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Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
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Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 01: Der schleichende Tod

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AutorNachricht
Rumo
Der Beschützer
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Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

Rollenspiel
Gesundheit:
60/100  (60/100)

BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Apr 13, 2010 8:07 pm

Unter normalen Umständen hätte Rumo den Anblick der sich ihm bot sicherlich genossen. Das Licht der Sonne glitzerte auf den bewegten Fluten wie ein Teppich aus Silber, jedoch konnte der Fluss die Aufmerksamkeit des Wolfes nicht lange auf sich ziehen. Tatsächlich dauerte es nämlich nur einen kurzen, schweifenden Blick ehe er sich dem Ufer annahm, das er weit intensiver prüfte. Konzentriert sah der Rüde sich um und wirkte beinahe abwesend, wie er so stumm Kurai's Bemerkung vernahm, die er nur mit einem knappen Nicken kommentierte. Er musste ihr zustimmen, doch zur Sprache kam es nie. Er sah sich lediglich aufmerksam nach einem solchen Ort um und liebäugelte auch schon bald mit einem Ausläufer des Ufers, das etwas flussaufwärts in die Fluten hineinragte.

Rumo beobachtete noch beiläufig wie Francis ihren Durst stillte. Er überlegte, ob sie gut daran tat so nah an das Wasser heran zu treten in Anbetracht der nassen, glatten Steine. Dann lenkte ihn ein plötzliches Geräusch in seinem Rücken ab. Zunächst wippte nur kurz sein linkes Ohr, doch als Kurai sich mit Anspannung in ihren Gliedern umdrehte wandte auch er schließlich den Kopf.

oO(...immer nur auf Mord und Tod aus.)

Das entsprach dem ersten Gedanken, der Rumo durch den Kopf schoss als er den schwarzen Giganten erblickte. Er musterte den fremden Rüden sogleich von Kopf bis Pfote und seine Witterung, sowie seine gesamte Erscheinung gemeinsam mit den Worten der Hellen machten ihm klar, um welchen Zeitgenossen es sich hier handelte. Die Ansprache der Hellen an den Schwarzpelz machten eine Vorstellung außerdem überflüssig. Die Zeit für freundliche Worte war verflogen, wenn es bei diesem Rüden je eine gegeben hatte. Die Ausstrahlung des dunklen Gesellen war so feindselig, dass sich unwillkürlich der Pelz des Wildfarbenen aufstellte. Seine Rute jedoch hing nach wie vor gelassen zwischen seinen Hinterläufen.

Rumo ließ sich Zeit damit auf den Neuankömmling zu reagieren. Übermäßige Aufregung empfand er als unsinnvoll. So brachte er sich nur langsam und gemäßigten Schrittes in Position, schob seine ebenfalls nicht unerheblich von Muskeln bepackte Breitseite schräg zwischen den Schwarzen und seine Begleiterinnen. Aufmerksam und ihn bewusst fixierend starrte er dem Fremden mit einem durchdringenden Blick seiner tiefbraunen Seelenspiegel direkt in die kalten Augen. Im Gegensatz zu den kampfbereit angelegten Ohren der Nachtwölfin standen die Rumo's provokant und angstlos aufgerichtet. Sie wiesen auf seinen Fang, mit den gespannten, harten Lefzen.

"Was willst du?"

Der Bunte wusste, dass überflüssige Worte hier fehl am Platze waren und es wichtig war das Wesentliche sofort auf den Punkt zu bringen.

[steht am Fluss mit Kurai und Francis Zarec gegenüber]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Apr 20, 2010 8:29 pm

Spielleitung:

Der Wolfmischling Arko schien gewillt zu sein den Anforderungen eines Wolfrudels nach zu kommen. Er war es, dem die Aufgabe zugefallen war eine fremde Fähe zu begrüßen und dort war sogar noch ein weiterer Fremder dazugestoßen. Dieser dunkle Rüde, der Schwarzpelz Awân schien mit Freude der Einladung zu folgen. Humpelnden Laufes war er Arko gefolgt, gemeinsam mit Shira. Doch kaum am Rudelplatz angekommen, hatte er den Worten seines Führers schon nicht mehr lauschen können. Die Gerüche an der Höhle zogen ihn in seinen Bann - besonders eine. Vorsichtig trat er bereits die ersten Schritte zurück, wich in die schattige Deckung einer hohen Kiefer zurück. Die Witterung eines Rüden war unter der des Rudels, der gerade nicht anwesend war. Awân sah sich nervös um, seine Blicke huschten dabei schnell von Ort zu Ort. Jeden Moment rechnete er mit dem Erscheinen eines gewaltigen schwarzen Giganten, den er zuvor im Wald heimlich hatte beobachten können. Er hatte gesehen wie der Riese sich einen Hasen gerissen hatte. Nicht aus Hunger, nein, er schien von reiner Mordlust getrieben worden zu sein. Dieser Anblick hatte Awân so verschreckt, dass ihn nun beim bloßen Anflug seiner Witterung die selbe Angst überkam wie zuvor bei seiner Beobachtung.

Letzten Endes übermannte ihn die Panik gänzlich. Mit eingeklemmter Rute machte Awân kehrt, die letzten Worte Arko's nur noch flüchtig wahrnehmend. Er wollte nur noch weg von diesem Ort. Dass keiner diese Reaktion verstehen würde und sie auch nicht gutheißen würde, das interessierte den Rüden wenig. Er wollte sein Leben in Sicherheit wissen, denn in der Nähe des Mordlüsternen, das wusste er, würde er sich niemals sicher fühlen. Das wäre kein Rudelleben für ihn. So rannte der Schwarze. Er rannte so schnell und so weit ihn sein hinkender Lauf tragen konnte. Dabei folgte er dem Weg, den er schon ins Tal hinein genommen hatte. Dieser musste ihn schließlich auch wieder herausbringen. An die Wölfe, die ihn so friedlich aufnehmen wollten, hatte er nur einen kurzen Abschied gerichtet bevor er geflohen war:

"Ich kann nicht bei euch bleiben. Nicht bei ihm!"

[Awân hat das Tal aus Angst vor Zarec verlassen -> aus dem Rollenspiel genommen.]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Apr 21, 2010 4:24 pm

Als sie an der Höhle ankam roch Shira viele fremde Wölfe und bemerkte, dass Awân sehr nervös wurde. Ja, es schien als hätte er Angst vor etwas oder jemanden. Er schaute wild hin und her, als würde ihm gleich jemand an die Kehle springen. Shira lief ein kalter Schauer über den Rücken.

oO(Was ist mit ihm los? Wittert er etwa Gefahr? Wollte uns Arko gar nicht helfen sondern den "Neuankömmlingen" zeigen, wer der Chef im Wald ist? Oder kannte Awân den Ort schon und hatte er hier etwas Schlimmes durchgemacht?)

Ihr fielen noch hunderte solcher Gedanken ein, als sie sah, dass Awân die Rute eingeklemmt hatte und nun voller Panik war. Es schien als sei für ihn der Weltuntergang angebrochen. Shira wunderte sich, denn sie wittert keine Gefahr und außerdem, als Arko ihm hierher geholfen hatte hat Awân zufrieden ausgesehen, man hatte sehen können,dass es ihm hier gefallen hatte und Shira hatte sich ebenso sehr gefreut, als Arko ihnen geholfen hatte. Schließlich hätte er sie auch stehen lassen und sie ihrem Schicksal überlassen können. Aber Arko hatte es nicht getan. Er hatte ihnen geholfen bis zu dieser Höhle zu kommen, wo es so gemütlich aussah. Shira fand keinen Grund warum Awân so austicken sollte.
Nun sah Shira auch schon Entsetzen und noch mehr Panik in seinem Gesicht. Sie sah sich um, aber konnte nichts finden, das hätte gefährlich sein können oder gar tödlich. Shira versuchte irgendeine Gefahr oder Drohung zu wittern... erfolglos. Jetzt sah man schon deutlich, dass Awân es kaum noch aushielt. Er platzte schon fast vor Panik. So sprach er: "Ich kann nicht bei euch bleiben. Nicht bei ihm!"

oO(Bei ihm? Was meint er damit? Arko kann es ja nicht sein, denn er hat ihm geholfen. Wen meint er?)

Jetzt rannte Awân sogar fort, noch immer die Rute eingeklemmt. Shira schaute Arko fragend an, der aber schaute zu Loki.

[bei Arko, Loki, Sheta, Baily /vor der Höhle]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Apr 26, 2010 12:54 pm

Jeder der drei Wölfe ihm gegenüber zeigte mehr oder minder eine Art Reaktion, wobei er die der naiven Fähe durchaus hätte kommen sehen. Als diese ihr Wort an ihn richtete, verdrehten sich die kalten Augen allzu deutlich, sagen tat er dazu jedoch nichts. Wer war er denn, dass er sich mit solch einer unterbelichteten Fähe unterhielt?
Nein, wenn sie nicht einmal genügend Hirn besaß, um seine ungewandelte Art zu bemerken, dann würde sie auch nicht in den Genuss seiner Aufmerksamkeit gelangen. Sie würde schlichtweg ignoriert werden, verachtet bestenfalls. So wie jede Fähe bislang und sie lieferte ihm den besten beweis, weshalb dies eine weise Entscheidung war. Abfällig schnaubend blickte er nun dem Rüden entgegen, dieser schien jedoch daran interessiert, sein frisch markiertes Revier zu schützen. Auch hier verdrehten sich die hell gefärbten Augen, schienen boshaft zu funkeln und danach zu erlöschen. Keineswegs beruhigend, doch schien der Rüde ihm gegenüber wenigstens genügend Mut zu besitzen, um sein Revier zu verteidigen. Nicht, dass Zarec allzu interessiert an einem Revier - oder dem dazugehörigem Rudel - hätte, doch es schien eine Herausforderung, die es womöglich lohnte, wenn er sie bestritt.
Ein hinterhältiges Grinsen, eiskalt und provokativ, stahl sich auf seine Lefzen, vollendet in seinen Augen, doch das Fell blieb geglättet, wenngleich ein dunkles, drohendes Knurren seinerseits Antwort auf Rumo´s offensichtliche Feindseligkeit war. Den Schwarzen interessierte dieses gewiss ernst zu nehmende Detail jedoch noch nicht, denn noch war die Geduld vorhanden. Noch.

