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Frühling | Morgen
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Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 01: Der schleichende Tod

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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Mai 16, 2010 2:54 pm

Ab und an scharrte sie an einem Fleck und presste ihre Schnauze witternd gegen den Boden, wenn die Pfotenabdrücke des Wolfes nicht mehr so deutlich zu erkennen waren. An diesen Stellen standen ihre Vorderpfoten näher an ihren Hinteren und bog das Rückrad durch. Ihre Erscheinung ähnelte dann dem Buckel einer Katze. Dies war hier der Fall, als das Unterholz etwas lichter wurde und der Boden nicht mehr all zu weich durch den Regen war, weil die Bäume diesen abgeschirmt hatten. Ansonsten war es nicht sehr schwer den Spuren des Giganten zu folgen. Ein wahrlicher Schatten war er jedenfalls nicht.

„Nun, der Triumph den man empfindet, das Adrenalin, dass alles macht süchtig nach mehr. Glaub mir.“

Ihre Ohren stellten sich aufmerksam nach vorne, als etwas vor ihnen die kleinen Äste von Sträuchern brach. Kurz funkelten große Runde Augen auf. Ein Reh. Wahrscheinlich hatte es seine Rudel verloren und irrte nun ziellos auf der Suche nach ihnen umher, denn von anderen war nichts zu wittern. Die Knopfaugen musterten nur kurz die beiden Wölfinnen, ehe es mit flinken Sätzen durch Unterholz brach und vor den Raubtieren flüchtete. Gleichzeitig vernahm die Wölfin auch, dass ihre Begleiterin aufschloss und erneut eine Frage an sich richtete. Kurai war nicht ganz schlüssig ob sie dieser Fähe überhaupt irgendetwas, was sie betraf sagen sollte. Die Helle hatte ihren Respekt den sie vor der Dunklen hatte eben schon demonstriert, was würde also mit dieser erst geschehen, wenn sie erfuhr, was Kurai bisher getan hatte? Unschlüssig hob sie den Kopf und hielt kurz inne.

„Ich war knapp über ein Jahr, als ich mein Leben als Einzelgängerin fristete.“

Zumindest diese Information war keine gewesen, die etwas über ihr treiben hatte ausgesagt. Und die große Fähe hatte sich dazu entschlossen auch nicht weiter auf die Gründe ihres frühen allein seins einzugehen. Niemandem hatte sie davon erzählt und diese Wölfin dort, die ihr mehr auf die Nerven gefallen war würde sicherlich nicht die erste sein, die darüber informiert werden würde. Nein, ganz sicherlich nicht.

[Bei Francis, auf Spurensuche]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Mai 16, 2010 7:08 pm

Das Ufer wurde breiter und die Fortbewegung fiel immer leichter, je näher der Bunte dem See kam. Er konnte bereits die spiegelnde Wasserfläche sehen und würde bald auch die große Lichtung erreicht haben. Doch er hielt noch einmal inne. Die breiten Pfoten kamen zur Ruhe und seine Nase berührte sacht den Boden. Er witterte, die Erde war hier leicht aufgewühlt von verschiedenen Pfoten. Prüfend ging der Rüde die Stelle ab und fand schließlich auch Arkos Duft. Er hatte also den Ort gefunden, an dem Arko die weiße Fähe begrüßt hatte. Doch wem gehört die andere Witterung? Rumo versuchte dem Geruch einige Informationen zu entlocken. Ein Rüde, so stellte er fest. Aufmerksam sah er sich nun auch um, die Sonne stand hoch an einem blauen Himmel. Die Flussbiegung gab jedoch keine Hinweise auf eine Auseinandersetzung zwischen den Wölfen her, also konnte man davon ausgehen, dass Arko die Situation gemeistert hatte. Vermutlich besaß das Rudel nun zwei weitere Pelze. Rumo seufzte, er würde es schon sehen, wenn er zur Höhle zurückkehrte und das sollte er bald, damit es kein buntes Chaos gab.

Schnell setzte er eine starke Urinmarke ab, um die verschiedenen Düfte eindeutig zu überdecken, dann eilte in raschem Trab weiter zur Lichtung. Während er so lief vergewisserte er sich mit einem durchdringenden Blick in den Wald hinein, dass er Kurai und Francis nicht zu sehr verlor. Wie sich herausstellte hatte er Glück, denn die Fähen schienen noch immer in die selbe Richtung zu laufen wie er. Der Weg zum See hin war auch nicht mehr weit und so hatte er die Lichtung bald erreicht. Am Rand der weiten Wiese blieb er stehen, mit gespitzten Ohren und hoch erhobenem Kopf versuchte er das Seeufer zu überblicken. Diese Wiese war riesig und der Rüde war sich sicher, dass hier die Chancen auf erfolgreiche Großwildjagd gut standen. Er würde also versuchen müssen diese Wiese mit in sein Revier zu legen. Bedacht schritt er am Seeufer entlang und sah sich aufmerksam um. Erneut durchfuhr ihn eine innere Unruhe, als eine scheinbar belanglose Windböhe ihm die frische Spur des schwarzen Riesen um die Nase wehte.

oO(Er war hier. Das ist gut, also hat er die anderen nicht gefunden.)

Rumo blieb mitten auf der Lichtung stehen und sah sich kurz nach der Waldgrenze hinter ihm um. Wenn die Fährte des Schwarzen hier entlangführte, dann würden Kurai und Francis hier sehr bald auftauchen und der Bunte wollte auf die beiden Fähen warten. Wenn das restliche Rudel nicht mehr von dem Riesen bedroht war, konnten sie ihren Weg auch wieder zu dritt fortsetzen. Seine aufgestellten Ohren spielten aufmerksam im Wind, während seine Augen noch immer auf dem Wald in seinem Rücken ruhten. Sie konnten nicht weit hinter ihm sein.

[Lichtung am See | wartet auf Kurai & Francis]

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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Mai 18, 2010 11:46 am

Francis schaute Kurai aufmerksam zu und ihr Anblick, die eher eine Katze ähnelte, als einen Wolf, vollbrachten auf dem Gesicht der Fähe ein kleines schmunzeln. Langsam mochte Francis die Schwarze, obwohl sie nicht immer nett zu sein schien. Doch dies machte erst den reiz aus, der von Kurai ausging und die Neugierde die Francis dazu trieb mit ihr ein Gespräch zu führen. Alle in ihr krippelte, als die Dunkle ihr, eine Antwort gab und in ihren Worten war nur Begeisterung zu hören.

Also hatte sie auch schon viele Kämpfe bestritten und auch gewonnen. Im Gegensatz zu mir.

Doch dies machte der Hellen nicht aus. Sie kämpfte lieber für das Rudel und auch nur dann, wenn es wirklich sein musste. Sie hielt nicht viel davon, sich ständig in einen Blutrauch zu versetzen oder seinen Durst nach Sieg zu stillen.

Plötzlich knacksten die Äste und Francis stellte sich Angriffsbereit hin. Man konnte ja nie wissen, ob es Zarek war, der da zurückkam. Doch die Fähe wurde schnell eines besseren Belehrt, als sie zwei Augen von einem Reh anschaute. Francis atmete erleichtert aus und schaute dem einsamen Reh hinterher, als es seinen, womöglich baldigen, Angreifern weg rannte. Viele Äste und Büsche verloren ihr Blattwerk, als das Tier durchs Unterholz hetze, womöglich auf der Suche nach seinen Artgenossen. Dann sprach Kurai abermals zu der Fähe, doch diesmal eher bedrückter, als begeistert. Die Dunkle war schon seit ihrem ersten Lebensjahr alleine unterwegs und wer weiß was sie da alles hat miterleben müssen. Tiefes Mitleid überkam Francis, doch sie wollte Kurai nicht in ihrer Würde hinunter setzen und so entschied sie sich, normal und gleichgültig zu klingen.

