voran gehen, dem Rüden machte dies nichts. Er dachte daran, wie sich bald die ersten Aasfresser über den Toten hermachen würden und sich die Natur Stück für Stück ihr Kind wiederholen würde. Es wäre also besser man erlaubte Francis von nun an nicht mehr an diesen Ort zu kommen, bis der Kadaver gänzlich verschwunden war. Der Wildfarbene stand in Ehrfurcht vor dem besudelten, gerissenen Pelz und stellte sich den großen, stattlichen Körper des großen Rüden vor, wie er gewesen wäre wenn er ihm lebend gegenübergestanden hätte. Ein sachtes Nicken bewegte den Kopf Rumos - gleichsam Gruß wie Abschied.

oO(Möge Wulf deine Seele führen, Wolf.)

Er wandte sich ab und folgte dem Weg der Fähen. Sein Schritt blieb bestimmt, aber ruhig. Ein kurzer Blick zurück, der nicht mehr dem Schwarzen am Boden galt, sondern der weißen Fähe hinter ihm. Sie sollte ihm ruhig folgen, doch sie sollte es nicht wagen ihn zu überholen, wie es die anderen getan hatten. Es wäre ihm lieber gewesen in einem schnellen, trommelnden Wolfsgalopp zur Höhle zurückzukehren, aber so langsam kam ihm dieses hin und her geradezu lächerlich vor. So beschleunigte er nur seinen Schritt in einen zügigen Trab, den er auch tatsächlich bis zur Höhle durchhalten würde. Trotzdem konnte er dabei noch ein paar Fragen an Magena richten, die er bisher nicht gestellt hatte.

"Du warst es also nicht, die uns warnte? Wieso bist du der Warnung gefolgt?"

Es würde noch mehrere Minuten dauern, ehe sie die anderen erreichten. Rumo zwang sich dazu nicht an das Schicksal des Vaters zu denken. Wenn er sich hier den Kopf zermarterte half das dem alten Wolf in der Ferne wohl kaum. Wenn er ankam musste er einen klaren Geist haben. Also lenkte er sich mit einer wenigstens knappen Unterhaltung mit der Neuen ab. Früher oder später musste er diese ohnehin führen, warum also nicht gleich.

[Auf dem Weg zur Wurfhöhle | Kurai & Francis auf den Versen, spricht mit Magena]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jun 27, 2010 9:02 am




Magena beobachtete angespannt, wie Kurai und Francis bereits aufbrachen.
Sie wusste: sie wurde auf Rumo warten müssen. Er war der Alpha, wenn sie zum Rudel dazustoßen wollte,würde er sie hinführen.Punkt,ende,aus.
Einen letzten Blick zu dem Toten werfend lief auch er endlich los. Magena hielt sich etwa eine Körperlänge hinter ihm.



"Du warst es also nicht, die uns warnte? Wieso bist du der Warnung gefolgt?"


Wollte der große Rüde nun von ihr wissen.
Während sie dahintrabten überlegte Magena selbst warum sie der Warnung gefolgt war.

Ich weiß selbst nicht genau, warum ich der Warnung nachgegangen bin. Irgendetwas hat mich dorthin gezogen und als mir klar wurde, dass ihr direkt auf mich zu kamt,habe ich beschlossen zu bleiben.

Magena senkte leicht ihren Kopf.(Als Unterwürfigkeits-Geste an den Alpha gemeint)

Die letzten 2Jahre war ich sehr allein. Mein altes Rudel hat mich davongejagt. Es gab einen Alphawechsel und der neue tötete entweder alle Jungwölfe oder verscheuchte sie. Meine Wurfgeschwister hat er umgebracht,also bin ich alleine losgezogen. Ihr könnt euch alle garnicht vorstellen was für ein Glück es ist einmal auf andere Wölfe zu treffen.