("Was willst du?" ... Oh, endlich mal ein Wolf, der Nägel mit Köpfen fertigt ...)

schoss es ihm süffisant durch den breiten Schädel und die Lefzen zogen sich zu einem weiteren, boshaften Lächeln zurück. Obgleich der Rüde ebenfalls eine beachtliche Größe hatte, noch dazu den Drang, sich als angehender Leitwolf zu behaupten, eine der zwei Fähen scheinbar brauchbar war, was die Größe und somit den Schutzschild anging, blieben die Läufe mäßig angespannt, die Ohren jedoch provokativ nach vorn gestreckt. Ebenso die hoch erhobene Rute, deutliches Zeichen seiner Dominanz - oder Ignoranz?!
Er hatte geschwiegen, lange geschwiegen und meinte, die drei Wölfe regelrecht vor Ungeduld vibrieren zu sehen, doch dies war gewiss reine Wunschvorstellung. Eingehend hatte er den Rüden beobachtet und wenngleich dies gewiss nicht bemerkt wurde, ebenfalls die Fähen. Ihm war keineswegs entgangen, dass der `Schutzschild´ an beachtlicher Masse und Größe für eine Fähe besaß, ebenso einen anscheinend ausgeprägten Sinn für Geduld. Eine Tatsache, die ihn entsetzlich störte, zeigen tat er dies jedoch gewiss nicht. Der dritte Wolf im Bunde - Francis - wurde lediglich anfangs mit einem kurzen, verächtlichen Seitenblick "gelobt", dann überging er diese vollständig.

"Vieles und nichts."

erklang nun endlich seine raue, dunkle Stimme, in der deutlich die Belustigung und Provokation zu hören waren. Nun musterte er den Rüden noch eingehender, zog die Lefzen mäßig zurück und zeigte somit seine Kamfbereitschaft. Seine Unerschrockenheit. An ihm würde es gewiss nicht hapern, wenn der Rüde auf einen Kampf aus war. Allerdings bezweifelte er, dass ein solch `besonnener´ Leitwolf sich unnötig mit solchen ... der Rüde suchte kurz nach dem passenden Wort, fand keines und beließ es bei einem `Provokativen´aufhalten würde. Wenn es nach ihm ginge und bei diesem Gedanken funkelten sie Augen nur umso härter und gefährlicher auf, als zuvor, würde der Rüde gewiss beide Fähen `decken´, damit sein Rudel rasch wuchs. Und somit sein Machtbereich. Eines stand jedoch fest. Er, Zarec, würde sich niemandem unterwerfen. Und erst recht nicht diesem Rüden mit seinem Weibergefolge. Feindselig schnaubte er aus, nun leicht angespannt und in Erwartung des Kampfes. Würde er kommen?


[Am Fluss - Rumo, Kurai & Francis]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Apr 27, 2010 10:33 am

Spielleitung:

Chenoa hatte lange Zeit nur dagestanden und die anderen Wölfe beobachtet. Sie versuchte sich einen Überblick zu verschaffen, besah sich die Umgebung an der Höhle und beobachtete vor allem insgeheim Rumo, wie er sein Rudel anführen wollte. Wohlwollend sah sie zu, wie auch die kleine Baily Anschluss fand und sich von Loki beschäftigen ließ. Sie hörte Rumos Worte und stimmte innerlich für dieses Rudel. Immerhin kannte sie den großen Bunten und wusste, dass man es gut mit ihm aushalten konnte. Müde von ihrer eigenen langen Reise ließ sich Chenoa schließlich auf die Hinterläufe nieder und sah Sheta dabei zu, wie diese die nahe Umgebung mit ihrer Nase unter die Lupe nahm.

Als schließlich Arko mit gleich zwei Neuankömmlingen zu ihnen stieß wedelte ihre Rute freundlich über den Boden. Beide Wölfe, sowohl die Fähe, wie auch der Rüde, schienen freundlich gesinnt und höflich zurückhaltend. Mit Besorgnis nahm die Weiße dann die angstvollen Regungen des schwarzen Rüden zur Kenntnis und als dieser plötzlich Hals über Kopf floh, beschloss sie ein Herz für ihn zu haben und ihm zu folgen, um nach dem Rechten zu sehen und eventuelle Seelsorge zu leisten. Kurz sah sich nach ihrer adoptierten Welpin um. Konnte sie Baily hier lassen? Womöglich war sie den Wölfen hier im Weg, hatten diese doch mit einem verletzten Altwolf genug zu tun. Also nahm Chenoa ihre Pflichten als frisch gebackene Mutter war, packte die lauschende Welpin mit einem dankenden Nicken und einem entschuldigenden Blick in Richtung Loki im Nacken und trug sie mit sich, Awân folgend hinein in den Wald.

[Chenoa & Baily folgen Awân -> beide aus dem Rollenspiel genommen]


Anmerkung:
Chenoa: Klinkt sie sich wieder ein, so kehrt sie schließlich unverrichteter Dinge wieder zurück zum Rudelplatz ohne Awân aufhalten zu können.
Baily: Klinkt sie sich wieder ein, so ließ Chenoa sie im Wald zurück, um Awân schneller folgen zu können. Die Welpin tapst dann einfach zurück zum Rudelplatz.
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Francis
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Geschlecht : Fähe
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Apr 29, 2010 8:36 am

Bald auch bemerkte der Bunte den schwarzen Riesen und befragte ihn, was er wohl hier wolle. Der Mörder antwortete nicht gleich und schon gar nicht auf die frage von Francis. Eher lag in seinen Augen eine Spur von Abscheu und die Fähe wurde gänzlich ignoriert. Das wiederum Überraschte Francis nicht. Der Rüde hatte schon bei seinem Mal mit dem Hasen gezeigt, das er Fähe, so schien es ihr, überhaupt nicht leiden konnte und sie als unnütz abstempelte. Doch Francis ließ sich nicht zurück drängen und ging eher noch einen Schritt nach vorne, um den Schwarzen zu zeigen, dass sie keine Angst vor hm besaß und um ihn noch mehr zu reizen. Er wiederum dankte Rumos Frage mit einem Knurren und Arroganter Haltung und Antwort. Er schien völlig auf einen Kampf aus zu sein. Was würde Rumo tun und würde er sich auf das Spielchen mit dem riesen einlassen? Beides wäre Francis recht gewesen. Zum einen, um den Mörder in die Schranken zuweisen und zum anderen, um Frieden einkehren zulassen und den Egoisten sein Handeln zu zeigen.

Nur wie würde er handeln? Jedoch scheint er mir ein guter Alpha zu sein und sein nächstes Handeln würde es hoffentlich beweisen.

Erwartungsvoll und gespannt schaute Francis von einem Rüden zum andern, jedoch immer in Provokationshaltung zu den Schwarzen. Die Fähe wusste dass er sie wieder und wieder ignorieren würde, doch war es ihr egal, was er von ihr dachte. Immerhin war er der jenige, der noch nie so etwas wie, Liebe und Zuneidung zu spüren bekommen hatte. Also warum ihn beachten? Jedoch war es die Spannung was die Fähe fesselte und wartete sehnsüchtig ab, was passieren würde.


[am Fluss, mit Rumo, Zarek und Kurai]
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Kurai

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Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

Rollenspiel
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50/100  (50/100)

BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Apr 29, 2010 1:28 pm

Kurai hatte längst damit gerechnet, dass weder sie, noch Francis ins nähere Beachtungsfeld des Rüden traten. Aber im Moment war es ihr Recht. Der Wildfarbene war es hier, der zu entscheiden hatte und ihr oblag es einfach nur zuzusehen und aus den Körperhaltungen der anderen zu lesen, oder aber wenn nötig die worteifrige Francis daraus zu halten, dieser traute sie nämlich gut zu in ihrer Hilfsbereitschaft den fatalen Fehler zu machen, sich einfach einzumischen, oder dem Rüden in irgendeiner Art und Weise zu zeigen, dass sie kein Abschaum war. Allerdings hielt sie sich noch zurück. Rumo war derjenige der mit Ruhe die Konfrontation mit dem Hünen anging, aber dennoch seine Worte ohne umschweife wählte und zugleich seine Ohren ihm provokant entgegenstellte. Ihre Seelenspiegel beobachteten die Reaktion des schwarzen. Er schien gefallen an dessen was geschah zu haben, alles an ihm zeugte von seiner Bereitschaft zum Kampf, nein, nicht Bereitschaft, sondern seinem Verlangen danach. Kurai ahnte, dass diese Begegnung, nicht ihr Ende nehmen würde, so wie sich der Fremde in seinem Kopf eventuell ausmalte.