„in Sachen Kampf kann ich gut mithalten, doch nur wenn ich ihn auch für richtig halte und er nicht aus einem sinnlosen etwas heraus gestiegen ist….Jedoch hatte ich das Glück, nach meinen allein sein, als meine Ziehmutter starb, schnell ein Rudel zu finden das mich aufnahm. Doch dieses habe ich schlussendlich verlassen, um meinen Partner zu suchen. Doch auch diese Hoffnung gebe ich langsam auf. Ich bin es mir leid, ständig durch die Wälder zu ziehen, ohne einen sicheren Platz und einen Phantom, der vielleicht längst tot ist oder schon gar nicht mehr in meiner näheren Umgebung zu sein scheint, nachzujagen.“

Nun schaute die Fähe traurig drein und konnte ihre eigenen Worte selbst noch nicht ganz verstehen. Wie konnte sie nur die Hoffnung, ihren Partner wieder zu finden, aufgeben? Ein tiefer und stechender Schmerz, lies sich in ihrer Brust vernehmen und die Fähe war froh endlich wieder den Flusslauf hören zu können. Bald darauf kamen sie auch bei ihm an und erblickten Rumo, der schon längst, auf die beiden wartete.


[Mit Kurai im Wald/trifft auf Rumo]
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Kurai

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Mai 18, 2010 2:50 pm

Obwohl Kurai zu verstehen gegeben hatte, dass sie über ihr Leben nicht hatte weiter sprechen wollen, empfand es diese helle Wölfin wohl als Aufforderung über ihr eigenes zu sprechen. Die Dunkle, auch wenn es nicht so dem Anschein nach war, hörte Francis aufmerksam zu. Es war immer nützlich Hintergrundwissen über die anderen Wölfe zu sammeln und diese hier schien ihr blindlings zu vertrauen. Anders konnte sie sich nicht erklären, weshalb sie ihr so viele Schwachpunkte, die scheinbar an der Seele dieser fraßen erzählte. Ziehmutter. Dieses Wort löste in der dunklen einen regen Groll auf, den sie aber herab schluckte. Für sie war es noch nicht der Zeitpunkt zu erzählen, welche Vergangenheit sie prägte. Um den Gedanken daran zu verscheuchen beendete sie ihr fleißiges Spurenlesen und schüttelte ihren Körper, welcher die letzten Regentropfen die sich darin verfangen hatte verbannten.

Sie konnte bereits zwischen dem klaren Geruch von Wasser den Rumo herausfiltern. Also würden sie bald wieder gemeinsam ihre Wege bestreiten. So war es auch, die Fähen, Tag und Nacht, - wie Rumo sie insgeheim bezeichnete kamen geradewegs auf diesen zu. Doch noch bevor sie nahe genug war, richtete die etwas über drei Jahre alte Wölfin ihre Worte noch ein letztes Mal an Francis.

„Im Kampf kommt es nicht drauf an mitzuhalten und in manchen Situationen wirst du keine Wahl haben dich zu entscheiden. Sei der Auslöser des Kampfes sinnlos oder nicht. Und was deine Vergangenheit angeht Fähe. Deine Trauer und das Selbstmitleid welches du dir schenkst hilft dir hier nicht weiter und ich habe keine Lust das dieses dich zu einer Gefahr für das Rudel macht. Du solltest mehr Stolz besitzen und daran denken, dass du für dich selbst verantwortlich bist und du dein Leben lebst. Vergeude es nicht, indem du anderen wie ein räudiger Köter nachdackelst.“

Harte Worte die wieder einmal zeigten, dass Kurai sich nicht von den Gefühlen anderer beeinflussen ließ. Mitleid, so empfand sie, war hier nicht angebracht. Auch hatte sie Francis bisweilen nicht einmal beim Namen genannt, sie sprach sie immer nur mit Fähe an. Welche Gründe das hatte konnte man sich auslegen wir man wollte. Schließlich waren beide Fähen fast so nah, dass sie ihrem Alpha folgen könnten.

[Bei Francis, nähert sich Rumo]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Mai 18, 2010 7:53 pm

Zeit & Wetter:

Die Zeit ist leicht vorangeschritten. Mit dem Anstieg der Sonne haben sich auch die Temperaturen noch einmal leicht erhöht, aber weiter steigen werden sie heute wohl nicht mehr. Es bleibt also frisch und wird nicht zu heiß. Die dunstigen Nebelwolken vom Morgen haben sich nun endgültig verzogen und einem klaren, blauen Himmel Platz gemacht. Die Luft ist bewegt und frisch von gelegentlichen Windböhen durchzogen.

Postingfolge:
Loki und Shira haben eine Unterhaltung gestartet, in die Arko jederzeit wieder einsteigen kann.
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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Mai 18, 2010 8:12 pm

Der Alte konnte ein müdes Lächeln nicht ganz unterbinden. Der junge Schneepelz hatte letzten Endes doch einen Funken Sinn in seinem Namen gefunden. Hätte Loki nicht mit der großflächigen Schulterverletzung zu kämpfen gehabt, so hätte er die Unterhaltung mit Shira sicherlich mehr genossen. Der Ältliche genoss es sichtlich seine Erfahrung an junges Blut weiterzugeben. Vielleicht ein Zeichen des Alters? Ja, alt war er in der Tat geworden mit den Jahren. Viele Sonnenwechsel hatte er schon erlebt. Wohmöglich waren seine Tage allmählich gezählt. Ein tiefer Schmerz in der verletzten Schulter ließ den Altwolf die Ohren eng an den Kopf schmiegen und ein hohes Winseln ausstoßen. Doch Loki wollte sich die Qual nicht zu sehr anmerken lassen.

"Dann haben deine Eltern sicher geahnt was für ein Wolf einmal aus dir werden wird. Du hattest sicher gute Eltern?"

Eine Feststellung und eine Frage. Beides war mit einem freundlichen Ton unterlegt. Die Unterhaltung mit der fremden Fähe, die vielleicht bald zu diesem Rudel gehören würde, lenkte den Verletzten von seinen Schmerzen ab. Loki war das nur Recht. Er überlegte noch kurz, ob er die Weiße gezielter nach ihrer Herkunft fragen sollte, entschied sich aber erst einmal dagegen. Vielleicht würde sie ja von ganz alleine etwas über ihr Elternrudel preisgeben und wenn nicht, dann konnte er sie immer noch fragen, nachdem sie Gelegenheit zu einer Antwort gehabt hatte.

oO(Es wäre interessant zu wissen, was diese verschiedenen Pelze in das Tal getrieben hat.)

Das war es in den Augen des Ergrauten in der Tat. Zeit und Erfahrung hatten ihn gelehrt, dass man über die Vergangenheit und den Weg eines Wolfes vieles über dessen Charakter und Beweggründe lernen konnte. Die fremden Wölfe besser kennen und einschätzen zu können hielt er außerdem für wichtig. Wie konnte man sich sonst aufeinander verlassen? Müde blinzelte er in die Nachmittagssonne, die ihre letzten warmen Strahlen durch das Blätterdach des Waldes warf. Shiras Antwort würde ihm möglicherweise Aufschluss über ihr Innerstes geben. Es wäre, wie bereits erwähnt, sicherlich interessant...

