Demba-Wolves

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Gruppe 1: Sunkmanitutanka - Siyana
Rumo - Benjiro
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Rala - Loki - Kurai - Sheta
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Frühling | Morgen
Ort:
Im Demba Tal

Wetter:
Wolkenverhangen.
Heftiger Regen.
Düster unter den Wolken.
Temperatur: 16°C
Plot 03: Vom Glück verlassen


Plötzlich herrscht Unruhe. Unbeabsichtigt
lockte der Unglücksrabe Sunkmanitutanka
auf seiner Flucht die Menschen ins Tal.
Dem Rudel droht große Gefahr. Können
sich die Wölfe vor den Jägern retten?

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 Plot 01: Der schleichende Tod

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AutorNachricht
Rumo
Der Beschützer
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Rang : Alpha
Geschlecht : Rüde
Alter : 4 Jahre
Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
Merkmale : sehr groß

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60/100  (60/100)

BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jul 13, 2010 12:08 pm

Schwungvoll holten die kräftigen Läufe des bunten Rüden aus, während er so neben der weißen Fähe dahintrabte. Seine Zielstrebigkeit ließ vermuten, dass er darauf bedacht war die Wurfhöhle schnell zu erreichen. Auch wenn Rumo wirklich nicht wusste was ihn dort erwarten würde und sich dieses auch nicht ausmalen wollte. Er bemühte sich möglichst lange das Bild des geschwächten Vaters aus seinen Gedanken zu verbannen und lauschte stattdessen mit ungeschminkter Aufmerksamkeit den Worten Magenas.

oO(Wie sie dazu kommt einem Fremden so offen ihr halbes Leben dazulegen? Als ob sie das Vertrauen des anderen erzwingen will. Kann ein Wolf so dringend Anschluss an ein Rudel suchen?)

Natürlich konnte er das und im Grunde wusste der Bunte dies auch. Wölfe waren Rudeltiere und in der Einsamkeit verbitterten sie und nicht wenige kamen um. Die Gründe waren erfolglose Jagten und die Gefahren, die einen einzelnen viel schneller einholten als das Rudel in seinem bekannten Revier. Wie sehr verdeutlichten dies auch die Opfer der Berglöwen. Rumo würde die Weiße gerne zu seiner Gemeinschaft zählen, denn er vermutete schon jetzt sehr richtig, dass es am Ende nur ihre Anzahl sein würde, die sie vor den großen Katzen schützen konnte. Doch nun sollte er erst einmal das Gespräch fortführen.

"Du hast also ebenfalls weder den Rufenden noch die große Katze gesehen? Das ist bedauerlich. Um ehrlich zu sein hatte ich mir einige Informationen aus deinem Fang erhofft."

Rumo trabte noch viele Schritte gen Wurfhöhle, ehe er weitersprach. Er sollte den Kontakt zu anderen Wölfen besser üben, denn schließlich standen hier viele fremde Wölfe zusammen, die einander unbedingt besser kennenlernen mussten. Vor allen Dingen jedoch, musste er diese Wölfe einschätzen können.

"Du musst weit gereist sein, wenn bereits 2 Jahre ins Land gezogen sind, seit du dein Rudel verlassen musstest. Aber ich schätze du hast in dieser Zeit viel von der Welt gesehen und bist reich an Erfahrungen. Du könntest uns ein wertvoller Zuwachs sein oder irre ich?"

Bei diesen Worten wandte der Rüde sogar leicht den Kopf in Richtung der weißen Fähe. Ein warmer Blick traf seinerseits diese und es stand ehrliche Freundlichkeit in seinen Augen. Im Grunde bevorzugte auch Rumo das Leben in einem Rudel und der Umgang mit Artgenossen würde ihm bald wieder besser gefallen. Dessen war er sich fast sicher.

[auf dem Weg zur Wurfhöhle | neben Magena, kurz hinter Francis & Kurai]

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~ Wofür es sich lohnt zu leben, dafür lohnt es sich auch zu sterben. ~
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Magena

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Geschlecht : Fähe
Alter : 4Jahre
Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
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95/100  (95/100)

BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Di Jul 13, 2010 3:15 pm



Magena trabte ganz zufrieden neben dem großen Rüden her. Lange hattesie sich nach der Gesellschaft anderer Wölfe gesehnt. Meistens hatte sie aber nur Kojoten und Hunde zu Gesicht bekommen.