Sie atmete einmal tief aus und ein. ~Nun habe ich genug geredet...es gibt anscheinend gerade auch wichtegere Probleme als meine Vergangenheit. Das war gestern, nun zählt das jetzt. Los Magena sonst bist du doch auch kein Hasenfuß...~

In Gedanken ermahnte sie sich noch ein paarmal sich zusammenzureißen. Bald würden sie auf die anderen Treffen und die Wölfin die gerufen hatte, nunja: sie hatte eine kräftige,selbstbewusste Stimme gehabt. Anscheined war dieshier ein Rudel voller dominanter Wölfe. Es wäre garnicht gut nun schwach rüberzukommen.

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jul 04, 2010 3:50 pm

Sie war wieder zurück bei der Wurfhöhle hielt sich aber auf Abstand. Neera hatte der Wölfin kurz mitgeteilt das Rumo auf dem Weg zu ihnen war. Dann suchte sie sich einen guten Platz von dem sie eine gute Übersicht hatte. Sie mußte wache halten so lange bis Rumo bei ihnen war. Alle ihre Sinne waren wach keiner würde es schaffen hier hin zu kommen das hatte die Wölfin sich feste vorgenommen. Kurz schaute sie sich um blickte zurück zu der Höhle, der alte Wolf hatte einen Kampf vor sich den er sicherlich nicht gewinnen würde. Alte gingen um Platz für Junge zu machen so war es im Leben und Neera konnte dies nicht verhindern. Doch sie konnte den Sterbenden schützen und ihm es erleichtern in Frieden zu gehen und das würde sie tun. Neera hatte einige Wölfe sterben gesehen aber sie hat auch viele Welpen. Es gab immer Wölfe und nichts würde sich daran ändern. Eines Tages würde sie vielleicht da liegen wo der Rüde jetzt lag. Doch wer würde dann für sie heulen? Sie hatte keine Welpen und auch keinen Gefährten. Neera setzte sich und wenig später legte sie sich nieder.

Ja wer wird für mich heulen?

(Neera etwas abseitz von der Wurfhöhle, denkt über das Sterben und ihr Leben nach)
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Jul 05, 2010 2:47 pm

Shira erwachte und sah eine weiße Fähe vor sich zu stehen. Erschrocken staarte Shira sie an, die Fähe strahlte etwas sanftes und ruhiges auf Shira ab. Ihr wurde ganz warm ums Herz. Die fremde Fähe ging zu Loki und wisperte ihm was ins Ohr, sodas Shira es nicht hören konnte, es ist klang wie ein Windhauch. Doch da raschelte es im Gebüsch und sie sah Neera, die Loki musterte, aber dann legte sie sich abseitz hin und wartete.

Die Stimmung war bedrükt und Shira schaute in den Himmel hoch und hoffte,betete das Loki es schaffen würde. Sie schaute nun Loki an, sie sah das er versuchte noch am Leben zu bleiben, aber es fiel ihm nicht leicht, das sieht sie. Shira fühlte sich schrecklich, Das Loki im sterben liegt ist ihre Schuld und die von Neera. Sie musterte Neera von der Seite, man sah das sie wartete. Sie wante den Blick schnell wieder ab und schaute in den Wald. Eine frische Brise ging durch ihre Nase und sie spürte sich für einen oment lang frei, ganz ohne Sorgen als würde sie auf einer Wolke schweben und alles was dadrunter passiert würde sie nicht mitbekommen, nicht einmal das Loki im sterben lag. Aber irgendwann wacht jeder wieder in der realität auf und merkt das, dass Leben sehr schwer ist. Man hatt viele Höhen und tiefen, und Shira durchläuft gerade einer der tiefen.
Sie legte den Kopf auf die Pfoten und guckte in den Wald, hoffent das entlich Rumo kommt.