[Im Eingang der Wurfhöhle | unterhält sich mit Shira, Arko nahe]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 19, 2010 4:11 pm

Nach dieser Frage bekam Shira ein großen Schock und auch als Loki vor schmerzen winselte. Shira war sich nicht sicher ob sie Loki ihre Vergangenheit anvertrauen sollte denn schließlich kannten sie sich noch nicht so lange aber sie tat es , sie hatte den Alten irgendwie Liebgewonnen

,,Meine Eltern waren grauenvoll zu mir, sie kümmerten sich nur um meine Geschwister, warscheinlich weil sie jünger waren, und wenn ich sie darauf ansprach bissen sie mich nur. Deshalb war ich die meiste Zeit bei meinen Freunden, dort war es für mich wie ein Zuhause. Doch irgendwann hielt ich es nicht aus und bin weggerannt hierher."

Diese Worte brachte sie nur schwer rüber und ihr Herz blutete danach. Sie musste sich die Tränen verkneifen. Eigentlich wollte sie die Vergangenheit hinter sich lassen und nie wieder auch nur daran denken, aber sie wusste, dass wenn sie auf irgendjemanden traf, sie daran erinnert wurde, egal ob sie wollte oder nicht. Sie gab den anderen nicht die Schuld, sie konnten ja nicht wissen, dass ihr Vergangenheit so furchtbar war, und wenn sie es jemanden erzählte konnte sie ihre wahren Gefühle die sie während dieser Zeit hatte nicht zeigen können. Die Gefühle wurden ihr sozusagen geraubt von der eigenen Familie. Nur ihre früheren Freunde konnten es etwas erträglicher machen, aber das half dann schließlich auch nicht mehr, wenn sie dagelieben wäre, hätte sie sich warscheinlich umgebracht oder ihre Eltern. Sie war ihren alten Freunde dafür sehr dankbar, das sie die Leere in ihrem Herz etwas füllten.
Sie schaute nun Loki ins Gesicht, sie hoffte das sie nicht so aussah als würde sie gleich in großen Tränen ausbrechen.



[vor der Höhle/ spricht mit Loki]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Fr Mai 21, 2010 8:14 pm

Loki bedachte die weiße Fähe mit einem ebenso wissendem wie mitleidigem Blick an. Die Trauer in ihren Zügen war unübersehbar und fast hatte der Altwolf ein schlechtes Gewissen. Doch die Weisheit des Lebens hatte ihn gelehrt, dass Verdrängung zu häufig zu Verbitterung führte und das wollte er Shira nun auch nicht zumuten. Er besah sie sich eine Weile eingehend, fast als suche er unter ihrem Pelz verborgene Narben. Sie war noch so jung, gerade vor einem Jahr erst hatte sie die Geschlechtsreife erreicht, wenn der Rüde sich nicht täuschte. Junges Blut, wie er es von vorneherein vermutet hatte. Sie würde sich schon wohl in dieser Gemeinschaft fühlen, da war Loki sicher, denn er hatte den großen Wildfarbenen sorgsam zu Sanftmut und Verantwortung erzogen. Er hatte versucht seinen Welpen der Vater zu sein, den er nie gehabt hatte. Das Schicksal der Weißen erinnerte ihn nun wieder an seine eigene Welpenzeit. Er konnte nur zu gut mit ihr mitfühlen.

"Ich kenne deine Pein, Wölfin. Ich möchte dich nicht in Bedrängnis bringen, aber wenn du deinen Geist erleichtern möchtest, so darfst du mir gerne von deiner Vergangenheit und den Sorgen berichten."

Er zwinkerte ihr freundlich zu und legte ein sanftmütiges Lächeln auf seine Lefzen. Während sich sein hagerer Brustkorb heftig hob und senkte, blieb der Kopf des Alten in einer beständigen, ruhigen Schwebe. So fixierte er die Fähe mit den ausgeblichenen Augen, jedoch ohne ihr all zu provokant lange in die ungewöhnlichen Seelenspiegel zu blicken. Wenn er so recht darüber nachdachte erkannte Loki, dass er noch keinen Wolf gesehen hatte, dessen welpenblaue Augenfarbe nicht dem warmen Ton eines erwachsenen Tieres gewichen war.

oO(Wohl eine Laune der Natur..)

[Eingang der Wurfhöhle | spricht mit Shira, Arko in der Nähe]
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Fr Mai 21, 2010 8:49 pm

Es wäre gelogen wenn man behauptete der Wildfarbene wäre nicht froh gewesen, dass er nicht lange hatte warten müssen. Der Anblick der beiden Fähen versetzte seine buschige Rute unwillkürlich in ein leichtes Pendeln. Es ließ sich nicht bestreiten, dass Rumo sich freute die beiden wieder um sich zu haben. Dennoch blieb er reglos stehen, das spühlende Frisch des Sees nicht all zu weit von seinen Pfoten entfernt. Die kieslige Erde unter den dicken Ballen war kühl und feucht, was ebenfalls auf die Nähe zum See hinwies. Aufmerksam aufgestellte Ohren beobachteten jeden Schritt der beiden Fähen, doch in seinen Augen war statt beständigem Misstrauen nun zum ersten Mal ehrliche Freundlichkeit zu finden.

oO(Im Grunde war es gut, dass sie nicht auf den Riesen gestoßen sind. Vermutlich wäre ich nicht schnell genug bei ihnen gewesen.)

Eine Welle von Unruhe erschütterte den Geist des Rüden bei diesem Gedanken. Obwohl er die beiden noch keinen Tag lang kannte, spürte er dennoch bereits Verantwortung für sie. Es war wie ein innerer Trieb, den er nicht abstellen konnte. Allerdings war ihm daran auch nicht wirklich gelegen. Es machte ihm nichts aus neben dem alten Wolf nun auch noch ein paar wehrhafte Fähen an seiner Seite zu wissen. Ganz im Gegenteil.

Mit stoischer Ruhe wartete er die Ankunft der beiden ab. Er wollte sie herankommen lassen, ehe er sich weiter auf den Weg am Ufer des Sees entlang machte. Irgendwo dort plante er dann wieder in den entfernten Wald einzubiegen. Das musste vorerst an Reviergröße reichen. Es würde sich nicht lohnen zu gierig mit dem Boden zu sein. Ein großes Revier ließ sich auch schwieriger verteidigen. Aber zunächst war er auf den Bericht der Fähen gespannt. Nicht unbedingt, weil er sich neue Informationen erhoffte. Nein, er wollte die Spurensuche als Aufhänger für ein annäherndes Gespräch nutzen, zumindest für ein kurzes. Denn wirklich redegewandt war Rumo nicht. Vermutlich würden ihm ohnehin rasch die Worte ausgehen, sofern keine der Fähen die Gesprächsführung übernahm.