Das ich viel an Erfahrung gesammlt habe mag ich nun nicht behaupten. Aber ich habe schon einiges unterwegs gelernt...
Jagen kann ich auch zur not alleine ohne Rudel.Und ich habe einiges gesehen und gerochen. Genau deswegen verwirrt es mich,dass der Geruch eben am Schwarzen mir fremd war. Es ähnelt dem einer Katze, aber doch nicht ganz. Er war viel stechender...



Den Kopf schüttelnd passte sie sich dem Tempo des Rüden erneut an. Sie dachte über ihr Leben nach und was in den 2jahren in dehnen sie schon unterwegs war alles passiert war.
Allerdings war sie das umherziehen nun satt.

Hoffentlich kann ich hier bleiben...

Den letzten Winter habe ich nur überstanden, weil ich einem hilfsbereiten Straßenhund begegnet bin. Er und seine Famillie lebten auf einer Müllkippe und luden mich ein den Winter bei ihnen zu verbringen. Hunde sind ja ganz nett, aber eben keine Wölfe: kein passendes Rudel. Und ein Wolf auf einer Abfallgrube der Menschen?
Nicht mit mir...


Während sie dahinliefen witterte Magena andere Wölfe. Nicht die beiden Fähen die ihnen vorrausliefen, sondern weitere...
Vor kurzem war auf diesem Weg eine andere Fähe entlanggelaufen. Anscheinend waren sie der Höhle nun ganz nah.


[ nahe der Wurfhöhle | neben Rumo, kurz hinter Francis & Kurai]





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Rala
Die Kämpferin
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Rang : gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 3
Größe : 65 cm
Gewicht : 60 kg

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mi Jul 14, 2010 12:30 pm

Rala hatte gerade den Pass hinter sich gelassen und sah sich noch einmal überrascht um. Sie konnte nicht glauben, dass sie diesen seltsamen, fast unsichtbaren Weg überhaupt gefunden hatte, aber hinter ihr lag die Vergangenheit. Sie wollte sich nicht länger an ihrem Leben als einsame Polarwölfin festklammern. Die Zukunft wartete auf sie und die Aussichten auf ein besseres Leben sahen nicht schlecht aus. Die 3 jährige Fähe musterte ihre Umgebung. Da war ein Wald links von ihr. Er war nur einige Meter entfernt, doch seine Aura strahlte etwas böses, gefährliches aus, also kam Rala gar nicht erst auf die Idee ihm einen Besuch abzustatten. Sie lief einfach weiter gerade aus. Ihr langsames Gehen wurde zu Traben, ihr Traben zu Galoppieren. Sie rannte so schnell sie ihre Füße trugen und traf auf noch einen Wald, der jedoch nicht so unheimlich zu seien schien. Sie sah sich unsicher um. War da irgendjemand? Nein, niemand verfolgte sie. Die Weiße schritt mit zitternden Pfoten in den Wald. Wälder, dass waren Geschenke des Himmels. Sie bedeuteten Schutz und zugleich Gefahr. In Ralas altem Leben war letzteres meistens der Fall gewesen. Andere Rudel waren nie begeistert gewesen von der talentierten Dame. Was sie konnte war kämpfen, nur leider tat sie es am Liebsten mit Artgenossen, was denen überhaupt nicht gefiel.

Diesmal mache ich nichts falsch. Hier muss es Wölfe geben!

Als sie einige Zeit orientierungslos durch den Wald gewandert war kam ihr ein fremder Geruch entgegen. Rala schloss die Augen, atmete einmal tief durch und konzentrierte sich. Da waren andere Wölfe. 4, um genau zu sein. Voller Freude riss die Fähe ihre Augen auf und lief der nicht zu über riechende Fährte nach. Sie schien aus dem Wald heraus zu führen.

Das ist meine Chance zu beweisen, dass ich nicht nur eine nervige Kampfmaschine bin.