Aus dem Augenwinkel registrierte sie eine Bewegung und dieser drehte sie sich zu. Es war Francis, die sich von dem Fluss noch ein weiteres Stück entfernt hatte und sich dem anderen somit näherte. Ein warnender Laut erklang kurz aus ihrem geschlossenen Fang. Er sollte Francis bedeuten sich nicht noch weiter dem anderen Wolf zu nähern und vor allen Dingen sich gefälligst aus dem hier herauszuhalten. Dann aber wanderte ihr Blick zurück zu dem Fremden. Im Gegensatz zu der hellen Fähe, zeugte ihr Körper von keiner unruhigen Anspannung. Das Geschehen nahm die Dunkle eher gelassen, vielleicht weil sie es kannte in solche Dinge verstrickt zu sein und sich ihr Geist bereits dagegen abgestumpft hatte. Dennoch verflog ihre Aufmerksamkeit nicht. Auch sie fragte sich, was der Alpha nach einer solch offensichtlichen Provokation tun würde.

[Hinter Rumo, bei Zarec & Francis]
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Loki

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Alter : 9 Jahre
Größe : 82 cm
Gewicht : 69,3 kg
Merkmale : Narben auf Schulter & Seite, eingefallene Flanken & ausgedünnter Pelz

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Gesundheit:
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Fr Apr 30, 2010 4:35 pm

Skeptisch legte der alte Pelz seine Stirn in Falten. Er hatte versucht einen Platz im Rudel einzunehmen als Welpenhort, doch wirklich dazu gekommen war er nicht. Zwar hatte er damit begonnen die Welpin mit einer Geschichte zu beschäftigen, allerdings war sein edles Vorhaben von dem plötzlichen Eingreifen der Ziehmutter vereitelt worden. Überstürzt - so bewertete der etwas senile, doch viel erfahrenere Wolf die Handlung der Weißen. Mitten in der Erzählung hatte Chenoa ihm die kleine Welpin buchstäblich weggeschnappt, um sie mit sich zu schleppen, während sie einen fremden Rüden verfolgte.

oO(So wenig Vertrauen? Der Instinkt jeder Mutter hätte ihr befohlen die Welpin im Schutz der Gruppe zu lassen.)

Kopfschüttelnd sah der Alte der Silhouette Chenoas zu, wie diese zwischen den Bäumen verschwand. Sie wollte also lieber dem panischen Dunkelpelz folgen. Sollte sie das tun. Mit Sorge stellte Loki anhand der all zu eigenmächtigen Entscheidung fest wie wenig diese Wölfe ein Rudel waren. Es bedurfte noch einer langen Dauer und einer festen Rangfolge ehe diese Tiere als ein Rudel zusammenstehen würden. Der Altwolf wusste das. Die Erfahrung hatte ihn dies gelehrt. Seine Erfahrung als Wolf, als Vater und vor allem als Alpha.

Wie dem auch sei. Loki bemerkte mit Unruhe, dass seine Gedanken bereits wieder abdrifteten. Er beschäftigte seinen maroden Geist ganz eindeutig zu lange mit Dingen, die für den Moment nur geringe Wichtigkeit besaßen. Solche Philosophien sollte er besser auf Stunden schieben, in denen ihm mehr Zeit dazu blieb. So hob er nun den Blick gen Arko, dessen Läufe vor seinem Blickfeld erschienen waren und dessen Seelenspiegel in fragend ansahen. Fragend? Ach ja, da kehrten dem Greis seine letzten Worte, beiläufig aufgeschnappt, ins Gedächtnis zurück. Also, wo war Rumo?

"Er wird nicht weit fort sein. Rumo sichert uns ein Stück Land in diesem Tal. Er legt die Reviergrenzen fest, Arko."

Ein freundliches, ehrliches Lächeln bewegte seine Lefzen, als der Alte zu dem jungen Mischling aufsah. Er mochte diesen Bunten, der gleichsam viel wie wenig von einem Wolf hatte. Loki war noch immer nicht darauf gekommen, was genau ihn an der Erscheinung Arkos eigentlich störte. Er wusste nur, dass irgendetwas an ihm anders war. Loki schluckte und das Kratzen in seinem Hals zeugte davon wie lange es her war, da seine Kehle zuletzt einen Tropfen Wasser gespührt hatte. Doch ihm war nicht wirklich danach sich auf die geschwächten Läufe zu erheben und eine Pfütze aufzusuchen. Vielleicht später. Viel lieber besah er sich aus seiner gemütlichen Position heraus die Neue. Eine junge Fähe ganz augenscheinlich.

"Ein neuer Fang in unserer Mitte. Darf ich den Namen der jungen Dame erfahren?"

Er wollte sich nicht in den Vordergrund spielen, nein. Diese Zeiten waren für ihn seit vielen Monden Vergangenheit. Es war lediglich etwas Gemütlichkeit, die er in die starre Lage bringen wollte mit seinem ältlichen Charme. Mit freundlichen Augen sah er in die Runde, die nun mehr aus der Neuen, Arko und ihm selbst bestand. Denn Sheta war zwar in der Nähe geblieben, ihr bunter Pelz erschien von Zeit zu Zeit zwischen den Bäumen um sie her, doch war sie gerade tätlich damit beschäftigt die Umgebung zu untersuchen. Vielleicht fand sie ja die Ursache für den plötzlichen Sinneswandel des Dunklen.

"Was mag unseren dunklen Gesellen wohl verschreckt haben? Sicherlich nicht der Anblick eines alternden Wolfes."

Er schmunzelte in Richtung der weißen Unbekannten.

[liegt im Eingang der Wurfhöhle | bei ihm Arko & Shira]
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Rumo
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Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Fr Apr 30, 2010 6:09 pm

Ein zweischneidiger Zahn. Die Fähen standen hinter ihm und das war ein nicht zu verachten gutes Gefühl. Doch spürte der Bunte auch die Erwartungen, die sie an ihn stellten. Wenn er sich jetzt falsch verhielt, so würde er nicht nur den Kampf mit dem Schwarzen verlieren, sondern auch die Achtung der Fähen und seine Position als angehender Alpha. Hier kam Rumo jedoch seine Fähigkeit zugute auch in den angespanntesten Situationen einen kühlen Kopf zu behalten. Und er wusste genau, dass er Ruhe bewahren musste, solange ihm dieser Riese gegenüberstand. Selbstsicher, aber nicht arrogant, hob der Wildfarbene seinen Kopf ein Stück höher und ließ kurz, aber bestimmt seine Rute in die Höhe wippen. Er wollte den Fremden nicht dominieren, keinen Kampf beginnen, aber er würde ihm nicht klein bei geben. Rumo hatte keine Angst und das sollte sein Gegenüber ruhig wissen.

"Was haben wir also mit dir zu schaffen?"

Die Frage war durchaus gerechtfertigt, denn eine Antwort hatte ihm der Gigant nicht wirklich gegeben. Die Provokation des Fremden, die einer Herausforderung gleichkam, ließ Rumo ins Leere laufen. Er war nicht leicht zu provozieren und auch nicht leicht einzuschüchtern. Bewusst hatte er deshalb keine ausgesuchte Höflichkeit in seine Worte gelegt, sie hätte den Koloss kaum beeindruckt. Doch war in seiner Stimme ebenso nicht der geringste Funken von Aggression oder Reizbarkeit herauszufiltern. Noch immer dominierten Gelassenheit und Selbstbewusstsein die Haltung des Bunten. Es gab keinen Grund sich zu fürchten, auch nicht vor einem Kampf. Denn sollte es dazu kommen, so würde Rumo sich zu helfen wissen. Er war keineswegs wehrlos und das musste auch sein Gegenüber erkannt haben.

oO(Er sieht aus, als würde er auf eine Auseinandersetzung hoffen. Aber mir liegt nichts an einem Kampf, das wird er einsehen müssen.)

"Eine Antwort wäre diesmal angebracht."

Es lag keine Drohung in seiner Stimme, lediglich sein beachtliches Gebiss wurde für den Bruchteil einer Sekunde durch das Heben der Lefzen aufgedeckt. Der Wildfarbene hatte einfach weder Zeit, noch Muße sich lange mit dem Spielchen des Schwarzen aufzuhalten.

[am Fluss mit Francis & Kurai | steht Zarec gegenüber]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Mai 01, 2010 6:57 pm

Loki schien sehr überlegend, also schaute Shira sich die Umgebung an. Da sagte Loki auch, dass Rumo nicht weit fort sei und ein Stück Land sichere. Dann schaute der Rüde Shira an. Ihr lief ein kalter schauer den Rücken herunter. Wie er sie anschaute. Nicht bosartig, nicht feierlich sondern interresiert. Shira merkte, dass das Vogelgezwitscher und die Gerüche einfach weg waren, als hätte sie jemand weggepustet. Sie sah Loki tief in die Augen, Shira war wie hypnotisiert alles war weg außer Loki. Doch dann fragte Loki

"Ein neuer Fang in unserer Mitte. Darf ich den Namen der jungen Dame erfahren?"