[Lichtung am See | wartet die Ankunft von Kurai & Fracis ab, Sichtkontakt]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Mai 25, 2010 9:43 am

Der kühle Wind blies in das Fell der hellen Fähe und wirbelte es sanft auf. Francis mochte dieses Gefühl der Freiheit und der Natur. Das Gefühl den weichen, jedoch auch harten Erdboden unter ihren Ballen zu spüren und dem Wind seine Nachrichten zu entlocken. Zu gerne hätte sich die Fähe auf eine grüne Wiese gelegt und nur dem Wind gelauscht. Zu gehört was er zu sagen hatte. Zu gehört was er für spannende Geschichte brachte. Doch die Realität holte sie schnelle wieder ein, als Kurai, bevor sie bei Rumo ankamen, vernichtende Worte zu ihr sprach. Es zerriss sie förmlich. Francis dachte, das sie und Kurai, sich näher gekommen wären, doch das Gegenteil war der fall. Kaltschnäuzig wie immer, ermahnte sie die Fähe nicht wie ein räudiger Köter irgendjemand hinterher zu Dackeln. Schon das Wort „Köter“ stimmte sie traurig und Francis entschied vorerst nicht mehr mit Kurai ein Gespräch zu beginnen. Zu groß war die Enttäuschung darüber, ein Gefühl der Freundschaft verloren zu haben. Doch Kurai hatte irgendwie auch Recht. Wieso lief sie immer noch Zero hinterher? War das nicht wirklich wie ein räudiger Köter, wie es die Dunkle so schön behauptete?

Nein das kann nicht sein….Sie hat unrecht.

Ermahnte sich die Fähe selbst und wackelte arg mit dem Kopf hin und her. Nur das freudige wedeln der Rute Rumos lies sie wieder fröhlich stimmen. Wenigstens einer, der sich über ihre Ankunft freute. Francis tat es ihm gleich, doch so weit hinter Kurai, das sie es nicht sehen konnte. Es würde lange dauern, bis die helle Fähe wieder den Mut aufnahm, um Kurai zu einen Gespräch zu bringen.

Bald waren sie endgültig bei dem Bunten angekommen, doch anstatt Francis das Wort erhob, blieb sie lieber still. Sie hatte keine Lust wieder die Angst zu haben etwas Falsches zu sagen und so ließ sie Kurai den Vortritt und setze sich hin.


[Im Wald mit Kurai/ sind jetzt bei rumo]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 26, 2010 6:06 pm

Zur Überraschung Kurais schwieg die Wölfin neben ihr. Eigentlich hatte die Dunkle mit abwehrenden Worten gerechnet, die deutlich ihren Standpunkt vertreten sollten. Aber nichts – Die Worte blieben einfach aus. Somit ging die Drei jährige davon aus, dass sie mit ihren kalten, ehrlichen Worten die Ansichten der Hellen ins Wanken gebracht hatte. Zweifelte sie nun doch daran, ihren Gefährten zu suchen? Immerhin jagte sie einem Gespenst hinterher. Zumindest war das die Ansicht der Waldwölfin. Ein kurzer Blick zur Seite verriet ihr, dass sie Francis wohl mit ihren erbarmungslosen Worten hart getroffen hatte. Ihr Körper offenbarte nur zu deutlich die Trauer und den Schmerz den Kurai verursacht hatte. Aber darum scherte sie sich nicht. Im Moment standen andere Ziele an erster Stelle und was konnte sie schon dafür, wenn die Wahrheit manchmal weh tat?

So kamen die beiden Wölfinnen langsam bei dem Rüden an, wobei die Helle ihr momentanes Gefühlschaos zu überspielen versuchte und Rumo freundlich begrüßte, auch wenn die Worte, die sie sonst immer parat hatte ausblieben. Also übernahm Kurai diesen Part und wandte ihre mattgelben Seelenspiegel dem Wildfarbenen zu, den sie ebenfalls mit einem kurzen Rutenschlag begrüßte.

„Der Schwarze scheint weiter gezogen zu sein, zumindest führt seine Spur nicht zu den anderen.“

Sie warf erneut einen kurzen Blick zu Francis, die immer noch still blieb, dann erhob sie erneut ihre klare Stimme, die zu freundlich für ihr eigentliches Gemüt war.

„Ich bin auf noch eine zweite Wolfsspur gestoßen.“

Um alle warnenden Alarmglocken wieder zu entschärfen ließ sie dem Alpha keine Zeit sich Sorgen zu machen, sondern sprach sofort weiter.

„Allerdings ist die Fährte schon ein paar Tage alt und führt ebenfalls von uns fort. Ich denke es war ein zielloser Streuner, der nur kurz hier ausharrte.“

Nun lag es wieder an dem Rüden, was als nächstes folgen würde. Eigentlich standen für Kurai ja nur zwei Sachen fest, die er vorhaben könnte. Entweder sie erkundeten weiter, für eventuelle Wachposten, oder aber sie kehrten erst einmal zu dem Rest des Rudels zurück. Sicherlich wollte Rumo wissen, wie es in der Zeit seinem Vater ergangen war. Und die Dunkle musste sich eingestehen, dass auch sie hin und wieder an den Alten dachte.

[Mit Francis bei Rumo/ spricht]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Mai 29, 2010 3:57 pm

Neera war eine ganze Weile ziellos durch den Ostwald gelaufen. Sie hatte Rumo mit seiner Schwester beobachtet und wollte dieses Wiedersehen nicht mit ihrer Anwesenheit stören. Dieser Moment gehörte den zwei Geschwistern ganz alleine und war mit ihnen deswegen auch nicht mit zurück zum See gelaufen.
Sie hatte danach nach Night gesucht um zu schauen, ob er den Hund gefunden hatte den er im Wald vermutete doch sie konnte die Spur von ihm nicht wieder aufnehmen. Darum beschloss sie dann einfach eine Weile für sich zu sein. Es war einiges passiert und Neera wollte nun einfach ein wenig für sich haben. Doch nun war sie wieder auf dem Rückweg zur Höhle.
Zügig lief sie durch den Wald, über Äste und Felsen, sprang über einen umgefallenen Baum, lief eine kleine Böschung hoch und prüfte immer wieder mit der Nase den Wind ob Freund oder Feind in der Nähe sich befand. Doch sie kam ohne Störung gut voran. Hin und wieder rannte sie sogar ein Stück, kurz vor der Höhle verfiel sie in einen leichten Trab, so lange bis sie vor der Höhle war und stehen blieb. Ihre Rute bewegte sich zur Begrüßung langsam hin und her. Ihre Ohren waren leicht nach hinten gestellt und ihr Körper hielt sich aufrecht.
Sie wollte nicht stören darum verhielt sie sich erst einmal still und zeigte nur mit ihrem Verhalten das sie nichts böses im Sinn hatte


[ bei der Wurfhöhle | bei Shira , Arko und Shira]
Hoffe das waren sie alle


Zuletzt von Neera am Sa Jun 05, 2010 7:30 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Mai 29, 2010 7:34 pm

Shira überlegte was sie Antworten sollte, denn es fiel ihr schwer über ihre Vergangenheit mit jemanden zu reden. Sie mochte Loki. Er strahlte so etwas Positives aus, aber sie konnte trotzdem nichts mehr über ihre Vergangenheit sagen.

"Ich finde Sie sehr nett und Sie interessieren sich bestimmt für meine Vergangenheit, aber mehr kann ich leider auch nicht sagen."

Sie beendete den Satz und merkte, dass jemand auf sie zukam. Sie drehte sich in die Richtung aus welcher die Geräusche kammen. Da kam eine Fähe zum Vorschein. Sie machte den Eindruck als wollte sie nicht stören. Shira war verwirrt und sie überlegte, ob sie die Fremde angreifen, anknurren oder einfach stehen lassen sollte. Shira kam zu dem Entschluss sie anzuknurren, also richtete sie sich vor der Fähe auf, legte die Ohren an, sträubte das Fell und gab ein tiefes Knurren von sich. Sie überlegte ob sie das richtige tat oder ob es total falsch war, aber sie wusste, dass, falls die fremde Fähe sie angreifen würde, sie Kampfbereit war.