Im Laufen schloss Rala immer wieder die Augen, um sicher zu gehen, dass sie der richtigen Fährte noch folgte. Als der Geruch immer stärker wurde blieb sie langsam stehen. Ihr Herz klopfte, nicht nur wegen ihrem Lauf, sondern auch aus Vorfreude mit einem Hauch von Angst. Unsicher lief sie hin und her. Letztlich entschied sie sich in eine andere Richtung zu gehen. Die 3 Jährige war wohl doch noch nicht bereit auf andere Wölfe zu treffen.

Vermutlich haben sie hier nur übernachten oder sich länger an diesem Ort aufgehalten

Doch sie zweifelte an diesem Gedanken und entschied sich erst einmal etwas Abstand zu nehmen. Außerdem sollte sie sich erst einmal in diesem Tal umsehen, denn schließlich würde das ihre neue Heimat sein.

Heimat...


[sieht sich etwas um]
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Francis
Die Freundliche
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Alter : 4 1/2

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jul 15, 2010 9:32 am

Francis genoss die Anwesenheit Kurais. Sie fühlte sich geborgen bei ihr, nach diesem traurigen Schicksalsschlag. Sie mochte sie sehr und das nach kurzer Zeit und obwohl die Dunkle nicht gerade wohl gesonnen mit ihr am Anfang war. Doch es hieß auch, dass sich Gegensätze anziehen. Vielleicht war das was Francis eng bei Kurai hielt und was es der Hellen vermag zu sagen, dass sie sie mochte. Zwar wusste Francis auch, denn sie war nicht dumm, das Kurai nicht so empfand, aber doch war es schön zu spüren, dass die Fähe auf ihre Ablenkung einging.

Auf leisen Pfoten schritt Francis neben Kurai und hörte ihr zu. Doch was sie von der dunklen erfuhr gefiel ihr ganz und gar nicht. Der Alte wurde auch von einer diesen Kreaturen der Katzen angegriffen und lag vermutlich deswegen jetzt im sterben. Nur schwer konnte die Helle ihre Aggressionen über diese Tiere unterdrücken und das es ein einzelner Wolf wahrscheinlich nicht mit einer große Katze aufnehmen konnte, vermag nicht ihren Rachetrieb zu lindern. Im Gegenteil, den letzten Satz überhörte Francis einfach und ignorierte ihn. Zwar war dies keine Lösung, doch erstmal ein Funkenschlag der Hoffnung. Die helle Fähe wollte noch nicht ans Aufgeben denken. Wollte noch nicht den tot des Geliebten vergessen und erst recht nicht die Rache ruhen lassen. Sie wollte dieser Spezies Einheit Gewehren, egal was es kostete.

Nach einer weiteren Weile des Schweigens und der Stille entschied sich Francis nicht weiter auf die Katzen einzugehen. Zu sehr waren die Wunden noch tief, anstatt da rüber zu reden. Dies brauchte noch Zeit. Lieber redete sie mit ihr über andere Dinge, die nicht so schwer im Magen lagen. Zwar antwortete die Helle auf Kurais gesagtem, doch wollte die Fähe auch mehr von der Dunklen erfahren ehe sie an der Wurfhöhle ankamen.

„Diese Katzen scheinen mir sehr weit verbreiten in diesem Tal zu sein. Zwar vernahm ich bei der Ankunft ihre Gerüche, doch dachte ich das dass nur eine Fars ist und sie nicht ewig hier bleiben wollten. Was ich zwar von mir selber auch dachte, aber sich jetzt geändert hat.“

Francis hielt kurz inne e sie weiter sprach.

„Das mit Loki tut mir sehr leid. Ich hoffe nur er schafft es, den ich hab den Alten, für die kurze Zeit des Sehens, auch mögen gelernt und einen weißen alten Wolf kann man immer gebrauchen in einem noch so jungen Rudel. Doch Kurai, warum musstest du dein altes Rudel verlassen? Mein Grund ist ja bekannt.“

Dann ließ sie die Frage, von der Francis nicht wusste, das sie Kurai stark zu schaffen machte, herum schweifen und wartete bis die Dunkle zu reden begann.