Alles war wieder da. Die Gerüche, das Vogelgezwitscher einfach alles. Shira war etwas verwirrt. Sie musste erstmal ihre Gedanken sameln. Da bemerkte sie, dass der Rüde um sich guckte, die Umgebung. Shira mochte Loki. Die Art, wie er die Frage rüberbrachte, fand sie überwältigend. Auch das was passiert war, das alles weg war nur Loki und sie und das durch einen einzigen Blick. Sie dachte sich nur:

o0(was war das denn? so etwas ist mir noch nie passiert und ich hab schon vieles durchgemacht.)

Sie hatte in ihren Gedanken vergessen zu antworten

"Ähm... man nennt mich Shira und ich bin auf der Suche nach einem Rudel"

Doch bevor sie das sagen konnte fragte Loki noch, was mit Awân los war, warum er weggerannt war. Shira guckte nun Loki an. Sie hatte die ganze Zeit auf den Boden geguckt, weil das was passiert war sie mitgenommen hatte.


[ vor der Wurfhöhle/ bei Arko und Loki ]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Sa Mai 01, 2010 10:12 pm

Noch während Arko sprach trat plötzlich ein zutiefst erschrockener Gesichtsausdruck auf Awâns Miene, als hätte er einen Geist gesehen. Und dann rannte er plötzlich fort, mit ein paar wenigen letzten orten zum Abschied. Was war in ihn gefahren? Hatte ihn ein Trauma eingeholt, ausgelöst von dieser Höhle, von dieser Atmosphäre, die sie umgab? Oder von den ersten Rufen des Frühlings, den im Sonnenlicht schillernden Blumen und im Frühlingswind wiegenden Gräsern? Arko kannte den Schwarzen nicht. Er kannte weder ihn, noch seine Vergangenheit. Geschweige denn weshalb er humpelte. Und allein dieses Merkmal erzählte von einer düsteren Vergangenheit. Denn welcher humpelnde Wolf konnte schon von bunten Farben und dergleichen erzählen, wenn es um die Vergangenheit ging? Das war undenkbar. Jedoch hatten sich seine Worte auf eine Person bezogen. Ein Wesen. Vielleicht nicht aus Fleisch und Blut. Obwohl Arko seinen Glauben nicht an Geister vergeudete, ertappte er sich dabei, wie er sich vorstellte, Awân sei der Geist begegnet, der der Grund seiner Behinderung war. Vielleicht trieb sich besagter Geist in diesem Tal herum und wollte seine Ruhe nicht finden. Ein kalter Schauer lief über Arko's Rücken. Vielleicht fürchtete er sich ja vor Altwölfen. Weshalb, war ein Rätsel. Jedoch war letztere Möglichkeit wohl die Schönere. Und so klammerte der Mischling sich an diese.

Ebenso überrascht über die plötzliche Flucht schienen Shira und Loki zu sein. Wahrscheinlich würden sie das Rätsel des Scharzpelzes niemals lüften können. Aber auf ewig würde es eine eingebrannte Geschichte bleiben, perfekt, um ein paar übermütigen Welpen Furcht einzuflößen und Respekt vor dem Tal und Toten zu lehren. Als Welpe hätte Arko die Geschichte des Humpelnden bestimmt gefallen, auch wenn sie nur recht kurz war. Hier und dort würde man noch etwas ausschmücken können. Und so plötzlich wie auch Awân geflohen war, rannte Chenoa ihm nach. Kannte sie den Rüden? Wurde bei ihr ebenfalls ein Trauma ausgelöst? Sie schnappte ihre Welpin und preschte dem Schwarzen nach. Merkwürdig, anders konnte man dieses Szenario nicht nennen. Langsam legte sich der aufgewirbelte Staub wieder und langsam kehrte die beruhigenden Atmosphäre wieder ein, die zuvor wie durch einen Blitz von Awâns und Chenoas eigenartigem Verhalten zerschlagen worden war.

Als Loki Shira angesprochen hatte, fiel Arko etwas auf. Die Fähe wirkte plötzlich verwirrt, durcheinander. Als hätten Lokis Worte einen nur für kurze Sekunden andauernden Tornado durch Shiras Gedanken gejagt. Was verwirrte die Fähe plötzlich so sehr? Und hatte es etwas mit dem bizarren Verhalten der beiden anderen Wölfe zu tun? So viele Fragen. Arko schnaubte leise. Er wollte die Zeit nicht mehr damit verschwenden, Antworten zu suchen, die es nicht gab. Und wenn, dann würde er sowieso nie an diese heran kommen. Rumo war also die Umgebung erkunden gegangen. Gerne wäre Arko mit gekommen, aber er konnte Loki nicht alleine lassen. Überall konnten Leisetreter lauern. Schließlich kannten sie dieses Revier sehr viel besser als die Wölfe. Und deshalb war es auch umso besser, wenn sie es so schnell wie möglich ebenfalls kennen lernten. Sie mussten wissen, wo die besten Verstecke waren und wo die besten Aussichtspunkte, musste jedes Geheimnis lüften, das dieses Tal verbarg. Aber bis das getan war würde es viel Zeit brauchen. Zeit, die die Wölfe nur wenig hatten. Denn jederzeit konnten sie wieder kommen, jederzeit konnten sie den Düften der Wölfe folgen und jederzeit könnten sie wieder ein Rudelmitglied angreifen und verletzen. Vielleicht sogar töten.

"Wir sollten uns vielleicht auch ein wenig umsehen."


[mit Loki & Shira bei der Rudelhöhle / schaut Awân nach / redet mit Shira & Loki]


Zuletzt von Arko am Di Mai 04, 2010 6:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gewicht : 69,3 kg
Merkmale : Narben auf Schulter & Seite, eingefallene Flanken & ausgedünnter Pelz

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Mai 03, 2010 2:06 pm

"Shira also, ein wirklich hübscher Name. Ich habe ihn jedoch noch nie vorher vernommen. Sag, Shira, hat dein Name eine Bedeutung?"

Ein wenig Smalltalk von Seiten des Altwolfes sollte die Anspannung auflösen, die sich um die Höhle herum aufgebaut hatte. Zwar hätte Loki gerne die Augen für einen Moment geschlossen, um dem Drängen seines Körpers nachzugeben und ins Reich der Träume zu gleiten, doch er wollte den losen Verband nicht sich selbst überlassen, solange Rumo nicht zurückgekehrt war. Loki legte seinen Kopf nieder und bettete ihn neben seine Pfoten. Die Schulter schmerzte, doch sein ausgezehrter Körper hatte schon viele Verletzungen ertragen und so würde er auch über diese nicht viel jammern. Stattdessen schmunzelte er Arko müde an, als dieser seinen Vorschlag äußerte. Wahrlich, er konnte den jungen Spund gut verstehen, wenn dieser sich wünschte zu handeln und nicht bloß auszuharren, während Gefahr und unbekannte Herausforderungen lockten. Aber konnte er sie so einfach handeln lassen?

"Verzeih Arko, aber ich werde gewiss nirgendwo hingehen können. Aber vielleicht könnt ihr hier in der Nähe Wasser finden? Der Fluss ist von hier aus zu weit um ihn kurzfristig zu erreichen."

Immer stärker wurde in dem alten Wolf das Verlangen nach Schlaf. Er wollte seinen Geist abgleiten lassen in die Tiefen eines ferneren Bewusstseins. Loki spürte, dass sein Körper langsam alle Reserven aufgebraucht hatte. Er musste sich erholen. Jede Faser schrie nach Schlaf, ganz gleich, ob er jemals wieder aufwachen würde. Sein Blick wurde trüber und es fiel dem Altwolf sichtlich schwerer die Lider offen zu halten.

[Im Eingang der Wurfhöhle | Arko & Shira bei ihm]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Mai 03, 2010 3:31 pm

Als Loki ihr diese Frage stellte war sie nicht mehr so verwirrt und das war auch besser, denn sie musste jetzt tief in ihre Gedanken gehen nämlich was für eine Bedeutung der Name hat und die Bedeutung ist Reh.

o0(Aber warum nannten mich meine Eltern Reh? weil ich so schnell bin wie eins? nein bestimmt nicht.)

Shira konnte es sich nicht erklären ihre Eltern hatten sie zwar nicht gemocht, aber sie gleich ,,Reh" zu nennen das begreift Shira nicht. Sie sah das Loki ganz müde war, er lächelte Arko schwach an. Sie machte sich andere Gedanken doch dann kam ein süßlicher Geruch in ihre Nase. Sie atmete tief ein und aus. Sie liebt den Frühling.
Mit den Geruch der blühenden Blumen die ihren herrlichen Duft freigeben und einem das Gefühl gibt zu schweben oder einfach nur woanders zu sein, an einem Ort wo Frieden ist wo es weder um Macht oder zerstörung geht. An einem Ort wo man nicht mehr weg will. Aber man kommt immer auf die realitet zurück ob man es möchte oder nicht. Die Realität wo man erkennt worum es auf diesem Planeten wirklich geht: Macht. Manche tuen für Macht einfach alles, geben Familie und Freunde auf nur um dieses Gefühl der Vollkomenheit zu spüren, nur einmal ein ,,Held" für paar Leute zu sein. Aber durch diese Macht zerstören sie alles nicht nur ihr Leben sondern auch von denen anderer, die es nicht möchten, aber nichts mehr unternehmen können weil derjenige schon verrückt nach macht ist und nicht mehr wegkommt.

Shira kamm nun wieder in diese Wirklichkeit und sagte

,, Der Name Bedeutet Reh"

Loki sah nun so aus als würde er gleich einschlafen, also beschäftigte sich Shira weiterhin mit den Gedanken warum ihre Eltern sie ,,Reh" nannten.