[vor der Höhle/ bei Arko,Loki,Neera]
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Lacrimosa

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jun 01, 2010 6:12 pm

Stille herrschte im Wald. Sogar das fröhliche Zwitschern der Vögel verstummte, denn das neugierige Federvieh beobachtete still, fast andächtig die weiße Gestalt, welche dort zwischen den Bäumen wanderte. Die weiße Wölfin bewegte ihre eleganten Läufe in lautlosem Schritt und doch wusste ihr Wald immer von ihrer Anwesenheit. Lacrimosa fühlte sich stets einsam, denn immer war es diese Stille, die sie begleitete. Von dem Leben im Tal konnte die uralte, stets jung gebliebene Fähe nur aus der Ferne zehren. Die aktive Teilnahme blieb ihr seit langer Zeit verwehrt. Ja, die Zeit. Lacrimosa selbst verfügte im Überfluss über dieses wertvolle Gut, doch dieser Umstand war nichts, was die strahlende Gestalt als Reichtum ansah. Es war wie ein Fluch, den sie jedoch als Gabe nutzen wollte. So ließ sich die Unwirkliche denn Zeit um ihr Ziel zu erreichen. Sie war der Fährte gefolgt, die sie schon lange in der Nase trug. Schließlich erreichte sie dann deren Ursprung. Im Südwald, nahe am Hang des einzelnen Berges mit der grünen Kuppe fand sie den armen Wolf, der sein Leben schon ausgehaucht hatte. Auch dieser Körper besaß nun mehr als genug Zeit... Der Geist hatte ihn jedoch verlassen. Bei der Weißen war dies anders gewesen. Sie beneidete den schwarzen Pelz, als sie nun den eigenen Fang senkte, um fast zärtlich den des Toten zu berühren.

"Ich wünsche eine gute Reise, Freund."

Mit liebevollen Augen, dunkel von der Traurigkeit in ihrem Blick, betrachtete sie den gerissenen Körper. Sein Fell war selbst schwärzer als die sternenlosen Nächte und mochte einst in flauschigen Büschen abgestanden haben, nun jedoch klebte es von seinem eigenen Blut am Fleisch. Sie hatte diesem Wolf nicht helfen können. Sie konnte ihnen nicht allen helfen. Die meisten waren auf ihrer Wanderung den Fängen der Berglöwen entkommen und jene, welche im Tal geblieben waren, würden sich nun noch lange mit ihnen messen müssen. Dieser hier jedoch war den großen Katzen zum Opfer gefallen und würde nun als Botschaft und Warnung missbraucht.
Die weiße Fähe legte dem toten Wolf eine Pfote in den Nacken, als wolle sie ihm Trost spenden. Ein letzter Gruß an den Toten. Dann wurde es Zeit das Rudel zu warnen, das wusste Lacrimosa. So erhob sie ihre melodische und unwirkliche Stimme zu einem überweltlichen Rufen:

"Höre, Wolf. Es gibt traurige Kunde zu überbringen. Sieh diesen Jäger, dem sein Leben gestohlen wurde. Eine Warnung, Wolf!"

Sie senkte den Fang und sah in Richtung des Sees in die Bäume hinein. Mehr durfte sie nicht tun. Alles weitere würde nun eine Probe für das Rudel sein, doch sie hoffte, dass die Wölfe kämen und die Warnung der Löwen erhielten, bevor diese einen weiteren Schlag gegen sie taten.
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Rumo
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jun 01, 2010 6:23 pm

Die Fähen kamen und wenn Rumo sie so betrachtete, dann erschien ihm die Helle ein wenig zermürbt. Sie schien seine wage Freundlichkeit in sich aufzusaugen wie die Erde einen Regenschauer nach langer Trockenheit. Vermutlich hatten die Fähen einen Streit gehabt und Francis den Kürzeren gezogen. Aufmunternd begrüßte der Bunte die helle Fähe mit einem kurzen Stupser in das weiche Brustfell. Bei der Dunklen zog er es jedoch vor die Begrüßung bei einem Nicken zu belassen. Ihr Bericht gefiel ihm. Zum ersten Mal erhielt er Informationen mit denen er etwas anfangen konnte.

Nachdenklich ließ er nun seinen Blick über die große Lichtung schweifen. Das frische Frühlingsgras wiegte sanft mit dem Wind als wolle es dem Wasser des Sees angehören. Wenn der Wind schließlich das Gras verließ und am Waldrand in die Baumkronen kletterte, dann verwandelte sich das zarte Rauschen in ein knisterndes Rascheln. Aufmerksam zuckten die Ohren des Wolfes, als er eine unbekannte Stimme vernahm. Der Wind trug die seltsamen Worte langsam zu ihnen heran und es brauchte seine Zeit, ehe sie ihre Wirkung im Kopfe des Rüden entfalteten. Verwirrt und alarmiert sah er in die Gesichter seiner Begleiterinnen. Eine Warnung? Wovor?

"Könnt ihr euch einen Reim daraus machen?"

Unruhig trat der Bunte von einer Pfote auf die andere. Er wollte nach seinem Rudel sehen. War einer seiner Wölfe gemeint? Doch die befanden sich in einer anderen Richtung. Er musste irgendwie in Erfahrung bringen, wie es dem Rudel ergangen war und gleichzeitig dieser beunruhigenden Nachricht auf den Grund gehen. Wieder sah er die beiden Fähen an. Er würde diese Entscheidung nicht ohne eine Rücksprache treffen.

"Wir können uns aufteilen, um nach den anderen zu sehen. Doch auf jeden Fall sollten wir diesen Ruf ergründen. Aber vielleicht reicht es aus von hier aus nach dem Befinden der anderen zu fragen. Was sagt euch zu?"

Ihm war Arko eingefallen. Der Rüde würde ihnen sicherlich antworten, wenn sie nach ihm riefen. Andererseits beruhigte dieser Gedanke den Wildfarbenen sogar. Wäre dem Rudel etwas zugestoßen, dann hätten Arko oder Sheta sicher nach ihnen gerufen, dessen war sich Rumo sicher. Angespannt zuckte seine Rute, während er auf eine Antwort der Fähen wartete. Vielleicht wollte eine von ihnen dennoch zur Höhle zurückkehren und wenn dem so wäre, so könnten sie ihm zumindest Unterstützung senden. Denn wer konnte ahnen, was dort in dem anderen Wald auf sie lauerte?

[Lichtung am See | mit Kurai & Francis]

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Loki

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jun 01, 2010 6:48 pm

Nach all der Aufregung, der Flucht vor den Menschen und dem tödlichen Berglöwen, war es hier an der Höhle endlich so schön ruhig gewesen. Nach der langen Wanderung, die ser Altwolf und sein Sohn hinter sich hatten, hatte dem Alten die Ruhe gut getan. Sie ließ ihn sogar über die tiefen Wunden in der Schulter hinweg sehen. Loki hatte die Unterhaltungen genossen, den kurzen Moment von fast familiärer Atmosphäre mit der jungen Baily und auch das zögerliche Frage-Antwort-Spiel mit Shira. Es hatte ihm gut getan nicht immer über sein eigenes Leben und das Spiel des Schicksals zu philosophieren, sondern einmal wieder nützlich für andere, jüngere Wölfe zu sein. Er hatte einen Platz gefunden.