[bei der Wurfhöhle/ bei Loki/ in der nähe Neera]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jul 08, 2010 12:18 pm

Nur schwer fand Francis den Weg weck von dem geschehen. Weck von ihrem Partner. Doch es war besser, als bei ihm zu bleiben und sich der Trauer und den Leiden hinzu geben. Soviel wusste die Fähe auch, nur war es schwer zu vergessen und noch schwerer nicht mehr zu lieben. Kurai hatte damals recht gehabt, mit ihren hinterher gedackel. Soviel war Francis klar, doch das die Entscheidung so schnell kam, war auch für Francis hart. Dies spürte offenbar die Dunkle und reihte sich zugleich schützend neben Francis ein. Diese dankte es Kurai mit einem milden lächeln und schaute dann wieder zu Boden und versank von neuem in ihren Gedanken. Hinter ihr sprachen Magena und Rumo mit einander. Doch was sie sprachen vermag Francis nicht zu hören. Vielmehr wurde sie abermals von ihrer Trauer heimgesucht und dem verlangen, wieder kehrt zu machen und bei ihm zu bleiben, bis die Götter auch sie holten. Doch dies war gegen ihr versprechen was die Helle einhalten wollte. So schritt und mühte sie sich ab, eine Pfote nach der anderen nach vorne zu verschaffen, um weiter zu gehen. Weg von diesem schrecklichen Ort.

Bald würden sie an der Höhle ankommen und Francis machte sich langsam Gedanken darüber, wie es wohl mit Loki zu sein schien. Ob er noch lebte würden sie spätestens erfahren, wenn sie angekommen wären. Doch der Gedanke schmerze in ihrem Hirn. Zwar kannte sie den Alten noch nicht lange genug, doch hatte sie Respekt vor ihm und immerhin war er auch Rumos Vater. Also wäre der Verlust doppelt so hoch, wie bei einem nicht Verwanden Wolf. Um ihre Gedanken von ihrer Trauer abzulecken, entschied sich die Helle, ein paar Worte mit Kurai über den alten zu wechseln, immerhin kannte sie ihn schon länger als sie selbst. Zumindestens dachte das Francis.

„Kurai? Kannst du mir etwas über Loki erzählen und wie es zu der Schnittwunde kam, die er an der Schulter hat?“

Francis sprach ruhig, aber auch flehend. Sie wollte das Kurai mit ihr sprach und sie ablenkte. Zu diesem Zeitpunkt war es ihr auch egal wie Kurai sie ansprach oder sie anschnauzte. Hauptsache die Dunkle war für Francis da und wie sie es ihr zeigte, war keinerlei nennenswert.


[Neben Kurai, fragt sie etwas]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jul 08, 2010 4:42 pm

Ein sanftes Lächeln umspielte die Lefzen der weißen Wölfin, als sie auf den alten Wolf hinabsah. Die Geister hatten ihren Weg zurück gefunden. Er würde heute nicht sterben, doch wie lange sein Lebensabend noch andauern mochte, das lag in der Pfote des großen Bunten, der über das Glück der Demba-Wolves bestimmte. Andächtig trat Lacrimosa von dem Schlafenden zurück und sah sich nach der anderen Fähe um. Irritiert legte sich ihre Stirn in Falten. Beide Fähen beachteten ihre Erscheinung gar nicht weiter. Doch bald kam die Unwirkliche auf den Gedanken, dass beide sie vielleicht für ein Rudelmitglied hielten, das sie nur noch nicht kannten. Wohmöglich würde es sich für sie lohnen, wenn sie diesen Irrglauben noch ein wenig aufrecht erhielt. So sprach sie zu der traurig anmutenden Weißen:

"Keine Sorge, Schwester. Er schläft nun, doch er wird bald wieder aufwachen. Wir haben ihn nicht verloren."

Sie lächelte freundlich. Ein aufmunternder Stupser ihrerseits galt der Schulter der anderen Fähe. Bald würde der Rüde mit den anderen zurückkehren und Lacrimosa hätte es gerne gesehen, wenn Shira dem Alpha mit Mut und Offenheit entgegentreten würde. Zu gerne würde sie der Weißen beistehen, doch ein untrügliches Gefühl drängte sie dazu das Weite zu suchen, bevor der Bunte auftauchte. Es war noch nicht an der Zeit sich ihm vorzustellen. So wandte sie sich denn von den drei Wölfen und der Höhle ab.