[vor der Wurfhöhle/ bei Loki und Arko/spricht mit Loki]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Mai 04, 2010 1:47 pm

"Nichts."
(Absolut rein gar nichts.)

Es war eine Antwort. Ob es nun jedoch eine gute oder eine schlechte war, vermochte niemand zu sagen. Woher auch, niemand kannte ihn und niemand würde ihn je kennen. Oder kennen lernen. Ein hinterhältiges, boshaftes Lächeln zierte seine Lefzen, welche sich jedoch augenblicklich ein wenig zurück zogen, als sich die helle der zwei Fähen von ihrem Platz bewegte. Er konnte sie nicht leiden, es genügte schon, wenn ihr Geruch die Umgebung verpestete.
Als ekle er sich davor, rümpfte er die Nase, schüttelte angewidert Kopf und Körper, dann richtete sein Blick wich wieder auf Rumo. Dieser schien geradezu erpicht darauf zu sein, was er wollte und ihn allzu schnell wieder los zu werden. Doch zählte es nicht unbedingt zu seinen Vorlieben - oder zu seinen Stärken - allzu diplomatisch zu sein. Das zeigten wohl bereits seine knappen Antworten.

Doch das schalkhafte, beinahe amüsierte Funkeln war aus den kalten Augen gewichen, welche nun angespannt den Bunten vor sich musterten. Dessen Ruhe war ebenso beeindruckend wie lästig, schwanden somit die Chancen auf einen Kampf. Ein zorniges Knurren verließ die Kehle des Schwarzen, die Ohren aufgestellt und die Rute noch immer steil gestreckt. Sein Begehren war nur allzu deutlich, doch dass er dieses hier nicht erhalten würde, war nur allzu deutlich.
Mit einem rauen Knurren, welches alsbald in ein sonderbar röchelndes Geräusch überlief, schien der Zwischenschritt des Knurrens mit geschlossenem Fang und dem Aufreißen eben dieses zu sein. Mit einer energischen Bewegung fuhr er nach vorn, sah jedoch bald ein, dass jede Provokation alles andere als Funken schlagen würde. Mit dunkler Stimme drohte er knurrend

"Irgendwann, Bunter. Irgendwann ..."

Dass damit gewiss nicht das friedfertige Beisammenleben gemeint war oder aber der Anschluss an jenes vermutete Rudel, dessen schwache Duftnoten den Pelzen der drei Wölfe anhaftete, gemeint war, schien offenkundig. Zarec wusste, wann die Hoffnung auf Kampf und Krieg vorbei waren und somit bohrte sich sein Blick nochmals kalt und gefährlich auffunkelnd in jenen des Bunten, dann drehte er sich überraschend lautlos um und tauchte in die Schatten des Waldes ein. Der Geruch eines offensichtlich fliehenden Wolfes - männlich und vollkommen panisch - trieb ihm erneut den beinahe verrückten Glanz in die Augen. Im nächsten Moment war er verschwunden.

Die Jagd war eröffnet.



[Rumo, Kurai & Francis - aus dem Play gezogen]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 05, 2010 8:42 am

Der Körper angespannt, die Ohren gespitzt, schaute Francis den treiben vor ihr zu. Nur Kurais knurren hielt sie auf abstand und Francis gehorchte ihr. Sie wusste zwar nicht warum, verspürte jedoch einen Drang ihren Willen folge zulisten. Die Schwarze beeindruckte sie immer mehr. Die Ruhe und Gelassenheit, die diese Fähe ausstrahlte, faszinierten die Fähe und sie konnte nur mit Mühe ihren Blick wieder auf die zwei Rüden richten. Der Hüne dankte ihre protzige Art, auf ihn weiter zu zugehen, mit einen tiefen abscheulichen Knurren. Das nichts anderes sagte als „Abschaum“. Der Fähe war das egal, aber hielt sich dennoch auf Abstand, um den Rüden nicht in die Quere zu kommen. Der Schwarze Riese schien immer noch gewillt zu sein, einen Kampf mit Rumo auszutragen. Doch der blieb ruhig und gelassen und fragte ihn eingehend, jedoch dominant, was wir mit ihn zu schaffen hatten. Der Hüne im Gegenzug antwortete schlicht weg mit einem „Nichts“ und es war ihn merklich anzusehen, dass ihn Rumos gelassene Haltung gar nicht bekam. Mit einem Vorstoß wollte er ihn abermals dazu bringen mit ihm zu kämpfen. Doch nichts half und der Riese gab sich geschlagen und verschwand im Schutz des Waldes. Jedoch mit einer Bemerkung, die einer Drohung gleich kam.

„Er wird früher oder später schon begreifen dass der Kampf und das Toten, nicht alles im Leben ist.“

Verkündete die Fähe laut, um die angesammelte Spannung los zu werden und atmete tief durch. Der Adrenalinstoß, den sie bei dem Specktakel bekam, kippelte noch immer in ihren Gliedern und ließ einen Schwall aus Glücksseeligkeit aufsteigen. Francis mochte dieses Gefühl, der Wohltat. Doch der Hacken daran war, das man dieses Gefühl nur bekam, wenn man entweder Kämpft oder kurz vor dem tote steht und ihn grad so von der Kippe springt.

Auf die Beiden anderen Wölfe schauend, überlegte die braune Fähe was sie jetzt wohl machen würden. Ob Rumo nun zum Rudel zurückkehren würde oder lieber noch erkunden durchführen wöllte? Dies lag jedoch nicht in der Hand der Fähe und so schaute sie den baldigen Alpha an und wartete auf eine Reaktion von ihm.


[Im Wald mit Rumo und Kurai]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 05, 2010 2:47 pm

Als der schwarze Gigant sich plötzlich abwandte um im Wald zu verschwinden, hätte Rumo eigentlich Erleichterung verspüren müssen. Er hatte den Test des Schwarzen offenbar mit Bravour gemeistert. Doch seine innere Anspannung wich nicht. Er vernahm Francis Worte: "Er wird früher oder später schon begreifen, dass der Kampf und das Töten nicht alles im Leben ist."

oO(Ja, vielleicht würde er das. Doch waren bis dahin nicht die anderen Wölfe in Gefahr?)

Rumo schüttelte es bei dem Gedanken daran was geschehen würde, wenn dieser schwarze Teufel auf das kleine Rudel stieße. Dort war niemand zurückgeblieben, der ihm die Stirn bieten konnte. Sheta würde ihn zwar eine Weile beschäftigen können, doch sie würde sich leicht von ihm provozieren lassen. Sollte er also zu der Höhle zurückkehren? Ein kurzer Blick zu Francis und Kurai verriet ihm, dass die beiden wohl ebenfalls auf seine Entscheidung warteten. Missgelaunt zog er die Lefzen hoch und entblößte seine Zähne, um seinem Unmut Luft zu machen. Es war so wichtig, dass er eine sichere Reviergrenze zog um sich die Berglöwen vom Hals und die Wölfe zusammen zu halten. Sein Pelz stellte sich auf als wolle er sein aufgewühltes Inneres nach außen kehren.

oO(Es kann nicht sein, dass ein Alpha keine Handlung zuende bringen kann, ohne dass ihm immer etwas anderes dazwischen kommt!)

Rumo spürte, dass er versuchen musste diesen Rüden im Auge zu behalten, solange dieser sich in der Nähe des Rudels befand. Und er durfte nicht zu lange warten. Vielleicht gab es ja einen Weg die Reviermarkierung und die Verfolgung Zarecs zu verbinden. Ein kurzer, aber durchdringender Blick befahl den Fähen an Ort und Stelle zu warten, während der Bunte ein paar Schritte weit in den Wald trat und der Spur Zarecs mit den Augen folgte. Zunächst war der Rüde wie planlos im Wald verschwunden, doch dann hatten seine Pfoten sich nach Westen hin gewandt, sodass seine Spur nun parallel zum Fluss verlief. Rasch kehrte Rumo zu den Fähen am Fluss zurück - mit einer guten Nachricht im Gepäck.

"Francis, Kurai. Wir werden der Spur des Rüden nach Westen folgen. Diejenige von euch mit einer guten Nase muss der Spur im Wald folgen. Ich werde hier am Fluss entlang markieren und mich dabei an euren Weg im Wald halten. So können wir den Fremden im Auge behalten und unser Revier markieren solange ihr zwischen den Bäumen für mich sichtbar bleibt. Es wäre sicher nicht gut, wenn dieser Rüde auf die anderen stieße."

Ein paar Spritzer Urin an einen nahestehenden Baum sollten die Markierung beginnen. Den Ausläufer des Ufers wollte Rumo auch später noch als Wachposten mit guter Sicht über den Fluss nutzen. Als nächstes wollte er am Fluss entlang zurück zu der großen Lichtung am See laufen, in der Hoffnung möglichst lange auf der Spur des Schwarzpelzes zu bleiben.