Doch plötzlich schienen sich die Ereignisse abermals zu überstürzen und verwüsteten die gerade erst wieder sortierte Gedankenwelt des Altwolfes. Gerade hatte sich sein Verstand noch auf geradezu beruhigende Weise mit der Aufgabe beschäftigt der jungen Weißen ihre Geschichte zu entlocken, als diese zu einer plötzlich aufgetauchten Fremden herumwirbelte und zunächst noch kurz zögerte, dieser dann jedoch mit einem bestimmten Knurren begegnete. Loki hob den Kopf und versuchte rasch seinen matten Körper zumindest auf die vorderen Läufe zu hieven. Unruhig suchten seine rollenden Augen nach den Schemen von Sheta oder Arko, doch beide waren irgendwo zwischen den Bäumen und nicht zu sehen. Nur Shira war in der unmittelbaren Nähe des Alten geblieben und verteidigte ihn nun. Der greise Wolf rechnete ihr diese Tugendhaftigkeit hoch an. Er wäre für die Silbern-weiße kein Gegner gewesen. Aber diese behielt sich eine Körperhaltung bei, die den Erfahrenen bald wieder beruhigte. Mit ruhiger Stimme sprach er die Fremde an, was Shira in ihrer Aufregung wohl versäumt hatte.

"In dieses Tal scheint es viele Wanderer zu verschlagen. Ich grüße dich, Fähe. Du stehst hier vor den versprengten Anfängen eines frischen Rudels, das dieses Gebiet bald für sich beansprucht. Mit wem haben wir also das Vergnügen?"

Die lange Ansprache ließ den Verletzten atemlos werden, sodass er die Luft für seine letzten Worte angestrengt aus seinen Lungen pressen musste. Keuchend legte er sich also wieder nieder, als er geendet hatte. Seine Augen jedoch blieben einladend und freundlich auf die Neue gerichtet, doch nicht weniger aufmerksam und ein erfahrener Wolf hätte sicher auch ein vorsichtiges Misstrauen in ihnen entdeckt.

[Wurfhöhle | mit Shira, Neera gegenüber]
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Francis
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Jun 02, 2010 3:50 pm

Francis war noch immer am Boden zerstört, über die Worte der Dunklen, als sie zu dem bunten Rüden sprach. Sie erzählte davon, das der Hüne weiter gezogen sei, doch auch das sie noch eine andere, schwächere, Spür gefunden hatte. Die Helle schaute sie perplex an, Davon hatte sie ihr gar nichts erzählt und Francis selbst, hatte auch nichts von der Spur mitbekommen. Aber wie auch? Spuren lesen war bei ihr eine Schwäche und so verwunderte sie es nicht weiter und blieb weiter still sitzen.

Nur das freundlich anstupsen Rumos, bewirkte bei ihr ein kleines lächeln und ein anstieg auf ihren Gemüt. Von der Ferne, weg vom Rudel, war eine Warnung zu hören, die sichtlich zu bedenken war. Der Bunte fragte was sie davon halten sollten und ob jemand zum Rudel zurück wollte. Für Francis war es ein leichtes zu entscheiden was sie wollte. Sie wollte weiter bei dem Erkundungstrupp bleiben und nicht Kurai eine weitere Genugtuung geben. Sie wollte nicht, dass die Dunkle, abermals dachte, dass sie zu nichts tauge. Sie wollte es ihr wahrhaftig beweisen.

Rumo! Ich möchte dich gern weiter begleiten und unser zukünftiges Revier erkunden und sichern. Vielleicht reicht ein kurzer Heuler, der anderen aus, um sicher zu gehen dass bei ihnen alles in Ordnung ist. Denn ich finde, wir sollten der Warnung nachgehen und uns selber ein Bild daraus machen und dann urteilen was wir tun werden und können.

Ein sanfter Hauch schwirrte um die Beine der Hellen und sie stand, wie auf einen Befehl hin, auf und wollte am liebsten der Warnung nachgehen. Den Francis hatte ein komisches Gefühl in der Magengegend und dieses Gefühl hatte sie noch nie getäuscht. Doch konnte sie es nicht genau orten und sagen wo und was es ist. Also sagte sie lieber den anderen nichts, um sie nicht zu beunruhigen oder mehr, um Kurai nicht noch einen Grund zum Gegenschlag zu bieten. Aber zum anderen, wollte sie dem Alpha die Entscheidung überlassen und wenn ihm ihre gefiel, so mussten sie noch auf die Nachricht der anderen warten.


[Bei Rumo und Kurai]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Jun 05, 2010 10:20 am

Magena war bereits sehr früh auf den Beinen, hungrig strich sie durch die Gegend. Dieses Tal in dem sie sich nun befand, kam ihr gleichzeitig einladend und abweisend vor.
Mit einem Mal vernahmen ihre Ohren eine Stimme. Sie warnte den Wolf? Welchen Wolf und wovor? Sie schüttelte Kopf und Fell und hielt dann ihre Schnauze in den Wind um herauszufinden was gemeint sein könnte. Erst witterte sie nichts, doch dann stieg ihr der Geruch von drei, ihr fremden Wölfen in die Nase. Der Wind kam von vorne, also sollte sie eigentlich noch unbemerkt sein. Obwohl, was wenn die drei ihre Spur bereits aufgenommen hatten? Sie hatte am morgen aus diesem See getrunken.
Magena war unschlüssig was sie nun tun sollte. Einerseits beunruhigten sie die Anderen Wölfe, andererseits wollte sie dieser Warnung nachgehen und sehen was los war. Seufzend wandte sie ihren Kopf in die Richtung, aus der sie die Stimme vernommen hatte. Dann setze sie sich in Bewegung. Nun lief sie Parallel zu den Wölfen auf die Stelle zu, von wo die Warnung hergekommen war.

Das was sie als nächstes entdeckte lies sie erschaudern. Ein toter Wolf lag auf dem Boden. Ein merkwürdiger Geruch haftete ihm an, wie der eines anderen Raubtieres. Magena war dieser Geruch jedoch unbekannt. Was könnte das gewesen sein? Wenn es diesem Tier möglich war ihn dort umzubringen, dann muss es ein starkes Tier sein. Vor Aufregung stellten sich ihre Nackenhaare auf, ihre Nerven waren zum zerreißen gespannt. Langsam, Schritt für Schritt ging sie näher zu dem toten Wolf und beschnüffelte ihn. Vorsichtig blickte sie sich zwischen den Bäumen um, ob dort jemand auf sie lauern könnte. Ihren Hunger hatte sie fürs erste vergessen. Nun sorgte sie sich eher um die möglichen Gefahren im Tal.


[Bei dem toten Wolf in der Nähe von Rumo,Francis und Kurai]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Jun 05, 2010 6:11 pm

Neera stand relativ verdutzt vor der Höhle als sie erkannte das die zwei Wölfe ihr völlig unbekannt war. Und stellte leicht ihre Nackenhaare auf. Sie war hin und her gerissen einerseits wusste sie das Rumo sicherlich keine Fremden ins Rudel lassen würde. Aber Neera hatte sich umgesehen und ihren Alpha nirgendwo entdeckt. Er konnte natürlich auf der Jagt sein aber sicher war sich die Wölfin auch nicht. Und als die Wölfin sie dann noch anknurrte war es um Neera ganz geschehen. Auch sie zeigte ihre Zähne und stellte Haare an Nacken auf, auch ihre die gerade noch locker hing stand nun fast steil empor. Sie würde dieser Fremden auf keinen Fall weichen.
Als der Rüde sie dann ansprach schaute sie ihn verachtend an. Was sollte es heißen sie würde vor dem versprengten Anfang eines frischen Rudels stehen?
Alles an der Wölfin hatte sich nun verändert, alles war auf Spannung gestellt. Wo war der Alpha? Fragte sie sich und zog nur noch ihre Lefzen hoch und zeigte ihre weißen Zähne. Breitbeinig stand sie nun vor dem Rüden vor dem sie genau so wenig angst hatte wie vor der Wölfin.