"Nur Mut, Schwester. Du wirst hier sicher bald ein Zuhause finden."

Mit diesen Worten sprang sie in grazilen Sätzen davon, bis ihr weißer Schein zwischen den Schatten der Bäume verschwunden war. In den Köpfen der drei Wölfe war sie nun nicht mehr als der Geist einer Erinnerung.

[verschwunden im Wald]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Jul 10, 2010 9:35 am

Der alte Loki schlief und es war seit vielen Wochen der erste wirklich erholsame Schlaf. Zu sehr hatten sich seine müden Glieder nach einer solchen Erholung gesehnt. Aber wer konnte es ihnen verübeln? Er war lange auf Wanderung gewesen und das noch auf seine alten Tage. Ohne festes Revier oder auch nur das genaue Wissen um ein Gebiet schläft es sich als wildes Tier nicht gut. Da wurde es Zeit für ein neues Revier. Nun endlich hatte der Alte das Gefühl beruhigt schlafen zu können, ganz ungeachtet der lauernden Gefahr. Er schlief und er träumte.

Mit geschmeidigem, starken Schritt trabten vier mittelbraune Pfoten über eine weite Ebene. Der Wolf, der hier lief, legte ein schnelles Tempo vor, obwohl er einen ausgewachsenen, wohlgenährten Hasen in seinem Fang mit sich trug. Der in einen Pelz von warmen Brauntönen gehüllte Wolf trabte zielstrebig auf den nahen, weitläufigen Wald zu. Der junge Rüde war ein stolzer Vater auf dem Weg zu seiner Familie.

Loki träumte von jüngeren Jahren, als seine Muskeln noch stark und die Hüften wohlgenährt waren. Sein Traum war eine Erinnerung aus dem Unterbewusstsein aus der Zeit, als er seine Gefährtin Turin gefunden hatte und gemeinsam mit der starken Schwester und Turin an seiner Seite eine Höhle in dem weiten Wald ausgegraben hatte. Turin war tragend gewesen und hatte bald ihren ersten Wurf gehabt, der zwei gesunde Welpen zu Tage förderte. Der etwas kränklich anmutende, kleinere Dritte blieb oft außen vor und Loki hielt ihn häufig für nicht der Rede wert. Immerhin glaubten die drei ausgewachsenen Wölfe nie daran, dass der Kränkliche ihr Rudel lange bereichern würde.

Geschmeidig wand sich der Wolfskörper durch die Bäume und es dauerte nicht lange, bis sich eine zweite Wolfsgestalt an seine Flanke heftete. Die braunen Pfoten verfielen in einen schnellen Wolfsgallop, angespornt durch die Fähe an seiner Seite, die ihn mit schelmischen Lächeln zu einem Wettrennen herausforderte. So jagten die Geschwister Loki und Freya in jugendlicher Anmut durch die Wälder Nordamerikas. Als sie zwischen zwei schmalen Birken ein unscheinbares Loch erreichten blieben sie endlich stehen. Der Wildfarbene ließ den toten Hasen fallen und mit lang aus dem Maul hängender Zunge warteten beide Wölfe ungeduldig auf das Erscheinen einer nachtschwarzen Fähe aus dem schmalen Bau. Sie erschien und Loki schleckte ihr fröhlich über die grauen Lefzen. Seine geliebte Turin...