[Wachposten am Fluss | mit Kurai & Francis auf der Spur von Zarec]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Mai 06, 2010 11:39 am

Merklich wurde die Unruhe des Alphas, als der Hüne im Wald verschwand, sichtbarer. Seine Haltung und auch alles andere verrieten der Fähe, das er bei den Gedanken, das der Schwarze hier frei herum lief, nicht wohl gesonnen war. Missmutig verzog er die Lefzen und plusterte sein Fell auf. Francis wusste nicht was sie dagegen hätte machen sollen, denn sie war noch immer im Schwall des Adrenalinstoßes, unwillig eine Bewegung zu tun. Jedoch verriet Rumos eingehender Blick nichts anderes. Die Fähen sollten hier bleiben, wenn Rumo auskundschaftete wo der Hüne hin verschwand. Bald kam der bunte Rüde zurück und teilte ihnen gute Neuigkeiten mit. Der Rüde war gen Westen gezogen, weg vom restlichen Rudel, rein in den tiefen Wald. Rumo wollte den Spuren des Schwarzen folgen und brauchte eine gute Spurenleserin. Nur war Francis da grad nicht die stärkste in dem Gebiet. Wenn es um die Jagd ging, war sie wesentlich besser dran, als jemanden aufzuspüren.

„Nun ja Rumo, ich würde dir gerne bei der Sache helfen, nur bin ich nicht grad die perfekte Spurenleserin. Bei der Jagd bin ich dir weit aus eine bessere Hilfe. Verzeih mir.“

Dabei zuschauen wie Rumo die ersten Stellen markierte, machte sie ihrer Schwäche Luft und zeigte eine Unterwürfige Haltung. Ihr war nicht gut dabei, schon an den ersten Tagen, in diesem Rudel, eine Schwäche zu zeigen. In dieser Situation zeigte das nur viel Unmut bei den anderen Rudelmitgliedern und machte sie auch nicht gerade beliebt. Zu mal Kurai schon Francis gezeigt hatte, was sie von ihr hielt. Nun musste sie auch noch eine leichte Aufgabe übernehmen, die Francis nur mit mühe zustande brachte.

„Sag Kurai, ich weiß dass du nicht viel von mir hältst. Doch bitte übernimm diese Aufgabe für mich und sei bitte nicht so streng mit mir.“

Mit traurigen Augen schaute sie die Dunkle an. Francis wusste selber nicht warum sie in der Nähe von Kurai so reagierte. Sonst war sie doch immer eher dominant und lies sich nur ungern Unterwerfen. In der nähe eines Alphas war das für sie normal, aber doch nicht bei einem normalen Mitglied wie Kurai es war. Also warum benahm sich die Fähe wie eine welpin, wenn sie mit Kurai sprach oder sie in ihrer Nähe war? Francis wusste keine Antwort darauf und ihr war es sichtlich peinlich sich so benommen zu haben. Sie hoffte nur dass sie niemand sonst so sehen würde.


[Im Wald mit Rumo und Kurai]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Mai 10, 2010 2:04 pm

Francis hatte auf ihr Knurren reagiert und wagte es nicht, sich den beiden Rüden noch weiter zu nähern. Gut, dann wäre zumindest dies geklärt. Allerdings war dort immer noch der schwarze Riese, welcher durchaus den Kampf suchte. Es war fraglich, was der Rüde mit dieser Art bezweckte, doch Kurai wollte nicht darüber philosophieren, was genau den Fremden zu dem gemacht hatte was er war. Weshalb sein Gemüt sich vom Kampf ernährte, ob es eine schreckliche Kindheit war, oder falsches sozial Verhalten, welches ihn erzog. Das alles spielte keine Rolle, weder jetzt noch irgendwann einmal. Offensichtlich war im Moment nur, dass jeder angespannt auf die Reaktion des bunten Wolfes wartete. Auch die Dunkle musste feststellen, dass ihre hellen Augen auf dem Wolf lagen, der sich als Alpha des noch sehr kleinen Rudels erweisen musste.

Rumo meisterte die Situation allerdings mit Bravour, er ließ sich nicht zu etwas hinreißen, was der andere zusehends wollte. Stattdessen punktete er mit seiner Ruhe und der kühle mit der er den schwarzen Teufel anschließend doch dazu bewegte sich zu verdrücken. Kurais Seelenspiegel folgten dem hünenhaften Wolf, bis dessen Schenkel in dem Unterholz verschwanden. Auch ihre Ohren hatten seine Worte nicht überhören können. Also würde es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sie auf diesen Rüden gestoßen waren. Mit dem stillen Befehl zuwarten hielt die dunkle an Ort und Stelle inne. Verweilte die Zeit, die der wildfarbene brauchte um sicher zu gehen, wohin der fremde verschwunden war. Immerhin hatte Rumo ihnen mitgeteilt, dass er sich Sorgen wegen dem Fremden machte, das hatte man all zu deutlich aus der sich endlich frei machenden Unruhe lesen können.

In der Zeit des Wartens hatte Kurai ihr Augenpaar musternd über die Umgebung tasten lassen, der hellen in ihrer Nähe schenkte sie keine weitere Aufmerksamkeit. Selbst als der Leitwolf seinen Weg zurück zu ihnen gefunden hatte und somit seine guten Nachrichten kundtat, richtete sich ihr Blick micht auf die helle, die das Wort sofort ergriffen hatte. Obwohl sich ihr Blick ruhelos in der näheren Umgebung herumtastete lauschte sie dennoch dem, was Francis zu sagen hatte. Erst als diese das Wort direkt an sie richtete bestrafte, oder belohnte sie die Helle mit ihrem kühlen Blick. Es war nicht unschwer zu erkennen, wie unterwürfig sich diese Wölfin sich ihr gegenüber verhielt und Kurai war in ihrem Sinne freundlich genug nicht auf dem was diese ihr mitteilte herum zu treten, sondern nickte nur, wonach ihre Stimme sich aus dem Fang erhob.

„Wollen wir hoffen, dass du wirklich soviel bei der Jagd taugst.“

Ein beiläufiger Kommentar, so wirkte er nun mal, doch wie viel Gewicht man diesen zukommen lassen konnte, war ungewiss. Denn die Dunkle hatte wirklich kein sehr gutes Bild von der Wölfin, aber wer wusste schon, ob sich das nicht vielleicht ändern mochte. Arko war sie anfangs auch sehr abweisend und unfreundlich gegenüber getreten und nun hegte sie eine Art Sympathie für den Halbwolf. Und gänzlich verachtend waren ihre Worte nicht gewesen, denn immerhin war Kurai ein schweres und großes Tier von Wölfin, das machte sie zu keiner all zu schnellen Jägerin. Sie war in ihrem Geburtsrudel mit bei der Erlegung und Schwächung durchs Beißen beteiligt gewesen, nicht aber aktiv bei der Hatz. Die Zeit des langen Alleinseins hatte dafür allerdings gesorgt, dass ihre Sinne für das Hören und Wittern ausgefeilter waren. Damit war es also beschlossene Sache. Kurai würde sich an die Fersen des dunklen machen, während Rumo weiter das Markieren vornahm.

„Dann werden wir nun gehen.“

Noch bevor sie gänzlich zu Ende gesprochen hatte, setzte sie sich in Bewegung. Mit der flüchtigen Berührung ihres Fanges an der Schulter der anderen Wölfin bedeutete sie ihr nun zu folgen, wartete aber nicht darauf das diese folgte. Sie würde ihre Schritte schon hören und Kurai war sich mehr als sicher dass Francis ihr folgen würde. Immerhin war es die Forderung von dem Alphatier, den Spuren des Hünen zu folgen. Noch einmal warf sie dem Wildfarbenen einen kurzen Blick zu, ehe sie dort verschwand, wo auch der Fremde seine Gestalt verloren hatte.

[Bei Rumo ect./ Macht sich mit Francis auf den Weg]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 12, 2010 10:28 am

Der Wind strich durch die nahen Baumkronen und sorgte für ein friedliches Rauschen in den Blättern. Der Fluss spülte währendessen sein klares Wasser um die Felsen am Ufer. Rumo genoss diesen Frieden der Natur, der baldige, wärmere Temperaturen ankündigte. Doch lange hielt diese Ruhe nicht an, denn der Bunte wusste, das er noch anderes zu tun hatte. Er würde allerdings hierer zurückkommen, irgendwann wenn sich die Lage beruhigt hatte und seine Pflichten ihm etwas Ruhe einräumten. Nun sah er sich also wieder nach seinen Begleiterinnen um, die sich inzwischen verständigt zu haben schienen. Kurai würde die Hellere bei der Spurensuche anführen und diese würde der Dunklen zur Seite stehen, sollten sie auf Probleme oder gar den Riesen stoßen. Zwar wollte Rumo die beiden Fähen nicht aus den Augen lassen, er würde dafür sorgen, dass er immer in ihrer Nähe blieb, aber besser war es allemal angesichts ihrer zahlreichen Feinde.

Der Rüde wartete noch bis die beiden Fähen wieder im Wald verschwanden, dann erst setzte auch er sich in Bewegung. Er wollte die Reviergrenze am Fluss entlang ziehen. Die Körper der beiden Fähen würde er dabei die ganze Zeit über zwischen den Bäumen im Auge behalten können. Ein Seitenblick in das Dickicht ließ ihn die Vorteile des hellen Pelzes von Francis erkennen. Die Nachtschwarze hätte er kaum erblicken können.

oO(Ich darf sie nicht aus den Augen verlieren.)