Ihr müßt mir eher erklären wer ihr seit. Und wo ist Rumo? Wenn ihr ihm etwas angetan habt könnt ihr sichersein das euch das gleiche passieren wird.

Der Rüde war verletzt, schwer sogar. Gab es einen Kampf und hatte ihn Rumo verlohren. Einen festen Schritt tratt sie auf beide zu

Los sprecht

knurrte Neera beide an.


[Wurfhöhle | mit Shira, Loki gegenüber/ ziemlich sauer und besorgt.]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Jun 05, 2010 6:47 pm

Shira war leicht verdutzt als Loki die Fremde ansprach, aber sie hörte nicht auf zu knurren. Dann war es für Shira ein aus Wie die Fremde Loki anschaute machte Shira ganz wild auf ein Kampf. Loki hatte ihr nichts getan und sie fuhr ihn gleich so an das ging einfach nicht für Shira, wenn sie etwas hasst dann soetwas. Sie hielt es fast nicht mehr aus aber sie konnte sich noch halten. Was dann aber die Fremde sprach brachte sie zum kochen


,,Ihr müßt mir eher erklären wer ihr seit. Und wo ist Rumo? Wenn ihr ihm etwas angetan habt könnt ihr sichersein das euch das gleiche passieren wird.
Los sprecht"


wie sie diese Worte aussprach so ganz voller verachtung gegenüber zwei Wölfen die sie nicht kannten, war Shira unbegreiflich und machte sie Wütend. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen an dem sie es nicht mehr ausshielt sie war so wütend und voller hass auf der Fremden dass sie gleich explodierte. Sie fletschte die Zähne und sprang mit einem gewaltigen Sprung auf die Fremde rauf, als hätte sie nichts anderes in ihren Leben getan als zu kämpfen. Ihr war jetzt alles egal sie lies alles hinter sich, sie hatte nur noch einen Gedanken nämlich, den Kampf zu gewinnen egal was es Kostet.


[vor der Höhle bei Neera und Loki/kämpft mit Neera]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Jun 05, 2010 11:33 pm

Der Alte war wahrlich nicht davon begeistert wie sich die Lage entwickelte. Er war geradezu entsetzt als die beiden Fähen den Streit, der mehr ein Missverständnis zu sein schien als alles andere, in eine handfeste Auseinandersetzung ausarten ließen. Noch bevor er auf die bissige Anwort der Fremden hatte reagieren können, war Shira eingeschritten und handelte in den Augen des besonnen Altwolfes viel zu überstürzt. Für Loki wäre ein Kampf immer erst die letzte Möglichkeit geblieben, doch heute war die Jugend am Zug. Der Rüde musste einschreiten, möglichst bald, bevor noch etwas geschah. Die Fremde hatte Rumo benannt. Sie kannte seinen Sohn also?
Niemand hätte mit einem solchen Satz gerechnet, der den wackeligen Verletzten unerwartet kraftvoll auf die Beine brachte. Adrenalin durchströmte seine Adern, es regte zwar auch die Blutung an der Verletzung erneut an und ließ die dünne Kruste an geronnenem Blut aufplatzen, sodass der warme Lebenssaft erneut zu quellen begann, doch er versetzte den alten Körper auch in regelrechte Extase. Mit gewaltiger Stimme grollte der Rüde die Fähen an:

"SCHLUSS DAMIT!

Unnütze Welpenspielerei. Wir sind nicht Feinde auf diesem Boden. Rumo ist mein Sohn. Wie könnte ich ihm also schaden?"


Ebenso schnell wie die Kraft den dürren, mit einem Male wieder in voller Größe erscheinenden Körper, durchflutet hatte, genauso schnell verließ sie ihn auch wieder. Kaum waren die Worte gesprochen und ein paar starre, zurechtweisende Blicke versprüht, da wurden die steinernen Züge auch schon wieder matter und die gerade noch gestrafften Muskeln und Sehnen sanken wieder in sich zusammen. Kraftlos musste Loki seinem Körper nachgeben und sich niederlegen. Blut rann aus seiner Schulter und es war beinahe Angst in seinem Herzen, als er den Kopf nach der sickernden Flüssigkeit umwandte. Nicht noch einmal. Wie viel würde davon noch in seinen Adern zurückbleiben? Würde er wohmöglich auslaufen wie das Wasser aus einem zerstörten Futtertrog der Menschen? Dunkelheit umwaberte seinen Geist. Er konnte nun nicht mehr weiter auf die Fähen einwirken. Wenn seine maßregelnden Worte nicht gefruchtet hatten, dann würde er von nun an nichts mehr ausrichten können. Müde schloss er die Augen, sein Körper glitt auf die unverletzte Seite und sein Fang schlug bald dumpf auf den weichen Erdboden. Lang ausgestreckt lag der dürre Körper nun da, von aller wölfischen Kraft verlassen klammerte sich der Geist des Alten an einen letzten, dünnen Lebensfaden, der nur noch von dünnen Fasern gehalten wurde. Es schien als ginge es zuende mit dem Wolf. Das Leben verließ ihn. Langsam, aber unaufhaltsam sickerte es aus seiner Schulter und dem Brustkorb. Vielleicht war der plötzliche Kraftakt Grund dafür gewesen, vielleicht war es aber auch nur eine Frage der Zeit gewesen. Doch wie es auch war, hier herrschte der Tod in all seiner grausamen Unbestechlichkeit.

[vor der Wurfhöhle bei Shira & Neera | liegt im Sterben]



Anmerkung der Spielleitung:
Shira & Neera dürfen natürlich ihren Kampf trotzdem fortsetzen. Allerdings sollte das, ebenso wie ein ungefährer Ablauf und das Ergebnis zuvor miteinander besprochen sein, damit keiner übergangen wird.
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Jun 05, 2010 11:44 pm

Schritte. Sie hatte das leise Aufsetzen fremder Pfoten gehört und sogleich hatte sich ihr weißer Körper in das Dickicht zurückgezogen. Lacrimosa wollte nicht auffallen. Sie hatte sich längst noch nicht entschieden, ob sie sich den Wölfen zeigen wollte. Sie war sich nicht sicher, ob diese schon bereit dazu waren. Also beobachtete sie Magena aus sicherer Entfernung und unbemerkt. Der eigentümliche Wolf hatte keine Mühe sich vor den misstrauischen Augen der anderen Weißen zu verbergen. Niemand könnte die strahlende Gestalt finden, wenn sie das nicht wollte. Sie beobachtete gerne, ließ sich aber selbst nur ungern beobachten. Zu gerne wäre sie also geblieben, um zu sehen, was aus der Begegnung zwischen Magena und den anderen dreien werden würde. Doch etwas anderes zog nun ihre Aufmerksamkeit auf sich. Aufmerksam schnippten ihre Ohren. Lacrimosa wandte sich um und verschwand im selben Augenblick spurenlos wie geisterhaft in den Büschen.

oO(Der Tod scheint heute allgegenwärtig.)