[vor der Wurfhöhle | schläft & träumt]
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Kurai

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Rang : delta
Geschlecht : Fähe
Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

Rollenspiel
Gesundheit:
50/100  (50/100)

BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jul 13, 2010 5:35 am

Während Kurai der Wölfin folgte, war dieser es anzusehen, dass sie ab und an, doch noch mit dem Gedanken zu spielen schien, einfach kehrt zu machen. Zurück zu ihrem Gefährten zu pesen und zu trauern. Zumindest interpretierte das die dunkle Wölfin in die immer wieder kurz inne haltenden Schritte, die Francis dann doch wieder ansetzte. Was in der Hellen, auf die sie ein wachsames Auge warf, vorging, musste die Waldwölfin nicht erst nachhacken, geschweige denn lange versuchen nach zu empfinden. Sie kannte einen ähnlichen Schmerz, wobei sie sich nicht gestattete, so etwas wie Mitleid mit der Wölfin zu empfinden. Es war der Lauf der Dinge, Wölfe kamen, Wölfe gingen und irgendwann würde der Schmerz und die Trauer nach und nach verblassen und vielleicht in ein paar Monaten, Jahren, nur noch ein taubes Gefühl sein, welches man zwar wahrnahm, aber keinerlei große Beachtung mehr schenkte.

Das dankbare Lächeln, welches Francis ihr schenkte, registrierte die Wölfin aus dem Augenwinkel, beließ es aber bei einem kurzen Blick auf die Andere. Die Dunkle hatte keinerlei Interesse daran, ein "Gern geschehen" auszudrücken. Immerhin war es in einem Rudel selbstverständlich, dass man für einander sorgte und letztendlich gehörte zu diesem Rudel jeder Wolf, den Rumo aufnahm. Dabei spielte es für sie keinerlei Rolle, ob sie diese Fähe nun mochte, oder verachtete.

Eine ganze Weile hatten sie geschwiegen. Die Stille von den beiden Wölfen und das Waldorchester, waren ihre einzigen Begleiter, bis auf den Alpha und die neue fremde Wölfin die mit ihm Worte zu wechseln schien. Mal sehen, in wie weit sich Kurai mit dieser wohl vertragen würde. Genaue Gedanken konnte sie sich noch nicht über die Weiße machen. Erstens, weil sie das erste Mal auf sie getroffen war und zweitens, weil Francis mit ihr ein Gespräch begann. Die dunkle tat der Begleiterin den Gefallen, auf diese Ablenkung einzugehen, obgleich das hieß, an den Alten zu denken, der womöglich bald die letzten Lichter seiner Seelenspiegel erloschen hatte.

„Nun, ich bin selbst noch nicht lange bei den anderen. Loki ist ein weiser und besonnener Wolf. Einer der wenigen, die ich auf an hieb leiden und respektieren mochte. Wie genau es zu seiner Verletzung kam, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, weil ich erst kurz nachdem es passiert war, dazu gestoßen bin. Allerdings roch die Wunde nach Katze. Welche Art, keine Ahnung. Auf jeden Fall muss es sich um eine große Spezies handeln, immerhin sind die Schnitte tief. Diese wilden Leisetreter sind eindeutig gefährlich und so wie ich das sehe kein Gegner für einen einzelnen Wolf.“

Was genau sie für den Alten empfand, ob sie trauern würde, oder nicht, war aus ihrer Stimme nicht zu vernehmen. Kurai schien blendend darin zu sein, ihre Emotionen zu verstecken. Für sie war es auch wichtig, denn Niemand sollte dadurch ihr auf die schliche kommen, wen sie mochte. Immerhin bedeutete dies, eine Schwäche. Ein Wunderpunkt.

Die Dunkle hob die matten Augenlichter zum Blätterwerk, welches ihre Häupter verhang. Ja, das war sicher. Ein einzelner Wolf würde wohl keine Chance gegen ein solches Katzentier haben. Spätestens jetzt, wo sie den schwarzen Rüden dort in seinem eigenen Blut hatte liegen sehen, fand sie ihre frühere Annahme bereits bestätigt.

[Neben Francis, antwortet ihr/ nähern sich der Wurfhöhle]
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Plot 01: Der schleichende Tod
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