[Neben Kurai, spricht mit ihr]
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Kurai

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Geschlecht : Fähe
Alter : 3 1/2 Jahre
Größe : 83 cm
Gewicht : 49 kg

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Do Jul 15, 2010 12:19 pm

Die Lauwarme Brise, die sich vom Wind durchs Tal schlich und das entgültige Ende des Winters anmeldete, informierte zugleich, dass die Tiere der Wurfhöhle immer näher kamen. Lokis eigen Geruch trieb zwischen den würzigen Düften des Baumharzes und der noch feuchten Erde. Er roch noch nicht nach Tod. Sein Leben schien also noch nicht gänzlich das Ende gefunden zu haben. Gut so, allerdings waren für die Dunkle auch Witterungen von Wölfen dabei, die sie persönlich nicht kannte und das gefiel ihr nicht. Deswegen wandte sie kurz den Kopf zur Seite und blickte zu Rumo zurück, der sich immer noch mit der weißen Unterhielt. Seinem Minenspiel zu urteilen, musste sie sich also keine all zu großen Gedanken darüber machen, wem der fremde Geruch gehörte. Er schien sie zu kennen.

So lauschte die Dunkle den weiteren Worten der Hellen, die sie erst nach einiger Zeit erhob. Sie hatte geglaubt, die Katzen seien nur auf der durchreise? Während ihre Schulterblätter im Rhythmus ihrer lautlosen Schritte hoben und sanken, war es ihre Stimme, die sich erneut erhob.

„Ich bin eine längere Zeit herum gekommen. Katzen haben wie wir Wölfe ein Revier verhalten. Aber bisher waren sie Einzelgänger und schlossen sich nicht zusammen. Und es waren kleinere Arten die mir begegnet waren, Luchse zum Beispiel.“

Weiter sprach Kurai nicht, doch ihre Gedanken machten sich teilweise sorgen. Wenn diese großen Leisetreter, von denen sie nur den Geruch und die Verletzungen die sie zufügen konnten kannte, sich zusammen schlossen. So würde es für die kleine Gruppe an Wölfen sicherlich schwierig werden. Allerdings war es selten, dass sich ein Lebewesen so krass gegen seine Natur verhielt. Selten, dennoch nicht unmöglich. Doch die Dunkle wollte erst einmal diese Gedanken verwerfen, sie hatten genügend Sorgen, da musste sie nicht noch mehr dazu holen.

Auch Francis schien ihren Kummer nicht weiter zur Aussprache bringen zu wollen, stattdessen setzte sie dazu an in anderen Wunden herum zu wühlen. Die Mackenziewölfin hatte nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet die Wölfin, die zu aller erst ihre Unterwürfigkeit demonstriert hatte, es nun wagte eine solch direkte Frage zu stellen. Kurai wusste nicht recht, ob sie nun sauer oder gelassen drauf reagieren sollte. War es denn nicht nur natürlich, das man mehr von demjenigen herausfinden wollte, mit dem man wohl zusammen leben würde? Der schwarzgrauen Wölfin fiel auf, dass sie wohl bei ihrer Frage abrupt stehen geblieben war. Gegen ihren Willen, hatte sie kurz gezeigt, dass ihre Vergangenheit ihr nicht so bedeutungslos war, wie sie immer tat. Und das gefiel der dunklen Rose ganz und gar nicht. Die mattgelben Seelenlichter verengten sich leicht, als sie zu Francis sah. Sie würde ihr die Wahrheit sagen, obgleich sie nicht die Beweggründe und welcher Wolf es war, verraten würde.

„Nun…Ich wurde verstoßen.“

Ihre Stimme wurde leiser, damit sie vermied, dass Rumo und Magena, die beide mehr und mehr zu ihnen aufschlossen, ihre Worte mitbekamen. Nicht jeder sollte sofort wissen, weshalb die drei jährige ein ganzes Jahr alleine durch die Wildnis gestreunt war.

„Weil ich versucht habe ein Rudelmitglied zu töten.“

Ihre letzten Worte spie sie Boshaftigkeit aus. Sie bereute ihr Unternehmen nicht, das einzige was sie bereute war, dass sie ihr Ziel nicht vollständig erlangt hatte. Bevor ihr Opfer das Leben ausgehaucht hatte, wurde sie vertrieben. Schade, doch es war Schicksal gewesen und die Einsamkeit hatte sie stark gemacht. Zwischen den Bäumen sah sie die Lichtung, der Teil des Waldes, bei dem sich die Wurfhöhle und auch die anderen befanden. Sie waren bald da.