Mit raschen Schritten, von Zeit zu Zeit in einen leichten Trab verfallend, eilte Rumo am Ufer des rauschenden Wassers entlang. Hier und da setzte er seine Marken mit Urin, Kot, Kratzspuren und auch Fellfetzen, die er an dornigen Büschen verlor. Alle paar Hundert Meter versicherte er sich außerdem, dass seine Spur noch parallel zu Francis und Kurai verlief und er sich nicht zu weit von ihnen entfernte. Zu seinem Glück aber schien der Hüne wirklich einem Weg am Fluss entlang gefolgt zu sein. Rumo hoffte, dass sie die große Lichtung am See ohne Zwischenfälle erreichen konnten. Er hätte diese nämlich gerne innerhalb seines Reviers gehabt. Sie war ein guter Ort für die Aufzucht älterer Welpen, auch wenn er in diesem Jahr keine haben würde, dazu war er zu spät, die Ranzzeit war mit den kalten Monaten vorübergegangen.

Schritt um Schritt lief der Wolf weiter. Müdigkeit von einer langen Wanderung machte sich nun, wo er so im Monolog mit sich selbst war, in seinem Körper breit. Ja, auch er hatte lange keinen sicheren Ort mehr bewohnt. Wenn er erstmal eine grobe Sicherheit durch ein festes Revier erworben hatte, dann würde auch er sich endlich niederlegen können.

[läuft am Fluss entlang in Richtung See | Kurai & Francis in der Nähe]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 12, 2010 11:04 am

Kurai schien sichtlich nicht begeistert zu sein, jedoch strafte sie Francis nicht mit bösen Worten oder Taten. Nein, sie nickte ihr zu und gab ihr zu verstehen, das sie, Francis, bei der Jagd mehr taugen solle und es nicht wagen durfte noch eine Schwäche zu haben. Die Fähe atmete tief ein und wieder aus. Erleichterung war in ihren Gesichtszügen zu erkennen und bald folgte sie der Schwarzen in den Wald hinein, nachdem sie Francis mit einer Berührung an ihrer Schulter zu verstehen gegeben hatte, dass sie ihr folgen solle. Kurai erwies sich wahrlich als eine gute Fährtenleserin, als es Francis jemals hätte sein können. Sie fand die Spur des Riesen ohne Anstrengung und Rumo konnte ruhig seine Markierungen fortsetzen. Francis fühlte sich nutzlos und ungebraucht und beschloss deswegen, ein paar Worte mit der Schwarzen zu wechseln. Nut hoffte die Fähe, das Kurai auch in der Stimmung dafür war und sie nicht schweigend stehen lies oder gar anschnauzte.

„Danke noch mal dafür Kurai.“

Nach einer Weile des Schweigens, hatte Francis die richtigen Worte, ihrer Meinung nach, gefunden und redete nun leise, damit es Fremde oder gar Feinde es nicht hören konnte, auf die Schwarze vor ihr ein.

„Wie fandest du den Schwarzen? Ich hatte schon einmal eine Begegnung mit ihm, kurz bevor ich zu euch gestoßen bin. In seinen Augen konnte man das Böse und den Türan sehen und nicht nur, weil er bei unserer ersten Begegnung einen Hasen blutrünstig verspeiste. Nein….seine ganze Haltung, als er mich entdeckte, sagte einem nicht anderes, als töten und Kampf. Er war auf eine Auseinandersetzung aus und ich glaube, nur weil ich eine Fähe bin, hat er mich gehen lassen. Mir kam es so vor, als könne er die Weibchen nicht leiden, gar als Abschaum abstempeln.“

Zwar war Francis das schon seit der ersten Begegnung mit dem Riesen klar. Doch wollte die Fähe wissen, ob Kurai das genauso sah. Nur wie würde sie nach der Ansprache reagieren? Hatte Francis sie mit ihren Worten genervt und nun wollte sie gar nicht mehr mit ihr reden? Oder würde sie ein Gespräch mit der hellen beginnen und zeigen, das sie nicht so verbohrt war, wie es Francis in machen Situationen vorkam? Dies lag nun in den Pfoten von Kurai, wie sie es für richtig halten würde.


[Mit kurai auf der Spur von Zarek, Rumo in der nähe]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 12, 2010 1:19 pm

Wie Kurai es gefordert hatte, folgte die helle Wölfin ihr, während sie ihre Nase schwebend über dem Erdboden hielt und dabei der Witterung des schwarzen nachging. Sein Geruch war unverkennbar, wie der eines Alphas war er intensiver als manch anderer und somit leicht herauszufiltern. Zeitgleich hatte sie noch kurz die Bewegungen des Wildfarbenen vernommen, doch schon bald waren seine Schritte verklungen, entweder weil sie, oder er sich aus ihrem Gehörfeld entzogen hatte. Mit den hellen Seelenspiegeln machte sich die Dunkle erst gar nicht auf die Suche nach dem Alpha, sondern gab sich ganz ihrer Aufgabe hin. Ab und an tastete sich ihr Blick über dem Boden fort, sah die tiefen Abdrücke, die die Pfoten des schweren Wolfes hinterlassen hatten. Sogar Fellbüschel waren hier und da an Ästen der Sträucher zu finden, weil der Hüne keine Acht darauf gab, was er umriss. Er war sich viel zu selbstsicher, als dass er irgendetwas, sei es auch nur das Gestrüpp auswich. Die ersten Worte der hellen erreichten ihre Ohren und Kurai gab sich Zeit mit dem Antworten.

„Ich hab das nicht für dich getan Fähe, sondern weil wir sonst nicht vorankommen würden. Und wenn du schon keinen Spuren folgen kannst, so halte wenigstens die Augen aufmerksam offen.“

Wieder kalte Worte, die mehr abfällig als freundlich klangen. Die Waldwölfin war kein Tier, welches gerne anderen einen Gefallen tat und schon gar nicht, wenn sich dieses wegen einer Kleinigkeit wieder dieser schon Überfordert fühlte. Nun, in den Augen von ihr war es eine Kleinigkeit geworden. Zu schnell gingen Dinge verloren, gerieten in Vergessenheit und somit konnte sie selbst sich nicht mehr erinnern, wie sie selbst einmal Schwierigkeiten damit gehabt hatte, als sie verstoßen wurde. Die Lauscher drehten sich zu der Hellen zurück, dabei machten sie einen kleinen Bogen, welcher dem des Flusses folgte. Das Rauschen von dem fließenden Gewässer war deutlich zu hören, es war ein beruhigender Klang, so empfand zumindest die Dunkle. Ganz im Gegenteil zu dem gierigen Knistern von Feuer, welches sie verabscheute. Wie das Rauschen des Gewässers in ihrer nähe prasselten auch die Worte Francis auf sie nieder. Diese schien sich wirklich ernsthafte Gedanken um den schwarzen Teufel zu machen.

Anfangs hatte Kurai kein Interesse gehabt ihr zu Antworten. Also liefen sie noch eine lange Zeit schweigend neben einander, während sie ab und an den Kopf hob und die schwebenden Gerüche aufsog. Es waren würzige Gerüche, die deutlich machten, dass der Winter endgültig seine Macht verlor und nun sich zur Ruhe setzen musste. Erst als sie erneut den Kopf neigte und eine Antwort schon fast nicht mehr zu erwarten war, erhob sich die klare Stimme aus ihrem Fang, die sie so selten benutzte.

„Seine Gier nach Blut und Kampf war eindeutig nicht zu übersehen, da hast du Recht.“

Bestätigte Kurai ihr.

„Allerdings kann ich nicht sonderlich viel darüber mutmaßen, immerhin kenne ich den Rüden und seine Geschichte nicht. Es scheint mir, dass er nicht oft, wenn auch gar keine Niederlage einstecken musste und immer weiter nach jemandem sucht, der ihm gewachsen ist. Jeder hat irgendwo den Reiz seine Grenzen zu testen, die einen Stärker, die anderen weniger Stärker. Er hat gefallen daran gefunden, immer der Überlegener zu sein und mit seinen Opfern das zu machen, was er will.“

In Gewissenmaßen verstand Kurai ihre eigenen Worte, sie selbst war nicht anders gewesen. Hatte sich selbst einmal dem Blutbad hingegeben, welches sie als Geheimnis verbarg und niemandem mitteilte. Allerdings sprachen ihre Worte allein schon von der Erfahrung, sei es, dass sie es selbst miterlebt hatte, oder ausgeübt. Die Dunkle zwang sie wieder zum schweigen. Sie hatte schon zu viele Worte mit der Hellen gewechselt.

[Folgt Zarecs Spur, spricht mit Francis]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 12, 2010 7:10 pm

Wohlige Wärme breitete sich von der Erde aus, auf der sein alter Wolfskörper lag und lullte den Alten ein. Der Schlaf beschlich ihn und hätte ihn beinahe überzeugt endlich die Augen zu schließen, aber Loki hörte noch die Antwort der weißen Fähe und seine ausgeblichenen Seelenspiegel richteten sich erneut mit einem freundlichen, wenn auch müden Blick auf Shira.

"Reh? Das ist aber ein ungewöhnlicher Name für einen Wolf, junge Dame."

Eine eingehende Betrachtung seines Gegenübers ließ den Altwolf zu dem Schluss kommen, dass sich auch Shira nicht ganz sicher über den Sinn ihres Namens war. Ein interessantes Thema also, worüber es sich zu sinnieren lohnte. So ließ der Altwolf seinen Blick schweifen, ließ die schwächer gewordenen Augen über Gräser, Sträucher und Bäume in der Umgebung schweifen und rief sich die zarten, flinken Gestalten, welche der Wolf jagte, ins Gedächtnis. Was konnte ein Jäger mit diesen Geschöpfen gemeinsam haben? Loki blinzelte sacht, als versuche er die schwere Müdigkeit von seinen Lidern zu schütteln und schließlich glaubte er eine Antwort gefunden zu haben:

"Unsere Namen können viele Bedeutungen tragen, Liebes. Oft scheinen sie ganz offensichtlich, doch manchmal bleibt uns ihr Sinn auch verborgen."