Nur Augenblicke später erschien die weiße Gestalt wieder. Doch sie befand sich längst nicht mehr am selben Ort. Ihre geisterhaft strahlende Gestalt verbarg sich nun hinter einer Gruppe von Bäumen und wieder besah sie sich eine Gruppe von Wölfen aus einem sicheren Versteck. Es waren Shira und Neera, denen sie nun ihre sorgenvollen Blicke widmete. Aber keine der Fähen machte ihr annähernd so viele Sorgen wie der graue Wolf, der keinen Lidschlag später zu Boden ging. Die Tränenreiche zögerte. Sie wollte dem Alten zur Seite stehen auf seinem letzten Weg oder konnte sie wohmöglich noch etwas für ihn tun? Hin und her gerissen blieb sie in ihrem Versteck. Durfte sie so viel Initiative überhaupt zeigen?

oO(Habe ich heute nicht schon genug Wölfe ziehen lassen?)

[verborgen an der Wurfhöhle]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Jun 06, 2010 3:39 pm

Emm eigentlich war ich ja jetzt dran. Gibt es hier keine Postreihenfolge??

Ohne Ankündigung oder Vorwarnung stürzte sich plötzlich die Wölfin auf Neera, diese sich versuchte so gut sie konnte zu verteidigen. Sicherlich war Neera dominant aufgetreten aber war es ein Grund gleich so anzugreifen? Sicherlich nicht. Die Wölfin biss und knurrte und verteidigte sich zu gut sie konnte gegen diese Kopflose. Als der alte Wolf dann noch schrie sie sollten aufhören ging Neera etwas auf Abstand, ohne aber dabei die Wölfin aus den Augen zu lassen. Einige Stellen an ihrem Körper schmerzten. Aber nachzuschauen was die Wölfin ihn angetan hatte wollte sie nun auch wieder nicht. Sie konnte die Schmerzen aushalten.

Lass mich in Ruhe du verrückte.

Fauchte sie die Wölfin an. Und sah im Augenwinkel wie der Rüde zu Boden sank, ohne weiter die Wölfin zu beachten trat sie auf den Alten zu. Er schien in Ohnmacht gefallen zu sein, seine Wunden sahen mehr wie böse aus und es schien so als würde das Leben aus ihm weichen. Er war also Rumo´s Vater. Doch wo war er? Neera wand sich zu der Wölfin und schaute ihr einen Moment tief in die Augen. Immer noch kochte die Wut in ihr auf wenn sie die Wölfin sah. Doch nun hatte anderes Vorrang.

Ich mag dich nicht und werde dies sicherlich auch nie. Aber unser Streit muss warten, anderes ist nun wichtiger. Du musst mir sagen wo Rumo ist. Er muss herkommen solange sein Vater noch lebt. Also entweder sagst du mir wo er ist oder du läufst und holst ihn hier her.

Es war kein Befehl mehr ein Bitten.


(bei Loki, Shira an der Höhle)
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Jun 07, 2010 2:07 pm

Schnell erklomm der Ruf einer Fremden die Bäume und legte sich wie ein Schleier über den Wald. Eine Warnung die viele Lebewesen aufhorchen ließ, unter diesen auch die kleine Gruppe von Wölfen, die sich nahe am Fluss befanden. Noch nachdem die Stimme verklungen war, hörten die Tiere die Dringlichkeit der Nachricht und es war verständlich, dass Unruhe aufkam und die Glieder erfasste. Wieder einmal war es Zeit Entscheidungen zu fällen, doch der angehende Alpha schien diese nicht alleine fällen zu wollen und bezog die Helle neben ihr und Kurai selbst mit hinein. Francis schien Feuer und Flamme zu sein, sie bestand förmlich darauf mit Rumo weiter zu ziehen. Woher ihr plötzlicher Eifer kam, vermochte die dunkle nicht mit Gewissheit sagen, jedoch beschlich sie das Gefühl, dass die helle immer noch an ihren Worten zu knabbern hatte.

Wieder einmal sah man, wie grob sie doch mit anderen umging und sie mit barschen Worten verletzte. Dennoch vollbrachte es die Waldwölfin nie eine Entschuldigung über die Lefzen zu bringen. Nein, sie sprach nur ihre Meinung aus, wie die Wölfe damit umgingen war diesen überlassen. Nun, Rumo würde alle Mal dem Nachgehen müssen, aber ob Francis dabei eine gute Hilfe darstellte? Die Fähe schmunzelte, ehe sie aus dem Augenwinkel der anderen Wölfin einen eher zweifelnden Blick zu warf. Aber sollte die Helle noch eine Chance bekommen. Nach ihrer Abschätzung wandte sie die hellen Augen zu dem wildfarbenen, der bewusst sie nicht so freundlich und aufbauend Begrüßt hatte wie die andere.

„Ich denke die Fähe hat Recht. Ein Heulen würde reichen, allerdings bin ich auch bereit zu Arko zu stoßen und selbst nach zu schauen, sollte das dich eher ruhiger stimmen.“

Was genau sich in der Zwischenzeit bei dem Altwolf zutrug, davon war Kurai nicht unterrichtet. Sie war vielleicht eine gute Fährtenleserin und Kämpferin, allerdings blieben ihr die Übernatürlichen Fähigkeiten, des allsehenden Auges verwehrt. Sie ging einfach mal davon aus, dass Arko dort alles im Griff hatte, also war es nun erst einmal an der Zeit die endgültige Entscheidung des großen Rüden abzuwarten, ehe sie sich erneut in Bewegung setzen würde.

[Bei Rumo & Francis]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jun 08, 2010 4:57 pm

Shira sprang von Neera runter und sagte

,, Man kann mir ja vieles vorwerfen, was ich auch hinnehme, aber das ich verrückt bin ist absurrt. Ich meine, wer ist hier denn angekommen und hat zwei fremde Wölfe voller Verachtung und unfreundlich angesprochen?? Ich nicht..."

Shira konnte ihren Satz nicht beenden, denn Loki griff dazwischen ein, mit voller Kraft feuerte er die Worte. Aber ihn verließ die Kraft schnell und er lag dort. Neera rannte auf ihn zu. Shira blieb vor Schock stehen, ging dann aber doch langsam auf ihn zu. Sie spürte das Loki im Sterben lag und sah es auch als sie angekommen war. Ein Wind blies ihr um die Nase und sie erinnerte sich an die Vergangenheit, wo sie sich wünschte das alle sterben würden und jetzt wo Loki dort im sterben lag, verstand sie sich selber nicht mehr. Wie konnte sie sich nur wünschen das andere starben? Neera fragte sie

,,Ich mag dich nicht und werde dies sicherlich auch nie. Aber unser Streit muss warten, anderes ist nun wichtiger. Du musst mir sagen wo Rumo ist. Er muss herkommen solange sein Vater noch lebt. Also entweder sagst du mir wo er ist oder du läufst und holst ihn hier her."

Shira antwortete mit trockener Kehle

,, Ich werde dich wohl nie verstehen, so etwas unhöfliches wie dich gibt es wohl nur einmal... In einem Gespräch habe ich gehört, dass Rumo in der Nähe des Flusses ist. Er sichert ein Stück Land. Am besten gehst du ihn Suchen, da du ihn ja schon kennst."

Shira legte sich nun neben Loki hin. Sie schloss nach einer Weile die Augen und hoffte das Neera sich beeilen würde.


[vor der Höhle bei Neera und Loki/ spricht mit Neera]


Zuletzt von Shira am Mi Jun 09, 2010 3:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Plot 01: Der schleichende Tod
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