[Spricht mit Francis/ sieht die Wurfhöhle]
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Rumo
Der Beschützer
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Größe : 88,6 cm
Gewicht : 63,5 kg
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Jul 19, 2010 8:48 am

Nickend wippte der Kopf des großen Wolfes im schnellen Schritt auf und ab. Die Informationen, die Magena preisgab, waren nicht wirklich das, was Rumo sich erhofft hatte. Doch sie konnte Jagen und das tröstete den baldigen Alpha sogar über die Tatsache hinweg, dass sie als stolze Wölfin unter räudigen Hunden gelebt hatte.

oO(Aber war Rudel nicht Rudel?)

In Gedanken versunken nahm der Wildfarbene nur nebenbei den Geruch einer hellen Fähe war. Neera schien ihnen doch noch gefolgt und den Weg zur Höhle gefunden zu haben. Das war gut und nahm die Bedrohlichkeit aus der zweiten Witterung, einer fremden. Doch sicher würde die durchaus wehrhafte Neera ihr Auge auf Loki haben. Trotzdem wurde Rumos Schritt unbemerk schneller. Sie waren nun fast da.

"Wir haben eine dieser Katzen gesehen. Sie sind erschreckend groß..."

Kurz hob er noch den Kopf an nach diesen Worten. Kurais prüfenden Blick erwiederte er nur mit einem festen, sicheren Ausdruck in den Augen. Er machte sich keine Sorgen um die Wölfe vor ihnen, sondern lediglich um Lokis Zustand. Er und Magena holten die beiden Fähen vor ihnen im selben Moment ein, als die vier Wölfe den tieferen Wald verließen und Schattenspiel des lichter werdenden Blattwerkes auf eine kleinere Lichtung traten. Die Wurfhöhle lag hinter den nächsten Bäumen. Sie waren da und Rumos Schritt verlangsamte sich. Ein kurzes Grollen aus seiner Kehle und dann setzte er sich rasch an die Spitze des Zuges. Er würde als Alpha und Sohn der erste sein, der Loki erreichte.

[erreicht gerade die Wurfhöhle | mit Magena, Francis, Kurai]

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Magena

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Rang : Gamma
Geschlecht : Fähe
Alter : 4Jahre
Größe : 75cm
Gewicht : 60kg
Merkmale : Cremeweißes Fell, bernsteinfarbene Augen

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95/100  (95/100)

BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Jul 19, 2010 1:25 pm



Magena zockelte an neben dem großen Rüden zügig dahin.
Anscheinend hatte er sich mehr von ihr erhofft, aber was sollte sie machen. Sie hatte es immerhin geschafft 2Jahre ohne Rudel zu überleben und war von ihrer Heimat bis hier her gekommen. Das sah sie schon als Leistung an.
Plötzlich wurde Rumo unruhig. Er setze sich an die Spitze ihres kleinen Trupps und nahm an geschwindigkeit zu. Offenbar waren sie da.
Flüchtig bemerkte sie die Fährten von drei weiteren Fähen und einem Rüden. Einem sehr alten Rüden.
Und vor nicht allzu langer Zeit schien noch ein weiterer Rüde hier gewesen zu sein,ein sehr viel jüngerer.
Als der Wald sich lichetet und sie auf eine Lichtung hinnaustraten sah Magena aber nur zwei andere Fähen und den Altwolf.

~ Ist meine Nase etwa nicht mehr ganz sauber ?~

Kurzzeitig verwirrt blickte sie sich nach den anderen Wölfen um.
Rumo allerdings schien nicht überrascht nur diese Drei weiteren Wölfe an der Höhle vorzufinden.
Unsicher ob sie sich den anderen nähern sollte blieb Magena stehen. Sie würde sich später auch noch vorstellen können, entschied sie und setze sich erstmal in einigen Meterns entfernung hin.
Da der Altwolf verletzt war sollte sie als Fremde nicht zu nah rankommen.
Offenbar hatte er eine Beschützerin in einer sehr jungen weißen Fähe gefunden.
Eine silbergraue Fähe lag ganz in der Nähe und schien nachzudenken.
Neugierig nahm Magena witterung auf.