Der alte Wolf unterbrach sich einen Moment, zupfte ein paar falsch liegende Haare zwischen den Zehen seiner vorderen Pfoten mit der Zunge zurecht und fuhr dann fort.

"Welche Eigenschaften könntest du den flinken Rehen zuschreiben? Ich halte diese Wesen für friedlich, aber wachsam und sie sind zu größtem Mut fähig, wenn die Jäger sie in die Enge treiben und der Angriff ihre einzige Verteidigung bleibt. Dennoch zeigen sie im Frieden einen freundlichen, sanften Charakter. Glaubst du dich in diesen Eigenschaften wiederzufinden?"

Als er geendet hatte und seine Worte verklungen waren, legte Loki den Kopf auf die übereinandergeschlagenen Pfoten und betrachtete die junge Fähe eingehend. Vielleicht brauchte das junge Blut nur etwas Hilfe und Zuspruch um zu sich selbst zu finden. Der Erfahrene war sicher in der Lage ihr von beidem etwas zu geben, auch wenn er wusste, dass auch sie ihren Teil selbst zu tragen hatte.

[liegt im Eingang der Wurfhöhle | bei Shira & Arko | unterhält sich mit Shira]
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Mai 12, 2010 7:53 pm

Muskulöse Läufe trugen den großen Rüden mühelos am Flussufer entlang. In seinen Bewegungen zeichnete sich bisher noch nichts von seiner Müdigkeit ab. Der bunte Wolf schritt zügig, aber nicht eilig voran und er gab sich am offenen Ufer auch keine große Mühe besonders bedeckt zu bleiben. Vom Fluss aus würde keiner kommen, die Strömung war zu stark, das Wasser nach der Schneeschmelze des Winters zu hoch. Im Wald waren die beiden Fähen, unterschiedlich wie Tag und Nacht, zwischen ihm und jeder potenziellen Gefahr. Eher würde der Rüde auf sie Acht geben müssen.

Rumo war nicht traurig, dass er einen einsamen Weg vor sich hatte. Im Gegenteil bot ihm diese Stille endlich Zeit ein paar Minuten über seine Lage zu grübeln. Schließlich benötigten ein paar Markierungen hier und da nicht seine vollste Aufmerksamkeit. Solange er das Markieren nicht vergaß war es auch sachgemäß erledigt. Also konnte er nachdenken.
Alpha - das war ein Wort, das ihn schon als junger Welpe mit Ehrfurcht erfüllt hatte. Sein Vater war Alpha gewesen. Der leitende Rüde, der für den Schutz seiner Familie zu sorgen hatte. Das Überleben eines Rudels hing von den Entscheidungen seines Alphas ab. Während der weibliche Part für die Jagden verantwortlich war musste der männliche Teil die Verteidigung übernehmen. Und wieder fand Rumo einen neuen Grund zur Überlegung. Welchen weiblichen Part hatte er? Keinen. Er musste diese gespaltene Position im Rudel alleine ausfüllen. Doch wie sollte er diese Pflichten alle gleichzeitig wahrnehmen? Aus welcher Erfahrung heraus konnte er bestimmen welche Taten Vorrang vor anderen hatten? Es gab so vieles zu beachten und schon der geringsten Fehltritt würde das Rudel ein paar Leben kosten können. Unweigerlich musste er an Loki denken, seinen Vater. Ihn hätte ein solcher Fehler beinahe hingerafft, wenn ihm das nicht sogar noch passieren würde. Rumo seufzte.

Eines nach dem anderen. Das schien ihm die einzige und vernünftigste Lösung angesichts seiner Lage. Er hatte den heimatlosen Wanderern ein Zuhause versprochen, also musste er zunächst einmal für ein Revier innerhalb dieses Tales sorgen. Außerdem bedeuteten befestigte Grenzen Schutz und den hatten sie alle bitter nötig. Später würde er dann sein loses Rudel zusammenrufen. Der Rüde dachte in seinem Trott an einen gemeinsamen Chor. Das würde Feinde abschrecken, Verhältnisse klären und die unterschiedlichen Pelze zu einem Ganzen zusammenführen. Und anschließend? Dann würde man einen Rudelplatz brauchen, sich beraten müssen und letzten Endes kämen sie sicher auch nicht um eine Jagd herum. Zu viele Mäuler galt es inzwischen zu stopfen, als das ein Hase ausgereicht hätte. Doch bei all diesen Plänen spürte Rumo, wie ihm die Pumas im Nacken saßen. Die Zeit war knapp bemessen. Also schickte sich der Bunte nun doch zur Eile an. Er erhöhte das Tempo, markierte sparsamer. Der Fluss unterstützte seine Markierungen schließlich noch als natürliche Grenze, die nicht leicht überwunden werden würde. Jetzt zumindest nicht. Vielleicht würde er im Sommer, wenn die Hitze ihm seine Fülle stahl, leichter passierbar sein, doch in diesem Monat brauchte sich der Rüde in dieser Hinsicht wohl noch keine Sorgen machen müssen.

[Am Fluss, eilt in Richtung See | läuft parallel zu Kurai & Francis, markiert]

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Fr Mai 14, 2010 1:27 pm

Die Worte von Loki gingen Shira durch den Kopf, sie glaubte das ihre Eltern sie so nannten, weil sie so flink wie ein Reh war. Wissen tat sie es aber nicht. Sie schaute Loki noch einmal an. Es schien als würde er bald schlafen, aber noch blieb er wach, um auf Shiras Antwort zu warten. Sie schaute schnell wieder weg, dachte an die Vergangenheit, was sie alles durchmachen musste. Trauer, Schmerz, Glück und Freundschaft. Ihre Freunde früher hatten ihr sehr geholfen, aber es hatte nicht gereicht um den ganzen Schmerz den sie immer bei ihrer Familie gespürt hatte, zu verhindern. Irgendwann hielt sie es nicht mehr aus und war von Zuhause weggerannt. Hierher an diesen wunderschönen Ort. Sie vermisste zwar ihre Freunde, aber dass war schon alles. Sie wollte lieber schnell weg von ihrer Familie, als bei ihren Freunden zu bleiben. Sie hatte einfach das Leid, zugefügt durch ihre Familie nicht mehr aushalten können. Sie war Arko auch sehr dankbar, dass er sie hierher gebracht hatte. Schließlich kam sie zu einer Antwort und sagte:

,, Ich glaube was sie gesagt haben trifft zu"


[vor der Höhle/spricht mit Loki]
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Francis
Die Freundliche
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Geschlecht : Fähe
Alter : 4 1/2

Rollenspiel
Gesundheit:
67/100  (67/100)

BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   So Mai 16, 2010 11:24 am

Wie zu erwarten ließ sich die Schwarze nicht gern in ein Gespräch mit Francis ein. Sie schnauzte sie an und befall ihr die Augen offen zu halten. Francis war am Boden zerstört, wollte jedoch Kurai nichts anmerken lassen. Im Gegenteil, sie folgte ihr unauffällig und schaute in den dichten Wald. Man sah hier und da einige Spüren, jedoch die tiefsten und größten, stammten eindeutig von den schwarzen Riesen, der hier entlang gekommen war. Fellbüschel waren auch an einigen Ästen zu sehen und Francis musste unweigerlich an ihre Schwäche denken, als sie bemerkte, das Kurai die Dinge, die offensichtlich waren, schon längst erkannt hatte. Warum nur, verfluchte sie sich selbst, war sie so eine Niete in Sachen Spüren lesen?

Nach langer Zeit jedoch, entsann sich die Schwarze Francis doch eine Antwort zu geben und ihre sicht der Dinge und ihre Gedanken gegenüber den Schwarzen Hünen zu schildern. Die Fähe freute es sehr, das Kurai ihr sogar Recht gab und mit ihr in einen normalen Ton sprach. Nur ihre Schilderung machte Francis bedenken. Die Dunkle sprach fließend und monoton. Gar so, als hätte sie selber Erfahrung damit gemacht und ließ diese nun sprechen. Dies jedoch überraschte die Fähe keineswegs. Ihr Körperbau und ihre Gestalt sagten fast genau das gleiche wie bei Zarek. Nur das sie netter zu sein schien als der Riese es jemals sein wird. Man sah Kurai ebenfalls an und hörte man auch selbst. Das sie viele Monde alleine umher lief und nicht so was beschützendes wie ein Rudel hatte.

„Hm da hast du Recht Kurai. Nur finde ich es Brutal, seiner Gier nach gewinnen an wehrlosen Opfern auszulassen. Aber sag Kurai, mir scheint es, als sprichst du aus Erfahrung. Bist du schon lange allein unterwegs?“

Inzwischen hatte Francis zu Kurai aufgeschlossen, um in ihr Gesicht sehen zu können. Sie wollte ihre Reaktion auf ihre Fragen sehen und damit ihre Antwort. Auch zu viele Fragen wollte Francis nicht stellen. Sie wollte die „normale“ Atmosphäre mit Kurai, nicht schon in ein paar Minuten zerstören.


[Neben Kurai im Wald]
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Plot 01: Der schleichende Tod
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