[an der Wurfhöhle/bei Francis,Kurai,Rumo,Loki,Shira und Neera]
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Rala
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Geschlecht : Fähe
Alter : 3
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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   Mo Jul 19, 2010 4:53 pm

Rala lief etwas orientierungslos durch den Wald. Sie zweifelte an ihrer Entscheidung, den Geruch der anderen Wölfe nicht nach gegangen zu sein. Diese Zweifel nagten an ihr und ließen sie immer wieder zurück blicken. Unbewusst hoffte sie darauf, dass die fremden Artgenossen plötzlich vor ihr auftauchen würden. Nach einiger Zeit fiel der Weißen ein seltsamer Geruch auf. Noch nie hatte sie so etwas oder auch nur annähernd vergleichbares gerochen. Sie versuchte die Quelle dieser Fährte zu finden und während Rala danach suchte wurde der Geruch immer stärker und beißender. Die Bäume verschwanden langsam und sie schien bald aus dem Wald heraus zu sein. Noch einmal blickte sie sich suchend um. Noch einmal kamen die Zweifel in ihr auf und noch einmal bekämpfte sie diese. Der fremde Geruch hatte sie neugierig gemacht und die Fähe schien schon bald an seinem Ursprungsort angekommen zu sein. Doch was sie dort vorfand hätte sie nie erwartet.

Sein Körper war von Wunden übersäht. Die Blutlache unter ihm schien schon länger vertrocknen zu sein. Allerlei Käfer und Marden machten sich daran, den toten Körper zu zersetzen. Nachdem der erste Schreck von Rala abgefallen war kam sie einen Schritt näher. Plötzlich flogen tausende von Fliegen hoch. Überrascht sprang die Fähe zwei Schritte zurück und sah sich leicht anwidert das ganze Spektakel an. Als sich die schwarzen Punkte, die die Luft säumten wieder beruhigt hatten ging Rala nochmals auf den Kadaver zu, diesmal langsamer. Er war schwarz und schien nicht schwach gewesen zu sein, doch irgendein unbekanntes Wesen war ihm überlegen gewesen. Rala wollte an ihm schnuppern, aber die Vorstellungen diesem toten Rüden näher als nötig zu kommen lies die Weiße für einen Moment inne halten. Ihr Instinkt sagte ihr:"Tu' es! Riech' an ihm!" Doch ihr Gewissen sagte etwas anderes. Weil sie ihrem Gewissen nicht mehr so richtig traute und sie mit ihm schon länger auf Kriegsfuß stand hörte Rala auf ihren Instinkt und schnupperte kurz. Sie lächelte. Das war unnötig gewesen, weil der eklige, beißende Geruch nur stärker wurde und die 3 Jährige ihn weiterhin nicht erkannte. Doch sie hörte schnell auf zu Lächeln. In Gegenwart eines Toten sollte man so etwas nicht tun. Sie überlegte, warum der schwarze Wolf eines unnatürlichem Todes verstorben war. War es ein tierischer Jäger gewesen? Jemand, der seine Beute nicht mehr haben wollte? Oder war es vielleicht eine Art Mörder gewesen? Jemand, der Spaß am töten hatte? Oder doch etwas ganz anderes? Ein Unfall? Ratlos stand Rala vor dem toten Artgenossen. Sie schämte sich dafür, nicht um ihn trauern zu können, doch wenn die Fähe nicht traurig war, so war ihr das auch nicht möglich. Seufzend ging die Weiße ein paar Schritte zurück. Sie nickte dem Kadaver lächelnd zu und verschwand im dichteren Teil des Waldes. Rala war bereit. Bereit sich den anderen Wölfen anzuschließen und wenn nötig auch zu beiweisen.

Ich bin etwas Besonderes. Ich kann das!


[Auf dem Weg zum Rudel]

Hinweis: Da ich ja jetzt in den Urlaub fahre wird Rala die ganze Zeit nach dem Rudel suchen, es sei denn wir haben Internetempfang und ich kann doch noch schreiben.

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BeitragThema: Re: Plot 01: Der schleichende Tod   

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